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„Chill dini Mitti“ – 3 / 23 – Körper, Geist und Seele – Body, Mind and Soul

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Eine vollgestopfte Woche liegt hinter mir. Es macht mir nichts aus, viel zu arbeiten, aber es macht mir etwas aus, unnötige Arbeit aufgehalst zu bekommen, weil jemand anderer seine Arbeit nicht macht. Auf Dauer ist das kein Zustand, also denke ich, dass nach einem halben Jahr Miswirtschaft genug ist. Ich und meine Kollegen werden jetzt drastisch, obwohl wir natürlich nicht entscheiden können.

Dieses Wochenende muss ich erst mal wieder einen normalen Puls finden. Kinderhüten gestern hat geholfen, aus der Arbeit ins Privatleben hineinzugleiten. Die Kinder waren um etwa halb acht im Bett und ich konnte mich zwei Stunden auf dem Sofa langweilen. So erholsam. Heute ist meine Ziel, keine Sekunde mit Schule zu verbringen, keinen Gedanken an Schule zu verschwenden. „Chill dini Mitti“, sagt der Sohn eines Kollegen zu seinem Vater, wenn er sich aufregt.

Meine Mitte finde ich gut wieder, wenn ich mich im Haushalt beschäftige. Ich gebe es zu, ich putze gerne und räume gerne auf. Noch lieber habe ich es, wenn alles schön ordentlich und sauber ist, ohne dabei pingelig zu sein. Aktuell bin ich dran, auszumisten. Dabei mache ich bei keiner dieser Entrümpelungsaktionen mit, die aktuell im Netz kursieren, habe ich aber davon anstecken lassen.

Einige Haushaltgegenstände sind ins Brocki gebracht worden, damit die Küchenregale wieder leerer sind. Weiter habe ich habe etwa 200 Taschenbücher ausgeräumt und das Büchergestell auf den Heuboden gebracht, wo es auf eine neue Bestimmung wartet. Aus zwei Grümschelischubladen habe ich eine gemacht, die nur noch einen Viertel der Kleinteile enthält.

Die wichtigeste Regel beim Aufräume lautet meiner Meinung nach, Gleiches zu Gleichem. Sofort stellen sich Ordnung und Übersicht ein. Das sieht nicht nur besser aus, sondern entspannt merklich Geist, Körper und Seele. Man kann wieder klarer denken. Je wilder das Chaos im Aussen ist, umso wichtiger ist mir Ordnung in meiner kleinen Welt.

Die ist übrigens schneebedeckt und sehr kalt. Deshalb die nordischen Tiere zum Kaffee auf dem Foto.

The week was full, not at all what I like. I ran from appointment to appointment. It’s the end of term which is usually busy. Furthermore, after half a year of troubles I and all other teachers have had enough. I do not like to be burdened with more work because someone doesn’t do his or her share. We are fed up and hopefully will see action on Wednesday. I can’t wait!

However, firstly I have to calm down and don‘ want to spend one nanonewton for school or think one millisecond of work. „Chill down“ sounds lovely in Swiss German. „Chill dini Mitti“, sasy the son of a colleague when he comes home stressed. I finde peace and quiet at home when I am cleaning and organising the household which seems quite popular in the world of internet at the moment. I don’t participate in any pary but feel inspired.

That’s why I have emptied the cupboards and bookshelves a great deal. The most important rule when organising is „same to same“, for example pencils to pencils, crayons to crayons and pens to pens. There is no need for 5 piles of books and three started projects on the table. They can be neetly put away in bags in one box. There is another method: Do I need it or does it make me happy? If the answer of both questions is no, the item has to go.

Not only does your home look better after cleansing, it frees the mind and you can thinkg straight, which is better for body and soul. As long as the workd in chaos, having a quiet and organised home is more important to me than ever.

My neck of the world is covered in snow and very cold at the moment. That’s why these nordic animal come with my Saturday coffee.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Winterliches Dessert – The Simple Way – Soft Ice

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Man nehme eine Schale, mahle grosszügig Vanille hinein und gebe frischen Schnee dazu. Das Rezept ist nicht von mir, sondern von der Cottagefairy, die auf youtube Filme über ihr Leben ausserhalb von Hektik und Lärm teilt. An diesem freien Freitagnachmittag im verschneiten Oberheimen fühle ich mir grad sehr verbunden.

A friend introduced me to the Cottagefairy who lives a remote and quite life somewhere in North America. She showes snippets of her life and work on youtube. Watching one of her videos, I came across this recipe. You need a bowl of freshly fallen snow. I think it works best when really crisp and very cold. Add some flavour, like vanilla, cinnemon, …

Aber weiter mit dem Rezept. Zum Schnee gibtst du eine angepasste Menge mit Zucker (сахар) gesüsste Kondensmilch (сгущенное молоко) dazu. Dann musst du mit einem Löffel rühren, bis du eine homogene Masse hast. Iss und geniesse!

You then need sweetened condensed milk in an appropriate amount. Stir with a spoon until smooth. Eat and enjoy.

White Saturday – Samstags 14 * 22 – weiss

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Eine unruhige Nacht liegt hinter uns, denn ein Sturm fegte über das Land. Als ich ein bisschen später als üblich aufstand, begann es zu schneien. Ich beschloss, die Erkundungstour um Haus und Hof zu verschieben und erst einen Kaffee zu trinken. Meine zweite Tasse sieht jetzt, eine halbe Stunde später so besorgt aus wie ich. Erneut ist alles weiss, und hätte ich nicht die Gewissheit, dass der Wetterbericht für nächste Woche Frühling verspricht, könnte ich dem Gesicht auf der Tasse nichts Positives abgewinnen: Ist es in seiner Trauer nicht schnüsig? Und der Kaffee hilft meinem Optimismus auf die Sprünge. Die heruntergefallenen Äste haben meinem Auto keinen grossen Schaden zugefügt, die Teile des Treibhauses sind nicht zerbrochen und liegen nicht allzuweit verstreut. Von den Gänsen keine Spur …

Erdbeeren vor dem grossen Schnee

Nur die Erdbeeren in den Töpfchen sind noch da, wo ich sie vorgestern platziert habe. Ich denke, auch die anderen Früchte meiner Gartenarbeit von letzter Woche (ausgewilderte Erdbeeren ausgraben, Beete fürs Säen und Pflanzen vorbereiten, ein kleines Treibbeet aufbauen und mit sechs Salatköpfen bestücken, sind nicht zu Schaden gekommen.

Jetzt freue ich mich auf die wärmeren Tage ab Montag, damit ich dort weitermachen kann, wo ich aufgehört habe: as verbleibende Erdbeerbeet aufhübschen, das letzte Gartenbeet hacken und rechen und die Blumenrabatte von sich ausbreitendem Gras befreien. Machbar! Für heute habe ich mir einen Besuch bei den Eltern, einen kleinen Einkauf, meine 8000 Schritte und, wenn noch Zeit übrig ist, ein spannendes Buch und vorgenommen.

Snow again, but it will melt soon. I’m positive!

Again, again: the landscape all around is white from snow falling in big flakes as my garden tour revealed. It’s April snow and it will melt sooner than later. But still, we had a very unpleasant night. What a storm: lots of noises from flying things and many worrying thought about what may fly around. And again it was my greenhouse. No big harm though as the parts aren’t broken and still in the neighbourhood.

No harm on the fruits of my hard work in the vegetable garden either. Also the strawberry plants are in the place where I’ve left them, ready to be moved to my son’s house nearby. It would be a shame to compost them because I have already more than enough.

The little greenhouse I placed on one of the gardenbeds is intact, the lettuce inside safe and sound. I can’t wait for warmer temperatures on Monday to go on with the gardening. I am always very eager in spring, not so much in fall. However, things may get a bit more serious around here, as I intend to limit my work in school to have more time to grow vegetables. Gas, crude oil, fertilizer and more are streaming to the other side due to Western politics. But who cares anyway …

verlinkt mit Andrea in Berlin

Zurück – Samstags 13 * 22 – Throwback

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Na ja, das Leben ist einfacher, wenn es trocken und mild ist. Oh, wie habe ich die letzten Wochen genossen. Am Abend ins Bett zu gehen, und zu wissen, dass am anderen Morgen wieder die Sonne am blauen Himmel steht, liess mich leicht werden. Ich finde es wunderbar, im Haus und draussen die gleichen Kleider zu tragen. Ich geniesse es, mich drinnen und draussen mit den selben Fusskleidern zu bewegen. Es ist schön, wenn die Fenster offen stehen und nicht gleich lebensfeindliche Kälte ins Haus dringt. Wenn sich im Frühling der Satz: „Mach Türä zuä!“ ganz in die hintereste Schulbade des Sprachgebrauchs verschiebt, finde ich das grossartig.

Der Satz ist mit dem 1. April – und das ist kein Aprilscherz – wieder ausgegraben worden. Ich schaue aus dem Fenster und sehe eine weisse Landschaft. Ein Schritt zurück im Kalender, tatsächlich. Ein bisschen Forsiziengelb guckt unter dem Schnee hervor, ein bisschen tulpenblättergrün. Der bunte Fisch aus Ton fletscht seine Haizähne unter einer Schneehaube. Da wende ich meinen Blick lieber auf die Kaffeetasse vor dem wärmenden Feuer. Mein Pyromaninnenherz schlägt kräftig. Und Erinnerungen an einen wunderbaren Sommer werden wach.

Es gluschtet mich nicht wirklich, nach draussen zu gehen. Aber ich werde es dennoch tun, um meine Laufziel zu erreichen und eventeull sogar einige von den fehlenden Schritten der letzten, arbeitsintensiven Woche wett zu machen. So werde ich dann halt die Winterschuhe wieder aus dem Schrank holen. Vorerst will ich aber noch die Geburtstagsrüeblitorte für eine Freundin glasieren. Same procedre as every year. Happy Birthday, Yvonne!

Hier geht’s zu Bildern vor dem Schneefall.

Good morning, everybody! Good morning, Snow! Rrrg, I don’t like winter very much, and I do hate snowy days when it is supposed to be spring. Of course, of course … I know that spring doesn’t come easily in our region. Still, I love the mild temperatures that make my life lighter and brighter. After four weeks of sunny weather the snow thick on the ground comes as a shock. And it feels like a throwback in time.

However, I won’t complain to much as I have a fire in the oven burning and warming not only my bones but also my heart. I’ve chosen this particular cup for my coffee this morning because it reminds me of wonderful three weeks I spent in New Port, Rhode Island some years ago. I feel a need to treasure these memories. At this point of human history I cannot tell whether I will ever go places and travel. As far as I can see, the world is turning upside down, don’t you think?

I don’t want to go outside into the cold. But in order to gain some steps on my pedometer I will. But first, there is a cake that needs frosting. Happy birthday, Yvonne. Same procedure as every year. Some things never change …

Verlinkt mit Andrea Karminrot (sie friert auch).

Samstags 3/2021 – Ein gutes Gefühl – Feeling Good

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Das ist ein gutes Gefühl.

I feel good.

Angesichts dieses Geschenks.

Winter wonderland.

Und morgen kommt noch mehr.

It’s going to snow again tomorrow.

Mittlerweile ist auch die Sonne aufgegangen.

 

Verlinkt mit der samstäglichen Runde bei Karminrot.

Wintertime

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Der Winter ist noch nicht vorbei. Es ist kalt.

Winter isn’t over yet.

 

Finally, blue sky.

Endlich mal wieder blauer Himmel.

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It’s freezing.

Es ist kalt. Brrrr!

Ein S-chne-elfie. Danke für den Hinweis. 😉

 

 

Auflisten und Tee trinken

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Samstagstee

Samstag.

Samstagmorgen.

Samstagmorgenliste.

Das Wochenende am Ende der Ferien ist immer ein bisschen schwierig für mich, weil meistens am Ende der Zeit noch soviel Liste übrig ist. Diesmal ist das aber nicht so. Es sind nur fünf aufgeliste Dinge, die ich erledigen könnte, von denen der Punkt „Hühner“ grosszügigst gerechnet 15 Minuten braucht. Dafür ist der Punkt „Doku“ schwierig abzuschätzen. Ich könnte mal 60 Minuten einrechnen. Dann wäre wenigstens mal alles so da, mit Lücken, die ich heute sowieso noch nicht ganz füllen kann. Sieht das nicht nach einem sehr gemütlichen Wochenende aus?

Stellt euch zudem vor wie ich bereits um halb sechs Uhr gemütlich in der Küche sitze, die superfarbige Tasse gefüllt mit English Breakfast Tea, ein Feuer im Herd, eine schnurrende Katze … streicht um meine …. dicken Filzpantoffeln. Draussen Schneegestöber. Ruhe. Oberheimen Idylle im Januar.

Später mache ich dann einen langen Spaziergang durch die Winterlandschaft. Ich werde in die dicken Gummistiefel mit noch dickerem Futter steigen, die ausrangierte Pöstlerjacke meines Mannes anziehen, mit zwei grüne Halstücher um den Hals wickeln, die Wollhandschuhe überstreifen und mir eine dicke Kappe mit extrabreitem Rand über die Ohren stülpen. Die Hände tief in den Jackentaschen vergraben, den Kopf gesenkt, werde ich dem schneebedeckten Kiessträsschen entlang in den Wald hinunter gehen. Ich werde den Kopf gesenkt halten und nichts sehen, nicht die Käsi, nicht die Bühler Blöcke, nicht den Säntis. Da wird nämlich nichts sein. Nur der kalte Westwind, der mir ins Gesicht bläst. Ich werde Vreni mit dem Hund begegnen, ein paar Worte wechseln, Dachsspuren im frischen Schnee finden, vielleicht die zwei Rehe wieder aufscheuchen.

Und nachher kümmere ich mich um die Liste. Und klar, heute bin ich bei Ninja wieder dabei. Danke euch herzlich für die vielen Genesungswünsche. Sie haben geholfen!

There is more snow.

It is saying: „Slow down. Enjoy the beauty of it.“

Samstagskaffee im Schnee, juhee! – Finally It’s Snowing!

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KaffeeimSchnee

Es ist zwar schon halb 9 Uhr, aber noch ist es draussen ziemlich dunkel. Ein paar Krähen hocken auf dem Nussbaum, flattern unmotiviert mit den Flügeln, krächzen in die verhangenen Hügel hinaus. Vielleicht wird es heute gar nicht richtig hell? Es schneit nämlich, wie der Wetterbericht angekündigt hat. Nach der ersten heissen Tasse Schokolade ganz früh am Morgen, trinke ich jetzt meinen Kaffee draussen und spüre die feinen Schneeflocken auf dem Gesicht.  So schön! Endlich ist der Winter so richtig angekommen.

Mein Programm sieht noch heute Morgen einen langen Marsch vor, der ins Dorf hinunter in den Laden und wieder den Berg hinauf ins gemütliche Oberheimen gut und gerne 8 Kilometer beträgt. Die letzten Tage waren nämlich so faul, dass ich dringend Bewegung brauche. Zudem erledige ich den Bürokram aus dem Laden, was dringend bewegten Unterbruch braucht.

People may say the snow is coming too late. But I am happy it is finally snowing. I’m drinking my first cup of coffee outside feeling the snowflakes melting on my skin. How wonderful. Winter has arrived! 

I’m going shopping in the village later. On foot, as the past days were very lazy. I badly need some exercise. A walk of 8 kilometres is just the perfect thing to do. Furthermore, I’m doing the books of the store. Who wouldn’t say hello to a break? 

Herzlich einen guten Rutsch wünsche ich allen, die sich heute wieder bei Ninjas Samstagskaffee einfinden.