Archiv der Kategorie: Favourite Things

Ausflug an den See – Amazing Sunset

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Ermatingen

Wir sechs Frauen nennen uns Kreativgruppe, weil das ernsthafter tönt also Hobbyclub. Zwar treffen wir uns regelmässig zum Handarbeiten (stricken, sticken, nähen, häkeln) und plaudern, aber wir beraten uns auch bei handarbeitstechnischen Problemen und allgemeinen Lebensfragen. Wir lernen voneinander und besuchen darüber hinaus ab und zu einen Kurs. Letztere machen sich im Testatheft sehr gut, denn der Vorgesetzte verlangt ja regelmässige Weiterbildung. Warum soll ich mir nicht die drei Tage intensives und vertieftes Patchworken von meiner Freundin eintragen lassen und umgekehrt?

Item, wir fanden es an der Zeit, auch einmal einen kleinen Ausflug zu machen. Wir trafen uns mittags in einem kleinen, aber feinen Restaurant am Untersee und gingen nach dem Kaffee eine Ausstellung im lokalen Museum besuchen.

HühnerinÖl

Es waren nicht die ausgestellten Objekte (ein paar Quilts der Amischen und Mennoniten) im wunderschönen Gewölbekeller und Salon im 2. Stock, die mein Herz erwärmten, sondern das Gebäude, das Haus Phönix, selbst. Gerne liessen wir uns ins Jahr 1900 zurückversetzen. Die Wohnung im ersten Stock ist sehr schön renoviert und mit liebevollen Details bestückt.

Have a seat, please!

Salon_2

Küche1900

Anschliessend war Zeit für Tee und Kuchen in einem anderen ebenso feinen und besonderen Lokal, das so einladend und gemütlich war, dass ich irgendwann festellte, dass ich zu müde zum Aufstehen war.

Bevor wir schliesslich wieder nach Hause fuhren, ging die Sonne unter, was dem Ausflug gleich noch das Tüpfchen aufs i setzte.

Kreativgruppe

The view and the wonderful sunset came unexpectedly. We wanted to go home after a pleasant day with lunch, coffee, museum and afternoon tea, which was more than going out with friends and having a good time. Ermatingen is a village at lake Constance with many testamonies of the past. Actually, we wanted to visit an exhibitian ( some traditional Amish and Mennonite quilts) but came across even more beautiful things, like the building, Haus Phönix, itself. It was a timetravel into the last century, more precise to the year 1900. 

 

 

С Новым Годом – Ein gutes Neues Jahr – Best Wishes

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Nun weiss ich es: Weihnachtsfans sollten übers Neujahr nach Moskau reisen. Es ist einfach unglaublich weihnächtlich schön hier, und dabei hat es aussergewöhnlich nicht einmal Schnee.

This is Christmas Wonderland! If you are a Christmas fan, you should go to Moscow for the New Year.

Hunderttausende von Lämpchen erhellen die Stadt am Abend.

There are hundreds of sparkling Christmas trees.

Euch allen einen guten Rutsch.

All the best for the New Year.

С Новым Годом.

Give and Take – Wärmekatze

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Wärmekatze

Wer hält hier wen warm? Sie mich oder ich sie?

Give and take.

No, I don’t need a hot-water bottle as long as I can cuddle our cat Lola. I’m amazed that she likes to be squeezed und tucked under my arm.

Our heating system had the hiccups and didn’t work at all. I was a bit nervous due to the fact that Christmas is just around the corner. But Iceman can sit for two hours in icy water, I can stand at least a cool house for a day or two. He is inspiring, indeed. 

Gestern habe ich vom Iceman geschrieben, der mich zwar inspiriert, aber nicht animiert, zwei Stunden in der Kälte zu sitzen. Jetzt, da unsere Heizung wieder funktioniert, fühle ich mich bedeutend besser als noch heute Morgen. Trotzdem ist eine Wärmekatze etwas Wunderbares.

 

Sonntags auf der Ofenbank – Wood Stove: warm and happy

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Sonntags bei Sonnenschein

Sunshine, warmth from the wood stove, knitting socks, sewing a third fur hat, coffee.

The cat likes it too.

grüne Weihnachtssocken auf den Nadeln

Fellmütze zum Dritten (ohne Ohrklappen)

Kaffee

auf der Ofenbank,

SchwarzeKatze

auf dem Sofa.

Sie findet es auch schön.

Mehr von den Katzen gibt es hier. Miau!

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Soulsister.

Tuesday’s Picture: Erntezeit

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Heute Apfelringli.

Die Äpfel vom Baum.

Das Brett vom Möhl.

Erntezeit.

Harvest time.

Apples from the tree behind the house.

 

 

Matryoshka – Mütterchen – Матрёшка

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Matrjoschka_1

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Hahaha!

Zur Zeit ist eigentlich nur Arbeit, und weil ich danach müde bin, wenn ich endlich nach Hause komme, gibt es fast kein Vergnügen mehr. Aber die Liste ist abgetragen, wie man sieht, also los! Ein paar Stiche am Morgen, ein paar Stiche am Abend. Zum Glück sind die Matrjoschkas aus Filz schnell genäht.

Mittlerweile habe ich zwei Püppchen genäht und zwei zugeschnitten, so dass ich jetzt erst mal ein neues Schnittmuster zeichnen muss. Wer weiss, vielleicht gibt es noch mehr davon.

I had made two matryoshkas a while ago, but felt I had to sew two more. They are supposed to be a Christmas presents for a friend. There had to be done some chores until I allowed myself to sew these two lovelies. Some stitches in the morning, some in the evening. I’m happy that it doesn’t take much to cut, sew and finish a matryoshka once the pattern is ready and felt by hand. The box with the threads isn’t far away either. 

Matrjoschka_2

Bei beiden fehlt noch das eine oder andere: ein paar Zierstiche an der Schürze zum Beispiel, ein Knopf am Kopftuch.

The two little felt dolls aren’t finished yet although the one on the left looks happy already. 

Matryoshka

Voilà! Sie sind zum Verschenken parat.

I’m keeping them for a while until I will let them go on their journey. 

Matrjoschka

 

Das liebste Lieblingshemd – My All-Time Favourite

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Hemdflicken

Es gibt Dinge, da bin ich froh, wenn sie endlich kaputt gehen. Dieses Buttergeschirr von WMF, das nicht für Schweizer Butter gemacht ist zum Beispiel. Obowhl es schweineteuer gewesen war, weinte ich ihm keine Träne nach. Froh wäre ich auch, wenn das Paar Socken in diesem unmöglichen Blau endlich so viele dünne Stellen hätte, dass ich es ohne schlechtes Gewissen wegwerfen könnte.

This is may all-time favourite shirt. I got it from my youngest son. When I noticed the sleeves were torn and holey, I felt that a bit of special care was due rather than throwing it in the bin. I couldn’t bear the thought of never wearing this shirt again.

There are, I admit it, a few things I would happily throw away and I can’t wait for the moment when for example, these ugly blue socks of mine are too thin to be worn any longer. I remember the dish I once broke accidentially. The dish was from Germany and hadn’t the right shape for Swiss buttter. I really felt relieved when it broke.

Gut not the shirt. So I mended it. It took me 30 minutes. Can’t wait to wear it again.

🙂

It is perfect when the weather turns a bit cooler in summer. It’s like a light jacket, but very soft. It’s cosy and full of memories, as I was wearing it while travelling in Canada and Australia, when I went to Rome and hiked onto Säntis. 

Aber es gibt Sachen, von denen ich mich einfach (noch) nicht verabschieden kann. Immer wieder investiere ich ein bisschen Zeit, um ihr Leben zu verlängern. Genau wie bei diesem absoluten Lieblingshemd. Ich war entsetzt, als ich sah, dass es an den Ellbogen so dünn geworden war, dass der linke Ärmel gar ein Loch hatte. Echt, ein viereckiges Stück Stoff von zwei auf zwei Zentimeter fehlte. Der rechte Ärmel hatte einen Riss.

Hemdflicken_2

Ab in den Kleidersack? Der Gedanke machte mich richtig traurig. Dieses Hemd ist einfach perfekt. Zudem hat es mich schon dreimal auf den Säntis, einmal nach Rom, einmal nach Kanada und Australien begleitet. Da stecken zu viele Erinnerungen drin.

Es dauerte etwa 30 Minuten, bis die Flicken zugeschnitten, aufgeklebt und festgenäht waren. Wenn sich das nicht gelohnt hat! 🙂 Mit der Restwärme des Bügeleisens habe ich das Hemd gleich noch gebügelt.

Zudem läuft ja immer noch Slow Fashion Season 2019.

Drei Monate lang keine neuen Kleider.

Easy!