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White Saturday – Samstags 14 * 22 – weiss

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Eine unruhige Nacht liegt hinter uns, denn ein Sturm fegte über das Land. Als ich ein bisschen später als üblich aufstand, begann es zu schneien. Ich beschloss, die Erkundungstour um Haus und Hof zu verschieben und erst einen Kaffee zu trinken. Meine zweite Tasse sieht jetzt, eine halbe Stunde später so besorgt aus wie ich. Erneut ist alles weiss, und hätte ich nicht die Gewissheit, dass der Wetterbericht für nächste Woche Frühling verspricht, könnte ich dem Gesicht auf der Tasse nichts Positives abgewinnen: Ist es in seiner Trauer nicht schnüsig? Und der Kaffee hilft meinem Optimismus auf die Sprünge. Die heruntergefallenen Äste haben meinem Auto keinen grossen Schaden zugefügt, die Teile des Treibhauses sind nicht zerbrochen und liegen nicht allzuweit verstreut. Von den Gänsen keine Spur …

Erdbeeren vor dem grossen Schnee

Nur die Erdbeeren in den Töpfchen sind noch da, wo ich sie vorgestern platziert habe. Ich denke, auch die anderen Früchte meiner Gartenarbeit von letzter Woche (ausgewilderte Erdbeeren ausgraben, Beete fürs Säen und Pflanzen vorbereiten, ein kleines Treibbeet aufbauen und mit sechs Salatköpfen bestücken, sind nicht zu Schaden gekommen.

Jetzt freue ich mich auf die wärmeren Tage ab Montag, damit ich dort weitermachen kann, wo ich aufgehört habe: as verbleibende Erdbeerbeet aufhübschen, das letzte Gartenbeet hacken und rechen und die Blumenrabatte von sich ausbreitendem Gras befreien. Machbar! Für heute habe ich mir einen Besuch bei den Eltern, einen kleinen Einkauf, meine 8000 Schritte und, wenn noch Zeit übrig ist, ein spannendes Buch und vorgenommen.

Snow again, but it will melt soon. I’m positive!

Again, again: the landscape all around is white from snow falling in big flakes as my garden tour revealed. It’s April snow and it will melt sooner than later. But still, we had a very unpleasant night. What a storm: lots of noises from flying things and many worrying thought about what may fly around. And again it was my greenhouse. No big harm though as the parts aren’t broken and still in the neighbourhood.

No harm on the fruits of my hard work in the vegetable garden either. Also the strawberry plants are in the place where I’ve left them, ready to be moved to my son’s house nearby. It would be a shame to compost them because I have already more than enough.

The little greenhouse I placed on one of the gardenbeds is intact, the lettuce inside safe and sound. I can’t wait for warmer temperatures on Monday to go on with the gardening. I am always very eager in spring, not so much in fall. However, things may get a bit more serious around here, as I intend to limit my work in school to have more time to grow vegetables. Gas, crude oil, fertilizer and more are streaming to the other side due to Western politics. But who cares anyway …

verlinkt mit Andrea in Berlin

Zurück – Samstags 13 * 22 – Throwback

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Na ja, das Leben ist einfacher, wenn es trocken und mild ist. Oh, wie habe ich die letzten Wochen genossen. Am Abend ins Bett zu gehen, und zu wissen, dass am anderen Morgen wieder die Sonne am blauen Himmel steht, liess mich leicht werden. Ich finde es wunderbar, im Haus und draussen die gleichen Kleider zu tragen. Ich geniesse es, mich drinnen und draussen mit den selben Fusskleidern zu bewegen. Es ist schön, wenn die Fenster offen stehen und nicht gleich lebensfeindliche Kälte ins Haus dringt. Wenn sich im Frühling der Satz: „Mach Türä zuä!“ ganz in die hintereste Schulbade des Sprachgebrauchs verschiebt, finde ich das grossartig.

Der Satz ist mit dem 1. April – und das ist kein Aprilscherz – wieder ausgegraben worden. Ich schaue aus dem Fenster und sehe eine weisse Landschaft. Ein Schritt zurück im Kalender, tatsächlich. Ein bisschen Forsiziengelb guckt unter dem Schnee hervor, ein bisschen tulpenblättergrün. Der bunte Fisch aus Ton fletscht seine Haizähne unter einer Schneehaube. Da wende ich meinen Blick lieber auf die Kaffeetasse vor dem wärmenden Feuer. Mein Pyromaninnenherz schlägt kräftig. Und Erinnerungen an einen wunderbaren Sommer werden wach.

Es gluschtet mich nicht wirklich, nach draussen zu gehen. Aber ich werde es dennoch tun, um meine Laufziel zu erreichen und eventeull sogar einige von den fehlenden Schritten der letzten, arbeitsintensiven Woche wett zu machen. So werde ich dann halt die Winterschuhe wieder aus dem Schrank holen. Vorerst will ich aber noch die Geburtstagsrüeblitorte für eine Freundin glasieren. Same procedre as every year. Happy Birthday, Yvonne!

Hier geht’s zu Bildern vor dem Schneefall.

Good morning, everybody! Good morning, Snow! Rrrg, I don’t like winter very much, and I do hate snowy days when it is supposed to be spring. Of course, of course … I know that spring doesn’t come easily in our region. Still, I love the mild temperatures that make my life lighter and brighter. After four weeks of sunny weather the snow thick on the ground comes as a shock. And it feels like a throwback in time.

However, I won’t complain to much as I have a fire in the oven burning and warming not only my bones but also my heart. I’ve chosen this particular cup for my coffee this morning because it reminds me of wonderful three weeks I spent in New Port, Rhode Island some years ago. I feel a need to treasure these memories. At this point of human history I cannot tell whether I will ever go places and travel. As far as I can see, the world is turning upside down, don’t you think?

I don’t want to go outside into the cold. But in order to gain some steps on my pedometer I will. But first, there is a cake that needs frosting. Happy birthday, Yvonne. Same procedure as every year. Some things never change …

Verlinkt mit Andrea Karminrot (sie friert auch).

Samstags 3/2021 – Ein gutes Gefühl – Feeling Good

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Das ist ein gutes Gefühl.

I feel good.

Angesichts dieses Geschenks.

Winter wonderland.

Und morgen kommt noch mehr.

It’s going to snow again tomorrow.

Mittlerweile ist auch die Sonne aufgegangen.

 

Verlinkt mit der samstäglichen Runde bei Karminrot.

Wintertime

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Der Winter ist noch nicht vorbei. Es ist kalt.

Winter isn’t over yet.

 

Finally, blue sky.

Endlich mal wieder blauer Himmel.

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It’s freezing.

Es ist kalt. Brrrr!

Ein S-chne-elfie. Danke für den Hinweis. 😉

 

 

Auflisten und Tee trinken

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Samstagstee

Samstag.

Samstagmorgen.

Samstagmorgenliste.

Das Wochenende am Ende der Ferien ist immer ein bisschen schwierig für mich, weil meistens am Ende der Zeit noch soviel Liste übrig ist. Diesmal ist das aber nicht so. Es sind nur fünf aufgeliste Dinge, die ich erledigen könnte, von denen der Punkt „Hühner“ grosszügigst gerechnet 15 Minuten braucht. Dafür ist der Punkt „Doku“ schwierig abzuschätzen. Ich könnte mal 60 Minuten einrechnen. Dann wäre wenigstens mal alles so da, mit Lücken, die ich heute sowieso noch nicht ganz füllen kann. Sieht das nicht nach einem sehr gemütlichen Wochenende aus?

Stellt euch zudem vor wie ich bereits um halb sechs Uhr gemütlich in der Küche sitze, die superfarbige Tasse gefüllt mit English Breakfast Tea, ein Feuer im Herd, eine schnurrende Katze … streicht um meine …. dicken Filzpantoffeln. Draussen Schneegestöber. Ruhe. Oberheimen Idylle im Januar.

Später mache ich dann einen langen Spaziergang durch die Winterlandschaft. Ich werde in die dicken Gummistiefel mit noch dickerem Futter steigen, die ausrangierte Pöstlerjacke meines Mannes anziehen, mit zwei grüne Halstücher um den Hals wickeln, die Wollhandschuhe überstreifen und mir eine dicke Kappe mit extrabreitem Rand über die Ohren stülpen. Die Hände tief in den Jackentaschen vergraben, den Kopf gesenkt, werde ich dem schneebedeckten Kiessträsschen entlang in den Wald hinunter gehen. Ich werde den Kopf gesenkt halten und nichts sehen, nicht die Käsi, nicht die Bühler Blöcke, nicht den Säntis. Da wird nämlich nichts sein. Nur der kalte Westwind, der mir ins Gesicht bläst. Ich werde Vreni mit dem Hund begegnen, ein paar Worte wechseln, Dachsspuren im frischen Schnee finden, vielleicht die zwei Rehe wieder aufscheuchen.

Und nachher kümmere ich mich um die Liste. Und klar, heute bin ich bei Ninja wieder dabei. Danke euch herzlich für die vielen Genesungswünsche. Sie haben geholfen!

There is more snow.

It is saying: „Slow down. Enjoy the beauty of it.“

Samstagskaffee im Schnee, juhee! – Finally It’s Snowing!

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KaffeeimSchnee

Es ist zwar schon halb 9 Uhr, aber noch ist es draussen ziemlich dunkel. Ein paar Krähen hocken auf dem Nussbaum, flattern unmotiviert mit den Flügeln, krächzen in die verhangenen Hügel hinaus. Vielleicht wird es heute gar nicht richtig hell? Es schneit nämlich, wie der Wetterbericht angekündigt hat. Nach der ersten heissen Tasse Schokolade ganz früh am Morgen, trinke ich jetzt meinen Kaffee draussen und spüre die feinen Schneeflocken auf dem Gesicht.  So schön! Endlich ist der Winter so richtig angekommen.

Mein Programm sieht noch heute Morgen einen langen Marsch vor, der ins Dorf hinunter in den Laden und wieder den Berg hinauf ins gemütliche Oberheimen gut und gerne 8 Kilometer beträgt. Die letzten Tage waren nämlich so faul, dass ich dringend Bewegung brauche. Zudem erledige ich den Bürokram aus dem Laden, was dringend bewegten Unterbruch braucht.

People may say the snow is coming too late. But I am happy it is finally snowing. I’m drinking my first cup of coffee outside feeling the snowflakes melting on my skin. How wonderful. Winter has arrived! 

I’m going shopping in the village later. On foot, as the past days were very lazy. I badly need some exercise. A walk of 8 kilometres is just the perfect thing to do. Furthermore, I’m doing the books of the store. Who wouldn’t say hello to a break? 

Herzlich einen guten Rutsch wünsche ich allen, die sich heute wieder bei Ninjas Samstagskaffee einfinden.