Archiv der Kategorie: Buchempfehlung/Books

Das Richtige tun – Samstags 41 / 21 – Doing the Right Thing

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Guten Morgen, meine Lieben

Der Tag ist angebrochen, und der Nebel über den Wiesen verbreitet geheimnisvolle Herbststimmung. Was werden die nächsten Stunden bringen? Werden sie mir zum Segen? Bringen sie Hoffnung und Stärkung? Werde ich Antworten auf meine Fragen finden, Lösungen für meine Probleme? Kann ich ein paar Steine aus dem Weg räumen und wie wird er am Ende des Tages aussehen? Aber alles der Reihe nach. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, jeder Tag mit der ersten Stunde, jede Begegnung mit dem ersten Wort. Was immer ich tue, ich möchte es gut machen. Ich möchte das Richtige tun.

Um meine Seelen-, Gemüts und Herzenspflege habe ich mich heute früh schon gekümmert.

Nachher werde ich mich um die Alltäglichkeiten in meiner nächsten Nähe kümmern: das Haus, den Stall und den Garten.

Später bin ich zu einem Gespräch eingeladen, denn wir wollen ein Netzwerk in der Region auf die Beine stellen, um dem Wahnsinn in Politik, Schule und Gesellschaft gemeinsam zu begegnen. Gemeinschaft tut gut! Im Miteinander liegt Segen.

Gestern Abend durfte ich das im Haus der Fülle einmal mehr erleben. Die Gastgeber und der Referent Armin Schmid von Rechtswissen (gleichnamiger Telgram-Kanal) hat mir Mut gemacht. Er weiss über die Rechtslage im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen Bescheid und stellt alles Material auf seinem Kanal zur Verfügung.

Viel Unrecht geschieht, Gewalt und Willkür herrschen, die Lüge regiert. Das Leben ist im Moment gerade überhaupt nicht leicht, aber mit Armin Schmid ein bisschen leichter geworden. Die Wahrheit, welche die Menschen seit tausenden von Jahren suchen, wird ans Licht kommen. Wer Menschen drangsaliert, bedroht und schreckt kommt ins Gefängnis. Wir sind der Souverän, nicht der Bundesrat, nicht der National- und Ständerat, nicht die Richter bestimmen in diesem Land, sondern das Volk. Und über allem steht, laut Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft nur der Schöpfer.

Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Das Schweizervolk und die Kantone,

in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,

im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,

im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,

im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,

gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht,

und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.


This is a very political post. If you know anything about Switzerland, I am sure it includes the Alps, the railway, the lakes. Maybe you have heard about the political system as well. Maybe you have seen men and women holding up their hands and voting directly. You may have heard about Switzerland being a peaceful country. This is a big, fat lie. You wouldn’t trust your eyes if you saw pictures in the news about the police in full gear circling peaceful people at the main station in the captial of Switzerland, holding up people making use of their right to demonstrate for the constitution of this country, for human rights and peace.

You wouldn’t believe it.

You have to know that there is only God above the people. However, the government, our ministers (which means servants) have fogotten this very improtant fact declared in the federal constitution.

In the name of Almighty God!

The Swiss People and the Cantons,

mindful of their responsibility towards creation,

resolved to renew their alliance so as to strengthen liberty, democracy, independence and peace in a spirit of solidarity and openness towards the world,

determined to live together with mutual consideration and respect for their diversity,

conscious of their common achievements and their responsibility towards future generations,

and in the knowledge that only those who use their freedom remain free, and that the strength of a people is measured by the well-being of its weakest members,

adopt the following Constitution:

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Natur vs. Kultur – Nature vs. Culture

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Wenn die Haifische Menschen wären                                          

»Wenn die Haifische Menschen wären, fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, »wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?«

»Sicher«, sagte er. »Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden dafür sorgen, dass die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitärische Maßnahmen treffen, wenn z.B. ein Fischlein sich die Flosse verletzten würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit.

Damit die Fischlein nicht trübsinnig würde, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige.

Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden zum Beispiel Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo rumliegen, finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, dass es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freiwillig aufopfert, und sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, dass diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten, und es sofort melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete.

Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sich bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen. Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würde sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen.

Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären.

Die Theater auf dem Meeresgrund würden zeigen, wie heldenmütige Fischlein begeistert in die Haifischrachen schwimmen, und die Musik wäre so schön, dass die Fischlein unter ihren Klängen, die Kapelle voran, träumerisch, und in der allerangenehmste Gedanken eingelullt, in die Haifischrachen strömten.

Auch eine Religion gäbe es ja, wenn die Haifische Menschen wären. Sie würde lehren, dass die Fischlein erst im Bauche der Haifische richtig zu leben begännen.

Übrigens würde es auch aufhören, dass alle Fischlein, wie es jetzt ist, gleich sind. Einige von ihnen würden Ämter bekommen und über die anderen gesetzt werden. Die ein wenig größeren dürften sogar die kleineren fressen. Dies wäre für die Haifische nur angenehm, da sie dann selber öfter größere Brocken zu fressen bekämen. Und die größeren, Posten innehabenden Fischlein würden für die Ordnung unter denn Fischlein sorgen, Lehrer, Offiziere, Ingenieure im Kastenbau werden.

Kurz, es gäbe erst eine Kultur im Meer, wenn die Haifische Menschen wären.«

Bertold Brecht

Loneliness – Einsamkeit Verbundenheit – Connection

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„In dieser äussersten Einsamkeit konnte niemand auf die Hilfe des Nachbarn zählen, und jeder blieb mit seinen Gedanken allein. Wenn einer von uns zufällig versuchte, aus sich herauszugehen und etwas von seinen Gefühlen zu verraten, so war die Antwort, die er erhielt, fast stets verletzend, gleichgültig, wie immer sie ausfiel.“

Albert Camus: Die Pest

Zu diesem Buch

In der nordafrikanischen Stadt Oran bricht eine furchtbare Seuche aus. Die sich unerbittlich ausbreitende Epidemie bestimmt allmählich das gesamte Leben der von der Aussenwelt abgeschnittenen Stadt und verändert es. Das Werk ist ein grossartiges Sinnbild des apokalyptischen Grauens, das den Einzelmenschen angesichts der masslosen kollektiven Verhängnisse unserer Zeit befällt. Mut, Willenskraft und Nächstenliebe können jedoch ein scheinbar unabwendbares Schicksal meistern.

„In this utter isolation no one could count on the help of their neighbours, and everyone was left alone with their thoughts. If one of us happened to try to get out of ourselves and reveal something about our feelings, the answer we received was almost always hurtful, no matter what the outcome.“

Albert Camus: The Plague

About the novel

A terrible epidemic breaks out in the North African city of Oran. The relentlessly spreading epidemic gradually determines and changes the entire life of the city, cut off from the outside world. The work is a great symbol of the apocalyptic horror that afflicts the individual in view of the excessive collective fate of our time. Courage, willpower and charity, however, can master a seemingly inevitable fate.

Gedeihlich und erspriesslich – Thriving and Sprouting

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Das hilfreichste Gartenbuch, das ich je in Händen hatte.

Gott der Schöpfer von Himmel und Erde segne euch und schenke euch gedeihliches Wetter. Er halte Blitz, Hagel und jedes Unheil von euch fern. Er segne die Felder, die Gärten und den Wald und schenke euch die Früchte der Erde. Er begleite eure Arbeit, damit ihr in Dankbarkeit und Freude gebrauchet, was durch die Kräfte der Natur und die Mühe des Menschen gewachsen ist.

Und ja, ich habe zu früh angepflanzt. Hätte ich diesen phänolgischen Kalender nur schon früher gehabt.

God, the Creator of heaven and earth, may he bless you and give you prosperous weather. May he keep lightning, hail and every disaster away from you, bless the fields, the gardens and the forest and give you the fruits of the earth. May he accompany your work so that you can use with gratitude and joy what has grown through the forces of nature and human effort.

This Beautiful Spring Sunday – Da hat ihr der Frühling entgegen gelacht

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Zwei und zwei fügen sich zusammen. Ertens habe ich das Büchergestell wieder in alphabethische Reihe gebracht, dabei ein Buch entdeckt, das ich noch nicht gelesen habe. Zweitens auf einem Blog eben dieses Buch als lesenswert empfolen bekommen. Sag ich’s doch: Das www kann inspirierend sein. Hast du das Buch schon gelesen?

I love coincidences. First I came across this book when I reorganised my bookshelves. I haven’t read it yet. Was man von hier aus sehen kann means „What you can see from here“. I love seeing things from here. I take a walk up the hill to enjoy the view to the Lake of Constance and into Germany every evening. During winter all you can see are the lights that indicate the shore. In summer the view is sharp and clear sometimes but when the humidity is high the sight is blurry.

Second, I read on a blog Icame across that this very book is highly recommended. So once again: the www can be very inspiring. Guess what book is on my night stand?

Usually, I do not think about poems much.

But now and then I come across some really nice lines. It’s the perfect poem for

this beautiful spring Sunday!

Die Tulpe

In der Erde dunkel, schläft die Zwiebel.

Sie hört die Vögel singen und denkt, was für ein Lärm da oben.

Neugierig streckt sie ihren Hals und kommt ans Licht.

Da lacht ihr der Frühling entgegen.

Meine eigenen Zeilen, aber schau doch das Gedicht von Josef Guggenmos an. Ich habe es auch auf einem Blog gelesen.

Mehr Tulpen habe ich nicht (mehr). Letztes Jahr waren da noch weisse, aber vielleicht kommen die ja noch. Auf jeden Fall lacht mir der Frühling entgegen.

The Thing about Reading

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The thing about reading is that,

in that very moment,

while your nose is stuck in that book,

all your troubles fade and

you and your book are the only two things

that exist in the world.

Es schneit erneut, was überhaupt nicht zu meinen Frühlingsgefühlen passt, die mich nach draussen in den Garten ziehen. Nun denn, ich bleibe (vorerst) drinnen, vertreibe meine Zeit schreibend, lesend, strickend. Ihr seht, die Auswahl ist gross. Soll ich die Vorhänge ziehen?

It’s snowing again, whicht doesn’t correlate with my wish to do some gardening. Be it, I’m staying inside (for now), writing, reading, knitting. Should I pull the curtains? See my many reading possibilities below. There is one book in English, that I bought for my classroom library, where students can pick a book any time.

  • Atlas der Säugetiere: Alle Säugetiere, die in Lichtenstein und in der Schweiz heimisch sind, werden in Bild und Text vorgestellt. Ich habe nicht gewusst, dass es so viele verschieden Spitzmausarten gibt.
  • unterweg: Ein Lesebuch aus der Schule älteren Datums. Ich brauche sechs Geschichten daraus für ein Lesepuzzle, das die Lesekompetenz fördern soll.

  • Was uns krank macht, was uns heilt: Ein Buch über die psychologischen Faktoren der Gesundheit, eine ganzheitliche Medizin.
  • Bogwoppit: Im Brockenhaus gefunden für meine Schulzimmerbibliothek. Die Bogwoppits leben im Keller eines grossen Hauses. Es sind kleine Wesen, die ein bisschen wie Zaunkönige und Mäuse aussehen. Ist es klug, sich ihrer zu entledigen? Das Buch ist englisch geschrieben.
  • Ein Stadtmensch im Wald: Neu gekauft. Der Titel sagt fast alles. Der Mensch entflieht der Pandemie in den Ruppiner Wald nördlich von Berlin und will da eigentlich gar nicht mehr weg.

  • Kathrin Rüegg: Meine Schägerin hat mir einen ganzen Stapel von Büchern dieser Aussteigerin ausgeliehen.
  • Aufgewachsen in Ost und West: Gekauft. Das Buch beinhaltet 64 Geschichten für eine wirkliche Wiedervereinigung.

Fotoreise 14/52 – Ganz Neu – Good Morning, Sunshine

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Das Thema der heutigen Fotoreise bei Martin ist „Ganz neu“.

Henrietta, der dicken Berta und ihren Freundinnen ist ein Licht aufgegangen. Und später haben sie sich mit Hahn Konrad versöhnt; ein ganz neues Lebensgefühl.

Henrietta, Thick Berta and her feathery girlfriends noticed that something was wrong. The truth always finds its way eventually! The hens and Konrad the cock live happily ever after.

Samstags 20/22 – Illusionen und andere Rezepte

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Illusion

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd.

All pictures are from the book „The boy, the mole, the fox and the horse by Charlie Mackesy. It’s a book for people from 8 to 80, a book about kindness, friendship, dreams and hopes.

langerWeg

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

Jeden Morgen geht die Sonne auf
In der Wälder wundersamer Runde.
Und die schöne, scheue Schöpferstunde,
Jeden Morgen nimmt sie ihren Lauf.

Gegenwart

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

 

Träume

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd.

Heute baue ich weiter an meinem Traum. Mache Pausen zum Atmen. Und wenn ich nicht ferig bin, schaue ich, wieviel ich schon geschafft habe. Dass nicht alles perfekt gelungen ist, lasse ich so stehen und freue mich trotzdem. Oder gerade deswegen?

Freundlichkeit

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

Ich wünsche euch allen

einen Tag voller Freundlichkeit, Musse und Träume.

 

Have a wonderful day. Full of dreams and kindness.

 

Check out the man behind the book: Charlie Mackesy.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.