Archiv der Kategorie: Frieden/Peace

Vom Aufgang der Sonne … – Sunrise On A Sunday Morning

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Es scheint doch, dass in der Ordnung der Natur Ruhe zu finden ist, wenn Chaos herrscht. Gestern habe ich Ordnung gefunden. Danke, liebes Lehrernetzwerk. Danke, liebe Freunde. Danke, Marco Rima, Philipp Kruse, Philipp Gut, Nicolas Rimoldi für eure Imputs. Und danke, Yoki, für die wunderbare Musik.

Wenn ich mich wieder einmal im Gedanken- und Gefühlschaos verlieren sollte, werde ich deinen Liedern und Zeilen lauschen. Hoffentlich kannst du dein drittes Musikprojekt bald verwirklichen. Ja genau. Das ist es.

Wenn du, liebe Leserin und lieber Leser, dich dem Zauber öffnen willst, klicke hier. Und vielleicht möchtest du Yoki lesen. „Einmal Ewigkeit und zurück“. Hier. Da gibt’s übrigens noch mehr Links.

Sonnenaufgang am Sonntag, 30. Oktober. Sunrise on October 30, 2022.

I was at a meeting yesterday, and something interesting happened. I finally found words! Thank you Yoki for your wonderful songs and lyrics, they touched my core. The sun rose.

So whenever I will find myself short on words to express what these awful times are doing with me and us all, I am going to listen to your songs. Dear reader, you may not understand one word but maybe you will get the message.

Im Hier und Jetzt – Samstags 43 * 22 – Now And Here

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Jetzt Laub rechen

Wenn du deine Aufmerksamkeit so viel wie möglich im Körper hältst, dann bist du im Jetzt verankert. Du verlierst dich weder in der äußeren Welt noch in deinem Verstand. Gedanken und Gefühle, Ängste und Wünsche können dann zwar noch da sein, aber sie überwältigen dich nicht.

Raking leaves now.

When you keep your attention in the body as much as possible, you are anchored in the now. You don’t get lost in the outside world or in your mind. Thoughts and feelings, fears and desires can still be there, but they don’t overwhelm you.

Jetzt Kaffee trinken und dem Rotkelchen zuhören.

Achte auf Pausen – die Pause zwischen zwei Gedanken, die kurze Pause zwischen den Worten eines Gesprächs, zwischen den Tönen beim Klavier- oder Flötenspiel, auf die Pause zwischen Ein- und Ausatmen. Wenn du diesen Pausen Aufmerksamkeit schenkst, wird aus dem Gewahrsein von „etwas“ einfach Gewahrsein. Die gestaltlose Dimension reinen Gewahr seins steigt in dir auf und tritt an die Stelle der Identifikation mit Form.

Now drinking coffee and listening to the robin.

Notice pauses – the pause between two thoughts, the brief pause between words in a conversation, between notes on the piano or flute, the pause between inhaling and exhaling. When you pay attention to these pauses, awareness of „something“ becomes just awareness. The formless dimension of pure awareness arises in you, replacing identification with form.

Die Zitate sind von Eckhart Tolle.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Ohne Wahrheit, kein Friede – Truth and Lie

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Laut einer Legende aus dem 19. Jahhundert treffen sich eines Tages die Wahrheit und die Lüge. Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Heute ist ein wunderbarer Tag!“ Die Wahrheit blickt misstrauisch in den Himmel und stellt fest, dass der Tag tatsächlich wunderschön ist.

Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, spazieren durch die Landschaft und kommen schliesslich bei einem Brunnen an. Die Lüge sagt: „Das Wassser ist herrlich erfrischend, lass uns zusammen baden.“ Erneut skeptisch testet die Wahrheit das Wasser und muss zugeben, dass es wirklich sehr angenehm ist.

Die Lüge und die Wahrheit ziehen also ihre Kleider aus und springen ins Wasser. Sie plantschen und lachen. Da springt die Lüge plötzlich aus dem Brunnen, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon. Zornig und enttäuscht kommt auch die Wahrheit aus dem Brunnen und rennt überall hin, um die Lüge zu finden und ihre Kleidung zurückzufordern.

Aber oh weh! Die ganze Welt sieht die Wahrheit nackt und wendet sich mit Verachtung von ihr ab. Die betrogene Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück, versteckt sich aus Scham darin und bleibt für immer verborgen. Seither reist die Lüge als Wahrheit verkleidet um die Welt und befriedigt die Bedürfnisse Gesellschaft, die alles daran setzt, um nicht der nackten Wahrheit zu begegnen.

Die grosse Impf-Lüge: Manipulation, Machtmissbrauch, Milliardengeschäfte. Die Covid-Impfung ist gar keine Impfung. Wie schädlich ist die Impfung? Kartell der Vertuscher. Totalversagen der Medien. Auch ich habe geschlafen

A little more Kindness, a little less Judgement

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An letzte Woche denkend, kommen mir einerseits die imposanten, andrerseits die friedlichen, menschenleeren Landschaften in den Sinn, die wir letzte Woche bereist haben. Und ich denke an meine Schwägerin, die oft sagt, sie möge Tiere lieber als Menschen. An sie musste ich auch denken, während wir in der Abendsonne auf einer gewundenen Strasse durch Connemara fuhren. Wie friedlich es war, den hunderten Schafen zuzuschauen, wie sie in Gruppen oder einzeln zwischen den Stauden nach feinerem Grass suchten. So muss das Paradies sein, in goldenes Licht getaucht, ruhig, dem Himmel nah. Friedlich kommt von Frieden. Balsam für meine Seele.

Selbstverständlich haben wir auch Menschen angetroffen: im Laden, im Pub, im Museum, im Hotel. Gesprächsbereit, freundlich, höflich. Warum ich das hier erzähle?

Nun, in letzter Zeit lese ich immer wieder auf Blogs, dass sich der Ton in der Bloggerwelt verändert habe, dass es beleidigende oder besser wisserische Kommentare gebe, dass Leser nicht respektvoll seien. Ich lese ab und zu Blogbeiträge, die aus gesellschaftlichen oder poltischen Gründen ganze Bevölkerungsgruppen im Allgemeinen diffamieren. Muss es aber sein, dass auf Grund eines Blogbeitrags, eines Kommentars gleich Schlüsse über eine Person gezogen werden?

Menschen sind vielschichtig, nicht schwarz und weiss. Menschen sind nicht immer in Topstimmung. Menschen sind nicht immer auf der Hut. Menschen tun Gutes, Menschen machen Fehler. Menschen sind in schwierigen Sitautionen, Menschen schwimmen im Glück. Der Weg eines Gedankens bis zu seiner geschriebenen Form ist komplex, und ebenso komplex ist des Weg eines geschriebenen Wortes in die Gedanken des Lesers. Ich plädiere deshalb für

a little more kindness,

a little less judgement.

Oder um es in anderen Worten zu sagen, wenn du wählen kannst zwischen recht haben und freundlich sein, wähle freundlich sein. Lass mal fünf gerade sein, halte deinen ersten Gedanken zurück. Stell besser eine Frage, auf die du die Antwort noch nicht kennst.

Beruhigungstropfen – Samstags 39 * 22 – You Win!

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Es wird immer schwieriger, ruhige Phasen in ein Leben voller Entsetzen einzubauen. Gerade eben, nachdem ich zufrieden die Pfefferschoten meiner letztwöchigen Blumenfreude aufgefädelt hatte, packte es mich wieder. Und ich habe grosse Mühe, die eben gelesenen Worte zu vergessen. Die westliche Kriegspropaganda zeigt fürchterlichste Wirkung. Verblendete Menschen streuen Hass in einer Weise, wie ich es nur aus dem Geschichtsunterricht kenne.

Während sich die Ereignisse überschlagen, werden die Lügen dreister und die Hasstiraden lauter. Und es dünkt mich, dass im Gegenzug die Herbstdeko bei vielen wichtiger und wichtiger wird, um das ganze Elend, die Gedanken an die düster Zukunft, den kalten Winter auszublende. Deko und Hobby sind die Beruhigungsdrogen vor dem Ausbruch des 3. Weltkrieg.

Aber eigentlich hat er ja schon angefangen. Wir werden in den zukünftigen Geschichtsbüchern lesen, dass er mit einem Terrorakt gegen das grösste Land der Welt, mit der Sprengung der Gaspipelines Nordstream 1 und 2 angefangen hat.

Aber was schwatz ich da. Nicht ernst zu nehmen … Ich les ja nicht mal die Zeitung, höre kein Radio und gucke schon lange keine TV-Nachrichten mehr. Woher sollte ich das wissen …

In der Zwischenzeit fädle ich Peperoncini, denke an die lieben Menschen, die versuchen, mich aufzumuntern, und meinen Verlust ertragen helfen. Vielleicht hat der Friede ja doch noch eine Chance?

You win. Europe is going down, down, down. It’s going to be a cold and dark winter. Do you even notice?

I’m one hundred percent sure everything has happenen on purpose, following a plan for a long time. And to understand what is going on, there is always the big question: Qui bono. Who is the winner, when Europe goes down? Who wins when German technology and Russian natural resources do not join? There’s another saying: Follow the money. Where does the money go?

This morning after reading such hate speech on a blog it’s very hard to find my peace again. You win. Your Propaganda machine is working sucessfully. World War 3 has just begun, and you will not pay the prize.

And yet, this is not the end. Watch and learn! Isn’t this what our earthly life is after all? To learn our lessons? Be assured I don’t want to be where you are. However, I am sorry for my grandchildren, for friends and family, for myself, for all the peacful people who see what has been going on and the people dying on the battle fields.

Meanwhile I knit and stich and spend time threading peppers … They are from a gifted flower arrangement. See, there are really nice and loving people out there trying to make me feel better, to ease the pain of loss. I love these people! Maybe there is a chance for peace?

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Nicht einverstanden – Samstags 38 * 22 – I Do Not Agree

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Schon länger trage ich mich mit dem Gedanken, dass jedes Ereignis in meinem Leben dazu geführt hat, dass heute ich hier mein Leben führe, so wie ich es führe. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob ich nicht an der gleichen Stelle gelandet wäre, wenn weiland die Arbeitsstelle in Pfäfers nicht an meine Schulkollegin „Hamster“, sondern an mich gegangen wäre, wenn ich nicht … und wenn ich nicht …

Ein Ereignis führt zum nächsten. Ist es ein innerer „Motor“, der uns antreibt? Oder werden wir geleitet? Und wenn ja, von wem? Ich bin dankbar, dass mein Leben so verlaufen ist, wie es verlaufen ist. Ich bin unsäglich froh, dass es mich an diesen friedlichen Ort hier geführt hat.

Draussen tobt der Wahnsinn. Eines führt zum nächsten. Ich entsetzt über den heuchlerischen Wertewesten, die Kriegshetze, die Lügen, die Feindbilder. Ich bin entsetzt, dass sie sich auch in der Bloggerwelt zeigen. Ich bin entsetzt über die Anmassungen, den Grössenwahn der Regierungsverantwortlichen, denen niemand Einhalt gebieten kann, weil die schlafenden Massen folgen und andere Meinungen unterdrückt und verfolgt werden. Ich bin nicht einverstanden.

I’ver never been happier to live at a place of peace. I truely believe that every decision of mine has lead me to this place and has made me to the person I am today. I don’t want to leave this place and go anywhere these days.

I don’t agree with the current politics, how the men and women in charge act out of arrogance, feelings of hatred and propaganda. I am horrified by their lies. I’m horrified how the west handles foreign affairs, how governments dare to threaten or subpress other countries and how they betray their own people, their voters, allegedly serving a good cause. I am horrified by the ignorance and inaction of too many. I am horrified by the madness out there. I do not agree.

Verlinkt mit Andrea Karminrot in Berlin.

Das mag ich – Samstags 36 * 22 – There is no old cake

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Der Cake kam aus dem Skilager anfangs März mit mir nach Hause. Letztens taute ich ihn auf, entschied mich dann aber, ihn doch nicht zum Dessertbuffet beizusteuern. Seither ess ich ab und an ein Stück davon, auch wenn er schon ziemlich in die Monate gekommen ist. Nein, es gibt keinen alten Kuchen. Ich mag diese trockenen Stückchen in Kaffee getunkt. 🙂 Und weil ich heute schon einen starken Kaffee im Bett serviert bekommen habe, trinke ich Getreidekaffee. Muckefuck.

In the old days people used to bake only once in a while. They ate their bread even if it had become hard as stones. There was a special tool to break it into pieces though.

This cake, that I had brought back from the ski camp in March isn’t hard but dry. But there’s no such thing as old cake. I like it soaked in coffee.

Because I had strong coffee in bed early this morning, this cup if coffee is fake coffee made of wheat. No coffein, but full taste, which could sooner than later be the „new normal“. However, „Je me souviens“ . Europeans remember well, don’t they? 😉

Take care!

Verlinkt mit dem Samstagsplausch bei Andrea in Berlin.

Geschenkt – Samstags 34 * 22 – Gifted

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Auf meinem Arbeitstisch steht ein Kistchen mit „Karten positiver Gedankenkraft“, also genau das Richtige für mich. Ich gehe alle Karten durch … Zu jeder kommt mir ein zynischer Gedanke, was wohl nicht im Sinne der Erfindern ist. Schliessliche bleibe ich bei diesem Spruch hängen:

Ich verweile bei positiven Gedanken.

Mein Fokus ist also voll auf dieser Handvoll Kartoffeln, die ich heute früh aus dem Boden eines Fenchelbeetes gelöst habe. Sie sind ein Geschenk, gewachsen aus einer vergessenen Knolle. Wenn das kein Bild ist. Und wie ich mich aufs Mittagessen freue! 🙂

Und, hast du auch völlig unerwartet ein Geschenk bekommen, etwas, worauf die dich freust? Welche „Kartoffeln hast du aus dem Boden“ gezogen?

There is a box of cards by Louise Hay on my desk I bought a while ago to reassure myself that „everthing is just fine“. I know I will survive … I always have. Anyway, while flipping through the sayings, Louise’s positive thoughts are making me cynical today. Luckily, there is one card:

I dwell on positive thoughts.

So let me focus on these tiny potatoes I found in a bed of fennel. They are a gift from a forgotten tuber. What a metaphor! I may design my own cards. But first, I am looking forward to lunch. 🙂

Now tell me, have you got a gift unexpectedly lately, anything you are looking forward to?

Verlinkt mit Andrea Karminrot in Berlin.