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A Word of Encouragement – Ein Wort des Grusses

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Schon wieder liegt ein Regen-, nein sogar ein Schneewochenende hinter uns, und auch am Montag gab’s keinen einzigen Sonnenstrahl. Der Frühing will dieses Jahr irgendwie nicht so recht kommen, was mich tatsächlich je länger je mehr deprimiert. Natürlich weiss ich, dass das Wetter nicht das Wichtigste im Leben ist. Ich bin mir auch bewusst, dass es im Haus drinnen dafür umso gemütlicher ist. Ich rede mir ein, dass ich froh sein kann, dass es warm wird, wenn ich ein Feuer anzünde. Auch sehe ich ein, dass ich bei schönem Wetter bloss einen Haufen Arbeit im Garten hätte und deshalb froh sein darf, noch ein bisschen auszuruhen. Nur leider wirken diese Überlegungen lahm und lauwarm unter grauem Himmel.

Aber noch kämpfe ich mich tapfer durch den Alltag, froh, dass ich am Sonntag Zeit zum Basteln gefunden habe. Wenn schon keine richtigen Blumen blühen, dann klemme ich halt ein paar selbergemachte an einem Zweig fest. Sieht schön aus, nicht wahr? Und fast verspüre ich Freude, die ein Weilchen hinhält.

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A rainy, no, a snowy weekend is behind us. How awful! Spring doesn’t want to show up at all it seems, which makes me more and more depressed the longer the grey and wet days last. No sunshine on Monday either. Of course I know that the weather is not the most important aspect of life. I’m totally aware of the fact that I have a lovely and comfy home with a fully functional central heating. Furthermore, I see that I had a lot of work in the garden if the weather was springlike. I should be glad that I can  sit inside and relax. But all those reasons are a bit lame and luke-warm as long as I wear a black coat and a cowl due to the cold, wet weather. 

However, I’m still fighting bravely through the daily chores, happy that I found time for a little project on Sunday. If the flowers don’t bloom in reality, I make some myself. Aren’t they beautiful? And yes, joy stays with me for a little while.

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Es braucht dazu: Christbaumkerzenhalter, Spreizklammern, ein paar Seiten aus einem alten Buch (ich hab noch eins in Frakturschrift gefunden, das so moralisierend altmodisch ist, dass ich es gerne anders verwende), Heissleim.

8 Rondellen ausschneiden, in der Mitte mit einer Spreizklammer zusammenklemmen, dann eventuell den Rand muschelartig einschneiden und die Papierrondellen nach oben biegen, dabei ein bisschen „verwursteln“, damit sie wie echt aussehen. Diese Blüte leimt man dann mit Heissleim in einen Kerzenhalter hinein. Vorher noch den Kerzenständer ein bisschen weiter auseinander biegen, damit die Blüte überhaupt Platz findet.

Dann die Blüten an einen Zweig klemmen oder mit einem Grusswort, einem Spruch oder sonst einem lieben Wort anbringen, wo’s gefällt.

You will need: candle holder, expanding rivet (is this really the correct expression?), some pages of an old book, hot glue.

Cut out eight O-shapes, hold them together in the middle with an expanding rivet. Cut a shell-like edge. Now pull the layers up one after another, crinkle a bit until they look like a flower. Glue the flower into the candle-holder with hot glue. Maybe you must expand the candle-holder a bit to have enough space.

Add the flower to a branch or anywhere you like with a nice saying or a word of encouragement. 

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Vorarbeiten – Preparations

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The birds are singing outside, welcoming the sun, that’s still under the horizon. The landscape looks beautiful in the crack of dawn. Good morning everybody. Thanks for visiting me today, it’s nice to see you.

I’m sitting in the house drinking my first coffee and finishing a project I rediscovered weeks ago while looking for yarn in my stash in the attic. I found these knitting needles I had made with students in Fimmelsberg before the learnt to knit. So each child would have its own needles. We used dowels (4 to 6 mm), made them sharp on one end with a pencil sharpener, polished them with sandpaper. We then decorated the end with a bead of any kind and glued yarn snippets or whateve the kids liked into the whole. Finally, we polished the needles with little olive oil.

I managed to finish my second pair of Fimmelsberger needles and tried out something else. The ladybug needles are made of meat sticks, you only have to find the appropriate ones. Mine (from Coop) are a bit on the thin side. Maybe I can find differnt ones at Manor or Migros.

Now, we are ready for the first knitting project that can be found here soon. See ya!

So langsam wird es Tag, und der verspricht, ein wunderschöner Frühlingstag zu werden. Draussen singen die Vögel, während die Sonne langsam über den Horizont wandert. Herzlich willkommen! Danke, dass ich mich besucht heute.

Vor ein paar Wochen sind mir beim „Wolleinkauf“ in meinem Estrich Stricknadeln in die Hände gefallen, deren Existenz ich vergessen hatte. Weiland in Fimmelsberg habe ich als Vorbereitung auf die erste Strickarbeit gleich die Nadeln dafür hergestellt, damit jedes Kind seine eigenen hätte. Man braucht Dübelstäbe der Dicke 4 bis 6 aus dem Do-it dazu, die man mit der Spitzmaschine anspitzt. Dann werden die Stäbe sorgfältig fein geschliffen, wozu man ein Schleifpapier feinster Körnung nimmt. Dann setzt man eine farbige Perle an das stumpfe Ende. Wenn das Loch der Perle zu klein ist, kann man es eventuell mit einer Rundfeile grösser machen. Oder man schleift den Dübelstab ab, bis er passt. Die Anpassungen sollten aber nur geringfügig sein. Ins Loch der Perle kann man nun Wollfäden einleimen, zöpfeln oder sonst etwas Lustiges anbringen. Zum Schluss werden die Stricknadeln mit Olivenöl leicht eingeölt.

Jetzt sitze ich also hier an meinem Tisch, mache endlich das zweite Paar Fimmelsberger Stricknadeln fertig und probiere noch etwas Anderes aus. Für meine Marienkäfernadeln verwende ich Fleischspiesschen. Die vom Coop sind etwa Nadelstärke 3, also ziemlich dünn. Ob die von Manor oder der Migros dicker sind?

Nun denn, wir sind gerüstet für die erste Strickarbeit, Vorbereitungen abgeschlossen. Damals im Fimmelsberg haben wir dicke Winterschals gestrickt, aber hier findet ihr in Kürze eine weiter Idee. Bis bald!