Archiv der Kategorie: Sonntagsfreude

Sonntags kleistern – Pasting Fabric Scrabs

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First layer of fabric scraps, nice side down.

Monday afternoon, I handcraft with students who like to do things but in a very very very slow pace. After a short introduction about what we could do in these lessons, they started pasting with newspaper scraps and are still doing it. I can see that it’s some kind of meditation for them. Rip and glue, rip and glue, rip and glue.

Anyway, I want to show them something else: Pasting with fabric scraps. As I really like to be prepared I tried it out first thing this morning.

You need a bowl, palstic wrap to cover the bowl. Glue one layer of fabric (nice side down), one layer of paper and one layer of fabric (nice side up). I let the fabric bowl dry in the shade outside.

Zweite Schicht Stofffetzchen, schöne Seite nach oben.

Kleistern mir Stoff wäre mir nie in den Sinn gekommen, hätte ich nicht ein Bild auf Pinterest gesehen. Weil ich den SchülerInnnen gerne zeige, wie ein Produkt in real ausschaut, habe ich das heute Morgen gleich ausprobiert. Nimmt mich wunder, ob sie nach den Zeitungsschnipseln für eine Variante bereit sind.

Eine Schicht Stofffetzchen, die schöne Seite nach unten auf eine Schüssel kleistern, die mit Plastikfolie bezogen ist (damit sich die Stoffschale nach dem Trocknen gut ablosen lässt), dann eine Schicht mit weissem Papier kleistern, nachher nochmals mit Stofffetzchen, aber die schöne Seite nach oben legen. Ich lasse die Schale heute im Schatten des Nussbaums trocknen.

Verwendung: als Geschenkverpackung, als Strickkörbchen … Hast du noch eine andere Idee?

Schönen Sonntag euch allen!

Sonntags UHU – A Stay-at-home-Sunday

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Brombeerblätter

Du wunderst dich, was UHU bedeutet? Ums Huus umä.

Ja, es sieht so aus, als würden wir auch UHU-Sommerferien verbringen. Mir solls recht sein. Eure Blogs zu lesen und Ideen aufzuschnappen, lässt mich denken, Bedeutungsvolles zu tun. Zum Beispiel Brombeerblätter für Tee zu trocknen und gleichzeitig den wuchernden Brombeerranken zu Leibe zu rücken. Glaubt mir, die Biodiversität ist gewahrt, ich habe keine Chance sie loszuwerden.

A Sunday at home is just what I need. I have a few ideas in mind but never enough time during the week. This cloudy but dry Sunday is perfect for picking blackberry leaves and green walnuts.

Nusslikör

Oder grüne Baumnüsse zu Likör zu verarbeiten, obwohl ich so gut wie nie einen Likör trinke und die alkoholhaltigen Flaschen auf dem alten Buffet eher einer Exhibition als einer Vorratshaltung gleichkommen. Mit dem Hagebuttenlikör hatte ich Erfolg, da wird das Nussexperiment auch gelingen.

Another quick project I picked up at a blog I read. I’ve never made walnut liqueur but want to give it a try today. The nuts have to sit still in a jar for six weeks. I’m not much of a drinker. That’s why we have a nice collection of liqueur bottles on the old side board. 

Glucke

Derweil ich mich emsig hin und her bewege, sitzt diese Dame still. Sie brütet seit gut einer Woche. In zwei Wochen wird sich zeigen, ob das was wird.

Fingers crossed that my feathery girlfriend is sitting still for two more weeks. I’m looking forward to some tiny featherballs. 

 

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Kathrin.

 

Sonntags ein zauberhaftes Buch – An enchanting Book

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Good Morning Sunshine!

What are you going to do today?

I’m going to read in my beautiful new book, that is full of thoughts to mull over. I’m going to sit in my garden, to walk under the trees and have a look at the tiny vegetable supposed to be big someday. I’m going to watch the chickens and teach them not to scrabble my vegetable. But first the book. 

Frühling

Zwei Gedanken möchte ich euch noch zeigen. Den ersten auf Angregung, weil er tatsächlich eine sehr schöne Metapher für das Leben ist. Und weil das Leben im Moment doch für die meisten Menschen aus den Fugen geraten ist, ist dieses Buch genau das Buch, das die Menschheit braucht. Kauf es! Du wirst es nicht bereuen.

Again two pages of an enchanting book: The boy, the mole, the fox and the horse. It’s a book about friendship and friendliness, thoughts more than a story about what matters in life. And the drawings are wonderful. Anyway, what I have here is the translation of the book originally written in English. Actually, this book is just what we need in these crazy times. It’s full of hope. Buy it!

😉

Hallo

Und den zweiten, weil ich mich ertappt gefühlt habe. Ich fange tatsächlich jedes Buch von vorne an zu lesen. Und Bilder brauche ich auch keine. Ich schwimme gerne im „Meer von Wörtern“. Aber ich erinnere mich an meine Erstlesezeit, in der ein Bild im Buch tatsächlich ein Etappenziel war. In diesem Buch gibt es ganz viele Inseln im Meer. Wenn du mehr sehen möchtes, geh zum letzten Blogpost zurück.

The writer and drawer, Charlie Mackesy, never starts a book at the beginning, he never reads the introduction. However, he tells about his habit on the first page of The boy, the mole, the fox and the horse. While reading he needs pictures as they are like islands in the ocean of words. How beautiful a picture is this! Indeed, there are many islands in this book. Would you like to see more, hop back to the last blog post.

Have a nice Sundy full of joy and kindness!

 

Sodeli, euch allen wünsche ich einen wunderschönen Sonntag

voller Freundlichkeit und Freude!

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Kathrin.

 

 

 

Mittagspause – Lunch Break – Farbenprächtig

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Mittagspause

It’s time for lunch. I’m stopping in the middle of the process.

Löcherfüllen

This is what I did all morning: filling the gaps between the Japanese Flowers.

Löcherfüllen_2

Löcherfüllen_3

Und so wird es dann nachher weiter gehen: tannengrün, bordeaux-rot- lindengrün.

weiter

Farbenprächtige Laune am Sonntag.

Sonntags aus Gründen – The Emperor’s New Clothes

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DesKaisersNeueKleider

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, daß er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages, und eben so, wie man von einem Könige sagt, er ist im Rat, sagte man hier immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe.“

In der großen Stadt, in welcher er wohnte, ging es sehr munter zu; an jedem Tage kamen viele Fremde da an. Eines Tages kamen auch zwei Betrüger; sie gaben sich für Weber aus und sagten, daß sie das schönste Zeug, das man sich denken könne, zu weben verständen. Die Kleider, die von dem Zeug genäht würden, besäßen die wunderbare Eigenschaft, daß sie für jeden Menschen unsichtbar wären, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.

„Das wären ja prächtige Kleider!“ dachte der Kaiser; „wenn ich die anhätte, könnte ich ja dahinter kommen, welche Männer in meinem Reiche nicht taugen; ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden! Ja, das Zeug muß sogleich für mich gewebt werden!“ Und er gab den beiden Betrügern viel Geld, damit sie ihre Arbeit beginnen konnten. Sie stellten auch zwei Webstühle auf und taten, als ob sie arbeiteten; aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Stuhle. Frischweg verlangten sie die feinste Seide und das prächtigste Gold, das steckten sie in ihre eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.

„Ich möchte doch wohl wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind!“ dachte der Kaiser. Aber es war ihm ordentlich beklommen zu Mute. Alle Menschen in der ganzen Stadt wußten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und Alle waren begierig, zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei. Nun glaubte er zwar, daß er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen andern senden, um zu sehen, wie es damit stände.

„Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden!“ dachte der Kaiser. „Er kann am Besten beurtheilen, wie das Zeug sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und Keiner versieht sein Amt besser, als er!“
Nun ging der Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten, „Gott behüte uns!“ dachte der alte Minister und riß die Augen auf. „Ich kann ja nichts erblicken!“ Aber dieses sagte er nicht.
Beide Betrüger baten ihn, gefälligst näher zu treten, und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, und der arme, alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen. „Herr Gott!“, dachte er, „sollte ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt, und dieses darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, daß ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!“ Darauf nannten die Weber die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der alte Minister paßte gut auf, damit er dasselbe sagen könnte, wenn er zum Kaiser zurückkäme.

Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold, das sie zum Weben brauchen wollten, Sie steckten alles in ihre eigenen Taschen und fuhren fort, wie bisher, an dem leeren Webstuhle zu arbeiten.
Der Kaiser sandte bald wieder einen andern ehrlichen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stände und ob das Zeug bald fertig sei. Es ging ihm gerade wie dem ersten.. Er schaute und schaute, weil aber außer dem leeren Webstuhle nichts da war, konnte er nichts sehen.

„Ist das nicht ein hübsches Stück Zeug?“ fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, welches gar nicht da war.
„Dumm bin ich nicht!“, dachte der Mann. „Es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge? Das wäre komisch genug, aber das muß man sich nicht merken lassen!“ Und so lobte er das Zeug, welches er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. „Ja es ist ganz allerliebst!“ sagte er zum Kaiser.

Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge. Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhle sei. Mit einer ganzen Schaar auserwählter Männer ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser und Faden.
„Ist das nicht prächtig?“ sagten die beiden alten Staatsmänner, die schon einmal da gewesen waren. „Sehen Eure Majestät, welches Muster, welche Farben!“ Und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, daß die andern das Zeug wohl sehen könnten.

„Was!“, dachte der Kaiser, „ich sehe gar nichts! Das ist ja schrecklich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein? Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte!“  Also sagte er: „Es ist sehr hübsch!“ Und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl, denn er wollte nicht sagen, daß er nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, welches er bei sich hatte, sah und sah und bekam nicht mehr heraus, als die andern; aber sie sagten, wie der Kaiser: „O, das ist hübsch!“ Und sie rieten ihm, diese neuen, prächtigen Kleider das erste Mal bei der großen Prozession, die bevorstand, zu tragen.

Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem die Prozession stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten über sechzehn Lichter angezündet. Die Leute konnten sehen, daß sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertig zu machen. Sie taten, als ob sie das Zeug aus dem Webstuhl nähmen, sie schnitten mit großen Scheeren in die Luft, sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und sagten zuletzt: „Nun sind die Kleider fertig!“
Der Kaiser mit seinen vornehmsten Cavalieren ging zu ihnen, und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade als ob sie etwas hielten, und sagten: „Seht, hier sind die Beinkleider! Hier ist der Rock! Hier der Mantel!“, und so weiter. „Es ist so leicht wie Spinnenwebe; man sollte glauben, man habe nichts auf dem Leibe; aber das ist gerade die Schönheit davon!“

„Ja!“ sagten alle Cavaliere; aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da.
„Belieben Eure kaiserliche Majestät jetzt Ihre Kleider allergnädigst auszuziehen“, sagten die Betrüger, „so wollen wir Ihnen die neuen anziehen, hier vor dem großen Spiegel!“
Der Kaiser legte alle seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm jedes Stück der neuen Kleider anzögen, welche fertig wären; und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel.
„Ei, wie gut sie kleiden! Wie herrlich sie sitzen!“ sagten alle. „Welches Muster, welche Farben! Das ist eine köstliche Tracht!“

„Seht, ich bin ja fertig!“ sagte der Kaiser. „Sitzt es nicht gut?“ Und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel, denn es sollte scheinen, als ob er seinen Schmuck recht betrachte. Die Kammerherren griffen mit den Händen nach dem Fußboden, gerade als ob sie die Schleppe aufhöben; sie gingen und taten, wie wenn sie Etwas in der Luft hielten; sie wagten nicht, es sich merken zu lassen, daß sie nichts sehen konnten.

So ging der Kaiser unter dem prächtigen Thronhimmel, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: „Gott, wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich; welche Schleppe er am Kleide hat, wie schön das sitzt!“ Keiner wollte es sich merken lassen, daß er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht, wie diese.

„Aber er hat ja nichts an!“, rief endlich ein kleines Kind. „Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!“ sagte der Vater; und der eine zischelte dem andern zu, was das Kind gesagt hatte. „Aber er hat ja nichts an!“, rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: „Nun muß ich die Prozession aushalten.“ Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

Hans Christian Andersen (1805-1875)

Meine Sonntagfreude?

 

Ich arbeite daran ….

 

Many years ago there was an Emperor so exceedingly fond of new clothes that he spent all his money on being well dressed. He cared nothing about reviewing his soldiers, going to the theatre, or going for a ride in his carriage, except to show off his new clothes. He had a coat for every hour of the day, and instead of saying, as one might, about any other ruler, „The King’s in council,“ here they always said. „The Emperor’s in his dressing room.“

In the great city where he lived, life was always gay. Every day many strangers came to town, and among them one day came two swindlers. They let it be known they were weavers, and they said they could weave the most magnificent fabrics imaginable. Not only were their colors and patterns uncommonly fine, but clothes made of this cloth had a wonderful way of becoming invisible to anyone who was unfit for his office, or who was unusually stupid.

„Those would be just the clothes for me,“ thought the Emperor. „If I wore them I would be able to discover which men in my empire are unfit for their posts. And I could tell the wise men from the fools. Yes, I certainly must get some of the stuff woven for me right away.“ He paid the two swindlers a large sum of money to start work at once.

They set up two looms and pretended to weave, though there was nothing on the looms. All the finest silk and the purest old thread which they demanded went into their traveling bags, while they worked the empty looms far into the night.

„I’d like to know how those weavers are getting on with the cloth,“ the Emperor thought, but he felt slightly uncomfortable when he remembered that those who were unfit for their position would not be able to see the fabric. It couldn’t have been that he doubted himself, yet he thought he’d rather send someone else to see how things were going. The whole town knew about the cloth’s peculiar power, and all were impatient to find out how stupid their neighbors were.

„I’ll send my honest old minister to the weavers,“ the Emperor decided. „He’ll be the best one to tell me how the material looks, for he’s a sensible man and no one does his duty better.“

So the honest old minister went to the room where the two swindlers sat working away at their empty looms.

„Heaven help me,“ he thought as his eyes flew wide open, „I can’t see anything at all“. But he did not say so.

Both the swindlers begged him to be so kind as to come near to approve the excellent pattern, the beautiful colors. They pointed to the empty looms, and the poor old minister stared as hard as he dared. He couldn’t see anything, because there was nothing to see. „Heaven have mercy,“ he thought. „Can it be that I’m a fool? I’d have never guessed it, and not a soul must know. Am I unfit to be the minister? It would never do to let on that I can’t see the cloth.“

„Don’t hesitate to tell us what you think of it,“ said one of the weavers.

„Oh, it’s beautiful -it’s enchanting.“ The old minister peered through his spectacles. „Such a pattern, what colors!“ I’ll be sure to tell the Emperor how delighted I am with it.“

„We’re pleased to hear that,“ the swindlers said. They proceeded to name all the colors and to explain the intricate pattern. The old minister paid the closest attention, so that he could tell it all to the Emperor. And so he did.

The swindlers at once asked for more money, more silk and gold thread, to get on with the weaving. But it all went into their pockets. Not a thread went into the looms, though they worked at their weaving as hard as ever.

The Emperor presently sent another trustworthy official to see how the work progressed and how soon it would be ready. The same thing happened to him that had happened to the minister. He looked and he looked, but as there was nothing to see in the looms he couldn’t see anything.

„Isn’t it a beautiful piece of goods?“ the swindlers asked him, as they displayed and described their imaginary pattern.

„I know I’m not stupid,“ the man thought, „so it must be that I’m unworthy of my good office. That’s strange. I mustn’t let anyone find it out, though.“ So he praised the material he did not see. He declared he was delighted with the beautiful colors and the exquisite pattern. To the Emperor he said, „It held me spellbound.“

All the town was talking of this splendid cloth, and the Emperor wanted to see it for himself while it was still in the looms. Attended by a band of chosen men, among whom were his two old trusted officials-the ones who had been to the weavers-he set out to see the two swindlers. He found them weaving with might and main, but without a thread in their looms.

„Magnificent,“ said the two officials already duped. „Just look, Your Majesty, what colors! What a design!“ They pointed to the empty looms, each supposing that the others could see the stuff.

„What’s this?“ thought the Emperor. „I can’t see anything. This is terrible!

Am I a fool? Am I unfit to be the Emperor? What a thing to happen to me of all people! – Oh! It’s very pretty,“ he said. „It has my highest approval.“ And he nodded approbation at the empty loom. Nothing could make him say that he couldn’t see anything.

His whole retinue stared and stared. One saw no more than another, but they all joined the Emperor in exclaiming, „Oh! It’s very pretty,“ and they advised him to wear clothes made of this wonderful cloth especially for the great procession he was soon to lead. „Magnificent! Excellent! Unsurpassed!“ were bandied from mouth to mouth, and everyone did his best to seem well pleased. The Emperor gave each of the swindlers a cross to wear in his buttonhole, and the title of „Sir Weaver.“

Before the procession the swindlers sat up all night and burned more than six candles, to show how busy they were finishing the Emperor’s new clothes. They pretended to take the cloth off the loom. They made cuts in the air with huge scissors. And at last they said, „Now the Emperor’s new clothes are ready for him.“

Then the Emperor himself came with his noblest noblemen, and the swindlers each raised an arm as if they were holding something. They said, „These are the trousers, here’s the coat, and this is the mantle,“ naming each garment. „All of them are as light as a spider web. One would almost think he had nothing on, but that’s what makes them so fine.“

„Exactly,“ all the noblemen agreed, though they could see nothing, for there was nothing to see.

„If Your Imperial Majesty will condescend to take your clothes off,“ said the swindlers, „we will help you on with your new ones here in front of the long mirror.“

The Emperor undressed, and the swindlers pretended to put his new clothes on him, one garment after another. They took him around the waist and seemed to be fastening something – that was his train-as the Emperor turned round and round before the looking glass.

„How well Your Majesty’s new clothes look. Aren’t they becoming!“ He heard on all sides, „That pattern, so perfect! Those colors, so suitable! It is a magnificent outfit.“

Then the minister of public processions announced: „Your Majesty’s canopy is waiting outside.“

„Well, I’m supposed to be ready,“ the Emperor said, and turned again for one last look in the mirror. „It is a remarkable fit, isn’t it?“ He seemed to regard his costume with the greatest interest.

The noblemen who were to carry his train stooped low and reached for the floor as if they were picking up his mantle. Then they pretended to lift and hold it high. They didn’t dare admit they had nothing to hold.

So off went the Emperor in procession under his splendid canopy. Everyone in the streets and the windows said, „Oh, how fine are the Emperor’s new clothes! Don’t they fit him to perfection? And see his long train!“ Nobody would confess that he couldn’t see anything, for that would prove him either unfit for his position, or a fool. No costume the Emperor had worn before was ever such a complete success.

„But he hasn’t got anything on,“ a little child said.

„Did you ever hear such innocent prattle?“ said its father. And one person whispered to another what the child had said, „He hasn’t anything on. A child says he hasn’t anything on.“

„But he hasn’t got anything on!“ the whole town cried out at last.

The Emperor shivered, for he suspected they were right. But he thought, „This procession has got to go on.“ So he walked more proudly than ever, as his noblemen held high the train that wasn’t there at all.

Inspiration

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HühnerimHaag

I still have paint on my fingers and sawdust in my hair. 🙂 But I want to share my latest work on the blog. I was inspired by a blog post that wasn’t about hens or handcraft at all. 

Ich habe immer noch Farbe an den Fingern und Sägestaub im Haar. Aber ich möchte das Bild unbeding auf dem Blog zeigen. Inspiriert wurde ich heute Morgen früh durch ein kleines Bildchen unter vielen auf einem Blogpost, bei dem es weder um Hühner, noch ums Basteln ging. Zack! Ich musste gleich loslegen.

HühnerimHaag3

I used card board (pizza box), a piece of an old wire fence, very old crossbars and some acrylic paint I had bought 15 years ago. 

Pizzaschachtel, alte Latten, ein Stück Maschenzaun und ein bisschen Farbe, die ich schon ewig habe.

HèhnerimHaag_2

Guess what the piece of wood on the bottome was used for? It was 4 metres long before I cut it. The second piece is still in place.

Anyway, I’m hanging the painting on the wall next to the entrance.

Wofür wurde das Holzstück unten gebraucht? Es war 4 Meter lang, bevor ich es in Stücke schnitt. Und der Kollege ist immer noch in Gebrauch.

 

Hach, hab ich eine Freude!

Sonntag in neun – Nine on Sunday

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Kurkuma

Kurkuma-Kaffee zum Start in den Tag.

Coffee with milk and a pinch of curcuma for starters.

Glücksschweinchen

Gestern schon habe ich damit begonnen, dieses Mandala-Schweinchen auszumalen. Es soll unseren Nachbarn Glück im Säulistall bringen.

The creative way of meditation. I wish you luck!

Ostereierfärben

Ich koche den Zwiebelschalensud und bepacke vier weisse Eier mit Kräutern von der Wiese.

It’s Easter. Let’s pretend all is normal and colour some eggs!

 

OsterZucker

Diese hübschen Zuckerpäckchen habe ich von einer Freundin zu Ostern geschenkt bekommen.

I’ve got a gift from a dear friend. Shoud I add some sugar to my coffee?

Ostereier

Heute also doch traditionelles Eiertütschen. Es fühlt sich wohltuend normal an.

Easter eggs for lunch, just like in the past years. 

Schmetterlingsgarten

Mein zukünftiger „Schmetterlingsgarten“, in der Bio-Gärtnerei bestellt. Die Pflänzchen haben sich vom Transport erholt und können bald eingepflanzt werden.

I’ve ordered a package called „Butterfly Garden“. After two days in the shade of the big walnut tree, the plants and herbs look healthy and are ready to be planted.

Weidenkugel

Eine Überraschung.

Surprise.

Mathilda

In der Abendsonne ein bisschen lesen.

I’m reading and enjoying the evening sun.

Pfefferminzsirup

Und mit einem Aperitiv den Sonntagabend einläuten.

I’ll  have a drink now.

 

Verlinkt mit Sonntagsglück No. 15 bei Katrin Soulsister.

 

 

 

 

 

Snow? Really? – Schönen Sonn(en)tag

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Osterglocken

Ich kann es nicht glauben, aber auf den Mittag ist Regen und Schnee vorhergesagt. Noch scheint die Sonne auf die Osterglocken (meine Geburtstagblümchen von anfang März) im outdoor homeoffice. In Balkonien ist noch Frühling.

The weather forecast says there will be rain and snow at noon. Can you believe it? We cannot and are enjoying our outdoor homeoffice on the balcony. There is still plenty of sunshine. 

Sauerteigansatz

Be patient says https://www.gery-kocht.com/sauerteig-selber-machen-mit-youtube-videoanleitung. And I was.

Should the weather change I’m going to bake another loaf. Do you have any plans for today at home?

Falls das Wetter doch ändert, werde ich ein weiteres Brot backen. Hier sagt einer, der es weiss: „Sei geduldig!“ Genau das habe ich gemacht. Und was sind deine Pläne für heute Sonntag zu Hause?

 

 

Sonntagsglück