Archiv der Kategorie: Sonntagsfreude

Bei Gelegenheit vielleicht grau – As Occasion Demands

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Socken letzte Stiche

Meine neuen Socken sind ein bisschen sehr grau geworden. Zum Glück scheint die Sonne, so sehen sie ein bisschen freundlicher aus. Immerhin sind sie endlich doch fertig gestrickt. Es lag bestimmt an der Farbe, dass ich oft keine Lust zum Weiterstricken hatte. Richtige Herbst-Winter-Socken sind es geworden, die ich dann tragen kann, wenn farbige zu auffällig sind. Hihi!

SockenMuster

I don’t know what I thought when I decided to knit dark grey socks. Probabely the name of the yarn that lured me into it. Halifax. It’s still my favourite city on the planet. Although I have to admit that I haven’t seen that many at all.

Anyway, the socks are finally finished. I will wear them when colourful socks are too flashy as occasion demands now and then. 

SockenGrau

Der Sonntag scheint der Tag zu werden, an dem ich Angefangenes beende …

SockenGraugefaltet

 

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Candy? Unfortunately, no Alternative – Ein Sugus ist kein Osterei

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SugusHase

Why is it that I have a craving for chocolate and the little coulourful sugary eggs? I was one hundred percent positive that we wouldn’t need anything easter bunny this year. There are still sweets from my birthday and candy en masse. What the heck?

One tiny chocolate easter bunny would be so, so nice. 

Warum nur habe ich so extrem Lust auf Schokolade und Zuckereili? Dabei war ich total überzeugt, dass es dieses Jahr kein Osternest mit gefühlten 100 Millionen Kalorien braucht. Es hat noch Pralinen von meinem Geburtstag und Sugus in Hülle und Fülle. Und doch!

Ein kleines Schoggihäsli wäre schon schön.

Verlinkt mit Sonntagsfreude bei Rita

Samstags eine Torrada – Uma Torrada on Saturday

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Torrada

Simplify your life. Simplify your pleasures.

Guten Morgen, Ladies and Gentlemen!

Angesichts der Komplexität DES LEBENS an sich, versuchen wir es mal wieder ganz einfach. Wir konzentrieren und auf die simplen Vergnügen, zum Beispiel den Vögeln zuhören, die Sonne auf der Schulter spüren, nette Gesellschaft geniessen, nichts tun.

Letzte Woche waren wir in Lissabon, an sich kein simples Vergnügen, aber wir haben es einfach gehalten. Das Hotel war bescheiden, aber sehr nett. Unser Programm locker und spontan. Wir waren viel zu Fuss unterwegs, haben den alten und den modernen Teil der Stadt abgewandert, ein einziges Museum besucht (am Mittwoch habe ich davon berichtet).

Ein simples, aber grossartiges Vergnügen war, in einem Pärkli zu sitzen und einen Kaffee zu trinken. Das Tüpfchen auf dem i ist eine Torrada dazu, was nichts anderes ist, als ein Toast mit geschmolzener gesalzener Butter darüber. Hm, waisch wiä fain! 

Life is quite complex but nontheless it’s the simple pleasures we are focussing on, like listening to the birds singing, feeling the warmth of the morning sun on the shoulder, enjoying nice company, doing nothing.

We were in Lisbon last week, which is not a simple pleasure at all, however, we took a back seat. The hotel was moderate, the programme relaxed and spontaneous. We walked a lot, visited the old and modern part of the city and saw only one museum (I wrote about it on Wednesday).

It was a simple pleasure but wonderful to sit in a park at one of the many quisoques and have a coffee with uma torrada, a plain toast with melded salted butter.

I’m having one right now.

verlinkt mit Samstagsplausch 14.17 und Sonntagsfreude.

 

Sonntags Aussergewöhnliches – Going to the Cinema on Sunday

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Bildquelle

Im Geschichtsunterricht beschäftigen wir uns zur Zeit mit der Reformation vor rund 600 Jahren. Viel hat sich verändert. Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Es wird dem gemeinen Volk nicht mehr verklickert, es sei Gottes Wille, dass 90 Prozent der Bevölkerung die 10 Prozent unterhalten und selber in Armut leben müssen. Die göttliche Ordnung wurde gestürzt, der Papst entthront. Nach blutigen Wirren wurde die Menschheit schliesslich gleicher.

Na ja, wir wissen und erleben, dass es so simpel nicht ist. Zum Beispiel war die halbe Bevölkerung  Jahrhunderte lang in diesen Wandel nicht einbezogen. Die Frauen warten in verschiedenen Ecken auf der Welt noch immer auf Gleichstellung.

Eine Etappe auf diesem Weg, an die ich mich erinnere, ist das Frauenstimmrecht, das die Schweizer Männer ihren Frauen  auf nationaler Ebene am 7. Februar 1971 endlich zugestanden haben. Noch einmal wurde die göttliche Ordnung verändert. Einige bedauern das bis heute. 😉

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„In der Schweiz begehrten die Frauen erst spät gegen die männliche Polit-Vormundschaft auf. 1971 forderten sie das Frauenstimmrecht ein. Petra Volpe hat das historische Thema in einen beherzten Spielfilm verpackt – stimmig, engagiert, aber alles andere denn bierernst. «Die göttliche Ordnung» wird nachhaltig erschüttert, Frauen triumphieren.“

Jedenfalls steht im Hause Babajeza heute  „Die Göttliche Ordnung“ auf dem Programm. Ein bisschen Geschichtsunterricht, Gesellschaftsstudie, gute Unterhaltung und Abwechslung. Ich freue mich.

We are going to the cinema today. In Switzerland the women got the right to vote in 1971. The movie „Die Göttliche Ordnung“ (The Godly Order) shows this epic moment in Swiss history. The movie is a comedy, so hopefully, there will be a lot to laugh but also to think about. I remember the women’s fight for the right to vote and the day my mother voted the first time. She has never stopped since. 

verlinkt auch mit Soul Sister