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Parallelwelten – Samstags 24 * 22 – What A Wonderful World

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Willkommen in meiner wunderschönen Welt! Die kraftvolle Sonne verzaubert die Landschaft in ihrem Licht. Die Luft ist erfülllt von verheissungsvollen Sommergerüchen. Die Vogelwelt singt aus voller Brust. Der Garten beschenkt mich reich mit Erdbeeren.

Willkommen in meiner Welt des Schreckens, des Bangens und der Sorge. Ich beobachte, wie ich zwischen diesen Welten hin und her geworfen werde oder mich bewusst dazwischen bewege. Niemals hätte ich gedacht, dass mein neulich gewähltes Motto, mein Mantra auf harte Probe gestellt würde: „Den Erfahrungen, die auf mich zukommen, begegne ich mit Weisheit, Liebe und Leichtigkeit“.

Nein, ich werde nicht in einem Ozean der Traurigkeit ertrinken. Das Leben hat zu viel Gutes zu bieten: verlässliche Freunde, Zuspruch, geteilte Sorge, gefühltes Miteinander und schliessliche Glaube, Liebe und Hoffnung.

Und ganz viele Erdbeeren!

Welcome to my overwhelmingly beautiful world! The landscape glows under the enchanting early morning sun. The air is full of the fragrance of freedom and summer promises. The choir of the birds in the trees is so powerful. The garden gives away its fruits generously ready to just be picked.

Welcome to my world of sorrow, uncertainty and grief! At best, I am a wanderer between these worlds observing closely how I manage. Sometimes I am more like a play ball thrown in and out. Who would have thought that the motto I’ve been implementing in my life, would be tested so hard: „What ever experience crosses my way, I will take it with wisdom, love and lightness“.

I will not drown in an oncean of sadness. Life is too rich and offers too much good: reliable friends, encouragement, shared worries, solidarity and finally, faith, hope and love.

And lots of strawberries!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Unglaublich! – Beyond Belief

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Nachdem ich zwei Tage hintereinander weniger als 8000 Schritte gemacht hatte, suchte ich eine Möglichkeit, heute die gewünschte Schrittzahl zu erreichen. Und nachdem ich gestern und heute eine ellenlange To-Do-Liste abgetragen hatte, suchte ich eine Möglichkeit, mich zu belohnen. Weil es im Haus keinen Kaffeerahm mehr gibt, suchte ich eine Möglichkeit, einen Kaffee Crème geniessen zu können. Ich ging also zu Fuss in die Bäckerei im Ort, kaufte einen Sonntagszopf und bestelle mir Kaffee und einen Coupe mit Vanilleglacé und Erdbeeren in die Gartenbeiz. Der Kaffee kam stantepede, der Eisbecher ein bisschen später. Während ich ein SMS schrieb, wurde es dunkel über mir, etwas Grosses streifte mein Haar, der schöne Coupe fiel auf den Tisch und ich sah gefiederte Flügel und einen gezackten Federschwanz vor mir in den Himmel steigen. Ein Milan hatte mir das Herzgueztli gestohlen, es dann aber gleich fallengelassen. Ich rämte Glacé und Beeren wieder in den Glaskelch, klaubte das zerbrochene Herz vom Boden auf und genoss den Dessert in vollen Zügen. Was für ein Abenteuer. Beschwingten Schrittes lief ich anschliessend nach Hause.

After having all the chores done and being short of about 6500 steps, I went to the bakery nearby on foot this afternoon to have a cup of coffee with cream in it (no cream in the house) and a rewarding cup of ice cream with strawberries (I deserved it, right?). Although the temperatures weren’t really warm, I sat outside enjoying the peaceful surrounding of a small village on a quite Saturday afternoon and waiting for the ice cream. A blackbird was singing on the tree …

I got my beautiful ice cream, (as you can see in the picture above) but wanted to finish the text message to a friend first, when suddenly there was something dark over me touching my hair. I heard a noise, saw the ice cream falling over and a huge bird flying away into the sky. I realised that a red kite had picked up the heart-shaped cookie from the top of the ice cream. What an adventure! Can you believe it?

I put the ice cream, the strawberries and the cream back into the bowl. The cookie, broken into three pieces, wasn’t far away either. I enjoyed every bit of the delicacy. Then I went home and couldn’t wait to tell this story.

White Saturday – Samstags 14 * 22 – weiss

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Eine unruhige Nacht liegt hinter uns, denn ein Sturm fegte über das Land. Als ich ein bisschen später als üblich aufstand, begann es zu schneien. Ich beschloss, die Erkundungstour um Haus und Hof zu verschieben und erst einen Kaffee zu trinken. Meine zweite Tasse sieht jetzt, eine halbe Stunde später so besorgt aus wie ich. Erneut ist alles weiss, und hätte ich nicht die Gewissheit, dass der Wetterbericht für nächste Woche Frühling verspricht, könnte ich dem Gesicht auf der Tasse nichts Positives abgewinnen: Ist es in seiner Trauer nicht schnüsig? Und der Kaffee hilft meinem Optimismus auf die Sprünge. Die heruntergefallenen Äste haben meinem Auto keinen grossen Schaden zugefügt, die Teile des Treibhauses sind nicht zerbrochen und liegen nicht allzuweit verstreut. Von den Gänsen keine Spur …

Erdbeeren vor dem grossen Schnee

Nur die Erdbeeren in den Töpfchen sind noch da, wo ich sie vorgestern platziert habe. Ich denke, auch die anderen Früchte meiner Gartenarbeit von letzter Woche (ausgewilderte Erdbeeren ausgraben, Beete fürs Säen und Pflanzen vorbereiten, ein kleines Treibbeet aufbauen und mit sechs Salatköpfen bestücken, sind nicht zu Schaden gekommen.

Jetzt freue ich mich auf die wärmeren Tage ab Montag, damit ich dort weitermachen kann, wo ich aufgehört habe: as verbleibende Erdbeerbeet aufhübschen, das letzte Gartenbeet hacken und rechen und die Blumenrabatte von sich ausbreitendem Gras befreien. Machbar! Für heute habe ich mir einen Besuch bei den Eltern, einen kleinen Einkauf, meine 8000 Schritte und, wenn noch Zeit übrig ist, ein spannendes Buch und vorgenommen.

Snow again, but it will melt soon. I’m positive!

Again, again: the landscape all around is white from snow falling in big flakes as my garden tour revealed. It’s April snow and it will melt sooner than later. But still, we had a very unpleasant night. What a storm: lots of noises from flying things and many worrying thought about what may fly around. And again it was my greenhouse. No big harm though as the parts aren’t broken and still in the neighbourhood.

No harm on the fruits of my hard work in the vegetable garden either. Also the strawberry plants are in the place where I’ve left them, ready to be moved to my son’s house nearby. It would be a shame to compost them because I have already more than enough.

The little greenhouse I placed on one of the gardenbeds is intact, the lettuce inside safe and sound. I can’t wait for warmer temperatures on Monday to go on with the gardening. I am always very eager in spring, not so much in fall. However, things may get a bit more serious around here, as I intend to limit my work in school to have more time to grow vegetables. Gas, crude oil, fertilizer and more are streaming to the other side due to Western politics. But who cares anyway …

verlinkt mit Andrea in Berlin

Medicinal Plants Against Little Aches and Pains – wollen, was man tut

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ZitronenmelisseZitronenmelisse wirkt zerstampft gegen Fieberblasen und andere Entzündungen.

I’m packing, which is not the most loved part of travelling to put it mildly. But it has to be done. There is my personal stuff plus some items for the kitchen as well, tools and food we can’t buy in the tiny grocery store in Les Bayards. I have to admit I am a bit unorganizied. All of a sudden, I remembered to be responsible for first aid kit and some medicine to cure the little aches and pains.

According to this blog I frequently read I’m going to pack: Ginger against travel-sickness, coal agains diarrhea, arnica against little blessures, marigold against all kind of problems, peppermint is refreshing and relieves the stomach after a heavy meal.Valerian for a good sleep (would it work as a sedative to get the students to bed earlier?). Chamomile is the best in case of inflammation, stomach ache and abdominal influenza.

I can find some of these medicinal plants in my garden …

Pfefferminze

Nein, Sommerferien sind nächste Woche bestimmt nicht, obwohl wir verreisen und auch wenn wir uns zum Spass „Schöne Ferien!“ wünschen, bevor wir in den Reisecar steigen.

Ich stecke mitten im Packen. Zuerst lege ich meine persönlichen Sachen parat: Kleider, Regenschutz, Sonnenhut, Schlafsack. Einen kleinen Rucksack werde ich morgen früh mit Wasserflaschen und Mittagessen für den Montag füllen. Dann gibt es noch ein paar Utenslilien für die Küche: Kenwood, Raffelaufsatz, meinen nigelnagelneuen Bamix, … Holzkohle. Die laktosefreie Milch liegt noch im Kühlschrank, darf ich nicht vergessen!!!!!

Minze.jpg

Und ja, die Apotheke. Passend dazu habe ich folgendes gefunden:

Nun stehen ja die Sommerferien vor der Tür. Egal wohin Sie verreisen – denken Sie an Ringelblume bei Hautausschlägen, Ingwer bei Schlechtsein und Reisekrankheit, Kohle bei Durchfall, Spitzwegerich bei Insektenstichen, Apis (Bienengift) bei Bienen- und Wespenstichen, Arnika bei allen Wehwehchen, Wallwurz bei Prellungen, Baldrian damit Sie die schnarchenden Mitreisenden nicht hören, Pfefferminze bei Völlegefühl und eben die Kamille, falls Sie noch etwas unruhig sind! Auf alle Fälle wünsche ich Ihnen einen solchen Strauss solch schöner Blumen für Ihre wohlverdienten Ferien! Geniessen Sie das Nichtstun, geniessen Sie ihre Liebsten und nehmen Sie doch den nachstehenden Spruch als Leitsatz für Ihre Ferien mit:

Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust! Leo Tolstoi

Wie gesagt, Ferien werden das in Les Bayards mit 40 Jugendlichen nicht sein. Aber ich will es trotzdem erleben. Ich freu mich!

Holunderblüte

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Kathrin.

Sie pflegt ihre Tomaten, wünscht sich Kürbisse und stellt sich auf heisse Tage ein. Und da ist die Frage, wer denn schon in Ferienlaune ist. Nun, diese Frage habe ich wohl soeben beantwortet.

 

 

Samstags die Batterien checken – Human Power and Energy Storage

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SteuererklärungUps, ich wusste es! Die Zeit würde knapp werden, bevor die Steuermahnung einträfe. Schon liegt sie da. Vorwurfsvoll, denn ich bin nicht gerne zu spät. Lieber alles ein bisschen früher erledigen, bevor es Stress gibt.

Wir haben noch drei Wochen Schule, am nächsten Freitag müssen die Noten eingetragen, die Kreuzchen gemacht sein. Danach ist Klassenlager angesagt, dann die letzte Schulwoche. Ich bin gut dran, es ist kein Stress zu befürchten, und auch um die müden Schülerinnen und Schüler durch die letzten Wochen vor den grossen Ferien zu begleiten, ist noch genügend Power da. Ich schwöre auf Planung! Es ist keine gute Idee, erschöpft in die Ferien zu starten. Fünf Wochen reichen dann nämlich nicht aus, um mit vollem Schwung das neue Schuljahr beginnen zu können.

Wir dürfen seit längerem wunderschöne Tage erleben, die nach Sommer und Ferien riechen. Ja, mehr als einmal letzte Woche hatte ich Feriengefühle, um dann erstaunt festzustellen: Nein, keine Ferien, nur Wochenende. Der Donnerstagnachmittag war so erholsam, dass ich erst abends auf der Schaukel merkte: Nein, noch nicht Ferien, morgen ist Unterricht.

Aufwand und Ertrag müssen im Lot. Ich bin so froh, dass unser Nachbar im Obstgarten hilft, wenn es ums Grobe geht. Er hatte die Sturmschäden an den Bäumen schon behoben, bevor ich überhaupt die Motorsäge zum Laufen hätte bringen können. Ich hatte derweil ein bisschen Holzwolle unter die wenigen Erdbeerstöcke gelegt und durfte heute Morgen eine Handvoll Früchte ernten, die ich unter all den anderen Pflanzen fast übersehen hätte. Sie sind ohne meine Anstrengung gewachsen, ein Geschenk der Natur, die sich in meinem wilden, eingezäunten Gärtchen ausbreiten darf. Nun … nächsten muss ich mal dem Girsch ein wenig zu Leibe rücken. Mechanisch, das hilft am besten.

Auch die Batterien unserer Solaranlage sind immer voll. Liebe Leute, schenkt euch eine Solaranlage. Es ist der Hammer!

Erdebeerensamstag

Good Morning, my dears!

What a wonderful morning. As I am writing, a black bird is singing.

I picked some strawberries earlier that grew just like that. I hadn’t done a thing really. I didn’t almost see them between the other plants, flowers and what others consider to be weed. 

We are  too late for the tax form, which isn’t a big deal as we are almost done with it. I don’t like to be late, I’d rather be early and don’t get panicked and stressed. There is this clock in my head … However, all we need are the copies of the receipts that have to be attached. In fact, we only have to mail the form and stuff actually … 

I think planing helps best in order not to be late and stressed. My students don’t have to write papers too close before the big holiday. I make them do that in time. Therefore I’ve graded all their tests already. There is only one little test scheduled for next Wednesday. It should be easy to have it ready on Friday, the due date for marks and comments. 

I’m taking care that my batteries are full to guide the tired students through the last three weeks before summer break. I noticed the other day that I must slow down in order not to make the students explode. They have worked very hard all year, I don’t want to crash them eventually. I’d better take it slow and give them more time to absorb now in order not to get them and myself exhausted.  

If you are exhausted, five weeks won’t be enough time to relax and recreate enough to be able to start the new school year relaxed and fresh. I’m checking my batteries daily. No need to worry though. I’ve felt more then once like summer break during these wonderful days we’ve had. One single afternoon can be so relaxing when you take a break, breath fresh air, feel the warmth of the sun on your skin, hear the birds sing, watch people walk by in light clothes, have a coffee or …

The energy storage of our solar power station is always full these days too. I’m so excited. I’m always checking and saving a lot of energy just because I check. I want to know when there is something that uses energy. What could it be? I’d better turn it off. For example, I’ve never noticed how much energy the old hot water tank uses. There is no need to heat it up constantly. Why do we have such a big tank anyway? 

Actually, this whole solar power thing is so much fun!

 

Verlinkt mit Andrea Samstagskaffe 24.17.

Erdbeerdiät – Strawberry Diet

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Now you can get strawberries next door so to speak (in a tiny village called Heiligkreuz about 2 Kilometers away). They are more expensive than the ones from Spain but have grown on Thurgovian ground. They are the best, the sweetest. It took me 5231 steps (half of my daily goal reached!) to get them and bring them home. Actually I’m on a straswberry diet.

Gestern habe ich gesehen, dass wir Erdbeeren quasi bei Nachbars kriegen können (in Heilgkreuz, etwa 2 Kilometer entfernt). Sie sind teurer als die aus Spanien, aber auf Thurgauer Boden herangereift. Sie sind die besten, die süssesten und die rotesten. Um sie zu holen und nach Hause zu bringen, brauchte ich 5231 Schritte (das halbe Tagesziel erreicht). Tatsächlich mache ich eine Erdbeerdiät.

 

rot-weiss

As I am totally into red (the strawberries) and white (whipped cream), I also cut some red and white fabric, which means using up old duvets and pillow cases. I also found some lace. It wasn’t enough for all three table clothes. Therefore I crocheted a simple lace with mostly double crochets.

Weil ich im Moment total auf rot (Erdbeeren) und weiss (Schlagrahm) stehe, habe ich auch rot-weissen Stoff vernäht, genauer alte Duvets und Kissenbezüge in kleine Tischdecken verwandelt. Ich fand in meinen Beständen auch ein bisschen Spitze. Nicht genug, weshalb ich noch ein bisschen rotes Garn zu einer roten Stäbchenbordüre verhäkelt habe.

AbHof

Frische Erdbeeren gibts mitten in Heiligkreuz, Wuppenau, bei Familie Keller.

Mehr rot-weiss gibts hier (Kissen) und hier (Herzen).

You can find more red and white here (cushion) and here (hearts).

I’m linking with Marigolds‘ Loft.

And Natural Suburbia.