Archiv der Kategorie: Papierarbeiten/Paper art

Mis Hüsli – Mein kleines Haus – My Little House

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Auf dickes Papier kopiert, wird das Hausschächtelchen stabiler und fasst bestimmt ein paar Pralinen oder Schokoherzen.

This house is supposed to be a gift box. I’d prefer thicker paper but there isn’t any in the house … 

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Warum eigentlich nicht ein eigenes Haus zeichnen? Das kann nicht zu schwierig sein.

Why not draw my own house anyway? It shouldn’t be too difficult. 

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Why not colour the roof and windows? I’m glad it’s the weekend soon. There will be plenty of time to play. 

Warum nicht die Ziegel und Fensterrahmen anmalen? Zum Glück ist Wochenende und Zeit für Spielereien.

 

 

Mit Liebe gemacht – Made with Love

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Heute einen Ausflug in die Stadt gemacht. Inspiriert geworden.

I’ve found some inspiration in town. 

Mich an öde Etiketten erinnert.

Haven’t cost me anything. 

Wieder zu Hause zu Nadel und Faden gegriffen.

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Denkbar sind auch andere Sujets.

Hast du eine Idee?

I can see a lot more. Do you have any ideas?

Alle Vögel sind schon da

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allevogel3Mann, Mann, Mann! Es ist schampar kalt. Tiefer Winter, das Leben ein bisschen komplizierter und aufwändiger als üblich. Ist zum Beispiel den Kompostkübel übervoll und bedarf dringender Leerung, muss ich meine Winterstiefel anziehen, um nicht im Schnee zu versinken. Auf dem kurzen Weg durch die Kälte, merke ich dann, dass ich wohl besser Winterjacke, Mütze und Handschuhe angezogen hätte. Zudem ist der Inhalt des Kompostkübels angefroren und kommt nicht sofort heraus. Und zu allem Übel ist anschliessend der Kübel kaputt. Tja.

It’s freezing. Brrrrrr! Life is more complicated than usual and more time consuming. When ever I have to go outside for a quick chore like emptying the compost bin, it takes a while because I need gloves, jacket, hat and boots just to go around the corner of the house. Same procedure to see my neighbour and have a chat about daily life. I wonder if she’s even alive as I haven’t seen her in days. 

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Um bei meiner Nachbarin einen Tee zu trinken und mich über das aktuellste Tagesgeschehen zu informieren, muss ich einen Umweg machen, denn die Haustür mache ich bei diesen winterlichen Verhältnissen schon gar nicht mehr auf.

Even the way to see her is longer than usual because in this weather I don’t open the front door any more. There’s a huge pile of snow from the road in front of it. 

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Jeden Morgen bange ich, ob der Wagen noch anspringt und ich rechtzeitig in der Schule bin. Kein Wunder stehe ich noch früher auf als üblich. Die Zeit kann ich gut nutzen, denn wir schleppen dreimal so viel Holz, feuern dreimal so häufig ein und leeren die Asche dreimal so oft. Das gleiche Prozedere mit dem lieben Federvieh. Mir wird erst jetzt bewusst, wieviel Essbares die Hühner finden, wenn sie freien Auslauf bis zum Wald hinunter haben. Jetzt fressen sie das Bio-Futter aus der Landi schneller, als ich den Futtertopf füllen kann. Das Wasser friert ein, bevor sie ihren Durst gestillt haben. Auch daraus ergibt sich mancher Gang in die Kälte hinaus.

Each morning I’m afraid the car wouldn’t start. I turn off the lights and radio to go easy on the battery. I’ve been lucky so far. As I like to be on the safe side, I get up even earlier to have enough time for my rescue plan.

The hens don’t like snow at all. They stay in the coop all day long and eat so much. I haven’t realised how much food the find on their own when they roam around the house. Now I have to feed them all the time. Also the water freezes. To sum it up, we have to check on the chickens several times a day, which means warm clothes, boots an, boots and warm clothes off. As I’m saying, it’s time consuming. I’m so happy to have my day off today. 🙂 Happy Thursday!

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Wenn die Schneedecke geschlossen ist, darf man die Wildvögel füttern. Auch dazu ziehe ich mich Schicht um Schicht warm an. Und nachher wieder Schicht um Schicht ab. Das braucht Zeit, dich ich am Donnerstag zur Genüge habe. Heute ist fast ein bisschen Wochenende.

Time to go outside (you know the procedure) and

feed the hens

and birds.

Samstags bin ich im Sternenglück – Lucky Me; I’ve got Stars

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Die erste Adventswoche brachte ein paar vorweihnächtliche Aktivitäten mit sich. Wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, sehe ich bei meiner Nachbarin an der Haustür einen Sternschmuck und um die Säule beim Hauseingang eine Lichterkette, was mich dazu motiviert hat, meine ins Fenster zu hängen. Am 1. Dezember eröffnete unsere Schule traditionell den Affeltranger Adventskalender mit einem farbigen Fenster. Der Chor hat Lieder gesungen, der Schulleiter eine kleine Rede gehalten und ein sinnige Geschichte vorgelesen. Wir, ein paar Kollegen und ich, haben zu diesem Anlass eine deftige Linsensuppe gekocht, was an sich schon ein kleines Fest war. Ahh, ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

I don’t have much time to prepare for Christmas at home. Lots of activities in school instead, which I like. We made soup the other night to serve visitors and friends of our secundary school in Affeltrangen, who came to watch the opening of the first picture of the advents calender of the village. It has been a tradition for some years that our school takes part. Cooking together in the afternoon was a little celebration itself. I’m looking forward to next year already. 

Gross in Weihnachtsstimmung bin ich noch nicht. Vielleicht ändert sich das, wenn wir in der Schule in aller Herrgottsfrühe am nächsten Dienstag die ebenfalls traditionellen Grittibänzen backen. Advent findet für mich also vor allem am Arbeitsplatz statt, was ich durchaus zu schätzen weiss.

Soon we are going to bake bread men (Grittibänzen) for all students early in the morning, which is also a lovely tradition I love very much. 

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Zu Hause falte ich Papiersterne. Ein richtiges Sternenglück macht sich breit, das ich gerne teile.

At home I’ve been folding paper stars. Lucky me!

Sonntagsfreude: Pandoro

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Pandoro tönt wunderbar schmackhaft und sonntäglich, findet ihr nicht?

Meine italienischen Gene, obwohl nur in geringer Anzahl, schlagen hier voll durch.

Allerdings habe ich Panettone mit Rosinen und Dörrfrüchten lieber, so lieb, dass ich mir im Verlauf des Winters bestimmt zwei- oder dreimal einen halben grossen zum Zmittag gönne. Ich reisse Brocken aus dem doch eher trockenen Gebäck und tunke sie in heisser Ovomaltine. Zum Glück sieht mir niemand beim Essen zu. 🙂

Den Pandoro habe ich wegen der Verpackung gekauft, denn daraus lässt sich ganz einfach ein Lampenschirm basteln. Man muss den Karton unten entfernen und oben ein rundes Loch schneiden, so dass die Fassung der Glühbirne durch passt. Und da die modernen Energiesparlampen ja nicht mehr heiss werden, besteht keine Brandgefahr. Ich würde aber unbedingt vorher eine Wärmeprobe machen. Manuell.

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Rita sammelt heute Sonntagsfreuden.