Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

„Leben, nähen, atmen“ – Samstags 4 * – Warm, Cosy and Comfy

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Guten Morgen! Heute ist mein Lieblingstag, denn alles kann, nichts muss. Ich hatte schon gestern ein paar Ideen im Kopf, was heute alles sein könnte, heute morgen früh aber bereits erste Programmänderungen vorgenommen. Zu gross ist die Freude an meinen neusten Kreationen. Schliesslich nehme ich mir die Ratschläge vom letzten Samstag zu Herzen. „Leben, nähen, atmen“, in Anlehnung an einen von Doris Dörries Buchtiteln.

My house shoe business is blooming as you can see. Gladly, today is a Saturday and I have only chores to do I take on myself. I did two pairs of „Finken“ as we call house shoues in Switzerland using a slightly alternated pattern and a different felt. I am very pleased with the result even if I had to wash the felt shose twice, because the wool programme wasn’t effective.

Das Finkenbusiness hat Fahrt aufgenommen, das Muster ist leicht verändert, ein zweiter Filz als Material erwies sich als günstig. In der ersten Wäsche, 40 Grad mit anderen Wollsachen im 40 Grad Wollprogramm, wurden die Filzpantoffeln allerdings nur nass. Deshalb machte ich anschliessend auch die Buntwäsche – und die Finken – bei 60 Grad, was sich eine Stunde und 20 Minuten später, die ich mit meiner Nachbarin bei einer Tasse Tee verbrachte, als ein Erfolg erwies. Die wohlig warmen und bequemen Hauseschuhe in Kindergrösse 29 brauchen jetzt noch eine Randeinfassung und Antirutsch auf der Sohle.

The brown ones turned out in a good shape. They are a bit bigger than the first pair and only need an edge and some rubber glued to the sole. I’ve already cut out and sewn together two other pairs from the double face felt. It feels so good to craft and create. Do more of what makes you happy!

Ich habe herausgefunden, dass es sich lohnt, die Teile vor dem Nähen erst zu heften, auch wenn das ein bisschen Zeit braucht, denn es ist anschliessend viel einfacher und schneller mit der Maschine zu arbeiten. Leider habe ich keine Wäsche mehr zu machen, so dass die zwei Paar entweder halbfertig und einsam warten müssen, bis der Korb mit der Schmutzwäsche wieder voll ist oder bis sie noch 10 Partnerpärchen für das nasse Schleudertrauma. Mein nächstes Paar – vielleicht mache ich das heute noch – wird grösser, damit es an meine Füsse passt. Denn ich achte sehr auf meine Gesundheit: warme Füsse, Fruchtsaft, Lebertran, Magnesium und mindestens eine Stunde an der frischen Luft pro Tag, egal wie stürmisch und kalt. Bis jetzt hat es bestens gewirkt.

Unfortunately, there isn’t any laundry to do. So I have to wait until I’ve made about 10 pairs or the laundry basket is full agin. 🙂 These house shoes are so warm and comfy. Therefore, the next pair is going to be for me. I’ll have to change the pattern, which I should have done yesterday with the photocopier in school yesterday … Anyway I’m positive, that warm feet, my daily dose of magnesium and fish oil and an orange juice is going to keep me from getting sick. It has worked so far.

All the best to you!

Nebst meiner neuen Leidenschaft werde ich mich auch noch dem Haushalt zuwenden. Zeitungen bündeln und anschliessend Altpapier, Karton, Glas und Kunststoff entsorgen. Auf der gleichen Tour kann ich auch den Kühlschrank befüllen.

Macht’s gut!

verlinkt mit Andrea Karminrot

Vorfreude – Samstags 3 * 22 – Anticipation: Always have something to look forward to

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Könnte man der Gesellschaft Fieber messen, würde das Quecksilber hoch steigen und wir müssten besorgt sein. Nun, ich bin auch ohne dieses Hilfsmittel sicher, dass der allgemeine Zustand der Bevölkerung schlecht ist. Es geben sich zwar die meisten grosse Mühe, gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Wir haben unsere Methoden, um vom grossen Ganzen abzulenken, ihm nicht zu viel Raum zu geben oder ganz auszublenden. Wir schreiben positive Gedanken in Glückstagebücher, wir richten das Wohnzimmer schön ein, zünden Kerzen an. Wir vergleichen uns mit Menschen, denen es noch schlechter geht. Einige halten die Hoffnung hoch, dass bald alles wieder so ist, wie wir es gewohnt sind, andere suchen neue Wege.

In der Schule habe ich eingesehen, dass Englisch Wörterlisten weniger wichtig sind als Strategien, wie ich mein Wohlbefinden steigern kann. Im besten Fall geht beides. Die Frage war: „What can you do to feel better?“

Man muss sich vor Augen führen, dass in dieser Klasse nicht die stärksten Lerner sind, dass diese Kinder schon so viel Enttäuschung auf ihrem Lernweg erleben mussten und es deshalb sehr einfach ist, sie zu unterrichten. Ich brauche nur gute Laune, viel Geduld, lustige Ideen und aufmunternde Worte. „What can I do to make you feel better?“

Das ist mein Leitprinzip in einer Zeit, in der Krüpelmacher das Sagen haben: Menschen, denen die Menschlichekti abhanden gekommen ist, Experten, Wissenschaftler, Taskforce-Mitglieder, Vorsteher von Ämtern, Politiker und Minister. Statt auf Grund undurchsichtiger Zahlen immer nur neue Regeln aufzustellen, müssten sich die Diener am Volk, um es mal lateinisch zu sagen, genau diese Frage stellen. „What can I do to make you feel better?“

In der Zwischenzeit finden wir halt selber Wege.

Mein Ratschlag für heute ist jedoch nicht auf dem Plakat, das ich locker doppelt so gross hätte machen können (together wie have many ideas): Always have somthing to look forward to. Und deshalb bin ich gestern Abend in die Federn gestiegen und habe mich schon auf heute Morgen gefreut, weil ich wusste, dass ich eine Scheibe Brot mit Butter und Tannzapfenkonfitüre, eigentlich eher Tannzapfenhonig, geniessen kann. Und Morgen Brunch mit Freunden und Freundinnen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie hatte.

verlinkt mit Andreas Runde um den Kaffeetisch.

Samstags 2 * 22 – Leichte und grobe Arbeit – No Heavy Work on Saturday

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Guten Morgen, meine Lieben!

Gestern hat mir ein Kollege erzählt, er habe seinen Medienkonsum eingestellt und deshalb viel Zeit gewonnen, die er jetzt für handwerkliche Tätigkeiten nutzt. Eine Rolle hat bestimmt gespielt, dass in der nächsten Nähe seines Wohnortes ein riesengrosser Baumarkt seine Tore geöffnet hat. Auf dem Nachhauseweg kann er das Material für seine aktuellen Vorhaben gleich mitnehmen.

Eine gute Entscheidng hat mein Kollege da getroffen, denn Handarbeit macht glücklich, dafür stehe ich als der lebende Beweis ganz oben auf der Liste der Zufriedenen. Ich bin ja da recht breit unterwegs, habe Fähigkeiten in den verschiedensten textilen und nichttextilen Bereichen, kenne mich aus mit einfachen Heimwerkerarbeiten und erstelle auch mal etwas Grobes, wie zum Beispiel gestern die Behausung für die Gastgänse. Das hat mich richtig zufrieden gemacht, was wohl auch daran liegt, dass ich den ganzen Nachmittag im Freien gearbeitet habe. Es ist einfach ein Spass, in der geerbten, dicken Vliesjacke meines Schwiegervaters und den warm gefütterten, übergrossen Gummistiefelen auf dem Gehöft herumzuschlurfen und Material zusammenzusuchen.

Nur wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich nach dem Chrampf gestern meine Schultern, Ellblgen und Handgelenke spüre. Zudem habe ich mich am Bein verletzt, als ein schweres Palette die Balance verloren hat. Deshalb werde ich es heute ruhiger angehen lassen und ein paar Reihen häkeln, ein bisschen Verputz an der Badezimmerwand aufziehen (am Montag wird die Tür geliefert und montiert), aber zuallererst mit der zweiten Tasse Kaffee die spannenden Artikel über die Bilchen und das Tier des Jahres lesen.

Macht’s gut!

Good Morning, dears!

If I am honest, I’m feeling some pain in my joints this morning. I probably overdid it a bit yesterday when I worked outsid the whole afternoon doing some heavy work all alone. I took some precaustions though, but obviously not enough. I have sore shoulders, ellbows and wrists. Therefore I am going easy today.

I want to crochet few rows on my lace, put on some plaster at the wall in the renovated bathroom (the carpenter is fittin in the door on Monday), but have to buy the material at the construction site this morning. Doing handywork makes me happy and others, too. In fact a colleague of mine told me yesterday that he had stopped reading and watching news and had cut back on social media as well. Therefore he has now lots of spare time to do handywork instead. When he told me about his many projects, he was really excited and looked totally satisfied. But before I get active, I’m having a second cup of coffee and going to read the articels in the pro natura magazine about the animal of the year more thoroughly than yesterday.

This makes me happy, too.

Take care!

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Ein neues Jahr – A New Year – Samstags 1 * 22

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Ein neuer Tag bricht an. Ein neues Jahr bricht an. Ich bin gespannt, was es bringen wird. Was immer das sein wird, ich fühle mich gut. Denn im vergangenen Jahr habe ich die Gewissheit gewonnen, selbstbestimmt genau am richtigen Ort zu sein, mit den genau richtigen Menschen unterwegs zu sein, die genau richtigen Aufgaben zu haben. Ein Segen liegt darüber.

A new day, a new year. I am anxious to dive into it. What ever it may bring, I am ready and feel good about it. I’ve found a new understanding about what I do, where I am and with whom. I feel very blessed.

Lassen wir die nächste Plandemie Herzlichkeit und Wohlwollen sein.

„Lass dich anstecken von der Menschlichkeit und infiziere gründlich deine Umgebung, auf dass der Virus der Nächstenliebe die Welt erobert, bevor es ein anderer Virus schafft.“

Christa Schoyboll

Ich wünsche euch allen

ein

gesegnetes 2022!

A Happy New Year

to all of you!

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Weder Schmuck noch Schmaus – Slim Christmas

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Nun ist die längste Nacht schon vorbei, das Sonnenwendfeuer erloschen und sogar Heilig Abend Vergangenheit. Gestern hatte ich plötzlich das Verlangen ein, zwei Engel zu basteln und durfte wie immer auf meine Kreativität setzen, dass sich die Idee auch umsetzen lässt. Wenn ich meine beiden Engeli betrachte, fällt mir auf, wie gut sie zu mir passen. Sie haben sich nicht in Schale geworfen, sonden haben sich am gemeinsamen Weihnachtstisch in ihrem gewöhnlichen Gewand eingefunden, nicht extra eine Föhnfrisur gemacht und ihre Falten nicht unter einer Schicht Make-up verdeckt. Sie sind, wie sie sind.

Weihnachten kommt sowieso. Einen grossen Aufwand betreibe ich schon seit Jahren nicht mehr. „Wir wollen nicht erschöpft unterm Christbaum liegen“, ist mein Adventsmantra. Ich will nichts müssen, und habe am Schluss tatsächlich sogar eine kleine Tanne weihnächtlich geschmückt. Ich mag’s nicht üppig, weder Schmuck noch Schmaus, weshalb es Tomatenspaghetti und Nüsslisalat gab. Dazu ein grosses Glas mit wenig Wein.

Christmas has become slim over the last years. I’ve never got stressed due to the celebration. It’s not worth it as Christmas comes anyway. It’s my goal to sit alive under the tree. Like my little angles I made yesterday, I don’t give much thought to my looks. The hair, the clothes, no make-up. But I cooked spaghetti with tomato sauce, very tasty. We also had fresh salad and a glass of wine. Later we sat near the tiny Christmas tree, than we watched an episode of our current series, finally we played a round of scrabble which I lost as I had almost only consonants. However, we came up with a few interesting words. Even lost, it felt like a win.

Ich sage: „Prost und fröhliche Weihnachten!“

Aber nein, auf dem unteren Bild ist kein Wein im Glas. Ich hatte wie angeworfen Lust auf ein Glas dieses edlen Saftes. Magst du raten?

Der Baum, der die Früchte trägt, die diesen dunkelroten Saft ergeben wäschst sehr schnell und kommt in unserem Garten an allen Ecken vor. Er liebt die Sonne und den Schatten und gehört zu den ältesten heildenden Pflanzen der Welt. Er gilt als Baum der Gnomen und Elfen und ist ein Symbol für Leben und Tod. Natürlich schläft der Baum zur Zeit seinen Winterschlaf. A propos Winterschlaf. Ich denke, ich werde genau das tun in den nächsten zwei Tagen. Meine kräftezehrenden Projekte sind zu einem Stillstand gekommen, weil das Material fehlt. Auch gut so!

This morning I felt like a glass of elderberry juice that looks like wine. Where does this come from? And I’m reading that elderberry is said to be the home of elves and gnomes, a magical healer and is called the tree of life and death. I’d say this juice is just what I need at the moment. Prosit!

Verlinkt mit dem Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

Ein bisschen Extra-Wärme – Samstags 50 / 21 – Santa is Watching Me

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Wärmequellen aller Arten lassen den Winter zu mindest ein bisschen weniger kalt erscheinen. Deshalb verschenke ich dieses Jahr zu Weihnachten auch ein bisschen Extra-Wärme. Auf die Idee gekommen bin ich, weil die Heizung bei einem meiner Söhne für drei Tage nicht funktioniert hat. Es dauerte eben, bis der Leidensdruck so gross war, dass er sich getraute, dem Vermieter zu melden, die Heizung sei kaputt. Immerhin konnte er, nachdem er sich Brennholz verschafft hatte, im Schwedenofen ein Feuer zu machen. Wie gemütlich wäre es gewesen, sich danebst in eine Kamelhaardecke einzukuscheln. In Zukunft, und in Energiefragen kann ich nicht mehr auf den Staat vertrauen, soll es also am Holz und an der Kuscheldecke nicht fehlen. Ersteres wurde letzten Samstag geliefert. Die Verpackung für letzteres nähe ich aus Stoffresten. Weil ich jeweils allen Söhnen das Gleiche schenke, werde ich heute noch ein Weilchen beschäftigt sein.

For the last years I have given the same present to all my sons. I usually wait and listen carefully until I have an idea. This year, one of my son’s heating system broke down and he had very unpleasant temperatures in his apartment until he told his landlord. Meanwhile he’d gotten some firewood for the oven in his livingroom. This made me thinking as the news are full with bad news regarding prizes and supplies. What to do when there isn’t any heating fuel or gas left or the prizes go through the roof like predicted?

I ordered woolen blankets from a family business that has my whole trust. Now I am sewing like crazy to „wrap in“ these blankets, while watching and listening to videos by Jonna Jinton in northern Sweden.

Santa is watching me!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Zukunftsweisend – Samstags 49 / 21 – Looking Forward to The Future

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Irgenwie unwirklich, dass heute Samstag ist. Denn weil ich am Freitag Feierabend habe, wenn andere Leute Znünipause machen, fühlt sich der Freitag schon wie Samstag an. Nach fünf Monaten habe ich mich immer noch nicht daran gewöhnt, bin jedes Wochenende erneut positiv überrascht, wie lang und erholsam ein Wochenende sein kann. Heute ist ein geschenkter Tag! Morgen Sonntag werde ich den ganztägigen Workshop ausgeruht bestreiten. Ui, darauf freue ich mich. Das wird eine grosse Sache, zukunftsweisend.

Irgendwie unwirklich, dass in einer Woche schon die Weihnachtsferien beginnen, obwohl sogar der Schnee termingerecht vom Himmel gefallen ist und alle Wiesen und Felder ungebrochen bedeckt. Nun, mir soll beides recht sein. Aber es ist am Morgen so dunkel, dass ich mir doch einen rechten Schups geben muss, um aus dem Haus zu gehen. Hier erwarten mich dann Temperaturen unter Null, Scheibenkratzen und rutschige Strassen. Alles wäre halb so schlimm, wenn sich der Start in den Tag nicht anfühlte, als wäre er mitten in der Nacht. Noch fünf Mal früh aus dem Haus. Ich schaffe das, einen Tag nach dem anderen, stressfrei, entspannt. Auch das ist zukunftsweisend.

Irgendwie unwirklich, dass nach zig Botengängen, Telefonaten, Abklärungen einem Projekt nichts mehr im Weg stehen soll. Gestern, ich stand gerade neben den Zweifel Pommes Chips im Lebensmittelgeschäft, kam der postive Bescheid. Alles gut mit dem Grenzabstand. Eine weitere Frage ist geklärt, eine weitere Hürde geschafft. Ich freu mich so und bin gespannt, wie die nächsten Schritte aussehen werden. Auch zukunftsweisend.

Despite the fact that I’ve never been so uncertain about what’s coming up, I feel very confident and hopeful that everything will turn out just fine. It’s a matter of trust and perception. There are so many good people out there, so many promsing ideas, so many good things happening.

One more week to go until Christams break. I will go day by day, step by step next week, trying to stay relaxed and not get involved with too much and too many. I will try not to lose my temper with the students who are tired and worn out.

Besides from work, I hope that our bed room floor will be finished soon that I can sleep in my own bed again and move the furniture back into place, get rid of the chaos everywhere as I like things to be organized. Chaos makes me nervous. But as I wrote before, everything will turn out positive.

I’m looking forward to the future. How about you?

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea, mit vereinten Kräften glücklich aus dem Graben befreit.

Samstags 47 / 21 – Eine zweite Chance – Second Chance

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Heute Nacht hat es zum zweiten Mal geschneit, noch ein bisschen mehr als gestern. Der Winteranfang hat eine zweite Chance bekommen und sie voll genützt.

We’ve got some snow tonight, and it looks like winter made good use of this second chance for an early start.

Auch die vielen grünen Tomaten, die ich vor wenigen Wochen geerntet habe, nutzen ihre zweite Chance und sind alle alle nachgereift. Bald leuchten auch die letzten rot wie Christbaumkugeln.

Also the many still green tomatoes have taken the chance to ripen after the picking. I am so pleased that the final picking was successful.

Und auch ich werde eine zweite Chance bekommen, alle Gartenarbeiten zu beenden. Heute drängt sich mich nicht, denn sie ist unter einem zarten Hauch von Weiss verborgen. Mein Blick richtet sich deshalb Richtung Säntis in den Nebel, der mir die Sicht nimmt und mir das Dahinterliegende nicht oder nur verschwommen offenbart. Dieses Wochenende wird die Schweizer Bevölkerung eine wichtige Weiche stellen, wie das Danhinterliegende, die Zukunft für die Gesellschaft, für uns, für mich aussehen wird. Es ist ebenfalls eine zweite Chance. So oder so, blaue Wolle habe ich schon mal ausgepackt und der Sonntag wird reichen, um eine Mütze zu häkeln. Nur gemeinsam kann die Menschheit die Zukunft meistern.

Lasst die Spaltung nicht zu.

I haven’t finished all the chores in the garden and orchard yet. Luckily, the snow has covered up the unfinished business. I will have a second chance to get all the work done as this first snow won’t last. I’m happy about a free Saturday and turn my eyes toward the mountains far away. They are hidden in the fog, like the future is hidden.

This weeken we are voting, for the second time. It’s a second chance to live in peace and freedom. What does the future hold for the Swiss people, for us, for me? I cannot tell, however, I’ve taken out blue yarn to crochet a blue hat.

Let love and peace guide you!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.