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Samstags 20/03 – ☕️ ☕️ ☕️– Coffee with Lindor Balls

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Kaffeemaschine

Guten Morgen, meine Lieben!      ☕️ ☕️ ☕️ ☕️ ☕️ ☕️      Good Morning, my Dears!

Heute Morgen gibt es mal wieder ein voll pragmatisches Föteli. Nichts Dekomässiges, nichts, was meinen gewöhnlichen Haushalt ins beste Licht rückt. Denn ich liebe das genau so. Heute nach 40 Litern Kaffee ist Entkalkung fällig, sagt die Bedienungsanleitung.

Übrigens. Siehst du, dass der Kaffeerahm einen Fettgehalt von 15 % hat? Genau so mag ich ihn. Bin ich zum Beispiel in Frankreich oder Deutschland, trinke ich nur Capuccino, weil crème oder Sahne zu wenig kaffeerahmig ist. Wenn ich dem Kaffee nicht traue, trinke ich in der Schweiz eine Schale. Da ist heisse Milch drin, die den nicht perfekten Kaffeegenuss überdeckt, aber nur wenn es Vollmilch ist.

Über Kaffee und Kaffeegenuss kann ich viele Geschichten erzählen. Zum Beispiel, dass man in meiner Jugend im Cafi Buumä (Baumann) in Frauenfeld für 1 Franken 50 einen Kaffee mit Gipfeli bekommen hat. Mittlerweile kostet ein Kaffee crème in der Schweiz im Durchschnitt 4.42. In der Weltrangliste liegen die SchweizerInnen mit 1093 Tassen pro Person und Jahr auf Platz 3. Nur die Deutschen (1246 Tassen) und die NorwegerInnen trinken mehr (1276), wobei den helvetischen Kaffeegeniessern attestiert wird, dass sie den Kaffee dicker mögen und deshalb die eigentlichen Weltmeister sind.

Ich frage mich, ob Sternenbock im Flughafen Zürich das Reanimationsgerät griffbereit unter der Theke hat, falls einen Menschen, den es, zum ersten Mal in Zurich airport gelandet, noch in der Flughafenhalle nach Kaffee togo in anheimelndem Papierbecher gelüstet, der Schlag triff, wenn es ihm sechs Franken von der Creditcard abbucht.

Trotz des Preises trinke ich gerne auswärts einen Kaffee und gönne mir diese Freude gerne am Wochenende. Heute Nachmittag ist ein Besuch in der Lieblingsbuchhandlung geplant, wo es immer selbstgebackenen Kuchen im Angebot hat und der Kaffee mit Schöggeli und Lindor Kugel kommt.

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The red light blinks. What does this mean? I can read in the insturctions that the machine needs cleaning. Thankfully, today is Saturday and enough time to do it. There are many stories to tell about coffee. You must know that coffee is expensive in Switzerland, so be aware of this fact when you order coffee, for example at Starbucks on Zurich airport. You might get a heart attack otherwise.  I wonder if personell at Starbucks at the airport have an ACD-machine unter the counter.

Despite the prize, the Swiss are champions regarding the amount of cups of coffee: 1093 per person a year. Only the Germans (1243) and Norwegians (1276) drink more. However, Swiss coffee is strong.

I like having coffee in a nice coffee shop on the weekend mostly. I’m more than pleased that we are going to our favourite bookstore this afternoon, where they offer coffee with Lindor balls and selfmade cake as well.

Verlinkt mit Samstagplausch bei Andrea,

wo wir uns virtuell zum Kaffeetrinken treffen.

Wär’s nicht spannend, uns mal wirklich zu treffen?

Also ich käme gerne nach Berlin,

wo ja angelbich schon fast Frühling ist. Wie ist das bei dir?

 

 

 

 

Samstags im Klappentext – Fun in a Box

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Klappentext4Höchste Zeit, euch meinen Lieblingsbuchladen vorzustellen: Er heisst Klappentext und ist in Weinfelden, das seit Kurzem eine Stadt ist, zu finden.

Und übrigens, niemand weiss, dass ich hier ein bisschen Werbung mache. Ich bekomme auch meine Bücher nicht günstiger, wenn ich die netten Damen lobend erwähne.

Reading is one of my favourite hobbies. I’ve always a book in the read, maybe two or three. I often buy books as presents because it’s more than a thing. It’s a window to the world, that widens our horizon. It’s a shared piece of life that shows how others manage whatever comes their way. It’s a recipe how to conduct life or overcome a crisis. It’s fun in a box and hours of pleasure.

Needless to say that I am also a big fan of book stores although it seems so convenient and cheaper to buy books online. Today I’m taking you to my favourtie book store in the neighbourin little town (for me it’s still a village due to its feel). The bookstore is called „Klappentext“, which means blurb. Would you like to brows? They have also English books. Would you like to join me for a cup of coffee with some cake and chocolate? I’m going to be there to pick up a book. 

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Ja, ich bin erklärter Fan von Buchläden und kaufe nie ein Buch online. Das Prozedere ist folgendes: 1. Auf einem Blog oder auf Facebook wird ein Buch vorgestellt, das mich anspringt. 2. Ich suche in einem online-shop die ISBN Nummer. 3. Ich schreibe ein schnelles e-mail: Buchbestellung, Guten Morgen, meine lieben Frauen, gerne hätte ich bestellt. 4. Ich bekomme die Antwort, dass man das Buch bestellt habe und mich informieren würde, sobald es abholbereit sei. Manchmal kann ich auch gleich vorbei kommen und das Gewünschte abholen.

Buchläden haben es schwer. Online zu bestellen ist ja so praktisch, zudem meistens billiger. So habe ich vor Weihnachten für meine Schüler eine Lektüre bestellt. Im Online-shop hätte ich auf den ohnehin schon günstigen Preis 30 Prozent bekommen. Die Versuchung war gross, weil ja nicht alle Menschen bereit sind, mehr für ein Produkt zu bezahlen, dass man auch günstiger erhält. 8 Franken für einen Klassiker ist nicht viel, habe ich mir gedacht und die 23 Exemplare im „Klappentext“ bestellt.

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Aber es geht ja nicht nur um den Preis. Klappentext ist das netteste Buchlädeli ever. Man kann sie auch dort treffen (und schmökern), ohne ein Buch oder eine andere nette Kleinigkeit zu kaufen. Wollt ihr Kaffee oder Tee mit mir trinken hier? Mit Schöggeli? Jeden Tag gibt es zudem selbstgebackenen Kuchen.  Also ich bin da, ich darf noch ein Buch abholen.

🙂

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Und falls es dich interessiert: Hier ist noch der Link zur Ausstellung „Die Wahrheit braucht dich“ am letzten Samstag.