Schlagwort-Archive: Socken

Bei Gelegenheit vielleicht grau – As Occasion Demands

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Socken letzte Stiche

Meine neuen Socken sind ein bisschen sehr grau geworden. Zum Glück scheint die Sonne, so sehen sie ein bisschen freundlicher aus. Immerhin sind sie endlich doch fertig gestrickt. Es lag bestimmt an der Farbe, dass ich oft keine Lust zum Weiterstricken hatte. Richtige Herbst-Winter-Socken sind es geworden, die ich dann tragen kann, wenn farbige zu auffällig sind. Hihi!

SockenMuster

I don’t know what I thought when I decided to knit dark grey socks. Probabely the name of the yarn that lured me into it. Halifax. It’s still my favourite city on the planet. Although I have to admit that I haven’t seen that many at all.

Anyway, the socks are finally finished. I will wear them when colourful socks are too flashy as occasion demands now and then. 

SockenGrau

Der Sonntag scheint der Tag zu werden, an dem ich Angefangenes beende …

SockenGraugefaltet

 

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1 1/2 Socken später – 1 1/2 Socks Later

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Frühlingssocken

1 1/2 Socken später sind wir wieder in Weinfelden. 🙂 Am frühen Morgen stiegen wir in den Zug und erreichten mit einmal Umsteigen in Thun Kandersteg, wo meine Schwiegermutter und ihr Mann leben. Wir waren zu einem späten Morgenessen eingeladen. Wöhrend dieser Tagesunternehmung hatte ich viel Zeit zum Stricken. Statt zu Hause auf dem Sofa, sass ich halt im bequemen Sessel der SBB.

1 1/2 socks later we were back in Weinfelden, where we took the train to Kandersteg. There is only one change in Thun, a beautiful town in the canton of Berne. My mother-in-law and her husband live in Kandersteg. Wo don’t visit them often as it is quite a journey. Today we were invited to a late breakfast. I had a lot of time to knit during this day trip. Instead in the sofa, I sat comforatably in a recliner seat of the SBB. 

 

WolleFärben

Und ja, die Wolle habe ich vor ein paar Tagen selber gefärbt. Es braucht dazu Ostereierfarbe, Essig und das Mikrowellengerät. Natürlich Wolle zum Einfärben. Die Socken nenne ich Frühlingssocken.

And yes, I dyed the yarn myself with easter egg colours, vinegar and the microwave. Of course, also some yarn. These are my spring socks. 

Erst wenn ich fertig bin – When I am Done

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Sockebunt2

Ich habe mal wieder in die Sockenwollenrestkiste gegriffen. Jetzt ist die erste Socke fertig, aber Wolle ist eigentlich immer noch gleichviel da, dabei habe ich doch extra lange Röhrchen gestrickt.

I took out my sock-yarn-leftover-box. After finishing the first sock, there is still the same amount of yarn in the box it seams. I guess I’m going to knit about five pairs of socks with extra long cuffs. 

Sockebunt

Die zweite Socke plane ich ähnlich wie die erste. Mal schauen, ob dann weniger Wolle in der Kiste ist.

I’m knitting the second sock not identical to the first one. I’m wondering if there will be less yarn in the box. 

Socke3

Ich gehe erst ins Bett, wenn die zweite Socke fertig gestrickt ist. Und dann sind da noch 1000 Fäden zu vernähen, aber das schreckt mich nicht. Ich stelle es mir sehr gemütlich vor, morgen Nachnittag in der Küche am Tisch neben dem Herd zu sitzen und Fäden einzuziehne, während neben mir ein Feuer knistert.

I’m going to bed when the second sock is done. However, there are still a thousend ends to weave in. I’m not affraid of it. I think it will be lovely to sit at the kitchen table tomorrow afternoon and wave in one end after the other while a fire is burning next to me. 

tami_wip

Noro

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Noro2

I’ve had this ball of yarn for quite a while when I finally realised it actually is sock yarn.  Sock yarn! As I am not in the mood for anything complicated, it was just the thing I needed. Sock knitting is the best medicine against nervousness and tension. I had to start three times until I had the gauge correct. 54 stitches. I wanted to use up all the yarn because it is so pretty. Almost done now!  I like it that the socks are different. 

Some time ago I ordered a book with Noro patterns.

I can’t wait to purchase a different colour of Noro. But firstly, Stockholm is on the programme. 🙂

Noro1

Dieser Noro Wollknäuel war schon einige Zeit in meinem Besitz, als ich vor zwei Tagen endlich merkte, dass es Sockenwolle ist. Sockenwolle. Wunderbar! Im Moment bin ich zu nichts fähig. Socken stricken ist die beste Medizin gegen Nervosität und Anspannung. Leider musste ich dreimal beginnen, bis die Maschenzahl stimmte. 54 Maschen. Ich wollte möglichst lange Röhrchen stricken, damit am Schluss der ganze Knäuel aufgebraucht ist, weil Noro nicht nur schön tönt, sondern auch super schön aussieht. Noch fehlen wenige Runden, bis auch die zweite Socke fertig ist. Mir gefällt, dass die beiden Socken so verschieden sind.

Vor einiger Zeit kaufte ich ein Buch mit speziellen Anleitungen, alle mit Noro gestrickt.

Ich kanns kaum erwarten, noch eine andere Farbe Noro zu kaufen. Aber zuerst kommt jetzt Stockholm! 🙂

Noro3

Phase Three – Phase Drei

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These are definitelly not the socks you want to knit while watching a movie. However, it is quite an experience to learn something new. Best part of it is that I can do it!I’m looking forward do wearing them althouhg they might be a bit too large for me.

I’m in phase three now, which means I mastered the part I had feard the most: the stiching together of the shaft and the foot. What is left I will have done quickly I suppose. But then there is a second sock to do. I will have to use blue instead of the red yarn because I was totally wrong of the amount of yarn I would need. I don’t mind.

Diese Socken sind nicht die Arbeit, die man sich zum Filmgucken wünscht. Maschen zählen, Sicherheitsnadeln stecken, Wolle wechseln und im Rundstricknadelngehedder die Übersicht nicht zu verlieren ist anspruchsvoll. Trotzdem, die Erfahrung etwas Neues zu lernen hat ihren Reiz, und das Beste daran ist, dass ich es schaffe. Meine Lismete sieht doch tatsächlich wie eine Socke aus, nicht wahr?

Im Moment stecke ich in Phase drei. Was ich am meisten gefürchtet habe, nämlich Schaft und Fuss mit Maschenstichen zusammenzunähen, ist geschafft. Noch fehlt das hinter Teil des Rohr, aber das wird im Nu fertig sein. Doch halt, ich muss noch Socke Nr. 2 stricken. Dazu nehme ich blaue statt rote Wolle, denn ich habe mich total verschätzt. Aber das ist mir egal.


This is my current work in progress. Hop over to Tami’s Amis to have a look what others are doing.

You can see more projects done in swing-knitting-technique at Heidrun Liegmann’s Blog „Magische Maschen“.

Let’s Swing – Swing-Socken

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Endlich Ferien! Ich bin total müde und weiss nicht recht, was ich mit der vielen Zeit heute Sonntag anfangen soll. Ein bisschen aufräumen, aussortieren, mir einen Überlick verschaffen, schien angemessen.

Und nun sitze ich da mit einem Kreativheft von Heidrun Liegmann das mir eine Freundin in einem Couvert zugesteckt hat: Swing-Socken. Mega coole Socken, die mich völlig gefangen nehmen, auch wenn sie in einer mir unbekannten Technik gestrickt sind, die mich geradezu abschreckt. Da brauchts Rundstricknadeln und hunderte Sicherheitsnadeln, helle und dunkle, dazu. Es ist von verkürzten Reihen, Bumerangferse, Doppelmaschen, Strophen, Melodie und Takt die Rede. Zwar gibts auf Ravelry eine Gruppe, die sich dem Swing Stricken widmet, und auch den Blog der Buchautorin habe ich gefunden. Soll ich, oder soll ich nicht?

Summer break has arrived finally. I am tired and don’t know what to do with all the hours laying before me on this slightly rainy Sunday. Tidying up my room, clearing things seemed to be a reasonable chore.

Now I am sitting here with a booklet by Heidrun Liegmann (available in German only) a friend of mine gave me: Swing Socks. They are super cool, and I am totally captured by their intriguing look. On the other hand, I am discouraged by the completely new technique and expression, like short rows, double stitches, bumerang heal, melody, verse and beat. The socks are knitted on circular needles. Arrrrg. I’ve been browsing through the internet for a while, and found a Ravelry group and also the author’s blog. Should I? Or shouldn’t I?

Basta, enough! Let’s get started as I usually tell my students. Wish me luck!

Genug getrödel und gewerweisst. Am besten fange ich einfach an. Genaus so, wie ich jeweils die Schüler auffordere, doch endlich mit der richtigen Arbeit zu beginnen. Wünscht mir Glück!

Magic Socken – Magic Socks

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Socken stricke ich seit ich das vor etwa 38 Jahren in der Schule bei Fräulein Feuz gelernt habe. Mein erstes Paar Socken war dunkelblau, mit Fröhlichwolle „Sedrun“ gestrickt. Dummerweise ist die erste Socke ein bisschen grösser herausgekommen als die zweite, obwohl wir Stück um Stück an beiden Teilen gestrickt haben. Darüber bin ich nie hinweg gekommen, so dass ich die Sportsocken nicht mit uneingeschränkter Freude tragen konnten. Damals war es auch noch so, dass wir Mädchen unsere Werke aus dem Handarbeitsunterricht erst am Ende des Schuljahres nach Hause nehmen durften, als den meisten bereits alles zu klein war, was wir in „unserer Grösse“ gefertigt hatten.

Mein erstes Paar selbständig gestrickter Socken, rot-blau geringelt, fertigte ich mit 14 Jahren im Sommer, als unsere Grossmutter zu Besuch war. Ich erinnere mich auch deshalb noch so gut an dieses Paar, ein Lieblingspaar für Jahre, weil meine Schwester und ich am Freitagabend den Film „Es geschah am helllichten Tag“, die Verfilmung von Dürrenmatts „Das Versprechen“, am Fernsehen schauen durften, ein so grusliger Film, dass wir erst einschliefen, als es draussen schon wieder hell wurde.

Seit damals also habe ich eingentlich immer ein Paar Socken auf der Nadel, weil es eine so gäbige Handarbeit ist, die auch in der Handtasche oder im Reiserucksack Platz findet. Ich strickte Socken für mich, für meine Brüder, für meinen Vater, für meine Söhne und Nichten, für Nachbars Kinder. Letzte Woche war ich bei einer Freundin zu Besuch, deren kleine Tochter Wollsocken trug. Ich fragte sie, wer ihr denn die schönen Socken gestrickt habe. „Du warst das“, kam die Antwort meiner Freundin. Da erinnerte ich mich tatsächlich an die Wolle. Ich hatte die Socken für die grössere Schwester der Kleinen gestrickt, weil sie eben auch gerne mal ein Paar selbst gestrickte Socken haben wollte.

Dieses Paar, vermutlich das etwa 350. Paar in meinem Sockenstrickerinnenleben, wenn ich von bescheidenen 10 Paar Socken pro Jahr ausgehe. Diesmal habe ich sogar eine Neuerung ausprobiert. Ein Schlussabnehmen in dieser Art habe ich noch nie versucht. Wir haben es damals in der Handarbeit für die Handschuhe verwendet. Wie sich dann die Magic Wolle bewährt wird sich zeigen.

Obwohl ich mein erstes Magic Sockenpaar nur für den Fototermin anziehen wollte, behalte ich sie jetzt gerade an den Füssen. Sie sind trotz meiner Zweifel an der Farbvariation doch ganz schön geworden. Warm geben sie auf jeden Fall. Und das Rot wertet meine Sockenkollektion von rund 35 Paaren im blau-grau Bereich enorm auf.

Writing in German is much easier. However, I’m telling you about my life as a sock knitter. I knitted my first pair of socks when I was in Primary school 38 years ago. The teacher’s name was Miss Feuz, who has been old her whole life. 😉 But I liked her nevertheless. I was knitting my first pair of socks withouth any help of a teacher while my grand-mother visited us when I was 14 years old. The socks were striped in blue and red and my favourite ones for years. I haven’t stopped knitting socks since then. It’s an easy project, easy to carry around in a handbag or ruck-sack too. I’ve knitted socks for myself, for my brothers, father, sons and nieces and children of neighbours.

As I only wear selfmade and woolen socks – If I don’t need socks because it’s warm enough, I go barefoot – I have many of them in my closet. At the moment the colour blue-gray is dominating. That’s why I wanted to knit red socks this time, probabely my 350th pair of socks if I count a minimum of 10 per year. But I am not fully satisfied how the magic ball wool looks if knitted. I would prefer more changes of colours and more shades. Anyway, the red is uplifting, the yarn beautifully soft and the socks fit perfectly as always. Well done.

A friend on facebook – in reality my neighbour Bernadette – postet this quot of Steve Jobs: “Being the richest man in the cemetery doesn’t matter to me … Going to bed at night saying we’ve done something wonderful… that’s what matters to me.”

So I went to bed yesterday saying I’ve done some wonderful things today, including the socks. It’s nothing compared to Steve, but nevertheless. I’d love to be creative in a team and say „we“ though.