Archiv des Autors: Regula

Bei Hitze gerne barfuss –Heatwave: I’m Barefoot

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SöckchengrünNein, Socken braucht es dieser Tage fürwahr nicht. Es ist heiss, so richtig Sommer. Aber wir haben erlebt, dass ein, zwei Tage Wolken und Regen ausreicht, um die Temperaturen wieder auf kühl zu senken. Deshalb ist es für mich immer gut, ein Paar Wollsocken griffbereit zu haben.

Are there any English or American people who knit socks like I do? This is my favourite way to knit socks. I’ve photographed the process. 

Diese Söckchen sind zwar nicht für mich … Weil sie so klein sind (etwa Schuhgrösse 20) sind sie auch im Nu fertig. Ich habe den Prozess fotografisch festgehalten.

These aren’t socks for me. They are tiny, so I’m going to make a whole bunch of them. It won’t be long until someone is going to wear them. 🙂

Anschlag (locker!) 32 Maschen, das Rohr so lang stricken, wie gewünscht (10 Runden 1re, 1li, 10 Runden glatt). Für die Ferse 16 (6 Randschlingen hoch) nehmen, offen stricken.

Ferse16M

Fürs Käppchen 8. Daraus ergeben sich 2 Ristabnehmen beidseitig, Nach dem Ristabnehmen habe ich 20 Runden gestrickt

Käppchen8

Ich stricke bei Ferse und Käppchen im Beigarn mit, also Vorsicht beim Auffassen der Randmaschen! Die erste oben am Rohr ist eine ohne und deshalb ziemlich unscheinbar. Links und rechts 6 Randmaschen auffassen. Nachzählen.

Randmaschenaufgefasst

Anschliessend 2 Runden stricken, das erste Ristabnehmen, wieder zwei Runden stricken, das zweite Ristabnehmen. Jetzt sollten wieder 32 Maschen auf den Nadeln sein.

Ristabenehmen

Nach zirka 20 Runden ist der Fuss lang genug. Dann noch ein Schlussabnehmen stricken. Ich habe mit dem 3er begonnen.

IMG_1340

 

Samstags die Batterien checken – Human Power and Energy Storage

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SteuererklärungUps, ich wusste es! Die Zeit würde knapp werden, bevor die Steuermahnung einträfe. Schon liegt sie da. Vorwurfsvoll, denn ich bin nicht gerne zu spät. Lieber alles ein bisschen früher erledigen, bevor es Stress gibt.

Wir haben noch drei Wochen Schule, am nächsten Freitag müssen die Noten eingetragen, die Kreuzchen gemacht sein. Danach ist Klassenlager angesagt, dann die letzte Schulwoche. Ich bin gut dran, es ist kein Stress zu befürchten, und auch um die müden Schülerinnen und Schüler durch die letzten Wochen vor den grossen Ferien zu begleiten, ist noch genügend Power da. Ich schwöre auf Planung! Es ist keine gute Idee, erschöpft in die Ferien zu starten. Fünf Wochen reichen dann nämlich nicht aus, um mit vollem Schwung das neue Schuljahr beginnen zu können.

Wir dürfen seit längerem wunderschöne Tage erleben, die nach Sommer und Ferien riechen. Ja, mehr als einmal letzte Woche hatte ich Feriengefühle, um dann erstaunt festzustellen: Nein, keine Ferien, nur Wochenende. Der Donnerstagnachmittag war so erholsam, dass ich erst abends auf der Schaukel merkte: Nein, noch nicht Ferien, morgen ist Unterricht.

Aufwand und Ertrag müssen im Lot. Ich bin so froh, dass unser Nachbar im Obstgarten hilft, wenn es ums Grobe geht. Er hatte die Sturmschäden an den Bäumen schon behoben, bevor ich überhaupt die Motorsäge zum Laufen hätte bringen können. Ich hatte derweil ein bisschen Holzwolle unter die wenigen Erdbeerstöcke gelegt und durfte heute Morgen eine Handvoll Früchte ernten, die ich unter all den anderen Pflanzen fast übersehen hätte. Sie sind ohne meine Anstrengung gewachsen, ein Geschenk der Natur, die sich in meinem wilden, eingezäunten Gärtchen ausbreiten darf. Nun … nächsten muss ich mal dem Girsch ein wenig zu Leibe rücken. Mechanisch, das hilft am besten.

Auch die Batterien unserer Solaranlage sind immer voll. Liebe Leute, schenkt euch eine Solaranlage. Es ist der Hammer!

Erdebeerensamstag

Good Morning, my dears!

What a wonderful morning. As I am writing, a black bird is singing.

I picked some strawberries earlier that grew just like that. I hadn’t done a thing really. I didn’t almost see them between the other plants, flowers and what others consider to be weed. 

We are  too late for the tax form, which isn’t a big deal as we are almost done with it. I don’t like to be late, I’d rather be early and don’t get panicked and stressed. There is this clock in my head … However, all we need are the copies of the receipts that have to be attached. In fact, we only have to mail the form and stuff actually … 

I think planing helps best in order not to be late and stressed. My students don’t have to write papers too close before the big holiday. I make them do that in time. Therefore I’ve graded all their tests already. There is only one little test scheduled for next Wednesday. It should be easy to have it ready on Friday, the due date for marks and comments. 

I’m taking care that my batteries are full to guide the tired students through the last three weeks before summer break. I noticed the other day that I must slow down in order not to make the students explode. They have worked very hard all year, I don’t want to crash them eventually. I’d better take it slow and give them more time to absorb now in order not to get them and myself exhausted.  

If you are exhausted, five weeks won’t be enough time to relax and recreate enough to be able to start the new school year relaxed and fresh. I’m checking my batteries daily. No need to worry though. I’ve felt more then once like summer break during these wonderful days we’ve had. One single afternoon can be so relaxing when you take a break, breath fresh air, feel the warmth of the sun on your skin, hear the birds sing, watch people walk by in light clothes, have a coffee or …

The energy storage of our solar power station is always full these days too. I’m so excited. I’m always checking and saving a lot of energy just because I check. I want to know when there is something that uses energy. What could it be? I’d better turn it off. For example, I’ve never noticed how much energy the old hot water tank uses. There is no need to heat it up constantly. Why do we have such a big tank anyway? 

Actually, this whole solar power thing is so much fun!

 

Verlinkt mit Andrea Samstagskaffe 24.17.

Super genial – Exsila.ch – Very Good, indeed

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Drop City

Angefangen hat alles mit dem Wunsch, dieses Buch wieder einmal zu lesen, über das ich vor mehr als vier Jahren geschrieben hatte. Also liegt die Lektüre, die allerdings einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, schon länger zurück.

Wie immer wollte ich das Buch in meinem liebsten Buchladen bestellen und suchte deshalb im Netz die ISBN Nummer. Wie war ich enttäuscht. Iiiiiiiiii! Der dt Verlag hat für seine Bücher ein neues Cover gewählt, das mir leider gar nicht gefällt. Ich wollte doch so gerne den Hippie Bus haben, weswegen ich das Buch überhaupt gelesen hatte. Der Einband ist sehr wichtig.

Also suchte ich in Antiquariaten im Netz. Schnell wurde ich fündig, allerdings auf eine Tauschplattform (in der Schweiz), so dass ich nicht wie bei tutti.ch bestellen und bezahlen konnte. Mein Wunsch, dieses Buch zu haben, war jedoch so gross, dass ich mich entschlossen auf den Weg machte. Anmelden, ein Geschenk auswählen (Träume für ein Leben von Helene Townsend). Um Punkte zu gewinnen, bot ich gleich ein paar Bücher an und wurde mit Punkten belohnt. So ganz traute ich der Sache nicht, obwohl alles einfach funktionierte. Ich entschied, für wenig Geld die notwendigen Punkte zu kaufen, um schneller an mein Ziel zu kommen. Auch das war kein Problem. Wieder durfte ich kostenlos ein Buch auswählen (Nur wer Liebe lebt von Sandra Brown). Nun bestellte ich Drop City, das portofrei geliefert werden würde.

Mittlerweile habe ich ein paar DVDs und weiter Bücher hochgeladen. Tatsächlich sind schon einige Stücke gekauft worden. Diese habe ich prompt per Post versendet und dafür Porto bezahlt. Sobald die Ankunft bestätigt wird, werden mir die Punkte gutgeschrieben. Mein Konto wird gefüttert.

Und Heureka, heute war der Briefkasten voll. Alles ist wunschgemäss angekommen.

Exsila bekommt von mir das Prädikat super genial.

I’ve found one of my favorite books again. You can read about me being a hippie … at least dreaming of a bus like the one on the cover. The book costed 42 points. ???  Yes, points instead of Swiss francs. It’s a bit complicated to explain how I finally got the book.

Anyway, I’m more than happy. Exsila is very good, indeed. 

Stitches – 32 – Maschen

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Sockenbaby.jpg

32 Machen anschlagen, 10 Runden 1 re 1 li, 10 Runden glatt rechts. Ferse 16 Maschen breit und 6 Randmaschen hoch, Käppchen 8 Maschen breit. 6 Maschen entlang der Ferse aufnehmen macht 2 Ristabnehmen. 20 Runden glatt. 3er Schlussabnehmen.

I started with 32 stitches knitting a pair of socks as I had learnt it way back at primary school.  I got socks about size 20, which should fit a little Bartholdi at age 1. 🙂 There is enough time to knit more socks … 

Have a nice day!

Samstags frisch lackiert – New Polish

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Lack-2

Heute Morgen bin ich – nach einem langen gemütlichen Abend auswärts – zu müde, um einen klaren Gedanken zu fassen. Spielen wir statt dessen ein bisschen mit dem Nagellack. Es schwirrt so vieles durch meinen Kopf …. Hm, irgend etwas Positives … Ah, jetzt hab ich’s. Ich platziere hier zwei Sprüche, die mir gerade so wunderbar gefallen.

Trau keinem Ort, an dem  kein Unkraut wächst.

 

Chillen hat nichts mit Faulheit zu tun. Es ist der friedliche Prostest gegen unsere Leistungsgesellschaft.

 

In diesem Sinn, protestiert mal schön und lässt das Kraut in den Himmel wachsen. Das ist jedenfalls genau mein Plan fürs Wochenende.

Sorry, people.

Nothing relevant to say really. 

You might like to arrange your nail polish like me … 

Happy Weekend! 

 

 

verlinkt mit Samstagsplausch 23.17

Reading through the Alphabet – F – Lesen im Juni

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JunilektüreAnother month, another letter. It’s E in June at Reading through the Alphabet. I’v chosen three books again because there will be enough time to read whatever comes along. Along has come Monica McInery, which isn’t an  F-read at all.

Furthermore, I’m still reading „One Trillion Dollars“ by Andreas Eschbach, which has about 900 pages and is quite complicated but nonetheless an interesting read. 

Schon wieder ein Monatswechsel und damit zu Buchstabe F in meiner Alphabetlektüre 2017. Drei Bücher habe ich aus dem Gestell gezupft, damit genügend Zeit bleibt zu lesen, was sonst noch meine Wege kreuzt, wie zum Beispiel Monica McInery. Das Blau war zu schön, um es im stehen zu lassen.

„Eine Billion Dollar“ von Andreas Eschbach habe ich noch nicht fertig gelesen, weil es ein bisschen kompliziert und eine ernste Angelegenheit ist. Das viele Geld komm nämlich mit dem Auftrag, die Menschheit zu retten. Es bleibt spannend!

OscarWild

I read all other May books and some more. A classic: „The Canterville Ghost“ as next unit in Open World, the English course books in school, is about haunted houses. I also read „Orchideenhaus“ by Lucinda Riley. My goal to read 100 books in 2017 is still reachable. 

Alle anderen Mai-Bücher habe ich gelesen, dazu ein paar mehr. Zum Beispiel „The Canterville Ghost“, weil in Unit 11 von Open World, unserem Englisch Lehrmittel, das Thema „Haunted Houses“ ist. Dann fand ich auch „Das Orchideenhaus“ von Lucinda Riley unterhaltsam. Mein Ziel von 100 Büchern ist immer noch zu erreichen.

SandraBrown

Und dieses Buch gehört eigentlich schon zum Juni. Ich habe es gestern im Brockenhaus gefunden und in einem Schnurz fertig gelesen. Unbeschwertes Lesen …

This book is my newest purchase. I had bought it yesterday second hand and finished it within 24 hours. If there is something like mindless reading, this book qualifies for it

Happy Reading

Farbe bekennen – Die Stimme der Menschlichkeit

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Farbe

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, so viele wie nie zuvor. Mit den wärmeren Temperaturen riskieren viele wieder die gefährliche Überfahrt übers Mittelmeer oder aber sie harren unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Flüchtlingslagern aus.

Trotz dieser anhaltenden Not droht die gesellschaftliche und politische Diskussion um Flüchtlinge in der Schweiz von Solidarität in Ablehnung umzuschlagen.

Mit der Kampagne «Farben bekennen» wollen wir der Stimme der Menschlichkeit in der Schweiz Gehör verschaffen. Mit unserer Stimme wollen wir zu einer konstruktiven Diskussion rund um Flüchtlinge und einer solidarischen Asylpolitik beitragen.

Wir machen uns stark für eine Schweiz, die Brücken baut und schutzbedürftige Flüchtlinge sicher einreisen lässt.
Und für eine Schweiz, deren Bevölkerung den geflüchteten Menschen mit Offenheit begegnet und sie dabei unterstützt, hier einen Neuanfang zu schaffen.

Schweizer Appell für Menschlichkeit

  1. Wir sehen eine Welt im Umbruch. Kriege und Katastrophen führen dazu, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen und in fremden Ländern Zuflucht und eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder suchen.
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  2. Wir verstehen, dass die rasanten Veränderungen in der Welt und die enorme Zahl von Menschen auf der Flucht verunsichern können. Manche haben Angst davor, was die Zukunft bringen könnte.
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  3. Wir haben Mitgefühl für alle Menschen, die verfolgt werden, deren Existenz bedroht ist oder die in ihrer Heimat keine Zukunft mehr haben. Denn niemand flüchtet freiwillig.
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  4. Wir sind uns bewusst, dass viele Menschen, die bei uns Zuflucht gesucht haben, bei uns bleiben werden. Sie brauchen so schnell wie möglich Gewissheit über ihre Zukunft.
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  5. Wir wissen, dass jeder Mensch Essen, eine sichere Unterkunft und eine Perspektive für sich und seine Familie braucht. Diese existenziellen Dinge stehen jedem Menschen zu, auch in der Schweiz.
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  6. Wir glauben daran, dass wir diese Herausforderungen meistern und dass alle Menschen, die in diesem Land leben, ihren Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft der Schweiz leisten können und sollen.
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  7. Wir wollen zusammen die Herausforderungen mit Zuversicht annehmen. Wir wollen Chancen und Potenziale nutzen und gemeinsam eine sichere Zukunft gestalten.
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  8. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere erfolgreiche Schweiz von heute mit einer menschlichen und solidarischen Stimme in der Welt von morgen besteht.
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  9. Wir alle sind diese Stimme. Bekennen wir Farbe für eine menschliche Schweiz.

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farbe-bekennen.heks.ch