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Gelber Zentner – Yellow Giant

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Aus einer Laune heraus pflanzte ich im Frühling doch noch zwei Kürbisse, da ja sonst nicht gerade viel los war in meinem Garten. „Gelber Zentner“ heisst die Sorte vielversprechend, soll sie ja dem Namen nach riesengrosse Früchte hervor bringen. Egal ob ein Zentner nun nach altem Mass 50 Kilogramm oder nach neuem, metrischem System 100 Kilogramm misst, Riesenkürbisse sollten wachsen.

Although my garden wasn’t really prepared, I decided to plant two pumpkins with the promising name „Yellow Giant“ last spring. At least, this could be the name translated into English. A „Zentner“ is a mesurement that meant 50 Kilogramms in the old days. It is 100 Kilogramms nowadays. Anyway, the plant is suposed to have gigantic fruits.

My plants still have blossoms, beautiful, yellow blossoms, and I am very happy that I can find a tiny green pumpkin underneath the green leaves. However, I’m not quite positve that there is enough time for the twarf to grow into a giant. Any fertilizer is a waste now.

Noch blühen die Pflanzen wunderschön buttergelb. Auch ein kleines Früchtchen kann ich unter den grossen Blättern finden. Aber ob die Zeit bis zum ersten Schnee noch reicht, dass daraus ein grosser Kürbis wird?

My neighbour Vreni is luckier. Not only does she have a green thumb, she also knows what place a pumpkin likes best. It’s the compost pile in front of her house. And there the fruits grow exactly like they should: Big yellow pumpkins. One single slice is enough for baking a tasty pumpkin pie and making a soup. Hurray, another fallish pleasure! Thank you Vreni.

Zum Glück hat meine Nachbarin Vreni einen grünen Daumen und vorallem den optimalen Kürbispflanzblätz auf ihrem Komposthaufen gefunden. Schöne, runde, grosse Kürbisse wachsen da, die ihrem Namen gerecht werden. Ein kleiner Schnitz reicht aus, um einen leckeren Kürbiskuchen zu backen. Noch ein herbstlicher Genuss.

Hast du die kleine Ameise entdeckt? Have you noticed the little ant?

Hier das Rezept:

Man dämpfe Kürbis, bis er zerfällt. Davon nimmt man etwa 3 dl Püree, mixe 3 Eier 100 g Zucker und 2 dl Milch darunter, würze mit 1/2 KL Salz, 1KL Zimt, wenig Muskatnuss und etwas Ingwer. Die Masse giesse man auf einen ausgewallten und ins Blech gelegten Mürbteig (vom Coop oder selbstgemacht). Dann bäckt man das ganze während 60 Minuten auf 200 Grad in der Mitte des Ofens.