Archiv der Kategorie: Sewing/Nähen

Am richtigen Ort – The Right Place

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Ich bin am rechten Ort.

Mein Zuhause ist eine friedliche Zuflucht.

Bis Donnerstag bleibe ich zu Hause und wende mich Postivem zu. Es fühlt sich gut an. So viel Zeit nur für mich. Der Postbote hat mir Lektüre gebracht, die Stoffkiste ist bis oben gefüllt, und alle anderen Zutaten für die lustigen Wichtel habe ich auch zur Hand. Ansonsten gehe ich viel spazieren, atme den Duft des Waldes und der Wiesen, schaue in die Ferne (der Säntis ist schon weiss geworden). Heute koche ich auch ein feines Mittagessen.

This is an update from my leprechaun workplace. I am at home until Thursday. What a blessing. So much time to spend with me. I’ve got some books to read and a box of fabrics filled to the top. There is enought material and time to sew as many little men and women as I need for the show case in school.

I’m at the right place.

My home is a peaceful retreat.

Verlinkt mit „Virtueller Handarbeitstreff“.

The Cat and I – Wohltuend – Zauberwort

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Wir haben so viele Ideen, Pläne, Visionen. Was wir nicht alles tun wollen, müssen, können, könnten … Menschen erzählen von ihren grossartigen Projekten und Vorhaben, die sie anpacken werden, oder wenn sie sagen, dass sie dies und das nicht kaufen, sondern selber machen können. Könnten, wenn … „Mache mue mers!“, denke ich oft und sage es selten. Die Worte bleiben mir im Hals stecken. Aber das ist eine andere Geschichte.

Finally, I really wanted to do something after being so tired all the time. Like other people I have lots in mind but no energy. What’s making the difference? – I read a magazine this morning. And there I’ve found the sentence: „Doing is the magic word.“ Yes, indeed. I often think it (but doesn’t dare say it out loud) when people tell about their visions, their projects, their wishes. „Mache mue mers“ in Swiss German.

Und selber merke ich es ja auch, dass die Arbeit einen so ermüdet, dass für kreatives Schaffen die Energie fehlt, dass die Tage immer schon rum sind, wenn eine Idee verwirklicht werden will, dass es hundert Ausreden gibt, warum ich nicht gerade jetzt, dies oder jenes mache, dass der Kopf zu voll ist, um Musse zu haben, der Schlaf ausbleibt, weil die Gedanken kreisen und das Spiel am nächsten Tag von Neuem beginnt.

Vielleicht liegt die Wurzel der Untätigkeit tatsächlich am schlechten Schaf? Hei, wenn es dagegen ein Mittel gäbe! Und tatsächlich hat mir eine Freudnin empfohlen, einen Leberwickel zu machen, wenn ich nachts um 2 Uhr aufwache. Erst da ist mir das Buch „Wohltuende Wickel“ wieder in den Sinn gekommen, dass mir zur Geburt des dritten Kindes geschenkt wurde. Vor 30 Jahren, so scheint es, war Krankenpflege schon mal näher an der Natur.

It might be due to bad dreams and wonky sleeps at night that I don’t get into gear. So I was very eager to try out liver wet packs when a friend told me about. I remembered a book I had gotten in the 80s about hot and cold wet packs. It has been in my book shelf ever since. What an interesting and practical read! And so I actually did something.

Was für eine interessante und praktische Lektüre mir da unverhoft wieder in die Hände gekommen ist. Und wie sie mich motiviert hat, ein Wickeltuch zu nähen. Aus Wolle (wie gut, dass ich Wollvlies in Fülle habe, aber eine Wolldecke tut es auch). Der Einwand, dass alles, was man sich um den Bauch wickelt, verheddert, lass ich nicht gelten. Die angenähten Bändel bewahren vor diesem Unbill. Und die Wolle wird die Feuchtigkeit aufsaugen, so dass das Pyjama trocken bleibt.

I used wool so my pyjamas stay dry. There is also a layer of cotton because I don’t want the wool to be itching on my belly. Soemone mentioned that she doesn’t want to be caught in the layers of the wet pack. No, Lady, this won’t happen due to the cords. When I prepared them, the cat started a fight. Who has won the competition? Right.

Und weisst du was? Ich geh das jetzt ausprobieren und mache einen erholsamen Mittagsschlaf.

Das Zauberwort heisst „TUN“.

What’s the magic word again?

„DO“

La Modista

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Gruselig mag ich nicht besonders, und Halloween schien mir vor allem ein Geschäftsmodell zu sein, wenigstens in unseren Breiten. Aber vielleicht lag ich da ja falsch, denn wenn ich unsere Schüler betrachte, die sich schon Wochen vorher darüber freuten, dass der 31. Oktober dieses Jahr ein Montag ist und sie deshalb Englisch auf dem Stundenplan haben. „Dürfen wir uns verkleiden“, haben sie mich gefragt. Und nach kurzem Überlegen fand ich keinen Grund, nein zu sagen. Wenn Schule ein Lebensraum sein soll, dann müssen erstens Traditionen (auch junge) gelebt und Schülerwünsche erfüllt werden können. Ist es ein Zufall, dass sogar die Schülerorganisation Halloween feiert und man sich anmelden kann?

In meinem Ferienland in diesem Herbst, ist Halloween bereits überall. Ich konnte angesichts des anstehenden Schulevents nicht zurückhalten, in einem Geschäft einen Augenschein des Angebotenen zu nehmen. Es war nicht einfach, zwischen all dem Grusel einen Einkauf mit gutgelaunter Ausstrahlung zu tätigen. Die Spinnenhandschuhe waren schliesslich meine Wahl.

Zu Halloween assoziiere ich die Farben Schwarz, Violett und Orange. Also beschäftigete ich mich weiter mit dem Thema, bis ich die Eingebung hatte, mir einen Hut zu nähen. Mag sein, dass mich das Bild „La Modista“, das ich am vergangenen Dienstag im Kunsthaus Zürich gesehen hatte, dazu inspirierte, mir einen Hut zu nähen. Ich zeichnete auf Packpapier, entwarf ein Schnittmuster, suchte in meinem Fundus nach Stoff und machte mich ans Werk, einen rollenden Prozess, wie immer. Leider wurde der Prototyp zu klein, weshalb der passende Hut jetzt aus dem Stoff zweiter Wahl genäht wurde. Ich finde ihn trotzdem gelungen. Für den 31. Oktober bin ich jetzt bestens gerüstet. Ich werde schwarz tragen und mir ein oranges Halstuch umbinden.

I’ve had second thoughts about Halloween celebrated in our parts of the world, mostly because I’ve connected it with business. What it is, no doubt. However, seeing my students all excited about the fact that the 31st of Ocober is a Monday this year and they would have English, I couldn’t find any reason why not come in costumes and do some trick or treat. To make the event more interesting, the whole school is celebrating Halloween. Not to myself: Get some candies for the kids!

Meanwhile in Ireland Halloween is all over the place. Shops are full with the most scary, horrific and wonderfull items. In Glasgow, I found myself a pair of gloves. Nothing too abhorrent. As I associate the colours purple, black and orange with Halloween, there were still some things missing.

The fact that I saw a painting in the museum I went with my sister on Tuesday may be a reason why I wanted to sew a hat. I took out some packing paper, draw, cut and started from scratch not spening a dime. Unfortunately the prototyp turned out to small and I had to give it another try with the second favourte fabric.

After a day of pleasant designing, cutting and sewing, I am very pleased with the result and can’t wait to get dressed for the event. First time ever. I’m going to wear black and an orange handkerchief together with my hat and the gloves. I may paint a spieder web on my left cheek. I’m sure I will be the best dressed teacher. 🙂

Verlinkt mit dem Halloween Bloghop bei Ulrike

Wollen dürfen

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„Ahhhhhrg, da fehlt noch ein Komma“, sagte die Deutschlehrerin.

Darin sind wir uns wohl einige: wenn wir dürfen, ist das Leben beschwinger, macht es mehr Spass, fällt es leichter.

Musst du noch arbeiten oder darfst du schon?

Heute habe ich den SuS gesagt, dass die Schnellen letztes Mal herausgefunden haben, wie man die Nähmaschine einfädelt und dass das natürlich sehr praktisch sei für diejenigen, die langsamer sind, weil sie dann einfach losnähen können. Aber die Schnellen wüssten jetzt eben etwas, was die anderen nicht wüssten. Und es liege jetzt an ihnen, was sie aus dieser Erkenntnis machen wollten. Und zu meiner Verwunderung haben sich tatsächlich einige motiviert gefühlt, das Einfädeln ebefalls in Angriff zu nehmen. Ja, sie wollten sogar ausprobieren, ein Spülchen zu füllen.

Das war es dann auch mit den positiven Erlebnissen aus dem TW-Unterricht von heute morgen … Aber vielleiht ist es ja tatsächlich Erfolg genug? Ich bleibe dran.

Und selber könnte ich mich nach dem heutigen Erlebnis überwinden, die alte Singer einzufädeln …

Coming Home To Me – Heimkehr

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Ich habe gestern die Pfoten, ein paar Hemden und den Quilt nach Hause geholt. Dass David diese Pantoffeln überhaupt so lange behalten hat? Der Quilt wurde oft gebraucht (aber das wusste ich schon vorher). Er hat Spuren des Lebens abbekommen, und ich will ihn erst flicken, bevor ich ihn in Gebrauch nehme. Sechs Stoffquadraten hat die Wäsche nicht gut getan, weshalb ich sie heraustrenne und einen blauen Ersatzstoff in die Leerstelle setze.

I brought a few things home from David’s appartment: his lion slippers (why had he kept them for so long?), his favourite shirts and the quilt I had made him years ago. The quilt was frequently used but is still beautiful and vibrant. I’m going to take out some patches – the wollen ones that have shrunk – and replace them.

Beim Betrachten der Stoffquadrate werden Erinnerungen wach, Erinnerungen, die nur ich in mir trage, weil ich die Flicken zusammengesetzt habe und beim Nähen wusste, wer die Decke bekommen würde. Wie doch die Jahren vergangen sind … Vielleicht nähe ich aus den Hemden Erinnerungsquilts? Ich werde die Löwnepfoten behalten, wenigstens noch ein Weilchen …

The quilt is full of memories because I put the pieces together thinking of the boy who would recieve the quilt. How the years have gone by … Was it a birthday or Christmas gift? I don’t remember … I may sew a quilt or three quilts using the shirts … And I’ll keep the lion slippers, at least for a little while

Der mit dem Seepferdchen – Which one? – All of them?

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Und wenn aller Stoff vernäht ist, hat es im Laden noch mehr.

There is more fabric in the store …

Vorerst finde ich aber noch Resten in der Kiste. Vielleicht verliert er ja auch sein Haar nicht. Auf jeden Fall ist es gutes Gefühl parat zu sein, falls …

There is some fabric left from projects years ago. I wonder if he remembers the pyjama bottoms he had when he was 4 years old? He might even not lose his hair … But it’s good to be ready in case …

Ein paar Paar – Samstags 6 * 22 – One Hundred Percent Cotton

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Vier meiner fünf Arbeitstage sind so voll gestopft, dass der fünfte bereits um 10 Uhr endet, was eine wunderbare Sache ist. Zwar denke ich jeden Donnerstag, dass ich das Pensum unmöglich schaffen kann. Aber dann wird es fünf Uhr, und bin ich total aufgestellt und rundum zufrieden, dass ich es erstens geschafft und zweitens der Freitag dann nur noch ein Klacks ist. Jeden Donnerstagabend kommen bei mir Feriengefühle auf, denn der Freitag ist gefühlt ein freier Tag. Gestern habe ich ihn verblödelt. Die Nachmittagsstunden sind irgendwie einfach zerronnen. Nichts gemacht. Muss auch mal sein.

Zum Glück ist heute Samstag, für den ich Pläne habe. Noch im Dunkeln sind wir aufgebrochen, den Sonnenaufgang zu bewundern. Es war mit Bise eisig kalt, und ich habe bedauert, nicht die Handschuhe und zusätzlich zur Mütze auch ein Stirnband angezogen zu haben. Warme Leggings für die Knie wären auch nicht schlecht gewesen. Das Frieren hat sich aber gelohnt! Was für ein wunderbarer Start in den Tag.

Wieder zurück über die Felder auf dem alten Kirchweg, geniesse ich jetzt die Wärme im Haus, eine Scheibe Honigbrot und einen zweiten Kaffee. Ich sitze am Schreibtisch und lasse mir die Sonne auf die Hände scheinen. Auf dem Arbeitstisch liegen die Teile für ein Schnittmuster, denn ich möchte gerne Boxershorts nähen.

Ist euch auch aufgefallen, dass es kaum mehr Baumwollunterwäsche (ausser man kauft sie bei Wasschbär für 38 Franken das Stück), sondern nur noch Mischgewebe gibt? So will ich mir halt ein paar Paar Unterschläuche aus einem alten Bettlaken nähen und ausprobieren, ob das eine Lösung für die Leere in meiner Unterwäscheschublade ist.

Das Schnittmuster (von hier) ist viel zu gross, auch wenn ich Grösse XS ausschneide. Also passe ich es jetzt erst mal an. Hast du schon selber Unterhosen genäht und kannst ein Schnittmuster empfehlen? Wie ich darin aussehe, ist mir übrigens egal. Hauptsache, ich fühle mich wohl!

Good morning, my dears!

I completely wasted my free Friday yesterday and don’t know where the hours went. I did absolutely nothing and had to convince myself that this is okay. Once in a while a girl hast to rest, hasn’t she?

Today should be different though, and I’ve already made a few plans. First thing in the morning after a cup of coffee was watching the sunrise. So we put on a warm jacket and a hat and left for a place where we would have an excellent view. It was freezing due to the cloudless sky and a cold wind, and although I tried to hide behind a tree, my hands froze off and my ear pointing east hurt a lot. However, it was worth the trouble. What a wonderful start into a new day! We walked back throught the fields and meadows, enjoying the first rays of the sun.

Now back inside the cosy house with a second cup of coffee, I feel good. I’ve alreday cut out the pieces for a pattern to sew underwear. I’ve wanted to buy underwear 100 percent cotton for quite some time but there is none, except I want to spend 38 Swiss francs for a pair, which I don’t. Instead I want to try out if boxer shorts made from an old sheet would be the solution to the lack of underwear in my drawers. The pattern I downloaded from here, is way to large so I have to make some adjustments first. Wish me luck!

Have you made your own underwear and can recommend a pattern?

verlinkt mit Andrea Karminrot

You’d Better Take the Exit – Ein Ausweg, nimm ihn!

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Nachdem ich am Donnerstagabend zum ersten Mal vom Convoy der kanadischen Lastwagenfahrer gehört hatte, erfasste mich eine unbändige Freude. Endlich! Auf breiter Front standen tausende Menschen auf, um für die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, und gegen die Bevormundung (um es mal nett auszudrücken) der Regierung und Politeliten, zu protestieren.

Dieser Protest war und ist wegen der Grösse und Kraft der Mack, Kenworth, Frightliner, Peterbilt and International Trucks und der Entschlossenheit der Fahrer und der vereinten, jubelnden Menschenmenge am Strassenrand und der gegenseitigen Unterstützung enorm stark. Die Bilder aus Kanada sind berührend. Sie sind historisch und sie werden in die Geschichtsbücher eingehen, davon bin ich mehr als überzeugt. Und doch erachten sie die staatstreuen Medien als nicht erwähnenswert oder reden sie schlecht. Welch ein Unterschied zu 1989. Als die Mauer fiel, waren die Nachrichten voll von inspirierenden Bildern.

Damals waren die Medien noch auf der richtigen Seite. Heute unterstützen sie eine kranke, korrupte, kleine Elite, die sich einen Deut um das Wohl der Menschen kümmert. Demokratie? Sie ist gestorben, als die Medien vereint beschlossen, nicht mehr die vierte Gewalt im Staat, sondern Sprachrohr der Regierenden zu sein und das Volk aufhörte, selber zu denken.

Wie anders kann man sich erklären, warum der Blick immer schon zum Vornherein weiss, welche Neuigkeiten der Bundesrat am Freitag in der Pressekonferenz verkünden wird? Wie anders kann man sich erklären, dass das Volk an den Lippen des Bundesrates klebt und die hohlen Versprechungen von Lockerung der Covid-Massnahmen schluckt wie eine Hostie im Gottesdienst? Dass die Regierungen und die Medien unter einer Decke stecken wird uns so offensichtlich präsentiert, dass es mir unerklärlich ist, warum viele Menschen in meinem Bekanntenkreis noch immer überzeugt sind, sie würden in der Thurgauerzeitung und im Tagesanzeiger, in den Radio- und Fernehnachrichten über alles informiert, was sie wissen müssen.

Von Kanada haben sie nichts gehört und wenn doch, in einer Randnotiz, dass eine kleine Minderheit von ewig Unzufriedenen versammelt und Ungehörigkeiten verübt. Nicht nur, dass die Medien entscheiden, worüber ihre Kunden informiert werden, sie belügen sie auch noch. Diese Tatsache ist so ungeheuerliche, so schmerzhaft, dass sich die treuen Kunden lieber weiterhin belügen lassen und die Wahrheit ihrerseits mit Füsse treten. Sie wählen lieber die Knechtschaft als die Freiheit, weil zweites ungewiss und anstrengend ist.

Ich lese mit meinen Schülerinnen und Schülern gerade „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt. Eine Szene erinnert mich an die Situation, in der wir Menschen stecken. Alfred Ill soll von den Güllenern ermordet werden soll, damit das heruntergekommene Städtchen von Ills damals sitzengelassener Geliebten 1 Milliarde Franken bekommt. Claire Zachanassian spielt mit den Stadtbewohnern. Sie verspricht ihnen eine Zufkunft im Wohlstand, wenn sie tun, was sie verlangt.

In seiner Not will Ill in den Zug steigen und in die Freiheit fahren. Er ist jedoch so voller Angst, dass ihn der Bürgermeister, der Maler, der Lehrer, der Pfarrer unter den Zug stossen werden, dass er es nicht schafft, den Ausweg zu nehmen. Er bleibt in Güllen und wird schliesslich von der Masse getötet.

Welche Prallele gibt es zur Situation, in der wir ALLE stecken? Zu Tode erschrocken sitzen die folgsamen Bürger und Bürgerinnen aller Staaten auf dem Sofa, ziehen sich Tag für Tag die Schreckensmeldungen der Medien rein und warten auf Erlösung, die ihnen die Regierung geben wird, wenn sie tun, was verlangt wird. Wie die Güllener merken sie nicht, welch grausames Spiel mit ihnen gespielt wird.

Die Kanadische Bevölkerung, keine Minderheit, zeigt uns einen Ausweg. Werden wir ihn nehmen oder lieber weiterhin auf dem Sofa sitzen und warten, bis uns der Bundesrat die Erlösung bringt? Logisch, ich habe keinen Lastwagen, es gibt keinen Trans-Canada Highway in der Schweiz. Aber die positive Energie, diese vereinte Kraft aus Ottawa spüre ich durch den Bildschirm meines macbooks, wenn ich mir die Videos anschaue. No way, dass ich ruhig zuschaue, wie hier alles vor die Hunde geht, weil die breite Masse lieber dem Kult frönt.

Ich habe eine Kanadaflagge bestellt, die im Fahnencenter extra für mich genäht wird. Aber bis sie fertig ist, brauche ich ein Zeichen, um meiner Freude Ausdruck zu geben.

I can’t express how deeply happy I am about the ongoing events in Ottawa. The Canadian are showing us an exit out of these idle measurements governments are imposing upon us for two years. They have had their chance to solve the covid-problem. They did the same and more of the same again and again and it didn’t make a difference. In fact, it has gotten worse. Now it’s time for a change. We are humans with a brain, we are capable of doing the right thing. We don’t need a master to tell us what to do. Give us back our freedom, our freedom of choice. In case you haven’t heard about the events in Canada, turn off the news hoping they show you what happens in the world. For once, you*ube is full of inspiring videos, but not the ones by the tv-channels. Go for the real people, not the liars. Be inspired by the massive protest. Get into gear yourself. The Canadians are showing us an exit, you’d better take it.

When I had heard about the events in Canada, I went to the flag store during my break Friday morning and ordered a Canadian flag. Unfortunatelly, they have to manufacture it first. Until the postman rings my bell, I need a substitute.