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Sonntags in der Schuhmacherei – Next Steps in The Shoe Making Process

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OberschuhRahmengenäht

Einmal mehr mache ich die Erfahrung, dass jede noch so lange Reise mit dem ersten Schritt beginnt. Deshalb schneide ich heute das Leder für meine selbst gemachten rahmengenähten Schuhe zu.

Step by step I’m getting there. Today I cut the pieces for my shoe, that is going to be labelled with „experimental“. Firstly, the design. Although I usually get the piece of clothing I intend to get, I’m not so sure about shoes. A foot is not a body, leather isn’t fabric. I’m using leftover leather for sofas and chairs, so I am not a hundred percent sure whether the material behaves as shoe material. 

Es wird sich zeigen, ob Polstermöbel-Leder für Schuhe geeignet ist, aber mein Paar wird sowieso das Label experimentell tragen, da liegt auch eine exotische Lederwahl drin. Auch was die Farbe anbelangt, habe ich mich nach der Decke gestreckt.

Experimentell ist auch das Design. Wenn ich mich mit Kleiderschnittmustern herumschlage, kommt eigentlich immer alles so heraus, wie ich mir das vorstelle. Bei Schuhen bin ich noch in der Probephase. Ein Fuss ist kein Oberkörper, Leder ist nicht Stoff.

SohleRahmennähen

The next step is sewing, another experiment because I’m going to use my Bernina sewing machine. However, I must buy a very strong thread before I can even try. Time to breath and build up courage. Maybe I need different material for the sole … 

Als nächstes wird sich auch zeigen, ob meine Bernina Haushaltnähmaschine dickes, jedoch weiches Leder meistert. Und dann ist die Sohlenfrage noch nicht ganz geklärt, aber ich arbeite daran.

Happy Sunday!

Die ersten Schritte kannst du hier sehen. Und hier alles über meinen Grossvater, den Schuhmacher erfahren.

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Zwickmühle im Juli – I’m coming again in July

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Schuhmacherkurs2017

Im Juli ist es wieder soweit: Ich besuche einen Schuhmacherkurs, wo ich ein Paar Schuhe passgenau für meine Füsse herstellen werde. Vorgängig soll ich mir überlegen, wie die Schuhe aussehen sollen, die ich machen will.

I’m going to Zwickmühle in Brienz again this July. Now it’s time to make my mind up about which shoes to make. I feel like having looked at 10 000 photographs to choose pair of shoes that would work as a model for the shoes of my dreams. The outcome is not very surprising, isn’t it? Comfortable, flat, robust. I like the zipper and the two or three colours. I’ve ruled out red, but haven’t made up my mind about blue-green and brown. Or maybe yellow or a bit of fur? 

Gefühlte 10 000 Bilder von Schuhen habe ich durch geklickt, um ein Modell zu finden, das mir als Anregung dienen soll. Herausgekommen ist das Gleiche wie immer: halbhoch, relativ robust, relativ flach. Zweifarbig. Das Reissverschlüsschen auf der Innenseite finde ich neckisch. Noch habe ich mich nicht für eine Farbe entscheiden können, aber rot ausgeschlossen. Sollen es braune oder blau-grüne oder vielleicht Schuhe mit ein bisschen Fell werden?

Schuhmacherkurs2017_3

Wenn ich mir den Werdegang dieses Schuhs vorstelle, bin ich sicher, dass ich das schaffe. Allerdings will ich üben, bis ich die Sattlernähmaschine besser beherrsche, damit die Stiche schön regelmässig werden, bevor ich die Nähte absteppe.

Visualizing the process of the making, I think that I can do it. But I’m determined to master the sewing machine better than last time. I would love to have the seams straight. 

 

Freude über Freude: Meine Schuhe – Making my Own Shoes

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SchuhmitLeist

Nach einer ereignisreichen Woche in Brienz bin ich wieder zu Hause und lasse mir meine Freude darüber durch die Motocrossgeräusche aus Lenggenwil nicht nehmen. Zu schön scheint die Sonne. Zu schön ist der Sommer. Und meine Schuhe sind toll geworden. 🙂 Ein weiteres Produkt meiner genbedingten Schuhmacherkarriere, worüber ich hier und hier und hier und hier berichtet habe. Ich denke doch, ich mache noch weiter.

Schuh-Collage

Schuhmacherei kann man lernen in der Zwickmühle Brienz bei Franz Kälin.

Die vier Tage waren so schön.

Last week was perfect. The leather, the glue, the nails, the lasts. And the smell full of childhood memories. After four days of work I have my own pairs of shoes and could not be happier about them. I think it is very brave to make red shoes.

Of course, there are some minor flaws because I had my fight with the sewing machine which you can see on the picture on the left in the second row of the collage. 

Unfortunatelly, I cannot wear my selfmade red shoes today. It’s too sunny and hot. 🙂

I might wear them in bed tonight. 

Have a nice Sunday! 

verlinkt mit Ritas Sonntagsfreude und Sonntagsglück.

 

 

Zeigt her eure Füsse – Zeigt her eure Schuh – Shoe Show

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Ballenberg2

Die letzte Woche verbrachte ich vier Tage an einem wirklich bezaubernden Ort. Ich war im Berner Oberland im Freilichtmuseum Ballenberg, wo man traditionelle Häuser und Bauten aus der ganzen Schweiz bewundern kann. Leider hatte ich keine Zeit, mir die wunderschönen Häuser genauer anzuschauen, aber am Morgen und Abend durchs Museum zu gehen, wenn keine anderen Menschen da waren, hatte einen ganz besonderen Zauber.

I spent some time at a wonderful place in the Berner Oberland. Ballenberg is an openair museum that shows houses from all regions of Switzerland. The houses have been pulled down and rebuilt in Ballenberg, but it looks like they have never been somewhere else. You expect poeple come out of the houses anytime. You can also see old and new trades there, visit exhibitions, work as a help on a farm. During summer, there is an openair theatre at the moment. „Ueli dä Chnächt“ by Jeremias Gotthelf, a very famous play. Unfortunatelly, tickets are sold out.

Ballenberg

Einmal wollte ich eigentlich durch die Zentralschweiz nach Hause gehen, habe mich aber prompt verlaufen. Dafür kam ich dann am nächsten Tag durch die Ostschweiz, was auch nicht so beabsichtig war. Ja, man kann sich tatsächlich verlaufen im Ballenberg.

SchlüpferOriental

Beim Eingang West steht das Kursgebäude. Da wurden letzte Woche Alphörner gebaut, Lehmverputze verstricken, Skulpturen geschweisst und Wünschelruten und Pendel erstellt. Und für mich besonders von Bedeutung: Bei Franz Kälin aus Brienz wurden Schuhe gefertigt. Richtige Schuhe, mit Brandsohle, Gummisohle und echtem Leder. Kurz, es waren wunderbare Tage an einem wunderbaren Ort. Das Kursangebot (ballenbergkurse.ch) ist grossartig, ich werde bestimmt wieder einmal hin gehen.

Anyway, I took a course, making my own shoes. You may know that my grandfather was a shoemaker, so I thought it would be nice to do what he did a long time ago. I sure have to go a second and third time to get the skills. 😉 But for now I am happy with what I mastered with the help of Franz Kälin.

Espadrillos

 

Das ist das erste Paar Schuhe. Ich konnte mich fast nicht entscheiden, welches Leder aus der Fülle auszuwählen. Zur Auswahl stand auch ein hinten offener Schuh, gerundet oder spitz. Schwierig, schwierig.

Schuhe1

Finally, three pairs of shoes in all the same shade of colour matching my nail polish. 🙂