Archiv des Autors: Regula Babajeza

Veränderung – Foto-Reise 34/52 – Change

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Veränderung? Das erste, woran ich selbstverständlich gedacht habe, ist kochen und backen. Es ist eine Veränderung, wenn ich Dinge in einem gewissen Zustand (ein Ei, Zucker) in eine andere Form (Kuchen) bringe.

Today just cooking and baking. That’s change too, right? It’s a physical process to change from one shape (like an egg, some sugar) into another (a cake).

 

Das Nachdenken über das, was gesagt und getan wird, was uns noch erwartet, ist mir im Hals stecken geblieben.

I have to be really careful not to choke on my thinking

about what people say and do and what we are going to face.

Verlinkt mit Foto-Reise Nr 43/52 zum Thema „Veränderung“ bei Martin.

Lola strickt – Lola wants to knit

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Vier Stricknadeln? Gar nicht so einfach …

Lola wants to knit. She is picking up the needles.

Geht doch!

Yes, she can!

Auf in die nächste Runde.

Let’s try another round.

 

So, jetzt ist genug!

I need a break!

 

Happy Sunday to you all!

Samstags 3/2021 – Ein gutes Gefühl – Feeling Good

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Das ist ein gutes Gefühl.

I feel good.

Angesichts dieses Geschenks.

Winter wonderland.

Und morgen kommt noch mehr.

It’s going to snow again tomorrow.

Mittlerweile ist auch die Sonne aufgegangen.

 

Verlinkt mit der samstäglichen Runde bei Karminrot.

Für … – Foto-Reise 33/52 – For …

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Fertig gestrickt, Fäden vernäht, Ziertupfen eingestickt, sahen diese Riesenboote noch nicht vielversprechend aus. Also ab in die Waschmaschine, 40 Grad Wollprogramm und Waschpulver dazu … Was für eine Enttäuschung: nichts hatte sich geändert, ausser das die Dinger jetzt nass waren.

Have you ever knitted and felted? I haven’t and started the project very anxious. This morning the two giant socks were finished and ready to be washed. I chose the wool programme … What a disappointment: nothing had changed, the socks were as giant as before, except they were wet.

Also stellte ich das 95 Grad Programm ein und wartete ungeduldig.

Then I chose the hot (95° Celsius) programme and waited impatiently.

Sie sehen toll aus, nicht wahr? Nur, eigentlich waren sie für meinen Mann bestimmt. Auf Grösse 35 geschrumpft ist mir noch nicht aufgekrochen, für wen ich sie überhaupt gemacht habe. Für meinen Mann werde ich sogleich ein anderes Paar anschlagen, dann bei 60 Grad waschen. 🙂

Immerhin steht der Beitrag für die Foto-Reise 33/52 bei Martin zum Thema „für“.

The house shoes turned out perfect. Don’t they look super sturdy and super warm? I am very pleased. However, they were supposed to be my husband’s new house shoes but are way too small, size 35 perhaps. I don’t even know for who I have knitted them for. Too small for me either … 😦

Off for a second pair. I do not give up yet!

Die Katze auf der Pirsch – The Cat Goes Stalking

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Unsere Katze macht jede Nacht Jagd auf … Socken, jetzt da es ihr draussen zu kalt ist. Es macht ihr Spass, ihre Krallen in die weichen Maschen zu hauen.

Our cat goes hunting …. for socks every night now that it is to cold to go outside into the wild. She thinks it’s fun to hammer her claws into the soft and wooly stitches. 

Sie schleppt meine fertig gestrickten, aber nicht vernähten und verpackten Socken aus dem Nähkorb, wo ich sie seit November deponiere.  Unterm Tisch oder sonst wo finde ich die Socken einzeln und ein bisschen zerzaust. Mit dem Spass ist jetzt Schluss!

She hides her prey under the furniture everywhere in the house. This mischief has to come to an end now! I have sewn in all the ends and put the socks into little bags made of sleeves of old shirts. 

Endlich sind alle Fäden vernäht und die Sockenpaare in kleine Beutel, die ich aus Hemdenärmeln genäht habe, versorgt.

 

 

Samstags 2/2021 – Aber bitte mit Sahne! – Can you be fooled?

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Heute gibt’s den ersten Kaffee mit Sahne, was dem Leben die Kanten nimmt, nicht wahr? – Nein, nicht wahr. Das Leben ist immer noch das gleiche, nur der Kaffee schmeckt mir ein bisschen besser. Und übrigens ist das Bild ein Fake: es ist kein Schlag-, sondern Sojarahm. Aber lies doch selber, wenn du magst. 😉
Am letzten Montag dachte ich noch, dass diese Woche wohl sehr anstrengend werden würde, weil die erste Woche nach den Ferien immer arbeitsreich reich ist und ich doch von zwei Wochen angeschlagen und krank ziemlich auf den Stümpen war. Nun, die Woche war anstrengend, aber schwups, ist sie doch schon vorbei. Es war eine gute Woche, so dass ich in meinen Kalender einen lachenden Smiley zeichne.
🙂
Am Ende des Jahre kann ich dann Smileys zählen und habe einen aussagekräftigen Rückblick.
Nein, ich schaffe es nicht, die rosa Brille aufzusetzen, dazu bin ich zu sehr Realistin. Genauswenig wie ich in der Wäsche Weichspüler verwende, halte ich nichts von Euphemismen und weissen Lügen. Ich habe gerne die harte Wahrheit, denn sie kommt früher oder später sowieso ans Licht. Ich mag es nicht, wenn man einen Teil der Geschichte auslässt, um selber in besserem Licht dazustehen oder gar die Tatsachen zu verdreht. Ich springe auch nicht auf den erst besten Zug auf, wenn es gilt zu handeln oder das Handlen anderer zu beurteilen. Ich habe gerne das ganze Bild, will auch die anderen Aspekte kennen, denn alles kann/muss man aus verschiedenen Blickwinklen betrachten. Ich kann sehen, wenn ein Bild nicht zum Text passt. Werden mir verschieden Sichten nicht geliefert, Fragen nicht beantwortet, denke ich mir meinen Teil und suche ich selber. Mein Vertrauen in die Regierungen, die Politiker und ihre Sprachrohre, die Massenmedien, ist seit März 2020 von 75 auf 0 Prozent geschwunden.
Wir erleben historische Zeiten und ich betrachte sie wie einen Film, einen sehr kreativen, immer wieder überraschenden, unglaublichen, verwirrenden, absurden Politthriller, aus dem ich nicht aussteigen kann. Der Preis wird horrend sein. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich noch auf einem Logenplatz sitze, was mich verpflichtet (so empfinde ich), für die anderen zu schauen und zu sorgen.
Ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung, wie man in 20, 50 oder 100 Jahren über diese Zeit berichten und in der Schule lehren wird.
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen
und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Abraham Linkcoln, Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886
I had a good week although I had been sure on Monday, this week would never end as I felt very low. However, the children could lift my spirits and I am more than happy to have a fullfilling job. It’s my plan to draw an emoji in my calender every week and hope to be able to draw a lot of happy faces.
I’m not the one, who wears pink glasses to brighten up what’s dark. I don’t like euphemisms and white lies to make my life to seem better than it is. I like the hard facts, the truth. I don’t think it is right to glorify ones actions or lie about things one has done. I deeply believe that every story has several aspects and I want to know them. If they are not told, I look for them. I see when the picture doesn’t match the story. I don’t give up when I do not get answers to my questions. And I do not blow into the same horn the mass media show me, before I haven’t thought about the story.
Anyway, I have lost trust (it has fallen from 75 percent in March to 0 percent in October) in the governments, the politicians and their megaphones, the mass media.
We experience historical times that I watch like a movie, a very creative, surprising, unbelievable, disturbing, political thriller. The price will be horrendous. I still watch it from the gallery though, but I know there are many less fortunate ones. I worry about them and look after them as far as I am able to.
I think I have a fairly clear view of what is coming and how people will look back (and teach in school) in 20, 50 or a 100 years.
You can fool some of the people all of the time,
and all of the people some of the time,
but you can not fool all of the people all of the time.
Abraham Linkcoln, Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886

Verlinkt mit Andreas Samstagsrunde .

Reicht’s? Oder reicht’s nicht? – In a Hurry: Is It Enough?

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Schon wieder einen Rechnungsfehler gemacht: 3 x 50 = 150, also hätte ich 6 Knäuel Filzwolle bestellen sollen. Nun, ich hab’s zum Passen gebracht, es blieb sogar noch je ein Restchen übrig. Den zweiten Finken kann ich jetzt ganz entspannt stricken. 🙂

As soon as I realized I had made a mistake, I got nervous whether the felt yarn would last. I decided that I could make the shoe a bit shorter … eventually there was a little ball of each colour left. I’m going to knit the second slipper totally relaxed. 🙂

Someone is watching me …

It’s snowing outside, the perfect conditions for wearing wooly slippers in the house.

Die Filzpantoffeln sind eine Abwechslung nach den sechs Paar Socken, die alle noch unvernäht auf dem Tisch liegen. Am Wochenende habe ich Zeit zum Fertigstellen. Ansonsten habe ich …. zwei UFOs, und ja, DIESES JAHR mache ich sie fertig.

Und jetzt ab zu Andreas Nadelgeplapper …..

Eingang – Foto-Reise 32/52 – Drive in

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Drei Sonntage in Folge sind genug. Wir sind genug spaziert, haben genug gelesen, genug gestrickt und sogar mit der  Steuererklärung angefangen. Ja, ich gebe es zu: Es macht mir Freude, auszugehen und in einem Cafe einen Kaffee zu trinken und ein bisschen zu verweilen. Leider sind die Eingänge zu diesen Freudenhäusern geschlossen.

Nie hätte ich gedacht, in meinem Leben ein zweites Mal durch einen Drive-in zu fahren (das erste mal in den USA im Jahre 1992). Aber heute waren wir für einen Spass zu haben. Schliessliche gibt es diese Einrichtung einer bekannten Bäckerei seit ein paar Jahren ganz in unserer Nähe. Regelmässig kehren wir dort auch ein.

I think on the third Sunday in a row (when all is said and done), it’s time to go out for coffee. All coffee shops are closed though … Therefore, what hat I never have dreamt of would become true today: We went to the Drive In Bakery in the neighbourhood to fetch a coffee, enjoy a different view than the one at home, see other people, have a chat. Besides, the first and last time I went to a drive-in (I see it more of a drive-thourgh) was in Boston 1992. 

So wird bezahlt.

We payed cash for two coffees and two „gipfeli“. 

Kaffee crème und Milchkaffee sind fertig und werden mit Pralinées serviert.

Coffee is ready and comes with a delicious piece of chocolate.

Sogar die Aussicht ist die selbe wie am Fensterplatz: nicht sehr berauschend, weshalb ich auf ein Bild verzichte. Na ja, ist das Kaffeehauskultur im Jahr 2021?

Even the view is the same as at a window seat: not very nice, so I’m doing without it. If this means the new coffee culture, I am not fully convinced. 

Trotzdem war’s lustig!

It was fun though!

😉

Verrückte Zeiten verlangen nach verrückten Taten.

Crazy times require crazy actions.

Verlinkt mit Foto-Reise bei Martin.