Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags 3/2021 – Ein gutes Gefühl – Feeling Good

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Das ist ein gutes Gefühl.

I feel good.

Angesichts dieses Geschenks.

Winter wonderland.

Und morgen kommt noch mehr.

It’s going to snow again tomorrow.

Mittlerweile ist auch die Sonne aufgegangen.

 

Verlinkt mit der samstäglichen Runde bei Karminrot.

Samstags 2/2021 – Aber bitte mit Sahne! – Can you be fooled?

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Heute gibt’s den ersten Kaffee mit Sahne, was dem Leben die Kanten nimmt, nicht wahr? – Nein, nicht wahr. Das Leben ist immer noch das gleiche, nur der Kaffee schmeckt mir ein bisschen besser. Und übrigens ist das Bild ein Fake: es ist kein Schlag-, sondern Sojarahm. Aber lies doch selber, wenn du magst. 😉
Am letzten Montag dachte ich noch, dass diese Woche wohl sehr anstrengend werden würde, weil die erste Woche nach den Ferien immer arbeitsreich reich ist und ich doch von zwei Wochen angeschlagen und krank ziemlich auf den Stümpen war. Nun, die Woche war anstrengend, aber schwups, ist sie doch schon vorbei. Es war eine gute Woche, so dass ich in meinen Kalender einen lachenden Smiley zeichne.
🙂
Am Ende des Jahre kann ich dann Smileys zählen und habe einen aussagekräftigen Rückblick.
Nein, ich schaffe es nicht, die rosa Brille aufzusetzen, dazu bin ich zu sehr Realistin. Genauswenig wie ich in der Wäsche Weichspüler verwende, halte ich nichts von Euphemismen und weissen Lügen. Ich habe gerne die harte Wahrheit, denn sie kommt früher oder später sowieso ans Licht. Ich mag es nicht, wenn man einen Teil der Geschichte auslässt, um selber in besserem Licht dazustehen oder gar die Tatsachen zu verdreht. Ich springe auch nicht auf den erst besten Zug auf, wenn es gilt zu handeln oder das Handlen anderer zu beurteilen. Ich habe gerne das ganze Bild, will auch die anderen Aspekte kennen, denn alles kann/muss man aus verschiedenen Blickwinklen betrachten. Ich kann sehen, wenn ein Bild nicht zum Text passt. Werden mir verschieden Sichten nicht geliefert, Fragen nicht beantwortet, denke ich mir meinen Teil und suche ich selber. Mein Vertrauen in die Regierungen, die Politiker und ihre Sprachrohre, die Massenmedien, ist seit März 2020 von 75 auf 0 Prozent geschwunden.
Wir erleben historische Zeiten und ich betrachte sie wie einen Film, einen sehr kreativen, immer wieder überraschenden, unglaublichen, verwirrenden, absurden Politthriller, aus dem ich nicht aussteigen kann. Der Preis wird horrend sein. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich noch auf einem Logenplatz sitze, was mich verpflichtet (so empfinde ich), für die anderen zu schauen und zu sorgen.
Ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung, wie man in 20, 50 oder 100 Jahren über diese Zeit berichten und in der Schule lehren wird.
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen
und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Abraham Linkcoln, Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886
I had a good week although I had been sure on Monday, this week would never end as I felt very low. However, the children could lift my spirits and I am more than happy to have a fullfilling job. It’s my plan to draw an emoji in my calender every week and hope to be able to draw a lot of happy faces.
I’m not the one, who wears pink glasses to brighten up what’s dark. I don’t like euphemisms and white lies to make my life to seem better than it is. I like the hard facts, the truth. I don’t think it is right to glorify ones actions or lie about things one has done. I deeply believe that every story has several aspects and I want to know them. If they are not told, I look for them. I see when the picture doesn’t match the story. I don’t give up when I do not get answers to my questions. And I do not blow into the same horn the mass media show me, before I haven’t thought about the story.
Anyway, I have lost trust (it has fallen from 75 percent in March to 0 percent in October) in the governments, the politicians and their megaphones, the mass media.
We experience historical times that I watch like a movie, a very creative, surprising, unbelievable, disturbing, political thriller. The price will be horrendous. I still watch it from the gallery though, but I know there are many less fortunate ones. I worry about them and look after them as far as I am able to.
I think I have a fairly clear view of what is coming and how people will look back (and teach in school) in 20, 50 or a 100 years.
You can fool some of the people all of the time,
and all of the people some of the time,
but you can not fool all of the people all of the time.
Abraham Linkcoln, Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886

Verlinkt mit Andreas Samstagsrunde .

Samstags 1/2021 – Zweimal Zwei am Zweiten – The Second Pair

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Heute ist der zweite Tag und ich habe eben die Maschen für das zweite Paar Socken in diesem Jahr angeschlagen. Tja, die Weihnachtsüberraschung habe ich nicht fertiggebracht, aber weil das Fest mit der grossen Familie eh nicht stattgefunden hat, ist das gar nicht so schlimm. Ich bin voller Schwung, auf die nächsten Weihnachten alle Sockenpaar fertig zu bekommen.

Heute am 2. Januar hat die zwei gleich noch eine weitere Bedeutung. Nach der Farbwahl für ein Damensockenpaar musste ich die Wolle wechseln und habe deshalb nochmals ein Paar angefangen. Zwei mal zwei heute am zweiten.

An Silvester war ich allein zu Hause, der Mann musste arbeiten. Ich habe einen langen Nachtmarsch gemacht und war dann so müde, dass ich mich im Pyjama aufs Sofa geworfen habe. Bis Mitternacht aufbleiben, das machen wir schon ewig nicht mehr. Es war eine grosse Freude, dass am frühen Morgen die Silvesterkinder die bösen Geister des alten Jahres vertrieben haben. Ich hatte schon Angst, sie würden nicht kommen …

Der erste Tag des Jahres – der Mann war arbeiten – verlief ebenfalls voll ruhig, andere mögen sagen, langweilig. Aber mir gefällt es so. Überhaupt bin ich rundum zufrieden: die Rückenschmerzen haben sich verflüchtigt, Liegengebliebenes konnte ich im alten Jahr noch vollenden, das Häuschen ist so schön um- und aufgeräumt, für den Montag bin ich gerüstet.

Jetzt geniessen wir noch zwei Sonntage (kalt und neblig). Vorsätze habe ich keine neuen, ich nehm alles, wie es kommt. Einen Jahresrückblick habe ich gestern „geschrieben“.

Euch allen wünsche ich alles Gute im Neuen Jahr.

Mögen eure Wünsche so in Erfüllung gehen,

dass sie Freude machen.

On the second day of the new year I casted on the second pair of socks for the Christmas surprise in December 2021. I couldn’t finish the many socks I need for the extended family although I had started early last year. There is a next Chrismas in about 12 months. Hopefully, I am ready then.

After I had casted on early this morning, I felt like changing the yarn. That’s why I have a second pair of socks on the needles on the second day of the year. We will see how fast I am finishing these …

Today is going to be a quiet day after two quiet days. I’m not much of a party tiger. The change of the year at midnight is too late for me. I always fall asleep before others open their bottle of Champagne. As I do not like Champagne at all, I don’t miss anything. 

It would be nice though to go for a walk and have a hot chocolate in a favourite restaurant with a beautiful green wood stove … Imagine just sitting there warming up the backside, the hands around a hot cup and watching the people in the old traditional restaurant … 

I wish you all the best for 2021.

May your wishes come true, but wish wisely.

😉

Verlinkt mit Andrea Karminrot, die mit uns in eine neue Runde geht.

Samstag 20/50 – Alle Jahre wieder – Joy

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Da sass ich also, ein bisschen enttäuscht, worüber ich selbst sehr erstaunt war, dass der Samichlaus dieses Jahr nicht ins Lehrerzimmer gekommen war. Es sei nicht coronakonform, wenn alle Lehrpersonen aus einer Kiste Nüsse und Mandarinchen schmausen. Ein Cabaret, wenn es nicht so traurig wäre.

Aber warum sollte ich also traurig sein und etwas vermissen, wenn ich es doch selber beschaffen könnte? Voller Freude stellte ich also einzelne Chlaustäschchen zusammen, konnte es kaum erwarten, die Gesichter meiner Kolleginnen und Kollegen zu sehen.

Was doch ein paar Nüsschen, ein Mandarinli und ein Lebkuchen für einen Unterschied machen.

Freude

Da sassen wir um den grossen Tisch, knusperten zufrieden die Nüsschen, angelten die Schöggeli aus dem Säckchen, im Wissen, dass die Mandarinen viel gesünder sind.

Alle Jahre wieder

Santa Clause didn’t come and bring tangerines, nuts and chocolates to us teachers this year due to Corona because it is said to be dangerous if people take from the same basket.

Are you kidding?

I was really disappointed. I missed the surprise and the good whishes from the school president. I wondered whether we had done anything wrong? I missed sitting around the big table chatting, opening peanuts and having a good time.

But then it hit me that I could do something to ease the pain. Why should I be sad? If something’s wrong I can fix it, right? So I went shopping.

It is amazing what difference a few peanuts make. 

Joy

We sat and chatted and crashed peanuts, looked for chocolates knowing that tangerines are much healthier.

The same procedure as every year …

Verlinkt mit Andreas Samstagsrunde

Samstags 20/49 – Katze geht immer – An Only Cat

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Es gibt Zeiten, da wird der Pendenzenberg trotz meiner speditiven Arbeitsweise immer höher, was ich alles andere als angenehm empfinde. Deshalb ist mein erklärtes Ziel gleich nach dem Aufstehen, das Mailfach zu leeren, anstehende Büroarbeiten zu erledigen und Versprechen einzulösen. Ich bin auf gutem Kurs und fühle mich schon viel wohler. Die kleine Strickerei wird heute auch noch fertig werden.

Heute denke ich an den Samichlaus und trinke einen zweiten Kaffee auf sein Wohl. In meiner Fantasie ist er dabei, seine letzten Lebkuchen zu backen, Mandarinli abzuzählen und sie mit Spanischen Nüssli und Schöggeli in die Säckchen zu füllen. Ob er sich auch so freut wie ich mich, dass pünktlich zum 1. Dezember der erste Schnee gefallen ist?

Auf dem unteren Bild ist unsere Katze Lola zu sehen. Sie ist ziemlich unartig, wenn es ihr langweilig ist. Leider ist sie von meinem Samichlaus unbeeindruckt und hört nicht auf, am Tischtuch zu ziehen. Wenn das so weitergeht, schicke ich sie in den Schnee hinaus …

On the 6th of December Santa makes his rounds visiting children and people in their homes. In my immagination I see him bake the last gingerbread men, counting tangerines and filling peanuts into bags. I think he is very pleased that the first snow came just in time on the first of December this year.

I am quite busy this morning as I want to do all the chores on my to-do-list, which is bothering me. Maybe I am easily stressed by too much on my plate, but wouldn’t it be nice to say: “ I am finished!“ There is really nothing to do.

I had this feeling the last time I guess when I was 8 years old. We had just moved into the new house and I lit a fire first thing in the morning, still in my pyjamas.

50 years ago.

Time for a little celebration at my parents‘ who still live in the same house.

In the picture you can see our only cat. She is a bit bored it seems. If she doesn’t stop playing with the table cloth I may send her outside into the snow.

Have a nice weekend!

I’m going to pick up my little knitting project as soon as I haven‘ anything to do. Like in the song „all is said and done“.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Samstags 20/48 – Engel mit euch! – Angelface

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Heute ist der Samstag der Zugeständnisse. 🙂

Zugegeben, das Bild ist nicht das schönste, aber es zeigt die kleinen Dinge des Alltags, die grosse Wirkung haben. Links oben im Bild seht ihr ein Überraschungsgeschenk, das ich von einer Arbeitskollegin zu ihrem Abschied bekommen habe. Was für ein Unterschied, denn ich werde sie in ganz anderer Erinnerung halten, als ich es für möglich gehalten hätte.

Oben in der Mittte seht ihr den Anfang einer kleinen Bastelei, um die mich mein Schulleiter gebeten hat, auf die ich aber so überhaupt keine Lust hatte, bis ich die zündende, zugeben ein bisschen subversive, Idee hatte.

Rechts oben im Bild steht eine Tasse meines liebsten Morgengetränks, für zugegeben nicht immer einen fairen Preis bezahle, weil mir der fairbioKaffee, der in meine Maschine passt, nicht schmeckt.

Und dieser Gedanke bringt mich zur Mitte des Bildes. Wir stimmen dieses Wochenende ab, ein Recht, für das unsere Vorväter und Vormütter seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert gekämpft haben. Wir stimmen zudem darüber ab, dass Schweizer Firmen für ihren Dreck Verantwortung übernehmen muss, auch wenn dieser Dreck weit weg von der sauberen Schweiz liegt. Man würde meine, dass das selbstverständlich wäre.

Im Bild rechts unten seht ihr den Zipfel eines Dings, das mir den Alltag schwer macht. Ich hoffe so sehr auf eine Vernunft geleitete Entscheidung unserer Volksschulleitung am nächsten Samstag.

Engel mit euch!

Angels with you, my ladies and gentlemen!

I’m a bit under the weather as the sun has disappeared some days ago. Nontheless, some nice things happenend.

Firstly, I got a present that changed my way of thinking. Isn’t this box with the paper flower just beautiful? Secondly, we went into the nearby town to walk for peace and freedom and lit a few candles in the dark. Afterwards we spent a lovely time over supper with friends. Thirdly, finally we are voting for the human right of health and prosperity for all people. I hope that the Swiss will be fair and human and respect the dignity of people who work for us all over the world.

Forthly, my headteacher asked me to make him an angel out of facemasks, which I didn’t want to do as – you know – my relationship to masks is difficult. But early this morning I had a sudden inspiration. 🙂

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Samstags 20/47 – Das wird schön – Skilled Crafts

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Eigentlich hatte ich ja Lust, heute die Samichlaustasse auszupacken, weil der Frost auf den Wiesen zum ersten Mal unausweichlich an den Winter erinnert. Ich hab die Idee auf nächste Woche verschoben. Vielleicht kommt die Freude auf Weihnachten noch?

Heute also einen kleinen Blick auf unsere fast fertig eingebaute neue Treppe. Hach, ich freu mich so. Das wird schön! Noch ist Baustelle im Haus und ziemlich viel Staub in der Luft. Aber wir können schon hindernisfrei in den oberen Stock gehen, weil nur noch ein paar kleine Anpassungen fehlen. Einmal mehr bin ich voller Bewunderung für solides Handwerk. Siehe ich diese von ehemaligen Schülern verrichtet, bin ich richtig stolz. 🙂

It was time to get rid of the old stinky carpet, and because it was glued to the floor so tightly, I decided to get new stairs. I am so excited about the skilled craft. Carpentry is my favourite to watch. What joy to watch former students do beautiful work. 🙂

The stairs make a huge difference to the house. And the smell of oak and spruce is better than an expensive parfume to me. I’m also very pleased with the decisions I made regarding materials and shape.

The men have almost finished their work. I am glad we can use the stairs already. Earlier this weeks we had to pull the matress downstairs and sleep on the floor. What an adventure for our little cat.

In case you think the coffee cup looks a bit worried. It’s just because there is so much dust everywhere and someone has to clean it. Anyway, it wouldn’t make much sense today …

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Samstags 20/46 – Die Zweitletzte – Last Roses

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Schon reicht die Sonne bis auf den Hausplatz. Wir dürfen nochmals einen wunderbaren Novembertag erleben. Ja, sogar in Zuzwil unten liegt kein Nebel. Das Alpstein- und Churfirstenpanorama war nie schöner. Und im Garten blühen die letzten Rosen.

Aber nichts desto trotz ist die dunkle Jahreszeit angebrochen. Früh wird es dunkel, und wenn ich aufstehe ist noch lange Nacht. Ich bin und bleibe ein Sommerkind, das die Leichtigkeit der langen Tage vermisst.

Half of November is over and still there are some roses blooming around the house. I picked one this morning before sunrise. Now the sun has reached the front yard. What a wonderful day with no fog. The view into the Alpstein and the Churfirsten is spectacular and in the valley there isn’t any fog either.

Nontheless, the dark season has come. The sun goes down early and rises late. On workdays I drive in the dark mornings and evenings. I’m a summer child and miss the lightness of long days.

The cat felt very ill last Saturday. So we ouldn’t wait until Monday and went to see the vet Sunday night. The poor animal was so ill, a big knot in her stomache, that we diceded to let her rest in peace. She had a wonderful life in this beautiful quiet spot of the earth.

Am letzten Samstag wurde offensichtlich, dass das Büsi nicht gesund ist. Wir konnten nicht bis Montag warten und gingen noch am Sonntagabend zum Tierarzt. Er stellte einen grossen Knoten im Bauch fest und wir entschieden, dass sie für immer schlafen darf. Sie hatte ein wunderschönes Leben in Oberheimen.

Verlinkt mit Samstagsrunde bei Andrea Karminrot.