Archiv der Kategorie: Favourite Things

Samstag 20/50 – Alle Jahre wieder – Joy

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Da sass ich also, ein bisschen enttäuscht, worüber ich selbst sehr erstaunt war, dass der Samichlaus dieses Jahr nicht ins Lehrerzimmer gekommen war. Es sei nicht coronakonform, wenn alle Lehrpersonen aus einer Kiste Nüsse und Mandarinchen schmausen. Ein Cabaret, wenn es nicht so traurig wäre.

Aber warum sollte ich also traurig sein und etwas vermissen, wenn ich es doch selber beschaffen könnte? Voller Freude stellte ich also einzelne Chlaustäschchen zusammen, konnte es kaum erwarten, die Gesichter meiner Kolleginnen und Kollegen zu sehen.

Was doch ein paar Nüsschen, ein Mandarinli und ein Lebkuchen für einen Unterschied machen.

Freude

Da sassen wir um den grossen Tisch, knusperten zufrieden die Nüsschen, angelten die Schöggeli aus dem Säckchen, im Wissen, dass die Mandarinen viel gesünder sind.

Alle Jahre wieder

Santa Clause didn’t come and bring tangerines, nuts and chocolates to us teachers this year due to Corona because it is said to be dangerous if people take from the same basket.

Are you kidding?

I was really disappointed. I missed the surprise and the good whishes from the school president. I wondered whether we had done anything wrong? I missed sitting around the big table chatting, opening peanuts and having a good time.

But then it hit me that I could do something to ease the pain. Why should I be sad? If something’s wrong I can fix it, right? So I went shopping.

It is amazing what difference a few peanuts make. 

Joy

We sat and chatted and crashed peanuts, looked for chocolates knowing that tangerines are much healthier.

The same procedure as every year …

Verlinkt mit Andreas Samstagsrunde

Dann hole ich ihn halt – St. Nikolaus kommt später – Better late than never

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If Santa isn’t allowed do send a big surprise into the teachers‘ room as ususal, due to Corona, I pack 15 small bags for each of us. It took me a while to get over my disapoointment until I got into action. Now I can’t wait another night. I am so happy. 🙂 Better late than never.

Am letzten Freitag freute ich mich sehr auf das Samichlauskistli, das wir seit Jahren am St. Nikolaustag von unserer Schulbehörde bekommen. Aber da war nichts. Ich dachte, dass der 4. wohl  noch zu früh sei, am Montag die Überraschung bestimmt auf dem Tisch stände. Aber da war nichts. Ich überlegte, ob wir etwas falsch gemacht, nicht brav genug gewesen seien und deshalb der Chlaus an unserem Schulhaus vorbeigegangen sei?

Der Kollege erklärte mir dann, dass die Corona-Massnahmen verhindern würden, dass alle Lehrpersonen aus einer Kiste Mandarinen und Nüsse zögen. Zugegeben, ich war mega enttäuscht.

Heute morgen beim Kaffee  hat der Samichlaus zu mir gesprochen: Wenn du einen Chlaussack haben möchtest, mach ihn dir doch selber. Wie habe ich da Freude, Vorfreude verspürt. Am liebsten wäre ich sofort in den Laden gestürmt und hätte die Zutaten für die 15 Chlaussäckli für meine Kollegen und Kolleginnen gekauft. Kaum konnte ich den Nachmittag abwarten.

Noch einmal schlafen bis zur St. Nikolaus-Bescherung. Geschichte inklusive.

Hach, was freue ich mich!

Es war Nacht geworden im dunklen Tannenwald. In grossen Flocken fiel Schnee vom Himmel. Da und dort huschte noch ein Wildtier zwischen den Bäumen herum: ein Häschen streckte sein Näschen in die Luft und schnupperte, eine Rehmama schupste ihr Kind unter die schützenden Holunderbüsche, eine Wildschweinfamilie wühlte im Waldboden nach Wurzeln und hoch oben in den Ästen der alten Eiche drehte sich ein Siebenschläfer in seinem Nest auf die andere Seite und schnarchte leise.

In der Waldhütte brannte Licht, das durch die halbgeschlossenen Vorhänge leuchtete. Die Bewohner waren offensichtlich zu Hause. Eben hatten sie das letzte Blech Lebkuchen aus dem Backofen gezogen. Schmutzli klebte die Nikolausbildchen darauf und Samichlaus wickelte sie in Cellophan, bevor er sie zu den Mandarinen und Nüssen in die Säckchen steckte.

„Huff, geschafft!“, sagte Samichlaus zu seinem Gehilfen Schmutzli. „Ich hatte schon Bedenken, dass wir dieses Jahr nicht mehr fertig würden.“ Schmutzli antwortete kopfschüttelnd: „Wer hätte gedacht, dass uns die Corona-Massnahmen so viel Mehrarbeit bescheren würden. Es geht halt schon viel schneller, ein grünes Kistchen mit Nüssen, Mandarinen, Biberli und Schokolade zu füllen, als kleine Einzelportionen zu packen.“

Aber Samichlaus wollte keine Zeit mit Jammern verbringen.

„Jetzt müssen wir schleunigst los“, sagte er, „und die Chlaussäckli abliefern. Wir wollen die Menschen doch nicht enttäuschen. Es wäre zu traurig, meinten sie, es gäbe dieses Jahr zum Nikolaustag keine Süssigkeiten.“

„Besser spät, als nie“, pflichtete Schmutzli bei.

Schnell war das Muli beladen und die beiden Männer stapften zwischen den schneebedeckten Bäumen hindurch Richtung Dorf, als es von der Kirchturmuhr Mitternacht schlug. Schon von weitem sahen sie ihr Ziel. Beim Schulhaus angekommen, legten sie das Kistchen vor die Eingangstür, weil sie wussten, dass am frühen Morgen jemand käme und die Bescherung ins Lehrerzimmer stellen würde.

Zufrieden machten sie sich wieder von dannen und hofften, dass ihre Überraschung auch noch vier Tage nach dem offiziellen St. Nikolaus gelänge. Sie freuten sich auf einen Schlummertrunk, mit dem sie ihre wohlverdienten Ferien beginnen wollten.

„Fröhliche Weihnachten!“, prosteten sie sich zu.

Rot – Foto-Reise 28/52 – Red

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„Rot“ ist das Thema der heutigen Foto-Reise.

Rot ist meine Lieblingsfarbe.

Rote Lippen soll man küssen …

Rot kommt von Herzen.

Schön, dass der liebliche Kerl zum Sonntagabend fertig geworden ist.

There is a lot of red colour in my house.

It’s my favourite colour.

„Red“ is the topic of today’s photo-journey.

I’ve finished the little kindness guy just in time for it.

 

Have a nice week!

 

 

Hier gibts noch eine rote Nase

 

Verlinkt mit Foto-Reise bei Martin.

 

Samstags 20/47 – Das wird schön – Skilled Crafts

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Eigentlich hatte ich ja Lust, heute die Samichlaustasse auszupacken, weil der Frost auf den Wiesen zum ersten Mal unausweichlich an den Winter erinnert. Ich hab die Idee auf nächste Woche verschoben. Vielleicht kommt die Freude auf Weihnachten noch?

Heute also einen kleinen Blick auf unsere fast fertig eingebaute neue Treppe. Hach, ich freu mich so. Das wird schön! Noch ist Baustelle im Haus und ziemlich viel Staub in der Luft. Aber wir können schon hindernisfrei in den oberen Stock gehen, weil nur noch ein paar kleine Anpassungen fehlen. Einmal mehr bin ich voller Bewunderung für solides Handwerk. Siehe ich diese von ehemaligen Schülern verrichtet, bin ich richtig stolz. 🙂

It was time to get rid of the old stinky carpet, and because it was glued to the floor so tightly, I decided to get new stairs. I am so excited about the skilled craft. Carpentry is my favourite to watch. What joy to watch former students do beautiful work. 🙂

The stairs make a huge difference to the house. And the smell of oak and spruce is better than an expensive parfume to me. I’m also very pleased with the decisions I made regarding materials and shape.

The men have almost finished their work. I am glad we can use the stairs already. Earlier this weeks we had to pull the matress downstairs and sleep on the floor. What an adventure for our little cat.

In case you think the coffee cup looks a bit worried. It’s just because there is so much dust everywhere and someone has to clean it. Anyway, it wouldn’t make much sense today …

Verlinkt mit Andrea Karminrot

One or Two? – Eine wie zwei

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Diese Woche fühlte sich an wie zwei, aber endlich ist Feierarbend. Also Füsse hoch und eine heisse Schokolade zur Entspannung.

This has been a looooong week. I thought yesterday that this week is week two of nine … I was wrong. But finally the weekend has arrived! Therefore, feet up and hot chocolate for relaxation.

Am Montag Warm um die Nieren – Keeping Warm on Monday

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So gekleidet, gehe ich heute in die Schule.

Wickelschal um den Hals gegen den Durchzug im Schulzimmer.

Wollpullover in frischen Farben für heitere Stimmung.

Wärmendes Walkkleid, um die Nieren zu schützen.

Pinke Jeans, damit der Pullover passt,

und die langbeinigen Strümpfe für eine Extraportion Wärme an den Füssen.

 

Happy Monday!

Samstags 20 / 39 – Kühler Westwind – Cool and Stormy Days

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Der Kälteeinbruch nach dem Sommer trifft mich immer wie ein Holzhammer. Bämm! Es ist, als müsste ich das Leben neu erfinden. Welche Kleider? Welche Schuhe? Beim Lüften des Schulzimmers ungesunder Durchzug. Halstuch vergessen. Das Haus zu kühl, um gemütlich zu lesen oder einen Film zu gucken. Leicht feuchtlig.

Heute haben wir die Heizung angeworfen: Stecker einstecken, Schalter kippen, Feuer entfachen. Warten, bis die Umwältpumpe einschaltet. Derweil das Feuer knacken hören, die Strahlungswärme aufsaugen. … Jetzt sind auch die Radiatoren warm. Ich mache Kaffee und entspanne mich …

Der Westwind lässt die Nüsse prasseln. Ich gehe in den Finken und ohne Regenschutz nach draussen und habe mit klammen Fingern m Nu ein Becken mit den Köstlichkeiten gefüllt. Es hat noch mehr … Diese Ladung trocknet jetzt in der warmen Stube auf dem Chüschtli.

Kannst du das Spinneli sehen?

It’s cooled off a lot. The temperature dropp has got me, it’s hard for me to adjust to the unpleasant weather although I know that rains is much needed. I don’t know which clothes and shoes to wear, there is either too hot or to fresh air in my classroom (I forgot to wear a loop around my neck). The house feel moist.

It was time to start the central heating this morning and it makes quite a difference in my well-being. When the stove had gotten really hot, I made coffee. Fire is essental to me!

Hundreds of walnuts have fallen from the big tree the past two days. I went outside without raincoat and picked up a whole pastic bowl in now time. There are more … Can you spot the tiny spider in the photograph?

Verlinkt mit dem Samstgsplausch bei Andrea Karminrot.

Altweibersommer – Indian Summer

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Wunderschönes Wetter in den letzten Tagen. So könnte es ewig bleiben.

We’ve had wonderful weather for the last days and it isn’t going to change for quite some time.

Happy Weekend, my Dears!