Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags 20/08 „Schöne Ferien!“ – Busy Days Ahead

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KätzchenHeute muss ich Koffer packen, was ich noch gar nicht richtig glauben kann, aber morgen früh schon geht es ab in die Berge. Ich frage mich, ob ich an alles gedacht habe: Essen für 40, Apfelschnitzler, Kaffeekapseln, Currygewürz … Sockenwolle? Werde ich in zwei Stunden, wenn ich durchs Haus düse und alle Sachen zusammensuche, auch noch daran denken? Habe ich, bevor ich abreise, nichts von dem vergessen, was ich vor der Sportwoche noch erledigen musste? Und ist parat, was ich am nächsten Wochenende wieder zu Hause brauche? Bin ich schliesslich für den Montag, wenn wir um 7.15 in eine neue Schulwoche starten, vorbereitet? Mensch, dass ich NOCH LEBE!

Wenn mir morgen jemand

„Schöne Ferien“

zuruft,

kriege ich einen Schreikrampf.

Aber jetzt erst Mal Kaffee. Heute wird ein schöner Tag.

Katzentasse

I’m looking forward to next week. We are going into the mountains with our students, which is a long tradition starting in the days when many people didn’t get enough sunshine during foggy, wet, grey, dark winters. These days it’s not the same anymore: many kids have been skiing at fancy places even, but school skicamp is the only opportunity for a few.

I don’t like skiing much, but I love the sun of which we will get plenty although I’m spending most hours in the kitchen. There are huge windows on the southside of the house. We will have a short break at lunch to enjoy the sun outside hopefully. But next week is going to be a busy one.

I have to pack my personal stuff today hoping that I don’t forget important things. And it has also been a busy week already finishing everything in school, preparing everything for the skicamp and being ready for school again next Monday.

If someone mentions the word „vacation“, I’m screaming!

But now it’s time for coffee first. Today is going to be a wonderful day.

Katzenkaffee

Und jetzt schaue ich nach, was die anderen bei Andrea Karminrot „ob“ haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstags 20/07 – A No Knitt Day – Das Strickzeug ruht

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Pulliviolett

Am liebsten mag ich, wenn mir Kleider zu gross sind. In diesem Moment trage ich ein Paar Jeans, bei denen das so überhaupt nicht der Fall ist. Aus unerfindlichen Gründen passen sie mir so sehr nicht mehr, dass der Knopf am Bund abgegangen ist. „Einen neuen annähen“, schreien die erstens Praktischveranlagte, zweitens die Sparsame und drittens die Umweltbewusste in mir.

Aber nein, ich werde keinen neuen Knopf annähen … Oder vielleicht doch, die Hose hingegen trotzdem zu den Sachen für die Kleidersammlung legen. Sie ist einfach zu unbequem.

Der Pullover, den ich während der Skiferien im Sauseschritt gestrickt, vernäht und anprobiert habe, ist leider leider ein bisschen eng ausgefallen. Obwohl er mir sehr gut gefällt, wird sich zeigen, ob er sich zu einem Lieblingsstück mausert. Aber was tun?

In meinen Wollvorräten habe ich noch was Feines gefunden: violette Merinowolle. Aus Angst, dass die fünf Knäuel für einen Pulli des selben Stils ausreichen würden, habe ich noch ein dunkelblaues Lacegarn (1000 Meter) dazu genommen und stricke Rund um Runde rechts (300 Maschen), bis ich die Ärmelhöhe erreiche. Das perfekte Strickzeug für meinen von Winter, Kälte, Sturm und Sonnenmangel ausgeleierten Verstand.

Wie gerne würde ich in der warmen Stube (endlich funktioniert die Heizung wieder!!!) sitzen bleiben und handarbeiten. Diesen Plan durchkreuzt jedoch Weiterbildung in der Schule.

Morgen gehen wir nach Zürich ins Kino, um einen speziellen Film mit aktuellem Bezug zu schauen. Hast du gewusst, dass der lange Marsch für Gereichtigkeit und Frieden von Dehli nach Genf zum UNO Hauptsitz schon begonnen hat?

jai-jagat-2020

I’d rather stay home and knit today. After finishing a sweater which is slightly too tight, I started another one. I casted on 300 stitches, which – hopefully – are going to be enough! The yarn is 100 % merino and very thin. As I wasn’t completely sure whether it would be enough, I combinated it with a ball of lace yarn I’ve had for many years. The knitting is very simple, just what a worn out brain needs.

Anyway, there is teachers‘ day in school. We are going to look into digital communication and all the things that come with it. What and how can we use it in school? Last time in November the workshop was very interesting and time flew by. Let’s hope it will be the same today!

Tomorrow we are going to Zurich watching a movie about protesters in India who are walking for thousends of miles. These people started their journey 150 years after Mahatma Ghandi had been walking for justice and peace. They are reaching Geneva, headquarters of the UN, in fall 2020. 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

20/06 samstags gegen Angst und Unwissen – Woolves in the Neighbourhood

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Wolf

Dass ich das noch erleben darf! Nie hätte ich gedacht, dass das überhaupt möglich sei. Der Wolf ist zurück, juhui. In unserer Gemeinde etwa vier Kilometer von unserem Haus entfernt ist ein Wolf gesichtet worden, obwohl mir die Gegend zu stark besiedelt vorkommt.

Der Thurgau wartet gespannt auf die Auswertung, woher jener Wolf kommt, das aus einem Stall heraus zwei Lämmer gerissen, nächtens einen Rehbock durch eine Fotoschleuse gezogen und ein weiteres Schaf gerissen hat. Ob diese dreifache Beute überhaupt dem gleichen Tier angerechnet werden kann? Ob unser Wolf der gleiche ist? Ob er in der Gegend bleibt und bald ein ganzes Rudel den Mond anheult?

Ich stelle mir vor, dass ich durch den Wald spaziere und mich unverhofft aus dem Unterholz heraus ein Wolf anschaut. Wir wären wohl beide erschrocken, würden uns ein paar Sekunden lang mustern, dann würde sich der Wolf umdrehen und weglaufen. So hat es nämlich die Frau aus unserem Dorf erlebt.

Das Kind meiner Nachbarin hat Angst vor Wölfen. Rotkäppchen lässt grüssen und auch alle anderen Schauergeschichten. Ich habe dem Mädchen deshalb ein Buch aus unserer Bibliothek versprochen, denn ich bin überzeugt davon, dass vor allem Angst macht, was man nicht kennt. Wissen ist der erste Schritt auf der Versöhnung von Mensch und Wolf. Da bin ich gerne behilflich.

Vor drei Tagen auf der Suche nach Büchern über die Entdecker, die sich ja auch allerlei Gefahren, Aberglauben und dem Unwissen stellen mussten, entdeckte ich zufällig, dass wir drei Bücher über Wölfe haben. Gestern, als ich das Buch für das Nachbarskind holen wollte, waren es nur noch zwei. Offensichtlich hat jemand die gleiche Idee gehabt wie ich.

Und du? Gibt es bei dir Wölfe in der Gegend? Hast du Angst vor ihnen?

 

Little Red Riding Hood wasn’t affraid of the wolf, but was swollowed up anyway. But this is a fairy tale. It’s not reality. There are a lot of explanations why people have hated wolves as much to extinct this interesting species. For about 100 years there hasn’b been one single wolf in Switzerland.

Now the wolves are back in a few regions. I’v hoped this shy preditor would show up in my neighbourhood someday, but I’ve always known that this wouldn’t happen because there are too many people and too busy roads.

I was wrong. The wolf is back in our region. A woman has spotted one on her way back home about four kilometers from my house. I’m really excited.

However, the girl of my neighbours is frightened. I promised to bring her a book from our school library as I happened to know that we have three books about wolves. I believe that knowledge is the key to getting rid of fear. I hope knowledge about wolves will open her eyes and she can see that wolves are interesting animals, how they care for their families like the humans. I want her to show that these predators are very shy and avoid humans. 

When I wanted to get the book yesterday, there were only two left. Someone had the same idea as me.

Are there any wild animals where you live? Are you affraid of them?

 

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot. Ich schau nach, wer da schon am Tisch sitzt.

 

Samstags 20/05 – „What’s next?“ – Stimmungsaufheller

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Bäume

Der Februar startet mit einem wunderschönen Tag. Leider kann ich die phänomenale Aussicht auf die Berge nicht auf ein Bild bannen, aber die schwarzen Bäume vor dem geröteten Himmel sehen auch wunderschön aus. Das Bild erinnert mich an einen Scherenschnitt.

Im Winter freue ich mich über jede Sonnenminute. Sie bedeutet für mich die Kleinstdosis eines absolut natürlichen Stimmungaufhellers ohne die geringsten Nebenwirkungen.

Die vergangene Ferienwoche war ziemlich selbstbestimmt, weil ohne Wecker und Stundenplan verbracht. Alledings habe ich ein paar Tage gebraucht, um überhaupt in Ferienmodus zu kommen. Das Gefühl, dass hinter jeder Ecke schon die nächste Aufgabe lauert, ist nicht so einfach abzuschütteln. Zu urteile ich: „Hach, scho wider Ziit verplämperlet!“ Dabei ist doch das Ferien.

Heute werde ich noch einen Besuch machen und nach hoffentlich aufschlussreichem Erzählen eine Schreibarbeit abliefern, die mich zu lange im Hinterkopf gekitzelt hat. Morgen möchte ich einen Quadratmeter Wand ausbessern, malen und bemalen. Und wenn nicht, dann eben nicht.

Sunrise is much earlier these days, days are getting longer. I’m glad about it. But I am not talking about spring. 🙂 In four weeks I’m going to a place in the mountains cooking for the students who want to enjoy lots of snow.

We’ve had a week off in school, which I’ve enjoyed very much. It feels good to go to bed and not to think about the alarm clock buzzing in the morning as I like to get up when I am ready. And nobody says: „What’s next?“

Of course I mostly have things in mind I want to do. In fact, it takes some time to get into the pace of not having a schedule. So I usully make plans but don’t try too hard to achieve the goals. Anyway, today I want to visit someone who can tell me something about the seventies in these villages, because I would really like to finish a paper on our local school.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

Samstags 20/04 – Maschen spüren – Feeling the Stitches

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schwarz

Einen guten Morgen an diesem kaltknackigen Tag wünsche ich euch!

Einmal mit dem Lappen rund um die Holzherdplatte fahren und schwupps, ist das Putztuch schwarz. Zwar schwarz, aber doch eigentlich nicht schmutzig. Es sieht nur so aus, aber trotzdem landet es in der Schmutzwäsche. Dem will ich Abhilfe schaffen und verwerte deshalb im Moment meine schwarzen Garnreste. Fürs erste habe ich mal drei Plätze vorgesehen. Bei diesem Rippenmuster ist es auch egal, dass schwarz und Winter augentechnisch eigentlich keine gute Idee ist. Ich spüre die Maschen, muss sie gar nicht sehen. Haha.

Die kommende Woche könnte handarbeitsmässig produktiver sein als die vergangenen, denn wir haben Winterferien. Während eine Kollegin gestern beim Mittagessen erzählte, welche Sportgeräte sie zu Hause habe, erwähnte ich (schuldbewusst?) meine Nähmaschine. 😉

Reissverschlüsse in Übergwändli (vom Nachbarn) einnähen und schwarze Lappen stricken ist nicht gerade kreativ, aber ich freu mich trotzdem. Und dann ist da noch dieses Sockenpaar, das aus irgendwelchen Gründen so unpaarig ist, dass ich noch eine dritte Socke stricken werde. Danebst gibt es noch ein paar liegengebliebene Arbeiten zu erledigen, so dass ich sicher bin, dass die nächsten Tage nur so vorbeifliegen werden.

Hello to you all on this cold wintermorning!

Today ist the first day of our winter break. We are staying at home although we will sit under the fog all week knowing that some 100 meters above the sun is shining. But how would Switzerland look like if everybody drove into the mountains? The weather will be better soon for us „flatlanders“ in the east near lake of Constance.

Meanwhile I’m knitting black dish clothes to make them look clean. I’m tired of throwing clothes into the laundry after a single use due to our wood stove. Although I avoid knitting with black yarn during winter times, this is a easy knit as I don’t need to see what I am doing. I can feel the stitches.

There is also a pair of socks I am not happy with. The two socks doesn’t look like they were a pair at all. So I am knitting a third sock (maybe a forth) to have a better result.

Finally, there are some of my neighbour’s work clothes that need mending. Together with some other chores I could not complete during the last weeks, I’m sure this week will be fly past.

 

 

Verlinkt mit Karminrot.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstags 20/03 – ☕️ ☕️ ☕️– Coffee with Lindor Balls

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Kaffeemaschine

Guten Morgen, meine Lieben!      ☕️ ☕️ ☕️ ☕️ ☕️ ☕️      Good Morning, my Dears!

Heute Morgen gibt es mal wieder ein voll pragmatisches Föteli. Nichts Dekomässiges, nichts, was meinen gewöhnlichen Haushalt ins beste Licht rückt. Denn ich liebe das genau so. Heute nach 40 Litern Kaffee ist Entkalkung fällig, sagt die Bedienungsanleitung.

Übrigens. Siehst du, dass der Kaffeerahm einen Fettgehalt von 15 % hat? Genau so mag ich ihn. Bin ich zum Beispiel in Frankreich oder Deutschland, trinke ich nur Capuccino, weil crème oder Sahne zu wenig kaffeerahmig ist. Wenn ich dem Kaffee nicht traue, trinke ich in der Schweiz eine Schale. Da ist heisse Milch drin, die den nicht perfekten Kaffeegenuss überdeckt, aber nur wenn es Vollmilch ist.

Über Kaffee und Kaffeegenuss kann ich viele Geschichten erzählen. Zum Beispiel, dass man in meiner Jugend im Cafi Buumä (Baumann) in Frauenfeld für 1 Franken 50 einen Kaffee mit Gipfeli bekommen hat. Mittlerweile kostet ein Kaffee crème in der Schweiz im Durchschnitt 4.42. In der Weltrangliste liegen die SchweizerInnen mit 1093 Tassen pro Person und Jahr auf Platz 3. Nur die Deutschen (1246 Tassen) und die NorwegerInnen trinken mehr (1276), wobei den helvetischen Kaffeegeniessern attestiert wird, dass sie den Kaffee dicker mögen und deshalb die eigentlichen Weltmeister sind.

Ich frage mich, ob Sternenbock im Flughafen Zürich das Reanimationsgerät griffbereit unter der Theke hat, falls einen Menschen, den es, zum ersten Mal in Zurich airport gelandet, noch in der Flughafenhalle nach Kaffee togo in anheimelndem Papierbecher gelüstet, der Schlag triff, wenn es ihm sechs Franken von der Creditcard abbucht.

Trotz des Preises trinke ich gerne auswärts einen Kaffee und gönne mir diese Freude gerne am Wochenende. Heute Nachmittag ist ein Besuch in der Lieblingsbuchhandlung geplant, wo es immer selbstgebackenen Kuchen im Angebot hat und der Kaffee mit Schöggeli und Lindor Kugel kommt.

Kaffeemaschine_1

The red light blinks. What does this mean? I can read in the insturctions that the machine needs cleaning. Thankfully, today is Saturday and enough time to do it. There are many stories to tell about coffee. You must know that coffee is expensive in Switzerland, so be aware of this fact when you order coffee, for example at Starbucks on Zurich airport. You might get a heart attack otherwise.  I wonder if personell at Starbucks at the airport have an ACD-machine unter the counter.

Despite the prize, the Swiss are champions regarding the amount of cups of coffee: 1093 per person a year. Only the Germans (1243) and Norwegians (1276) drink more. However, Swiss coffee is strong.

I like having coffee in a nice coffee shop on the weekend mostly. I’m more than pleased that we are going to our favourite bookstore this afternoon, where they offer coffee with Lindor balls and selfmade cake as well.

Verlinkt mit Samstagplausch bei Andrea,

wo wir uns virtuell zum Kaffeetrinken treffen.

Wär’s nicht spannend, uns mal wirklich zu treffen?

Also ich käme gerne nach Berlin,

wo ja angelbich schon fast Frühling ist. Wie ist das bei dir?

 

 

 

 

Samstags 20/02 – Tetris Challenge

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DurcheinanderWährend ich hier sitze und warte, wie es Tag wird, will mir so gar nichts Schlaues zum Schreiben einfallen. So viel war los, so viel wird lost sein. Huff! Man sagt, dass ein Durcheinander im Zimmer das Durcheinander im Kopf darstellt. Und dann kommt mir in den Sinn, was ich euch an diesem regnerisch trüben Samstag zeigen könnte.

I’ve always been wondering what my students carry around in their backpacks. They look too big and too heavy for the seventh graders. Wouldn’t it be a lovely project to do a Tetris Challenge? This is the only reasonable thought I’m able to form in my head this morning. What else could I write about? So much happend the past days, so much is going to happen today, a total chaos. 

Tetris

Es gibt hunderte Bilder im Netz mit dem Hashtag Tetris Challenge. Wie gerne würde ich das mal mit meinen Schülerinnen und Schülern machen. Was die wohl alles in ihren überschweren Rucksäcken rumschleppen? Item, hier mein Grümschelschächtelchen in der Auslageordnung.

It’s said that a visible mess, for example on your desk, stands for the mess inside you. So Tetris Challenge it is with my box of whatnots.

Ordnung_1

Jetzt aber wieder einräumen und Tee trinken.

But now, back into the box and a nice cup of tea for me.

Ordnung_2

How else is joining in the Tetris challenge?

Wer macht mit beim Tetris Challenge? Links gerne im Kommentar.

 

Mit meinem Spielvorschlag hoppse ich rüber zu Andrea Karminrot.