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Schnäppchen – Bargain

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Angefangen hat es, dass ich gesagt habe, ich würde meiner Mutter die Küche putzen, wenn sie in den Ferien ist. Meine Schwester hat den Pfannenschrank erwäht und auch auf die defekte Pfanne hingewiesen, die man doch ersetzen müsste, bevor der Griff abfällt. Heute also habe ich den Pfannenschrank geputzt, neu ausgekleidet, alle Pfannen gereinigt, dass sie wie neu aussehen. Blieb also noch Ersatz für den defekten Kochtopf zu finden, wofür ich auf dem Nachhauseweg im Brockenhaus vorbei ging. Aber da war nichts Passendes zu finden. Dafür habe ich eine Bluse gefunden, die so aussieht, als hätte sie mir schon immer gehört. Nigelnagel neu für 6 Franken. Ein Schnäppchen. Jetzt ist es mir grad egal, dass es immer noch regnet. 🙂

Kleider und Lesestoff kaufe ich fast immer secondhand.

I said to my sister I woud clean my mother’s kitchen while she was away. My sister mentioned the cupboard with the pots in it and a pot whose handle was loose. I am happy to help!

So this morning I went to my parents‘ house – so glad I managed to turn off the alarm before the police arrieved – and cleand cupboard an pots. They are as shiny as new. Then I went to the thrift store to buy a new old pot to replace the broken one. I wasn’t lucky. But I found a shirt for me that looks like it has belonged to me my whole life. It was a bargain, because it has never been worn and costed only 6 Swiss francs. Now I am so happy I don’t even mind the rain and cold anymore. 🙂

I buy most of my clothes and books second hand.

Es ist 10. Januar – It’s January 10

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Zwar ist es mild, milder als üblich. An gewissen Tagen lugt die Sonne zwischen den Woken hervor, aber mehrheitlich ist es grau. Es will nicht hell werden am Morgen, oft bläst auch ein kalter Wind. Und vorallem sagt mir der Kalender: Es ist Winter. Es ist der 10. Januar. Was soll das Gerede von Frühling? Der Winter dauert noch zwei Monate an.

Ein bisschen drückt das Grau auf die Stimmung, das muss ich zugeben, auch wenn ich mich hier für die vierte Jahreszeit stark mache. Trotzdem habe ich grau/schwarz genäht letzten Sonntag in aller Früh, als es draussen noch stockdunkel war. Und irgendwie haben es auch die grauen und schwarzen Stoffe geschafft, mich aufzuheitern.

Und nun bin ich ganz glücklich. So einfach ist das. Ein Kratten bunter Garne flüsterte mir ein, Blumen zu häkeln als Glasuntersetzer (wozu wird hier noch nicht verraten). Ich häkle nicht Blumen, weil ich den Frühling herbei sehen, sondern einfach der Farben wegen. Dazu trinke ich einen Kaffee aus einer kürzlich im Brockenhaus erstandenen Blumentasse.

What’s this talk about spring? It’s January 10. Therefore winter is staying for two more months at least. Of course, I don’t like grey days very much. Darkness seems to be very stuborn these days, the sun not willing to get up. And now at four o’clock, it’s getting darker already. No, I am not a friend of grey and black, shadow and darkness. I like things bright and colourful. Nevertheless I made a grey and black sweater Sunday morning when it was still night outside. And the fabric has made me happy.

I’m even happier now with all these flowers I’m making (for which reason I’m not telling now) and a tea in a flowery mug I found at my favourite thrift store last week and a basket of yarn.