Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags das Weite suchen – Go away, Mice!

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Mauser

Diese Sonne! Diese Wärme!  ich geniesse dieses Duo, auch wenn es von kalt zu warm ziemlich abrupt gewechselt hat. Ich geniess den Garten, den gemähten Rasen, die blühenden Bäume, die grasenden Kühe, den Duft des zertrampelten Grases. Ich geniesse den Frühling, der auch auf unseren luftigen Höhen Einzug gehalten hat. Meine Lebensgeister sind so viel munterer.

Although spring has sprung, there seem to be mice in the walls and floors of this old house of ours. Arrrrg! I hate to hear there sounds. Hey, mice, it’s spring outside. Go away! 

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Sogar Mauser ist endlich fertig geworden. Seine grüne Jacke ist ihm schon fast zu warm. Wohin nur mit ihm? Wir wollen ja nicht, dass ihn die Katzen erwischen. Hoffentlich flüstert er seinen Cousins in den Wänden und Böden zu, endlich das Weite zu suchen. Schliesslich ist draussen Frühling!

My energy level has risen remarkably due to the sun and warmth and blue sky. It’s so nice and easy to get up in the mornings and to do chores around the house in the evenings. I don’t feel like collapsing on the sofa when I come from school any longer. That’s why this guy has gotten a stuffed body and a shirt eventually. I hope he will have word with his cousins in the walls and floors and send them outside. 

Mauser_3

Have a nice weekend, Ladies!

 

 

verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

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Samstags dazwischen – In between

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Halfandhalf

Da bin ich jetzt also wieder zu Hause, habe gleich die Fenster aufgerissen und den Frühling ins Haus gelassen. Irgendwie hänge ich noch dazwischen. Aber das wundert mich nicht. Gestern noch auf dem Rockefeller Centre hoch oben über New York und jetzt nach  sieben Stunden Flug mit vorne und hinten ein paar Flughafenimpressionen im beschaulichen Oberheimen. Gestern noch Winter mit kaltem Wind und grauem Himmel und heute frühlingshafte Temperaturen, ländliche Gerüche, Vogelgezwitscher und darüber ein blaues Zelt.

Als erstes packe ich immer meine Koffer aus, lasse die Waschmaschine laufen, sortiere die Post. Und erst dann setze ich mich hin. Jetzt mit einem Kaffee aus der Schweizer Maschine und Rahm aus den Staaten. Halb und halb; das passt zu meinem Zustand.

Eine erlebnisreiche und interessante Woche ist zu Ende gegangen. Wenn ihr lesen mögt, wie es uns mit unserer 83 jährigen Mutter ergangen ist, hier ist der Link.

We are home, safe and sound. Im some how in between New York and my tiny village. The change is intense when you fly and don’t have the time to adjust. However, I quite like this specific condition. Firstly, I always unpack my belongings. I only can relax when everything is at its place. 

That’s why now is coffee time. Swiss coffee and American cream. Half &Half, which is how I feel right now. 

I’m glad we travelled with our mom. Lots of memories I will treasure forever. 

 

verlinkt mit Karminrot.

 

 

Samstags Koffer packen – Ich war noch niemals in New York … – New York! New York!

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CityGuide.jpg

Meine Mutter war noch niemals in New York.

Irgendwann im letzten Jahr erwähnte sie, dass sie diese Stadt nun wohl nicht mehr sehen werde, weil sie ja nun tatsächlich alt sei und mein Vater sowieso nicht mehr so weit reisen wolle. Spontan erwiderte ich, dass ich sofort den Tripp mit ihr unternehmen würde, worauf sie meiner Schwester sagte, dass ich mit ihr nach New York fliegen wolle.

Und nun ist morgen der grosse Tag, an dem meine Schwester und ich mit unserer Mutter in den Flieger nach New York steigen. Hach, wir freuen uns alle drei.

Ich war schon zweimal in der Metropole, aber jeweils nur zwei Nächte. Diesmal haben wir uns ein wunderbares Programm zusammen gestellt. Ich freue mich aber auch auf die grossen Tassen Kaffee mit Haselnuss Aroma und Half and Half. Und ich freue mich, dass wir noch in vielen Jahren, wenn meine Mutter schon längst nicht mehr ist, von dieser Reise erzählen können.

Finally, it’s spring break. I am soooo tired and happy that I could sleep in yesterday and today. Next week is going to be exciting as my sister and I are taking Mother to New York.

She hasn’t been there yet and was a bit sad when she told me sometime last year that my father wouldn’t want to fly anymore any she wouldn’t be able to visit New York. Sponaneously, I assured her that I would take her there. Soon my sister has been a part of this „expedition“, too. So exciting! 

Today I must pack. I’m off to buy a handy, trendy rucksack to be ready to stroll through the streets of New York. 

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch

Samstags Wolle wickeln – Where the heck is it?

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Sowowickeln-2

Fangen wir heute mit dem zweiten Bild an. Als ich es machen konnte, war der halbe Tag schon um. Zuerst hatte ich verschlafen und musste zur Verabredung rasen, selbstverständlich ohne die Tempolimiten zu überschreiten. In der Aufregung habe ich dann den Abzweiger verpasst.

Where the heck is the beginning of this ball of yarn? Chaos, chaos, chaos. I cannot understand. Why is it impossible to make it visible? I had to wind a yarn cake to solve the problem. Valuable time lost, as I can’t wait to start knitting. I need this monotonous work. 

SowoMeilenweit

Bevor ich in die Schule fahren musste, um die Lagerkisten auszupacken und die Küchenwäsche zu waschen, benutzte ich die Gelegenheit, ein paar Knäuel Wolle zu kauren. Endlich wieder zu Hause, wollte ich mich meiner neuen Strickarbeit widmen. Ihr ahnt es sicher schon; ich werde Socken stricken und freue mich schon auf das beruhigende „Inestäche, Fade hole, umeschloh und abeloh“. Alles rechts, ausser das Börtchen. Zuerst aber erledigte ich die dringendsten Haushaltsarbeiten.

Sowowickeln

Und als ich schliesslich mit einem (nach einer Woche grustigsten Kaffees) geschmacklich einwandfreien Kaffee, den Stricknadeln und dem Wollknäuel hinsetzten wollte, fand ich den Anfangsfaden nicht. Es ist mir ein Rätsel, warum die Knäuel nicht so gewickelt werden, dass das Anfangsfädeli aus der Mitte heraushängt. Wertvolle Zeit ging verloren, weil ich die Strange wickeln musste.

Sodeli. Endlich. 66 Maschen. Für Grösse 45.

Finally, I’m ready to go! 66 stitches, four needles and a tasty coffee. Enjoy the weekend!

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

Samstags ist es trotzdem Winter – „Let It Snow! „

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KaffeeHolzkorbDa hat mich doch der Schulleiter vor wenigen Tagen angeknurrt, es sei an der Zeit die Vitrine beim Schulhauseingang neu zu gestalten. Ich war ein bisschen irritiert. Mein Plan war nämlich, die Winterlandschaft mit weissen Tannen, Schneeflocken und zwei kleinen Füchsen, die nach Weihnachten die Samichläusli ersetzten,  mit einem Spruch zu ergänzen, wenn es dann endlich richtig schneien würde. Zudem ist ja erst Februar und noch massenhaft Zeit für den grossen Schnee.

Gestern Nachmittag packte mich dann aber doch die Deko-Lust. Nur, es sollte noch einmal ein Winterbild werden. Inspiriert von den vielen hustenden, heiseren, erkälteten, und grippösen Kollegen, suchte ich im Brockenhaus nach Teegeschirr, in der Landi nach kleinen, anspruchslosen Pflänzchen (Kakteen). Beides macht sich in der Vitrine bestens. Am liebsten würde ich das Fenster mit einem dicken, wollenen Halstuch umwickeln. „Let  it snow!“ Ich habe schon vor Wochen extra einen Kalkstift gekauft.

Trotzdem: Dieser Winter ist absolut ein Winter. Es schneit – nicht viel, zugegeben und nur ab und zu-, es ist kalt, ich trage immer einen Schal, verbringe täglich Stunden, um das Haus warm und gemütlich zu halten.

A propos Holz: Weit acht Jahren wohnen wir in diesem Haus und zehren noch immer vom Holzvorrat des Vorbesitzters. Die dicken Scheiter muss man leider aus dem Haufen dünner Knebeli suchen, über die Leiter vom Heuboden herunter tragen. Aber deshalb wärmen sie grad doppelt.

Macht’s euch gemütlich!

I’m in charge of the glass box in our schoolhouse and I’ve been waiting for the big snow for weeks. Because I wanted to add „Let it snow!“ to the display of white firs, snowflakes and the two little foxes that followed after the lovely little Santas. The head teacher said it was time for a change (Between us, I believe he didn’t notice that I had replaced the red men with orange foxes). 

Anyway, I was in decoration mood yesterday afternoon. No way, that I would display any spring theme as long as it is still February, everybody (including me) has a cold and wears thick shawls. I’d rather feel like a cup of tea. So I went to the local thrift store, bought a nice tea- and coffee pot and some cups that I filled with cactuses. 

I’ver read that winter isn’t a season but hard work. Yes, that’s exactly how I feel about winter. I carry a lot of wood to fire the oven and keep the house warm and cosy. 

I wish you all a cosy weekend!

 

Zum Kaffe ein Muffin aus der Kochschule. Was meint ihr, welches ist das glutenfreie?

Muffins

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

Samstags, was auch immer meinen Weg kreuzt – What Ever Comes Across

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Orangenblumen

Diese Woche war voller Samstage, Tage nämlich, an denen alles kann, aber nichts muss. Jeden Tag habe ich Italienisch gelernt, jeden Tag Orangenschnitze gegessen, jeden Tag etwas von meiner To-do-Liste abgearbeitet, jeden Tag etwas erlebt.

Just one week before the next semester of the school year seems quite short. I’ve made the most of it: I studied Italian each day, ate a delicious Orange each day, worked off my to-do-list every day, and enriched each day of the week. 

Monday, a beautiful day, mild and sunny. I worked in the garden, fixed and organized „things“ around the house and in the barn. 

Der milde Tag zog mich in den Garten. Nach zwei, drei Monaten Vernachlässigung gibt es jeweils einiges aufzuräumen.

Tuesday, all neighbours met and had a lovely chat over coffee and cake. I went (long overdue) to see the doctor. 

Das Kaffeekränzchen mit den Nachbarinnen am Nachmittag war sehr gemütlich. Einmal im Winter treffen wir uns, weil man sich in den dunklen Monaten einfach zu wenig sieht.

Wednesday, I met my husband at work during his break and went to a new to me thrift store. It’s very relaxing to brows through the shelves. I found a new pair of Guess jeans for 6.50 and two long sleeved t-shirts. 

In der 10 Uhr Pause hatte ich seit langem mal wieder mit meinem Mann abgemacht. Anschliessend strolchte ich durch ein mir neues Brockenhaus. Tatsächlich fand ich eine neue Jeans, Marke Guess für 6.50. Sie sitzen perfekt.

CaféMorelli

Thursday, I went to school and got ready for next Monday. I built an animal friendly „splat the rat“ game“ to show the students for real what is described in the book. I bought three books in my favourite book store. 

Meine Englisch Schülerinnen und Schüler sind nicht soooooo motiviert, die Sprache zu lernen, respektive die Arbeit zu leisten, die nötig wäre, um die Sprache zu lernen. Zum Thema „Village Fête“ habe ich ein Spiel gebastelt, damit der Unterricht nicht zu öde wird. „Splat the Rat“: In meiner Version wird kein Tier gequält. Ich habe drei Bücher zum Vorlesen gekauft, denn bald ist Skilager.

splat

Friday, we went to dinner and later to the cinema. We watched „Lucky“. It’s one of the films you remember for a long long time. 

Freitag war Kinotag. Wir gingen vorher fein essen (Back und Brau Frauenfeld) und anschliessend ins Cinema Luna. „Lucky“ ist einer der Filme, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Saturday, I’m baking and cleaning the chicken coop today. I have and no other plans besides studying Italian (with memrise), knitting. I’m enjoying my daily dose of vitamine C and what ever crosses my path today. 

Heute Samstag habe ich keine grossen Pläne. Ich werden den Pullover fertig stricken, den Hühnerstall ausmisten, Italienisch lernen (mit memrise), meine tägliche Dosis Vitamin C geniessen. Und was sonst noch meinen Weg kreuzt.

Ahh, da liegen ja drei Bücher auf dem Tisch. „Café Morelli“ passt doch perfekt zum heutigen Samstagsplausch bei Andrea.

 

Jede braucht eine (gute Tasse Kaf) Fee – Coffee while Waiting

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CCFuchs-2

Ich habe mich verliebt.

Es gibt im Top CC diese grossen Teebeutel, von denen einer pro Liter Wasser ausreicht und die deshalb für Grossmengen in Klassenlagern sehr geeignet sind. Da der Top CC sozusagen direkt vor unserer Haustür liegt, habe ich die erste Einkäufe fürs Skilager Ende Februar getätigt.

Man könnte nun meinen, ein Grossverteiler von Grossmengen für Läden, Restaurants, Imbissbuden, Vereine, Schulen und Privatpersonen sei unpersönlich und sehe eher nach Lagerhalle aus, Aber dem ist überhaupt nicht so. Im Herbst wurden neue Lokalitäten bezogen, das Personal ist sehr freundlich. Zudem ist der Grossmarkt auch Ausbildungsstätte für zukünftige Detailhandelsangestellte.

Und während man wartet, dass der Kassier die gekaufte Ware durch den Scanner zieht, wird man zu einem Kaffee oder Tee eingeladen, vom Geschäft offeriert. Rainardo sitzt in der Ecke und beobachtet das Geschehen. Nächstes Mal ist die Tischecke hoffentlich frei und ich kann mich gleich zu ihm setzen.

Jeder brauch eine gute (Tasse Kaf) Fee

Rainardo ist ein weiterer Fuchs in meiner Sammlung.

CCFuchs

Ski camp is coming closer. As usual, I am the cook. There’s a lot to consider beforehand, like grocery shopping. So we went to a store where you can buy giant size packs. I am only interested in tea bags though. 🙂

The store, called top CC, is really nice: friendly personell, variety of quality food and drinks and what ever you need to run a store, restaurant, club, school or family. The location is newly renovated. 

While your groceries are pulled through the cash register, you can enjoy a cup of tea or coffee for free. I’ve fallen in love with Rainardo, the fox. He didn’t mind me taking a photograph. I wonder whether he will still be there next time. 

There are so many foxes in my life.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 3.18.