Archiv der Kategorie: Orchard

Untermieter – Busy As A Bee

Standard

Wir haben seit gestern Nacht Untermieter. Die Zügelaktion ging schnell von Statten, denn die Beuten waren am alten Ort gefledert worden: Königinnen geklaut und die Kästen offen zurückgelassen. Richtig verschüchtert waren die übrig gebliebenen Bienen in einem Knäuel angeordnet. Hoffen wir, dass es ihnen am neuen, sicheren Ort unter neuer Königinnenherrschaft bald wieder gut geht.

Early in the morning I took a picture of the domicil of our tenants, the bees. They had to fled their old place because some criminals had taken the queens and left the place in a mess. Poor bees! They were in shock as the owner told us. I think we have found the perfect place for them. They have new queens and will soon relax and grow again.

In der Morgensonne sah das Domizil im Halbschatten eines Kirsch- und Zwetschgenbaues so aus. Noch wagten sich erst die mutigsten in die offene Wiese hinaus. Aber bald schon war emisiges Sumsen um die Kästen herum, so dass ich Ängstliche das Foto aus sicherer Distanz gemacht habe.

The bee hives are in the shade of two small fruit trees. The bees can fly down to the forest and a little creek to get a drop of water. I am a coward when it comes to bees and took the picture from a safe distance because the bees had become busy at noon.

Futter gibt es für die Bienen in der näheren und weiteren Umgebung genug. Da sie nach unten zum Waldrand ausschwärmen, merken wir von den emsigen Sammlerinnen im Garten nicht viel.

There is quite some distance between the bees and us when we are in the garden. We won’t be disturbed by the busy little creatures.

Cuckoo Flower – Wiesenschaumkraut

Standard

Wie das Wiesenschaumkraut zu seinem Namen kam …

Foto-Reise 22/52 – Ganz nah – Near The House These Days

Standard

Am liebsten bleibe ich dieser Tage ganz nah beim Haus. Dieses Foto ist von heute morgen.

I like to stay very close to the house these days. I took this photograph this morning.

Ein wunderbarer Ort zum Sein. Dieses Foto ist vom letzten Sonntag.

It’s a wonderful place to be This photograph is from last Sunday.

Und es gibt immer etwas zu tun. Heute noch mehr Äpfel als letzte Woche.

There is always a chore or two. Today I had to pick up more apples than last Sunday.

Verlinkt mit Foto-Reise bei Martin zum Thema „ganz nah“.

Samstags 20 / 43 – Die Letzten? – Are there more?

Standard

Am Mittwoch dachte ich, dass Nüsse Auflesen für diesen Herbst erledigt sei. Heute Morgen nun stelle ich fest, dass die schönsten und grössten erst im nächtlichen Regen herunter gefallen sind. Es wäre schade, sie nicht aufzusammeln. Deshalb wird die samstägliche To-Do-Liste um einen Posten erweitert. Jetzt aber los, bestelltes Brennholz holen … Ich liebe den Herbst!

On Wednesday I thought that I was done with picking up walnuts. I was wrong. The biggest and most beautiful came down last night with the rain. It would be a shame to let them go to waste. That’s why my to-do-list has become one chore longer. I have to hurry now picking up fire wood I ordered yesterday … I love fall!

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea

Die Gaben der Natur – Traditional Recipe – Tuorta da Nuschs

Standard

Der Montag war Enkeltag, und weil die Kleinen ins Spiel mit den Nüssen so vertieft waren, dachte ich, dass ich wohl Zeit hätte, ein paar zu knacken und eine Nusstorte zu backen. Ich brauchte dazu den ganzen Tag. 🙂 

When my grandchilderen were here on Monday I thought there was enough time to bake a nut tart. However, it took almost a day. I’m still not patient enough to bake with little childern as I have really small expectations of the outcome of a baked product. 

Sie ist wunderbar geworden. Auch der Nussallergiker hat ein Stückchen gekostet, weil ja angeblich geröstete Nüsse keinen Schaden anrichten. Wir werden sehen.

The tart is delicious.

Would you like a taste of a traditional Swiss recipe from the part of Switzerland minority of people speak Romantsch, the forth official language?

I’ve found some information for you and a recipe in English.

Aufgepasst:

Die 400 g Zucker verteilen sich auf den Teig (150 g) und die Füllung (250 g).

Samstags 20 / 39 – Kühler Westwind – Cool and Stormy Days

Standard

Der Kälteeinbruch nach dem Sommer trifft mich immer wie ein Holzhammer. Bämm! Es ist, als müsste ich das Leben neu erfinden. Welche Kleider? Welche Schuhe? Beim Lüften des Schulzimmers ungesunder Durchzug. Halstuch vergessen. Das Haus zu kühl, um gemütlich zu lesen oder einen Film zu gucken. Leicht feuchtlig.

Heute haben wir die Heizung angeworfen: Stecker einstecken, Schalter kippen, Feuer entfachen. Warten, bis die Umwältpumpe einschaltet. Derweil das Feuer knacken hören, die Strahlungswärme aufsaugen. … Jetzt sind auch die Radiatoren warm. Ich mache Kaffee und entspanne mich …

Der Westwind lässt die Nüsse prasseln. Ich gehe in den Finken und ohne Regenschutz nach draussen und habe mit klammen Fingern m Nu ein Becken mit den Köstlichkeiten gefüllt. Es hat noch mehr … Diese Ladung trocknet jetzt in der warmen Stube auf dem Chüschtli.

Kannst du das Spinneli sehen?

It’s cooled off a lot. The temperature dropp has got me, it’s hard for me to adjust to the unpleasant weather although I know that rains is much needed. I don’t know which clothes and shoes to wear, there is either too hot or to fresh air in my classroom (I forgot to wear a loop around my neck). The house feel moist.

It was time to start the central heating this morning and it makes quite a difference in my well-being. When the stove had gotten really hot, I made coffee. Fire is essental to me!

Hundreds of walnuts have fallen from the big tree the past two days. I went outside without raincoat and picked up a whole pastic bowl in now time. There are more … Can you spot the tiny spider in the photograph?

Verlinkt mit dem Samstgsplausch bei Andrea Karminrot.

Samstags 20/32 – In der Wespenhöhle – One Million Wasps

Standard

Wespen

Es sind einfach zu viele Wespen. Zuerst wollte ich einfach die Fürchte einsammeln, die keine Wespenhöhlen sind, aber schliesslich wusste ich nicht einmal mehr, wo ich meinen Fuss hinstellen sollte, ohne eine wilde Horde stechender Insekten aufzuscheuchen. Ich versuche es lieber morgen vor dem Sonnenaufgang nochmals.

Wespen_2

The wasps have been here since exactely August 1. This year there are – unlike the years before – so many. 

Because I was too late this morning, there was no change to pick apples although I always wear rubber gloves for protection. I have to be extra careful to spy a wasphole. Sometimes an apple is almost eaten up inside and filled with wasps. I gave up as I felt really uncomfortable.

I’m going to try again before sunrise tomorrow.

Brombeerstaude

Glücklicherweise war ich bei der Brombeerernte früh genug.

Brombeeren

Luckily, I was early enough to pick black berries.

 

Es ist Zeit für einen zweite Tasse Kaffee und einen Besuch bei Andrea Karminrot.

 

 

 

Sonntags Saft der Säfte – Most Delicious

Standard

Süssmost

Die Arbeit

Äpfel auflesen, waschen, schneiden, schnippeln mit der Kenwood, in den Sack füllen, pressen, Trester ausbringen, alles abwaschen, aufräumen. Total 2.5 Stunden Arbeit.

Die Ausbeute

Aus 5 kg Äpfeln (ohne Kosten) konnte ich 1 Liter Saft pressen.

Der finanzielle Aspekt

Rechnen wir mit dem Minimallohn für Angestellte in der Landwirtschaft von Franken 14.55 kostet mein Süssmost 37 Franken.

Der Wert des Produkts

Mein Süssmost war der beste, den ich in meinem Leben getrunken habe.

Äpfel

I made the most delicious but also most expensive apple juice of all times.

There was a lot of work involved and even more cleaning afterwards (2.5 hours). I calculated with 14.55 Swiss francs an hour (the minimal wage of an empoyee in agriculture), which added up to 37 Swiss francs. That’s as much as a very good bottle of wine.

It was worth the labour.

🙂

Euch allen einen gemütlichen Sonntag!

 

Have a lovely Sunday!

 

Hier geht’s zum Post über einen nicht ganz so leckeren Süssmost.