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Slow Fashion Season 2019

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Die pinken Söckli sind fertig geworden, so dass ich gestern Abend Rund High Heels tragen üben konnte, etwa 100 Meter, dann schmerzte meine Hüfte und ich musste mich setzen. Ich stelle mir vor, dass ich in diesem Schuhwerk gerade mal in den Saal stöckeln werde, bevor ich sie abstreife. On verra!

Es mag Menschen geben, die finden, dass ich viel zu viel Aufwand betreibe für etwas, das schliesslich nichts weiter als ein Gag ist. Aber das ist mir egal. Der Spass hat nicht viel gekostet und macht im Verhältnis dazu enorm viel Freude.

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Die gemütlichen Strickstunden dienen der Entspannung, ich zähle sie nicht. Ich finde es auch erhellend, Dinge selber zu machen, weil mir das aufzeigt, dass gekaufte Textilien nur deshab so billig sind, weil ganz viele Menschen und die Umwelt auf der Strecke bleiben, damit wir unsere Schnäppchen machen können. Wieviel kostet ein Paar Socken? Dieser Preis deckt nicht mal die Materialkosten.

Schliesslich war Baumwolle ganz am Anfang ein Samenkorn, dann eine Pflanze, dann ein Knäuel Fasern, ein Grossballen, ein Vliles, ein Garn, ein Zwirn, ein Gewirk, bis daraus eine Socke wurde, die per Schiff ins Warenlager, über den Zwischenhändler in den Laden, ins Gestell, in meinen Einkaufskorb, durch die Kasse, zu mir nach Hause und dann an den Fuss gekommen ist. Zwei Franken 75 Rappen?

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Übringens habe ich mich bei Slow Fashion Season 2019 eingetragen, was keine allzu grosse Herausforderung sein sollte, da ich eh ein grosser Fan von secondhand Artikeln, einschliesslich Kleidern, bin. https://collaction.org/Projects/slow-fashion-season-2019/129/details Mal schauen, ob ich heute in meinen High Heels und den pinken Socken ins Kino wanken werde.

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Hello, my dear readers, on this lovely and sunny Sunday morning!

I’ve finished the pink socks and am very fond of them. I’m happy they turned out the way I hoped they would. You never know how the product you order online looks like in reality. But the high heels are a perfect match, right size and shape. They also cover as much of the socks as I like. I’m almost ready for the school year end party in July, just have to find a small pink bellt to complete my out-fit. I might go to the hair dresser, too. 😉

I find it eye-opening to make clothes myself. You realise if you don’t pay a fair prize for textiles, someone else who doesn’t have a choice does. It’s a long way from the cotton seed to a garment in my wardrobe. The item goes through many hands. I wonder who gets the money I pay for it. 

You may want to join in too: Slow Fashion Saison 2019. It’s easy: Don’t buy new clothes form June 21 to September 21. Make do with what you already have, alter and mend things, go secondhand shopping. 

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Und so hat alles angefangen. This is how it has started.

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Soul Sister’s Kathrin.

 

 

 

 

Sonntagsfreude: Sie säen und ernten

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Rosen

Am Schopf wächst eine Kletterrose jedes Jahr ein bisschen höher ohne dass ich je einen Finger gekrümmt hätte. Trotz meine Nachlässigkeit sagen mir die Königinnen der Blumenwelt  mit schönen Blüten danke. Deshalb kommt mir immer dieser Spruch in den Sinn: „Sie säen nicht und ernten doch.“

Ich bin keine Floristin, mache keine Sträusse, sondern sehe die Rosen und andere Blumen am liebsten draussen in der Natur. Doch heute habe ich trotzdem ein Sträusschen geschnitten, um mir den Drinnenhockitag zu verschönern. Wobei uns in diesem Moment grad die Sonne ein bisschen trätzelt. Ich sehe in Streifchen hellblauen Himmels im Osten. 🙂

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Und noch eine Sonntagsfreude: Mein bestelltes T-shirt (ich habe davon berichtet) wird in den nächsten Tagen angesät. Ich kann die Herstellung nämlich mitverfolgen. Am 3. Juni war zu lesen:

Die Anbauvorbereitungen sind bald abgeschlossen.

Doch kurz vor der Aussaat der Baumwolle gibt es auf Djènèba Diallos Feld noch einiges zu tun.
Denn bevor in Mali mit dem Anbau der Bio-Baumwolle begonnen werden kann, müssen Djènèba Diallo und die anderen Bauern der Kooperative FENABE das Feld für den Anbau vorbereiten. Als Erstes wird es dazu von allem bereinigt, was später beim Anbau im Weg ist. Danach wird der Boden mit dem Pflug aufgelockert – auf diese Art werden Saatbeete geschaffen, in die später die Baumwollsamen verteilt werden. Gleichzeitig muss die Bäuerin dafür sorgen, dass der Dünger auf dem Feld ausgebracht wird.
Damit auf ihrem Feld aber schlussendlich Baumwolle wächst, braucht es noch etwas: Saatgut. Dieses bezieht die Bäuerin direkt aus dem Lager der Kooperative FENABE und kostet sie rund 1500 zentralafrikanische Franc (etwa zweieinhalb Schweizer Franken). Dafür bekommt sie 150 Kilo Baumwollsamen, die sie in den nächsten Tagen aussäen wird. Denn inzwischen hat es in Mali schon ein paar mal geregnet – und das bedeutet, dass schon sehr bald mit dem Baumwollanbau begonnen werden kann. 

Na dann:

Machen wir uns einen

SCHÖNEN SONNTAG

 

verlinkt mit Sonntagsfreude und Sonntagsglück.

 

 

Slow Fashion – Gut Ding will Weile haben

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Patch-Hose

Kleider kaufen geht im Moment aus ganz verschiedenen Gründen nicht. Deshalb habe ich um der gefühlten Eintönigkeit meines Kleiderkastens Abhilfe zu schaffen, ein neues Stück genäht. Was das für mich aus kreativer Perspektive bedeutet, muss ich wohl nicht erwähnen. 🙂 Hingegen möchte ich den Zeitfaktor beleuchten. Gedanklich habe ich mich ja schon lange mit dieser Arbeit beschäftigt, tatschlich angefangen gestern Abend. Stoffe aussuchen, Flicken zuschneiden. Heute habe ich den ganzen langen Morgen an der Nähmaschine gesessen. Halt, stimmt nicht: Ich brauchte einige Zeit, um die Beinnähte zu öffnen, bevor ich überhaupt Stoffflicken aufnähen konnte. Zweimal ist mir dabei der Faden ausgegangen, also ausfädeln, spulen, einfädeln, neu ansetzen. Als ich dachte, es dann endlich ohne grössere Pannen geschafft zu haben, nähte ich beim Schliessen der Beinnähte doch noch einen Teil des Hosenbeins zusammen. Grrrrr! Zusammen macht das 5.5 Stunden. Ja, gut Ding will Weile haben. Meine neue Jeans gehört definitiv zum Modestyle Slow Fashion.

I don’t buy clothes at the moment. Nothing new at least. But I make clothes, because it makes fun, it’s satisfying. But I won’t say anothing more about the creative aspect of making things. I want to talk about the aspect of time. I’ve been thinking for a long time about this new item to wear before I actually started last night. Chosing fabrics, cutting them, taking out the iron. Then I spent the whole morning at the sewing machine after I had opend the seams, which took quite some time and nerves. Twice I had to replace the thread and fill the bobin again. When I thought I was done, I sewed the leg of my jeans together where I shouldn’t. Grrr, more nerves, more time. It took me 5.5 hours to finish the piece of art of mine. Slow Fashion, a new style. 

Slow Fashion, deshalb die ganze Rechnerei. Ich habe nämlich ein T-shirt gekauft (Ausnahmen bestätigen die Regel), das erst wachsen muss. Das heisst, es ist noch nicht einmal angesäht. Nächstes Jahr ist es dann fertig und wird mir zugesendet. Ja, slow fashion braucht Geduld. Bis dahin werde ich mir wohl noch ab und zu very slowly etwas zum Anziehen selber machen. Wollt ihr mehr wissen über das Projekt slow fashion wissen? Dann klickt mal auf das Bild unten. Mein T-shirt wird übrigens rot. Und auch hier: Gut Ding will Weile haben oder was lange währt, wird endlich gut.

Slow Fashion is the reason I wanted to focus on time. I bought a t-shirt yesterday (a single exception) that must grow first. Actually, the field where it will grow might be ready at the moment. So I have to wait a very long time until it is mine. In a year it will be sent to me. Luckily I can observe the whole process from the seeds to the finished shirt. Slow fashion is a fair trade project in Mali by Helvetas. Klick on the picture to read more about it. My t-shirt is going to be red eventually. 

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Dafür ging das hier viel schneller, was auch eine Idee ist. Nicht lange fackeln oder ratz fatz. Da bin ich auch gerne dabei. Rot: Es ist Zeit für die 5-Minuten Collage in rot bei Rösi.

On the other hand, the 5-minute collage at Rösi’s is a quick project. I like being a part of it: Red

Collage-rot

 

https://fairshop.helvetas.ch/container