Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags 43/52 – Die Letzten? – Are there more?

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Am Mittwoch dachte ich, dass Nüsse Auflesen für diesen Herbst erledigt sei. Heute Morgen nun stelle ich fest, dass die schönsten und grössten erst im nächtlichen Regen herunter gefallen sind. Es wäre schade, sie nicht aufzusammeln. Deshalb wird die samstägliche To-Do-Liste um einen Posten erweitert. Jetzt aber los, bestelltes Brennholz holen … Ich liebe den Herbst!

On Wednesday I thought that I was done with picking up walnuts. I was wrong. The biggest and most beautiful came down last night with the rain. It would be a shame to let them go to waste. That’s why my to-do-list has become one chore longer. I have to hurry now picking up fire wood I ordered yesterday … I love fall!

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Samstags 42/52 – Alles ein bisschen – What am I going to do?

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Noch ist es dunkel draussen, so dass ich keine Ahnung habe, wie das Wetter ist. Ich hoffe, der Regen hält sich zurück, damit ich die letzten Gartenarbeiten erledigen kann: Brombeeren schneiden, die letzten Nüsse auflesen, meine beiden Gartenbeete abräumen und Mist verteilen.

Der Haushalt ist diese Woche nicht meine Aufgabe. Gestern waren wir einkaufen (bevor das Hamstern einsetzt). Beim gemütlichen Teetrinken, derweil die Sachen eingepackt werden, gab es relaxed einen Kamillentee.

Falls es regnet, habe ich die Wahl zwischen einer groben Werkarbeit und einer feineren Handarbeit.

Aber wahrscheinlich ist heute Zeit für alles ein bisschen. Auch das Gesellschaftliche soll nicht zu kurz kommen.

Macht’s gut!

While I am writing this, I don’t see day light outside because it’s early in the morning. Therefore, I can’t make plans for today not knowing what the weather is going to be like. What am I going to do on this Saturday, last day of break fall? I don’t have household chores today, and we went shopping yesterday already. That’s where I took the photopraph of the fox and my camomile tea.

If the weather is dry, I’m going to pick up walnuts, clean the garden beds, cut back the blackberries. If it’s rainy, I’m going to do some hard woodwork or light hand sewing. I may do both of it and go for a coffee someplace, too. 

What are you goint to do?

Anyway, have a nice weekend!

 

 

 

 

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Samstags 41/52 – unterwegs – On The Road – Eine Form der Körperverletzung

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Aufgebrochen sind wir noch in der Dunkelheit, jetzt regnet es, während wir durch den schönen Kanton Aargau fahren und podcasts hören. Am liebsten höre ich Interviews, aktuell Michael Hüther zur Situation in den deutschen Schulen und die Auswirkung der Gesichtsmasken für Kinder.

Bevor du jetzt über mich urteilst, sollst du die Beiträge zu Corona lesen oder hören, zum Beispiel von Michael Hüther, Andrea Beck, Sucharit Bhakdi. Lies bei Nachdenkseiten, multipolar, Rubikon. Und dann können wir diskutieren. Denn, um Kant zu bemühen, es gibt zwei Gründe, die selbstverschuldete Unmündigkeit nicht aufzugeben und das einheitliche Blabla der Massenmedien voller Angst nachzuplappern: Faulheit und Feigheit.

Und hier noch schriftlich: Ich werde das durchziehen. Es ist Gewissenssache. Ich werde nicht zulassen, dass in meinem Schulzimmer meine Schülerinnen und Schüler Masken tragen müssen. Und ich werde bei ihnen bleiben, bis sie mich raustragen. Natürlich hoffe ich, dass es nie so weit kommt.

Kaffeehalt und kleine Stadtbesichtigung in Aarau. Ferien sind schön.

We are seeing my mil in the Swiss mountains and picking up new china I found on tutti today. As we are avoiding highways and taking an unknown route, I see places in little Switzerland I have never seen before.

We are listening to podcasts. And once more: In my classroom no student has to wear a mask. And I stay with them until they drag me out of the room. Because there is no evidence that wearing masks has an influence of covid-19 at all (Sweden, Belarus snd the statistics of any country). However, wearing masks is extremly unhealthy physicly and psychologicly. And I cannot bear to see my students be harmed.

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Samstags 39/20 – Kühler Westwind – Cool and Stormy Days

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Der Kälteeinbruch nach dem Sommer trifft mich immer wie ein Holzhammer. Bämm! Es ist, als müsste ich das Leben neu erfinden. Welche Kleider? Welche Schuhe? Beim Lüften des Schulzimmers ungesunder Durchzug. Halstuch vergessen. Das Haus zu kühl, um gemütlich zu lesen oder einen Film zu gucken. Leicht feuchtlig.

Heute haben wir die Heizung angeworfen: Stecker einstecken, Schalter kippen, Feuer entfachen. Warten, bis die Umwältpumpe einschaltet. Derweil das Feuer knacken hören, die Strahlungswärme aufsaugen. … Jetzt sind auch die Radiatoren warm. Ich mache Kaffee und entspanne mich …

Der Westwind lässt die Nüsse prasseln. Ich gehe in den Finken und ohne Regenschutz nach draussen und habe mit klammen Fingern m Nu ein Becken mit den Köstlichkeiten gefüllt. Es hat noch mehr … Diese Ladung trocknet jetzt in der warmen Stube auf dem Chüschtli.

Kannst du das Spinneli sehen?

It’s cooled off a lot. The temperature dropp has got me, it’s hard for me to adjust to the unpleasant weather although I know that rains is much needed. I don’t know which clothes and shoes to wear, there is either too hot or to fresh air in my classroom (I forgot to wear a loop around my neck). The house feel moist.

It was time to start the central heating this morning and it makes quite a difference in my well-being. When the stove had gotten really hot, I made coffee. Fire is essental to me!

Hundreds of walnuts have fallen from the big tree the past two days. I went outside without raincoat and picked up a whole pastic bowl in now time. There are more … Can you spot the tiny spider in the photograph?

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Samstags 38/20 Soda – Cleaning

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Heute ist die To-do-Liste ellenlang. Hoffentlich habe ich genügend Stunden zur Verfügung. Deshalb schicke ich heute nur ein kurzes Hallo in die Runde.

Zum Bild: Das Gemüse aus dem Biogarten habe ich geschenkt bekommen. Leider könnt ihr den Lauch nicht riechen. Hmmmmmmmm. Er soll heute zusammen mit den Rüebli zu Suppe verarbeitet werden. Soda ist angeblich ein tiefenreinigendes Putzmittel. Mal schauen, ob es für den Plättliboden im Badezimmer aus den 70er Jahren auch wirkt. Und dann steht noch das Übliche Samstagsprogramm an, das sich nicht aufs Bild bannen lässt.

Fortunately, it’s Saturday, but the programme’s going to be time consuming. Besides the ususal I haven’t taken a photograph of, there is soup to make and a bathroom floor to clean. Later I want to check in at my parents‘.

Schönes Wochenende euch allen!

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Samstags 36/20 – Fetzchen kleistern– Snippets

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Nicht alles wird besser. Ein Beispiel ist der neue Editor von W0rdpress. Aber so langsam, langsam fällt er mir leichter, was mich beflügeln sollte, anderen technischen Neuerungen eine Chance zu geben.

There are things that won’t get better with time and not every change is to the better. Am I allowed to tell here that I dislike the new W0rdpress editor? Although it is getting easier to work with it. I might see this as proof that I should be more open to technical alterations.

Es erstaunt mich immer wieder, wenn ich sehe, wie die Jugendlichen auf die gleichen Dinge anspringen wie wir damals. Sie wollten kleistern und ich war gleich angetan von dieser Idee. Es hat etwas extrem Beruhigendes, Zeitungsschnipsel in Kleister zu tunken und auf eine Form aufzukleben. Es fühlt sich so normal an.

I’m always amazed when I see that the students of these days are the same as we were a lifetime ago. They wanted to try out papier mache. I was instantly excited too and am trying out different objects. It’s very comforting to do something from your past. It feels so normal.

Heute werde ich also in Sonnenschein und spätsommerlich angenehmen Temperaturen Zeitungsschnipsel reissen ankleben und zuschauen, wie diese Nana noch ein bisschen fülliger und fester wird.

Nana needs a few more layers until she is in the right shape: voluptuous and firm. I can work outside in the sunshine of a beautiful late summer day.

I can’t wait to show you the finished objects!

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Samstags 20/35 – Der Sonnenkönig – Childrens‘ Books

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Aus: Der Sonnenkönig von Werner Holzwarth und Günther Jakos

Dieses Buch habe ich gekauft, weil mir die Bilder so gut gefallen haben. Dass auch die Geschichte eine wunderbarste ist, fiel mir erst später auf. Ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

Die dicke Berta hatte offensichtilich im Erdkundeunterricht nicht gut aufgepasst, denn jedesmal, so erkannte sie, wenn Konrat zu krähen begann, ging die Sonne auf. Also flüsterte sie ihrer Freundin zu: „Er tut es schon wieder.“

Was er denn schon wieder mache, fragte Henrietta zurück.

„Na, er lässt die Sonne aufgehen. Jedesmal, wenn er kräht, geht sie Sonne auf.“ Sie sei ja schon ein blindes Huhn, wenn ihr das noch nie aufgefallen sei.

Nein, blind wollte Hentrietta nicht sein! Und auch alle anderen Hühner in Konrads Schar nicht. Und sie sahen ihren Hahn plötzlich in ganz anderem Licht.

Bald stellte sich zur Bewunderung die Angst dazu, was wohl passieren würde, wenn Konrad eines Tages nicht krähen und die Sonne nicht aufgehen würde. Nicht auszudenken war das, so dass das ganze Hühnervolk alles tat, um Hahn Konrad bei Laune und Kräften zu halten. Sie fielen jeden Abend totmüde ins Bett und wurden immer schwächer und schwächer, ihre Angst aber wurde grösser und grösser, während Konrad immer fetter und selbstgefälliger wurde …

Information ist Macht! Falls wir im entscheidenden Moment nicht über die richtigen Informationen verfügen, ziehen wir die falschen Schlüsse und entscheiden falsch. Selbständiges Denken kann also nur funktionieren, wenn wir möglichst viele, verschiedene, ehrliche, unabhängige und ungefilterte Informationen bekommen, die auf Fakten beruhen. Dafür sind die Medien zuständig, denn sie sollen nicht nur wahrheitsgetreu, sondern auch alles, was die aufgeklärten Bürgerinnen und Bürger wissen müssen, auf verschiedene Weise verbreiten.

Eine Demokratie ist auf selbständig denkende Menschen angewiesen, die umfassend informiert sind, damit sie die richtigen Schlüsse ziehen können. In einer funktionierenden Demokratie ist es selbstverständlich, dass nicht alle Menschen zu den gleichen Schlüssen kommen und die gleiche Meinung formulieren. Deshalb gibt es im besten Fall verschiedene Parteien, die diese verschiedenen Meinungen representieren. Die einen Parteien legen ihren Fokus auf gesellschaftliche Themen, andere fokussieren die Wirtschaft, dritte haben eine nachhaltige, resourcenschonende Entwicklung. Während die einen dem Staat mehr Kompetenzen geben wollen, gibt es andere, die die Freiheit des einzlenen höher werten. Menschen diskutieren über die verschiedenen Standpunkte, bis sie einen Konsens finden oder auch nicht. Manchmal wird über eine Sache abgestimmt und die Mehrheit entscheidet. Die Legislative wird aus einer politischen Debatte heraus Gesetze erlassen, die Judikative wird sie auf geltendes Recht hin überprüfen und überprüft auch, ob sie rechtmässig durchgesetzt werden.

Schon früher, aber vor allem im Zuge von COVID-19, wurde der Informations- und Meinungskorridor sehr eingeengt: Immer mehr Informationen werden zensuriert und viele Meinungen, respektive die Menschen, die sie – auch als Fachkräfte – äussern, werden an den öffentlichen Pranger gestellt, statt dass darüber eine ernsthafte Diskussion stattfindet. Damit verschwindet der demokratisch-philosophische Debattenraum.

Und das ist eine Katastrophe.

Die Folgen sind Spaltung und zunehmende Spannungen.

Zurück zur Geschichte des Sonnenkönigs. Was wäre passiert, wenn sich ein Huhn an den Erdkundeunterricht zurückerinnert hätte? Wenn eine Henne als ungerecht empfunden hätte, dass Hahn Konrad seine Frauen ausbeutet? Was, wenn einer der Fuchs zugeraunt hätte, dass die Sonne aufgeht, weil sich die Erde um sich selber dreht? Wenn eine gemerkt hätte, dass da etwsa nicht stimmen kann?

Nein, den Ausgang der Geschichte verrate ich euch nicht, und wie es für unsere Demokratie ausgehen wird, weiss ich nicht. Aber ich weiss, dass wenn wir aufhören, miteinander zu reden, andere Meinungen zuzulassen, wenn wir anfangen, Menschen mit anderer Meinung auszulachen, zu beleidigen, ist das das Ende der Demokratie.

Es ist mir nicht egal zu lesen, ich bin hier, ich bin mit dir durch. Aber mein Aufruf war und wird immer sein:

Redet miteinander,

hört einander zu,

seid respektvoll,

lacht niemanden aus, beleidigt niemanden.

Diskutiert auf Grund von Fakten und Argumenten.

Überwindet die Angst.

Childrens‘ books are so true, it can hurt. This is the story of a cock that is admired by all his hens for making the sun rise. The hens do everything to please their cock. They get weaker and weaker and never ever question what they are asked to do. Obviously, none of the hens remembers the time before when they were all together in peace and were not asked to thing that are not henlike just to please the cock.

The poor hens had nobody who would tell them about the revolution of earth that makes „the sun rise and set“. They did what they thought would be the right thing to do. They were scared what would happen if they changed what they had been doing.

Let’s not be hens. Let’s have a close look at things ourselves, come to our own conclusions, let’s not read the same papers over and over again. And don’t bash the ones who tell you that there is another perspecive, that there is more to know about.

Listen to them,

argue with them based on evidence not fear.

Show respect.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

Samstags 20/34 – Ode an den August – My Favourite Month

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Ich liebe den August,

den Höhepunkt des Sommers,

der mir Feriengefühle weckt,

obwohl ich mitten im Trubel des neuen Schuljahres stecke.

Ich mag die Hitze, den Schweiss, die Hundstage,

weil ich so locker werde.

Ich bin dankbar für die Gaben der Natur,

gewachsen ohne grosses Tun meinerseits.

Brombeeren, Äpfel, Bohnen, Tomaten, Mangold, Birnen

Ich geniesse das Licht der Augustsonne,

das wie ein Warmfilter über der Landschaft liegt

und die Farben mit Tiefe füllt.

August is my favourite month

I love the name „August“,

the heat, the sweat because there is no better way to relax.

I love the fruits and vegetables that grow without much work:

blackberries, apples, pumpkins, beans, tomatoes.

I love the fragrance of the meadows and roads before rain.

Just like in this very moment!

August feels like holidays

although I am in the middle of the turbulences of a new school year.

Happy August !

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.