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Heuet am Samstag und Sonntag – Make Hay while the Sun Shines

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TasseimBluescht

Es ist die Zeit des Jahre, da wähne ich mich in den Ferien. Der Geruch nach frischem Heu lässt Kindheitserinnerungen in Heiden, Appenzell lebendig werden. Da war ich mal mit meiner Gotte und ihrer Familie in den Ferien auf dem Bauernhof. Bei Familie Lendenmann. Die Ferien schlossen alles ein, was ich damals mit dem Leben der Bauern verband: Das Haus war alt und gemütlich, die Küche riesig. Wir durften die Kälber tränken. Wir liefen die ganze Zeit barfuss oder in Gummistiefeln. Wir kletterten den Silo hinauf, wir sprangen vom Heustock. Ein Kälbchen wurde geboren, Wir trieben die Kühe auf die Weide. Es gab frische Milch zu trinken (die meinen städtischen Cousinen, die nur Pastmilch kannten, Bauchweh und Durchfall bescherte). Es war die Zeit des Heuens und wir durften helfen, Heu zu wenden und zu rechen. Ah, dieser Duft. Damals beschloss ich, einen Bauern zu heiraten. 😉

Am letzten Donnerstag waren die Landwirte der Nachbarschaft nicht mehr zu halten. Endlich war die Sonne wieder gekommen, dazu blies ein frischer Wind: Zeit zum Heuen. Die geduldigeren unter ihnen, haben bis gestern gewartet, um endlich die Mähmaschinen anzuwerfen.

Bereits in der Nacht schlich sich der Heuduft den Hügel hinauf in unser Schlafzimmer hinein. Das ist ein Erwachen, wenn dazu noch die Sonne hinter dem spärlich beblätterten Nussbaum aufgeht und die Landschaft rötlich färbt. Da hält dich nichts im Bett! 🙂 Mit der Kaffeetasse in der Hand ging ich auf Naturerkundung in den Garten, als von den Menschen noch nichts zu hören war. Die Apfelbäume sehen in der Morgensonne besonders schön aus. Der Trauerschnäpper ist bereits wieder aktiv, singt mit den Spatzen, den Meisen, dem Buchfink, dem Hausrotschwanz um die Wette. Auch die Elster chäderet schon. Und der Heuduft wird noch intensiver. Betörend!

Schöne Tage in Oberheimen.

I’m a country pumpkin. These are the most beautiful days of the year as finally the sun has come out and the farmers are making hay. They make hay while the sun is shining. The air is filled with its fragrance. I love love love it. It reminds me of my childhood, the holidays in Heiden, Appenzell, when I decided to become a farmer’s wife. 😉 

I smelled the hay during the night, so nothing could keep me in bed this morning when the sun rose behind the walnut tree. There was no sound of civilisation but the birds were already singing their songs. There are so many in the orchard. 

Beautiful, wonderful days in a place like heaven. 

Happy weekend! 

Und damit zu Andrea, Sonntagsglück und Sonntagsfreude.

 

Heufieber – Hay Fever

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Unser Dörfli Oberheimen ist ganz oben auf dem Bild zu sehen. Unser Haus hinter dem Nussbaum versteckt. Am Samstag habe ich einen Spaziergang gemacht, den Heuduft tief eingesogen, die frisch gemähte Wiese unter meinen Füssen gespürt und mal wieder gedacht, dass es das Leben gut mt mir meint.

You can see our little village Oberheimen on top of the photograph under the white clouds. Our house is hidden behind a walnut tree on the left. I went for a little walk on Satruday, breathed in the smell of the hay, felt the freshly cut meadows under my feet and thought that I am fortunate. 

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Endlich ist die Sonne gekommen. Das Leben ist schön.

Finally, the sun’s arrived. Life is good! 

I’m linkig with a favourite thing Saturday. 

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