Archiv der Kategorie: Momentaufnahme

Momentaufnahme – This Very Moment

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denke ich: ans Freichlichtmuseum Ballenberg und daran, in welches Haus ich am liebsten einziehen möchte. Das aus dem Appenzellerland, dem Zürcher Weinland oder das Tessinerhaus?

mag ich: Dass es am Abend noch hell ist, wenn ich schlafen gehe und immer noch hell, wenn ich das erste Mal erwache. 😉

mag ich nicht: Daran denken, was noch alles sein sollte, bevor die Sommerferien beginnen.

spüre ich: Dass ich aufpassen muss, dass es nicht zu viel ist.

freue ich: Mich, dass wir eine Pause in der Sorge um den Sohn haben dürfen. Ausgestanden ist noch nichts.

fühle ich: grosse Unterstützung von Menschen, von denen ich es nicht erwartet hätte.

trage ich: keine Socken an den Füssen: Es ist wirklich Sommer!

brauche ich: ein bisschen Abstand von gewissen Menschen.

höre ich: die Kuckucksuhr in der Stube sieben mal rufen.

mache ich: eine Erdbeerroulade

lese ich: „It’s okay, not to be okay“

trinke ich: Mandelsirup aus Lion, wo wir waren, als die Welt noch in Ordnung schien.

vermisse ich: nichts

schaue ich: jeden Abend eine Episode von Mr. Monk.

träume ich: von den Sommerferien am See und im Atelier.

I’m thinking: What a wonderful time of the year.

I like: strawberries with cream.

I don’t like: grading tests.

I’m feeling: my heart beat.

I’m looking forward to: the movie night tonight

I’m feeling: the warmth crawling into the house.

I’m wearing: shorts and t-shirt, no socks. It finally is summer!

I need: nothing, I have all I need.

I’m listening: to the ticktock of the clock.

I’m doing: I’m writing this post, no big projects though.

I’m reading: 5 to 10 pages of my courant book before I fall asleep. I’m so tired!

I’m drinking: almond syroup from Lion France. Delicious!

I miss: nothing.

I’m watching: Mr. Monk

I’m dreaming of the lake and the shop, the shoes I’m going to make in July and the outdoor museum I’m going to visit.

I’m not sure which house I want to move into. This one is high on the list though.

Hier geht’s zum Original

Katze im Abendlicht – A Room with A View

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Wir wohnen in einem alten Bauernhaus mit Scheune. Nachdem diese nach 10 Jahren von vollgestopft mit Holz und Allerlei fast leer ist (es gibt da noch ein Heubett für die Katzen, ein paar Werkzeuge zum Heuen und Bretter, die zu lang sind, um sie wegzubringen), habe ich gegen Westen zwei Lücken in die Wand gesägt und zwei Fenster eingesetzt. Durch diese scheint am Abend die Sonne. Der Boden über dem Badezimmer ist deshalb zu einer erhellten Plattform geworden, wo man in aller Beschaulichkeit ein Bschorle oder ein Bier trinken und ein bisschen quatschen kann. Gestern Abend leistete uns Lola Gesellschaft, denn das Fenster, eigentlich nie offen, erregte ihre Neugierde.

Heute Morgen ist der Frühling zurückgekommen. Die Sonne, auf der anderen Seite des Hauses scheint mir mitten auf den Tisch und lockt mich nach draussen. Allerding sollte der Mielemann kommen und den Geschirrspüler flicken. Wünsch mir Glück, dass das möglich ist.

We live in an old farmhouse with an attached barn, that after ten years of hard work, is almost empty. I cut out two openings a while ago and fitted two windows in in order to have more light in the barn. As we are in the middle of April, we can watch the sunset from this lovely plattform over the bathroom that the previous owner had attachted to the house and built in the barn in the late seventies. This lovely spot with a view to the west is perfect for a happy hour drink and a chat. Yesterday Lola kept us company. The window mostly closed, caught her interest.

This morning with the sun on the other side of the house, spring has sprung again. Let’s do some work outside. However, the Miele man is supposed to come and fix our dishwasher. Whish me luck that it can be fixed.

Kuchen vom Feuer – Outdoor Baking – Tadahh!

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Experimentieren an einem schönen Frühlingsabend. „Wilde Küche“ war mein Ratgeber. So gut, so einfach.

Experimenting on a lovely spring afternoon. „Wild Kitchen“ – outdoor cooking was my guide. I’m very pleased with the book and the result.

Kleine Blümchen – Friday Flowerday

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Ob es am Frühling liegt, dass ich den Eindruck habe, die Tage seinen mit Unterricht und schulischen Belangen mehr als gefüllt? Ich schaue aus dem Fenster, sehe die Wiesen langsam grün werdend im Sonnenlicht. In anderen Jahren habe ich jede freie Stunde draussen rund ums Haus herum verbracht, konnte nicht genug kriegen vom Aufräumen, Wischen, Umgraben, Pflanzen und Planen. Und heute bin voll im Pausen- und Feierabendmodus. Ich schon mehr als zufrieden, dass ich sehen kann, wie mein Bier zu wachsen beginnt und ich ein paar Blümchen pflücken kann.

Was du heut nicht kannst besorgen,

verschieb getrost auf morgen.

I’m not achieving any goals these days besides work and the tasks around it. I get up and work and then there isn’t time to actually do something. Instead I sit at the window and watch the grass getting green in the sunlight. In other years, I spent each free hour outside, couldn’t get tired of harking, cleaning, cutting, planting and planning. Today I feel nothing than having a nice break and happy hour. I am more than pleased that I can see how my bere starts to grow and pick a few flowers.

Put off till tomorrow

what you can’t do today.

🙂

Igel am Morgen … – Samstags 11 * 22 – Working Wonders

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… vertreibt Kummer und Sorgen.

Oder auch nicht. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass es kein richtiger Igel ist, sich nur ebenso stachelig anfühlt. Andere Leute denken an einen Fakir. Mein Rücken hat mich ausgebremst und so liege ich nun in kürzeren Abständen für längere Zeit auf meiner Igelmatte und starre die Zimmerdecke an. Zur Abwechslung darf es auch ein Wärmekissen sein. Dazwischen mache ich Rückenübungen und hoffe, dass alles schnell besser wird. Denn das Leben, ansich schon anforderungsreich genug, ist sehr anstrengend, sogar wenn ich nichts tue. Dabei wollte ich doch mein Arbeitszimmer aufräumen, den Deutschunterricht für die ukrainischen Jugendlichen planen und Vorbereitungen für die Delegiertenversammlung am Mittwoch treffen. War wohl ein bisschen viel … Die Katze leistet mir seit heute früh auf dem Sofa Gesellschaft. Gestern habe ich noch mit den Hühnern gespielt.

6.55 h: Gerade geht die Sonne auf. 🙂

How do you call this thing, hedghog or fakir mat? Actually, it works wonders against back pain, and I wouldn’t know what to do if I hadn’t this magic thing. I am parked there unfortunately although my schedule is full. Or should I say because? I wanted to rearrange my studio, prepare for the Ukrainian students and a meeting on Wednesday. Could be a boring weekend instead laying there and staring at the ceiling. Meanwhile the cat is keeping me company on the sofa. Yesterday I played with some hens.

6.55 am: the sun is rising. 🙂

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Danke für alles – Thanks for Everything

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Ich war weg und bin wieder da. Fünf Tage in Andiast an der Sonne. Fünf Tage in der Küche mit schönster Aussicht. Wir, meine Arbeitskollegin und Freundin und ich, haben mit der grossen Kelle angerührt, fürs leibliche Wohl von 40 Menschen gesorgt. Es gab viel zu tun und war schön. Wiel smartphones so langweilig sind, hatten wir am Mittwoch sogar Hilfe beim Früchte schnippeln.

We spent a week with students in Andiast, a little village in the mountains. The students went skiing and my colleague and friend and I were cooking from morning til night. We cut a lot of fruits and vegetables, hard work, but very satisfying. We had the fantastic weather and a spectacular view from the kitchen window (picutre one). The day before yesterday, some girls came into the kitchen and mentioned how boring smartphones are. They’d rather help us cutting fruits. There wasn’t much time to go out and about, but yesterday I went up the hill and took a few photographs.

Momentaufnahme – Gerade jetzt – Yeehaw!

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denke ich: an den Brunch im Planet One in Arbon

mag ich: dass in einem Garten ein Amselmännchen auf dem Gartenhag sitzt

mag ich nicht: an die Schule denken

spüre ich: einen dumpfen Schmerz im linken Handgelenk

freue ich mich: aufs Skilager in Andiast in drei Wochen

fühle ich: Yeehaw! Eine grosse Dankbarkeit

trage ich: eine braunen Wollwalkrock und eine gelbe Fleecejacke

brauche ich: nichts

höre ich: die Geschirrwaschmaschine brummen und Nachbars Hahn krähen, die Wanduhr ticken.

mache ich: diese Zeilen tippen, ein Bild suchen und in fünf Minuten die Haare waschen

lese ich: The Real Antony Fauci

trinke ich: eine Tasse Brennnesseltee

vermisse ich: eine schlagfertige Entgegnung auf: „Nein, ihre Eltern können nicht besucht werden.“ Ich war leider sprachlos. Meine Eltern haben ihr ganzes Leben lang ihre eigenen Entscheidungen getroffen, aber ihre Meinung zählt nicht mehr.

schaue ich: an den Horizont – der Himmel brennt

träume ich: von grünen Wiesen, Sommerwärme und Freiheit.

I’m thinking: having brunch in a canteen soon. I’m not allowed to go in restaurants.

I ‚m enjoying: seeing a male blackbird sitting on the fence

I don’t like: thinking of school

I’m feeling: pain in my left wrist

I’m looking forward: the classcamp in the mountains in three weeks

I’m feeling: Yeehaw! I‘, very gratefull for the Canadians in the streets.

I’m wearing: a brown felt dress and a yellow fleece jacket 

I need: nothing

I’m listening: to the clock-a-doodle-do fo neighbours‘ cock

I’m doing: writing these lines, looking for a photograph and wasing my hair in five minutes

I’m reading: The Real Antony Fauci by Robert Kennedy Jr.

I’m drinking:  a cup of stinging nettle tea

I miss: an apropriate respons to the reciptionist saying: „No, your parantes can’t be visited.“ I was speachless. My parents made their own decisions their whole lives, now they are not even asked about having or not having a visitor.

I’m watching:  The horizon- the sky is in fire

I’m dreaming: green meadows, summer warmth and freedom

verlinkt mit Momentaufnahme 33 bei Rina

Gerade Jetzt – Momentaufnahme – This Very Moment

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Eine Idee von Rina

Denke ich, dass dieser Sommer ein sehr scheuer war. – This summer has been very shy.

Mag ich unsere Holzheizung sehr. – I love our wood stove.

Mag ich nicht, dass mein Husten einfach nicht verschwindet. – I‚m wondering when I will get rid of my cough.

Fühle ich, dass mein Magen knurrt. Tomatenmozzarellasalat zum Zmittag hat nicht gerade viele Kalorien. – I had a tomato-mozzarella-salad for lunch, which isn’t very long lasting. I’m hungry already.

Tage ich wieder wollene, handgestrickte Socken. – Today I’ve started wearing handknitted wollen socks again.

Brauche ich etwas Warmes zu trinken und eine dicke Scheibe Konfitürebrot. – I need a piece of bread with jam and a cup of tea right now.

Höre ich das TickTack der Kuckucksuhr in der Stube. – I can hear the ticktock of the cockoo clock in the living room.

Mache ich Ordnung auf meinem Pult. – I’m rearranging my desk.

Lese ich „Zwei alte Frauen“. Ich habe das Buch vom Stapel genommen, um meinem Vater im Spital etwas vorlesen zu können, falls ich ihn besuchen dürfte. – I am reading „Two old women“ by Velma Wallis. I would be reading it to my father in the hospital if I was allowed visit.

Trinke ich Schwarztee mit einem Schluck Milch drin. – I’m drinking black tea with a drop of milk.

Vermisse ich die Leichtigkeit des Seins. – I’m feeling quite heavy right now.

Schaue ich aus dem Fenster und sehe das der Regen wieder fast aufgehört hat. – I’m watching the rain fall from a grey sky.

Träume ich von einer Reise nach Osteuropa. Es gibt viele schöne Erinnerungen im Haus. 🙂 – I’m dreaming about a trip to eastern Europe. So many lovely memories in the house.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.