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Samstags im Hoch – Top of Säntis

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Säntis

We did it! What a feeling!

Nach eineinhalb Tagen und einem steilen Aufstieg durch den Wald waren wir unserem Ziel schon sehr nah gekommen. In drei Tagen wollen wir den höchsten Berg des Alpsteins erreichen … 120 Leistungskilometer.

Aufstieg_1

Der dritte Tag: Den Hang hinauf bis zum ersten Felsband, dann ein bisschen kraxeln. Nach einer Stunde kommt die erste, wohlverdiente Pause im grasbewachsenen Steilhang.

Pause

Die Schwägalp mit Seilbahnstation und Hotel liegt weit unten … Es tut gut, zurückzuschauen. Wow, das sind wir alles marschiert??? Das ist Motivation pur.

Aufsteig_3

Der Tatzelwurm bewegt sich langsam den Berg hinauf. Immer steiniger wird’s. Der Alpstein hat seien Namen nicht von ungefähr.

TopofSäntis

Wir können es noch gar nicht fassen: Ziel erreicht! Bravo, bravissimo!! Alle sind angekommen.

Dass die Sicht nicht so gut ist, dass Wolken aufziehen ist im Moment völlig unwichtig. Ein bisschen benommen steigen wir in die Seilbahn und lassen uns ins Tal hinunter schaukeln.

Das Hochgefühlt stellt sich erst jetzt so richtig ein.

 

Mehr von der Säntiswanderung mit Schülerinnen und Schülern gibt es hier (das war vor drei Jahren).

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

Samstags schon 14229 Schritte – 14229 Steps

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Blumenstrauss

Good Morning!

Guten Morgen!

Schlecht geschlafen und früh aus den Federn gekrochen, habe ich gleich die Bergschuhe montiert und bin mein Auto abholen gegangen, nämlich dort, wo ich es gestern Abend stehen gelassen hatte, vor dem Schulhaus. So auf die Schnelle musste ich noch zwei Trainingseinheiten in meinen vollen Kalender einbauen, damit ich am Montag für die Dreitageswanderung fit bin. Ja, es ist wieder soweit: Die Himmelsleiter ruft. Heirassa, ich freue mich!

Schon vor dem ersten Kaffee heute Morgen hatte ich also 14229 Schritte in den Beinen. Adrenalin fliesst in meinen Adern.

🙂

After a not really restful night and an early wake-up, I walked to school to pick up my car. Yesterday and early today was the last opportunity to exercise for the three-days-hike that starts on Monday morning at 7 o’clock. I want to be fit as a fiddle to be able to support our stundents on the long way to the top of Aplstein. Has it been already three years since the last time? Stairways to Heaven.

Anyway, 14229 steps done before the first coffee isn’t a bad feeling at all. 

I guess it’s the adrenaline.

 

Die Blümchen fürs Fest heute Abend sind auch schon gekauft.

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

Das erste Mal – The First Time

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JonasBaby

Mein Erstgeborener – My first born son (1987)

Letztens habe ich im Internet einen interessanten Gedanken aufgeschnappt. Das erste Mal. Ich erinnere mich an viele solcher Erlebnisse. Die Welt war so gross, dass jeden Tag etwas Neues passierte. Auf der Entdeckungsreise durch meine Kindheit und Jugend gab es andauernd erste Male.

Das erste Mal im Kindergarten. Das erste Mal den kleinen Bruder gesehen. Das erste Velo und die erste Fahrt damit –  nachdem die kleine, mutige Schwester bereits eine Runde durchs Quartier gemacht hatte. Das erste Mal an der Nähmaschine. Das erste Mal auf einem Pferd. Das erste Mal auf einem 3000er. Die erste Autofahrt ohne L. Das erste Mal so richtig verliebt. Die erste Arbeitsstelle. Die erste Heirat. Das erste Kind.

Irgend wann wurde es ruhiger. Ich hatte Erfahrungen gemacht. Der Flug nach Kanada war das fünfte Mal im Flieger, im Ausland war ich auch schon viele Male. Seit dem ersten Mal in Spanien habe ich schon oft Crevetten gegessen. Und Peperoni. Ich habe wiederholt Bewerbungen geschrieben und eine neue Stelle angetreten. Ich bin in der zweiten Hälfte des Lebens. Was ich mache und erlebe, ist oft eine Wiederholung.

Das erste Mal ist aufregend. Es lässt das Herz schneller schlagen, den Blutdruck steigen, färbt die Wangen rot und macht lebendiger. Das erste Mal braucht Mut, Überwindung, vielleicht gar ein bisschen Leichtsinn.

Damit diese Gefühle nicht nur Erinnerung an längst vergangene Zeiten bleiben, möchte ich erste Male erleben. Zum Beispiel gehe auf eine Töff-Tour am 21. Mai, und ich werde nächsten Winter snow boarden, obwohl ich sagte, ich würde das nie tun.

Himmelsleiter

First time onto the Säntis – Das erste Mal auf den Säntis geklettert (2016)

There is a connotation between „the first time“, childhood and youth. There are lots of firsts because everything is new: The first time I went to school. The first ride on my first own bike (I have to admit that my younger sister rode it before me because she has always been brave). The first time I saw my little brother. The first knitted garment. The first time I fell in love. The first job. Marriage. The first born child. 

Later it has got quieter. I’ve already experienced a lot. The flight to Canada was the fifth time in a plane. I had been abroad many times before. Since the first time in Spain, where I ate shrimps, I have eaten them often. Also chili peppers. I’ve written applications several times and got a new job more than once. I’m in the second half of my life, which means there is repetition. I’ve done this, I’ve experience that. 

The first time is exciting. It makes the heart beat faster and stronger. Blood pressure goes up. The cheeks get redder. I feel more alive. The first time needs us to be brave. It costs effort. We may be a bit careless even. 

Because I don’t want to be those feelings just a treasured memory, I’m looking carefully for first times. I’m starting to snowboard next winter, and I’m going on a bike ride on the 21st of May although I said I was to afraid of doing it ever. How about you? Do you think about first times? 

NollenSonnenaufgang

 

 

Samstags unbeschreiblich schön – Beautiful Weather on Saturday

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NollenSonnenaufgang

Guten Morgen, my ladies!

Unser Hausberg, ein Hügel in der Gletscherlandschaft, heisst Nollen. Man hat von hier eine phänomenale Rundumsicht weit nach Deutschland im Norden und weit in die Alpen im Süden.

Weil der Wetterbericht gestern und die Himmelssicht vom Schlafzimmerfenster aus heute morgen vielversprechend war, wollte ich mir den heutigen Sonnenaufgang nicht entgehen lassen. Es hat sich gelohnt.

I went to the lookout on the Nollen as the sky looked promising when I got up this morning. I didn’t want to miss the sunrise. The view from the lookout is spectacular. You can see over the lake of Constance into Germany in the north and the Alps in the south. I wasn’t disappointed. 

SäntisimO

Im O der Windrose eingefangen ist der Säntis und die Churfirsten. Hinter den Tannen liegt das Dorf Hosenruck.

My favourite mountain in the middle of the O of the wind rose, the Säntis. On its right side there are the Churfirsten. Still lots of snow. Behind the firs you can see Hosenruck. 

NollenWindrose

Ein unbeschreiblich schöner Tag hat begonnen. Ich hoffe, ihr könnt ihn auch geniessen.

A wonderful new day has broken. Hopefully, you can enjoy it, too. 

 

Stairways to Heaven – Die Himmelsleiter

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Himmelsleiter

Bis es dann soweit war, waren wir 35 Kilometer und 25 Kilometer, dazu noch 10 und 20 Leistungskilometer marschiert und schliesslich den Aufstieg auf den Säntis bezwungen. Noch trennt uns nur die Himmelsleiter vom Ziel: Säntis – Der Berg.

Finally, there was only one thing between us and the peak: The Sairways to Heaven. Yes, we did it. Säntis – The Mountain. The little ants you see here, are our students.

Himmelsleiter2

Verlinkt mit Karminrot.

Ich bin dann mal weg – I’m on My Way

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Säntis

Heute geht es los auf den Säntis. Je näher die Stunde des Abmarsches kommt, umso weiter weg scheint der Berg. Ich bin dann mal weg und melde mich am Wochenende wieder.

I’m on my way to the Säntis. Oh my, it’s along way, and The Mountain seems farther away the closer the departure is coming.

Hasta luego, my friends! 

A Very Close Look – Ganz nah dran

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Morgenstund

Spontan beschloss ich heute Morgen, den Sonnenaufgang zu geniessen. Und so sah es auf unserem Hausberg, dem Nollen, aus. Wow! Morgenstund hatte tatscählich Gold im Mund. Seht ihr den Säntis?

Spontaneously, I decided to watch the sunrise this morning. Wow, the view from „our“ mountain Nollen was spectacular., the landscape full of gold. A bit later after having done all chores, I decided again spontaneously, to get a very close look at Säntis. Can you see this mountain on the photograph above? I drove to Jakobsbad, took the cable car on top of Kornberg and had again a wonderful view. 

Etwas später, nach getaner Arbeit, beschloss ich ebenso spontan, ganz nah an den Säntis zu kommen, und habe deshalb einen Ausflug auf den Kronberg mit anschliessender Wanderung unternommen. Auf dem Bild ist der Säntis zwar links abgeschnitten (die Sonne stand grad dahinter), aber die Aussicht ist trotzdem grossartig.

Kronberg

Und jetzt ist der Nachmittag gerade so richtig im Schwung, dass ich noch ein paar Nadeln stricken kann. Misae, die zweite. Bereits sind alle drei Fraben im Einsatz. Und wer Misae auch stricken möchte, aufgepasst! Mir ist nicht klar, warum in der deutschen Version bei den Rückrunden rechte Maschen gestrickt werden sollten. Ich stricke linke, damit glatt rechts entsteht. Habs aber erst nach den ersten paar Nadeln gemerkt.

Now the afternoon is in full swing. I’m enjoying a few rows of my Misae. If you want to knit along, visit Marigolds‘ Loft.

Misae_2