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Samstags 15/2021 – A Limitied World ??? Eine beschränkte Welt

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Wilhelm Busch bringt meine Woche auf den Punkt. Das Wetter ist noch immer nicht wirklich zu des Gärtners Freude, denn es ist mit Bise sehr kalt. Im Unterschied zum Liebstöckel sind mir aber, mit Jacke, Handschuhen und Mütze bekleidet, nicht die Spitzen abgefroren. Ja, es wurde mir beim Graben und Schaufeln sogar schön warm.

Ein frohes Wochenende wünsche ich euch!

Auch ich war immer daheim,

grub, krautete, stocherte, handhabte die Gießkanne,

besah alles, was wuchs tagtäglich genau und bin daher

mit jeder Rose, mit jedem Kohlkopf, mit jeder Gurke intim bekannt geworden.

Eine etwas beschränkte Welt, so scheint’s.

Und doch, wenn man’s recht erwägt,

ist all das Zeugs,

von dem jedes einzelne unendlich und unergründlich ist,

nicht weniger bemerkenswert,

als Alpen und Meer,

als Japan und China.

Wilhelm Busch (1832 – 1908)





I, too, was always at home,

digging, weeding, poking, handling the water can,

inspecting everything that grew every day, and therefore became

intimately acquainted with every rose, every head of cabbage, every cucumber.

A somewhat limitide world, it seems.

And yet, when you consider it right,

all that stuff,

each of which is infinite and unfathomable,

is no less remarkable than

the Alps and the sea,

than Japan and China.

Wilhelm Busch (1832-1908)

Und heute ruhen wir uns aus. Verlinkt mit Samstagsrunde bei Andrea Karminrot.

Neverending Work – Ein immerwährendes Projekt

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Ich habe mir umsonst Sorgen gemacht, denn das Wetter ist tiptop. Gestern schon und auch heute wieder ist Gartenarbeit angesagt. Endlich. In letzter Zeit wurde ich nämlich zusehends nervöser, was mein Bauerngärtchen vor dem Haus anbelangt. Der Baumtropf, dem man mit all seinen Kräften regelmässig und immerwährend zu Leibe rücken muss, hat sich explosionsartig ausgebreitet. Er heisst auch Girsch, man kann ihn essen und er hilft gegen Gicht, um seine Vorzüge zu nennen. Er sieht eigentlich auch ganz nett aus, wenn er blüht. Die negative Eigenschaft ist, dass er alles andere verdrängt, so dass nur noch Girsch übrigbleibt. Da ich von einem Blumen- und Gemüsegarten träume, kann ich den Baumtropf also nicht wuchern lassen. Umgraben und Wurzeln entfernen, immer wieder, immer wieder. Die Erdbeeren hat er noch nicht verdrängt.

Weil das Wetter extrem ungemütlich war, wenn immer ich Zeit für den Garten gehabt hätte, habe ich dann meine Kürbissamen in Töpfchen gestupft und auch den Basilikum gesäht. Bei Sonnenschein brachte ich meinen Minigarten nach draussen, beim schlechten Wetter wieder nach drinnen. Und schon zeigt sich was. Der Basilikum bekommt später einen grossen Topf, der Kürbis wird auf den Komposthaufen gepflanzt, denn er liebt es schön fett.

I’ve been worried for nothing, the weather is good. There was rainfall at night, blue sky and clouds during the day. The perfect weather for gardening. I got nervous thinking of my vegetabel garden in front of the house. There is a weed I couldn’t find the English name for. It’s called Baumtropf or Girsch in German, that is really bad because it eliminates all other plants. It used to be eaten like spinatch and is medicine against gout. Nevertheless, I’m dreamning of a flower and vegetabel garden and can’t stand Girsch all over the place. So it is neverending work, constant fight, work in progress to get rid of this nasty weed. I don’t let it choke down the strawberries.

Because the weather was very unpleasent when ever I had time for gardening, I put my pumpkin and basil seeds into little pots, that I carry outside when the sun shines and inside when it gets cold and wet. They are doing well and I can show you progress as well. The basil are going to get a bigger pot, the pumpkins are going to be planted onto the compost pile.

That’s it for now. Check what others are up to at Tami’s amis.