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Samstags 2/2021 – Aber bitte mit Sahne! – Can you be fooled?

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Heute gibt’s den ersten Kaffee mit Sahne, was dem Leben die Kanten nimmt, nicht wahr? – Nein, nicht wahr. Das Leben ist immer noch das gleiche, nur der Kaffee schmeckt mir ein bisschen besser. Und übrigens ist das Bild ein Fake: es ist kein Schlag-, sondern Sojarahm. Aber lies doch selber, wenn du magst. 😉
Am letzten Montag dachte ich noch, dass diese Woche wohl sehr anstrengend werden würde, weil die erste Woche nach den Ferien immer arbeitsreich reich ist und ich doch von zwei Wochen angeschlagen und krank ziemlich auf den Stümpen war. Nun, die Woche war anstrengend, aber schwups, ist sie doch schon vorbei. Es war eine gute Woche, so dass ich in meinen Kalender einen lachenden Smiley zeichne.
🙂
Am Ende des Jahre kann ich dann Smileys zählen und habe einen aussagekräftigen Rückblick.
Nein, ich schaffe es nicht, die rosa Brille aufzusetzen, dazu bin ich zu sehr Realistin. Genauswenig wie ich in der Wäsche Weichspüler verwende, halte ich nichts von Euphemismen und weissen Lügen. Ich habe gerne die harte Wahrheit, denn sie kommt früher oder später sowieso ans Licht. Ich mag es nicht, wenn man einen Teil der Geschichte auslässt, um selber in besserem Licht dazustehen oder gar die Tatsachen zu verdreht. Ich springe auch nicht auf den erst besten Zug auf, wenn es gilt zu handeln oder das Handlen anderer zu beurteilen. Ich habe gerne das ganze Bild, will auch die anderen Aspekte kennen, denn alles kann/muss man aus verschiedenen Blickwinklen betrachten. Ich kann sehen, wenn ein Bild nicht zum Text passt. Werden mir verschieden Sichten nicht geliefert, Fragen nicht beantwortet, denke ich mir meinen Teil und suche ich selber. Mein Vertrauen in die Regierungen, die Politiker und ihre Sprachrohre, die Massenmedien, ist seit März 2020 von 75 auf 0 Prozent geschwunden.
Wir erleben historische Zeiten und ich betrachte sie wie einen Film, einen sehr kreativen, immer wieder überraschenden, unglaublichen, verwirrenden, absurden Politthriller, aus dem ich nicht aussteigen kann. Der Preis wird horrend sein. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich noch auf einem Logenplatz sitze, was mich verpflichtet (so empfinde ich), für die anderen zu schauen und zu sorgen.
Ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung, wie man in 20, 50 oder 100 Jahren über diese Zeit berichten und in der Schule lehren wird.
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen
und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Abraham Linkcoln, Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886
I had a good week although I had been sure on Monday, this week would never end as I felt very low. However, the children could lift my spirits and I am more than happy to have a fullfilling job. It’s my plan to draw an emoji in my calender every week and hope to be able to draw a lot of happy faces.
I’m not the one, who wears pink glasses to brighten up what’s dark. I don’t like euphemisms and white lies to make my life to seem better than it is. I like the hard facts, the truth. I don’t think it is right to glorify ones actions or lie about things one has done. I deeply believe that every story has several aspects and I want to know them. If they are not told, I look for them. I see when the picture doesn’t match the story. I don’t give up when I do not get answers to my questions. And I do not blow into the same horn the mass media show me, before I haven’t thought about the story.
Anyway, I have lost trust (it has fallen from 75 percent in March to 0 percent in October) in the governments, the politicians and their megaphones, the mass media.
We experience historical times that I watch like a movie, a very creative, surprising, unbelievable, disturbing, political thriller. The price will be horrendous. I still watch it from the gallery though, but I know there are many less fortunate ones. I worry about them and look after them as far as I am able to.
I think I have a fairly clear view of what is coming and how people will look back (and teach in school) in 20, 50 or a 100 years.
You can fool some of the people all of the time,
and all of the people some of the time,
but you can not fool all of the people all of the time.
Abraham Linkcoln, Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886

Verlinkt mit Andreas Samstagsrunde .