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Cinema, Cinema, Cinema – Who is Wenzel Strapinski?

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Kino

Guten Morgen!

Um eine arbeitsreiche Woche abzurunden, ging ich gestern Abend ins Kino. Gerne schaue ich die Filme im Originalton, so dass die Auswahl jeweils recht eingeschränkt ist, weil im konventionellen Kino die meisten Filme synchronisiert werden. Gestern hatte ich Glück: Ein Schweizer Film stand auf dem Programm. Offenbar war ganz Wil und Umgebung entweder am Znacht essen oder an der Olma in St.Gallen.

Kennt ihr Wenzel Strapinski?

Irgendwie passen arbeitsreich und Ferien nicht so ganz zusammen, nicht wahr? Da ich aber endlich Zeit für ein grösseres Projekt hatte, von dem ich an dieser Stelle (noch) nichts verrate, sank ich jeden Abend müde ins Bett und habe auch einen gehörigen Muskelkater. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Ich habe grosse Freude und sehe dem Winter im Haus getrost entgegen.

Morgen fliege ich für ein paar Tage in den Osten. Nach Kaliningrad. Am nächsten Samstag werde ich dann berichten.

Macht’s gut!

I went to the cinema last night. Fortunately, they showed a Swiss movie as I don’t like synchronized versions of films even if they are in languages I have no chance to understand a single word. Subtitels will do.  Do you know who Wenzel Strapinski is?

KinosaalBig screen, big theater: There was nobody there, except me. 

Mehr Neuigkeiten am Samstagmorgen gibt’s bei Andrea.

 

 

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Sonntags Aussergewöhnliches – Going to the Cinema on Sunday

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Im Geschichtsunterricht beschäftigen wir uns zur Zeit mit der Reformation vor rund 600 Jahren. Viel hat sich verändert. Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Es wird dem gemeinen Volk nicht mehr verklickert, es sei Gottes Wille, dass 90 Prozent der Bevölkerung die 10 Prozent unterhalten und selber in Armut leben müssen. Die göttliche Ordnung wurde gestürzt, der Papst entthront. Nach blutigen Wirren wurde die Menschheit schliesslich gleicher.

Na ja, wir wissen und erleben, dass es so simpel nicht ist. Zum Beispiel war die halbe Bevölkerung  Jahrhunderte lang in diesen Wandel nicht einbezogen. Die Frauen warten in verschiedenen Ecken auf der Welt noch immer auf Gleichstellung.

Eine Etappe auf diesem Weg, an die ich mich erinnere, ist das Frauenstimmrecht, das die Schweizer Männer ihren Frauen  auf nationaler Ebene am 7. Februar 1971 endlich zugestanden haben. Noch einmal wurde die göttliche Ordnung verändert. Einige bedauern das bis heute. 😉

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„In der Schweiz begehrten die Frauen erst spät gegen die männliche Polit-Vormundschaft auf. 1971 forderten sie das Frauenstimmrecht ein. Petra Volpe hat das historische Thema in einen beherzten Spielfilm verpackt – stimmig, engagiert, aber alles andere denn bierernst. «Die göttliche Ordnung» wird nachhaltig erschüttert, Frauen triumphieren.“

Jedenfalls steht im Hause Babajeza heute  „Die Göttliche Ordnung“ auf dem Programm. Ein bisschen Geschichtsunterricht, Gesellschaftsstudie, gute Unterhaltung und Abwechslung. Ich freue mich.

We are going to the cinema today. In Switzerland the women got the right to vote in 1971. The movie „Die Göttliche Ordnung“ (The Godly Order) shows this epic moment in Swiss history. The movie is a comedy, so hopefully, there will be a lot to laugh but also to think about. I remember the women’s fight for the right to vote and the day my mother voted the first time. She has never stopped since. 

verlinkt auch mit Soul Sister