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Das erste Mal – The First Time

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JonasBaby

Mein Erstgeborener – My first born son (1987)

Letztens habe ich im Internet einen interessanten Gedanken aufgeschnappt. Das erste Mal. Ich erinnere mich an viele solcher Erlebnisse. Die Welt war so gross, dass jeden Tag etwas Neues passierte. Auf der Entdeckungsreise durch meine Kindheit und Jugend gab es andauernd erste Male.

Das erste Mal im Kindergarten. Das erste Mal den kleinen Bruder gesehen. Das erste Velo und die erste Fahrt damit –  nachdem die kleine, mutige Schwester bereits eine Runde durchs Quartier gemacht hatte. Das erste Mal an der Nähmaschine. Das erste Mal auf einem Pferd. Das erste Mal auf einem 3000er. Die erste Autofahrt ohne L. Das erste Mal so richtig verliebt. Die erste Arbeitsstelle. Die erste Heirat. Das erste Kind.

Irgend wann wurde es ruhiger. Ich hatte Erfahrungen gemacht. Der Flug nach Kanada war das fünfte Mal im Flieger, im Ausland war ich auch schon viele Male. Seit dem ersten Mal in Spanien habe ich schon oft Crevetten gegessen. Und Peperoni. Ich habe wiederholt Bewerbungen geschrieben und eine neue Stelle angetreten. Ich bin in der zweiten Hälfte des Lebens. Was ich mache und erlebe, ist oft eine Wiederholung.

Das erste Mal ist aufregend. Es lässt das Herz schneller schlagen, den Blutdruck steigen, färbt die Wangen rot und macht lebendiger. Das erste Mal braucht Mut, Überwindung, vielleicht gar ein bisschen Leichtsinn.

Damit diese Gefühle nicht nur Erinnerung an längst vergangene Zeiten bleiben, möchte ich erste Male erleben. Zum Beispiel gehe auf eine Töff-Tour am 21. Mai, und ich werde nächsten Winter snow boarden, obwohl ich sagte, ich würde das nie tun.

Himmelsleiter

First time onto the Säntis – Das erste Mal auf den Säntis geklettert (2016)

There is a connotation between „the first time“, childhood and youth. There are lots of firsts because everything is new: The first time I went to school. The first ride on my first own bike (I have to admit that my younger sister rode it before me because she has always been brave). The first time I saw my little brother. The first knitted garment. The first time I fell in love. The first job. Marriage. The first born child. 

Later it has got quieter. I’ve already experienced a lot. The flight to Canada was the fifth time in a plane. I had been abroad many times before. Since the first time in Spain, where I ate shrimps, I have eaten them often. Also chili peppers. I’ve written applications several times and got a new job more than once. I’m in the second half of my life, which means there is repetition. I’ve done this, I’ve experience that. 

The first time is exciting. It makes the heart beat faster and stronger. Blood pressure goes up. The cheeks get redder. I feel more alive. The first time needs us to be brave. It costs effort. We may be a bit careless even. 

Because I don’t want to be those feelings just a treasured memory, I’m looking carefully for first times. I’m starting to snowboard next winter, and I’m going on a bike ride on the 21st of May although I said I was to afraid of doing it ever. How about you? Do you think about first times? 

NollenSonnenaufgang

 

 

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Samstags unbeschreiblich schön – Beautiful Weather on Saturday

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NollenSonnenaufgang

Guten Morgen, my ladies!

Unser Hausberg, ein Hügel in der Gletscherlandschaft, heisst Nollen. Man hat von hier eine phänomenale Rundumsicht weit nach Deutschland im Norden und weit in die Alpen im Süden.

Weil der Wetterbericht gestern und die Himmelssicht vom Schlafzimmerfenster aus heute morgen vielversprechend war, wollte ich mir den heutigen Sonnenaufgang nicht entgehen lassen. Es hat sich gelohnt.

I went to the lookout on the Nollen as the sky looked promising when I got up this morning. I didn’t want to miss the sunrise. The view from the lookout is spectacular. You can see over the lake of Constance into Germany in the north and the Alps in the south. I wasn’t disappointed. 

SäntisimO

Im O der Windrose eingefangen ist der Säntis und die Churfirsten. Hinter den Tannen liegt das Dorf Hosenruck.

My favourite mountain in the middle of the O of the wind rose, the Säntis. On its right side there are the Churfirsten. Still lots of snow. Behind the firs you can see Hosenruck. 

NollenWindrose

Ein unbeschreiblich schöner Tag hat begonnen. Ich hoffe, ihr könnt ihn auch geniessen.

A wonderful new day has broken. Hopefully, you can enjoy it, too. 

 

Stairways to Heaven – Die Himmelsleiter

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Himmelsleiter

Bis es dann soweit war, waren wir 35 Kilometer und 25 Kilometer, dazu noch 10 und 20 Leistungskilometer marschiert und schliesslich den Aufstieg auf den Säntis bezwungen. Noch trennt uns nur die Himmelsleiter vom Ziel: Säntis – Der Berg.

Finally, there was only one thing between us and the peak: The Sairways to Heaven. Yes, we did it. Säntis – The Mountain. The little ants you see here, are our students.

Himmelsleiter2

Verlinkt mit Karminrot.

Ich bin dann mal weg – I’m on My Way

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Säntis

Heute geht es los auf den Säntis. Je näher die Stunde des Abmarsches kommt, umso weiter weg scheint der Berg. Ich bin dann mal weg und melde mich am Wochenende wieder.

I’m on my way to the Säntis. Oh my, it’s along way, and The Mountain seems farther away the closer the departure is coming.

Hasta luego, my friends! 

A Very Close Look – Ganz nah dran

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Morgenstund

Spontan beschloss ich heute Morgen, den Sonnenaufgang zu geniessen. Und so sah es auf unserem Hausberg, dem Nollen, aus. Wow! Morgenstund hatte tatscählich Gold im Mund. Seht ihr den Säntis?

Spontaneously, I decided to watch the sunrise this morning. Wow, the view from „our“ mountain Nollen was spectacular., the landscape full of gold. A bit later after having done all chores, I decided again spontaneously, to get a very close look at Säntis. Can you see this mountain on the photograph above? I drove to Jakobsbad, took the cable car on top of Kornberg and had again a wonderful view. 

Etwas später, nach getaner Arbeit, beschloss ich ebenso spontan, ganz nah an den Säntis zu kommen, und habe deshalb einen Ausflug auf den Kronberg mit anschliessender Wanderung unternommen. Auf dem Bild ist der Säntis zwar links abgeschnitten (die Sonne stand grad dahinter), aber die Aussicht ist trotzdem grossartig.

Kronberg

Und jetzt ist der Nachmittag gerade so richtig im Schwung, dass ich noch ein paar Nadeln stricken kann. Misae, die zweite. Bereits sind alle drei Fraben im Einsatz. Und wer Misae auch stricken möchte, aufgepasst! Mir ist nicht klar, warum in der deutschen Version bei den Rückrunden rechte Maschen gestrickt werden sollten. Ich stricke linke, damit glatt rechts entsteht. Habs aber erst nach den ersten paar Nadeln gemerkt.

Now the afternoon is in full swing. I’m enjoying a few rows of my Misae. If you want to knit along, visit Marigolds‘ Loft.

Misae_2

 

Kaffee auf dem Säntis – Es isch so schö do obe!

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Saentis

Gestern war Schulreise angesagt. Wir fuhren mit dem Zug und dem Appenzellerbähnli. Dann nahmen wir den Weg vom Jakobsbad über die Scheidegg und die Kapelle auf den Kronberg unter die Füsse. Alle halbe Stunde gab es ein kleines Päuschen. Wir waren im Nu oben, schien mir, vermutlich weil ich ein gutes Vorbild sein musste. 😉 Ganz so war es nicht: Wir haben uns auf dem Weg einfach gut unterhalten. Oben angekommen sassen wir auf einen Abschnitt der einst längsten Bank der Welt und genossen die etwas milchige Sicht auf den Säntis, den höchsten Berg im Alpstein.

♥︎ ♥︎ ♥︎ Es isch so schö, do obe! ♥︎ ♥︎ ♥︎

Appenzellerkaffee

Es gab’s dann nach einem ausgibigen Lunch noch einen Kaffee. Leider habe ich kein Bild davon. Deshalb wie ja eigentlich angebracht, die erste Tasse von heute Morgen.

Und jetzt rufen noch einmal die Rosen von Bischofszell. Am Montag packe ich dann die letzte Schulwoche

(habe mich doch glatt verzählt am letzten Samstag)

bis zu den Ferien.

🙂

Rosen

Mehr vom Kaffee und anderem Getränk gibts bei Ninja.

Berg und Tal – Up and Down

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In meinem Arbeitszimmer sieht es im Moment so aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, denn ich bin mitten in vielen Projekten, habe mich ein bisschen zerstreut. Da ich Unordnung gar nicht schätze, werde ich in Kürze aufräumen, das heisst ein paar Projekte zu Ende führen, denn meine neuen Ideen brauchen nicht nur Raum im Kopf, sondern auch in Kisten und im Zimmer.

Heute Morgen nämlich habe ich neues Garn für ein Tauschprojekt auf Facebook gekauft. Schon im Laden fand ich den Plastiksack hässlich, in dem meine 24 Maxima Wollknäuel eingepackt wurden. Damit ich sie zufriedenstellend aufbewahren kann (das Projekt wird bis anfangs Juni laufen), habe ich eben meine zweite Wollrestendecke (hier die erste) im Ripple-Muster fertig gehäkelt. Da fehlte nämlich nicht mehr viel. Und schon ist ein bisschen aufgeräumter als vorher.

Das Ripple-Muster geht ganz einfach. Nennen wir es Berg und Tal. Die Bergspitze besteht aus 1 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen. Das Tal bildet man, indem man 2 Stäbchen der Vorrunde überspringt.

Man braucht eine Luftmaschenkette und zwei Luftmaschen zum Wenden.

1. Reihe: Man häkelt 7 Stäbchen (die Luftmaschen zählen auch als Stäbchen (Total 8). Um den Berg zu machen häkelt man in der ersten Reihe 2 Luftmaschen. Dann häkelt man 8 Stäbchen. Für das Tal lässt man 2 Luftmaschen aus. Beendet wird die Reihe im Tal. Jetzt also nur noch die Maschen berechnen, oder einfach eine überlange Luftmaschenkette häkeln, von der man am Schluss das nicht benötigte Stück auftrennt.

2. und weitere Reihen: Arbeit nach dem letzten Stäbchen wenden, 2 Luftmaschen häkeln, das erste Stäbchen auslassen und sieben Stäbchen häkeln (mit den Luftmaschen ergibt sich ein Total von 8). In den Luftmaschenbogen (Bergspitze) 1 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen häkeln. Und schon gehts wieder hinunter mit 8 Stäbchen, dabei das letzte Stäbchen nicht häkeln. Auch das 1. Stäbchen beim Aufsteigen nicht häkeln, dann 8 Stäbchen häkeln.

Es empfiehlt sich, besonders den ersten Aufstieg am Rand immer zu zählen. Und auch sonst lohnt es sich mitzuzählen, also immer schön auf 8. 8 Stäbchen hinauf, Bergspitze bilden, 8 Stäbchen hinunter, Tal bilden.

Und so rippelt man vor sich hin und hängt seinen Gedanken nach. Oder man wird ganz leer, ein bisschen wie Meditation.

Und zum Abschluss zeige ich noch die phänomenale Aussicht, die wir anfangs Woche bestaunen konnten: der Säntis und die Churfirsten im Abendlicht. Ja, wir hatten das ganze Panorama.

I bought new yarn for a swap on facebook this morning a didn’t know where to store it as the project is going on until June. I have to confess that my study looks like a battlefield due to so many unfinished projects. Because I am a very organised person, this situation is making me nervous. So it is pretty obvious what I am going to do tomorrow.

However, I have finished my second Ripple Blanket, that I made from left over yarns. Up and down, up and down. You can find the pattern on Ravelry. Up and down, up and down. It’s like meditation if you empty your brain and just count the stiches. Or like a walk into the past and the future if you let the brain loose.

And again, there is yarn left. But this time it is all stored back in the attic, thoroughly put back in the cardboard boxes. The reds into the red box, the blues into the blue box. Now where shall I put the purples and lavanders? Anyway, the plastic box is empty and refilled.

Last but not least: We had this beautiful view on Monday when the weather was perfect with a wintery blue sky and no clouds the whole day. On the left side is the Säntis and the teeth on the right side are the Churfirsten. You may want to have a look or join in the flickr group Project :: Sky 365 hosted by Annie of knitsofacto, where we share pictures of the sky each day.