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Step by Step – So nach und nach

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Pullovertopdowngrau

So nach und nach sieht das nach Pullover aus.

This grey top down raglan sweater is growing step by step. I’m almost done with the first sleeve, which I started shortly after the raglan was finished. The whole thing can be knitted in rounds. 

Pullovertopdowngrau-2

Nachdem ich mit dem Raglanteil fertig war, strickte ich noch etwa fünf Zentimeter des Vorder- und Rückenteils. Damit die Arbeit nicht zu schwer wird, ist jetzt der Ärmel dran. Auch diese stricke ich rund, von oben nach unten.

I think it’s better to knit the sleeves before the body as the project isn’t so heavy. 

Pullovertopdown-3

Der Halsausschnitt rollt sich, weil ich glatt rechts gestrickt habe.

I like how the neckline rolls.

Pullovertopdown-4

Noch etwa 10 Zentimeter bis der Ärmel genügend lang ist. Zum Messen nehme ich einen passenden Pullover und legen den angefangenen darauf.

Another 10 centimetres and the first sleeve will be finished. Hopefully tonight. 🙂

I wish you all a week with lots of joyful moments. 

 

Sunday Finished Object – Sonntags Zeit zum fertig Machen

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Dreiecktuchfertig2

Tadah! Offen …

Dreiecktuchfertig… und gewickelt …

Regula… um den Hals. Leider ist es zu warm, um das Dreiecktuch zu tragen.

It’s too warm to wear the shawl.

Mützen Finish

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mutzenbunt

Könnte sein, dass mit zunehmender Sonnenscheindauer und -intensität meine Lust am Mützen stricken schwindet. Andrerseits habe ich gerade so richtig den Dreh raus, wie ich die Mützen stricken muss. Und es könnte nicht schaden, die Therapie noch ein bisschen weiter zu führen.

I’ve finished three hats, but I think the therapy isn’t finished yet. I might cast on another hat using grey instead of white and black. I’m wondering how this colour combination works. 

While I’m writing these lines, I’m wearing my white hat as the temperature outside is still cold due to fog that is creeping up from the valley. Later the sun will be strong enough to fight the fog hopefully. I’m ready for another sunny day. 

Anschlag: 100 M in der Grund“farbe“ schwarz oder weiss auf einer kurzen 4mm Rundstricknadel. Wollreste entsprechend dieser Nadelstärke verwenden.

Börtchen von rund 5 cm Höhe stricken in 2 re 2 li. Dann 1 Runde rechts stricken.

Unterschiedlich hohe Streifen in den gewählten Farben stricken. Zwischen den Farben 1 oder 2 Rippen in der Grundfarbe stricken, das heisst 1 Runde rechts, 1 Rund links ergibt eine Rippe.

Nach 20 cm ab Anschlag eine Runde Abnehmen: 1 überzogenes Abnehmen, 7 Zwischenmaschen. Im letzten Abschnitt sind 8 Zwischenmaschen. 5 Runden stricken. Danach das 6er-Abnehmen und anschliessend 5 Runden stricken, 5er-Abnehmen und 5 Runden stricken, 4er-Abnehmen und 4 Runden stricken, 3er-Abnehmen und 3 Runden stricken, 2er-Abnehmen und 2 Runden stricken, 1er-Abnehmen und eine Runde stricken, 0er-Abnehmen stricken. Maschen zusammenziehen.

Einen Pompom anbringen.

Mehr Bilder von den Mützen gibt es hier und hier.

 

Dreimal das Gleiche – Three Times the Same

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Pippi2Paar

Meine kreativen Zeiten sind arg geschrumpft in letzter Zeit. Alles, was ich schaffe, sind glatte Runden, Farben wählen und Wollfäden wechseln. Meistens stricke ich in den frühen Morgenstunden, bevor ich zur Schule düse.

Actually, there isn’t much I accomplish handcraftwise. It’s just knitting round after round, chosing colours and changing threads. I knit mostly in the early morning hours before school. 

Pippi3.Paar

Nachdem nun zwei Paar Pippi Langstrumpf Socken fertig geworden sind, hat es immer noch Wolle für ein drittes Paar. Und mangels einer anderen Idee habe ich schon angefangen. So gibts die ersten selbstgemachten Weihnachtsgeschenke.

After finishing two pairs of Pippi Longstockings, there is still yarn left. On to the third pair as I don’t have other plans yet. They will be Christmas presents. 

Nun aber los an die Wählerversammlung. 🙂

Erst wenn ich fertig bin – When I am Done

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Sockebunt2

Ich habe mal wieder in die Sockenwollenrestkiste gegriffen. Jetzt ist die erste Socke fertig, aber Wolle ist eigentlich immer noch gleichviel da, dabei habe ich doch extra lange Röhrchen gestrickt.

I took out my sock-yarn-leftover-box. After finishing the first sock, there is still the same amount of yarn in the box it seams. I guess I’m going to knit about five pairs of socks with extra long cuffs. 

Sockebunt

Die zweite Socke plane ich ähnlich wie die erste. Mal schauen, ob dann weniger Wolle in der Kiste ist.

I’m knitting the second sock not identical to the first one. I’m wondering if there will be less yarn in the box. 

Socke3

Ich gehe erst ins Bett, wenn die zweite Socke fertig gestrickt ist. Und dann sind da noch 1000 Fäden zu vernähen, aber das schreckt mich nicht. Ich stelle es mir sehr gemütlich vor, morgen Nachnittag in der Küche am Tisch neben dem Herd zu sitzen und Fäden einzuziehne, während neben mir ein Feuer knistert.

I’m going to bed when the second sock is done. However, there are still a thousend ends to weave in. I’m not affraid of it. I think it will be lovely to sit at the kitchen table tomorrow afternoon and wave in one end after the other while a fire is burning next to me. 

tami_wip

Mit Zöpfli – With Braids

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RoteMuetze

Die zweite Mütze ist fertig geworden. Und hier ein paar Angaben dazu:

42 Maschen angeschlagen

Restengarn verwendet, das Nadelstärke 3.5 mm verlangt.

Streifchen von 2 bis 8 Nadeln gestrickt. Dabei immer Schwänzcen von ca. 20 cm stehen lassen. Die Randmasche habe ich mit beiden Farben gestrickt. Nach ca. 200 Reihen abketten (Umfang etwa 54 cm).

Zusammennähen, am oberen Rand einen Faden einziehen und die Mütze zusammenziehen. Dann mit jeweils 12 Fäden Zöpfchen flechten und unten verknoten.

Am unteren Rand mit einer Rundstricknadel zwischen den Knötchen Maschen auffassen = ca. 100 Maschen. Börtchen bis zur gewünschen Höhe 2 re, 2 li stricken, abketten. Ich musste am Schluss 3 Fäden vernähen. 🙂

Ein rotes Börtchen würde mir besser gefallen, aber ich hatte kein rotes Garn mehr. Die Mütze sieht sicher auch schön aus, wenn man sie mit Wolle strickt.

RoteMuetze2

I finished the second hat. Here is some information how I did it:

I casted on 42 stitches

I used leftover cotton yarn and 3.5 mm needles.

I knited stripes of 2 to 8 rows. When I changed the colours I let ends of about 20 centimetres. You don’t have to sew in these ends. 

After about 200 rows (52 cm), I casted off and sewed the edges together. I sew in a thread and pulled to shape the hat on top. Then a made the braids using 12 ends for one braid. 

For the edge I picked up 100 stitches with a circular needle to knit the border (k2, p2). Knit as many rounds as you like. Cast off. I had to sew in 3 ends. 🙂

I’d rather have the border in red but I ran out of red cotton yarn.  The hat would look nice made with wool too. 

FOfriday

 

Do you wnat to see what others have finished this past week? Hop over to Tami’s

Process or Product?

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Restenwolle

What do you like more, the process or the product ?

When I started teaching, handcrafting was all about the product. The inspector would visit teachers twice a year and look very thoroughly at all the items the students had made under the teacher’s guidance. If she found mistakes they were the teacher’s fault. Those days, handcraft teachers undid a lot of the students‘ work and did it themselves again to present flawless products. Later, it was all about the process. It was important to let the students do something, anything, and it didn’t matter if it went straight into the garbage bin. 

As a teenager I loved to knit and sew, and fortunatelly my mother let me try, even more provided the material I needed. I remember that one night I wanted to sew pyjama bottoms. It was about 8 pm and I was very determined to go to bed in my new and selfmade pyjamas. I cut the pieces from fabric my mother had in stash, using freshly washed pyjama bottoms I had worn for quite some time and liked very much as a pattern. Then I sewed the seams and hems, eger to try them on. Gosh! They didn’t fit. They were way too tight and I couldn’t pull them over my knees. That was when I learnt the difference between woven and knitted fabric by the method of try and error. Process but no product. My sister and I still laugh about this story. 

So today, wip-Wednesday, I am all about the product. I want to finish the sweater I started in Baden-Baden last Friday. I’m knitting it top-down. You can find the easy raglan pattern here. Unfortunatelly, I had to frog the first sleeve this morning because it was too tight. Try and error. Process. 

Wer näht, strickt, häkelt, wird oft gefragt, was denn nun befriedigender sei, da sitzen und stricken oder am Schluss das fertige Stück in den Händen zu haben.

Als ich anfing, Handarbeitsunterricht zu geben, ging es nur ums Produkt. Die Inspektorin kam zweimal pro Jahr vorbei und schaute sehr genau, wie die Schülerarbeiten ausgefallen waren. Gab es etwas zu bemängeln, war es der Fehler der Lehrerin. In jenen Zeiten verbrachten die Handarbeitslehrerinnen viel Zeit damit, Schülerarbeiten aufzutrennen und selber nochmals zu machen, um das Schlimmste zu verhindern. Ich habe noch immer ein Badetuch mit einem applizierten Schmetterling, das mich bei jedem Gebrauch an meine Inspektorin erinnert, weil die Ecken der Schrägbandeinfassung bei einigen Schülerinnen nicht schön ausgefallen waren.

Später gings dann nur noch um den Prozess. Wichtig war, die Schülerinnen etwas, irgendetwas machen zu lassen. Es war egal, dass die Gegenstände direkt in den Kehricht wanderten.

Als ich etwa 14 Jahre alt war, wollte ich an einem Abend unbedingt ein Pyjama nähen und war wild entschlossen, erst und nur mit dem neuen Pyjama ins Bett zu gehen. Stoff fand ich in der Stoffkiste meiner Mutter, als Muster benützte ich mein frisch gewaschenes Lieblingspyjama. Ich schnitt zu, schloss Nähte und legte die Säume um. Aber oha Lätz! Das Pyjama passte überhaupt nicht, es war viel zu eng, so dass ich es nicht über meine Knie ziehen konnte. Damals lernte ich den Unterschied zwischen Tricot und Webware am eigenen Leib kennen, und zwar durch die Methode *Versuch und Irrtum*. Prozess. Meine Schwester und ich lachen noch immer über diese Geschichte.

Heute Mittwoch, 8. Januar, bin ich aber voll Produkt orientiert. Ich will den Pullover fertig stricken, den ich am letzten Freitag angefangen habe; einen einfachen Raglanpullover von oben nach unten. Die Anleitung kannst du hier finden. Den Pulli will heute Abend anziehen, vorher gehe ich nicht ins Bett! Unglücklicherweise musste ich heute Morgen früh den ersten Ärmel wieder aufribbeln, denn er war zu eng. Versuch und Irrtum, Prozess.

Und was bist du? Produkt oder Prozess orientiert? Viel Spass, so oder so.

tami_wip