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Little Helpers – Anzündhilfen

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Heute möchte ich euch eine Idee zeigen, die ich vor Jahren mit meinen Schülern in Fimmelsberg gemacht habe. Ihr braucht dazu Kerzenreste, Zeitungen, kleine Ästchen (frisch oder grün) und Recyclingschnüre oder Gartenbast. Mit diesen Zutaten lassen sich hübsche Anzündhilfen basteln, mit denen sich jedes Feuer ganz einfach entfachen lässt. Nett verpackt, sind sie ein praktisches und spezielles Geschenk für die Grillparty oder zu Weihnachten.

Zuerst die Ästchen in gleich lange Stücke von ca. 10 cm schneiden. Dann ebenso breite Zeitungsstreifen reissen (ich habe die Zeitung hochkannt vor mich genommen, den Metallmassstab darauf gedrückt und das Papier hochgezogen). Die Zeitungsstreifen halbieren und aufrollen, dann leicht verdrehen. Dann braucht es schmale Zeitungsstreifen von etwa 3 x 30 cm. Schliesslich lohnt es sich, auch die Schnüre bereits in gebrauchsbereite Stücke von etwa 30 cm zu schneiden.

Der Wachs wird in einer alten Pfanne geschmolzen, er sollte nicht zu heiss, aber schön flüssig sein. Dann die verdrehten Papiersticks ins Wachs geben, bis sie sich voll gesogen haben, herausnehmen und auskühlen lassen. Mit etwa 10 bis 15 Holzstückchen und 3 gewachsten Zeitungspapiersticks ein Bündel machen, eng mit einem kleinen Papierstreifen umwickeln und mit der Schnur fest binden. Es mag hilfreich sein, diese Arbeit zu zweit auszuführen.

Zum Schluss die Bündel ins heisse Wachs tauchen, bis sie voll gesogen sind, herausnehmen und auskühlen lassen. Es versteht sich, dass diese Anzündhilfen eigentlich viel zu schade sind, um angezündet zu werden, und deshalb nur für ganz spezielle Feuer gemacht werden. Hat man grüne Ästchen verwendet, sollen die Anzünder noch ein halbes Jahr lagern.

I would like to share a lovely idea for a gift (barbecue party or christmas) I made years ago with my students i primary school in Fimmelsberg. You will need wax (leftovers from candles) newspaper, little pieces of branches (fresh from the bushes or dry ones) and cord or thread to make little helpers to light up a fire more easily.

1. Cut the thin branches into pieces of about 10 centimetres (4 inches), cut the newspapier into 40 centimetres (16 inches) long strips of the same width, roll them tightly and twist them a bit. You will need smaller strips (3 x 30 centimetres) of newspaper. Cut pieces of the cord of about 30 centimeters (12 inches).

2. Melt the wax in an old pan, put the twisted newspaper strips into the wax until they are soaked. This doesn’t take long. Take them out and let them cool off. Then make a nice bundle with 3 of the twisted newspaper sticks and about 10 to 15 wood sticks (depends on the thickness of the sticks). Hold it tightly and bind one of the smaller newspaper strips with the cord or thread around the bundle. It might be easier to call someone for help with this step.

3. Now put the bundles into the wax until they are soaked, take them out and let them cool off.

You will understand that these lovel little helpers are designed to light up very special fire. And I am sure that you will come up with a nice idea to wrap them maybe together with a box of matches. By the way, if you use green branches, store the helpers befor use.

Happy FO-Friday to all of you. Please check Tami’s Amis for more projects!

Nostalgie und Romantik – Nostalgia and Romance

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Die Idee für dieses T-shirt, die ich euch nicht vorenthalten möchte, kommt von weupcycle.com. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich auf meinen Jagden durch die Brockis meine Augen für weisse Spitzendeckchen offen hielt. Ein passendes Hemd oder T-shirt habe ich leider nicht gefunden und musste ein neues kaufen.

Zuerst wusch ich das T-shirt bei 90 Grad, damit es nicht mehr einläuft, wenn das Häkelstück eingepasst ist. Das Spitzendeckchen hatte nach dem Bleichen genau die passende hellbeige (oder dunkelweisse?) Färbung. Dann platzierte ich das Deckchen auf dem Rücken des T-shirts, steckte es mit Stecknadeln fest, darauf achtend, dass die Form auch wirklich kreisrund blieb. Dann zog ich etwa 1 cm vom Rand entfernt einen gut sichtbaren Heftfaden ein. Mit beigem Faden nähte ich das Spitzendeckchen auf den Jersey auf. Aber Vorsicht, nicht mit dem Vorderteil zusammennähen. Mit einem mittelgrossen Zickzackstich (ausprobieren lohnt sich) nähte ich das Deckchen schliesslich an der Kante auf das T-shirt. Dann wurde auf der Rückseite der Stoff 1 cm vom Zickzack entfernt vorsichtig herausgeschnitten und schliesslich diese Kante mit Zickzack versäubert.

Mit einem Unterhemd in Kontrastfarbe kommt das Muster gut zur Geltung. Aber vielleicht seid ihr ja im Unterschied zu mir so braun gebrannt, dass es auch ohne geht. Nun warte ich noch auf ein bisschen wärmeres Wetter, dann führe ich das luftige Ding vor. Ach, mir wird ganz nostalgisch und romantisch zu Mute … 😉

I saw the idea for this shirt here: weupcycle.com. Therefore I went hunting for doilies and shirts but I had to buy a new t-shirt eventually.

Firstly I washed the shirt  and bleached the doily, which I then placed it onto the back of the shirt pinning it down. Then I used a red thread to stabilize the doily on the shirt sewing about 1 cm from the edge. Then I hand sewed the doily onto the shirt using a matching thread about 3 mm from the edge with small stitches, that would not show because they will stay there others than the red thread. Afterwards I sewed the doily precisely at the edge onto the shirt by machine using a zigzag stitch. I cut out the fabric thoroughly and zigzaged the edge of the fabric.

Wearing a contrasting undershirt or a top shows the pattern of the doily perfectly. Or you’ve got a tan. I’m waiting for warmer weather so I can wear the shirt and show it off feeling quite romantic and nostalgic.

Ab die Post – Ready to Be Mailed

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Ich hatte ein Geburtstagspäckchen fertig, samt Karte parat, um  auf die Post zu bringen. Leider fehlte mir eine passende Verpackung, damit ich das gleich hätte erledigen können. Aber etwas Unerledigtes übers Wochenende auf meinem Tisch liegen zu lassen, jetzt da ich gerade in bester Aufräumelaune war, kam nicht in Frage. Die Lösung des Problems lag im Keller, wo wir unseren Altkarton stapeln, bis er zweimal im Jahr von der Schuljugend eingesammelt wird.

Aus Kartonverpackungen von Lebensmitteln wie Guetzli, Kartoffelstock, Käseküchlein, Reis usw. lassen sich die originellsten und abwechslungsreichsten Postpakete herstellen, für kleine Sendungen muss ich da anfügen. So wirds gemacht:

1. Die Verpackung sauber öffnen (so kann man sie ja auch besser entsorgen). 2. Die Laschen auf einer Seite der Verpackung nach innen legen, die anderen auf der selben Seite über den Rand biegen und mit breitem Postklebeband fixieren. Fertig ist die Hülle. 3. Nun noch die Adressetikette anbringen, das Geschenk einpacken und die Laschen auf der anderen Seite der Verpackung wie bei Punkt eins verschliessen und mit Klebeband festmachen.

Adresse draufschreiben, Absender nicht vergessen und ab die Post. Vergiss das Portemonnaie nicht, ausser du benützt die Poststelle im Dorfladen Vita und bist Kredit würdig.

I had the birthday present ready to be mailed. Unfortunately, I didn’t have a cardboard envelope to pack it into. But what should I do now, that I was in the mood of getting things done? The solution for this problem was found in the cellar, where we store cardboard and newspapers until the local students collect the stuff twice a year.

Cardobard boxes of rice, biscuits, cheese pie and so on are the material for the most original and varying postal packages, if only for small items I must admit.

1. Open the boxes carefully. 2. Put the flaps on one side of the package inside of it, and fold the other ones on the same side over the edge and fix them with rubber band. Envelope finished. 3. Place the label on the package and put the gift into it. Put and fold the remaining flaps similar to the first side. Use rubber band to fix them.

Write the address (legibly) and hurry to the post office. Don’t forget your purse!