Archiv des Autors: Regula Babajeza

Before and After – Vorher Nachher

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Tadahh!Momente – Well done!

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Während gestern der groben Arbeit im Garten gewidmet war, lasse ich heute die Nadeln klappern. Der pinke Zöpflipullover ist fertig geworden. Das erste Weihnachtsgeschenk ist ready. Tadahh!

After heavy work in the garden yesterday, I take it easy today. A little bit of knitting never hurts though. As you can see, I have finished the pink sweater for my granddaughter. Tadahh! First Christmas gift is ready.

Was ich gestern von den Büschen und Bäumen geschnitten habe, lässt sich ebenfalls sehen. Bereits meldet sich Muskelkater in Armen, Händen, Rücken und Beinen. Heute lasse ich es ruhig angehen.

Here is proof that I really worked hard yesterday. Today I’m suffering from muscle pain in my arms, back and legs. Even the fingers hurt when I grab something.

Zum Abschluss noch ein Bild vom Pullover. Zwischenzeitlich sah es hier in Oberheimen grau aus, aber mittlerweile ist die Herbstonne zurückgekehrt. Ich setz mich jetzt noch ein Weilchen auf die Schaukel.

Proudly, I’m showing the sweater again in the sunshine. After a sunny start in the morning, fog made everything heavy and grey. Meanwhile the sun is back. I’ll sit on the swing for a while and admire the mountains coverd with snow.

Machts euch nett! Have a nice afternoon!

Das Richtige tun – Samstags 41 / 21 – Doing the Right Thing

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Guten Morgen, meine Lieben

Der Tag ist angebrochen, und der Nebel über den Wiesen verbreitet geheimnisvolle Herbststimmung. Was werden die nächsten Stunden bringen? Werden sie mir zum Segen? Bringen sie Hoffnung und Stärkung? Werde ich Antworten auf meine Fragen finden, Lösungen für meine Probleme? Kann ich ein paar Steine aus dem Weg räumen und wie wird er am Ende des Tages aussehen? Aber alles der Reihe nach. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, jeder Tag mit der ersten Stunde, jede Begegnung mit dem ersten Wort. Was immer ich tue, ich möchte es gut machen. Ich möchte das Richtige tun.

Um meine Seelen-, Gemüts und Herzenspflege habe ich mich heute früh schon gekümmert.

Nachher werde ich mich um die Alltäglichkeiten in meiner nächsten Nähe kümmern: das Haus, den Stall und den Garten.

Später bin ich zu einem Gespräch eingeladen, denn wir wollen ein Netzwerk in der Region auf die Beine stellen, um dem Wahnsinn in Politik, Schule und Gesellschaft gemeinsam zu begegnen. Gemeinschaft tut gut! Im Miteinander liegt Segen.

Gestern Abend durfte ich das im Haus der Fülle einmal mehr erleben. Die Gastgeber und der Referent Armin Schmid von Rechtswissen (gleichnamiger Telgram-Kanal) hat mir Mut gemacht. Er weiss über die Rechtslage im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen Bescheid und stellt alles Material auf seinem Kanal zur Verfügung.

Viel Unrecht geschieht, Gewalt und Willkür herrschen, die Lüge regiert. Das Leben ist im Moment gerade überhaupt nicht leicht, aber mit Armin Schmid ein bisschen leichter geworden. Die Wahrheit, welche die Menschen seit tausenden von Jahren suchen, wird ans Licht kommen. Wer Menschen drangsaliert, bedroht und schreckt kommt ins Gefängnis. Wir sind der Souverän, nicht der Bundesrat, nicht der National- und Ständerat, nicht die Richter bestimmen in diesem Land, sondern das Volk. Und über allem steht, laut Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft nur der Schöpfer.

Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Das Schweizervolk und die Kantone,

in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,

im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,

im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,

im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,

gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht,

und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.


This is a very political post. If you know anything about Switzerland, I am sure it includes the Alps, the railway, the lakes. Maybe you have heard about the political system as well. Maybe you have seen men and women holding up their hands and voting directly. You may have heard about Switzerland being a peaceful country. This is a big, fat lie. You wouldn’t trust your eyes if you saw pictures in the news about the police in full gear circling peaceful people at the main station in the captial of Switzerland, holding up people making use of their right to demonstrate for the constitution of this country, for human rights and peace.

You wouldn’t believe it.

You have to know that there is only God above the people. However, the government, our ministers (which means servants) have fogotten this very improtant fact declared in the federal constitution.

In the name of Almighty God!

The Swiss People and the Cantons,

mindful of their responsibility towards creation,

resolved to renew their alliance so as to strengthen liberty, democracy, independence and peace in a spirit of solidarity and openness towards the world,

determined to live together with mutual consideration and respect for their diversity,

conscious of their common achievements and their responsibility towards future generations,

and in the knowledge that only those who use their freedom remain free, and that the strength of a people is measured by the well-being of its weakest members,

adopt the following Constitution:

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Spektatkulär – Mind Blowing

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On our way home we stopped at Julier, a famous mountain pass the old Romans had used hundreds of years ago. We went for a hike even higher up not knowing what to expect. It had snowed the day before and was still very cold.

It turned out to be one of these hikes that are just right in length and steepness, where you go step by step, one breath after another and always get enough air. Your heart beats heavy but steady and you feel connected to the ground, bound between earth and heaven. After 50 minutes we sat down in the sunshine and had a lovely view to a cristal clear little lake. I didn’t want to desturb the peace and quite and only took photographs down to the road.

Auf dem Heimweg hielten wir auf dem Julier, den schon die alten Römer hunderte von Jahren vor uns benützt hatten, an und wanderten eine Anhöhe hinauf. Da es am Tag zuvor geschneit hatte und sehr kalt war, lag Schnee auf dem Weg. Wir wussten nicht, was uns erwarten würde …

Es zeigte sich, dass die Wanderung gerade richtig lang und steil war. Schritt für Schritt gingen wir den Berg hinauf, Atemzug um Atemzug, Herzschlag um Herzschlag. Nie war es zu streng. Oben angekommen, schien die Sonne und wir konnten einen kleinen, kristallklaren See sehen. Ich habe keine Foto gemacht, vielleicht kraxelst du ja selber einmal hier hinauf und möchtest die Überraschung voll geniessen.

Ist diese polare Landschaft nicht spektakulär? Zweieinhalb Stunden von zu Hause entfernt …

I find this polar landscape fantastic! 2 and a half hours away from home ...

Der Pullover ist auf der Autofahrt fast fertig geworden. Nur noch etwa vier Abnehmen und die Halsborte fehlen.

I’v almost finished the pink sweater for my granddaughter. There need to be four more decreases and the edge.

New Beginnings – Auf ein Neues

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Irgendwie hat das Strickstück nach anfänglicher Euphorie einfach keine Freude mehr gemacht. Das konnte vermutlich doch nur daran liegen, dass ich für den Ärmel zu wenig Maschen angeschlagen hatte. Statt wie geplant ein Mittagsschläfchen zu halten, ribbelte ich den Ärmelchenstumpf auf und startete erneut mit 6 Maschen mehr auf der Nadel.

I started this sweater euphoricly a while back, but stopped because I didn’t like the shape of the sleeve. Furthermore I couldn’t see how to join sleeves and body. Sometimes it’s better to start over than try to fix something, which I did instead the nap I had planned to take after lunch. I ripped the sleeve and casted it on again with six more stitches.

Kurze Zeit später war das Ribbelgarn erneut verstrickt und flott ging es nach der Wanderung dem Inn entlang weiter.

It didn’t take long until I was where I had been. Then I knitted again after the walk along the river Inn, which was very educational as parts of had been renaturated a few years ago and is now full of life both plants and animals.

Fürs Foto des einärmligen Pullovers im Prozess war dann das Licht schon schlecht geworden, denn gestern und heute ist der Himmel über dem Engadin grau. Es schneite sogar ein bisschen.

When I took the photograph to document that the first sleeve had been added to the body, the light was gone. Days are getting shorter.

Verlinkt mit Nadelgeplapper bei Andrea.

Natur vs. Kultur – Nature vs. Culture

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Wenn die Haifische Menschen wären                                          

»Wenn die Haifische Menschen wären, fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, »wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?«

»Sicher«, sagte er. »Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden dafür sorgen, dass die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitärische Maßnahmen treffen, wenn z.B. ein Fischlein sich die Flosse verletzten würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit.

Damit die Fischlein nicht trübsinnig würde, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige.

Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden zum Beispiel Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo rumliegen, finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, dass es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freiwillig aufopfert, und sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, dass diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten, und es sofort melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete.

Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sich bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen. Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würde sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen.

Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären.

Die Theater auf dem Meeresgrund würden zeigen, wie heldenmütige Fischlein begeistert in die Haifischrachen schwimmen, und die Musik wäre so schön, dass die Fischlein unter ihren Klängen, die Kapelle voran, träumerisch, und in der allerangenehmste Gedanken eingelullt, in die Haifischrachen strömten.

Auch eine Religion gäbe es ja, wenn die Haifische Menschen wären. Sie würde lehren, dass die Fischlein erst im Bauche der Haifische richtig zu leben begännen.

Übrigens würde es auch aufhören, dass alle Fischlein, wie es jetzt ist, gleich sind. Einige von ihnen würden Ämter bekommen und über die anderen gesetzt werden. Die ein wenig größeren dürften sogar die kleineren fressen. Dies wäre für die Haifische nur angenehm, da sie dann selber öfter größere Brocken zu fressen bekämen. Und die größeren, Posten innehabenden Fischlein würden für die Ordnung unter denn Fischlein sorgen, Lehrer, Offiziere, Ingenieure im Kastenbau werden.

Kurz, es gäbe erst eine Kultur im Meer, wenn die Haifische Menschen wären.«

Bertold Brecht

Frische Luft und blauer Himmel – Fresh Air and Blue Sky

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Aufstieg zur Chamanna d’Es-cha. Above the timberline. Can you see the final destination?
Steinmannli There have been people here already.
Mittagsziel erreicht. We were the first for lunch.
Kleiner Abstecher mit phänomenaler Aussicht. Side trip for a fantastic view.
Piz Palü, Bernina, Piz Morteratch und Piz Roseg.

Eine richtig gute Wanderung mit angenehmem Aufstieg von der Albulapassstrasse zur Es-chahütte und zurück. Wir haben noch einen halbstündigen Abstecher auf eine Anhöhe gemacht, von wo aus wir Sicht aufs Haupttal des Engadins und die Königin der Alpen, die Bernina, geniessen konnten. Bald kam ein zügiger Wind auf und wir stiegen wieder ab.

Jetzt dürfen die müden Beine und der gut durchlüftete Kopf ausruhen.

Gute Nacht!

Of course, there are regions in the Swiss Alps, where you can’t find a restaurant. But if you are 2600 metres high, above the timberline, you shouldn’t be surprised when you find a friendly host serving you soup and bread and a bottle of cidre while you are enjoying a spectacular view.

These famous mountains are so old and important and maybe eternal that a human being just feels so tiny and insiginifcant in compairison. Today I was 2000 metres closer to God than usual, which makes a difference.

I’m really tired after a day out in the sun and the fresh winds.

Good Night!

Samstags 40 / 21 – Saturday’s Tangle – Durcheinander – Chrüsimüsi

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Durcheinander auf dem Blatt gleich Durcheinander im Kopf. Durcheinander in den Unterlagen gleich Durcheinander im Kopf. Durcheinander auf dem Pult gleich Durcheinander im Kopf. Das Innere spiegelt sich im Äusseren. Das mag nicht für alle Menschen stimmen, aber für mich stimmt es. Deshalb habe ich heute nach dem ersten Kaffee in den Kissen gleich mit Aufräumen begonnen.

Strickarbeit. Die sieht nämlich nur so aus, als wäre sie zunderobsi (unordentlich, durcheinander). Werde ich nach etwa 6 oder 7 Runden, glatt rechts gestrickt, abgekettet haben, lassen sich die Würmer ohne Probleme nebeneinander legen.

Schwieriger zu entwirren ist das Durcheinander in meinem Kopf. Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Bei den drastischen, undemokratischen Corona-Massnahmen, die diskriminieren und zur Willkür veranlassen? Die horriden Meldungen über was weiss ich nicht, was uns erwarten könnte/wird?

Zweimal zu Lebzeiten ist mein Leben zunderobsi (das Unterste zuoberst) geraten, aber da war nur meine kleine Welt nicht mehr in Ordnung und das Rundherum hat gut geklappt, war mir eine Stütze und Hilfe. Ich konnte mit den Problemen umgehen: Nachdenken, handeln, überprüfen. Nachdenken, … Das Steuer in die Hand nehmen, die Angst an ihren Platz verweisen. Jetzt aber ist die Welt durcheinander, mein Einfluss im nächsten Umfeld zwar nicht ganz ohne Bedeutung, aber wenn ich schaue, was abgeht, sehe ich keine Besserung. Persönlich war ich vom Wahnsinn nicht gross betroffen, nur die Absurditäten, die Willkür, die Ungerechtigkeiten, die Lügen der Medien und das blök blöke Verhalten intelligenter Leute haben mich gestresst.

Als ich letzten Winter meinen Husten nicht losgeworden bin, habe ich Witze gemacht. Tja, wenn einer nichts mehr zu husten hat, bekommt er halt den Husten. Nach gefühlt 100 verschiedenen Kräutertees, Tinkturen, Salben, Arztbesuch und Astra Z. Medi (bestimmt bin ich 300 Franken ärmer), steht fest, dass der erste Gedanke einmal mehr der beste war. Mein Husten ist weder virell noch bakteriell, sondern der Protest meines Körpers.

Nach turbulenten Zeiten der Unsicherheit wohnen meine Eltern seit gestern im Altersheim. Meine Schwester sagt, es sei alles gut. Die Leute dort sehr nett, die Nachbarn alte Bekannte, die kleine Wohnen, bestückt mit den eigenen Möbeln und dem mitgezügelten Chrüsimüsi, sehe aus wie zu Hause. So weit so gut, tatsächlich.

Ich nehme Abschied von meinen Eltern, die wirklich alt geworden und auf Hilfe angewiesen sind. Meine Mutter war am Tag ihres Umzugs erneut überrascht, dass sie umzieht und erstaunt, dass Vater auch mitkommt. Ich rechne aus, dass mir noch 26 Jahre bleiben, bis ich in der gleichen Lage bin, und ich kann nicht verhindern, daran zu denken, was in der Zeit vorher schon alles nicht mehr funktioniert haben wird, bs ich diesen Schritt machen muss. Und ich weiss, dass solche Gedanken nichts bringen. Mir kommt das Video dieses indischen Gurus in den Sinn, der uns das Leben erklärt. „Why worry!“ Du wirst das Video auf youtube finden, wenn es dich interessiert.

Was mich aber wirklich fertig macht, ist die Tatsache, dass ich meine Eltern nicht besuchen darf. Nicht schnell auf einen Sprung vorbei, einen Blumenstrauss für die neue Wohnung bringen, nicht die geflickten Pyjamas, nicht den Naturführer für meinen Vater. Der Beweis, dass ich gesund bin, muss auf den Tisch. (Den gibt’s natürlich für 50 Franken und zwei Stunden Aufwand pro Besuch).

Meine Entscheidung gegen die mRNA-Injektion, was mir als Bürgerin dieses Landes zusteht, macht mich ohne gesetztliche Grundlage zur Persona non grata. Ich stecke weg, dass ich nicht in die Bibliothek darf, ich stecke weg, dass ich keine Weiterbildung besuchen darf, ich stecke weg, dass mir Kulturangebote verwehrt sind, dass ich nicht in die Beiz darf, in Arbeitsgruppen die Aussenseiterin bin, aber es ist richtig schwer, zu erleben, dass die Geschwister so locker vom Hocker sagen, du darfst da nicht rein, es herrscht Zertifiggdi-Pflicht (sie gebrauchen natürlich dieses Wort nicht). Und auch das ist noch nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass meine Eltern mein Wegbleiben nicht verstehen können, weil es so jenseits ihrer Lebenssichten ist, das so etwas überhaupt passieren konnte. Und die Frage, die in meinem Kopf dreht und dreht und dreht und mich in einem Hustenanfall fast ersticken lässt:

Wie konnte es soweit kommen?

Wie kommen wir da wieder raus?

Ein Glück sind zwei Wochen Ferien!

Today is not the best day of my life. I am worried sick about the status of the world, of my country, of my parents. They moved into a nursing home yesterday and as my sister told me, they are at peace with this step. The two-room appartment they are living in now looks just the same as their old living room. Same furniture with even the same paraphernalia on top of the side board. Their next door neighbour is a woman they lived next door when I was a toddler. A lot of people in the home know my parents. All good!

However, I’m not allowed to visit them as I have no green pass. I can’t go by for a quick visit and see for myself, bring some flowers, a book my father likes to read, the pyjama bottoms I’ve mended. The worst part is that my parents don’t understand this craziness that has gone worse every months leaving us at a place where we don’t see a way out of this mess.

I’m sitting here, my head is spinning and no cure for my psycho cough I’ve had for a year now. And while I’m asking myself the upteenth time again and again, I’m almost choking on my cough:

Why have we come into this situation?

And how is it going to end?

Verlinkt mit Andrea Karminrot.