Archiv der Kategorie: Kitchen/Küche

Better Late Than Never – Lieber spät, als nie

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Lebkuchen

Fast vergessen! Aber lieber spät, als nie.Aber heute ist es mir dank Erinnerungszettel auf dem Küchentisch doch noch gelungen, ein paar Lebkuchenherzen auszustechen, anzupinseln …

I’ve almost forgotten to bake the gingerbread for the students. A memo I had written in the morning, reminded me last night.

Lebkuchen_1

… zu backen. Zugegeben, sie sind mir schon besser gelungen. Aber fein sind die. Hmmm, vermutlich liegt es daran, dass der Teig seit den Vorweihnachtstagen im Kühlschrank ruhte.

The gingerbread hearts don’t look too nice, but they taste very good. I think it’s because the dough was stored in the fridge for weeks as we had made it before Christmas. Then I got sick, than the holidays started, later I forgot it. However, better late than never. 

Lebkuchen_2

Jetzt noch schnell einpacken und morgen den Schülerinnen und Schülern mitbringen. Sie haben schliesslich den Teig gemacht.

Finally, the gingerbread is in a box ready to take to school.

Samstags Gut Ding – Imperfect Timing

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Temperaturanzeige

Tatsächlich: Gut Ding will Weile haben. Ich weiss, dass alles gut kommt, sehr gut sogar, obowhl ich leider die meiste Zeit, als die Handwerker im Haus gearbeitet haben, gar nicht miterleben konnte, wie die alte Heizung aus- und die neue eingebaut wurde. Dabei liebe ich es, die Handwerker im Haus zu haben. Es macht mir nichts aus, dass es tönt, als würde nächstens der Boden durchbrechen, dass Dreck von der Decke rieselt und Steine auf den Boden knallen. Ich stecke weg, dass es immer kälter wird, weil die Haustür permanent offen steht, ja sogar seit Tagen ganz fehlt. Ich habe Vertrauen, liebe „meine“ Haustechniker, nehme die Unannehmlichkeiten mit Humor und weiss mir zu helfen.

Grad im Moment freue ich mich kindisch, dass ich eine super Idee hatte, wie ich die Wand hinter dem Holz- und Elektroherd versäubern kann, denn da stand seit der Aufräumaktion im Estrich eine antike Marmorplatte mit Tablar im Weg. Sie hat jetzt ein neues Zuhause gefunden, und ich einen Platz für Salz, Pfeffer und Zündhölzer gefunden.

Der neue Holzzentralheizungsherd sieht oberaffengeil aus, nur heizen und kochen können wir noch nicht … Zuerst muss der Elektriker alles verkabeln, dann wird Wasser eingefüllt und schliesslich kommt der Installateur und wird uns eine Einführung in das Hightechküchengerät geben.

Ja, gut Ding will Weile haben. Deshalb leben wir ein bisschen unterkühlt und kleinräumig. Ein Glück, dass es Kaffee und Kuchen gibt. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die gefühlt hundert Angebote für Unterschlupf von Freunden.

Marmor

Although we had planned the whole stove-heating-system-exchange thoughtfully and thoroughly, something went wrong due to a misunderstanding and we came closer and closer to winter still having the old stove and central heating.

Finelly, last week the troops of house technic stormed the house, ripped out the old piping and brought in the now stove and pipes in three days. But now is the weekend and there isn’t all the work done yet. Still, I cannot light a fire, warm up the house and cook. I won’t mention that is snowed yesterday …

I’m still looking at the bright side. This new stove is a beauty and I even had a very good idea how to cover the raw wall behind the stove. Of course, there is more to do … The stove and heating system are also high-tech. It will be possible to check on the heating and turn it on from school before I go home when all the pieces are in place. 

Finally, there are many good friends who have offered shelter. 

🙂

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

 

 

Samstags mit dem Feuer spielen – Making Fire in the Morning

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KaffeeAnzünderIch liebe Feuer und denke mir, dass in mir eine Pyromanin steckt, die ich, Holzherd sei Dank, sehr gut in Schach halten kann. Wenn die Tage grau und nass werden – dieses Jahr am 28. Oktober – hält mich der Gedanke an ein wärmendes Feuer bei guter Laune. Gut kann ich mich an Zeiten erinnern, in denen ich keine Feuerstelle im Haus hatte. Es waren nicht die besten.

Heute Morgen hat es gefühlt länger gedauert, bis es im Haus endlich warm geworden ist. Aber weil ein Holzherd auch Arbeit bedeutet, kommen die Muskeln und die Lebensgeister in Bewegung und schon macht sich körpereigene Wärme breit. Nur der Aufenthalt im Badezimmer ist nicht der komfortabelste. Elektrostrahler? Nein, nicht, wenn die Sonne nicht scheint, an Regen- und kurzen Wintertagen.

Im Idealfall befüllen wir den Ofen vor dem Schlafengehen, dann muss man nämlich nur „ritsch“ ein Streichhölzchen anzünden und an den Zündwürfel halten. Diese wachsgetränkten Holzwollerugel sind die besten. An Weihnachten denkend (noch siebeneinhalb Wochen), kommen mir aber die selbergemachten Anzündhilfen in den Sinn, die ich dieses Jahr allen guten Freunden verschenken werde.

I love making fire, and I am happiest that our heating system involves real fire every day in the cold season, of course. Although I have work for it, I wouldn’t want it differently. I never complain that I have to get into gear until the warmth spreads through the house even if I am tired in the evening. Ideally, we fill the fireplace with wood before going to sleep, at least make sure there is enough wood stashed in the kitchen corner.

I think I am a pyromaniac under controll thanks to our heating system. I remember times without a fire place, they weren’t the best in my life. And I also remember the time when my parents bought the house they still live in. I the morning after the first night in this house, I got up and started a fire. I’ve know how to make one for ever.

By the way, I am planning on making fire starters as Christmas presents. It’s been a loooong time since I have made these little helpers.

 

Willst du sehen, was andere in Andrea Karminrots Samstagsplausch tun?

vielfältig, vegetarisch, vegan – Greentopf

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Greentopf

A new cook book – vegan and vegetarian recipes only – for students. I showed it to my colleagues in school and all of them want one immediately. 🙂 It was not easy for me to choose a cake recipe. Banana bread it was. Hmmmm, yummy! No wonder when the oldest and a very famous vegetarian Swiss restaurant was involved in the making. 

Der Tiptopf ist, so wage ich zu behaupten, das beliebteste Schulbuch der Schweiz. Es gibt kaum einen Schweizer Haushalt, in dem nicht mindestens ein Exemplar steht. Seit er 1987 zum ersten Mal herausgebracht wurde, hat er ein paar Mal das Erscheinungsbild geändert. Momentan erhält er im Zug des Lehrplans 21 (21 steht für alle Deutschschweizerkantone) ein erneutes Make-over.

Was aber ebenfalls erwähnenswert, ja grossartig ist, der Tiptopf hat ein Geschwister bekommen: den Greentopf. Um aus dem Nähkästchen zu plaudern: Meine Fleischfresserkollegen haben gläzige Äuglein bekommen, als ich den Greentopf kurz vorstellte. Dieses Kochbuch ist nämlich in Zusammenarbeit mit dem ältesten Vegi-Restaurant der Welt, dem Hiltl in Zürich, entstanden und beim Schulverlag plus erschienen.

Meine Empfehlung: Sofort bestellen und ausprobieren. Bei mir kam heute aus dem Ofen: das Banana Bread.

 

Teuflisch fein – Croutons

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Croutons

Die Teufli sind zwar schon alle verspiesen, aber das Öl kann ich noch zum Croutons Rösten gebrauchen.

Hmmm, teuflisch gut.

Do you use the oil of canned goods for roasting? I do, it’s a waste to … how to you throw away cooking oil correctly anyway? This time – due to the filled chillies (called „Teufli“) – the croutons turned out delicious, slightly hot.

 

Gesistesblitz – Wie war das noch mal mit Seife? – Making Soap from Cinder

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Cutting a long story short: I remembered the ancient days when people made soap from ash and fat. I wanted to know how they did it and I wanted to do it myself. Would it really work?

Ich vestehe, dass der Mann nicht gerne Duschmittel verwendet, denn der Hautarzt hat davon abgeraten. Nur leider wird man(n) den aufdringlichen Knoblauchgeruch mit blossem Wasser nicht los. Und weil ich bei dieser Diskussion – übringens sind feste Seifen umweltverträglicher als Flüssigseifen – neben unserem Holzherd stand, kam mir aus meinen Schultagen in den Sinn: Wie war das noch mal mit Seife? Braucht es da nicht Asche dazu?

Hier ist ein lustiges und interessantes Video über die Seifenherstellung bei den Sumerern vom Experimentor.

Aber klar, braucht es Asche. Und davon haben wir mehr als genug.

Und das probier ich jetzt auch. Statt Schweinefett – Fett auslassen ist eine andere bodenständige Geschichte für später – nehme ich jedoch Olivenöl und ein bisschen Kokosfett. Keine Konservierungsstoffe, kein Parfüm; so richtig ursprünglich. Weiviel von was? Ich habe keine Ahnung.

Was wird passiert? Chemie ganz kurz: Kocht man Fette mit Laugen, werden sie in Glycerin und Fettsäure zerlegt. Durch die Reaktion der Lauge mit den freien Fettsäuren, entstehen die Salze der Fettsäuren – Seife.

AscheFettSeife

This is soap! I did it! It worked! Can’t wait to wash my feet tonight.

Tatsächlich! Es hat funktioniert. Freude! Freude! Ehrlich, ich hatte zuerst nicht daran geglaubt. Kann’s kaum erwarten, heute Abend meine Füsse mit meiner Hexenküchenseife zu waschen. Mann hat nämlich skeptisch geguckt. Mann verdient sie nicht.

🙂

Euch allen eine gute Woche!                              Have a nice week!

 

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Kathrin Soulsister.

Samstags lokal und saisonal – Living A More Sustainable Life

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saisonal-regional

Wie angekündigt, trinke ich heute Morgen zwei Tassen Kaffee. Das hier ist schon die zweite, bei der ich mir Gedanken über die Einkaufsliste mache. Da ich nächste Woche fürs Kochen zuständig bin, überlege ich auch, was ich (hoffentlich Leckeres) zubereiten könnte.

Seit längerem klebt in meiner Agenda ein gelbes Notizzettelchen mit den Zutaten für einen Salat. Es ist nicht einmal ein richtiges Rezept, der Salat hat zudem auch keinen Namen. Woche um Woche ist der Zettel mit dem Umblättern mitgekommen. Mango? Avocado? Was zuvor noch nach „mal was anderem“ getönt hatte, beurteilte ich je länger je mehr als unnötig.

Überlegungen dazu: Bis sich ein Thunfisch reproduziert, dauert es viele Jahre, deshalb soll man, wenn schon, kleinen Fischen, zum Beispiel Sardinen, den Vorzug geben. Fisch liefert als Nährstoff Eiweiss, was Hülsenfrüchte, also Kichererbsen auch tun.

Seit ich Mangos pflückfrisch genossen habe, finde ich sie in unseren Breiten noch weniger gut. Der weite Transport, vermutlich wie Bananen noch unreif, tut ihnen und auch der Mitwelt nicht gut. Zudem werden sie in Monokulturen angebaut, was viele Insektizide und Herbizide braucht (ich schreibe absichtlich nicht Pflanzenschutzmittel, denn sie töten).

Avocados werden in Ländern angebaut, in denen das Wasser ohnehin schon knapp ist. Sie sind Resourcenverschwender. Auch sie haben einen weiten Transportweg hinter sich, bis sie in unseren Verkaufsgestellen landen.

Und so wird aus einem exotischen Gericht auf einmal ein regional-saisonales. Rezepte den goldenen Regeln des Einkaufens entsprechend anzupassen, ist sinnvoll. Habt ihr eine Idee, was die Avocado ersetzen könnte? „Gschwellti“ vielleicht? Was denkst du?

I’m constantly thinking about living more sustainably. Why not adapting recipes? Instead of chopping mangos I take apples from our trees, instead of tuna fish I’m taking chickpeas. What about the avocados, grown in reagion where water is scarce? Boiled potatoes maybe? What do you think. 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.