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Furoshiki: Kampf dem Plastik – Substitute Plastics: Furoshiki

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Mein Gedächtnis lässt zu wünschen übrig, weshalb ich oft kleine Notizzettel benütze, um etwas nicht zu vergessen. Gestern ist mir beim Aufräumen dieser in die Hände gefallen. Ich hatte keine Ahnung mehr, was Furoshiki bedeutet. Wikipedia machte mich wieder schlau. 🙂

Sometimes there is no recoginition of a thing or a word. That’s why I make notes now and then. However, I’ve totally forgotten what Fusoshiki means.  Luckily, Wikipedia filled me in again. 🙂  

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Ein Furoshiki (jap. 風呂敷) ist ein quadratisches Tuch, das vor allem in Japan traditionellerweise als Verpackung und als Tragebeutel genutzt wird, beispielsweise für Geschenke oder Kleider. Die Bezeichnung bedeutet ungefähr „Bade-Tuch“, weil es in öffentlichen Badehäusern damals üblich war, die eigene Kleidung in solchen Tüchern aufzubewahren. Auch Händler benützten ähnliche Tragebeutel.

Als Materialien kommen heutzutage Kunstfaser, Baumwolle oder Seide vor. Die Grössen reichen von etwa 45 cm bis rund 100 cm Kantenlänge. Furoshiki, die oft mit traditionellen Mustern bedruckt oder im gefärbt sind, werden zum Verpacken von Geschenken verwendet, aber auch zum Einpacken der in Japan häufigen Imbissbehälter, wo sie gleichzeitig Tischset oder Serviette ersetzen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Nutzung der Furoshiki stark zurück. Für tägliche Einkäufe wurde der Plastikbeutel bevorzugt. Der Recyclinggedanke und Ansätze zum Umweltschutz im Alltag führten gegen das Jahr 2000 zu einer Wiederbelebung dieses japanischen Kulturerbes.

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Furoshiki (風呂敷) are a type of traditional Japanese wrapping cloth traditionally used to transport clothes, gifts, or other goods. Furoshiki began to be used in the middle of the Nara period, in traditional Japanese baths. To prevent a mix up of the bathers‘ clothes, the removed clothing was tied up in Furoshiki. Later the system of folding spread and was used by traders to protect their goods or gifts.

Currently, furoshiki are made of different fabrics, including silk, cotton, rayon and nylon. And though this art remains popular in Japan, its use has declined because of the modern high demand for plastic bags. In recent years the Japanese Ministry of the Environment has organized several campaigns to promote the use of furoshiki again, to ensure environment protection in Japan and worldwide.

Furoshiki-2

Sofort durchstöberte ich meine Stoffvorräte nach etwas Brauchbarem, was nicht zwingend japanisch aussehen muss. Mit vier Säumen versehen, waren die Tragetaschen im Nu fertig.

I went looking through my fabric stash instantly. There had to be something I could use and it wouldn’t have to look Japanese at all. I sewed four hems and voilà, there are my furoshikis. 

Ein Geschenk einwickeln, eine Tragetasche knüpfen oder das Mittagessen ein-, respektive auspacken und geniessen.

Wrapping a gift, knotting a bag, taking out lunch and enjoying on a beautiful tablecloth.

Tasche-Collage

Of course, you can sew a usual bag. It doesn’t take much longer to be ready to go, even if it is a pain to turn the ribbons. However, to be honest, doesn’t it sound and feel much nicer to carry a Furoshiki than a bag? 

Selbstverständlich kann man aus Stoffresten auch gewöhnliche Taschen nähen. Es dauert vielleicht ein bisschen länger, weil es nifelig ist, die Tragebändel zu wenden. Und schliesslich müssen diese noch angenäht werden, bevor die Tasche bereit für den Einsatz ist. Aber tönt es nicht viel netter, einen Furoshiki zu tragen als eine Tasche?

Verlinkt mit: http://www.jakaster.de/p/beutel-statt-tute.html

 

 

Ab die Post – Ready to Be Mailed

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Ich hatte ein Geburtstagspäckchen fertig, samt Karte parat, um  auf die Post zu bringen. Leider fehlte mir eine passende Verpackung, damit ich das gleich hätte erledigen können. Aber etwas Unerledigtes übers Wochenende auf meinem Tisch liegen zu lassen, jetzt da ich gerade in bester Aufräumelaune war, kam nicht in Frage. Die Lösung des Problems lag im Keller, wo wir unseren Altkarton stapeln, bis er zweimal im Jahr von der Schuljugend eingesammelt wird.

Aus Kartonverpackungen von Lebensmitteln wie Guetzli, Kartoffelstock, Käseküchlein, Reis usw. lassen sich die originellsten und abwechslungsreichsten Postpakete herstellen, für kleine Sendungen muss ich da anfügen. So wirds gemacht:

1. Die Verpackung sauber öffnen (so kann man sie ja auch besser entsorgen). 2. Die Laschen auf einer Seite der Verpackung nach innen legen, die anderen auf der selben Seite über den Rand biegen und mit breitem Postklebeband fixieren. Fertig ist die Hülle. 3. Nun noch die Adressetikette anbringen, das Geschenk einpacken und die Laschen auf der anderen Seite der Verpackung wie bei Punkt eins verschliessen und mit Klebeband festmachen.

Adresse draufschreiben, Absender nicht vergessen und ab die Post. Vergiss das Portemonnaie nicht, ausser du benützt die Poststelle im Dorfladen Vita und bist Kredit würdig.

I had the birthday present ready to be mailed. Unfortunately, I didn’t have a cardboard envelope to pack it into. But what should I do now, that I was in the mood of getting things done? The solution for this problem was found in the cellar, where we store cardboard and newspapers until the local students collect the stuff twice a year.

Cardobard boxes of rice, biscuits, cheese pie and so on are the material for the most original and varying postal packages, if only for small items I must admit.

1. Open the boxes carefully. 2. Put the flaps on one side of the package inside of it, and fold the other ones on the same side over the edge and fix them with rubber band. Envelope finished. 3. Place the label on the package and put the gift into it. Put and fold the remaining flaps similar to the first side. Use rubber band to fix them.

Write the address (legibly) and hurry to the post office. Don’t forget your purse!