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Two Seasons Only – Nur zwei Jahreszeiten

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I’m fed up with my winter clothing. As I don’t have that many clothes anyway, I’m glad that I can change some of them with the seasons. However, when it comes to clothes there are only two seasons where I live even though the magazines tell a different story. Let me clearify: Last Friday the weather was hot, really hot, about 30 degrees. I sweated like a pig when I mowed the lawn, cut the stinging nettles and did what needed to be done around the house. The next day the weather changed. It has been cold, rainy, snowy even for the last days. So I am still in my winter clothes, which are just boring after a long winter. 

After the coldest night in 30 years, I could not wear the same, lame, boring sweater I have been wearing the last months, could I? I could not stay in bed all day either? So I went up extra early yesterday and – still in my pyjamas and freezing – I turned it into a new, much more cheerful cardigan. Now I can face the world!

If you have a boring sweater, I can change that for you. Examples can be seen here.

Während andere Leute ihre Winterkleider schon wieder in die Mottenschränke auf dem Estrich verbannt hatten, blieb ich skeptisch. Denn obwohl Kalender und Glanzhefte vom Frühling berichten, weiss ich aus Erfahrung, dass es bezüglich Kleidung hier nur zwei Jahreszeiten gibt. Ihr wollte Beweise für meine Theorie? Gut. Am letzten Freitag war es heiss, sehr heiss, 30 Grad heiss. Ich schwitzte wie ein Schwein, als ich rund ums Haus erledigte, was zu erledigen war, den Rasenstreifen mähte und die Brennnesseln ausriss. Am nächsten Tag wechselte das Wetter, und seit da ist es kalt, regnerisch und stürmisch. Es schneite sogar in den vergangenen Tagen. Kein Frühlingswetter, überhaupt nicht.

Ich bin meiner Winterkleider überdrüssig, wirklich. Ich konnte mich nach der kältesten Nacht seit Menschengedenken nicht überwinden, nochmals den selben, grauen, langweiligen Pullover anzuziehen, den ich schon den ganzen Winter über angezogen hatte. Aber ich konnte auch nicht den ganzen Tag im Bett bleiben. Also stand ich extra früh auf, machte ein extra grosse Feuer im Ofen und zerschnitt meinen Pullover, um daraus einen neuen, einen viel farbigeren und fröhlicheren zu machen. Nun bin ich parat, um dem kalten Wetter noch ein bisschen länger zu trotzen.

Falls du einen langweiligen Pullover hast, werde ich ihn gerne für dich abändern. Beispiele dafür findest du hier.

My new cardigan is my finished object. Hop to tami’s amis and look what others have accomplished.

Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See – The Frogs Are Having A Party

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Das Schnittmuster für die lustigen Frösche und der grassgrüne Lieblingspulli, der wegen eines Flecks im Altkleidersack lag, sind wie geschaffen für einander.

Aus dem alten grünen Pullover schneidet man die Teile gemäss Schnittmuster mit 1 cm Nahtzugabe zu. Zuerst die Punkte mit einem Zickzackstich auf die beiden Rückenteile applizieren, dann die Teile mit einem Tricotstich zusammennähn; 1. Die beiden Rückenteile rechte auf rechte Seite nähen. 2. Die vier Füsse rechte auf rechte Seite zusammennähen, Nahtzugabe zurückschneiden, wenden und die man gemäss Bezeichungen auf den Bauchteil (rechte Seite) legen. 3. Das zusammengenähte Rückenteil mit der rechten Seite darauflegen, mit Tricotstich zusammennähen, dabei eine Öffnung zum Stopfen lassen. 4. Den Frosch nach aussen wenden, das Loch schiessen, Augen aufnähen und ein freundliches Maul sticken.

Als Stopfmaterial eigenen sich Stopfwatte, Spreu, Styroporkügelchen oder alte Wollfäden, wenn man den Recycling-Gedanken noch weiterspinnt. Das Muster für den Frosch gibts zum Download auf dem public Teil von manuell.ch.

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Vielleicht wäre mein Fröschchen schon im ersten Anlauf gelungen, wenn ich als Ausgangsmaterial einen verfilzten Wollpullover gehabt hätte. Das Baumwolljäckchen war fast ein bisschen zu lümpelig. Deshalb habe ich eine schwache Vlieseline zu Hilfe genommen, die ich nach dem Nähen kräftig dehnen konnte.

I had a green sweater with stains and a pattern for a lovely frog. And because I am a friend of upcycling, they seem to be the perfect match. Would it be nice to make the life of a favourite sweater longer by turning it into a sweet frog? Just download the pattern from the public section of the Swiss magazine manuell.

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Cut out the pieces, don’t forget to add 1 cm around the edges. Sew the dots onto the frog’s back parts. Sew the pieces together with a specific stitch for tricot if the fabric is elastic. Sew the legs together, minimize the seam that you can turn them inside out. Put them onto right side of the body part (the feet are „looking“ to the middle of the bodypart), where indicated on the pattern. Put the backpart onto the body part and sew the two pieces together, again with the stitch for elastic fabrics. Don’t forget the opening for the stuffing. Now turn the frog inside out and stuff it. Close the opening, add eyes and stitch a friendly mouth.

I’m sure my frogs needs lots of brothers and sisters. Have you ever been at a frog’s concert?