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Auf der Suche nach Hoffnung

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Da ist noch ein Wort für die Collage: weitererzählen. Mach das. 🙂

Stell dir vor, Deutsch wäre nicht deine Sprache. Du würdest nur ein paar Wörter verstehen, einer Konversation folgend also etwa so:

blablablablablalbfliegen blablabruhe blablalballbhzuversichtblab lal balbadieseelebalblabl albalblalbschenkenblalbalblablaliebeblablablablablaglaubelblalblajblalernenblablab lablalblaewigblabla blalblaglücklichblabla blalblatraumblalbal balbalsüssblablalblbetörendschönbla blalbimherzenbla blalbal blaweltverbessererbalblaablablasehnsuchtlbalblab labllablbesinnlichbl ablal alblaeinfühlgungsvermögenblalbalblablaliebeistblablab lablabwasichmirzuweihnachtenwünsche blablablabla besinnlich blablablablabla …..

Auf diese Weise bin ich sozusagen zur wahren Essenz 82 gedruckter Seiten gelangt. Wie schön, von einer Sprache nur die Wörter zu kennen, die Geborgenheit und Heimat ausdrücken und in diesem Sinn weihnächtlich sind.

Nachdem ich dann Liebe und Glaube gefunden hatte, machte ich mich auf die Suche nach Hoffnung. Ich habe sie zwar nicht auf den gedruckten Seiten gefunden, aber dafür in einem Zeichen vom Himmel, denn während ich also in den dunklen Stunden des heranbrechenden Tages nach ihr suchte, ging tatsächlich die Sonne auf.

Eine kleine Interpretation, eine Moral aus meiner Collage möchte ich noch anfügen. Ich bin überzeugt, dass sich die Menschen zu Weihnachten tatsächlich nur Liebe wünschen. Demzufolge ist soll ein Weihnachtsgeschenk Liebe und nicht Ersatz oder Ausdruck dieser Liebe in Form eines physischen, in weihnächtliches Papier gehüllten Geschenkes sein. Wir würden uns manche Stunde Kopfzerbrechen über das Was-Schenken und manchen Einkaufsmarathon ersparen. Das Weihnachtsfest hätte deswegen die grössere Chance, besinnlich zu sein und die Menscheit käme viel eher zur Besinnung.

Keinen Wunsch offen – Happy Birthday, Michael

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Schillerforellen

Als ich vor zwei Tagen in der LANDI war, um das beste aller Geschenke zu meines Bruders 50stem Geburtstag zu finden, schwirrte mir ein Gedanke störend durch den Kopf. Unglücklicherweise hatte ich kurz zuvor diese Aussage gehört: „Danke, ich brauche nichts, habe schon alles!“ Da war guter Rat teuer, denn mit ganz leeren Händen wollte ich nicht an die kleine Feier kommen.

Was Kleines, immerhin. Was Nützliches. Etwas Bedeutungsvolles. Was Lustiges? Etwas, das ich aufpeppen könnte?

When you turn 50, you don’t need much anymore, except you start a new hobby due to your age. My brother hasn’t new ideas. He is still the same. I wanted to find the perfect gift for his 50th birthday. Something small, something useful. Something with a special meaning, maybe something funny? Something I could tune up a bit?

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Ich denke mal, ich habe das perfekte Geschenk gefunden. Die Gitter bereichern unseren Karfreitagsfisch und die Fische bereichern den Verkäuferliladen meiner Neffen.

In honor of our annual family meeting before Easter, I found the perfect gift he can really use. I’ve also found the fish that will not turn bad and stinky until spring.

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Es sind übrigens Schillerforellen, die seit 1291 im Vierwaldstättersee nahe der Tellsplatte im klaren Wasser schwimmen. Es sind echte Schweizer, deshalb haben sie – Willhelm und Winkelried zu Ehren – rot-weisse Augen. Du glaubst mir nicht? Dann muss ich die Geschichte nur noch bunter ausmalen und genügend oft wiederholen. 😉

Happy Birthday, Michael!

 

Boys