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Mit Liebe gemacht – Made with Love

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Heute einen Ausflug in die Stadt gemacht. Inspiriert geworden.

I’ve found some inspiration in town. 

Mich an öde Etiketten erinnert.

Haven’t cost me anything. 

Wieder zu Hause zu Nadel und Faden gegriffen.

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Denkbar sind auch andere Sujets.

Hast du eine Idee?

I can see a lot more. Do you have any ideas?

Löwenherz – Samstags – Sonntags – Dandelion

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Guuuuuuten Morgen! – Goooooooood Morning!

Birnbaum

Ein Prachtskerl unterhalb Schönholzerswilen über dem Thurtal. Meine Freundin sagt, er mache dieses Jahr ein bisschen Pause, nachdem er letztes Jahr reiche Ernte beschehrt hat. Ich war letzte Woche häufig zu Fuss unterwegs und habe so einiges gesehen, was mir sonst nicht auffällt.

This tree is like a king on his throne. It stands above the valley. There is a bench where you can sit, relax and have a spectacular view. I used to live 400 metres away from this pear tree about 20 years ago. 

Löwenherz

Auch der Löwenzahn ist nicht zu übersehen. Und glücklicherweise blüht er nach dem Schnee noch leuchtender, dünkt mich. Schon bald fällt er dem Messerbalken zum Ofer, denn die Bauern warten schon ungeduldig auf eine sonnige Periode, damit sie endlich heuen können. Nachher ist’s vorbei mit der gelben Pracht. Ich muss deshalb noch ein paar Augen voll nehmen, bevors zu spät ist.

Dandlions, the ultimate sign of spring in these parts of the world. There are meadows that are completely yellow. Unfortunatelly, the dandelions don’t last long usually, because the farmers are eager to cut the grass and make hay as soon as there is a period of three sunny days end of April, beginning of May. So we must enjoy before it’s too late. 

Löwenherzkaffee

Deshalb trinke ich meinen Samstagskaffee auf der Wiese. Ich nenne ihn Löwenherzkaffee.

Frühling, draussen sein in der Natur = meine Sonntagsfreude. Auch wenn die Sonne verschwunden und dem grossen Regen Platz gemacht hat, gehe ich auf eine Runde. Meine Gummistiefel mit Blümchen machen ebenfalls Freude.

I’m drinking my first cup of coffee outside. I call it Lionheart. 

Photographs

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Laubherz

Seit drei Wochen reise ich durch Kanada, sehe einen kleinsten Teil dieses riesigen Landes. Immer wieder sage ich: „Wow, so schön.“ Gerne würde ich die Eindrück in Bildern einfangen, habe es aber aufgegeben. In Wirklichkeit ist der Himmel blauer, sind die Bäume farbiger, die Berge höher und die Menschen netter. Andere haben viel schönere Bilder gemacht von der Weite der Landschaft, den Gletschern in den Rocky Mountains, den Wokenkraztern in Toronto.

Festgehalten habe ich aber dieses Laubherz, das ein kleines Mädchen in einem Park am Bow River in Calgary gestreut hat. Ich ware gerade zur richtigen Zeit da, denn fünf Minuten später war davon nur noch der rote Rand zu sehen. Das Blatt am linken Rand war das erste, das der Wind weggeblasen hat.

Wenn ich das Foto anschaue, sehe ich viel mehr als das Herz. Ich sehe den Fluss und die Brücke, das kleine Mädchen mit seiner Mama, die Bäume, ich spüre den Herbst in Calgary, den Wind in den Haaren und die Sonne auf der Haut.

I’ve been travelling through Canada for three weeks now and have only seen a small part of this uge country, that is half a continent. I say, „wow, how beautiful“, all the time and would love to take a picture that really shows what I see. However, the sky is bluer, the leaves are more colourful, th mountains higher, the people nicer in reality. There are others who’ve taken more beautiful pictures of the width of the landscape, the glaciers in the Rockies and the skyscrapers in Toronto.

I’ve taken a photograph of this hear a little girl made with leaves in a park at the Bow River in Calgary. I was there just in time to capture the moment. Five minutes later there was only the red line on the asphalt left. The yellow leaf on the left side was the first the wind blew away. 

Looking at the picture I can see more than just the heart. I see the trees, the river and the bridge, the little girl and her mama. I feel the fall in Calgary, the wind in my hair and the sun on my skin. 

Max in Montreal

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MaxCollage

Max ist immer noch in Montreal. Es gefällt ihm. Das Wetter spielt super mit, wenn er auf seinen Entdeckungsreisen durch die Stadt geht. Am liebsten schlendert er die Rue St. Catherine hinauf und hinunter. Auf einen der Wolkenkratzer zu steigen, bleibt wohl ein Traum. Morgen wird er sich das Alte Montreal anschauen und Poutine essen. Das ist zwar nicht sehr gesund, aber lecker, findet Max. 🙂

Max loves Montreal. He enjoys the weather and mingling with the tourists in the city centre. His favourite street is Rue St. Catherine. There are so many restaurants, coffee shops and stores. He would love to stay on top of one of the skyscrapers. Tomorrow, he wants to go to Old Montreal and eat poutine, which isn’t healthy but yummy. 🙂

Herz

Nebeneinander – A Pile of Fabric on the Side

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Jupe

Guten Morgen, Samstag!

Ich vermisse die Samstagsrunde bei Ninja. Und eigentlich wollte ich ja den Garten jäten. Oder in der Sonne sitzen. Draussen ein bisschen aufräumen. Die Nachbarn treffen. Einkaufen gehen. Statt dessen sitze ich auf dem Teppich und zerschneide alte Pullover, was zu tun, mich die Lust ganz plötzlich überfallen hat. Das Resultat könnte lustig werden. Mal schauen, ob ich auch so mutig bin, das Stück anzuziehen, wenn es fertig ist. Vielleicht zuerst zu Hause, wo mich niemand sieht. Zum üben sozusagen. 🙂

Ich philosphiere ein bisschen über Ferien, die ich jetzt, wo die Kinder ausgeflogen sind, so richtig geniessen kann. Ich lebe so ganz aus mir heraus. Am schönsten ist das Gefühl am Vorabend des nächsten Tages, wenn ich völlig entspannt in die Wolle krieche, weil ich weiss, dass ich erst wieder aufstehe, wenn ich möchte. Vorletzte Nacht habe ich wohl deshalb so entspannt und tief geschlafen, dass ich am nächsten Morgen weder wusste, welcher Tag war, noch wo ich war. Ein Glück, dass ich mich noch an mich selber erinnerte. Und dann kam die Befreiung: Ich war zu Hause, es war Donnerstag/Sonntag. Ich musste nichts und durfte alles.

Deshalb zerstreue ich mich heute Morgen zwischen hundert Möglichkeiten, die ich gestern schon in Erwägung gezogen habe, und mache trotzdem etwas ganz anderes; zwei, drei Sachen nebeneinander sogar.

Derweil trinke ich jetzt Kaffee wie jeden Samstag. Und auf Instagram geht auch #samstagskaffee.

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Good Morning, Saturday!

I miss the lovely group at Ninja’s. Sigh! And actually, I wanted to weed my front yard. Or sit in the sun. Or walk around the house with a broom. Meet the neighbours. Go grocery shopping. I’m sitting on the carpet cutting old sweaters instead. I’ve just felt the urge to do so. I’m not quite sure about the result or my reaction to the result. Will I be enough strong to wear the piece at all? Meanwhile I’m drinking a cup of coffee like every Saturday. There is still #samstagskaffee on Instagram. 

It’s so relaxing to have a break. There are hundrets of possibilities of what to do. Nothing has to be done, everything can be done. There is no timetable, no children who need my attention. I’m thinking of the old days, when everybody in the family had a break except me as I had to maintain the infrastucture as I call it. At least I thought I had. 😉

Anyway, I still know how it was not to be able to drink the whole cup of coffee in peace. And perhaps a second one if I felt so. I’m very grateful that I can now: drink it in peace and have a second one with a pile of fabric on the side. 

Happy weekend!

Doodleherz

Ich doodle weiter! – Still doodling!

 

Weil der Winter noch dauert – As Winter is Staying

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Weil der Winter noch immer dauert, entschloss ich mich spontan, meinen Lieblingspullover, gekauft bei Simons in Montréal, zu flicken und ihm ein zweites Leben zu schenken. Das Börtchen unten hatte ein Loch, die Elbogen waren fast durchgescheuert. Zudem wirkt ein bisschen Farbe in dieser grauen Zeit Wunder.

Ich konnte es kaum erwarten, heute Morgen früh aufzustehen, den Schnee auf den Wiesen und an den Bäumen, auf den Dächern und den Autos zu erspähen im Wissen, dass ich heute meinen „neuen“ warmen  Winterpullover anziehnen konnte. Der Fühling kann mir gestohlen bleiben. 😉

As winter is staying with us a little longer, I decided spontaneously to mend my favourite sweater I had bought at Simons in Montreal three years ago; a second life for my sweater. There was a whole in the seam and the sleeves had gotten thinner and thinner. I didn’t want to risk getting wholes there too. I think that a little colour does wonders during these grey days.

I couldn’t wait to get up extra early risking a look out of the window to see that there would be snow on the fields, the roofs, the trees, the cars knowing I could wear my „new“ warm winter sweater. Spring, stay away from me! I’m not ready yet. 😉

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As you can see, I’m in the best of moods. Happy winter to you all!

Take care! – Hebed eu Sorg! – Alles Gute!

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There are so many people around me who need a boost at the moment. Therefore, I’m still crochting and making little somethings just to let them know that they are not alone in this crazy world. Of course, I won’t forget to think about what makes me happy (one favourite thing each day, remember) and to take notes about what I am grateful for. My latest addition to the list:

Last night’s heavy rainfall was music in a completely quiet surrounding. Oberheimen is a wonderful place to live.

The sun is out, I’m going for a little walk enjoying the clear air.

What I have made so far: 2 small bags, lined with velvet containing a tiny bottle of bath oil and bath perls, 2 lavender bags and 1 towel as many of you have suggested.

Take care!

Im Moment gibts grad einige liebe Leute, die ein bisschen Aufmunterung brauchen können. Klar, die Situation wird nicht besser mit einem kleinen Geschenklein, aber es macht hoffentlich klar: „Du bist nicht allein in diesem Theater.“ Daneben vergesse ich nicht, mir selber zu überlegen, was mich aufstellt (mir was zuliebe tun jeden Tag) und die Liste zu führen mit den Dingen, für die ich dankbar bin. Die letzten Ergänzungen:

Letzte Nacht war der Regen wie Musik in einer total ruhigen Umgebung. Ja, Oberheimen ist ein wunderbarer Platz zum Leben.

Die Sonne guckt hervor und ich gehe auf einen kleinen Spaziergang, um die frisch gereinigte Luft zu geniessen. Tief einatmen, lange ausatmen. 🙂

Was ich bis jetzt aus den Herzenhäkeleien gemacht habe: 2 Lavendelsäckli, 2 Beutelchen mit Samet gefüttert und einem fein duftenden Dusch und Badeperlen drin, 1 Frotteetuch, denn viele von euch haben mir dazu geraten.

Na dann, hebed eu Sorg!