Archiv der Kategorie: Favourite Things

Industrialisierung 5.0– Circular Knitting Machine

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I haven’t done any sock knitting since February due to problems with my left wrist. When I knitted this cute pumpkin two or three weeks ago, I had to pay a price. No knitting for a while. The problem may not be the knitting but working on the computer. Therefore, I have limitted the time I spend writing to a minimum as well. However, I’ve missed my socks and the knitting very badly.

Spending a week in Ireland and seeing all those beautiful sweater and cadigans, furthermore the socks, it occured to me that there must be a quicker method than knitting by hand and I did some googling (Swisscowsing). And look what I’ve found: an article about women knitting socks during WW1. If you scroll a little, there it is: a sock knitting machine to speed things up.

After reading the article, I searched the internet for knitting machines, only to find out that there aren’t any, not a single one available in Switzerland. The search continued until I found Erdbacher was the most trustworthy company. Another one or two hours spent to find out what I wanted (new vocabulary learnt) and what was appropriate to me. I now have learnt a lot about ribbers and cylinders, how to install a newly bought machine and how to knit a ribber sock, a heal and the toes. I know I can do it. On Sunday afternoone I wrote an e-mail and asked if they would ship to Switzerland. And yesterday I got an answer. The deal is done! I only have to be patient for 16 weeks. Can’t wait …. 🙂

Handarbeit hat mich schon immer fasziniert- ich erinnere mich lebhaft an die ersten textilen Versuche bei der Nachbarin im Block und später im Kindergarten. Mit Faszination habe ich im Geschichtsunterricht verfolgt, wie die Handarbeit von der Maschinenarbeit verdrängt wurde. Die Geschichte der Textil- und Maschinenindustrie und die Folgen für die Menschheit sind mir immer präsent. Später kamen die Elektrifizierung, die Automatisierung und schliesslich 4.0, die Digitalisierung. Zwar ist schon die Artificial Intelligence im Gespräch, also die direkte Verbindung von Mensch und Maschine über Chips im Gehirn, aber gleichzeitig machen wir Europäer uns auch Gedanken über die Energie, die unsere Lebenswirklichkeit fordert.

Angesichts der aktuellen Situation drehe ich darum gerne das Rad der Zeit zurück. Reine Mechanik, die für mich fassbar und auch reparierbar ist, finde ich sehr attraktiv. Sei es nun die Bialetti Kaffeemaschine, die ich zur Not sogar auf ein Feuer stellen kann oder die Singertretnähmaschine. Industrialisierung 5.0. Hoffen wir, dass es mindestens so gut kommt.

Letzte Woche in Irland sind mir die vielen Socken aufgefallen, die als handgestrickt verkauft werden, aber doch irgendwie … ? … In diesen grossen Mengen alle tupfgleich angeboten, sah das doch irgendwie nach Maschine aus. Mit handgestrickten Socken lässt sich kein Business starten, aber vielleicht liesse sich die Sache ja tatsächlich beschleunigen?

Wieder zu Hause startete ich eine Swisscows-Suche und staunte nicht schlecht, als ich mein Herzstück fand. Nur leider nicht in der Schweiz, weder gebraucht noch neu. Nach langem Hin- und Herüberlegen kam ich zum Entschluss, dass die Firme Erlbacher am vertrauenswürdigsten sein. Schwieriger war die Frage, welches Package ich bestellen sollte. Also las ich mich auf der Webseite in das Thema ein, guckte youtube Videos, weiss nun alles Theoretische über ribbers und cylinders, slots and needles.

Am Sonntagnachmittag schrieb ich schliesslich eine e-Mail, um zu fragen, ob auch Erlbacher auch die Schweiz beliefert. Wie gross war meine Freude, als ich eine positive Antwort bekam. Nun freue ich mich wie ein Kind auf den Samichlaus, habe mir das Datum der voraussichtlichen Lieferung rot in die Agenda geschrieben. Nur noch 112 mal schlafen. Warum überhaupt Sockenstrickmaschinen eingesetzt wurden, kannst du hier nachlesen.

Libellen – A Startling Change – Dragonflies

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Mit Libellen habe ich mich eigentlich nie befasst. Da, wo ich wohne, gibt es auch kaum welche, was ein Grund für mein Desinteresse sein mag. Natürlich hatte ich Freude, wenn ich mal einen solchen „Helikopter“ gesehen habe.

Erst jetzt wird mir bewusst, was für wundervolle Tiere Libellen sind. Sie haben eine spirituelle Bedeutung, die gerade jetzt nicht interessanter sein könnten. Mein Sohn mochte Libellen, und ich wusste das nicht. Ist es ein Zufall, dass wir gerade zum richtigen Zeitpunkt davon erfahren haben? Und auch dann hätte ich nichts vom Krafttier erfahren, wenn mich nicht eine Freundin darauf aufmerksam gemacht hätte. Danke herzlich! Immer wieder finde ich neue Inputs. Es passt.

I didn’t know that my son David loved dragonflies. Is it a coincidence that we learnt about it just at the right moment? And even then I wouldn’t have noticed the wonderful meaning of these mesmerising animals if a friend hadn’t told me about it and sent me a summery of this spirit animal. Thank you! I often find myself looking for information about it these days.

It’s very interesting to read about the spiritual meaning of dragonflies, what is told about them, for what they stand and what they share with humans. I happened to find this lovely story on pinterest this evening and would like to share it with you. I

It has started to rain, there’s thunder storm rolling in.

Time to call it a day.

Take care!

Dem Himmel so nah – Samstags 35 * 22 – 2500 Metres Above Ground

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Ich liebe den Alpstein, was für ein erhabenes Gebirge in der lieblichen Landschaft des Appenzellerlandes, obwohl sein höchster Berg, der Säntis, nur 2502 Meter hoch ist. Drei Stunden dauert der Aufstieg von der Schwägalp für die berggängigen Wanderer, aber ab und an kommt einer nie oben an. Das Herz. Und nein, Turnschuhe sind nicht das richtige Fusswerk. Nein, ich würde sehr davon abraten, in flotten Schlüpfern den Abstieg zu wagen. Lieber das Bähnli nehmen.

Die Aussicht war gestern nicht spektakulär, aber trotzdem fantastisch, schon der Wolken im blauen Himmel wegen. Die Sicht auf „die Dinge“ wird von hier oben grundsätzlich eine andere. Das Wort „Demut“ kommt mir in den Sinn.

You need three hours to reach the top of Säntis from Schwägalp, but you must be fit and need good shoes. Don’t dare hike in trainers or sneekers, it’s too steep and stony, and not everybody returns home safely. The heart or you may fall. You’d better take the cable car if you lack exercise or skills.

I had a fantastic day yesterday. 2502 metres above ground, „things“ look different. The air is thinner and the thinking straighter. You may just be at peace, closer to heaven. 😉

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea

So long! – Bin dann mal weg

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See you on top on Wednesday!

Macht’s gut!

Bis Mittwoch auf dem Gipfel!

Worth A Visit – Samstags 26 * 22 – Einen Besuch wert

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Eine erlebnisreiche Woche liegt hinter mir. Viele tausend Schritte sind wir zusammen gegangen. Berg auf und Berg ab, über steinige, schmale und ebene, breite Wege. Bei Sonne und Regen. Einatmen, ausatmen, Herzschlag für Herzschlag. Nie hat eine/r gemotzt. Wir durften am Reichenbachwasserfall die Macht des Wassers erleben und erkennen, welche Inspiration sie ist. Wir durften in die Vergangenheit schauen und staunen, aber auch über zufküftige Projekte. Der Mensch ist ein Kämpfer. Wir konnten sehen, woher der Strom kommt, wo das Wasser für den Hydropower gesammelt wird. Das Wort „blackout“ hat eine weitere Dimension bekommen. Hoch über dem Tal hängend und schaukelnd hat vermutlich die eine oder der andere genauso wie ich die eigene Bedeutung in einer anderen Dimension gesehen und angesichts der felsigen Umgebung einen anderen Bezug zu grüner, fruchtbarer Landschaft bekommen. Wie ich letzte Woche sagte, wir sollten öfters verreisen. Es macht uns reich. Das Seil kommt aus dem Freilichtmuseum Ballenberg: unbedingt einen Besuch wert. Das Seil ist so schön, perfekt und duftet so gut. Eine andere Seilerei habe ich vor ein paar Jahren in Rhode Island besucht.

I spent an educational, interesting and wonderful week with the students in the mountains. We hiked many miles up and down steep and narrow paths, walked along an anciant path over an Alpine pass. We could experience the power of the water at the Reichenbach Falls (where Sherlock Holmes was killed). What an inspiration. We could see into the past and the future. Humans are fighters. We went where the water is collected to produce hydroelectrical power. The word „blackout“ got a different meaning. We climbed up, went over a bridge and dangeling there, some may have thought about what’s important in life. The landscape, the mountain peaks, the valleys, the cliffs of the Bernese Highlands are overwhelming, no wonder the British have loved it from the start of tourisme.

I’ve bought back lots of insights in human nature, pictures of a region I hadn’t been familiar with and a rope from the outdoor museum Ballenberg, which I dearly love and feel a connetcion to my ancesters. I had the most wonderful encounter with a woman at the shop where I bought this rope. It clicked when we looked eachother in the eyes. Hopefully I will see her in July. Years ago I was at a rope maker’s in Rhode Island … It might be closer where you live and worth a visit.

Verlinkt mit Andrea Karminrot in Berlin.

Öfters verreisen – Going on A Journey More Often

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Hinter mir liegt die produktivste halbe Stund seit Wochen. Ich müsste öfters verreisen, weil ich dann Dinge zu Ende bringe, die ewig herumgelegen sind. Einfach, weil ich denke, dass ich beim Nachhausekommen nicht die gleichen Aufgaben immer noch vor mir und den gleichen Grümpel immer noch anschauen will.

Nein, ich fahre nicht in die Ferien, denn fünf Tage 24 Stunden lang mit pubertierenden Jugendlichen zusammen sein, ist zwar spannend, aber in keinster Weise erholsam. Hingegen waren die letzten Ferien in Slowenien so erholsam, so inspirierend, so nachhaltig, dass ich davon noch zehre.

Gerne hätte ich auch ein Souvenir mit nach Hause genommen, weil aber Shopping so gar nicht auf meinem Ferienprogramm ist, war es am Ende zu spät, um das Ding zu kaufen, das ich unbedingt haben wollte. Es ist nämlich genau das richtige Gerät, um den mesopotamischen Kaffee, den ich vor Monaten schon erstanden hatte, weil er so verheissungsvoll tönt, zuzubereiten. Leute, was ich da in diesem Kupfer-Alu-Kännchen brauen kann, ist Kaffeegenuss vom Feinsten, kein Mü Bitterkeit, aber schokoladige Süsse.

Eine Fahrt nach Wil in den türkischen Laden am Bleicheplatz ist zwar keine Reise in den Orient, aber, wie sich herausgestellt hat, auch ein Erlebnis. Morgen fahren wir übrigens mit dem Zug ins Berner Oberland.

MAZI, Kaffee aus Mesopotamien weckt Erinnerungen an das siebte Schuljahr. Das Zweiströmeland (Euphrat und Tigris) mit seiner Sumerischen Hochkultur. Heute umfasst das Gebiet unbekannte Länder wie Iran, Irak und Syrien. Und doch sind sie fast täglich in den Nachrichten, die wir mit westlichen Massstäben aburteilen, ohne Hintergründe zu kennen.

I’ve been very busy the last half hour. Everything is ready to go on a trip with the students tomorrow. Who want’s to come home and see the same chores like before, the same mess in the studio the same chores waiting for you like before?

It’s not a holiday when you travel with youths, but I am happy anyway. We are going into the highlands of the canton Berne. A change of places and a varied proramme might calm me down. There are hiking and visiting interesting sites, like a the Aare gorge, a power plant, a Tibetan brigde, an outdoor museum and as always a club house of the SAC. We are very lucky becaus someone is preparing breakfast and cooking dinner for us. It’s nice not to be in charge of the meals for once. 🙂

You wonder why I am posting photographs of a specific coffee maker? Well, I wanted to buy this cute coffee pot when we were in coper a month ago, but then the shop was closed when I finally got there. Yesterday I went to Wil and boght the thingy in a Turkish store, got it for a song. The coffee had been purchased months ago and I never thought about using it. What a shame, because this coffee brings back memories of history lessons decades ago. I wonder how it happened that we only travel into the west? I believe we miss on something beautiful. Instead we hear about these countries in the news which don’t question Western standards nor check the background.

Wasserspiele – Water Games

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Wie lange wird es dauern, bis …? How long will it take until …?

Warten, bis die Musik wieder spielt … Waiting for the music to play again…

Als der Spass vorbei war, hatten die Kinder keinen trockenen Faden mehr am Leib.

The kids were dripping wet, when the the fun was over.

A Box of Chocolates – Seit, depuis, since 1962

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Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiss nie, was man kriegt.

Life is like a box of chocolates. You never know what you’re gonna get.

Aus „Forest Gump“

Ein Glück war Muttertag, und ich wurde beschenkt von meinem Jüngsten. Interessanterweise ist diese Schokolade so alt wie ich. Anzufügen ist, dass es so viel Schokolade, wie ich im Moment bräuchte, gar nicht gibt. 😉

I got some chocolates from my jungest son. Thank you very much, because there isn’t as much chocolate as I need right now. But it’s start. Actually, this chocolate is as old as me and Swiss like me. Would you like to guess?