Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags in Lyon – A Trip to France

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Eine Ferienwoche sollte acht Tage haben, vor allem wenn man seine neue Leidenschaft erst entdeckt, wenn die Hälfte der Zeit schon abgelaufen ist.

France isn’t far away from Switzerland. It took me half a day by train to get to Lyon. Two rivers add to the charm and beauty of this city: The Rhone and the Saone. I’m surprised how clear the water is. I wonder whether people take a swim during summer months.

Jetzt schwirrt mir hier in Lyon der Kopf, weil ich andauernd eine neue Idee habe. Ein ganzer Bauernhof, ein Zoo entsteht in Gedanken. Nebst Huhn, Schaf und Schwein werde ich, sobald ich wieder zu Hause bin, eine Kuh, eine Katze, einen Löwen und einen Frosch kreieren. Vielleicht lassen sich ja meine Jugendlichen zu einer Papierbastelei inspirieren und gestalten so den Schaukasten?

After a very long tour through the streets of Lyon (we walked with the gilets chaunes movement), I’m in the hotel room with sore feet and thinking of my book animals. They are my new passion and I can’t wait to create more.

In der Zwischenzeit geniesse ich aber die zweitgrösste Stadt Frankreichs sehr, zu deren Charme die Flüsse Saône und Rhône massgeblich beitragen.

Die Uferpromenaden sind sehr schön, ob man nun direkt am Wasser auf der mit Bäumen gesäumten Strasse entlang geht.

Übrigens kommen bei diesem blauen Himmel natürlich Frühlingsgefühle auf.

Verlinkt mit Samstagsplausch.

Samstags Zeit verstreichen lassen – All The Time You Need

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draussen

Ausschlafen, bis einen die Sonne kitzelt.

In Geschäften nett bedient werden.

Kaffee trinken. Schwatzen.

Einfach, aber gut Zumittag essen.

Ein Sackmesser finden, von dem man gar nicht wusste, dass man es besitzt.

Pläne schmieden.

Zeit verstreichen lassen, weil soviel Zeit da ist.

Ferien, Yes!

draussen-2.jpg

Walking around in my garden.

Looking for nothing specific: Flowers, bees, birds, trees, chickens.

Drinking coffee, a second cup.

Making plans, writing lists.

Having all the time I need.

Vacation. Yes!

I’ll get more productive later.

Hopefully.

🙂

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

Samstags wird alles gut – This Glorious Sign of Spring

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Forsythie

Ja, ja, ich weiss. Das Gelb der Forsythie ist zu knallig, richtig giftig sogar. Es erinnert mich zudem an meinen Skianzug, der mich in jenem Skilager zum unbeliebtesten Kind gemacht hat. Die Pflanze selbst ist zu nichts nütze, weil sie keine Insekten nährt. Sind die Blüten erst verwelkt, versinkt sie in der Gewöhnlichkeit.

Also raus damit …

Nur, was blüht in Oberheimen, wenn in tiefer gelegenen Regionen der Frühling schon so richtig ausgebrochen ist und rosa, weisse, gelbe Blüten um die Wette strahlen? Mit jeder Geländestufe komme ich auf dem Nachhauseweg ein bisschen weiter zurück im Kalender. Die Bäume werden kahler, die Wiesen blasser, die Farbtupfer seltener. Aber fahre ich um die letzte Kurve, bin schon fast zu Hause, sehe ich die Forsythie in meinem Vorgärtchen blühen. Meine wintermüden Augen saugen die Farbe auf und ich spüre: Alles wird gut!

Spring is always a bit behind in our region. When spring has already arrived in lower parts, the meadows are less green in Oberheimen, the trees still seem to sleep and colours of flowers are scarce. It’s always a wonderful surprise to see the forsythia in my front yard. It is proof that spring’s arrived actually. 

It is said that forsythia is of no value to nature, because there is never one single insect on it. It might be poisonous, I don’t know. Many people don’t like the bright yellow. And yes, it reminds me of a time in my life when I had the ugliest yellow ski dress that made me nobody’s friend. 😉 Friends of mine say the bush is artificial, worthless and bad looking and they get rid of it. 

I would never dig out my forsythia, this glorious sign of spring in my little village. 

Have a nice weekend, my friends!

Enjoy the signs of spring.

 

 

 

Meinen Frühlingsgruss schicke ich an die SamstagsPlauschRunde 13.19 bei Andrea Karminrot.

 

 

 

Samstags im Garten – My Future Vegetable Garden

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Gartenbeet

Guten Morgen Sonnenschein!

Die Bise ist abgeflaut, so dass wir die volle Kraft der Frühlingssonne geniessen können. Am Mittwochnachmittag und Donnerstagabend habe ich drei Stunden im Garten verbracht, um meine im Herbst angelegten Gemüsebeete umzuplatzieren. Ich konnte im September noch nicht wissen, dass wir ein halbes Jahr später den Hühnerauslauf vergrössern würden. Huff!

Wie es so ist mit scheinbar anstrengender Arbeit: Man muss einfach anfangen. Jammern nützt nichts. Zur Belohnung fühle ich mich heute Morgen so zufrieden, dass ich mein Morgenessen nach draussen genommen habe, um mein Werk zu geniessen. Noch ist nichts angesäht, denn die Nächte sind empfindlich kalt, so dass eh nichts wachsen würde. Damit die Beete aber so bleiben, wie sie sind, liegt ein Maschendraht darauf, um die Katzen, Hunde und Hennen fernzuhalten.

Mein Brot ist übrigens mit meiner selbstgemachten Tannzapfenkonfitüre bestrichen. Sie riecht nach den Weiten der sibirischen Taiga und schmeckt wie frisch geschlagenes Fichtenholz.

Zapfenkonfi

Ich habe neun sturmfrische Tannzapfen gewaschen, in einer Chrompstahlpfanne knapp mit Wasser bedeckt für eine halbe Stunde gekocht und etwa 24 Stunden stehen gelassen. Dann nimmt man die Zapfen heraus, misst wie viel Flüssigkeit man hat, gibt ebensoviel Zucker dazu und kocht den Sirup auf, bis er dick ist. Ich habe letzten Samstag davon berichtet. Hier gibt es Bilder dazu.

Lola.jpg

Das Konfibrot schmeckt so gut, ich musste es verteidigen.

Lola, gschsch!

I’m so happy: Spring has arrived after the cold wind had died. Furthermore, I had enough time to move my little vegetable garden on Wednesday and Thursday, which took me three hours. It’s worth the effort.

Project „vegetable garden“ is starting with only two beeds because I want it to be a success, so I’d better start small. Anyway, it’s still to cold to plant anything. Therefore I’ve covered the beeds to keep cats, dogs and hens out.

I think it’s time for a little celebration in the early morning sunshine. As you can see, I have to fight for my breakfast.

The jam is made of fir cones. In case you would like to see how I did it, here are some pictures of the process.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

 

 

 

 

 

Samstags viel Besuch – National Flowers

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Guten Morgen, meine Lieben!                            Good Morning, my dears!

Total ausgeschlafen, mit den gemütlichen und heimeligen Geräuschen des Feuers im Ohr  schreibe ich meinen kleinen Bericht für den Samstagsplausch. Huff, das Klassenlager im Wintersportort hat mit einem fulminanten Finale (der Putzerei) einen Schlusspunkt gefunden. Was wir nicht alles voraussetzen, dann aber ganz tüchtig auf die Nase fallen.

I slept heavenly in my bed after a week with the students in the Swiss Alps. Days in a school camp are long and the nights not very relaxing. However, I spent some really nice days in Andiast. The weather was perfect, I even got a light tan during short breaks between preparing meals. 

Die Kinder von heute werden zwar in jungen Jahren mit zwei Fremdsprachen konfrontiert, quälen sich mit binomischen Formeln, Flächen- und Volumenberechnungen, Vulkanismus und Wasserqualität, haben aber keine Ahnung, dass, respektive wie man einen Spiegel putzt, ein Klo reinigt und die Haare aus dem Abfluss zupft. Leider, leider sind die zwei Stunden, die fürs Reinigen einer Grossunterkunft bis zur Abnahme nicht genug, um diese Defizite befriedigend aufzuarbeiten. Zudem sollte die Lehrkraft bei dieser Blitzaktion an allen Orten, sprich auf drei Etagen in 12 verschiedenen Räumen gleichzeitig sein. Aber doch, ich hatte meine Erfolgserlebnisse. Und selbstverständlich habe ich wieder einmal wahnsinnig viel gelernt.

I noticed once more that today’s kids are taught various cognitive skills but no life skills like cleaning a mirror, the loo or the bathroom. They just don’t know that you have to clean to clean. It may look like the kids don’t want to help and clean, but actually, they don’t know how. Why would I blame them? Unfortunately, time to teach them the basics is too short. Two hours after breakfast the house had to be empty and clean. I had to be on three floors in twelve different rooms at the same time. 

Das Skilager war übrigens super schön! Anstrengend, aber schön. Das Wetter ein Traum, die Küche (mein Refugium) nicht nur mit einer schönen Aussicht, sondern auch sehr praktisch und grosszügig ausgestattet, die Kinder sehr freundlich und dankbar. Wer zum Küchendienst eingeteilt wurde, hat immerhin gelernt den Abwasch zu organisieren, die Spülmaschine zu bedienen, abzutrocknen und die Dinge am richtigen Ort zu versorgen. Ich finde es gut, mit den Schülerinnen und Schülern ein bisschen Leben zu teilen.

I spent a wonderful time with colleagues and students, who where very friendly, well mannered and thankful. There was a lot to laugh about, a lot to learn, I met a lot of nice people. 

Themawechsel: Gestern Abend hat mir eine Bekannte erzählt, dass jedes Land eine Nationalblume habe. Es kann ja sein, dass ich das einmal gewusst habe, gestern tönte das aber total neu und faszinierend für mich. Deshalb schaue ich jetzt mal nach, welche Blumen zu den Ländern meiner Besucherinnen von heute Morgen passen. Sie kommen aus

Deutschland: Kornblume, USA: Rose, Türkei: Tulpe, Portugal: Lavendel, Hongkong: Bauhinia, eine Orchideenart, Libanon: Hyazinthen, Schweiz: Edelweiss, Slowakei: Rose, Peru: Inkablume, Mexico: Dahlie

Change of subject: Have you known that any country has its national flower? I think this is very fascinating. Wouldn’t it be lovely to have a calendar or collage, a poster of all the flowers around the world?  

Find the ones of the countries I have had visitors already this morning: Germany, USA, Turkey, Portugal, Hongkong, Libanon, Switzerland, Slowakia, Peru and Mexico. 

BlumenCollage

Schaut ihr euch auch die Statistik an und staunt, wer woher eure Blogposts liest?

Do you look up the statistics of visitors and where they come from?

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea. „Heidewitzka, Herr Kapitän“. Ich muss gleich schauen, was sich dahinter verbirgt.

 

 

 

 

Samstags im Klappentext – Fun in a Box

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Klappentext4Höchste Zeit, euch meinen Lieblingsbuchladen vorzustellen: Er heisst Klappentext und ist in Weinfelden, das seit Kurzem eine Stadt ist, zu finden.

Und übrigens, niemand weiss, dass ich hier ein bisschen Werbung mache. Ich bekomme auch meine Bücher nicht günstiger, wenn ich die netten Damen lobend erwähne.

Reading is one of my favourite hobbies. I’ve always a book in the read, maybe two or three. I often buy books as presents because it’s more than a thing. It’s a window to the world, that widens our horizon. It’s a shared piece of life that shows how others manage whatever comes their way. It’s a recipe how to conduct life or overcome a crisis. It’s fun in a box and hours of pleasure.

Needless to say that I am also a big fan of book stores although it seems so convenient and cheaper to buy books online. Today I’m taking you to my favourtie book store in the neighbourin little town (for me it’s still a village due to its feel). The bookstore is called „Klappentext“, which means blurb. Would you like to brows? They have also English books. Would you like to join me for a cup of coffee with some cake and chocolate? I’m going to be there to pick up a book. 

Klappentext1

Ja, ich bin erklärter Fan von Buchläden und kaufe nie ein Buch online. Das Prozedere ist folgendes: 1. Auf einem Blog oder auf Facebook wird ein Buch vorgestellt, das mich anspringt. 2. Ich suche in einem online-shop die ISBN Nummer. 3. Ich schreibe ein schnelles e-mail: Buchbestellung, Guten Morgen, meine lieben Frauen, gerne hätte ich bestellt. 4. Ich bekomme die Antwort, dass man das Buch bestellt habe und mich informieren würde, sobald es abholbereit sei. Manchmal kann ich auch gleich vorbei kommen und das Gewünschte abholen.

Buchläden haben es schwer. Online zu bestellen ist ja so praktisch, zudem meistens billiger. So habe ich vor Weihnachten für meine Schüler eine Lektüre bestellt. Im Online-shop hätte ich auf den ohnehin schon günstigen Preis 30 Prozent bekommen. Die Versuchung war gross, weil ja nicht alle Menschen bereit sind, mehr für ein Produkt zu bezahlen, dass man auch günstiger erhält. 8 Franken für einen Klassiker ist nicht viel, habe ich mir gedacht und die 23 Exemplare im „Klappentext“ bestellt.

Klappentext2

Aber es geht ja nicht nur um den Preis. Klappentext ist das netteste Buchlädeli ever. Man kann sie auch dort treffen (und schmökern), ohne ein Buch oder eine andere nette Kleinigkeit zu kaufen. Wollt ihr Kaffee oder Tee mit mir trinken hier? Mit Schöggeli? Jeden Tag gibt es zudem selbstgebackenen Kuchen.  Also ich bin da, ich darf noch ein Buch abholen.

🙂

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Und falls es dich interessiert: Hier ist noch der Link zur Ausstellung „Die Wahrheit braucht dich“ am letzten Samstag.

Am Samstag Proteine – Proteins Fresh From „The Farm“

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Eier

Die Hühner spüren wohl den Frühling. Ob ich mir solche Gefühle auch erlauben darf? Noch traue ich mich nicht ganz. Immerhin wird es heute frühlingshaft werden, verspricht die Wetterprognose.

The hens on our „farm“ are feeling spring. They’ve started laying regularly again. There are four eggs in the nest daily. I wouldn’t want to miss them because they are the best. „Them“, „they“: personal pronouns for the hens and the eggs. 

EiermitHahn

Täglich finden wir jetzt wieder vier Eier im Nest. Die Schale der weissen hat sich merklich verbessert. Ein lustiges braunes Ei mit dunkler Spitze ist regelmässig zu greifen. Von welcher Henne es wohl stammt? Es muss eine von den beiden alten sein.

Do you remember the rooster made from card board to carry the eggs three years ago? I still have it on the kitchen shelf. It might be a bit early for Easter decorations though.

Vielleicht ist es noch zu früh für Osterdekoration, aber der Güggel von vor drei Jahren steht bei mir sowieso ganzjährig auf dem Gestellt.

Heute ist übrigens Lehrerfortbildung im Kollegium. Wir werden nach Lenzburg fahren und diese Ausstellung besuchen. Darf ich hoffen, dass die Meldungen über Fake News nicht selber Fake News sind? Ich werde berichten.

Geburtstageier

Und weil eine Kollegin heute Geburtstag hat, werde ich ihr den Arbeitstag mit einem Geschenk versüssen. Eier frisch vom Hof sind immer willkommen. 🙂 Die Brosche ist von hier.

Birthday present (eggs fresh from the farm decorated with a flower) for a friend who is spending the day with me. Poor girl, she’d rather stay home.

 

Verlinkt mit der karminroten Andrea, die heute wieder alle zur Samstagsrunde einlädt.