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Samstags ist Erntetag – Bananas, Apples, Pears and Prunes

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BananenkaffeeGestern war offensichtlich ein strenger Tag, denn um 17 Uhr hat mich eine Migräne ins Bett im abgedunkelten Schlafzimmer gezwungen. Nach 12 Stunden Ruhe, was in Oberheimen sehr gut funktioniert, bin ich heute früh, wenn auch noch ein bisschen wobbelig, wieder auf den Beinen und starte den Tag mit einem dicken Bananenshake. Oh ja, die Nächte werden länger. Die Tage beginnen merklich später.

Ein Glück, dass der ziemlich leere Kühlschrank noch eine angefangen Packung Milch enthält. Bananen kriege ich von Nachbars umsonst, weil ihnen der Dorfladen im nächsten Ort überreife und unverkäufliche Gemüse und Früchte zum Abholen bereit stellt, wovon hier das ganze Dörfli profitiert.  Mir scheint, es klappt im Laden gerade mit der Bananenkalkulation nicht so prächtig.

Banana shake made from scratch with more than ripe bananas which our neighbours get from the store in the next village. The fruits can’t be sold anymore and would be thrown away. As there is more than the neighbours can use themselves, they share. I think it’s hard to calculate the craving of the costumers at the moment because I get bananas to bake and cook and shake what ever I like

Bananenäpfel

Überhaupt bringt der frühe Herbst allerlei Früchte hervor. Äpfel und Birnen von den eigenen Bäumen, Zwetschgen von der Hofgemeinschaft einen Kilometer entfernt. Da fahre ich heute noch hin und pflücke mir ein paar Kilogramm zum Dörren und Einfrieren.

The harvest has begun. We have pears and apples from our own orchard. Soon the grapes will be ready to be picked. Later this morning I’m picking prunes at the farm next door. I’m going to dry and freeze them. 

Aber erst mal Bananenmilch und Kaffee, damit die Lebenssäfte wieder in Schwung kommen.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

 

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Sonntagsfreude: Voller Bewunderung – In Awe

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In den vergangenen Monaten bin ich zum Konsumverweigerer mutiert, gezwungenermassen einerseits, aus Überzeugung andrerseits. Meinem Vorsatz, nichts zu kaufen, folge ich aber nicht dogmatisch. Ab und zu erlaube ich mir eine Ausnahme.

Gestern Morgen also war der Moment, ein erstes warmes Strickprojekt in Angriff zu nehmen. Der graue Himmel, die kühleren Temperaturen, der Blick auf den Kalender hatten offensichtlich meine Stricklust geweckt. Darüber habe ich schon berichtetkorb_3

Am Nachmittag stand ein zweites Vergnügen auf dem Programm. Wir wollten in ein Nachbardorf an den Herbstmarkt. Mittlerweile hatte der Himmel aufgerissen, und die Sonne wärmte Rücken und Herz. Ich kaufte einen Appenzeller Biber (ungefüllt) und eine scharfe Pepperoncini-Paste, weil Esswaren  nicht unter das Moratorium fallen.

Aber dann verlor ich mein Herz in ein kleines Erntekörbchen. Leute, ich sage euch, ein schöneres habt ihr nie gesehen. Rund ist rund, zwei exakt gleich grosse Henkel sind zwei exakt gleich grosse Henkel, eine gerade Wand ist eine gerade Wand. Der kleine Korb ist ein Kunstwerk, umso mehr, als der Korber Peter Schär es nie gesehen hat. Ich bin voller Bewunderung!

Seine Korbflechterei befindet sich übrigens in Winden bei Neukirch-Egnach.

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Meine Sonntagsfreude ist heute also ganz profan materiell.

Geniesst den Sonntag, meine Lieben!

I purchased two things yesterday, which are a great joy. The yarn for my wooly-warm-winter-jacket is  so soft, it’s wonderful to touch it. I’m so happy with it. In the afternoon my neighbour and friend Lucia and I went to a nearby market to have a look and a coffee and probably meet some people. But then I saw the most beautiful little basket I have ever seen. Given the fact that the basket weaver is blind, I look at it in awe. He is an artist. 

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For now the basket although designed for harvest purposes, is used to keep my wonderfully soft LanaGrossa yarn safe.

Happy Sunday,my friends!