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Samstags mit Strickjacke – You Need A Jacket on Saturday

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Regensamstag

Na ja, dann ziehe ich eben eine Jacke an, damit ich schön warm habe. So ist Sommer, als Illusion zwar, auch heute. Ich frage mich, ob die, die jetzt schon vom Herbst reden, die gleichen sind, wie die, die Ende Januar vom Frühling reden?

Ich liebe den Sommer, ich liebe heisse Temperaturen. Ich liebe es, wenn der Schweiss den Rücken runter rieselt, der Hosenbund klebt. Das macht mich lockerer als Valium.

Aber wir leben in der gemässigten Zone. Da regnet es oft, Regenfronten von Westen bringen feuchte Luft. Hier ist es im Sommer nasser als im Winter. Es gibt Gewitter, wenn kühlere Luft auf feuchte, warme trifft.

Hier ist die Landschaft deshalb auch im Hochsommer grün. Das heisst, wenn wir sie nicht zubetonieren. Zur Erinnerung: Die Initiative fand im letzten Februar 80 Prozent Zustimmung.

Und weil’s ja regnet, habe ich gestern meine neuen Schuhe in die grüne Landschaft ausgeführt. Ich wohne ja – um es mal positiv auszudrücken – wo Fuchs und Hase sich gute Nacht wünschen. Und das soll ja auch so bleiben.

I’ve trusted the weather forecast and haven’t checked for a while. Big surprise: It is still raining. I’m wearing a happy red jacket to suggest summer. I’m wondering if the ones who talk of spring end of January are the same as the ones who talk about fall now? 

I love summer. I love hot temperatures. I love it when I can feel sweat dropping down my spine and when the waistband of my trousers is wet and sticks to my back and stomach. It makes me loosen up like nothing else. 

We live in a temperate zone, where summer is wetter than winter, where humid air comes from the west. There are thunder storms when cooler air hits warm and humid air.

Therefore, it’s green here at least if we don’t pave over the landscape. Which isn’t possible due to the outcome of the citizens‘ and legislative initiative February 2017. 80 percent is a clear statement. 

So I’ll grab a jacket and sit on the porch anyway. 

Have a nice weekend!

 

verlinkt mit Andrea Karminrot

 

 

50 Shades Of (Grey) Green

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Shadesofgreen2

I haven’t read this book and I don’t know what the book is about and have no intention of knowing at all. Not now at least. However, I might one day. Never say never, right. 

But I do say never. I will never carry as many boxes back up into the attic as I have carried down because the carpenters are coming next Monday. Some things have to go. I’m glad there is a whole neighbourhood supplied with energy from the stuff I and all the others throw away. Some things will be turned into something beautiful I hope: The postcards for example (I will show you later) and some of the fabrics I hoard. 

Therefore I took the green box – now stored right in front of my eyes and talking to me – out. When I saw the collection of so many shades of green, I didn’t think I could make anything with the fabric. But I had nothing to lose and started making piles. Useful, and unuseful. I cut quite large pieces and sewed them together. Now the top is finished. I’m using dark blue for the back and an old flannel sheet for the filling. Quilting will be a quick task too. Hopefully, I can show you after the weekend. 

Shadesofgreen

Das Buch, 50 Shades Of Grey, habe ich nicht gelesen. Es hat mich einfach nicht angesprochen, eher das Gegenteil, weil alle Welt so tat, als hätte sie es gelesen. Worum es geht, weiss ich nicht, werde ich vermutlich auch nie wissen. Aber sag niemals nie, nicht wahr?

Trotzdem sage ich „nie“. Ich werde niemals wieder alles, was ich herunter getragen habe, zurück in den Estrich hinauf tragen, wenn die Zimmerleute erst unsere Stube und den Balkon fertig gebaut haben. Einige kommt in die KVA. Anderes hoffe ich bis dahin in Brauchbares und Schönes verwandelt zu haben.

Deshalb griff ich heute tief in die grüne Kiste. Zuerst war ich mir aber gar nicht sicher, ob ich aus den vielen Grün etwas Einheitliches zusammenstellen könnte. Aber es ist mir nicht schlecht geglückt. Aus relativ grossen Stücken habe ich jetzt das Top einer Decke zusammengenäht. Die Rückseite wird dunkelblau, die Füllung ein altes Barchentleintuch. Auch das Quilten wird eine schnelle Sache sein. Ich hoffe, dass ich nach dem Wochenende fertig bin und euch das Werk zeigen kann.

Aber erst mal gehen wir mit der Schule Schlitteln. Nachts. In Elm. Und dann …

Ein schönes Wochenende euch allen!

Have a nice weekend, my friends! 

 

Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See – The Frogs Are Having A Party

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Das Schnittmuster für die lustigen Frösche und der grassgrüne Lieblingspulli, der wegen eines Flecks im Altkleidersack lag, sind wie geschaffen für einander.

Aus dem alten grünen Pullover schneidet man die Teile gemäss Schnittmuster mit 1 cm Nahtzugabe zu. Zuerst die Punkte mit einem Zickzackstich auf die beiden Rückenteile applizieren, dann die Teile mit einem Tricotstich zusammennähn; 1. Die beiden Rückenteile rechte auf rechte Seite nähen. 2. Die vier Füsse rechte auf rechte Seite zusammennähen, Nahtzugabe zurückschneiden, wenden und die man gemäss Bezeichungen auf den Bauchteil (rechte Seite) legen. 3. Das zusammengenähte Rückenteil mit der rechten Seite darauflegen, mit Tricotstich zusammennähen, dabei eine Öffnung zum Stopfen lassen. 4. Den Frosch nach aussen wenden, das Loch schiessen, Augen aufnähen und ein freundliches Maul sticken.

Als Stopfmaterial eigenen sich Stopfwatte, Spreu, Styroporkügelchen oder alte Wollfäden, wenn man den Recycling-Gedanken noch weiterspinnt. Das Muster für den Frosch gibts zum Download auf dem public Teil von manuell.ch.

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Vielleicht wäre mein Fröschchen schon im ersten Anlauf gelungen, wenn ich als Ausgangsmaterial einen verfilzten Wollpullover gehabt hätte. Das Baumwolljäckchen war fast ein bisschen zu lümpelig. Deshalb habe ich eine schwache Vlieseline zu Hilfe genommen, die ich nach dem Nähen kräftig dehnen konnte.

I had a green sweater with stains and a pattern for a lovely frog. And because I am a friend of upcycling, they seem to be the perfect match. Would it be nice to make the life of a favourite sweater longer by turning it into a sweet frog? Just download the pattern from the public section of the Swiss magazine manuell.

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Cut out the pieces, don’t forget to add 1 cm around the edges. Sew the dots onto the frog’s back parts. Sew the pieces together with a specific stitch for tricot if the fabric is elastic. Sew the legs together, minimize the seam that you can turn them inside out. Put them onto right side of the body part (the feet are „looking“ to the middle of the bodypart), where indicated on the pattern. Put the backpart onto the body part and sew the two pieces together, again with the stitch for elastic fabrics. Don’t forget the opening for the stuffing. Now turn the frog inside out and stuff it. Close the opening, add eyes and stitch a friendly mouth.

I’m sure my frogs needs lots of brothers and sisters. Have you ever been at a frog’s concert?