Archiv der Kategorie: Papierarbeiten/Paper art

Hawaiian Quilt – Samstägliche Stoffspielerei – Bingo 2023

Standard

Seit Jahren habe ich ein dickes Buch über historische Patchwork Quilts aus aller Welt. Es ist eine Riesensammlung, und zu jedem abgebildeten Stück erfährt man viel über die Tradition, das Muster und auch über die Person, die den Quilt gemacht hat. Das Buch ist eine riesige Inspirationsquelle, und schon manche meiner umgesetzten Ideen hat ihren Ursprung in diesem Buch. Kürzlich sind mir die hawaiianischen Appliqué Quilts wieder in den Sinn gerückt. Heute ist der Tag, diese für mich neue Technik auszuprobieren. Zuerst ging es also ans Muster Entwerfen. „Machst du Scherenschnitte?“, hat mein Mann gefragt. Genau dieser Weg führt mich zum Schnittmuster für die Applikation.

I want to try out a new technique which I saw on a blog I have been reading for years. I remembered the thick quilt book I bought many years ago. It has been a huge source of inspiration for me ever since. There are a few Hawaiian Quilts exhibited but no insturctions. I think I’ve found a why to get a nice result. I have already noticed that I need to make the appliqués bigger in order to sew them neatly. For now it has got too dark … Can’t wait to stitch on tomorrow. And I will have to wear my reading glasses.

Für den ersten Versuch wollte ich eine einfache Form wählen. Ich merke schon, dass ich die blumigen Schneeflocken grösser machen muss, damit ich sie schön auf die Unterlage staffieren kann. Mittlerweile ist das Licht so schlecht geworden, dass ich zu wenig sehe und meine samstägliche Stoffspielerei bei Seite lege. Ich werde morgen ganz bestimmt mit der Lesebrille weiter arbeiten.

Auf dem Bingo bei Anita kreuze ich ab: Eine neue Technik für mich.

Auch verlinkt mit Andrea von Karminrot in Berlin.

Das fertige Stück kannst du hier anschauen.

The finished appliqué can be seen here.

Dämmerung – Samstags 50 * 22 – Twilight

Standard

“When twilight drops her curtain down

And pins it with a star

Remember that you have a friend

Though she may wander far.”

― L.M. Montgomery

Wie schön der Stern am Fenster leuchtet. Die Dämmerung dauerte heute Morgen ewig und heller wird es auch nicht werden. Und werde im Auge behalten, dass ich heute einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft machen möchte. Vielleicht fahre ich noch ins Dorf hinunter, um das Nötigste einzukaufen, obwohl die direkte Strasse unpassierbar ist. Vielleicht bleibe ich auch zu Hause und nähe meinen Quilt zusammen. Vielleicht … Nichts muss, alles kann. Das ist Samstag, auch Samstag vor dem grossen Fest.

Weihnachten halte ich einfach. Niemandem, am wenigsten mir, ist gedient, wenn ich auf dem Weg unter den Christbaum dünnhäutig und genervt bin. Das ist mein Weihnachtsgeschenk an alle, die auf mich angewiesen sind: Ich bewahre die Ruhe, habe Verständnis und bin geduldig. Mein Geschenk ist nicht für viel Geld zu haben, aber es kommt sehr gut an. Wie glücklich gucken die Jugendlichen, wenn ich ihnen sage, dass wir vor Weihnachten keine Prüfungen mehr schreiben, dass wir uns in der Stunde Zeit nehmen, um alle Arbeiten fertig zu machen und Blätter gemeinsam einzordnen. Wie entspannt sie auf einmal sind, wenn ich sage, dass ich die Säumigen nur aufgeschrieben habe, damit ICH nicht vergesse, dass da etwas zu erledigen ist, bevor das Jahr wechselt. Sterne falten, statt Voci und Grammatik zu lernen, erntet ebenfalls Beifall. Darüber hinaus stelle ich fest, dass der Umgang mit der Leimtube etwas ist, das man auch lernen muss. Geduld und Sorgfalt. Überfachliche Kompetenzen, keine Zeit ist dafür besser geeignet als die Vorweihnachtszeit.

Was kümmert es mich dann, dass dieses Jahr vielleicht keine geschmückte Tanne in meiner Stube steht, dass es an Weihnachten etwas zu essen aus dem Vorratsschrank gibt und der Wein nicht dazu passt.

Euch allen wünsche ich einen schönen vierten Advent.

That’s the downside of a slow and simple Christmas: There isn’t much to see before, and it might even be a bit difficult to get into the mood, feel the spirit of Christmas. However, what’s the spirit of Christmas anyway. It has nothing to do with a clean house, a huge tree, big presents, a delicious meal and the appropriate wine. I keep Christmas simple because I want to keep the balance, have endless patience and limited understanding for the people who depend on me. Like my students. They are grateful if I do not flip out and lose my temper because I am stressed. In return I get happy children whose eyes twinkle like stars if I tell them there won’t be a test before Christmas, that we will take the time to finish work in progress, no extra homework. They are eager to fald a paper star instead of studying vocabulary and grammar. I don’t mind listening to Ukrainian language for once. There are other things I can teach them besides German. To be honest, these boys and girls don’t know how to fold paper correctly and thoroughly, they don’t know how to glue. So I am good. Mission accomplished: I am teaching, they are learning. 🙂

And the most fufilling apsect of it: they took some extra sheets to make more stars in their free time and give their homes and give their homes a Christmassy shine. Sitting in my humble home on Christmas Eve, I will remember that. I am ready.

How about you?

Happy forth of Advent to all of you.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

St. Nikolaus – Saint Nicholas

Standard

Es braucht ein leeres Gurkenglas, Papierreste, einen Bleistift zum Zeichnen der Formen, eine Schere und Weissleim. Die Idee ist von hier vor einem Jahr exakt am gleichen Tag.

Nikolaus, du guter Mann,
hast einen schönen Mantel an.
Die Knöpfe sind so blank geputzt,
dein weißer Bart ist gut gestutzt,
die Stiefel sind so spiegelblank,
die Zipfelmütze fein und lang,
die Augenbrauen sind so dicht,
so lieb und gut ist dein Gesicht.

All you need is a jar, paper, a pencil, a pair of scisors and glue. I was looking for a little St. Nicholas project and found it here. St. Nicholas on my bench matches the one in the poem. Of course without the soot and ashes.

As I drew in my hand, and was turning around,
Down the chimney St. Nicholas came with a bound.

He was dressed all in fur, from his head to his foot,
And his clothes were all tarnished with ashes and soot;
A bundle of toys he had flung on his back,
And he looked like a peddler just opening his pack.
His eyes — how they twinkled! his dimples how merry!
His cheeks were like roses, his nose like a cherry!
His droll little mouth was drawn up like a bow,
And the beard of his chin was as white as the snow
.

https://www.lyricsondemand.com/christmascarols/t/twasthenightbeforechristmaslyrics.html

Meine Woche – Last Week

Standard

Meine Woche

Geärgert …. Nein, das gibt Magengeschwüre.
Gedacht …. Dieser Sommer dauert gefühlt ewig. Ich liebe Sommer.
Gefragt .… Habe ich alles in den Rucksack gepackt?
Gefreut: …. Morgen beginnt die dreitägige Säntiswanderung. Drei Tage lang unterwegs, wie schön.
Gefühlt …. Freundschaftliche Verbundenheit, die Fülle des Lebens.
Gegessen …. Trockener Mississippi Cake, in heisse Schoggi getunkt.
Gehört …. Oboenmusik in der Kirche.
Gekauft …. Setzlinge von Lattich und Endiviensalat.
Gelacht …. Über Situationskomik, aber nicht alle sehen sie.
Gelesen …. Analysen zur Lage in der Ukraine.
Genossen ….. Den Fussmarsch zur Schule am frühen Morgen grad zweimal.
Geplant …. Heute noch eine Fahrt auf die Schwägalp. Ob die Sonne noch kommt?
Gesehen …. Wir gucken aktuell „Mr. Monk“ und „Silicon Valley“ im Wechsel.
Gespielt/Gebastel/Gehandwerkt/Geschrieben …. Eine Origami Libelle gefaltet.
Getan ….. Nebst der Arbeit ganz bewusst nichts.
Getroffen …. Viele alte Bekannte und Freunde.
Getrunken …. Freitagnachmittags nach dem Fussmarsch nach Hause einen alkoholfreien Saft (än Möhl) in der Gartenbeiz im Nachbarort.
Geweint …. Bei schöner Musik im Auto kommt Melanchlie auf, dass die 80er Jahre vorbei sind. Das waren gute Zeiten. Was für ein Affenzirkus dagegen heute.
Gewundert …. Was geht in den Köpfen gewisser Menschen vor?

Last Week

Angry? …. No, it’s unhealthy.
Tought …. This summer feels like going on forever.
Asked .… Have I packed everything I need for the hike?
Joy? …. Tomorrow, we are leaving for Säntis on foot.
Felt …. Friendship and connection.
Eaten …. Dry Mississippi Cake, soaked in hot chocolate.
Listened to …. Heavenly music in church.
Bought …. Seedlings of portulak and salad
Laught …. Can you see humor in everyday situations? I can.
Read …. Analysis of the situation in Ukrainia.
Enjoyed ….. I marched to school twice last week, starting before dawn.
Planned …. Driving the car to Schwägalp this afternoon. I might eat some ice cream there.
Watched …. Episodes of „Mr. Monk“ und „Silicon Valley“.
Hand crafted …. An origami dragon fly.
Done ….. On purpose, nothing besides school.
Met …. So many old aquaintances and friends.
Drunk …. Cider without alcohol (called Möhl) in the closest restaurant where poeple sit, drink and play cards or just watch who comes by. You have to wait for a looooong time.
Cried …. Always if I happen to listen to music form the 80s. What a wonderful time it was, compared to these days.
Wondered …. What are these people thinking?

Ein Couvert voll Frühling – Spring Mail

Standard

What would be in your envelope?

Was würdest du in deinen Briefumschlag stecken?

Ich überlege mir schon mal, was ich ins

Sommercouvert und den

Herbst- und Winterumschlag stecken könnte.

Osterhasenparade – For the Children

Standard

Im Ganzen habe ich drei Oserhasenparaden zugeschnitten. Dazu einen Pappierstreifen falten und einen halben grossen und einen halben kleinen Osterhasen an die Kante zeichnen, dann ausschneiden. Ich klebte die Girlanden auf ein grünes Papier und dieses um eine Konservendose, in der vorher Maiskörner drin waren. Diese Dosen sind ein bisschen kürzer, dafür dicker.

After cutting three Easter bunny parades, I am ready for the egg hunt tomorrow. The three Easter baskets are for the grandkids and their older sister. I wanted to keep them small so the children wouldn’t experience a sugar shock. I’m sure they will get some more chocolat from other relatives.

Befüllt werden die Dosen mit Schokoladeeiern und einem kleinen Schokohasen. Diese Osternestli sind zugegeben nicht sehr gross, aber man möchte ja nicht, dass die Enkelkinder einen Zuckerschock erleiden. Mir schwant nämlich, dass die Lieben genügend Süsses zu Ostern geschenkt bekommen. Fürs Eiersuchen bin ich jetzt also gerüstet.

Happy Easter

Frohe Ostern

Huhn im Korb – Fresh from The Farm

Standard

Immer frische Eier. Ich bin ein grosser Fan meiner Hühner.

Always fresh eggs. I’m a big fan.

Zum Nikolaus – 🎄 🎄 🎄 🎄 – Saint Nicholas

Standard

Der morgenliche Milchkaffee hinterlässt eine leere Packung. Ich schneide ihr den Kopf ab und packe sie in rotes Zeichenpapier. Ich klebe einen Nikolaus mit schwarzen Stiefeln, weissem Bart und roter Mütze aus Restepapier. Ich fülle ein paar Nüsschen und Kägi-Frettli hinein und stelle den Nikolaus neben sein Holzhüttchen. So ein schöner Start in den Sonntag.

Tomorrow is St. Nicholas Day. Usually St. Nicholas comes to people’s doors and brings tangerines, chocolate and nuts for the children along with some good advice how to be a good child. I’ve always been afraid of St. Nicolas even as agrown-up. I am not sad if he doesn’t knock tomorrow. It’s St. Nicholas Day for me anyway.