Archiv der Kategorie: Sonntagsfreude

Kobold – Wichtel – Gartenzwerg – Leprechaun

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Die Idee, von Nanni gepostet, hat mich am heutigen Sonntag schon früh am Morgen aus dem Bett gelockt. Draussen war es noch dunkel, als meine beiden Wichtel langsam lebendig wurden. Gekauft habe ich nix dazu, aber einige Zeit gebraucht, um passenden elastischen Stoff für die Nase zu finden.

WWW hasn’t been very inspiring lately. My fault! However, these cute leprechauns had me at first sight. I even got up early this Sunday morning te get them done. Here is the link to the pattern.

Ich überlege noch, ob ich 24 fürs Fensterbild in der Schule machen soll? In 11 Tagen brauche ich den ersten …

Shall I sew 24 to decorate the show case in school? The first one would be placed in eleven days …

Ein ganz normaler Samstag – 45 * 22 – The Usual Saturday

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Normalerweise schlafe ich am Samstag nicht aus. Carpe Diem! Ein unverplanter Samstag will in voller Länge genossen werden. Ein guter Mix zwischen entspannender Arbeit und Erholung soll es sein. Heute bin ich allerdings etwas später dran (Atelierabend mit Sashiko), habe mir auch eine Liste geschrieben, damit ich nichts vergesse. Einige dieser Posten werden im Novembernebel draussen stattfinden, Laubrechen, Entorgungstour und zum Bäcker laufen, was ich als erstes schon erledigt habe.

Ich geniesse gerade eine zweite Tasse „Kaffee“ mit „Schlagrahm“ und dazu eine Scheibe frischen Zopf. Wir bekommen unser Brot hier auf dem Land pro Woche zweimal geliefert und alle paar Monate muss ich dann die Rechnung bezahlen. Der Bäcker betreibt seine Bäckerei mit Restaurant im nahe gelegenen Ort, der bis vor 50 Jahren der Hauptort der Gemeinde war. Ökonomische Gründe haben zu einem Geimeindezusammenschluss geführt, in deren Folge die meisten Strassen in der Gegend geteert wurden. Ich denke jeden November an diesen Segen.

Die Alten erzählen, dass man die Bewohner der Nollengegend in Weinfelden und Wil an ihren Dreck verspritzen Autos als Hinterwäldler erkennen konnte. Nun, im Herbst bei Nebel starren die Strassen auch heute noch vor Schmutz, den die immer grösseren landwirtschaftlichen Fahrzeuge aus ihren tiefen Pneuprofilen verlieren, wenn sie in horrendem Tempo, aus nassen Äckern oder Wiesen kommend, durch unsere Weiler brausen. Zudem hinterlassen auch die letzten weidenden Kuhherden ihre Spuren, wenn sie am Abend in den Stall gebracht werden. Ich weiss wieder, wovon ich erzähle, denn ich habe am Mittwoch das Auto gefegt, und viel ist davon nicht mehr zu sehen.

Sodeli, kommen wir noch zu den Anführungs- und Schlusszeichen bei den Worten „Kaffee“ und „Schlagrahm“. Beide sind nicht, wonach sie aussehen. Letztens im Laden habe ich schlagbare Hafermilch entdeckt und will das natürlich ausprobieren. Und tatsächlich, es funktioniert, wie das Bild zeigt. Der „Kaffee“ ist aus Getreide gemacht.

Zudem habe ich einen super guten Handmixer geerbt, ein richtiges Schlagwunder, der das gewünschte Produkt unter einer Minute erstellt. Ich habe zudem eine grossartige Bettdecke, einen kleinen Küchentisch und zwei Pullover geerbt. Auf meinem Pullt steht ein Becher mit Stiften, die ich nach und nach ausprobiere, ob sie noch schreiben.

Das Leben geht weiter, die Erde dreht sich, derweil sich überall kleinere und grössere Dramen ereignen. Sei demütig und stark!

Have I ever told you that I love Saturdays? I usually get up as early as on workdays because there is so much to love about Staturdays. They are the perfect mix of relaxing chores and freetime. Today I got up later than usual because I was in the atelier stitching my Sashiko project. When I came home it was way after bed time.

As I knew it would be later today to start the chores, I made list so I wouldn’t forget what I had had in mind in the first place. Paying the bill at the baker’s for example and buying a Sunday treat on this occasion. You have to know that in my sticks the baker comes around twice a week and brings the ordered bread like in the old days. When I was younger I thought being the one delivering bread, coming around, chatting with customers in front of their houses, dis cussion bread choices would just be the work I loved to do. But unfortunately my brother-in-law who owns a bakery too, moved to the other end to the world and bakes bread for other people. And here it went, my job I was hoping for.

Anyway, my second cup of „coffee“ with shipped „cream tastes wonderful even if I am still a teacher. I ‚m writing „coffee“ because it ist not, neither is the „cream“ cream. It’s made from oats and whippable (if this is a word at all). I was wondering if it would actually work when I saw the produce in the store. Yes it does. About the „coffee“ I have written a few times. It is also made from grain.

I have inherited the mixer I made the whipped cream. I also inherited a lovley little kitchen table and two sweaters. And on my desk there is a glass filled with pencils and pens that I try our once in a while and trow away if they do not write.

Life goes on. The earth runs arond the sun and itself. Be humble and strong!

Verlinkt mit Karminrot.

Beruhigungstropfen – Samstags 39 * 22 – You Win!

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Es wird immer schwieriger, ruhige Phasen in ein Leben voller Entsetzen einzubauen. Gerade eben, nachdem ich zufrieden die Pfefferschoten meiner letztwöchigen Blumenfreude aufgefädelt hatte, packte es mich wieder. Und ich habe grosse Mühe, die eben gelesenen Worte zu vergessen. Die westliche Kriegspropaganda zeigt fürchterlichste Wirkung. Verblendete Menschen streuen Hass in einer Weise, wie ich es nur aus dem Geschichtsunterricht kenne.

Während sich die Ereignisse überschlagen, werden die Lügen dreister und die Hasstiraden lauter. Und es dünkt mich, dass im Gegenzug die Herbstdeko bei vielen wichtiger und wichtiger wird, um das ganze Elend, die Gedanken an die düster Zukunft, den kalten Winter auszublende. Deko und Hobby sind die Beruhigungsdrogen vor dem Ausbruch des 3. Weltkrieg.

Aber eigentlich hat er ja schon angefangen. Wir werden in den zukünftigen Geschichtsbüchern lesen, dass er mit einem Terrorakt gegen das grösste Land der Welt, mit der Sprengung der Gaspipelines Nordstream 1 und 2 angefangen hat.

Aber was schwatz ich da. Nicht ernst zu nehmen … Ich les ja nicht mal die Zeitung, höre kein Radio und gucke schon lange keine TV-Nachrichten mehr. Woher sollte ich das wissen …

In der Zwischenzeit fädle ich Peperoncini, denke an die lieben Menschen, die versuchen, mich aufzumuntern, und meinen Verlust ertragen helfen. Vielleicht hat der Friede ja doch noch eine Chance?

You win. Europe is going down, down, down. It’s going to be a cold and dark winter. Do you even notice?

I’m one hundred percent sure everything has happenen on purpose, following a plan for a long time. And to understand what is going on, there is always the big question: Qui bono. Who is the winner, when Europe goes down? Who wins when German technology and Russian natural resources do not join? There’s another saying: Follow the money. Where does the money go?

This morning after reading such hate speech on a blog it’s very hard to find my peace again. You win. Your Propaganda machine is working sucessfully. World War 3 has just begun, and you will not pay the prize.

And yet, this is not the end. Watch and learn! Isn’t this what our earthly life is after all? To learn our lessons? Be assured I don’t want to be where you are. However, I am sorry for my grandchildren, for friends and family, for myself, for all the peacful people who see what has been going on and the people dying on the battle fields.

Meanwhile I knit and stich and spend time threading peppers … They are from a gifted flower arrangement. See, there are really nice and loving people out there trying to make me feel better, to ease the pain of loss. I love these people! Maybe there is a chance for peace?

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Sonntag? – Samstags 32 * 22 – Sunday?

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Heute habe ich beständig den Eindruck, es sei Sonntag. Also ist morgen ein geschenkter Tag, nicht wahr? Nun, am Montag beginnt das Leben B wieder, was auch gut ist. Diese Ferien waren gefühlt mega lang und ich bin parat! Ein Sorgenfresserli kann ich übrigens grad gut gebrauchen.

It feels like Sunday today, which means an additional day yesterday, doesn’t it? Anyway, Monday is the first day of the new semester in school. I don’t mind at all, as this summer break has been a very very very long one and I am ready. What about the worry eater? Hmmm, we all need one from time to time, right?

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea in Berlin

Kartoffelfreude am Sonntag – The Best Potatoes Ever

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Diese wunderbaren Sommertage! Vor einer Woche bin ich mit ein paar Lehrerkollegen und ein paar abgehenden Schülerinnen für fünf Tage nach Rom gereist. Es scheint ewig her zu sein, die Schule ist ganz weit weg gerückt.

Wir haben die wichtigsten Touristenorte besucht, Pizza, Gelati, Spaghetti gegessen und überteuertes Bier (nicht die Mädchen) getrunken. Unser Hotel hinter dem Bahnhof war das beste. Jeden Morgen erlitt ich einen Zuckerschock und fand die halbe Stunde Morgenessen auf der Terrasse doch einen grossartigen Start in einen neuen Sommertag.

Jetzt wieder zu Hause düsen wir mit der Vespa an den See, sitzen mit Kaffee auf dem Balkon und geniessen die ersten Kartoffeln aus dem hauseigenen Acker. Trotz Trockenheit und Hitze sind sie gross geworden. Ich wasche Wäsche und packe den Koffer neu. Danebst passieren unerklärliche Dinge: ein gesunder 31-Jähriger fällt tot vom Velo. Ich trage das Ereignis im Kalender ein.

There are fresh potatoes from the garden for dinner today. They have grown in spite of heat and drought. I’m between trips these days, busy with laundry and house keeping.

Last week, I was in Rome with colleagues from work and a few students who finished school a week ago and are ready to start their apprenticeship. What a lovely group of girls. We did the usual tourist programme, walked many miles between the sights, ate pizza, spaghetti and gelato.

Our hotel behind the train station was the best. And I enjoyed breakfast on the terrazza although there was too much sugar in it. It’s nice to be home in summer. The weirdest thing happened: A healthy 31 year old man fell dead from his bike and nobody knows why. Hm

The Taste of July 3 – Der Geschmack des 3. Juli

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Nach einer Woche Abwesenheit hat sich mein Garten verändert. Es ist höchste Zeit, im ein bisschen Aufmerksamkeit zu schenken. Heute pflücke ich deshalb ein bisschen Tee. Das Johanniskraut hat schon an Spannkraft verloren, aber die eine oder andere Blüte wird die Teemischung bereichern.

Back from the mountains, a lot has changed in my garden. It’s high time to look after the plants. Today I am picking blooms and leaves for tea. There are only a few blooms of St. John’s wart left, enough for my tea blend.

Chäslichrut wächst wild, ich kann gar nicht alles ausjäten. Sind die lila Blüten nicht wunderschön? Cheeseweed goes wild on my property. What a blessing, the flowers look lovely.

Goldmelisse ist mir so wertvoll, wie der Name sagt. Letztes Jahr erst gepflanzt, beschenkt sie mich dieses Jahr reich.

Bee balm not only for the bees but for me, too. The tiny plant from last year has grown considerably.

Ich habe mehr Ringelblumen als Gemüse in meinem Garten. In allen Beeten leuchten sie in kräftigem Geld und Orange.

These are marigolds, calendulae. They are verywhere in my garden. Some are yellow, some orange. 🙂

Die Schafgarbe habe ich letzten Sommer von einem Gartenfreek geschenkt bekommen. Sie verbreitet sich noch ungehindert im Blumenstreifen am Gehweg.

I got some little plants of common yarrow last year from a garden friend. Now they are spreading along the path.

Sodeli, jetzt müssen die Pflanzen (Pfefferminze und Zitronenmelisse habe ich auch wenig dazugegben) nur noch trocknen. Ein paar Tässli Tee wird’s davon sicher geben. Mal schauen, was ich dann Ende Juli alles für eine weitere Teemischung sammeln kann.

Voilà! The flowers are enriched with mint and lemon balm leaves and are supposed to dry out in the shade. I hope to get a few cups of tea and wonder what I can harvest end of July to get a second tea blend.

Es ist wohl Zeit, die Kategorie „Sonntagsfreude“ weiter zu bestücken.

Sonntags früh – Early Sunday Morning

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In der Region findet an diesem Wochenende das Kantonale Turnfest statt. Vermutlich deshalb zog am Freitagabend eine bunte Menschgruppe mit Kind und Kegel, Sack und Pack gemütlich an unserem Haus vorbei. Es sah nach einem Familien-Camping-Vergnügen aus, was ich mir am heutigen strahlenden Sonntagmorgen aus der Nähe anschauen wollte.

Barfuss machte ich mich auf den Weg an den Waldrand hinunter. Tatsächlich waren auf einer grossen Wiese an deren Rand Zelte aufgestellt. Idylle pur. Ich beschloss, meine Barfussrunde fertig zu drehen und nicht umzukehren.

Auf dem Weg sind mir dann diese vierbeinigen Vertreter des Tierreichss begegnet, die vom Bauern von der Weide in den Stall geholt werden, damit sie weniger von Fliegen geplagt sind.

There is a huge sportive event going on in the region. That’s probably the reason why a group of people, adults and childern, walked by our house on Friday evening carring all their things. It looked very much like camping, which I wanted to check first thing this morning.

I was right, the tents sit on a wide meadow along the edge of the forest. The early birds were already up when I walked by. I decided to finish the round and not turn around to go back although my feet started to feel a bit sore as I had left my shoes at home.

Later these beauties crossed my way. There is a farm nearby with hundreds of horses. About 20 of them came up the path. You may see the farmer who hushed them home.

Auf zwei Hochzeiten tanzen – Pedicure Eventually

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Mit meinen Fingernägeln konnte und kann ich nicht trumpfen. Immer ist da irgendwie Dreck unter den Nägeln, im Winter von der Holzheizung, im Sommer von der Gartenarbeit. Zudem trocknet die Erde meine Hände aus. Mehr Aufmerksamkeit schenke ich deshalb meinen Füssen. Sie arbeiten ja auch ganz kräfig und tragen mich durch die Tage und durch den Wahnsinn der Zeit. Nach der Pedicure bei der Nachbarin fühle ich mich jung und frisch. Jetzt wo der Sommer kommt, kann ich meine Füsse herzeigen, obwohl auch sie werden von der Gartenarbeit schmutzig. Egal! Ein Fussbad wird das wieder, bevor ich heute Abend an eine Geburtstagsfeier und etwas später zum Nachtessen anlässlich des letztjährigen Dorffestes gehe. Mit schönen Füssen auf zwei Hochzeiten tanzen also.

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

There are two invitations tonight and I thought it was perfect to have my feet done eventually. There is no need during winter, and it is also very dificult to make an arrangement because I hardly see my neighbour who does feet.

As she likes the nails being long and the feet very ugly (the pedicure should make the biggest difference), any time I must cut the toe nails immediately I have to wait four more weeks to a possible appointment, which could well turn into six or seven weeks and then I must cut the toe nails immediately myself. And so on. But now being outside more often, we happend to be at the same place at the same time. You can see the result in the picture.

Have a nice Sunday!

verlinkt mit Andrea Karminrot