Archiv der Kategorie: Samstagskaffee

Samstags auf dem Bauernmarkt – Farmer’s Market

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EierCollageklein

Der Titel stimmt nicht ganz, aber mein Tag fühlt sich gerade so an.

Den Hühnern bekommt der Sommer sehr gut. Sie legen wie am ersten Tag. Weil allenthalben die Leute in den Ferien oder am Feiern sind, habe ich mehr Eier an Lager, als mir wohl tut. Selbstverständlich sind sie immer noch frisch und 1A Qualität. Ich werd eben schon ziemlich schnell nervös.

Deshalb habe ich heute Morgen noch im Pyjama ein Schild an die Strasse gestellt. So wissen wenigstens die Nachbarn, dass sie sich um ihr Sonntagsmenü keine grossen Gedanken machen müssen: Spiegeleier zum Beispiel.

I feel like a farmer’s market. The hens are doing great. Therefore, I have more eggs than I can eat myself. First thing in the morning, I painted a sign and put the eggs on the market so to speak. Let’s see how many stopp by and actually buy eggs from my happy hens. At least the neighbours know and hopefully feel like fried eggs for breakfast on Sunday. 🙂 

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

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Samstags viel Lektüre – Summer of Books

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Garten

Ein weiterer strahlender Morgen in diesem Sommer. Ich habe noch eine wage Vorstellung, wie sich ein Regentag anfühlt. Aber zur Gewohnheit sind mir die Sonnentage noch nicht geworden.

Natürlich denke ich an die Trockenheit, die sich über ganz Europa zieht. Natürlich denke ich an die, die unter der Hitze leiden. Selbstverständlich ist mir voll bewusst, warum man kein Feuer entfachen darf im Freien. Natürlich bekomme ich mit, dass der Nachbar Heu kaufen muss für seine Tiere und zwei seiner Kühe zur Schlachtbank führt, weil das Futter knapp wird. Ich sehe, dass die ansonsten fetten Wiesen und Äcker dieses Jahr ziemlich mager sind.

Mein Garten ist zum Glück pflegeleicht und braucht kein Wasser. Zudem ist noch ein Rest in der Wassertonne übrig. Und wenn unser Rasen trocken und braun wird und nicht mehr wächst, spart mir das höchstens Arbeit. Und ja, ich denke doch, dass bald die Aufforderung kommt von der Gemeinde, mit dem Wasser sparsam(er) umzugehen.

Another sunny morning. I can’t get enough of them and don’t take them for granted. I fully enjoy the bright side of a summer like this one. 

I know about the negative aspects of these sunny and dry period the whole Europe is facing. I talk to my neighbour who is buying hay because his animals can’t find grass on the pastures. The grass has turned brown and dry. I know that some people can’t stand the heat and suffer. I’m expecting that soon there will be a call for saving water.

I’m glad my garden doesn’t need much care. When the grass doesn’t grow anymore, I have less work. The same with the weed. 

Lektüre

Ansonsten läuft das Leben allgemein auf Sparflamme. Es ist so ruhig geworden während der Ferien. Die Hitze bremst nochmals alles aus. Ich bin froh um die Bäume, die nicht nur Schattenspender sind, sondern auch die Luft erfrischen. Trotzdem waren die Ferien bis jetzt Ereignis reich.

Der Sommer 2018 ist mein Büchersommer. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelesen. Zum Ende der Ferien hin, deutet die Hälfte dieses Stapels bereits wieder auf die Arbeit hin.

2018 is the summer of books. I haven’t read that much in years. Most of the books are second hand, the rest is – now at the end of summer break – work related. I’m not very busy these days. I pick blackberries in the morning, when the temperatures are agreeable. However, I like it hot. 🙂

 

Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch.

 

Samstags nach der Mondfinsternis – Spectacular Full Moon

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BierfussWarten auf die Mondfinsternis.

Waiting for the lunar eclipse last night. 

Als der Mond hinter dem Wald aufging, war er schon fast verdeckt. In dieser Jahreszeit ist es noch relativ hell, wenn der Mond aufgeht. Erst eine gute Stunde später, stand er dann leuchtend orange am Nachhimmel, begleitet vom Planeten Mars, der ja dieses Jahr ausserordentlich nah an der Erde und zur Zeit der Mondfinsternis auf der gegenüberliegenden Seite der Sonne. Deshalb leuchtet er sehr hell, heller als der Jupiter.

Das Spektakel beobachteten wir vom Balkon und vom Strässchen aus. Weil schon seit Wochen schönes Wetter herrscht, wäre es natürlich sehr schade gewesen, hätte es ausgerechnet jetzt am Himmel Woken gehabt. Wir hatten Glück, es war eine spektakuläre Nacht.

Ich habe geschaut, bis etwa die Hälfte der Mondscheibe wieder hell leuchtend war. Dann hat mich die Müdigkeit übermannt.

It was a spectacular night. There was no cloud and therefore the lunar eclipse perfectly visible. When the moon rose, it was already mostly covered. When it finally got dark an hour or so later, the show was perfect. We sat on the balcony and watched the moon rise. Later we moved to the garden. Also Mars can be seen extraordinarily clear these nights.  

I didn’t take any pictures. 

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Samstags hart am Wind – Relaxed in Groningen

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Eine knappe Woche ist viel zu wenig Zeit, um alle netten Kaffeelokale in Groningen zu testen. Auch sonst ist es unerwartet nett hier, dabei war der Grund für den Abstecher nach Holland ein Besuch bei Bekannten. Schön, bekamen wir Gelegenheit, etwas Neues kennenzulernen.

On our way up north to the Netherlands, we drove through four countries: Germany, France, Belgium, where we stayed for the night, Luxembourg.

The landscape changed many times until we arrived in a county that lays beneath sea level. I’ve never thought I would like it here so much. Groningen is worth a visit: friendly people, pretty streets, very little cars but many bikes, nice coffee shops and restaurants, interesting buildings, canals with draw-bridges and a park. Not really spectacular but relaxing.

Mit dem Schaf auf der Tasse schlage ich den Bogen zu unserem gestrigen Ausflug ans Meer. Wir konnten die wolligen Tiere bei der Pflege der Deiche beobachten. Im Hintergrund fläzen Seehunde in der Sonne, während wir hinter einem Bretterverschlag dem frischen Wind trotzten und durch die Löcher lugten.

Yesterday we went to the ozean and watched the sheep tending the dykes. In the background there are seals laying in the sun.

Verlinkt mit Andrea von Karminrot.

Samstags mit Riri – The Very Short Life of A Zipper

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KaffeemitRV

Dieses Foto ist vom vergangenen Samstag. Ich musste die eher unangenehme Arbeit auf mich nehmen, bei meiner neuen Töffjacke den Reissverschluss auszuwechseln. Nach nur wenigen Ausfahrten hat er schon das Zeitliche gesegnet. Im Laden, wo ich die Jacke vor einem Jahr gekauft hatte, boten sie mir unbürokratisch eine neue Jacke an. Die defekte wäre aber im Müll gelandet. Unglaublich! Was für eine Verschwendung. Zudem hätte ich keine Garantie gehabt, dass die neue Jacke länger leben würde. Ich hätte auch einen neuen, besseren Reissverschluss bekommen. Einen besseren? – Vielen Dank! Wenn ich schon die mühsame Arbeit auf mich nähme, den defekten Reissverschluss heraus zu trennen und den neuen einzuhähen, wollte ich nicht einen besseren, sondern den besten. Deshalb kaufte ich ihn im Fachgeschäft selber. Hier ein bisschen Geschichte der Industrialisierung.

Im Tausch bekam ich die Knieschoner gratis. Jetzt bin ich parat für ein neues „Abenteuer“. Wir fahren heute an den See.

When my husband bought a motorcycle, I refused to go on a tour with him. Well, I’ve changed my mind. Although I haven’t gone on many tours, the zipper of my bike jacket didn’t last long. I can’t understand why a really expensive jacket is fit out with a cheap zipper. 

Have you ever heard of Gideon Sundback or the battle of the fly?

I went to the store and complained. They were generous and offered me a new jacket, but I was informed that the broken one would be thrown away. No way! It would be such a waste. And would there be a guaranty that the new jacket lasted longer? I’d rather change the zipper. I also bought the new zipper myself although I was offered a better one. However, if I had to face the tedious work I wanted the best. I’m glad I know how to sew it in.

Today I’m ready for a new „adventure“. We are going to the lake.  

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 28.18.

 

Samstags beginnen die Ferien – Summer Break

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Fensterzwerg-3

Gestern habe ich für fünf Wochen den Wecker abgestellt und heute also als erstes so richtig auuuuuuuusgeschlafen.

Nach zwei Schulschlussfeiern und dem üblichen letzte-Schulwoche-Prozedere bin ich reif für die Insel. Reif für Balkonien.

Und weil heute die Sonne pünktlich zum Ferienbeginn strahlend am Himmel steht, bleiben alle Fenster offen. Dabei hilft mir dieser lustige Kerl, der seine ersten Dienste bereits geleistet hat. Und wer weiss, wann das nächste Gewitter über uns herein bricht.

Pompon

The last week of the school year always seems to be a long one. I was awfully tired every morning when the alarm clock went off. I dreamt of a first cup of coffee without the pressure of leaving the house soon and teaching classes that were even more tired than me.

Finally I could sleep in today and was woken up by the sun. Five weeks of freedom seem endless at this point in my teacher’s life.  😉

Happy Summer Break!

If you would like to know more about my window dwarf, who is enjoying the sun this early morning like me, take a look here. The next storm is just around the corner.

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 27.18.

 

 

Samstags den Wegweiser studieren – Coming Home

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Wegweiser

Nach fünf Tagen Leben auf der Landstrasse (Velotour mit den Schülerinnen und Schülern) suche ich mir meinen Weg in den Alltag zurück. Soll ich Wäsche waschen? Fenster putzen? Die Freundin besuchen? Verdunkelungsvorhänge nähen, damit ich mich heute Nachmittag aufs Sofa lümmeln und einen Spielfilm gucken kann? Soll ich den KUH-Bag (irgend eine Abkürzung für Plastik aus dem Haushalt) entsorgen? Kaffeekapseln kaufen? Die umgestürzte Kletterrose aufrichten? Soll ich endlich die alte Holzkiste auseinander schlagen und verfeuern? Würste braten?

Erst mal Kaffee auf dem Balkon. Zum Zmorgen gibt es den Znacht von gestern: Rüebli, Ei, Olivenbrot und ein bisschen Butter.

Übrigens: Fährt dein Kind so Velo, dass eine Lehrperson während einer Velotour die Verantwortung für dein Kind überhaupt tragen kann? Würden wir nämlich nochmals starten, müsste ich einige zu Hause lassen. Letzte Woche habe ich jeden Tag ein Jahr gealtert. Und wenn du jetzt einen guten Tipp hast, wie man, einmal unterwegs, die Schüler dazu bringt, auf eine Lehrperson zu hören, schaue ich dir noch so gerne zu.

ZmorgemitEi

Coming home isn’t always easy. I have to find my track after five days on the bike. My muscles are a bit sore, my behind hurts although I wore one of those bike shorts that are an insult to the eyes. They helped, of course. 

I am happy and relived that we brought the students home safe. I would not take all of them with us if we went again. I cannot take responsibility for the ones who aren’t capable of following orders regarding safety in the traffic. But once we were gone we had to keep going. Last week I aged five years. 

Anyway, I’m relaxing this weekend and doing some housework although I haven’t decided what to do. There are so many possibilities in and around the house. 

Have a relaxing weekend!

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 26.18 bei Andrea.