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Samstag 20/30 – Gardenplans – Gartenpläne

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MorgenImGarten

I wish you all a wonderful morning!

Im Januar habe ich einen Plan für unseren Garten gezeichnet, als wir erfahren haben, dass auf der anderen Seite der Strasse ein Doppeleinfamilienhaus gebaut würde. Jetzt ist es soweit: Die Stromleitung wurde schon gezogen, der Elektroverteilerkasten steht.

In January, I draw a plan of our garden to be after we had learnt that our neighbour would build a new house. The time of the construction has come now and I am positive that we did right with planting bushes and trees. There has been a slight change of the plan though: The hens can run freely when the leave the cage, because I needed some space for a greenhouse. It has taken a while until I got into action, but slowly but steadily there is going to be a greenhouse to hold my tomatoes, cucumbers and such in the future.

Huhn

Derweil wachsen in unserer Hühnerwiese die Büsche und Bäume, und weil der Nachbarsjunge diese Woche schon zum zweiten Mal die Wiese gemäht hat, sieht es erstens aus wie im Park und zweitens scheint sich das Hühnervolk besonders wohl zu fühlen. Der Hühnerhof wurde aufgehoben, so haben die sieben Damen einen grossen Auslauf und eine sichere Voliere. Jeden Abend schliessen wir hier das kleine Tor, um es am nächsten Morgen wieder hochzuziehen. …. Schon erledigt.

It’s lovely to see how the bushes grow and the hens are happy to run. There are lots of places where they can hide in case a red  kite or a buzzard attacks.

HuhnGrau

Während des Lockdowns verbrachte ich viel Zeit zu Hause und konnte mir allerlei Gedanken anstellen. Ich entschied, dass ein Gewächshaus genau das Richtige sei, um Tomatenpflanzen und Kürbisse, Gurken und Melonen schon ein bisschen früher im Jahr anzuziehen und eventuell auch ein paar Setzlinge aus den Samen wachsen zu lassen. Ich bestellte im Coop ein Gewächshaus made in Switzerland und war erstaunt, dass es eine Woche später schon abholbereit war.

I ordered the greenhouse in Mai but didn’t have the courage to build it. We made the foundation a while ago but nothing more happend until two days ago, when I finally opend the cardboard boxes and started to put together the pieces as the instructions told me to. You have to be very thoroughly otherwise you will end up in a mess.

Treibhaus

Ich liess mir Zeit, wollte mich nicht stressen. Als ich dann in den Pfingstferien die Verpackung öffnete, war ich erschlagen, wieviele Schrauben, Haken, Muttern und sonstige Kleinteile plus verschiedenste Aluprofile in einer Kartonschachtel überhaupt Platz haben. Erst einmal bauten wir das Fundament zusammen und gruben es neben der Voliere und dem ersten Gemüsebeet in den Boden ein.

Ferien sind da, um Liegengebliebenes zu erledigen, weshalb ich vorgestern anfing, die Seitenteile des Gewächshauses sorgfältig auszulegen und zusammenzuschrauben. Man muss akkribisch genau sein, damit am Schluss alles stimmt. Welche Freude, wenn es aufgeht. Das Gewäschshaus passt milimetergenau auf das Fundament und ist schon solide verschraubt. Sogar die Tür lässt sich jetzt, da alle Wände rechtwinklich und alle Schrauben fest angezogen sind, problemlos öffnen und schliessen.

Treibhaus_2

Yesterday evening the greenhouse stood upright and tight on the ground. I covered the grass with a thick layer of newspaper and filled in five bags of shredded bark to save me from digging and weeding. And it looks so nice and smells so good. Canada is calling! 🙂 As you can see, I’m not finished yet.

Für die Pflanzsaison ist es sowieso zu spät, aber eventuell werde ich heute noch alle Scheiben einschieben und das Dachfenster montieren können. Und wenn erst das Doppeleinfamilienhaus steht, ist mein Gewäschshaus vor Westwindwetter geschützt. So hat alles auch seine guten Seiten.

Looking at the constration plans of my neighbour from a positive perspective: my greenhouse is going to be protected from the storms once the duplex is up.

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch.

 

Oberheimen liegt nicht in Russland

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Hennen

Die sieben Hühner haben einen trockenen, gemauerten Stall, dessen batteriebetriebener Feller am Morgen geöffnet und am Abend geschlossen wird. Sie haben auch einen einbruchsicheren Auslauf, der auf betoniertem Grund festgeschraubt und mit einem Gitterdach versehen ist, damit Hühnerdiebe – Marder und Fuchs – keine Chance haben, ihnen an den Kragen zu gehen.

Hinter der Voliere beginnt ein zweiter Auslauf, dessen Grund zu durchscharren die Hühner nicht müde werden. Oft bekommen sie Körner hier, die sie nach Hühnermanier aufpicken und sich schmecken lassen.

Hennebraun.jpg

Die wirkliche Freiheit beginnt, wenn die Gittertüre geöffnet wird, hinter der die aufgeregte Schar hin und her rennt, sobald sie das Klappern der Holzschuhe auf dem Hausplatz hört. Die Hennen lieben es, im Dörfli herum zu stromern. Sie rennen über die Wiese, geniessen ein Sandbad hinter dem Schopf, wo es immer schön trocken ist. Sie fressen Brennnesseln und zupfen Grashälmchen ab. Sie scharren im Kies, sie scharren in der Wiese, sie picken nach Samen, Körnchen, ja nach allem, was klein und rund ist, auch Steinchen gehören dazu. Kurz, die Hühner tun, was Hühner eben tun. Welche Freude, ihnen zuzuschauen.

Manchmal unternehmen sie abenteuerliche Ausflüge. Sie machen Bekanntschaft mit einer Kuh auf der Weide und treffen den Bauern im Stall, der sie verscheucht, wenn sie einmal zu viel Kraftfutter gefressen haben. Sie verstecken sich gerade noch rechtzeitig unter Nachbars Hecke vor Bussarden und Habichten. Sie wagen sich gar bis zum Bach hinunter, wo der hungrige Fuchs mit seiner Familie gefährlich nahe wohnt.

Henneweiss

Man denkt, wie idyllisch das Leben im Dörfli doch ist, wenn die Hühner ohne Ziel losrennen dürfen, überall nach Futter suchen, sich in der Sonne ausruhen oder freudig zurück kommen, wenn die Sonne untergeht. Aber damit ist jetzt Schluss, schliesslich liege Oberheimen nicht in Russland, habe ich gehört.

Hier scharrt das Federvieh nicht, wo es ihm gefällt, sondern in genau definiertem Geviert. Dafür sind die Blumenrabatten gepflegt und die Wege unkrautfrei. Hier ist eine Grenze ist eine Grenze, und eine Wiese gehört jemand. Hier bekommt ja sogar der Kehrichtcontainer ein mit Ziegeln gedecktes Häuschen.

Aber das ist eine andere Geschichte.

😉

 

Dieser Post erschien zuerst auf oberheimen.ch.

 

 

 

 

Chumm butt butt butt – Das Hühnervolk – My Feathery Girl Friends

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huehnerfamilie

Mein Federvieh macht nicht nur am Sonntag Freude. Was ich euch von meinen gefiederten Freundinnen erzählen kann, erzählen andere Leute von ihren Hunden. Auf jeden Fall verdienen sie mal wieder einen Beitrag auf dem Blog. 🙂

It’s always a pleasure to watch the chickens. Others have dogs, we have the chickens. The relationship is the same. I’m not kidding! When we come home, they greet us. They sit on the floor and like to be petted. They recognize the sound of our cars. 

jemandzuhause

Wenn ich nach Hause komme, rennen sie heran und begrüssen mich. Sie hocken sich auf den Boden und lieben es, wenn man ihnen den Rücken krault. Komme ich in die Nähe, werden sie aufgeregt und freuen sich, dass sie in die freie Wildbahn dürfen. Ihr Revier ist in drei Bereiche eingeteilt: Voliere, Gehege und das unbegrenzte Umland. Da erkunden sie dann eifrig jede Ecke, scharren im Laub, picken grünes Grass, Samen, Körnchen und Steinchen. Sehr gerne halten sie sich unter den Büschen auf, sicher vor dem Hühnervogel (Mäusebussard und Milan). Wollen wir sie sicher in der Voliere oder im  Stall versorgen, müssen wir nur mit einer Tasse Körnchen rasseln, und schon rennen sie herbei. Chumm but but but! Chumm!

They like to be free although they have a wide chicken coop. So when they see us, they get excited and hope to be let free. They love to run through the meadow, gather under the bushes and pick seeds everywhere. 

huehnerammorgenimstall

Da kommen sie schon vom ersten Ausgang zurück, weil sie gemerkt haben, dass ich im Stall bin, und mir guten Morgen sagen wollen.

I took this picture this morning. They hens came back from her first stroll to check who’s in the coop and say hello, good morning. 

frischeeier

Natürlich machen auch die Eier von den glücklichen Hühnern grosse Freude. Immer schön frisch, immer schöne gelbe Dotter, weil die Hühner Grünzeug fressen können.

Hoffentlich breitet sich die Vogelgrippe nicht aus.

Of course we also like the hens produce. Eggs from happy chickens, always fresh, always dark yellow yolks, because they can eat green grass. Oh, I almost forgot: they like tinging nettle and help me keep this nasty weed in control. 

At lake Constance, there were found dead birds last week. Bird Flue. 

Hopefully, it doesn’t spread. My feathery girl friends would deeply miss their freedom.