Archiv der Kategorie: Kitchen/Küche

Gugelhopfiges Affenbrot – Monkeybread

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Fast ohne Worte. Ausser, ich würde nächstes Mal mehr Teig machen, damit die Form bis über den Rand voll wird. Und ich weiss nicht, ob das Brot in der Form oder gestürzt schöner aussieht. Drittens, für einen Beitrag für den Pausenkaffee im Lehrerzimmer habe ich noch NIE mehr Komplimente bekommen.

🙂

If I make the bread a second time, I will make more dough. I’m not sure whether the bread looks better in or out of the tin. And last but not least, I’ve nerver gotten mor compliments on anthing I brought to school than this monkeybread.

Browsing Thrift Stores – Best Gugelhopfform ever

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Es ist zu einer Ferienaktivitäg geworden, mit einer Freundin eine Brockitour zu machen. Vorgestern war es wieder soweit. Obowhl ich jeweils mit einer Liste auf die Jagd gehe, finde ich oft auch andere Schätze, wie zum Beispiel diese Gugelhopfform, für die ich sofort den Kuchen vom Feuer im Sinn hatte. Gestern wollte ich aber zuerst einen traditionellen Elsässer Gugelhopf backen, um die Form zu testen.

I love to go thrift store browsing with a friend at least once each holiday. Happily we went on Tuesday. Although I have a list, there is always unexpected to be found, like this cake tin, that makes me really happy. I instatly thought about the cake on the fire. However, I wanted to try out an Alsatian recipe first.

Ein Prachtskerl. Auf diese Form habe ich mein ganzes Leben gewartet. Nichts klebte, der Gugelhopf ist nur so rausgefluscht.

This bundt cake is a master piece I dare say. I’ve waited for this cake tin my whole life.

Sprossen vom Fenstersims – Pepperweed from the Window Sill

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Mein Gemüsegarten liegt wieder unter Schnee. Wie gut, dass ich mich von den wärmeren Temperaturen letzte Woche nicht habe verleiten lassen, die ersten Setzlinge in den kalten Boden zu pflanzen. Statt dessen habe ich beschlossen, ein Treibbeet zu kaufen, um nächstes Jahr ein bisschen früher den ersten Salat und Radieschen ernten zu können. Aber zuerst musst erst die Ferienzeit anbrechen. Trotzdem ziehe ich erstes Frühlingsgrün für den Salat, den man übrigens auch mit allerlei Kräutern aus der Umgebung anreichern kann. Mit meinen Saaltschalen schlage ich also zwei Fliegen mit einem Schlag. Erstens sind die Sprossen aus dem Dorfmarkt ziemlich kostspielig, vor allem wenn sie dann in der Gemüseschublade vergessen gehen. Zweitens gibt es doch immer wieder Verpackung, die zu schade zum Wegwerfen ist. Ich nütze sie zum Aussähen von Kresse, die bereits nach drei oder vier Tagen schnittreif ist.

My vegetable garden is gone undercover so to speak. There is a thick layer of snow on the ground unfortunately. Gladly I didn’t do any gardening last week when the temperatures were tempting to do so. I decided to buy a greenhouse (house doesn’t quite describe it correctly) to have the first salad a little earlier next year. Hopefully, there will be time to put it up next week. In the meantime, I’ve grown cress in packages of tofu and quorn cuttings. Very simple but also tasty and ready to harvest within four days.

Kuchen vom Feuer – Outdoor Baking – Tadahh!

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Experimentieren an einem schönen Frühlingsabend. „Wilde Küche“ war mein Ratgeber. So gut, so einfach.

Experimenting on a lovely spring afternoon. „Wild Kitchen“ – outdoor cooking was my guide. I’m very pleased with the book and the result.

C aus dem Wald – C from the Forest

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Do you get your daily dose of vitamine C? Do you get enough to drink? Have you caught a cold even? I have a recipe – from my Russian grandmother – that helps you with all three situations. The tea is surprisingly tasty and even sweet without any sugar, honey or xylith. You can buy the ingredients in a drugstore, but mine are collected from the forest nearby. I’ve brought home a whole bunch. All I have to do now, is taking three tiny twigs, brew them, let them sit for 5 minutes and enjoy.

Kriegst du genug Vitamin C dieser Tage? Trinkst du genug? Bist du eventuell erkältet? Mit diesem Repzept – von meinem russischen Grossmütterchen – schlägst du drei Fliegen mit einem Schlag. Der Tee schmeckt wirklich, Fichtennadel ein bisschen intensiver und sogar ohne Zucker, Honig oder anderen Süssstoff erstaunlich süss. Man kann Fichten- und Liefernadeltee auch kaufe, aber die Zutaten für meinen Tee stammen aus dem nahen Wald. Ich habe einen ganzen Strauss nach Hause genommen und muss nun jeweils nur noch drei Zweiglein aufbrühen, 5 Minuten ziehen lassen und geniessen.

Waldboden im Glas – The Taste of Forest Soil

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Ich konnte es kaum erwarten, heute Abend nach Hause zu kommen und die Tannzapfenkonfitüre zu kochen. Es hat ein Weilchen gedauert, bis die Konsistenz genügend dick war, dass ich den Sud in Gläser füllen konnte. Jetzt muss die Herrlichkeit noch auskühlen! Ich freue mich schon auf eine Scheibe Brot mit Butter und dem erdigen Brotaufstrich.

Actually, I am feeling very much down to earth as I’ve already tasted a spoon full of this freshly made delicacy. It’s like biting into forest soil. 😉 I like bitter, and I like to experiment with the goods of nature.

Моя русская бабушка – Mein russisches Grossmütterchen – My Russian Grandmother

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Plötzlich hat mich die Russlandsehnsucht gepackt. Mein russisches Grossmütterchen rührt an meiner Seele. Es mag daran liegen, dass das Salz aus Krasnalessje langsam zur Neige geht und ich mich frage, ob und wann ich die Gelegenheit haben werde, in jenem kleinen Lebenmittelladen neues zu kaufen. Es mag auch daran liegen, dass auf dem Waldspaziergang am letzten Sonntag die Tannzapfen so zahlreich am Boden lagen. Es kann auch an den Gänsen liegen, die in mir den Egal.

My yearning for Russia, a small village called Krasnalessje especially, has grown over the last months. There may be three reasons. First, the salt I bought in the little market there is almost finished. Second, I found many many pine cones in the forest on our Sunday walk that the Taiga came into my mind. Third, my brother’s geese are a constant reminder of Russia because there you can see many of these big birds along the roads, signs of a simpler life. Hmmmm. It’s possible that I romanticize what I saw almost two years ago.

Heute nachmittag zog ich die groben Schuhe an, kleidete mich in meinen dicken, schwarzen Mantel und zog die Mütze tief ins Gesicht. Genau so bekleidet, würde nämlich auch mein russisches Grossmütterchen in den Wald ziehen. Ich sammelte Tannzapfen und Fichtenzweige. Erstere brauche ich für Tannzapfenkonfitüre, zweite für ein Waldöl.

Nadelbäume enthalten viele ätherischer Öle, Harze und Flavonoide, mit heilbringender Wirkung, zum Beispiel in der dunklen Jahreszeit unsere Immunabwehr zu stärken sowie Erkältungen und Muskelschmerzen entgegenzuwirken. Es kann nicht schaden, sich von Big Pharma unabhängiger zu machen. Auch darin können uns die Russen Vorbild sein. In der аптека wir einem vor allem anderen zuerst Pflanzenmedizin empfohlen.

I went into the forest this afternoon dressed like a Russian babushka, heavy boots, thick coat, thick hat and a bag to collect pine cones and spruce branches. I am making spruce oil and pine cone jam. The needles need drying first, the pine cones had to be boild in hot water for 30 minutes. Now I let them be for 24 hours. The jam making is goint to take place tomorrow afternoon. Can’t wait to enjoy a slice of bread with the freshly made delicacy.

Vor der Weiterverarbeitung müssen die Fichtennadeln, die ich von den Ästen abgestreift habe, trocknen. Dann werden sie in ein Glas gefüllt und mit Öl (Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl) bedeckt. Nach vier bis sechs Wochen ist der Ölauszug zum Absieben reif. Daraus kann ich dann eine Salbe herstellen oder das Fichtennadelöl direkt einreiben.

9 frisch gefallene Tannzapfen werden knapp mit Wasser bedeckt 30 Minuten lang ausgekocht und 24 Stunden stehen gelassen. Das passt perfekt, denn morgen Nachmittag habe ich Zeit aus dem abgesiebten Saft mit ebensoviel Zucker Konfitüre einzukochen, die herb und nach Waldboden schmeckt und den Duft der unendlichen Taiga in meine Küche zaubert. Hier geht’s zum Rezept.

Nur Unsinn im Sinn – Just Fooling around

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Early in the morning when nobody is around …

Dear colleagues, bon appetit!