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Unordnung hoch zwei – What a Mess!

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Endlich ist mal wieder etwas fertig geworden, und damit ist wieder Ordnung eingekehrt im Hause Stricker, der Stubentisch wieder abgeräumt, die Wollknäuel sauber aufgerollt und weggepackt. Es sah in letzter Zeit ein bisschen zu wild aus für meinen Geschmack. Nachdem sich nun aber die Handwerker, die uns einen wunderbaren neuen Estrichboden eingebaut hatten, letzten Samstag verabschiedet haben, kann ich nicht nur meine Wollkisten wieder aus dem Weg räumen, sondern auch einen Hausputz machen, der längst überfällig ist. Nur Fensterputzen schiebe ich auf. Schliesslich möchte ich keinen Äckegschtabi oder gar Rheuma kriegen. Es ist gar nicht gesund, die kalte Luft ins ein Zimmer zu lassen, wenn man einen nassen Lappen in den Händen hat.

Fertig geworden sind nun also meine (zu) farbigen Socken für Kuschelstunden vor dem Fernseher. Angefangen hat alles mit doppelter Wolle und drei Grannysquares (später habe ich dann noch ein viertes gehäkelt). Zwei davon ergeben die Manschette, den Umschlag für der Socke. Ein paar Fotos zeigen, wie ich vorgegangen bin. Wer also weiss, wie man Socken strickt, kommt ohne Erklärung aus. Aufpassen muss man nur, dass die Maschenzahl, die man an der Häkelkante aufnimmt, stimmt, damit eine passende Socke entsteht (ich habe nach zweimalI irren 34 aufgenommen). Nach dem Maschenaufnehmen muss man die Socke auf die linke Seite wenden, damit am Schluss die schöne Seite der Grannies aussen ist. Zum Dessert habe ich noch einen Muschelrand gehäkelt.

Finally, I’ve got a finished object, and with it the mess in our house’s gone. The yarn is wound in neat balls, the living room table nice and clean for the next tea party. After the carpenters had said good bye last Saturday, I can put the yarn boxes back into the attic and clean the house. I don’t mean the windows because it is unhealthy ho let the cold air come in while holding a wet sponge. We don’t want to get sick, do we?

My way too colourful granny-socks are finished. I can see me wearing them while watching tv. I started with chunky yarn and a 7mm hook and made vour granny sqaures, joined them, picked up stitches to knit the sock (also 7mm needles). You have to be careful to pick up as many stitches that you need for a decent sock. I had 34 stitches. You may knit any sock, but turn it inside out after picking up the stitches so the right side is visible in the end. You may add a border to make the sock nicer.

As always on Friday I’m linking with Tami’s amis, where you can find a lot of inspiration for your next project.

Have a nice weekend!

A failure – Ein Misserfolg

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It is said that there is – in average – a 70 percent chance of success what ever you do. If I think of all things I’ve done so far, I consider myself  lucky because my success rate is higher. Maybe it’s just a feeling. However, I have to tell you that my finished object of this very Friday is a failure.

I am not pleased with my finished Pogona, the one I started first and not the one I showed here last week. I talked about why I casted on a second one, which I finished first. I’m still not satisfied with the yarn that is hard to knit. I am not satisfied with the quality of it either as it has broken again and again. I don’t like how the shawl looks. The texture is very irregular like I was a beginner. And last but not least, I don’t trust that the shawl will last long, it’s very fuzzy. To cut a long story short, don’t use Lanagrossa Lace Silky ever. It’s not worth the prize and effort.

So, forget my Pogona and check at Tami’s amis for successfully finished objects. I’m sure there are many. 😉

Man sagt, dass von allen Dingen, die man anpackt, im Durchschnitt 70 Prozent gelingen. Nun, ich würde sagen, dass ich Glück haben, denn ich habe das Gefühl, dass mir weit mehr gelingt. Aber heute, an diesem fo Freitag muss ich von einem Misserfolg berichten.

Mein fertiger Pogona Nr. 1 Schal, den ich beiseite gelegt hatte, weil ich von Beginn weg unglücklich mit ihm war, gefällt mir nicht. Ich finde noch immer, dass das Garn nicht gut zu verstricken ist, weil es überhaupt nicht elastisch ist. Dazu kommen die vielen gebrochenen Stellen. Dass das Garn eine interessante Struktur hat, kommt in der Fläche nicht zum Tragen. Es gefällt auch mir überhaupt nicht, dass der Schal so unregelmässig gestrickt ist, wie wenn eine Anfängerin am Werk gewesen wäre. Und zu guter Letzt, denke ich auch, dass der Schal ein kurzes Leben haben wird, denn er fusselt schon, bevor ich ihn mir einmal um den Hals gelegt habe. Um es kurz zu machen, Lanagrosse Lace Silky ist nur teuer, aber den Preis und die Arbeit nicht wert.

Na dann, vergesst meinen Schal und schaut bei Tami erfolgreich fertiggestellte Handarbeiten an. Ich bin sicher, da gibt es viele. 😉