Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags der Blick zurück – Looking Back

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KaffeeZurich

Kaffee trinken im Bahnhof Zürich. Die perfekte Schau.
Zurich main station.

Die Ferien neigen sich dem Ende zu. Einige der Pläne konnte ich verwirklichen, andere nicht. Aber schaut selber. Speziell erwähnen möchte ich den Nachmittag mit der Tochter meiner Schwiegertochter, die sich gewünscht hat, wieder einmal mit mir zu häkeln.

We went to Zurich on Thursday and spent a lovely day in this beautiful town. Before we caught the train we had coffee in the hall at main station. 9.80 swiss francs for two coffees. 

Herbstferiencollage

Ein paar Erinnerungsfotos der Ferienaktivitäten.
What I did the last two weeks.

Am Mittwoch feierten mein Mann und ich das 11. Ehejubiläum. Wir sind deshalb zum Ort der Trauung, auf die Meglisalp hochmarschiert und haben in Erinnerungen geschwelgt.

We also had our wedding anniversary last week. Therefore we went to the place we had got married 11 years ago. It’s amountain pasture in the Alpstein that has even a little church. The hike up – very steep at places – takes two hours. There is a restaurant as everywhere in the Alpstein, no need to carry much food with you. 😉

11.Hochzeitstag

Erinnerungsfoto zum 11. Hochzeitstag.

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Zug nach Zürich, um ein bisschen Stadtluft zu schnuppern. Die Limmat, der See, der Blick in die schneebedeckten Berge, die stattlichen Häuser, das Fraumünster und das Grossmünster, das Uni Hauptgebäude, die blauen Trams, der schmucke Lindenhofpark usw. gefallen mir immer wieder mir. Im ältesten vegetarischen Restaurant der Welt (seit 1898) haben wir lecker zu Mittag gegessen.

Zürich

Der Blick auf die Stadt vom Lindenhof aus.

Heute erledige ich jetzt noch die letzten Arbeiten im Garten. Morgen gehe ein bisschen Schulluft schnuppern, damit ich dann am Montag auch mental parat bin.

Today I’m going to do the last chores in the garden and around the house. For example dig in the bulbs of tulips for next spring.

I wish you a wonderful weeken!

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

Samstags nähend und gärtnernd – Indoors and Outdoors

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Crossbag

Mensch Meier, heute beginnt der Samstag später als üblich. Immerhin ist die Sonne noch nicht aufgegangen, aber sie wird bald aufgehen, denn der Tag verspricht, ein wunderbarster Herbsttag zu werden. Massenhaft Zeit also für Gartenarbeiten. Ein bisschen was wurde gestern schon erledigt, zum Beispiel Wiese mähen – und prompt sind die Hühner ausgerissen, weil der Zaun jetzt locker hängt. Im Verlauf dieser schweisstreibenden Aktion habe ich dann auch ein paar Kürbisse entdeckt. Lustigerweise hatte ich zwei Stunden vorher einen verschenkt, weil ich ja noch einen zweiten hätte. Es hat sich als eine gute Idee erwiesen, einen Asthaufen zu bilden, über, um und unter den sich die Kürbispflanze entwickeln könnte.

Gestern kaufte ich auch den Reissverschluss, den ich für meinen Crossbag dringend brauche, damit das Nähprojekt eine Fortsetzung erfährt und ich das bei Wiederholungstäterin antetanni entdeckt hatte. Rot wäre meine bevorzugte Farbe gewesen, aber extra bestellen und noch länger warten, lag nicht drin. Heute soll das coole Täschchen fertig werden. Morgen will ich es ausführen.

Dann muss ich mich heute um meine Brombeeren kümmern. Sie hängen schief und schiefer und annektieren immer mehr Land im Osten. Das geht so nicht weiter, wir wollen schliesslich den Frieden wahren. Für dieses gefährliche Unterfangen – man denke an Dornröschens Prinzen – stehen Pfähle und Latten schon bereit, nur das Locheisen muss ich noch ausleihen. Bestimmt gibt es da noch einen Kaffee und einen netten Schwatz.

Kürbisernte

Yesterday I gave away a pumpking. I said to my daughter-in-law that she could take one because I would still have one for myself. Later I found three more when we cut the grass in the chicken coop. They pumpkins were hidden in the high grass and the pile of branches I had built up to save them from the chickens. This proved to be a good idea.

Today I’m planning to work outside again: the black berries need pruning. After years of mending the frame to hold the berries, it’s time to get the things really done and do a better, longlasting job with new bars and sticks.

Although the weather is wonderful, I would like to spend some time inside and finish the crossbag, that caught my eye last Sunday and I started to sew immediately.  Unbelivebly and unfortunately, there wasn’t a zipper of the reight length in my stash, so I had to postpone the sewing adventure and get a zipper first. But now I am ready to go on.

What are your plans for the weekend?

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea. Sehen wir uns da?

Samstags ein Paar Leggins – BigLegLove – Finally Sewing

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LegginsSchnittmuster.jpg

Guuuuuuten Morgen, meine Lieben!

Heute Morgen bin ich erwacht, fühlte mich voll gestresst, bis mir in den Sinn kam: Ferien. Ich habe Ferien, keinen Stundenplan, keine Verpflichtungen. Mir sind Steine vom Herzen gepurzelt. Endlich würde ich Zeit haben für ein, zwei Projektchen, die ich seit Längerem in petto habe.

Deshalb seht ihr mich hier am Stubentisch gleich mit den gestern ausgedruckten Seiten eines freebooks für ein Paar Leggins. Von einer Kollegin habe ich zudem ein Buch voller Jersey-Nähideen ausgeliehen bekommen. Ja, ich habe meine Ferienaktivitäten geplant. 🙂

Sag niemals nie: Obwohl ich bis heute der Überzeugung war, niemals ein Schnittmuster aus A4-Bögen zusammenzukleben, mache ich genau das.  Am Nachmittag ist dann der Kauf von Jersey  geplant. Ich hoffe, dass ich einen lustigen Ringelstoff finde. Das Probestück kann ich eventuell schon vorher nähen und dazu einen Stoff aus der Restekiste verwenden.

Da mein Mann und ich das Neujahr in Moskau verbringen, denke ich schon jetzt an adäquate Bekleidung. Eine Zone des Kontinentalklimas im Winter zu bereisen, ist ein Novum. Hat jemand von euch Erfahrung mit wirklich eisigen Temperaturen? Mein Plan ist, Jeans mindestens eine Nummer zu gross und darunter ein bis zwei Paar lange Unterhosen (neudeutsch Leggins) zu tragen. Auch deshalb meine Nähaktion. 🙂

So, jetzt muss ich weiter ausschneiden …

Ich les euch!

Do you have any experience with free books for sewing projects? Big Leg Love is a first for me. I’ve started to cut out the pieces in order to get a whole sewing pattern.

I need a few leggings for the upcoming winter and a trip to Moscow over the New Year. I’ve never been in a country with continental climate during winter. I guess, it will be very very cold. Three layers of clothing would be appropriate, dont‘ you think? I’m in need of thick boots, too. And a thick jacket. I may sew one from an thrifted fur coat … And a windproof hat … 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

Samstags lokal und saisonal – Living A More Sustainable Life

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saisonal-regional

Wie angekündigt, trinke ich heute Morgen zwei Tassen Kaffee. Das hier ist schon die zweite, bei der ich mir Gedanken über die Einkaufsliste mache. Da ich nächste Woche fürs Kochen zuständig bin, überlege ich auch, was ich (hoffentlich Leckeres) zubereiten könnte.

Seit längerem klebt in meiner Agenda ein gelbes Notizzettelchen mit den Zutaten für einen Salat. Es ist nicht einmal ein richtiges Rezept, der Salat hat zudem auch keinen Namen. Woche um Woche ist der Zettel mit dem Umblättern mitgekommen. Mango? Avocado? Was zuvor noch nach „mal was anderem“ getönt hatte, beurteilte ich je länger je mehr als unnötig.

Überlegungen dazu: Bis sich ein Thunfisch reproduziert, dauert es viele Jahre, deshalb soll man, wenn schon, kleinen Fischen, zum Beispiel Sardinen, den Vorzug geben. Fisch liefert als Nährstoff Eiweiss, was Hülsenfrüchte, also Kichererbsen auch tun.

Seit ich Mangos pflückfrisch genossen habe, finde ich sie in unseren Breiten noch weniger gut. Der weite Transport, vermutlich wie Bananen noch unreif, tut ihnen und auch der Mitwelt nicht gut. Zudem werden sie in Monokulturen angebaut, was viele Insektizide und Herbizide braucht (ich schreibe absichtlich nicht Pflanzenschutzmittel, denn sie töten).

Avocados werden in Ländern angebaut, in denen das Wasser ohnehin schon knapp ist. Sie sind Resourcenverschwender. Auch sie haben einen weiten Transportweg hinter sich, bis sie in unseren Verkaufsgestellen landen.

Und so wird aus einem exotischen Gericht auf einmal ein regional-saisonales. Rezepte den goldenen Regeln des Einkaufens entsprechend anzupassen, ist sinnvoll. Habt ihr eine Idee, was die Avocado ersetzen könnte? „Gschwellti“ vielleicht? Was denkst du?

I’m constantly thinking about living more sustainably. Why not adapting recipes? Instead of chopping mangos I take apples from our trees, instead of tuna fish I’m taking chickpeas. What about the avocados, grown in reagion where water is scarce? Boiled potatoes maybe? What do you think. 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

Samstags „clever konsumieren“ – The Golden Rules of Shopping

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KorbTee

Eine Tasse Kaffee muss heute Morgen reichen, schliesslich brauchte es dafür vom Anbau der Kaffeeplanze über die Produktion bis zum Genuss 140 Liter Wasser. Gut zu wissen, gut darüber nachzudenken und allenfalls Konsequenzen zu ziehen. Kräutertee also.

Seit dem neuen Lehrplan an Schweizer Schulen ist BNE, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, omnipärsent, das heisst, sie soll in den Unterricht in allen Schulfächern einfliessen. Was war deshalb einfacher, als am Donnerstagnachmittag mit dem Zug nach Wattwil im Toggenburg zu fahren und die Ausstellung „clever konsumieren“ zu besuchen? Zumal ja auch eine Fahrt mit dem ÖV eine wichtige Erfahrung für die Jugendlichen ist. Ich habe festgestellt, dass noch ein bisschen Erziehung nötig ist, bis meine neue Klasse fit für die Öffentlichkeit ist, aber das ist eine andere Geschichte. 😉

Die Ausstellung, aufgebaut wie ein Supermarkt, ist öffentlich, also jeder kann sich da über seine Einkaufsgewohnheiten Gedanken machen, etwas über Food Waste erfahren oder gewisse Nahrungsmittel genauer unter die Lupe nehmen und bezüglich Umweltverträglichkeit überprüfen. Dazu helfen sechs Kriterien, mit denen man ein Spinnendiagramm erstellen kann: In Kurzfassung sind das Klima, Verschmutzung, Ressourcenverbraucht, Biodiversität, , Sozialverträglichkeit und Tierhaltung sowie Lebensgrundlage.

spinnendiagramm_beispiel_neu

Bildquelle: clever konsumieren

Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass man mit den Exponaten etwas tun kann. Zum Beispiel muss man den Einkauf für ein Essen für 4 Personen erledigen oder eine Tagesration Essen einkaufen, also Nachtessen, Frühstück und Mittagsverpflegung. Dabei gilt es die goldenen Regeln des Einkaufens zu berücksichtigen. Die Waren im Einkaufskorb darf man selber einscannen, dann werden sie bewertet.

1. Weniger ist mehr! Kaufe nur, was du wirklich brauchst.
2. Iss regelmässig vegetarisch.
3. Kaufe saisonal und regional ein.
4. Wähle Produkte mit nachhaltigem Label.
5. Meide Produkte mit Palmöl.

Das Ganze ist als Wettbewerb aufgebaut und macht richtig Spass. Es war spannend, die Zwölf-dreizehnjährigen beim Einkaufen zu beobachten. Sie waren voll dabei. Als eine unserer Schülergruppen am Schluss auf dem zweiten Platz aller bisherigen Ausstellungsbesucher landete, waren wir alle sehr überrascht.

Die Ausstellung ist noch bis Ende September in Wattwil, der nächste Ausstellungsort ist Muttenz, BL. Also, wenn du Zeit hast, nichts wie hin.

bv_clever_facebook_sharebild_v1.jpgBildquelle: clever konsumieren

We went on a field trip with the stundents on Thursday afternoon. There is an exhibition in Wattwil, about an hour away from our school, about sustainability, food waste and shopping habits, we wanted to see and explore. You can never teach as much in class as the exhibition does and in such an interesting, activity-oriented way. The exhibition looks like a super market, where you can buy fruit and vegetables, dairy, pasta, household goods, clothes and so on. So the students got a task and went „shopping“.

There was a lot to be considered and talked about. The aim is to shop as sustainably as possible. Afterwards the items the students had in there basket were scanned and rated. Our students did well! 🙂 There is hope now, that the stundets will think before the buy anything and follow the golden rules of shopping.

1. Only buy as much (food) as you can eat.
2. Eat more vegetarian food.
3. Buy local and saisonal.
4. Choose products with a label, like bio.
5. Don’t buy products that contain palm oil.

Verlinkt mit Andrea Karminrot. Mein Thema passt zu ihrem. 🙂

 

Samstags Septemberglück – Happy in September

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Zwetschgenkaffee.jpg

Es ist Zeit, den Ofen einzufeuern.

Es ist Zeit für die Zwetschgenernte.

Time to light a fire.

Time to harvest plums.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

Samstags schon 14229 Schritte – 14229 Steps

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Blumenstrauss

Good Morning!

Guten Morgen!

Schlecht geschlafen und früh aus den Federn gekrochen, habe ich gleich die Bergschuhe montiert und bin mein Auto abholen gegangen, nämlich dort, wo ich es gestern Abend stehen gelassen hatte, vor dem Schulhaus. So auf die Schnelle musste ich noch zwei Trainingseinheiten in meinen vollen Kalender einbauen, damit ich am Montag für die Dreitageswanderung fit bin. Ja, es ist wieder soweit: Die Himmelsleiter ruft. Heirassa, ich freue mich!

Schon vor dem ersten Kaffee heute Morgen hatte ich also 14229 Schritte in den Beinen. Adrenalin fliesst in meinen Adern.

🙂

After a not really restful night and an early wake-up, I walked to school to pick up my car. Yesterday and early today was the last opportunity to exercise for the three-days-hike that starts on Monday morning at 7 o’clock. I want to be fit as a fiddle to be able to support our stundents on the long way to the top of Aplstein. Has it been already three years since the last time? Stairways to Heaven.

Anyway, 14229 steps done before the first coffee isn’t a bad feeling at all. 

I guess it’s the adrenaline.

 

Die Blümchen fürs Fest heute Abend sind auch schon gekauft.

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.