Archiv der Kategorie: Sticken/Embroidery

Sticken statt stricken – Stitchers‘ Paradise – „Zämä nädele“

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Meine Strickpause dauert nun schon seit Februar, und ich vermisse meine Sockenprojekte Mal wurde das Handgelenk besser, dann wurde es schlechter. Ich schmierte und salbte, bandagierte und tapete, dehnte und hoffte. Unterm Strich wurde es tatsächlich langsamst immer bessert. Vor zwei Wochen hat dann leider der kleine orange Kürbis meinen Hoffnungen wieder einen Dämpfer versetzt. Ich war zurück auf Feld „bandagieren“. Glücklicherweise nicht für lange. Die Affirmationen wirkten auf einmal eben doch. Trotzdem lasse ich das Strickzeug weiterhin liegen.

I’ve not knitted since February and I miss it. Therefore I was looking for a substitution now that the weather has turned to cooler and wetter conditions. Last evening we met at the new artist’s shop of a member of our little stitch circle, and I found a new hobby. Of course, you have heard of Sashiko. I bought a kitt, very easy, very undemanding, but very relaxing. Aren’t the beades lovely?

Still, I have to concentrate the get the stitches even. And I am no master yet, so there’s no space for other desturbing thoughts. Today I was looking forward to my stitching session after work the whole day.

Ja, ich habe gestern im neuen Atelier eine kleine Stickerei mit nach Hause genommen. Ein Set Sashiko, ganz einfach (das Muster ist aufgedruckt), ganz niederschwellig (nur Vorstiche), sehr meditativ, beruhigend. Das Kopfkarussel steht still, während ich die Nadel durch den Stoff steche und den Faden hinterher ziehe.

Ob ich tatsächlich die Glasuntersetzer machen werde, ist noch unbestimmt. Ich könnte die verzierten Quadrate auch in einen kleinen Quilt einarbeiten. Derweil versuche ich jetzt, die Vorstiche ebenmässig hinzukriegen und drehe ich im Kopf grössere Projekte. I haven’t decided whether to make those place mats, I may fit the blue squares into a small quilt.

Fürs Atelier „zämä nädele“ mache ich von Herzen gerne Werbung. Es ist wunderschön da, ein Paradies für alle Stoff und Woll verliebten.

My friend’s and her sister’s studio is beautiful, peaceful and everything you want a paradies for stitchers – knitters and sewers – to be.

Dienstagnachmittag – Tuesday Afternoon

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Da, wo die Lücke klafft, fehlt mir grünes Stickgarn für die Blumen. Glücklicherweise konnte ich welches bestellen. Tatsächlich hat Zürcher Stalder das ehemalige Basler Garn unter dem Namen Colibri im Sortiment. Wie ich festgestellt habe, gibt es da noch andere Herrlichkeiten.

Ich hoffe jetzt, dass das Paket mit den gewünschten Rollen bald geliefert wird. In der Zwischenzeit habe ich Reihen ausgelassen und mit der zweiten Borte nach den Hähnen angefangen. Bis zur nächsten Reihe grün oder gold (Perlgarn ist tatsächlich nicht so schön) habe ich noch ein Weilchen zu tun. Du erinnerst dich vielleicht, dass ich eine Million Stunden für dieses Sticktuch einberechnet habe. Und dann ist da immer noch der Saum rundherum zu nähen.

I’ve started the second border and left space for the roosters as I don’t have green and yellow yarn yet. As a reader of this blog mentioned there is actually a business in Switzerland that produces the former Basler yarn with a new name. I am more than happy that hopefully sooner than later a package arrives with eight spools of yarn so I can stitch on and bring the birds alive and the flowers to bloom, so to speak. Meanwhile I stick with the blues and red. And there is always the edge to sew.

Entspannung – Relaxation – Finding Peace

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Sie tun es schon wieder oder immer noch: Die Welt einteilen in gut und böse, schwarz und weiss. Und dabei müssen sie einiges ausblenden und anderes verstärken, denn eigentlich wissen wir alle, dass es zwischen weiss und schwarz einen Haufen Grautöne gibt. Aber damit füllt man keine Zeitung. Geschichten leben vom Kontrast, von der Übertreibung. Während also zwischen West und Ost kräftig aufgerüstet wird, Messer gewetzt werden und Motoren aufheulen, aber auch ganz im Verborgenen zwischen den Regierungen auch mit unterschiedlichen Erfolgen geredet wird, denke ich an die vielen netten Begegnungen mit Menschen, und mich packt wieder die Sehnsucht. Wie gerne würde ich im nächsten Sommer eine Reise in den Osten machen, Kontakte auffrischen und mein Denken mit anderen Bildern illustrieren, als sie die Zeitungen vermitteln. In mir schreit alles nach Entspannung. Warum nicht ein bisschen sticken? Mein Mann hat von lieben Leuten dieses Tuch bekommen, auf dem Wodka, Speck und Salz serviert werden. Es ist ein Druck, denn du kannst dir sicher vorstellen, dass ein ebensolches Stück Stoff mit Kreuzstich verziert ein unbezahlbares Werk ist. Greife ich nach den Sternen, wenn ich genau das tun will?

Someone had shared a photograph of some Netherland cross stitch work the other day. If she could stitch why shouldn’t I, I thought. And as I woke up early this morning, I started copying the patterns: the rooster, the borders. There is more to do: the flower pot and more ornaments, but it’s a start. I’m leaving for school now hoping there is some stitch fabric in the stash there. However, there is more to the embroidery. I can feel a longing for my friends in Russia as the media push the story about the bad guy in the east. I’ve thought we are over the cold war and Europe had learnt its lessons … It’s so easy to paint the world black and white. Stories live from contrast and exageration, right? Why should’nt the news be any better and tell the truth rather than a story click baiting? I’m so sick of it. I need relaxation in the relationship between east and west. That’s why I stitch and not read the news anymore. I really hope that in Germany none of the people is willing to „pay the prize“ for some mad potitics Mrs Baerbock goes for. Are you crazy, woman? Find peace, for God’s sake!

I’d rather think of the many nice people I have met, like the ones who made a lovely present to my husband when he left after a two months visit in a tiny village near the border of Poland. I’v written about the place. This table cloth is put on the table when Russians have wodka, bacon and salt. The real table clothes are cross stitched, but you can immagine that this would have been a gift worth too much. My husband got a printed ione nstead, which I love dearly and have on the kitchen table always.

Hand Woven Linen Fabric – Leinen handgewebt

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In den Herbstferien verbrachten wir ein paar Tage im Münstertal im Kanton Graubünden. Das traditionelle Hotel, in dem wir logierten, war ein bisschen wie ein Museum. Besonders angetan haben es mir die Bündner Kreuzstich Stickereien, die ich ab und zu in Kleinsformaten selber auch bewerkstellige.

 

 

Im Moment fehlt mir die Musse dazu, aber in der Handweberei am Ort, habe ich vorsorglich ein Stück handgewobenes Leinen gekauft. In den Weihnachtsferien werde ich loslegen. Bestimmt finde ich in meinem Bündner Kreuzstich Musterbuch etwas Passendes: Blumeornamente, Alphabete, Tiere.

We spent some days in the eastern part of Switzerland, in a valley called Münstertal. The hotel we stayed in is like a museum. As I have always been an admirer of the typical embroidery of this canton, I was very happy to see so many lovely items in the historical living room and kitchen. I also bought a piece of hand woven linen fabric in the local manufactury to be ready should I feel the urge to stitch as I used to do.

At the moment I just knit socks because I can put them down and pick them up again without even thinking where I have left it. I think I start stitching during Christmas break. I have a pattern book with traditional cross stitch patterns.

 

Erst die Arbeit,dann das Vergnügen – First Work, Then Play

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Matrjoschka_1

Was bin ich froh, ist alles erledigt. Calvin lässt grüssen!

Ich sollte öfters sticken und sticheln.

Matrjoschka_2

Zwar noch nicht ganz fertig, aber schon herzig.

 

Tee-zember – 16. Dezember 2018 – Tea-cember

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HausLicht.jpg

Lichter im Dezember, könnte man mein Stickbild nenne.

Ich mache mit beim Tee Adventskalender bei Alltagbund. Jeden Tag sollte ein Brief bei mir eintrudeln, denn 25 Teilnehmerinnen haben je einen Tag zugewiesen bekommen, an dem sie ihrerseits an jede einen Brief mit Tee senden.  Ich darf mich jetzt jeden Tag freuen, weil erstens was Schönes im Briefkasten steckt und ich zweitens mit mir ein gemütliches Teepläuschchen halte. Ein paar Extraminuten Freizeit.

Der Sternenhimmel über beleuchteten Häuschen ist ein kleines Nähprojekt, das ich gewerkelt habe, weil ich einer Freundin diese Nähtechnik zeigen wollte. Für den Teezember habe ich ein Foto vom Bild gemacht, welches ich dann an alle Teilnehmerinnen als Karte verschickt habe.

HausLicht2

Gefühlt tausend verschiedene Teesorten in allen möglichen Verpackungen machten mir die Auswahl schwer. Schliesslich entschied ich mich für etwas ganz Einfaches. Dafür ist jedes Teebeutelchen von Hand zu einem Sternchentee aufgepeppt worden.

Teezember1

Teezember2

Ein kleines Gedicht vervollständigt die Adventspost. Zusammen mit einem lieben Gruss sind die Briefe hoffentlich alle rechtzeitg zum heutigen 16. Dezember angekommen.

Ich grüsse euch herzlich!

Mola Technique – Vorzeigen und Fertigstellen

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MOla

Zur Abwechslung mal ein bisschen Handnähen und Sticken. Mola Technik beinhaltet sowohl ausschneiden und die tiefere Schicht freilegen, als auch Applikation. Ich finde sowieso, alles ist erlaubt.

Do you know Mola technique? It’s from Panama. I like these traditionally colourful sewn pictures very much. Years ago I did some Mola work and have had it my studio since. Our visitor wanted to try out this technique. So I thought it was the right time to do a little project as well. That has turned out to be a bit bigger than small. 🙂

Was als Stück zum Vorzeigen anfing, ist schon bald ein fertiges Werk.

Mola2

Noch fehlen das vierte Stück der Umrandung und ein paar Stiche. Aber vielleicht kommt es dann nochmals ganz anders. Wer weiss, vielleicht kann ich morgen damit aufwarten.

It isn’t finished yet. Hopefully, I can find the time to add the forth part of the frame and do a few more stitches. I’m looking for some beige fabric as soon as I press the „publish“ button. 

 

 

Putzen, stricken, Kaffee trinken – Cleaning, Knitting, Having Coffee

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SowoPulligrau

Life is good. I’m getting things done, like cleaning the carpets with the machine, raking leaves (due to mild weather and no snow), recycling stuff, organizing the barn. There is also time to sit and knit. And yesterday we had our annual ladies‘ chat with lots of coffee, wine, cake and pizza. Ups, I almost forgot to mention the Appenzeller eau de vie. 

Das Leben ist gut. Meine obligate Liste, die ich jeweils anfangs Ferien schreibe, kann schon ein paar durchgestrichene Aufgaben vorweisen. Zum Beispiel tourte ich heute mit dem Haggerty Teppichreinigungsgerät durchs Hause. Vorgestern (ein Sonnentag) habe ich die Randsteine ums Haus von Herbstlaub und Dreck gesäubert, die Scheune ist aufgeräumt, Alteisen entsorgt. Daneben ist auch Zeit zum Sitzen und Stricken. Gestern nämlich trafen wir Frauen uns zum jährlichen Kaffeekränzchen mit viel Kaffee, Tiramisu und Kuchen, Wein und Pizza. Auch ein Appenzeller durfte zum Abschluss nicht fehlen.

Anyway, my sweater is almost finished. There are about four inches to go. 

Im Übrigen ist mein Pullover fast fertig. Es fehlen noch etwa 10 Zentimeter.

SowoPulligrauhose

I’ve found the matching pair of jeans at the thrift store. Can’t wait to wear the pieces. 

Das passende Paar Jeans habe ich auch schon gefunden und kann es kaum erwarten, die beiden neuen Stücke zu tragen.

Lola

Lola mag es gar nicht, wenn ich lärme und treppauf und runter sause. Hui, dieser vorwurfsvolle Blick! Sie und ihr Bruder Chipsy nahmen Reissaus, als der Haggerty losbrüllte. Sie mögen auch keine Besucherinnen.

Meet Lola. She and her brother Chipsy don’t like me cleaning and making noise. They both don’t like visitors.