Archiv der Kategorie: Favourite Things

Tuesday’s Picture: Erntezeit

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Heute Apfelringli.

Die Äpfel vom Baum.

Das Brett vom Möhl.

Erntezeit.

Harvest time.

Apples from the tree behind the house.

 

 

Matryoshka – Mütterchen – Матрёшка

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Hahaha!

Zur Zeit ist eigentlich nur Arbeit, und weil ich danach müde bin, wenn ich endlich nach Hause komme, gibt es fast kein Vergnügen mehr. Aber die Liste ist abgetragen, wie man sieht, also los! Ein paar Stiche am Morgen, ein paar Stiche am Abend. Zum Glück sind die Matrjoschkas aus Filz schnell genäht.

Mittlerweile habe ich zwei Püppchen genäht und zwei zugeschnitten, so dass ich jetzt erst mal ein neues Schnittmuster zeichnen muss. Wer weiss, vielleicht gibt es noch mehr davon.

I had made two matryoshkas a while ago, but felt I had to sew two more. They are supposed to be a Christmas presents for a friend. There had to be done some chores until I allowed myself to sew these two lovelies. Some stitches in the morning, some in the evening. I’m happy that it doesn’t take much to cut, sew and finish a matryoshka once the pattern is ready and felt by hand. The box with the threads isn’t far away either. 

Matrjoschka_2

Bei beiden fehlt noch das eine oder andere: ein paar Zierstiche an der Schürze zum Beispiel, ein Knopf am Kopftuch.

The two little felt dolls aren’t finished yet although the one on the left looks happy already. 

Matryoshka

Voilà! Sie sind zum Verschenken parat.

I’m keeping them for a while until I will let them go on their journey. 

Matrjoschka

 

Das liebste Lieblingshemd – My All-Time Favourite

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Hemdflicken

Es gibt Dinge, da bin ich froh, wenn sie endlich kaputt gehen. Dieses Buttergeschirr von WMF, das nicht für Schweizer Butter gemacht ist zum Beispiel. Obowhl es schweineteuer gewesen war, weinte ich ihm keine Träne nach. Froh wäre ich auch, wenn das Paar Socken in diesem unmöglichen Blau endlich so viele dünne Stellen hätte, dass ich es ohne schlechtes Gewissen wegwerfen könnte.

This is may all-time favourite shirt. I got it from my youngest son. When I noticed the sleeves were torn and holey, I felt that a bit of special care was due rather than throwing it in the bin. I couldn’t bear the thought of never wearing this shirt again.

There are, I admit it, a few things I would happily throw away and I can’t wait for the moment when for example, these ugly blue socks of mine are too thin to be worn any longer. I remember the dish I once broke accidentially. The dish was from Germany and hadn’t the right shape for Swiss buttter. I really felt relieved when it broke.

Gut not the shirt. So I mended it. It took me 30 minutes. Can’t wait to wear it again.

🙂

It is perfect when the weather turns a bit cooler in summer. It’s like a light jacket, but very soft. It’s cosy and full of memories, as I was wearing it while travelling in Canada and Australia, when I went to Rome and hiked onto Säntis. 

Aber es gibt Sachen, von denen ich mich einfach (noch) nicht verabschieden kann. Immer wieder investiere ich ein bisschen Zeit, um ihr Leben zu verlängern. Genau wie bei diesem absoluten Lieblingshemd. Ich war entsetzt, als ich sah, dass es an den Ellbogen so dünn geworden war, dass der linke Ärmel gar ein Loch hatte. Echt, ein viereckiges Stück Stoff von zwei auf zwei Zentimeter fehlte. Der rechte Ärmel hatte einen Riss.

Hemdflicken_2

Ab in den Kleidersack? Der Gedanke machte mich richtig traurig. Dieses Hemd ist einfach perfekt. Zudem hat es mich schon dreimal auf den Säntis, einmal nach Rom, einmal nach Kanada und Australien begleitet. Da stecken zu viele Erinnerungen drin.

Es dauerte etwa 30 Minuten, bis die Flicken zugeschnitten, aufgeklebt und festgenäht waren. Wenn sich das nicht gelohnt hat! 🙂 Mit der Restwärme des Bügeleisens habe ich das Hemd gleich noch gebügelt.

Zudem läuft ja immer noch Slow Fashion Season 2019.

Drei Monate lang keine neuen Kleider.

Easy!

September: Time to ???? Bingo

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It’s time again for fall-handcraft-bingo at 60° Nord.

I’m in. At least I am trying althought I know that I don’t have as much time to do somthing crafty as I’d like to have. But when I can spare a little time, I’ll always find a project that is done very quickly. And there are a few wips I could finish … So we will see. I’ll take it easy. 

Den heutigen Sonntag verbringe ich mehr oder weniger planlos. Eher mehr als weniger, wenn man mal von unserem kleinen musikalischen Auftritt absieht. Ansonsten mache ich nur das, was sich gut anfühlt, wozu ich Lust habe:

Den 1. Septembertag willkommen geheissen. Ist jetzt Herbst? Dies und das verräumt, einen leichten Salat zum Mittagessen zubereitet, die Eier gegriffen, die Kellertür mit Netz verschlossen, e-Mails gecheckt, Blogs gelesen …

… das hier gefunden: Es ist wieder Herbsthandarbeitsbingozeit bei 60° Nord. Ich mache so entspannt mit, wie die letzten beiden Jahre und habe deshalb die Grafik schon ausgedruckt.

Mich freut’s.

Verlinkt mit Sonntagsglück.

 

Samstags im Hoch – Top of Säntis

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Säntis

We did it! What a feeling!

Nach eineinhalb Tagen und einem steilen Aufstieg durch den Wald waren wir unserem Ziel schon sehr nah gekommen. In drei Tagen wollen wir den höchsten Berg des Alpsteins erreichen … 120 Leistungskilometer.

Aufstieg_1

Der dritte Tag: Den Hang hinauf bis zum ersten Felsband, dann ein bisschen kraxeln. Nach einer Stunde kommt die erste, wohlverdiente Pause im grasbewachsenen Steilhang.

Pause

Die Schwägalp mit Seilbahnstation und Hotel liegt weit unten … Es tut gut, zurückzuschauen. Wow, das sind wir alles marschiert??? Das ist Motivation pur.

Aufsteig_3

Der Tatzelwurm bewegt sich langsam den Berg hinauf. Immer steiniger wird’s. Der Alpstein hat seien Namen nicht von ungefähr.

TopofSäntis

Wir können es noch gar nicht fassen: Ziel erreicht! Bravo, bravissimo!! Alle sind angekommen.

Dass die Sicht nicht so gut ist, dass Wolken aufziehen ist im Moment völlig unwichtig. Ein bisschen benommen steigen wir in die Seilbahn und lassen uns ins Tal hinunter schaukeln.

Das Hochgefühlt stellt sich erst jetzt so richtig ein.

 

Mehr von der Säntiswanderung mit Schülerinnen und Schülern gibt es hier (das war vor drei Jahren).

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

 

Samstags schon 14229 Schritte – 14229 Steps

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Blumenstrauss

Good Morning!

Guten Morgen!

Schlecht geschlafen und früh aus den Federn gekrochen, habe ich gleich die Bergschuhe montiert und bin mein Auto abholen gegangen, nämlich dort, wo ich es gestern Abend stehen gelassen hatte, vor dem Schulhaus. So auf die Schnelle musste ich noch zwei Trainingseinheiten in meinen vollen Kalender einbauen, damit ich am Montag für die Dreitageswanderung fit bin. Ja, es ist wieder soweit: Die Himmelsleiter ruft. Heirassa, ich freue mich!

Schon vor dem ersten Kaffee heute Morgen hatte ich also 14229 Schritte in den Beinen. Adrenalin fliesst in meinen Adern.

🙂

After a not really restful night and an early wake-up, I walked to school to pick up my car. Yesterday and early today was the last opportunity to exercise for the three-days-hike that starts on Monday morning at 7 o’clock. I want to be fit as a fiddle to be able to support our stundents on the long way to the top of Aplstein. Has it been already three years since the last time? Stairways to Heaven.

Anyway, 14229 steps done before the first coffee isn’t a bad feeling at all. 

I guess it’s the adrenaline.

 

Die Blümchen fürs Fest heute Abend sind auch schon gekauft.

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

Samstags eine Million – A Russian Buffet

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Birkensaft

Während gestern die Temperaturen wieder einmal über 30 Grad kletterten, stand ich in der Küche vor dem Herd und machte gefühlt eine Million Blini für das russische Buffet, welches den Vortrag meines Mannes über seinen Bildungsurlaub im grössten Land der Erde abrunden sollte.

Blini sind Pfannkuchen, die zum einen Buchweizenmehl und zum anderen Hefe enthalten. Ich habe hübsche kleine Blini von ca. 8 cm Durchmesser gebacken (immer fünf in der grossen Pfanne gemeinsam), so dass am Ende von viermal der Teigmenge 150 Stück in drei Platten lagen. Vor lauter Hitze habe ich vergessen, ein Bild zu schiessen.

Zu den Blini passt allerlei: Saurer Rahm, Kaviar, Gurkenscheibchen, Essiggurken, Tomaten, Brombeerkonfitüre, Kräuterquark und Olive (wir nennen letzteres Russischen Salat). Das Russische Buffet sah sehr schön aus. Das Kreuzstichtischtuch aus dem Bündnerland hat super gepasst.

Zu trinken haben wir Mors (Preiselbeersaft), Birkensaft und Kwas angeboten. Davon hat es noch übrig, so dass ich heute ganz bestimmt genügend trinken werde. Die Getränke enthalten nämlich alle keine Konservierungsstoffe und würden in Kürze entweder alkoholisch werden oder Schimmel bekommen.

Blini hat es auch noch viele. Deshalb jetzt erst Mal Morgenessen, wie Friedrich Dürrenmatt so nett sagt. 😉

Blini

I like maple syrup and got to know how it is made. I didn’t know that birches have juice as well, which I learnt is a common beverage in Russia. Anyway, we served birch juice yesterday after my husband’s presentation about his sabbatical. There was also mors, which is cranberry juice and kvas, which is made from dark bread and yeast.

I made about 150 blinis, a kind of pancakes (English recipe). Blini are very very common. You can eat them with jam, Olivier salad, cucumbers, pickles, tomatoes, cream, kaviar, salmon and lots of herbs. There are always lots of fresh herbs on Russian food. Dill weed, cilantro and parsley.

There are lots of blini and side dishes, beverages and sweets left. What’s for dinner won’t be a question this weekend. But first, blini with cream and jam for breakfast. Yumm!

 

Zum Samstagsplausch geht es hier.