Archiv der Kategorie: Favourite Things

The Extinction of The Birds – Die Vogelwelt stirbt still und leise

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Wiedehopf

So ein hübscher Vogel. Ich kenne ihn nur vom Tiermemory, das wir als Kinder gespielt haben. In der Schweiz ist er fast ausgestorben; der Wiedehopf. Den Prospekt für mehr Voglediversität möchte ich euch nicht vorenthalten. Auch nicht das Lied „Die Vogelhochzeit“. Am besten hat mir immer die Strophe mit der Eule und ihrem Geheule gefallen. 😉

Der Wiedehopf, der Wiedehopf / der bringt der Braut nen Blumentopf.

Fidirallalla, fidirallalla, fidirallallallalla.

Birds disappear quietly if we don’t pay attention and don’t take care of them. That’s why I have supported Vogelwarte Sempach for years. I love birds. I’ve always loved how they look and listening to their songs. I’ve known the hoopoe my whole life but have never seen one in real. When I got this prochure last week I had to share it with you. 

Wiedehopf_13

13 Wiedehopfe (oder heisst es Wiedehöpfe?) und zwei Jungvögel leben im Wald.

13 hoopoes and two little ones live in the forest.

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Aber ohne die nötige Achtsamkeit sind es jetzt nur noch 12 erwachsene Vögel und ihre Jungtiere. Ups! Einer fehlt schon. Wo ist er hin?

We have to be thoughtful otherwise this endangered spieces won’t survive. Ups! One of the hoopoes is already missing. Where is it?

Lebhafte Erinnerungen – Childhood Memories

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MadonnadlaF_3

We spent a few days in the south of Switzerland. I found out that we were actually very close to a place I was when I was 11 years old. I’ve always wondered whether the old building would be still there, lived in even.

1973 verbrachten wir mit dem Blauring im Herbst zwei Wochen im Tessin, an die ich noch lebhafte Erinnerungen habe. Nun da wir, wie ich während dem Aufenthalt herausfand, drei Tage ganz in der Nähe – zu Fuss knapp 15 Minuten – verbrachten, wollte ich nachsehen, ob das alte Gemäuer unserer damaligen Unterkunft überhaupt noch steht.

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We spent two weeks in the woods of Ascona in fall 1973, playing games, gathering chestnuts, frying them on the open fire, singing, hiking, running up these stairs …

Das Gebäude ist ein altes Kloster, das bis 1954 als Kaplanei und dann als Ferienlagerhaus genützt. Die Kirche ist immer noch ein Wallfahrtsort.

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It’s an old monastary, and after the last priest was gone, it has been used as a hostel since 1954. The church is still a place of pilgrimage.

In Erinnerung sind mir die dicken Steinmauern, die Kälte im Innern des Gebäudes, der grosse Aufenhaltsraum mit Cheminée und die baufällige Kirche geblieben. Wir haben auf dem Platz gespielt, sind Wandern gegangen, haben gesungen, Marroni gesucht und auf dem offenen Feuer gebraten. Unvergessen ist auch die Schifffahrt auf dem Lago Maggiore bis hinunter auf die Isola Bella in Italien.

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Und ja, das Gebäude steht noch, schöner als in meiner Erinnerung.

And yes, the building is still there, more beautiful than in my memory.

🙂

Madonna della Fontana

 

Sonntags bunt und bunter – Sunday’s colours

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bunteWolle

Das ist meine bunte Wolle in grossen Knäueln.

Have a look at this colourful yarngoodness.

bunteWolle_2

Und das sind die kleinen Restchen, die bis anhin in einem Plastiksack versorgt waren.

And here is more, all these tiny balls are waiting to be transformed into something. After making the circular vest (almost finished) there is enough yarn left to crochet a few Japanese flowers. 

Einen Teil dieser farbenfrohen Vielfalt habe ich in der bunten Weste (die noch nicht ganz fertig ist) gebrauchen können.

JapanischeBlumen

Es bleibt aber noch genug, um ein paar Japanische Blumen zu häkeln. An diese hätte ich nicht mehr gedacht, wenn ich nicht unter den kleinen Knäuelchen zwei Versuchsblümchen gefunden hätte. Diese zwei rufen nach ein paar Freunden. 🙂 Sie müssen sich nicht an Abstandregeln halten und dürfen sich auch noch frei versammeln.

Blümchenhäkelschrift

Ich habe sogar die Häkelschrift, vor Jahren selber gezeichnet, wieder gefunden. Habe ich schon erwähnt, dass ich die dicken Stabilo liebe?

I’ve found the pattern I had drawn years ago.

 

 

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Soulsister.

 

 

Friday is Flower Day – Rosarote Zuckerwatte

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RosaroterSchaum

Blümchen im Haus fotografieren klappt nicht so richtig. Also mache ich ein Bild von den pflückfrischen Kirschblüten, die mich an Zuckerwatte erinnern.

It’s Friday and flower day already. The freshly cut twigs from the cherry tree remind me of cotton candy, pink foam.

Rosarot

The blossoms are delicat. Soon their beauty will be over therefore the joy of this moment is very important. Work can wait.

Bald ist die Blütenpracht vorbei, also halte ich diesem Moment umso mehr fest und geniesse den frühen Feierabend. Die Arbeit kann warten.

Healing Moments in The Garden – Gartenglück

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GärtliEs ist gar nicht so einfach, unseren Garten gut ins Bild zu setzen. Und so richtig grün ist es eben auch noch nicht. Hier siehst du die Hausfront, da wo wir durch die Scheune direkt in die Küche kommen. Eigentlich ist es hinter dem Haus … Manchmal machen wir im Gärtli, letzten Sommer umgestaltet, Kaffeepause.

I find it quite difficult to take pictures of our garden. There is a big meadow with trees, the chicken coop and the little front yard where we sometimes sit and have coffee. We enter the house through the barn, which makes the back yard into our front yard. I built this lovely little place last summer

Sitzplätzli

Zum Absitzen komme ich viel zu selten. Hier unter den Bäumen ist es auch schön.

Another place to sit and rest under the fruit trees. However, I don’t do it that much …

Aussicht

Die Aussicht ist einfach phänomenal.

It’s all about the view, isn’t it?

Gartenbeet

Heute grabe ich ein bisschen im Gemüsebeet. Ich habe zwei, die direkt neben dem Hühnerauslauf angebracht sind. Die alten Hennen schauen mir beim Arbeiten zu.

The old hens are watching me doing some chores in the vegetable garden, which is next to the chicken coop. 

Junghennen

Derweil gewöhnen sich die Junghennen, die sich erst in der Voliere  bewegen, aus sicherer Distanz an ihre älteren Artgenossinnen. Bald dürfen sie auch auf der Wiese herumrennen.

Meanwhile the young hens we bought last week get used to their older feathery companions. A few more days until they can run freely on the meadow too.

WeisseKatze

Fürs Büsi hat es überall Schlafplätzchen, wahlweise im Schatten oder an der Sonne.

Our cats find places to rest everywhere. They find sun and shade.

Igelhaus

Unter dem grossen Nussbaum wohnt im Asthaufen geschützt ein Igel.

This pile of branches under the big walnut tree is the house of a hedge hog.

Totholz

Jede Menge Totholz im Garten, wo sich hoffentlich die Holzbienen wohlfühlen. Na ja, in einem nächsten Sturm wird dieser alte Holunderbusch leider auseinanderbrechen.

There are lots of dead branches and trees in our garden. I hope wild bees choose them as their homes.

Rhabarber

Letztes Jahr war der Rhabarber sehr kräftig, wogegen er sich diesen Frühling eher zögerlich entwickelt.

The rhubarb looks rather small this year. But I should be more patient. 

Gänseblümchen

Unser Garten besteht vor allem aus Wiese …

Obstgarten

… und Obstbäumen, …

Vogelhaus

wo sich auch Vögel wohlfühlen.

Kirschblüten

Blumen haben wir tatsächlich nicht so viele in unserem Garten, dafür blüht der japanische Zierkirschbaum prächtig.

The cherry tree makes up for the lack of flowers.

I’m thankful to stay at home at such a wonderful place.

 

Hier in Quarantäne zu sein: Nein, da gibt es wirklich nichts zu klagen.

 

 

 

 

 

Sonntagsglück – A Piece of Cake

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Schwein

Dabei wollte ich nur ein Stück Kuchen essen. Doch dann habe ich aus dem Holzbrettlistapel das Schweinchen gezogen. Und mit dem Schwein assoziierte ich Glück, was mich zum Sonntagsglück brachte.

Um heute glücklich zu sein, braucht es nicht viel und doch alles: ein Dach überm Kopf, ein warmes, gemütliches Zuhause und nach dem Spaziergang an der frischen Luft ein Stück Panettone.

I know I have to be patient. A piece of cake is all I need now.

I’m lucky, there is one.

 

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Katrin von Soulsister

 

Samstags 20/12 in der Küche – Stay at Home, People

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Küchentisch

Seit Längerem trage ich mich mit dem Gedanken, die Küche anders zu möblieren, sprich die grosse, halbhohe Tischplatte auf zwei Beinen mit den Barhockern durch einen kleinen Küchentisch zu ersetzen und eine gemütliche Eckbank hinzustellen. Immer mal wieder surfe ich auf tutti und ricardo, um etwas Passendes zu finden. Ab und zu gehe ich auch auf Brocki-Tour, denn es ist klar, dass ich das Möbelstück gebraucht kaufen möchte. Die Eckbank darf nicht lang sein und muss den kurzen Teil rechts haben. Wichtig ist es mir auch, dass ich das Fundstück in der Nähe abholen kann.

Und jetzt geht da gar nichts mehr. „Bleib zu Hause“ ist die Devise, auch wenn dieses Verhalten noch nicht befohlen, sondern vorerst nur empfohlen ist. Schade für meine schönen Pläne!

Aber warum sollte ich nicht den ersten Teil des „Küchenumbaus“ möglich machen? Der Küchentisch der Vorbesitzer stand nämlich immer noch unter unserem Dach. Weil ich nach der intensiven Woche mit home-schooling (hier meine kreative Umsetzung, die mir sogar den Schlaf raubte) unbedingt eine Unterrbrechung brauchte, schleifte ich den Tisch gestern also ins Freie und putzte ihn gründlich mit Seifenwasser und Schwamm. In der guten Gesellschaft von zwei weissen Stühle, weiland im Möbelriesen gekauft und für ein Weilchen unbenutzt, sieht er perfekt aus. So gemütlich.

Küchentisch_2

Ich habe das Glück, ein schönes Zuhause zu haben. Empfohlen oder später dann verordnet in den eigenen vier Wänden zu verweilen, sollte mir nicht so schwer fallen.

Und wie geht es euch?

Ich hoffe, meine guten Wünsche erreichen euch.

 

Finally, after months of consideration, I’m in the mood to reorganise the kitchen. There is an old kitchen table – real vintage – somewhere in the barn, that could replace the counter. I also have to finde a bench to to with the table instead of the high-chairs. However, as people should stay at home and thriftstores are closed anyway, my plans are put on hold. What a pitty!

Last week was quite stressful. My head was spinning all the time because I had so many ideas how to reach out to the students at home, but I had to figure out how to use the online-plattform and so did the students. This totally new arrangement is a challenge as there is so much space between me and the students that I have no means to get them to work. What should be my part in this home-schooling-project? How much labour should I put into it? I put a lot into it.

So I decided that I needed a break yesterday afternoon. I wanted to do something for myself and not think about school for two minutes. Therefore I carried the old kitchen table outside into the sun, cleaned it with soap and a sponge, moved the furniture out of the kitchen and the new old kitchen table inside.

I am pleased as punch. I am blessed because I have a cosy home where I love to stay.

How are you managing?

You are in my thoughts.

Küche

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.