Archiv der Kategorie: Buchempfehlung/Books

Saturday Sentence – Ein Buchspiel

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Nimm deine aktuelle Lektüre. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit, wie dein „saturday sentence“ lautet. Die Idee stammt von hier.

„She had a passion for notebooks, paper, pens,the smell of ink, all the tools of writing.“

Der Klappentext: When she leaves Londen for the pretty Hampshire village that she describes as ‚my geriatric bolt-hole‘, Elfrida Phipps quickly feels at home. She has a tiny cottage, her faithful dog Horace and the friendschip of the neighbouring Blundells to ensure that her days include companionship as well as independence. But an unforeseen tragedy upsets Elfrida’s tranquillity. She takes refuge in a rambling house in Scotland, which becomes the magnet for various waifs and strays. It sounds like a recipe for disaster. But somehow the group becomes greater than the sum of its ill-assortet parts and Elfrida finds herself at the centre of a very magical Christmas.

Über dieses Buch habe ich auf diesem Blog auch schon geschrieben. Ich lese es seit 20 Jahren immer wieder, meistens im Winter, denn es passt perfekt zu diesem einen Tag im Dezember. Ich möchte gerne Weihnachten mit diesen Leuten in Schottland verbringen, den Schneefall im Strassenlampenlicht sehen, dem Strand entlang laufen, ja ich nähme sogar den Hund mit, wenn ich dafür anschliessend mit Oscar im Pub ein warmes Bier trinken könnte. Wie gerne würde ich den Flohmarkt in Buckley besuchen und zusammen mit Elfrida in der altmodischen Küche Suppe kochen. Eine Tour durch die Wollspinnerei wäre ein Highlight.

Heuer brauche ich ein bisschen länger, um die knapp 700 Seiten zu geniessen. Früher habe ich Bücher verschlungen, jetzt wird mein Bücherstapel immer höher.

I’ve read this book about 20 times over the last 20 years and always feel that I have to be a part of the little group of people in the stone house in the middle of Creagan. What a pleasure it would be to cook soup with Elfrida, walk along the beach – even with the dog – and have a warm beer with Oscar in the pub afterwards. What fun to go to the flea market in Buckley with Tabitha Kennedy. Anyway, books take you in, don’t they.

Have a lovely Sunday!

Von Moment zu Moment – My Favourite Book of All Time

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Was für dich bestimmt ist, wird nicht an dir vorbeiziehen.

Die Zeit vor Weihnachten ist immer streng, was sicher mit den kurzen Tagen, dem vielen Nebel, dem Abwärts in der Natur zu tun hat. Sagen wir es so, die meisten Menschen sind nicht auf ihrer Höhe. Seit einigen Jahren versuche ich, nicht zusätzlich Druck zu machen, weder die Schüler und Schülerinnen noch mich über Gebühren zu belasten. „Wir wollen nicht tot unterm Christbaum liegen“, sage ich zu den Jugendlichen, weshalb ich Hausaufgaben streiche. Besser ist, wenn sie so lange draussen sitzen, bis das Gesicht nass ist, einen Tee vor dem Haus trinken oder 10 Minuten mit dem Mami reden. Solche Dinge gebe ich ihnen auf. Es ist lustig.

Wir lachen oft. Es macht einen Unterschied. Alles wird besser. Auch in meiner Freizeit versuche ich, mich nicht in Weihnachtsaktivitäten zu verlieren. Ein bisschen Nähen muss sein, ein paar Nadeln stricken, denn warme Socken an den Füssen zu haben, wäre schon schön. Aber wenn es halt noch ein bisschen länger dauert, bis es soweit ist, ist es auch egal.

Dieses Jahr habe ich sogar auf meine wiederkehrende Lektüre verzichten wollen. Lieber wollte ich einen Sack mit überflüssigen Dingen ins Brockenhaus bringen, damit auch optisch Raum entstehen kann. Und was liegt da auf dem Tresen? Mein Lieblingsbuch, wie neu sieht es aus. Es hat auf mich gewartet. Es zeigt mir, dass ich mir die Zeit für die „Wintersonnenwende“ nehmen soll. Grad jetzt, wo die Suppe fürs morgige Familienzusammenkommen auf dem Holzherd kocht. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit den lieben Menschen dieser wunderbaren Erzählung. Was für dich bestimmt ist, wird nicht an dir vorbeiziehen. So ist es!

I’ve found my favourite book of all times in the thrift store today. It’s a sign to read it although I decided a few days ago not to. I didn’t want to feel any pressure of any kind, not even reading a book I love. However, I see now that my decision was wrong, and I can’t wait to meet up with the lovely people of „Winter Solstice“ for the umpteenth time. I starting to read while the soup is simmering on the stove. Tomorrow we have a family reunion. I will see who follows the invitation. We are so many, some will show up.

🙂

Saturday Sentence – Zu früh in eine gebissen – A Country Year Living the Questions

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Heute mache ich nicht viel anderes als lesen. Warum verrate ich dir hier. Ich geniesse die Ruhe von Oberheimen und gehe nicht einmal einkaufen, obwohl ich mega Lust auf Wild, Chnöpfli, Rotkraut, Kastanien und Mirza habe. Nächste Woche ist das auch noch ein gutes Herbstmenü, das richtig viel Arbeit verlangt, aber unglaublich lecker schmeckt. Meine heutige Lektüre ist genau, was ich brauche. Die Autorin Sue Hubbell erzählt aus ihrem Leben als Imkerin auf einem Stück Land am Fluss, umgeben von Wald in Missouri. Auf Seite 158, der 10. Satz, den es bei diesem Buchspiel zu finden gilt, lautet:

„Einmal habe ich zu früh in eine gebissen.“

Gemeint ist die Persimone, eine kleine Verwandte der fernöstlichen Kakipflaume. Die Autorin erzählt dass sie das taube Gefühl im Mund bis zum nächsten Tag spüren konnte. Die Frucht ist nämlich erst nach dem ersten Frost zum Verzehr bereit. Es heisst, dass einen die Bücher finden, wenn die Zeit kommt. Dieses Buch hat mich ganz sicher im genau richtigen Moment gefunden. Ich liebe Erzählungen über das Alltagsgeschehen. Ich finde es so spannend, was Menschen arbeiten, erleben und denken. Noch schöner, wenn mir jemand seine Gedanken in Buchform mitteilt. Nun, ich fühle mich jetzt dank der wunderbaren Lektüre von “ A Country Year Living the Questions“ parat, ein weiteres Buch zu schreiben.

Samstags 42 / 2021 – Im Licht – I Do not Need More

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Zwei Wochen sind auch im Nachhinein eine lange Zeit. Und trotzdem könnte ich noch eine dritte gebrauchen, um gänzlich zur Ruhe zu kommen. Aber das ist immer so, und es lohnt sich zu bedauern, dass die Ferien schon zu Ende sind. Es lohnt sich allerdings darüber nachzudenken, wie ich das Feriengefühl in den Alltag integrieren kann. Mir kommt die Weiterbildung während der Sommerferien zum Thema Resilienz in den Sinn. Achtsamkeit, mit dem Fokus auf Selbstfürsorge ist ausbaufähig.

Gestern wagte ich mich wieder einmal aus meiner Komfortzone heraus. Da ich nicht gerne Autofahre, mich jeweils spontan dem Irrtum hingebe, dass ich das auch nicht gut kann, kommt es selten vor, dass ich mich weiter als 25 km vom Haus entferne. Ich fahre lieber nach Osten als nach Westen und kenne die Strassen im Land nördlich des Bodensees nur als Mitfahrerin. So stand ich also vor der Entscheidung, gar nicht oder nur alleine in den Südschwarzwald zu fahren. Ich habe mich für letzteres entschieden. Und wisst ihr was? Ich habe es geschafft! Den Heimweg habe ich sogar nur mit meinen Geografiekenntnissen gefunden. Es blieb nebst Konzentration auf die Lastwagen und schnell fahrenden Autos, die Wegweiser, Baustellen und Abfahrten die wunderschöne Herbstlandschaft zu bewundern.

Der Besuch bei lieben Menschen, das feine Essen, die neuen Ideen werden mir in Erinnerung bleiben. Zudem ist mein Zu-lesen-Stapel um drei interessante Bücher gewachsen. Eines sieht wie das perfekte Geschenk für meinen Bruder, den Glücklichen, aus. Das andere hat mich sogleich angesprungen, denn die Frau spricht mir aus der Seele: „In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass ein Baum Platz zum Wachsen braucht, …, dass Bienen mehr vom Honigmachen verstehen als ich, dass Liebe zu Traurigkeit werden kann und dass es mehr Fragen als Antworten gibt.“ Ja, definitiv, muss ich dieses Buch lesen.

Warum nicht gleich jetzt? Mit Wollmütze und warmer Jacke, mit den Walenki an den Füssen draussen auf der Schaukel im Sonnenschein. Und während ich darüber nachdenke, ob in der Bibel statt einer Stelle über die Frösche auch eine über die Stare zu finden sei, höre ich den Kolkraben in der Luft und Krähen am Waldrand zu. Mehr brauche ich jetzt grad gar nicht.

I felt very brave yesterday driving alone, but fast in a foreign country on roads I don’t know. Luckily, I reached the final destination in the South of the Black Forest. I made it! Again, even I do not like to drive more than 25 kilometers away from my house. Unfortunately my husband, the driver had to work, so I could only go on my own or not at all. The drive was very much worth the visit. Dear friends, delicious food, hours of spending time together and talking. I went home with a pile of books to read.

This morning, I skimmed the blurbs and a few pages of all three and decided that one is a perfect gift for my brother Felix who needs an injection of Gunnar Kaiser I think. The one I picked for me had me at first sight due to the cover and later because this women writes from my soul. „Over the last 12 years I have learnt that a tree needs space to grow, … that bees know more about making honey than I do, that love can become sadness, and that there are mor questions than answers.“ So I sat down no the swing in the wonderful sunlight of a wonderful Saturday morning and started reading. I do not need more at the moment!

The title of the book by Sue Hubbell is: A country year: living the questions.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Das Richtige tun – Samstags 41 / 21 – Doing the Right Thing

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Guten Morgen, meine Lieben

Der Tag ist angebrochen, und der Nebel über den Wiesen verbreitet geheimnisvolle Herbststimmung. Was werden die nächsten Stunden bringen? Werden sie mir zum Segen? Bringen sie Hoffnung und Stärkung? Werde ich Antworten auf meine Fragen finden, Lösungen für meine Probleme? Kann ich ein paar Steine aus dem Weg räumen und wie wird er am Ende des Tages aussehen? Aber alles der Reihe nach. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, jeder Tag mit der ersten Stunde, jede Begegnung mit dem ersten Wort. Was immer ich tue, ich möchte es gut machen. Ich möchte das Richtige tun.

Um meine Seelen-, Gemüts und Herzenspflege habe ich mich heute früh schon gekümmert.

Nachher werde ich mich um die Alltäglichkeiten in meiner nächsten Nähe kümmern: das Haus, den Stall und den Garten.

Später bin ich zu einem Gespräch eingeladen, denn wir wollen ein Netzwerk in der Region auf die Beine stellen, um dem Wahnsinn in Politik, Schule und Gesellschaft gemeinsam zu begegnen. Gemeinschaft tut gut! Im Miteinander liegt Segen.

Gestern Abend durfte ich das im Haus der Fülle einmal mehr erleben. Die Gastgeber und der Referent Armin Schmid von Rechtswissen (gleichnamiger Telgram-Kanal) hat mir Mut gemacht. Er weiss über die Rechtslage im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen Bescheid und stellt alles Material auf seinem Kanal zur Verfügung.

Viel Unrecht geschieht, Gewalt und Willkür herrschen, die Lüge regiert. Das Leben ist im Moment gerade überhaupt nicht leicht, aber mit Armin Schmid ein bisschen leichter geworden. Die Wahrheit, welche die Menschen seit tausenden von Jahren suchen, wird ans Licht kommen. Wer Menschen drangsaliert, bedroht und schreckt kommt ins Gefängnis. Wir sind der Souverän, nicht der Bundesrat, nicht der National- und Ständerat, nicht die Richter bestimmen in diesem Land, sondern das Volk. Und über allem steht, laut Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft nur der Schöpfer.

Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Das Schweizervolk und die Kantone,

in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,

im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,

im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,

im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,

gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht,

und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.


This is a very political post. If you know anything about Switzerland, I am sure it includes the Alps, the railway, the lakes. Maybe you have heard about the political system as well. Maybe you have seen men and women holding up their hands and voting directly. You may have heard about Switzerland being a peaceful country. This is a big, fat lie. You wouldn’t trust your eyes if you saw pictures in the news about the police in full gear circling peaceful people at the main station in the captial of Switzerland, holding up people making use of their right to demonstrate for the constitution of this country, for human rights and peace.

You wouldn’t believe it.

You have to know that there is only God above the people. However, the government, our ministers (which means servants) have fogotten this very improtant fact declared in the federal constitution.

In the name of Almighty God!

The Swiss People and the Cantons,

mindful of their responsibility towards creation,

resolved to renew their alliance so as to strengthen liberty, democracy, independence and peace in a spirit of solidarity and openness towards the world,

determined to live together with mutual consideration and respect for their diversity,

conscious of their common achievements and their responsibility towards future generations,

and in the knowledge that only those who use their freedom remain free, and that the strength of a people is measured by the well-being of its weakest members,

adopt the following Constitution:

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Natur vs. Kultur – Nature vs. Culture

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Wenn die Haifische Menschen wären                                          

»Wenn die Haifische Menschen wären, fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, »wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?«

»Sicher«, sagte er. »Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden dafür sorgen, dass die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitärische Maßnahmen treffen, wenn z.B. ein Fischlein sich die Flosse verletzten würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit.

Damit die Fischlein nicht trübsinnig würde, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige.

Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden zum Beispiel Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo rumliegen, finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, dass es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freiwillig aufopfert, und sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, dass diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten, und es sofort melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete.

Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sich bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen. Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würde sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen.

Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären.

Die Theater auf dem Meeresgrund würden zeigen, wie heldenmütige Fischlein begeistert in die Haifischrachen schwimmen, und die Musik wäre so schön, dass die Fischlein unter ihren Klängen, die Kapelle voran, träumerisch, und in der allerangenehmste Gedanken eingelullt, in die Haifischrachen strömten.

Auch eine Religion gäbe es ja, wenn die Haifische Menschen wären. Sie würde lehren, dass die Fischlein erst im Bauche der Haifische richtig zu leben begännen.

Übrigens würde es auch aufhören, dass alle Fischlein, wie es jetzt ist, gleich sind. Einige von ihnen würden Ämter bekommen und über die anderen gesetzt werden. Die ein wenig größeren dürften sogar die kleineren fressen. Dies wäre für die Haifische nur angenehm, da sie dann selber öfter größere Brocken zu fressen bekämen. Und die größeren, Posten innehabenden Fischlein würden für die Ordnung unter denn Fischlein sorgen, Lehrer, Offiziere, Ingenieure im Kastenbau werden.

Kurz, es gäbe erst eine Kultur im Meer, wenn die Haifische Menschen wären.«

Bertold Brecht

Loneliness – Einsamkeit Verbundenheit – Connection

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„In dieser äussersten Einsamkeit konnte niemand auf die Hilfe des Nachbarn zählen, und jeder blieb mit seinen Gedanken allein. Wenn einer von uns zufällig versuchte, aus sich herauszugehen und etwas von seinen Gefühlen zu verraten, so war die Antwort, die er erhielt, fast stets verletzend, gleichgültig, wie immer sie ausfiel.“

Albert Camus: Die Pest

Zu diesem Buch

In der nordafrikanischen Stadt Oran bricht eine furchtbare Seuche aus. Die sich unerbittlich ausbreitende Epidemie bestimmt allmählich das gesamte Leben der von der Aussenwelt abgeschnittenen Stadt und verändert es. Das Werk ist ein grossartiges Sinnbild des apokalyptischen Grauens, das den Einzelmenschen angesichts der masslosen kollektiven Verhängnisse unserer Zeit befällt. Mut, Willenskraft und Nächstenliebe können jedoch ein scheinbar unabwendbares Schicksal meistern.

„In this utter isolation no one could count on the help of their neighbours, and everyone was left alone with their thoughts. If one of us happened to try to get out of ourselves and reveal something about our feelings, the answer we received was almost always hurtful, no matter what the outcome.“

Albert Camus: The Plague

About the novel

A terrible epidemic breaks out in the North African city of Oran. The relentlessly spreading epidemic gradually determines and changes the entire life of the city, cut off from the outside world. The work is a great symbol of the apocalyptic horror that afflicts the individual in view of the excessive collective fate of our time. Courage, willpower and charity, however, can master a seemingly inevitable fate.

Gedeihlich und erspriesslich – Thriving and Sprouting

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Das hilfreichste Gartenbuch, das ich je in Händen hatte.

Gott der Schöpfer von Himmel und Erde segne euch und schenke euch gedeihliches Wetter. Er halte Blitz, Hagel und jedes Unheil von euch fern. Er segne die Felder, die Gärten und den Wald und schenke euch die Früchte der Erde. Er begleite eure Arbeit, damit ihr in Dankbarkeit und Freude gebrauchet, was durch die Kräfte der Natur und die Mühe des Menschen gewachsen ist.

Und ja, ich habe zu früh angepflanzt. Hätte ich diesen phänolgischen Kalender nur schon früher gehabt.

God, the Creator of heaven and earth, may he bless you and give you prosperous weather. May he keep lightning, hail and every disaster away from you, bless the fields, the gardens and the forest and give you the fruits of the earth. May he accompany your work so that you can use with gratitude and joy what has grown through the forces of nature and human effort.