Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Cinema, Cinema, Cinema – Who is Wenzel Strapinski?

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Kino

Guten Morgen!

Um eine arbeitsreiche Woche abzurunden, ging ich gestern Abend ins Kino. Gerne schaue ich die Filme im Originalton, so dass die Auswahl jeweils recht eingeschränkt ist, weil im konventionellen Kino die meisten Filme synchronisiert werden. Gestern hatte ich Glück: Ein Schweizer Film stand auf dem Programm. Offenbar war ganz Wil und Umgebung entweder am Znacht essen oder an der Olma in St.Gallen.

Kennt ihr Wenzel Strapinski?

Irgendwie passen arbeitsreich und Ferien nicht so ganz zusammen, nicht wahr? Da ich aber endlich Zeit für ein grösseres Projekt hatte, von dem ich an dieser Stelle (noch) nichts verrate, sank ich jeden Abend müde ins Bett und habe auch einen gehörigen Muskelkater. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Ich habe grosse Freude und sehe dem Winter im Haus getrost entgegen.

Morgen fliege ich für ein paar Tage in den Osten. Nach Kaliningrad. Am nächsten Samstag werde ich dann berichten.

Macht’s gut!

I went to the cinema last night. Fortunately, they showed a Swiss movie as I don’t like synchronized versions of films even if they are in languages I have no chance to understand a single word. Subtitels will do.  Do you know who Wenzel Strapinski is?

KinosaalBig screen, big theater: There was nobody there, except me. 

Mehr Neuigkeiten am Samstagmorgen gibt’s bei Andrea.

 

 

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Samstags in der Backstube – Baking from Scratch

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Zwickzange

Na, überrascht? Das erste Bild will so gar nicht zum Titel passen. Da wollte ich nämlich gestern schon damit beginnen, meine Schuhprojekt in die Tat umzusetzen, hatte ich doch tatsächlich eine Zwickzange geschenkt bekommen und kleine, feine Schuhmachernägeli gekauft. Und jetzt ist doch tatsächlich meine Nähmaschine kaputt: Bei jedem Stich zieht es mir die Nadel aus der Fassung, da nützt alles noch so feste Schrauben nichts. Pech gehabt! Schnellstens habe ich die Nähmaschine in die Reparatur gebracht, bei dieser Gelegenheit einen längstens fälligen Besuch gemacht und meine Ferien trotzdem sehr schön angefangen.

Instead of sewing the upper parts of my handmade shoes, I’m baking this morning. My swing machine needs mending. The longer I read about all the ingredients that are in convenience food, like crust or vegetables in tins, the more I am disgusted. Besides all the antioxidants, colours, softeners and I don’t know what else, there is sugar in almost every product. I really like to cook and bake from scratch. 

Pumpkinpie

Statt in der Schuhmacherwerkstatt bin ich, wie es sich für einen Bäcker gehört, ganz früh in der Backstube. Und habe schon wieder etwas gelernt: Kleine Knirpse muss man nicht schälen, nur in Stücke schneiden und weich kochen, was gar nicht mal so lange dauert. Auch mit der Maschine pürieren ist nicht nötig, es reicht, die Stücke inklusive Schale mit der Gabel zu zerdrücken. Ich habe es probiert und für lecker befunden. Sogar ohne Zucker schmeckt das Mus süss.

I’ve learnt that not all pumpkin need peeling, for example the Red Kuri. I didn’t even use a machine to mash it. A fork did the trick. By the way, he purée is amazingly sweet without a pinch of sugar. I’m making the crust from scratch too. Besides the chemicals in prefabricated products, there is so much wrapping, cardboard, plastic. I just can’t stand it anymore. 

Pumpkinpie-1

Gestern in der Migros musste ich feststellen, dass es nur noch vorausgewallte Teige gibt. Die einen sind sogar schon in eine Backschale gepresst. Aber ehrlich gesagt, je länger je mehr „gruset“ es mich ob dieser Konservierungsstoffe, Antioxidantien, E-Stoffen und was weiss ich, was sonst noch so in vorgefertigten Produkten steckt. Auch die Verpackung und der daraus resultierende Abfallberg ist unerträglich.

Mache ich den Teig lieber selber aus Mehl, Butter und Wasser.

So meine Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Mich zieht es in die Backstube zurück. Da ist es schön warm, weil ich angefeuert habe. Die Bialetti-Kaffee-Zeit ist wieder angebrochen. Und wenn dann in etwa 10 Minuten die Sonne aufgeht, kommt die Elektrizität für den Backofen vom eigenen Dach.

Das macht mir schampar Freude!

That’s it for today, my dears. Have a nice weekend. I’m going back into the kitchen, enjoying a nice fire and a bialetti coffee. When the sun is up in 10 minutes, even the electricity comes from my own roof.

This makes me very happy, indeed!

 

verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

Samstags nach dem Ausflug – Saturday Morning after the Field Trip

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NewportMemory

Den heutigen Samstag lasse ich ruhig angehen, denn gestern war ich zur Abwechslung mal richtig laaaange unterwegs. Mit den Lehrerkolleginnen und der Behörde besuchten wir das Saurer Museum in Arbon. Ich bin zwar kein grosser Fan von Metall- und Ölgeruch, aber das Museum (mit Führung) ist grossartig. Es ist unglaublich, die über 100 Jahre alten Web- und Stickmaschinen im Einsatz zu sehen. Beeindruckend ist auch die Sammlung an alten Nutzfahrzeugen. Die Sauerer Nutzfahrzeuge wurden zwar 1987 von Iveco übernommen, jedoch  in der Textilmaschinen Branche ist Saurer heute weltweit noch immer vorne mit dabei.

My heart beats for textiles and went very fast last night at Saurer Arbon, where we visited the museum with the board and colleagues from school. I will show pictures soon. Usually not a fan of the smell of oil and metal, I was deeply impressed by the more than hundred years old machines. They are still in perfect condition. The parts look amazing considering the fact that the means were limited this long time ago. Hippolyt Saurer was one of the bright and innovative spirits of this well known family. Even today Saurer is a huge enterprise with worldwide connections and a workplace for many.  

We had two tour guides who told interesting stories and heart worming anecdotes.  

Hippolyt

Hier nur einer der findigen Köpfe der Saurer Dynastie, die 1853 mit einer Eisengiesserei für Haushaltwaren begonnen hat. 

Eigentlich hätte ich ja mein (im Vergleich bescheidenes) neustes Design gestern fertig stellen wollen, aber die Zeit war einfach zu knapp. Jetzt fehlen nach dem Grün noch eine Reihe schwarz und eine Reihe orange.

Tja, ich habe einfach gerne Farben. Die putzen nämlich jeden noch so grauen Winterpullover heraus, wärmen an kalten Herbstmorgen meine Schulter und schenken Energie für einen strengen Arbeitstag. Davon liegen gerade ein paar hinter mir.

Im Moment scheint zwar noch eine wunderbare Septembersonne, aber wir wissen, dass das Altweibersommerwetter manchmal nur allzu schnell vorbei ist. Für Regentage und andere Widerlichkeiten bin ich in Bälde gerüstet. Ich werde mehr Bilder zeigen und auch mit einer Beschreibung aufwarten.

Musterbuch

Ich merke gerade, dass ich viel zu wenig Bilder gemacht habe, um zu zeigen, was mich so tief beeindruckt hat. Aber ein paar mehr habe ich dann schon noch. 🙂

Mehr Samstagsgeschichten gibt es bei Karminrot.

 

Samstags in Erinnerungen schwelgen– Family Memories

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Familienfilme

Es gibt da noch ein paar Filme, auf kleinen Rollen aufgespult und in gelbe Hüllen gepackt. Schon lange wollte ich die wieder sichtbar werden lassen, denn er alte Super8 Projektor hat vor Jahren das Zeitliche gesegnet.

Anlässlich eines Familiengeburtstags habe ich im Fotogeschäft sechs dieser Rollen digitalisieren lassen. Man musste ein paar verbrannte Stellen herausschneiden, ein bisschen kleben, bis aus den Teilstücken eine einzige, brauchbare Filmrolle entstanden ist.

Wie lustig, mich als Fünfjährige zu sehen, wie ich mit verbissenem Eifer ein Weihnachtspäckli einpacke, daneben meine kleine Schwester, die dieses Vorhaben ebenso erfolgreich meistert. Wie lustig, dem nun 50 jährigen Bruder bei seinen ersten Schritten zuzuschauen.

Es gibt noch sechs weitere Röllchen … Das nächste Familienfest kommt bestimmt.

Childhood memories, movies my father made in the late 60s,  are now digitalized and ready to be wachted. My sister and me and our first little brother as a baby, grandmother, aunts and uncles, cousins, our dog and the neighbours. I remember the house we lived in then. I hadn’t seen these movies for a long long time because there wasn’t a projector anymore. 

Yesterday was my brother’s birthday party. I thought it was time to look back and reminisce. 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Samstags: Die Leichtigkeit des Seins – Hello Fall: The Ease of Being

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Herbstaussicht

Heute wird ein schöner Tag! – Today is going to be a beautiful day!

It’s getting fall whether I like it or not. I’m a bit worried and not in the mood to say hello to cooler temperatures. It’s making my joints, my whole self stiff. I will miss the ease of being. It might help to knit a pair of thick woolen socks with a cable. 

Ob ich will oder nicht, der Herbst kommt. Gegen den Herbst ist ja gar nichts einzuwenden. Ich liebe die Farben, die Gerüche, die Erntegenüsse, die leichten Nebelschleier über den Hügeln. Wenn die Sonne aufgeht und die Landschaft in goldiges Licht taucht, kommt das dem Paradies schon sehr nahe.

Mit dem Herbst kommen aber auch die kühleren, ja kalten Temperaturen, die mir das Leben durchaus ein bisschen schwerer machen. Ich fühle mich in der Hitze des Sommers einfach so wunderbar entspannt. Wie gerne würde ich die Wärme im Körper konservieren, zum Beispiel in der Wade einlagern und immer ein bisschen davon zehren, wenn in den kalten Jahreszeiten die Gelenke und mein ganzes Ich steif werden. Ich vermisse die Leichtigkeit des Seins schon jetzt.

Nun, ich habe wahrlich keinen Grund zum Jammern, bin nur ein bisschen besorgt und betrübt. Aber vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm. Zudem kann ich jederzeit ein Feuer im Ofen entfachen.

Zopfsocken1

besser, ich stricke warme Socken,

als hinter dem Ofen zu hocken.

Zopfsocken

verlinkt mit Andrea Karminrot, zudem mache ich mit beim Herbst-Handarbeitsbingo

 

Samstags Vitamine – Health-Concious on Saturday

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Vitamine

Es wird schon stimmen, was alle behaupten: Der Sommer ist vorbei. Vorbei die heissen Tag, vorbei die wollsockenlose Zeit. Ich bin ein bisschen wehmütig. Es war zu schön, morgens aus dem Bett zu hüpfen und mit drei Kleidungsstücken schon angezogen zu sein.

Weil ich nicht weiss, ob ich tatsächlich den Wollpullover, die Faserpelzjacke, ein zweites Unterleibchen und die dunkelblauen Jeans anziehen soll, sitze ich hier noch im Pyjama mit etwas darüber am Tisch, heisse Schokolade trinkend. Gegen lauernde Erkältungen helfen hoffentlich Vitamine. Und nein, heute keine Gartenarbeit. Die Häkelarbeit ist auch fertig. Was macht man eigentlich an einem Regentag? Schreiben vielleicht?

It looks like summer’s gone. We had a veritable heat drop two days ago with heavy rain. I didn’t mind because I know lucky we are to live surrounded by green meadows and forests, rivers and creeks full of water and a rich agriculture. 

However, I’m a bit melancholic that the heat, the sweat, the easy way of life is over. I’m always a bit clueless what to wear these days. Is it time for the woolen sweater already? Where are my favourite socks? What shoes are appropriate? Sigh! What do we do on a rainy day anyway? 

Anyway, it can’t be wrong to eat healthy food and lots of vitamins. There are coughs and all kinds of infections luck behind every bush and corner ready to jump on you when it gets cooler. 

Verlinkt mit Andrea.

 

 

Das Wort zum Samstag – Seeing the Homoeopath on Saturday

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Enneagramm

Endlich finde ich Zeit für das Wort zum Samstag. Normalerweise lasse ich mich ja schon bei der ersten Tasse Kaffee verlauten. Zur Abwechslung war heute aber einmal alles anders. Gleich nach Morgengrauen ging ich in den Garten, um ein Grab zu schaufeln, das ich aber (noch) nicht brauche. Statt einer Beerdigung bekommt unser anämisches, letharigsches, aber nicht depressives und desinteressiertes Büsi jetzt erst mal Phosphoricum, was mich natürlich freut. In den nächsten Tagen sollte sich ein Verbesserung einstellen, dann sehen wir weiter.

Da ich ja schon mal die Gummistiefel angezogen hatte, schien es mir passend, gleich kräftig Unkraut zu zupfen. Es erstaunt mich immer wieder, welche Veränderungen in einer Stunde erzielt werden können, wenn man sich mit Elan an die Arbeit macht.

Gartenarbeit ist ein Grund, warum mein Dreiecktuch noch nicht vollendet ist. Der zweite  liegt darin begründet, dass ich, von meiner Nachbarin auf den Gedanken gebracht, eine alte Leidenschaft wieder entdeckt habe, ganz wie es sich für eine FÜNF gehört.

Good morning, Ladies!

just a quick stop on the blog because, after hours of work in my flower garden, I have some reading to do. I was motivated by my neighbour who seems to be a true fan of this book like me. 

We have been really worried about our black cat and got bad news yesterday. Today I took her to a vet who also does homoeopathy. He checked her red blood cells and gave her phosphoricum. We will see whether she recovers, finds her spirit again and gains weight. Poor kitty!  

The farmer next door is making some really loud noise outside. What the heck is he doing? 

Seit gestern haben wir übrigens das schnellste Internet, das ich mir vorstellen kann. Adieu swisscom, hello Thurweb!

Verlinkt mit der karminroten Andrea.