Archiv der Kategorie: Favourite Things

Abendspaziergang am 1. Januar – A Final Walk on the First Day of the New Year

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Der Schrittzähler zeigt am letzten Tag des Jahres eine druchschnittliche Schrittzahl pro Tag von 8009 an. Ich habe es geschafft! Da ist der Beweis. Natürlich hätte ich auch ohne Schrittzähler und mit einer kleineren Zahl gewusst, dass ich mein Ziel erreicht habe, denn oft blieb das auf dem Tisch liegen, wenn ich eine Runde drehte. Nur wissen oder den Beweis sehen, ist gefühlt nicht das Gleiche. Am 31. Dezember fehlte mir noch etwa 6000 Schritte, damit der Jahresdurchschnitt genügend gross ausfallen würde. Da kam die Idee einer Freundin, zusammen zum Schloss Sonnenberg oberhalb Stettfurt zu laufen, wie gerufen. Weil das Schloss seit Jahren einen traurigen Eindruck hinterlässt, habe ich kein Foto gemacht. Gestern nun am ersten Tag des neuen Jahre wollte ich nicht schon in Rückstand geraten und brach deshalb zu einem letzten Spaziergang in der Abenddämmerung auf. Es war zu schön, viel schöner als auf den Fotos.

I went for a final walk yesterday evening to achieve my goal of a daily 8000 steps on the first day of the new year. Tadah! I really reached this goal for the last year and came up with a final number of 8009 steps written on the screen of my gadget. This means that I actually made more steps, which I knew but when my friend invited me to walk to Sonnenber castle on Silvester, I was glad that I would easily make the missing 6000 steps at that time to see the 8000. It got a few more, 9 to be precise. I didn’t take a photograph of the caste because it is in a tragic state, under construction for many years. The big, rusty crane is a constant reminder of a desaster. But let’s not get carried away. The view was stunning last evening. As you can see, flight business is getting stronger again.

Ein bisschen Extra-Wärme – Samstags 50 / 21 – Santa is Watching Me

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Wärmequellen aller Arten lassen den Winter zu mindest ein bisschen weniger kalt erscheinen. Deshalb verschenke ich dieses Jahr zu Weihnachten auch ein bisschen Extra-Wärme. Auf die Idee gekommen bin ich, weil die Heizung bei einem meiner Söhne für drei Tage nicht funktioniert hat. Es dauerte eben, bis der Leidensdruck so gross war, dass er sich getraute, dem Vermieter zu melden, die Heizung sei kaputt. Immerhin konnte er, nachdem er sich Brennholz verschafft hatte, im Schwedenofen ein Feuer zu machen. Wie gemütlich wäre es gewesen, sich danebst in eine Kamelhaardecke einzukuscheln. In Zukunft, und in Energiefragen kann ich nicht mehr auf den Staat vertrauen, soll es also am Holz und an der Kuscheldecke nicht fehlen. Ersteres wurde letzten Samstag geliefert. Die Verpackung für letzteres nähe ich aus Stoffresten. Weil ich jeweils allen Söhnen das Gleiche schenke, werde ich heute noch ein Weilchen beschäftigt sein.

For the last years I have given the same present to all my sons. I usually wait and listen carefully until I have an idea. This year, one of my son’s heating system broke down and he had very unpleasant temperatures in his apartment until he told his landlord. Meanwhile he’d gotten some firewood for the oven in his livingroom. This made me thinking as the news are full with bad news regarding prizes and supplies. What to do when there isn’t any heating fuel or gas left or the prizes go through the roof like predicted?

I ordered woolen blankets from a family business that has my whole trust. Now I am sewing like crazy to „wrap in“ these blankets, while watching and listening to videos by Jonna Jinton in northern Sweden.

Santa is watching me!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Spektatkulär – Mind Blowing

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On our way home we stopped at Julier, a famous mountain pass the old Romans had used hundreds of years ago. We went for a hike even higher up not knowing what to expect. It had snowed the day before and was still very cold.

It turned out to be one of these hikes that are just right in length and steepness, where you go step by step, one breath after another and always get enough air. Your heart beats heavy but steady and you feel connected to the ground, bound between earth and heaven. After 50 minutes we sat down in the sunshine and had a lovely view to a cristal clear little lake. I didn’t want to desturb the peace and quite and only took photographs down to the road.

Auf dem Heimweg hielten wir auf dem Julier, den schon die alten Römer hunderte von Jahren vor uns benützt hatten, an und wanderten eine Anhöhe hinauf. Da es am Tag zuvor geschneit hatte und sehr kalt war, lag Schnee auf dem Weg. Wir wussten nicht, was uns erwarten würde …

Es zeigte sich, dass die Wanderung gerade richtig lang und steil war. Schritt für Schritt gingen wir den Berg hinauf, Atemzug um Atemzug, Herzschlag um Herzschlag. Nie war es zu streng. Oben angekommen, schien die Sonne und wir konnten einen kleinen, kristallklaren See sehen. Ich habe keine Foto gemacht, vielleicht kraxelst du ja selber einmal hier hinauf und möchtest die Überraschung voll geniessen.

Ist diese polare Landschaft nicht spektakulär? Zweieinhalb Stunden von zu Hause entfernt …

I find this polar landscape fantastic! 2 and a half hours away from home ...

Der Pullover ist auf der Autofahrt fast fertig geworden. Nur noch etwa vier Abnehmen und die Halsborte fehlen.

I’v almost finished the pink sweater for my granddaughter. There need to be four more decreases and the edge.

Momentaufnahme – This very Moment – Vereint und stark

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Denke ich: Ich bin strark. Ich lasse mich nicht erpressen. Die rote Linie schiebe ich nicht nach hinten.

I think, I am strong.

Mag ich: Apfelkuchen mit Schlagrahm auf dem Balkon mit Aussicht.

I like apple pie with whipped cream on the balcony with a view.

Mag ich nicht: den Doktor sehen. Hey, ich brauche keine staatliche Zertifizierung. Erst mal telefonieren …

I do not like to see a doctor, as I do not need a free pass from the government. I am a citicien. So let’s call first and see …

Fühle ich: mich verbunden mit allen FreiheitskämpferInnen.

I feel connected with all the freedom fighters now and in the past.

Trage ich: die Gewissheit in mir, am Ende wird alles gut. Nur von selber kommt das nicht.

I am positive about a happy end, when ever the time is ripe. However, waiting and hoping doesn’t do the trick.

Brauche ich: meine Ruhe, Zeit zur Erhohlung.

I need some time to rest and recover.

Höre ich: Nachbars Hühner scharren und gackern.

I can hear neigbours‘ hens in the underbushes.

Mache ich: Pause von den schlechten Nachrichten.

I take a break from the news.

Lese ich: Insel der Traumpfade von Tamara McKinley. Australien ist unerreichbar, aber die Bücher lese ich gerne.

Trinke ich: Brennnesseltee, um die Lunge zu stärken.

I’m drinking tea from stinging nettle in order to strengthen my lungs.

Vermisse ich: meine Schülerinnen und Schüler. So viel Wichtiges will ich ihnen sagen.

I miss my students. There is so much I have to tell and teach them. about life

Schaue ich: in die Ferne.

I’m enjoying the view into the everlasting mountains.

Träume ich: von einem Land ohne Spaltung, vereint und stark, auf der Grundlage der Bundesverfassung.

I’m dreaming about my country being united again.

Du willst Schlagrahm machen ohne Mixer? Diese Methode habe ich von einem Schüler gelernt. Einfach weiterschütteln, bis du frische Butter hast, wenn du das lieber magst.

Alles Gute!

Rainbow of Colours – #5minutencollage – Ein ganzer Regenbogen

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Mit der 5minutencollage in Violett wird der Regenbogen komplet. Aber schau selber, wie die Sammelbilder alle zusammen ausschauen. Es hat Freude gemacht, durchs Haus zu streifen und Sächeli einer bestimmten Farbe zu suchen. Danke, Frau Rösi.

The last of the colour-collages is done: purple. Have a look at the whole rainbow-collection. It was a joyful chase through the house and look for items of a specific colour. Fife minutes that took your mind of troublesom thoughts. Thank you, Frau Rösi.

Ich wünsche euch einen friedvollen Sonntag!

Have a nice Sunday!

wenn ich den see seh … – Who Needs the Ocean?

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… brauch ich kein meer mehr.

Wir hatten Weiterbildung am schönen Untersee bei schönstem Wetter.

I was lucky to spend two days at the lake with the colleagues from work. Besides meetings and conferences there was time to walk through the beautiful gardens of the castle Arenenberg, the residence of Napoleon III. I love the lake. Who needs the ocean when there is the lake of Constance?

😉

Die Feste feiern, wie sie fallen – Anniversary Celebration

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Ich war nie glücklicher, ein Landkind zu sein.

I’m so happy to live with the hillbillies.

Sonntags Spätsommer vom Feinsten – Late Summer Days and Nights

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Zeitgleich mit der ersten längeren Sonnenphase dieses Sommers wurden die Menschen, inklusive mir, super aktiv. In unserer politischen Gemeinde feiern wir ein gross(artiges) Jubiläum. Da kann es schon mal vorkommen, dass 24 Stunden am Tag zu wenig sind, weil uns das Leben mitunter Unvorhergesehenes vor die Füsse wirft. Aber auch das hat sich einigermassen geklärt.

Bis anhin kein grosser Fan von Jubel-Trubel-Heiterkeit-Festivitäten bin ich total begeistert vom Einsatz meiner Mitmenschen. Es ist einfach schön zu sehen, wie Gross und Klein einander hilft, wie die Kleinen von den Grossen lernen, sei es beim Servieren des Mittagessens im Festzelt, bei der Turnvorführung oder beim Musizieren auf der Bühne.

Und erst die Feste: Es ist berührend zu sehen, wie sich ehemalige Klassengschpänli nach 50 Jahren beim Wiedersehen umarmen. Ich durfte so viele interessante Begegnungen erleben, während ich an der Fotoausstellung den Stand mit der wunderschönen Dorfchronik „Wuppenau gestern-heute-morgen“ hütete.

Heute, am dritten Tag, steht jetzt noch der grosse Umzug mit der Bevölkerung bevor. Ich muss mich beeilen, um bei den Vorbereitungen unserer Präsentation zu helfen. Zuerst aber noch ein stärkendes Birchermüesli im Sonnenschein, mit den Früchten und Beeren aus dem eigenen Garten bei Sonnenschein gepflückt.

Freut euch des Lebens!

Sometimes 24 hours a day are not enough. These days and nights are the best! I am happy that the sun fills us, the people, with a lot of energy. We are celebrating the anniversary of our community. So many people have worked for so long and los many hours. I think the sun is the proper reward.

Today is the third day of the festivities. I am ready to jump to the next event. Hopefully I can take some photographs to show you about this wonderful day filled with joy and happiness. This is the meaning of life: coming together and feel connected.

In all the hurry I was able to pick some berries and fruits to make a tasty bircher muesli. I’m feeling very fortunate once more.

Verlinkt mit Andrea Karminrot