Archiv der Kategorie: Favourite Things

Samstags in der Gartenbeiz – Let’s Have Some Ice Cream Under the Trees

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Eine der schönsten Gartenbeizen in der Schweiz liegt fast vor unserer Haustür.

There is no expression in English for Gartenbeiz. But if you have a look at the photograph you will understand. It’s one of my favourite places. 

Riethüsli

Übrigens ist auch die Gaststube ein Bijou. Im Winter kann man sich zudem an den warmen Kachelofen lehnen. Aber heute beim schönsten Sommerwetter haben wir unsere Glacé selbstverständlich unter den Buchen genossen.

Being in this beautiful gartenbeiz and having some ice cream makes summer perfect. However, also the interior of this restaurant is lovely. 

Riethüsli-3

Also wenn ihr mal im Land seid, klopft bei uns an und wir führen euch ins Riethüsli.

If you visit us, we will bring you there. 

Da wo der Sommer am schönsten ist!

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch.

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Lebensrettende Sofortmassnahmen – Immediate Lifesaving Measures

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Filzfinken

Woher meine geliebten Filzpantoffeln kommen, habe ich schon geschrieben. Ich trage sie täglich und gehe jeden Abend mit warmen Füsse ins Bett. Welche Wonne! Doch musste ich vor ein paar Tagen entdecken, dass sich die Sohle durch das viele Tragen an gewissen Stellen arg abgetragen hatte. Selbstverständlich verdienen sie, geflickt zu werden. Ich werde Lieblingsstücke ganz gewiss nicht leichtfertig entsorgen.

My favourite Russian house shoes, that I’m wearing all the time, are worth being mended. No way that I would throw them away due to an almost hole. I’m glad that I noticed it just before the break through. 

FilfinkenLoch

Es war zu spät, eine schützende Sohle aufzunähen, denn die dünne Stelle konnte ich sogar spüren, der Isolationswert war merklich geschrumpft.

I was thinking about covering the almost hole with a leather sole, but I could feel the thin layer of wool, so I would dry felt some wool first. 

FilzfinkenLochstopfen

Zuerst musste ich als lebensrettende Sofortmassnahme Wollvlies aufstüpfeln, sprich trocken filzen. Es kam gelegen, dass ich ausgerüstet bin.

It took some time to fill up the hole and even out the sole. 

FilzfinkenSohle

Die Sohle ist aus Leder selber zugeschnitten und mit kleinen Löchern versehen. Ich nähte mit doppeltem Faden zweimal rund herum, damit sie besser hält.

I punched little holes into the leather to make it easier to sew the leather onto the felt. I took the extra strong thread twice and went around twice. 

FilzfinkenSohlefertig

Et voilà! Und so ist der Samstagnachmittag sehr sinnvoll genutzt worden. Und die Füsse bleiben heute (es hat frisch geschneit) ganz besonders warm.

The house shoes will have a long life! And I will life happily ever after due to warm feet. 

Have a cosy Sunday!

Maud Lewis and Hans Krüsi – Gleich und doch verschieden

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Hans Krüsi (1920 Zürich – 1995 St. Gallen)

Krüsi wurde 1920 In Zürich geboren und war ein Verdingbub. Wegen seiner schlechten Schulbildung arbeitete er in Gärtnereien und als Knecht auf Bauernhöfen. Da er aber so zerbrechlich und dünn war, wurde er von einem Ort zum anderen geschickt. Ein Leben lang musste er, der Verstossene, sich immer wieder neu orientieren und organisieren.

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1948 machte er sich selbständig und fing an, an der Zürcher Bahnhofstrasse Blumen zu verkaufen, welche er oft selbst gesammelt oder auf dem Blumengrossmarkt gekauft hatte. Auf der Zugfahrt nach Zürich malte er Bildchen auf alles, was ihm in die Hände fiel: Packpapier, Bierdeckel, Servietten, Milchpackungen und Flaschen. Ab 1975 begann er, seine Bilder zu verkaufe und verdiente damit bald mehr, als mit den Blumen. Anfangs 80er Jahre wurde die Kunstszene auf den Aussenseiter und Autodidakten aufmerksam. Sogar in New York und Asien wurden Krüsi Bilder schon ausgestellt. Als er 1995 starb, war er mit seiner Art Brut ein reicher Mann.

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Maud Lewis (1903 Yarmouth, NS – 1970 Digby, NS)

Maud Lewis was born in 1903 in the town of Yarmouth on the Acadian Shore of Nova Scotia. As a child, Maud spent most of her time alone. She had been born with almost no chin and was always much smaller than other children. However, Maud seemed to be a happy child. Maud’s mother started her painting Christmas cards to sell and thus her career as an artist began.

In 1935 Maud’s father died, and in 1937 her mother. Her brother inherited the family home. After living with her brother for a short while, she moved to Digby to live with her aunt. There she met Everett Lewis, an itinerant fish peddler, and married him shortly after in 1938.

Maud spent the rest of her life living with Everett in their house in Marshalltown. Because of Maud’s worsening rheumatoid arthritis, she was unable to do housework. Everett took care of the house, and Maud brought in money through her paintings. The two were a pair that Maud was proud to be a part of.

Despite the lack of modern amenities like indoor plumbing and electricity, the Lewi’s house shows that Maud’s life in Marshalltown was full of enjoyment through her art. Those who stopped after seeing her roadside sign, „Paintings for sale“, found a quiet woman with a delightful smile. She found pleasure in the creative act of painting and the enjoyment others seemed to get from her work.

Through newspaper and magazine articles, as well as television documentaries, Maud became well known, and her reputation’s still growing.

Bella Italia – The Real Italy – Genua, die Stolze

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GenuaPalmen

Wir wollten unter Palmen Kaffee trinken, was bedeutete, nach Süden zu reisen, dabei bescheiden bleiben und nicht zu weit weg. Ab und zu probieren wir auch etwas Neues aus. Deshalb haben uns ein einfaches Hotelzimmer und einen Garagenplatz gebucht und sind nach Genua gefahren.

Ausgerechnet Genua, wo man üblicherweise nur vorbei kommt, wenn man nach Italien in die Ferien fährt.

There aren’t many tourists others than Italians who stay in Genua, that was known to be an industrial city and therefore rather dirty. The city was a surprise to us. All we wanted was drinking coffee outside. We’ve found so much more. I’ve found it surreal to have a drink at night on a porch of a restaurant at the harbour on the 3rd of January. 

Genua

Wri haben Palmen und blauen Himmel gefunden. Wir haben Kaffee auf der Piazza in der Sonne getrunken und am Abend am Pier mit einem Aperitif die Sonne untergehen und die Nacht ankommen sehen.

There are museums and old palazzi, a very old town centre with narrow and dark alleys. If you want to see the real Italy, you have to go to Genua. 

Piratenschiff

Es gibt in Genua ein paar Sehenswürdigkeiten: den alten Hafen, das Aquarium, die Baumwolllagerhalle aus dem vorletzten Jahrhundert, den orientalischen Markt, viele Museen (wir waren in der Picasso Ausstellung) und Palazzi, ein Riesenrad und ein Piratenschiff. Am eindrücklichsten fand ich die engen Gassen der Altstadt mit den hunderten kleinen Läden, die Artikel des täglichen Bedarfs verkaufen.

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Das Piratenschiff wurde für einen Film von Polanski gebaut.

Frachthafen

Noch immer werden in Genua viele Waren umgesetzt.

Jachthafen

Zum Jubiläum von Christoph Kolumbus (ein Genuese) Entdeckung von Amerika wurde im Hafen von Genua ein Lift installiert, der einen Rundumblick über die Stadt und den Hafen ermöglicht. Wir haben die untergehende Sonne erwischt.

Samstags ein Scrabble – Revival of Scrabble

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Scrabble

Kaffee hatte ich schon. Jetzt gibt’s Goldmelissen Tee. Auf dem Tisch liegt eine halbe Partie Scrabble, die wir gestern unterbrechen mussten, weil es wie so oft zu sehr harzte. Aber ich bin zuversichtlich, dass die richtigen Buchstabenkombinationen, die kräftig einschenken, noch kommen werden. 🙂

I’ve had so much fun (and anger) with scrabble the last days. It’s been a terrific past-time when the weather was bad and I feared to freeze being outside longer than 15 minutes. I caught a cold and even had to stay in bed on the 26th. Only scrabble and tea kept me alive and in a good mood. I highly recommend this game. It’s good exercise for your brain and helps to prevent age related (menopausal) forgetfulness, too. 😉

Wir haben Scrabble wieder entdeckt. Wenn der Tag lang und die Lust nach Spazieren schon nach 15 Minuten befriedigt ist, weil es grau ist und hudelt, dann ist das Spiel perfekter Zeitvertreib, Hirntraining und Medizin gegen menopausale Demenz.

Tee-Elch

Wir erlebten letzte Woche drei Sonntag hintereinander und freuen uns nochmals auf eine solche Serie, denn auch der 2. Januar ist ein Feiertag. Trotzdem gibt es auch heute für mich keinen Grund, dem allgemeinen Einkaufswahn zu verfallen. Warum, kannst du hier lesen.

We have again three Sundays to look forward to. Why I don’t go shopping today, you can read here

Was es mit dem roten Elch auf sich hat, kannst du hier lesen. Die letzten Tag genoss ich viele dieser 15-Miutnen-Pausen.

What’s up with the red moose, you can read here. And yes, I’ve had many of these 15 minutes breaks. Considering the end of the year and the beginning of the new one, we are not there yet. Today is my husband’s birthday, and I have a pair of socks to finish. I’m waiting until tomorrow or the day after tomorrow to send you new year’s wishes. 

Heute hat mein Mann Geburtstag (noch ein Feiertag). Ich werde Kuchen backen und später mein letztes Sockenpaar 2017 fertig stricken. Alles schön der Reihe nach, deshalb auch die Neujahrswünsche erst morgen und übermorgen.

Verlinkt mit den anderen Geschichten und Wochenrückblicke bei Andrea.

 

Das Schönste an Weihnachten – Christmas as a Granny

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Sterne

Das schönste an Weihnachten sind die Geschichten. Weil in meiner Familie sowieso viel erzählt wird, gibt es bei jedem Treffen Geschichten zu erzählen. Lustige, traurige, erstaunliche, skurrile. Manche haben wir schon so oft erzählt, dass wir die Pointe kennen, andere haben wir noch nie gehört oder wieder vergessen. Die dritten sind zu neu, als dass wir sie uns schon erzählt haben könnten.

Elayne

Eine neue Geschichte bringe ich heute auf den Blog. Es waren dieses Jahr meine ersten Weihnachten als eine Oma. Meine Geschwister sind jetzt Grossonkel und -tante. Meine kleinen Neffen, obwohl erst 5 und 2 Jahre alt, Onkel. Meine Söhne sind erwachsene Männer, meine Eltern Urgrosseltern.

Ich werde das Zusammensein mit meiner Familie an Weihnachten 2017 in guter Erinnerung behalten. Und wie jedes Jahr habe ich viel zu wenig Bilder gemacht.

OmaRegula

Quite some changes in my family. It was my first Christmas as a Granny. How old does this make me? 😉

Anyway, we were talking the whole time, reminiscing and bringing up old and new stories. That’s the best about Christmas; not the tree, not the candles, the gifts, the food, but the stories. It’s a strong bond. 

As always, I forgot to take more pictures.