Archiv der Kategorie: Kitchen/Küche

Ei Ei Ei – Färberexperiment – I Did Not Succeed

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Ostereierfärben2019

I don’t remember where I read that stinging nettle could be used as egg dye. And after I experimented with the plant, I am quite unsure whether it was stinging nettle at all.  Spinatch maybe? I’ll try again next year.

The light lime green is a bit disappointing. If you have a very very close look, you can recognize some white shades, which were supposed to be the floral design. Anyway, the eggs taste delicious. There was one rather damaged by the dye process and I had to eat it immediately.

Das Experiment mit der Brennnessel als Ostereierfarbe war … interessant, vorallem hat es interessant gerochen. Wäre der Geruch nicht gewesen, ich hätte die Eier auf dem Herd vergessen, weil ich so vertieft in meine Flickarbeit war. Gerade noch im richtigen Moment stürzte ich in die Küche und habe das Schlimmste verhindert: Grün geränderte Eidotter. Die Kostprobe ergab ein 1A Resultat.

Ostereier2019Nest.jpg

Zartes Lindengrün ist herausgekommen, und wenn man ganz genau schaut, sieht man das Pflänzchenmuster. Ich bin mittlerweile ziemlich unsicher, ob im erwähnten Beispiel überhaupt Brennnesseln zum Färben verwendet wurden. War es nicht eher Spinat? Nächstes Jahr werde ich das ausprobieren.

 

Fröhliche Ostern!                                       Happy Easter!

Pflückfrischer Salat – Weed? Of course not!

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WilderSalat

Ernten ist das neue Jäten!

I don’t weed anymore, I harvest!

Giersch, Vogelmiere, Ehrenpreis, Gänseblümchen, Löwenzahn. Das sind gerade mal vier essbare (Un)kräuter, die ums Haus herum wachsen. Ich bin entschlossen, noch viele mehr kennenzulernen.

Goutweed, chickweed, speedwell, daisy blossoms, dandelion leaves. These are four edible plants that grow around my house. I’m determined to learn a lot more.

WilderSalat_1.jpg

Heute gibt es wilden Salat. Mit gerösteten Kernen besonders lecker.

Today, we are going wild. I may add a bit lettuce, and some fried seeds. 

 

Bon appetit!

Samstags im Garten – My Future Vegetable Garden

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Gartenbeet

Guten Morgen Sonnenschein!

Die Bise ist abgeflaut, so dass wir die volle Kraft der Frühlingssonne geniessen können. Am Mittwochnachmittag und Donnerstagabend habe ich drei Stunden im Garten verbracht, um meine im Herbst angelegten Gemüsebeete umzuplatzieren. Ich konnte im September noch nicht wissen, dass wir ein halbes Jahr später den Hühnerauslauf vergrössern würden. Huff!

Wie es so ist mit scheinbar anstrengender Arbeit: Man muss einfach anfangen. Jammern nützt nichts. Zur Belohnung fühle ich mich heute Morgen so zufrieden, dass ich mein Morgenessen nach draussen genommen habe, um mein Werk zu geniessen. Noch ist nichts angesäht, denn die Nächte sind empfindlich kalt, so dass eh nichts wachsen würde. Damit die Beete aber so bleiben, wie sie sind, liegt ein Maschendraht darauf, um die Katzen, Hunde und Hennen fernzuhalten.

Mein Brot ist übrigens mit meiner selbstgemachten Tannzapfenkonfitüre bestrichen. Sie riecht nach den Weiten der sibirischen Taiga und schmeckt wie frisch geschlagenes Fichtenholz.

Zapfenkonfi

Ich habe neun sturmfrische Tannzapfen gewaschen, in einer Chrompstahlpfanne knapp mit Wasser bedeckt für eine halbe Stunde gekocht und etwa 24 Stunden stehen gelassen. Dann nimmt man die Zapfen heraus, misst wie viel Flüssigkeit man hat, gibt ebensoviel Zucker dazu und kocht den Sirup auf, bis er dick ist. Ich habe letzten Samstag davon berichtet. Hier gibt es Bilder dazu.

Lola.jpg

Das Konfibrot schmeckt so gut, ich musste es verteidigen.

Lola, gschsch!

I’m so happy: Spring has arrived after the cold wind had died. Furthermore, I had enough time to move my little vegetable garden on Wednesday and Thursday, which took me three hours. It’s worth the effort.

Project „vegetable garden“ is starting with only two beeds because I want it to be a success, so I’d better start small. Anyway, it’s still to cold to plant anything. Therefore I’ve covered the beeds to keep cats, dogs and hens out.

I think it’s time for a little celebration in the early morning sunshine. As you can see, I have to fight for my breakfast.

The jam is made of fir cones. In case you would like to see how I did it, here are some pictures of the process.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

 

 

 

 

 

Samstags bodenständig – A Saturday in the Sticks

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ZapfenhonigVoll die Fichte – Holz und Zapfen. Dazu Kaffee.

Das Heute ist ein bisschen kürzer als üblich, denn um fünf Uhr schon beginnt ein Fest (das Geschenk ist noch nicht ganz fertig und ich habe nichts anzuziehen. Hilfe!). Ich habe deshalb eine Liste gemacht, um das wirklich Wichtige (Futter für die Hühner, Lektüre für die nächsten Tage, Wäsche aufhängen, eine Abholung für den Unterricht am Montag) nicht zu vergessen …

Das Leben ist im moment grad ein bitzeli anstrengend, was ich auch auf die Frühlingsmüdigkeit schiebe. Aber ehrlich, so eine Woche in den Bergen mit Jugendlichen bringt dich ganz schon aus dem Tramp. Einerseits bedeutet es nämlich eine Woche lang jede Nacht zu wenig Schlaf. Zweitens ist die Dauerpräsenz nicht zu unterschätzen. Auch muss ich an dieser Stelle auf den Lärmpegel hinweisen, der, wen wundert’s?, vor allem während der Mahlzeiten und dem abendlichen Spiel über gesundheitlich tolerierbaren Werten liegt. Aber ich will nicht jammern. Ich finde es wertvoll, mit Jungendlichen eine Woche Leben zu teilen, und Schule ist ja nicht unbedingt das Leben.

ZapfenDas Ausgangsmaterial: frische Tannzapfen.

Du kommst dann am Ende der Woche müde bis ins Gebein nach Hause, um festzustellen, dass du erst mal Arbeit nachholen musst, bis alles wieder so ist, wie du möchtest: ein bisschen was im Kühlschrank und in der Gemüseschublade, die Wäsche gewaschen, die Sturmschäden im Garten behoben, die Hühner gestreichelt. Du denkst auch, dass nach einer Woche im Schlafsack frisches Bettzeug ein Muss ist und kämpfst mit der Matratze und der übergrossen Bettecke und generierst grad nochmals Wäsche zum Waschen, Aufhängen, Zusammenfalten und Versorgen.

Zapfenhonig1.jpgDie Tannzapfen werden eine halbe Stunde im Wasser gekocht.

Auch in der Schule musst du erst mal wieder ankommen. Nebst dem Verräumen des Lagermaterials läuft der Unterricht. Hast du endlich wieder alles im Griff, stellst du fest, dass in drei kurzen Wochen schon wieder Frühlingsferien sind und du noch kaum Prüfungsnoten hast, obwohl du dir ja so vorgenommen hast, dieses Jahr mit einem Polster ins letzte Quartal zu steigen, weil die Zeit nach den Frühlingsferien immer wie im Flug vergeht.

Trotzdem: Ich habe keine Korrekturarbeiten mit nach Hause genommen. Denn immer, wenn man schon einen Siech voll Arbeit hat, kommt noch mehr: In der Scheune liegen vier Ster Holz. Zum Glück schön am Trockenen. Es eilt nicht …

Zurück zur Liste: Ich lasse mir noch ein einhalb Stündchen, bevor ich mich ihr zuwende. Erst mal mache ich jetzt Zapfenhonig, womit das Rätsel von gestern gelöst wäre. Das Rezept (es gibt da noch andere Leckerbissen zum Ausprobieren) schlägt übrigens Kiefernzapfen vor, aber im Moment sind Fichtenzapfen im Überangebot (Wann hört denn endlich dieser verstörnede Sturmwind auf?). In meiner Küche riecht es wie in einer russischen Banja. Dazu der Geruch nach frischem Holz in der Scheue. Leute, es geht sehr bodenständig zu und her in Oberheimen.

Macht’s euch nett!

Zapfenhonig2.jpgDie ausgekochten Zapfen färben das Wasser dunkelbraun. Das Ganze kommt jetzt eine Nacht lang zugedeckt in die Kühle.

Oh, I’m so tired. I had so much energy through the whole winter. But finally, the class camp with the bunch of youth, the stormy nights, the rain, and life itself have knocked me down. After the classcamp I had to catch up with a lot of chores in school and at home. Yesterday, I felt on top of things. I was wrong: there is another long list for today. What should I do?

I decided it was time to do something special and deal with the hard stuff later. Therefore – first thing in the morning – some cones (the recipe says pine cones) are cooking on the stove as I’m making  fir cone honey. The fragrance is wonderful. To make being at home even better, there is a load of wood logs in the barn that smells also of an undisturbed life in a peaceful place. Yes, I really love living in the sticks. 🙂

Now I’d better be going. There is a lot to do.

Have a nice weekend!

 

Verlinkt mit Samstagsplausch.

 

 

 

Stormy Days – Ein Sturm hat sein Gutes

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Zapfen

Zu tausenden liegen Tannzapfen auf dem Waldboden. Normalerweise sammle ich sie zum Anfeuern. Aber mit diesen Kerlis habe ich etwas ganz anderes vor. Erratet ihr, was? Oh, ich bin ganz aufgeregt, ob das Experiment auch klappt.

🙂

It has been really stormy for the last days. Therefore I went pine cone hunting. I normally use them as starters for the fire in our stove. But not these here. Would you like to guess what I am making with them? Can’t wait to start the experiment.

Happy Friday Evening!

 

Mittwochnachmittagbackspass – Сочники – Sotschniki – Wednesdayafternoonbakingfun

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Sotschniki

In meinem Rezept stand Backpulver, aber Natron wäre wohl besser gewesen. Ich habe Schweizer Quark genommen, der russische ist härter, krümeliger und macht eine festere Füllung. Der Geschmack meiner Sotschniki ist aber 1A. Und es heisst, am zweiten Tag seinen sie noch besser.

Das Rezept kommt aus dem Norden Russlands.

Hier das geschriebene Rezept (auf Deutsch).

Hier ein Video (auf Russisch). Bild und Ton verhelfen zu bestem Verstehen.

Recipe in English here.

 

Samstags geht’s mir gut – Winter: The Fire is Burning

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kaffeekochen

Da stehe ich also nicht mehr allzu früh am Morgen in der Küche und bin einmal mehr einfach glücklich, weil im Ofen ein Feuer brennt. Wenn ich jetzt wählen müsste zwischen einem immerwarmen Badezimmer und unserer Holzheizung (ohne Speicher), ich würde die Holzheizung wählen.

What would I do without a fire during winter? It makes me happy and helps me through these freezing times. It is such a wonderful feeling to wake up in the cold with the knowledge that shortly later, the warmth will spread in the house. First in the kitchen and later everywhere. Making coffee at the same time, is a bonus! 

Während das Feuer das Haus wärmt, kocht mein Kaffee.

samstagskaffee

Ab heute habe ich übrigens eine Woche Ferien. Da ich zu Hause bleibe, werde ich die sieben Tage mit kreativen und gesellschaftlichen Aktivitäten füllen. Heute Nachmittag steht Biene Häkeln mit einem handarbeitsbegeisterten Mädchen auf dem Programm. Also hopp hopp, ich muss noch Vorbereitungen treffen.

Today is the first day of our winter break. Because I’m staying at home (lots of people go skiing), I will fill this week with many creative moments and lovely visits. This afternoon crocheting bees with a talented 9 year old girl is on the programme. I’m running as I have to provide a tutorial and yarn. 

 

Verlinkt mit der Samstagsrunde bei Andrea.