Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags 20/22 – Illusionen und andere Rezepte

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Illusion

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd.

All pictures are from the book „The boy, the mole, the fox and the horse by Charlie Mackesy. It’s a book for people from 8 to 80, a book about kindness, friendship, dreams and hopes.

langerWeg

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

Jeden Morgen geht die Sonne auf
In der Wälder wundersamer Runde.
Und die schöne, scheue Schöpferstunde,
Jeden Morgen nimmt sie ihren Lauf.

Gegenwart

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

 

Träume

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd.

Heute baue ich weiter an meinem Traum. Mache Pausen zum Atmen. Und wenn ich nicht ferig bin, schaue ich, wieviel ich schon geschafft habe. Dass nicht alles perfekt gelungen ist, lasse ich so stehen und freue mich trotzdem. Oder gerade deswegen?

Freundlichkeit

Aus: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

Ich wünsche euch allen

einen Tag voller Freundlichkeit, Musse und Träume.

 

Have a wonderful day. Full of dreams and kindness.

 

Check out the man behind the book: Charlie Mackesy.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Samstags 20/20 Grüne – Green Ones

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GrüneEier

Ich darf gar nicht daran denken, was diese Corona-Massnahmen für eine Wirkung haben und noch haben werden. Ich gehe jeden Abend ins Bett und bin nur froh und dankbar, dass ich im Paradies leben darf, obwohl ich auch dieses in Gefahr sehe.

Deshalb: häkeln (die Japanischen Blumen sind alle fertig. Übers Wochenende möchte ich mit den kleinen die Abstände füllen. Dann kommt noch die Randeinfassung.

Deshalb: Freude im Hühnerstall: die Junghennen haben angefangen zu legen. Tatsächlich erfüllen die Grünleger unsere Hoffnungen. Der Hühnerverkäufer hat uns nämlich darauf aufmerksam gemacht, dass nur etwa 80 Prozent der Grünleger auch grüne Eier legen.

Deshalb: Diese Woche war ich schon viermal auswärts essen; mit der Freundin zu ihrem Geburtstag, mit den Kollegen aus dem Schulhaus und mit dem Ehemann, um zu feiern, dass erste Lockerungen möglich sind.

I’m so tired because of the thought about the consequences of the corona panic. I don’t allow myself to think about it as often anymore. I go to bed each night and am so thankful to live where I live although even here I feel jeopardized.

I will be focussing on crochetting this weekend: All the Japanese Flowers are done. I’m going to crochet the in-betweens. I’ve already made four or five.

The young hens have started to lay eggs. There is always a green egg in the nest, sometimes two. So funny. I haven’t eaten one so far. 🙂

I went out this week four times: Once with a friend who had her birthday, second with colleguages from work for lunch and third with my husband to celebrate this turning point.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

Samstags 20/19 fliegen Maikäfer – Cockchafers on the Doorknob

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Maikäfer

Wie wunderbar wohltuend ist es, wenn man dann an der Türklinke ein Säckli findet. Darin ein lieber Gruss mit Maikäfern, weil die Treffen zum wöchentlichen Turnen nicht stattfinden und deshalb auch die Geburtstagseinladung zu anschliessendem Zusammensein in einer wunderbaren Einrichtung in der Nachbarschaft nicht stattfinden kann.

Leo says „Maikäfer“ is cockchafer or chafer in English. As there exists a June bug, I wonder whether the name May bug is used too.

But that’s not what I want to tell you. I noticed a plastic bag at the door knob the other day. In the bag there were a note and these choclate chafers. What a lovely sign from one of my gymnastic collgeagues who had her birthday but couldn’t invite us to a local place to have coffee and cake. 

Maikäfer_2

Ich lasse die beiden noch ein bisschen fliegen.

I’ll let them fly a little longer.

JapaneseFlowers

Die Häkelei kommt voran. Die erste Blume zum Füllen der grossen Zwischenräume ist fertig, das Muster habe ich schon gezeichnet, aber der Blogpost wird erst folgen. Ich werde ein Puppenwagendecke oder Babydecke daraus machen, 5 x 6 Blumen gross.

When I am not outside walking, gardening or chatting over the fence, I am crocheting. This is going to be a little blanket 5 x 6 flowers big. I’v already made one little flower to fill the space between the Japanese flowers. As I’m using up leftover yarn, the little flowers will be pastels.

BaumDerErkenntnis_2

Die Zeit der „Freiheit“ ist vorbei, am Montagmorgen werden sich die Schulbänke wieder füllen. Ich bin gespannt zu hören, wie die Kinder und Jugendlichen die vergangenen 8 Wochen erlebt haben. Was werden ihre Äpfel, Blätter und was Fallobst sein?

Those days of „freedom“ are over. The students come back to school Monday morning at 7.15 am. I’m very curious how they have experienced the past eight weeks. What will their apples, leaves and windfall be?

 

Verlinkt wie jeden Samstag bei Andrea.

 

Samstags 20/18 ein bisschen rechnen – Doing the Maths

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Taschenrechner

You are worried about your health? You are affraid you or someone you love is going to die? Simply follow the rules of healthy living (and try to convince your folks to do the same): Sleep enough (stop watching and reading the news), go for walks, meet with your friends, laugh, eat healthily, stop smoking, be careful with alcohol.

Do the maths.

I did. Corona is the least of my worries. Life is good!

And of course, I follow the rules of the government. However, I hope the shutdown is over soon. Now that even WHO has changed its approach. ???

Source: https://www.worldometers.info/coronavirus/

Ich empfehle heute Samstag: durchatmen, rechnen.

Und das Leben geniessen.

Du sorgst dich um deine Gesundheit? Geh an die frische Luft, beweg dich, sorge für guten Schlaf (lies die Zeitung nicht und stell den Fernseher aus), triff deine Lieblinsmenschen, lache, rauche nicht und iss gesund.

Und selbstverständlich halten wir uns an die Bestimmungen. Man wird ja noch Fragen stellen dürfen, jetzt wo sogar die WHO ihre Haltung ändert. ????

Wer Zeitung liest, wird täglich mit Zahlen bombardiert. Am Mittwoch habe ich zum Beispiel gelesen (Tagesanzeiger Magazin), dass in New York jetzt schon mehr Menschen gestorben seien als in Bergamo. Der Unterton, wie grauenhaft schlimm das ist, war nicht zu überhören. ???? Und nein, das verbiete ich mir: Ich bin weder respektlos, menschenverachtend noch politisch rechts. Ich rechne einfach ein bisschen. Wieviele Einwohner hat Bergamo? Wieviele Einwohner hat New York? Die beiden Städte in einem Satz zu nennen, müsste für die New Yorker eine Beleidigung sein, ausser eben es geht darum, ein Narrativ zu stützen.

Also Wikipedia antwortet mir, 122 000 Menschen leben in Bergamo, in New York 8 400 000.  Logisch sterben in New York mehr Menschen an einem Tag. Immer, auch ohne Corona. Und kein Mensch war jemals schockiert.

Birke

Eine andere Rechnung. Die Anzahl der positve getesteten Menschen steigt. Es gibt immer mehr. Daraus wird geschlossen, wie gefährlich dieses Virus sein muss.  In Deutschland wurden bis jetzt 2,547,052 Coronatests durchgeführt. Anfangs wurden wenig Tests gemacht, dann immer mehr. Die Anzahl positiv getesteter Menschen stieg an. Ist ja logisch, hat nichts mit der Krankheit zu tun, sondern mit der Statistik. Du glaubst mir nicht? Also: Ich zähle in meiner Klasse 1E die Kinder, die nicht still sitzen können. Es sind zwei. Am nächsten Tag zähle ich die Kinder der Klasse 2G und der Klasse 3E. Es sind 4. Die Zahl hat sich verdoppelt. Am nächsten Tag frage ich meine Kollegen, wieviele Kinder in ihren Klassen nicht stillsitzen können. Es sind 8. Nochmals verdoppelt. Aber die Zahl ist völlig wertlos, weil ich nicht weiss, wieviele Kinder prozentual nicht stillsitzen können. Und diese Zahl hat sich nämlich nicht verändert. Es sind 2 von 20.

Birke_2

Eine andere Rechnung: In Deutschland wurden 2 547 052 Corona-Test durchgeführt. In der Schweiz nur 271,500, also zehnmal weniger. Der Boa!-Effekt ist den Medien sicher. Aber diese Zahlen sagen gar nichts aus. Pro 1 Mio Einwohner und Einwohnerinnen hat die Schweiz 31 371, Deutschland 30 400 Tests durchgeführt. Also in etwa gleich viele. Italien gut 33 000. Weitere Fragen, die nichts mit Rechnen zu tun haben. Es nimmt mich nur wunder. Ich bin neugierig. Ich habe immer Fragen! Wurden die Tests unter gleichen Bedingungen gemacht? Jääääääää? Sind denn alle Spitäler gleich zuverlässig, das Personal? die Laborbedingungen? Waren es überhaupt die gleichen, die gleich verlässlichen Tests? Aber lassen wir es gut sein.

Birke*

Von allgemein kranken Menschen, die sich testen lassen, sind in Deutschland 164 077 gezählt worden. In der Schweiz 29 705. Man kann mit dem Virus angesteckt sein und nicht krank oder nur leicht krank werden, so dass diese nicht in der Statistik erscheinen. Man kann deshalb nicht ausrechnen, wie ansteckend Covid-19 tatsächlich ist.

Die Medien bombardieren uns täglich mit der Anzahl Toten, der das Virus fordert. In Deutschland sind seit Ausbruch der Krankheit bis jetzt 6736 Menschen gestorben. In der Schweiz 1754. Du merkst schon, worauf ich hinaus will? Richtig, die Anzahl Einwohner ist massgeblich. Die Statistik zeigt, dass in Deutschland 80 Menschen pro Million Einwohner gestorben sind. In der Schweiz sind es 203.

Man kann daraus berechnen, wie tödlich Covid-19 ist. Anzahl Tote durch Bevölkerung. Für die Schweiz:  1754  : 8’603’900 = 0.0204 % Die Rechnung für Deutschland:  6736 : 83 149 000 = 0.008 %.

Nun gut, wirst du sagen, das sind die Massnahmen die greifen. Das würde bedeuten, dass in Schweden die Zahlen in den Himmel schiessen, denn Schweden hat ausser Abstandsregeln und Hygienemassnahmen weder Betriebsschliessungen noch stayathome für die ganze Bevölkerung angeordent.

Rechnen wir also für Schweden: Schwedens Bevölkerung 10 327 589, Tote 2653. Anzahl Tote im Verhältnis zur Bevölkerung = 0.0256 %, was ein bisschen mehr ist als in der Schweiz.

Quelle: https://www.worldometers.info/coronavirus/

PS. Wir wollten in den kommenden Ferien nach St.Petersburg, woraus nichts wird. Ein bisschen tut es mir leid, deshalb habe ich aus Wehmut die hübschen Birkenrindenuntersetzer aus der Baikalregion ausgepackt.

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Karminrot von Andrea.

 

 

 

 

 

 

Samstags 20/17 im Garten Eden – Long-term Project

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BrennnesselPfefferminze

Je länger ich zu Hause bin, umso mehr Ideen habe ich, wie ich den Tag verbringen kann. Heue Morgen mit dem pelzigen Knoblauchspinatpizzageschmack auf der Zunge lechzte mein Mund nach Tee. Und schwupps kam der Gedanke, diesen Sommer zu nützen, um meinen eigene Teemischung zu sammeln und zu trocknen.

Mal schauen, was sich im Verlauf der Zeit alles findet. Angefangen habe ich jetzt mit Brennnesselblättern und ein bisschen Pfefferminze. Bald gibt es Waldmeister und Lindenblüten. Es ist das Paradies hier.

Und womit vertreibt ihr euch die Zeit?

Jeder Tag gleicht dem anderen. Am Morgen bin ich in der Schule, bereite Aufgaben für die Schüler vor, die ich online (auf den Blog) stelle. Die anwesenden Lehrer halten eine kurze Pause, in der wir uns grundsätzlich und schulbezogen austauschen, um nicht den Verstand zu verlieren.

Wir halten uns immer an die bundesrätlichen Bestimmungen: Höchstens fünf Personen, Abstand zwei Meter, regelmässig Hände waschen und beim Betreten des Schulhauses desinfizieren.

Am Nachmittag bin ich normalerweise zu Hause (hier läuft eigentlich alles wie immer), checke ab und zu die Plattform, damit ich Fragen der Schüler beantworten kann, und ich mache Fotos für die nächsten Aufträge. Ich gebe mir grosse Mühe, nicht die Familien zu belasten, sondern die Jugendlichen anzusprechen, damit sie nicht alles vergessen, damit sich die Schule nicht vergessen, damit sie mich nicht vergessen.

Die Lehrer dürfen nicht unterrichten, aber sie dürfen beraten. Ich weiss, dass der Grat dazwischen sehr schmall ist. Tatsache ist, dass diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen Schups oder Hilfe bräuchten, gar nicht kommen. Wer hätte das gedacht? 😉

Tee

Each day is the same as the day before and the day after. I go to school in the morning, preparing tasks for the students I share on the blog and on Teams. The present teachers have a short breat to chat and keep the their minds healthy, to share their thoughts about the situation in general and regarding the teaching.

We follow the rules of the government: distance two metres, not more than five people, washing hands regularly, using desinfectant when we enter the building.

Sometimes a student shows up with a question or to get something. Teachers are not allowed to teach but they can coach in small groups if necessary. I know it’s hard to tell where coaching ends and teaching starts. The fact is not many come to school. The one who would need a boost don’t come. Who would have thought? 😉

In the afternoon I am usually home (life is pretty normal at home) checking into Teams now and then, answering questions of the students and taking pictures for the next day. I’m trying not to load to much onto the families. The students shouldn’t forget too much, they shouldn’t forget how school works and they shouldn’t forget me.

There is still time for personal projects. When I woke up this morning I thought it would be nice to have my own tea blend. And that’s what have started: I’ve picked stinging nettle and peppermint so far. Soon there will be woodruff and lime blossoms.

Have a nice weekend!

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Ihre Frage kann ich mit ja beantworten, allerdings passt das Wort schon nicht dazu. 

 

 

 

Samstags 20/16 die Gunst der Stunde – Carpe diem

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Sasmtagmorgen

Da sass ich also am Stubentisch, vor mir eine Tasse Kaffee, mein Blick auf die aufgehende Sonne. Und zwischen mir und der Herrlichkeit stand eine schnutzige Scheibe. Genug ist genug, dachte ich, und packte deshalb flups Wischwasser, Lappen, Flup und was es sonst noch braucht aus und sorgte für Abhilfe.

Jetzt habe ich mir eine zweite Tasse Kaffee verdient. Draussen in der Morgensonne. 🙂

Habt einen schönen Tag!

🌞

I had coffee in the living room this morning and notized once more: The windows need cleaning. Now is the moment to do it!

It didn’t take long (I wonder why I’ve waited for so long). However, I think I deserve another cup of coffee outside in the sunshine.

Have a wonderful day!

Make the most of it anyway as it will never return.

Samstagmorgen_2

 

Verlinkt mit der Samstagsplauschrunde bei Andrea Karminrot.

Samstags 20/15 den ewigen Säntis – Saturday in between

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Ein weiterer sonniger Tag. Huff, was bin ich froh, es ist ein wichtiger Lichtblick in diesen verrückten Zeiten, über die ich nicht zu viel nachdenken darf. Der helle Wahnsinn schon jetzt und wohin soll er noch führen? Covie-19-Tracker? Die Gesellschaft will das? Meine Fresse! Dabei wissen wir aus der Geschichte, dass die Mehrheit nicht immer recht hat, richtig? Mir graut vor totaler Überwachung, Denunziantentum …

Heute ist Samstag zwischen Sonntagen, und weil gestern zum ersten Mal seit Anbeginn der Tradition vor mehr als 50 Jahren unser Familienfest dem Virus, respektive den verordneten Massnahmen zum Opfer gefallen ist, bin ich überhaupt nicht auf Ostern eingestellt, weder weltlich noch geistlich. Ein Wochenende wie jedes andere.

Aber klar, ich bleibe brav zu Hause, respektiere meine Mitmenschen, nehme ihre Ängste ernst. Ich sitze auf dem Balkon, sehe den ewigen Säntis und backe Brot.

Yesterday there was no Good Friday tradition in our family due to the Covid-madness. I’m not at all in the mood for Easter. This Saturday is just a Saturday between boring Sundays.

Thankfully, the weather couldn’t be better, I live in a wonderful place, and only feel panicked when I read the news. Covid-19 tracker? And people actually want this total surveillance and control? … We know from history that the majority isn’t always right, right? Crazy world! I have to stop thinking … and start drinking more coffee and baking bread …  

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot