Archiv der Kategorie: Favourite Things

One or Two? – Eine wie zwei

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Diese Woche fühlte sich an wie zwei, aber endlich ist Feierarbend. Also Füsse hoch und eine heisse Schokolade zur Entspannung.

This has been a looooong week. I thought yesterday that this week is week two of nine … I was wrong. But finally the weekend has arrived! Therefore, feet up and hot chocolate for relaxation.

Am Montag Warm um die Nieren – Keeping Worm on Monday

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So gekleidet, gehe ich heute in die Schule.

Wickelschal um den Hals gegen den Durchzug im Schulzimmer.

Wollpullover in frischen Farben für heitere Stimmung.

Wärmendes Walkkleid, um die Nieren zu schützen.

Pinke Jeans, damit der Pullover passt,

und die langbeinigen Strümpfe für eine Extraportion Wärme an den Füssen.

 

Happy Monday!

Samstags 39/20 – Kühler Westwind – Cool and Stormy Days

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Der Kälteeinbruch nach dem Sommer trifft mich immer wie ein Holzhammer. Bämm! Es ist, als müsste ich das Leben neu erfinden. Welche Kleider? Welche Schuhe? Beim Lüften des Schulzimmers ungesunder Durchzug. Halstuch vergessen. Das Haus zu kühl, um gemütlich zu lesen oder einen Film zu gucken. Leicht feuchtlig.

Heute haben wir die Heizung angeworfen: Stecker einstecken, Schalter kippen, Feuer entfachen. Warten, bis die Umwältpumpe einschaltet. Derweil das Feuer knacken hören, die Strahlungswärme aufsaugen. … Jetzt sind auch die Radiatoren warm. Ich mache Kaffee und entspanne mich …

Der Westwind lässt die Nüsse prasseln. Ich gehe in den Finken und ohne Regenschutz nach draussen und habe mit klammen Fingern m Nu ein Becken mit den Köstlichkeiten gefüllt. Es hat noch mehr … Diese Ladung trocknet jetzt in der warmen Stube auf dem Chüschtli.

Kannst du das Spinneli sehen?

It’s cooled off a lot. The temperature dropp has got me, it’s hard for me to adjust to the unpleasant weather although I know that rains is much needed. I don’t know which clothes and shoes to wear, there is either too hot or to fresh air in my classroom (I forgot to wear a loop around my neck). The house feel moist.

It was time to start the central heating this morning and it makes quite a difference in my well-being. When the stove had gotten really hot, I made coffee. Fire is essental to me!

Hundreds of walnuts have fallen from the big tree the past two days. I went outside without raincoat and picked up a whole pastic bowl in now time. There are more … Can you spot the tiny spider in the photograph?

Verlinkt mit dem Samstgsplausch bei Andrea Karminrot.

Altweibersommer – Indian Summer

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Wunderschönes Wetter in den letzten Tagen. So könnte es ewig bleiben.

We’ve had wonderful weather for the last days and it isn’t going to change for quite some time.

Happy Weekend, my Dears!

Samstags 20/29 – Ernte – Harvest

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Ernte19.Juli

Zwei Wochen Ferien sind rum. Ich nutze sie vor allem, um Liegengebliebenes zu erledigen und vorausschauend Neues anzupacken. Dazwischen gibt es immer wieder Pausen. Mindestens einmal pro Tag überfällt mich eine spontane Idee, dich ich sofort umsetzen kann. Das ist das Schöne an Ferien.

Dieses Jahr bleiben wir zu Hause, auch wenn reisen grundsätzlich wieder erlaubt ist und Grenzen geöffnet wurden. Ich sage: Maske nein danke! Du musst wegen mir keine Maske tragen. Es ist nämlich absolut sinnlos, sich einen Stofflappen vors Gesicht zu binden, weil die superkleinen Viren ungehindert mit dem Luftstrom durch die Webware dringen, die innert kürzester Zeit sowieso versifft und warm eine Brutstäte für Bakterien wird.

Jede Woche unternehmen wir trotzdem etwas Besonders und so fuhren wir gestern für einen Übernachtbesuch in den Schwarzwald. Wir wurden von unseren Gastgebern im mit viel Herzblut hergerichteten, wunderschönen Haus herzlich willkommen geheissen. Die Zeit mit bereichernden Gesprächen verging wie im Flug. Das Essen war leckerst. Der kleine Nachtspaziergang durch das Städtchen animierte uns, bei Tageslicht die Gleiche Runde in umgekehrter Richtung nocheinmal zu machen. Es war einfach nur schön, ein Erlebnis, das für immer in Erinnerung bleibt.

Wieder zu Hause durfte ich gleich ernten: die ersten zwei Zucchetti dieser Gartensaison und vier frischgelegte Eier.

Summer break is not really remarkable this year as we are staying at home. Howerver, I plan a special event each week. Therefore we went to the Black Forest for a one-night visit. We had a wonderful time with a lot of talking, very good food in a beautiful house. The Black Forest is one and a half hour away from where we live. I wonder why it hast taken so long to see such a lovely place. It has made our summer break remarkable after all.

🙂

Home again I’m filled with new energy to take on what the future will bring on. First of all, there are the first zucchini and four eggs. Thank you, Andrea and Hajo. We had a wonderful time.

 

Jetzt aber ab zum Samstagsplausch bei Andrea in Berlin, zu dem ich mich ein bisschen später als üblich geselle.

Ich mag … – Fotoreise 3/52 – do not distrub

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versteckt

Es schien mir schon länger, da tue sich was im Blätterwerk unserer Rebe. Ich guckte von unten, konnte aber nebst immer üppigerem Laub nicht viel mehr sehen als die dicken Stängel der Pflanze an der Hauswand. Ich entschloss mich zu einem Perspektivenwechsel.

For days now I’ve been watching a grey-brown bird sitting under the willow tree on the fence, moving up and down its tail. When ever I got too close to the window, it felw into the trees. Sometimes I would see it disappear behind the leaves of the vine on the wall. This morning, I took a closer look, but couldn’t see much. Maybe I should change my perspective?

Vögelchen

Vom Schlafzimmerfenster aus hob ich zwei drei Blätter an und …. schau, schau, wie herzig! Da liegen kleine Vögelchen im Nest, versteckt vor neugierigen Blicken. Meistens jedenfalls. 🙂

I went into the bedroom, opened the window we almost never open and looked down. What a surprise! There are these tiny birds in a beautiful nest close to the house wall and perfectly hidden. Do not disturb!

 

 

Verlinkt mit

Sonntagsglück

Fotoreise bei Martin im Blogzimmer

Martin sammelt heute für die Fotoreise 52 Bilder zum Thema „ich mag“, wenn man schön der Reihe nach geht. Ich mag Vögel seit mich mein Lehrer in der 3. Klasse der Primarschule mit dem Vogelvirus angesteckt hat.

Ich mag ja auch Corona. Seit dem aktuellen Wahnsinn noch viel mehr.

😉

The Extinction of The Birds – Die Vogelwelt stirbt still und leise

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Wiedehopf

So ein hübscher Vogel. Ich kenne ihn nur vom Tiermemory, das wir als Kinder gespielt haben. In der Schweiz ist er fast ausgestorben; der Wiedehopf. Den Prospekt für mehr Voglediversität möchte ich euch nicht vorenthalten. Auch nicht das Lied „Die Vogelhochzeit“. Am besten hat mir immer die Strophe mit der Eule und ihrem Geheule gefallen. 😉

Der Wiedehopf, der Wiedehopf / der bringt der Braut nen Blumentopf.

Fidirallalla, fidirallalla, fidirallallallalla.

Birds disappear quietly if we don’t pay attention and don’t take care of them. That’s why I have supported Vogelwarte Sempach for years. I love birds. I’ve always loved how they look and listening to their songs. I’ve known the hoopoe my whole life but have never seen one in real. When I got this prochure last week I had to share it with you. 

Wiedehopf_13

13 Wiedehopfe (oder heisst es Wiedehöpfe?) und zwei Jungvögel leben im Wald.

13 hoopoes and two little ones live in the forest.

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Aber ohne die nötige Achtsamkeit sind es jetzt nur noch 12 erwachsene Vögel und ihre Jungtiere. Ups! Einer fehlt schon. Wo ist er hin?

We have to be thoughtful otherwise this endangered spieces won’t survive. Ups! One of the hoopoes is already missing. Where is it?

Lebhafte Erinnerungen – Childhood Memories

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We spent a few days in the south of Switzerland. I found out that we were actually very close to a place I was when I was 11 years old. I’ve always wondered whether the old building would be still there, lived in even.

1973 verbrachten wir mit dem Blauring im Herbst zwei Wochen im Tessin, an die ich noch lebhafte Erinnerungen habe. Nun da wir, wie ich während dem Aufenthalt herausfand, drei Tage ganz in der Nähe – zu Fuss knapp 15 Minuten – verbrachten, wollte ich nachsehen, ob das alte Gemäuer unserer damaligen Unterkunft überhaupt noch steht.

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We spent two weeks in the woods of Ascona in fall 1973, playing games, gathering chestnuts, frying them on the open fire, singing, hiking, running up these stairs …

Das Gebäude ist ein altes Kloster, das bis 1954 als Kaplanei und dann als Ferienlagerhaus genützt. Die Kirche ist immer noch ein Wallfahrtsort.

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It’s an old monastary, and after the last priest was gone, it has been used as a hostel since 1954. The church is still a place of pilgrimage.

In Erinnerung sind mir die dicken Steinmauern, die Kälte im Innern des Gebäudes, der grosse Aufenhaltsraum mit Cheminée und die baufällige Kirche geblieben. Wir haben auf dem Platz gespielt, sind Wandern gegangen, haben gesungen, Marroni gesucht und auf dem offenen Feuer gebraten. Unvergessen ist auch die Schifffahrt auf dem Lago Maggiore bis hinunter auf die Isola Bella in Italien.

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Und ja, das Gebäude steht noch, schöner als in meiner Erinnerung.

And yes, the building is still there, more beautiful than in my memory.

🙂

Madonna della Fontana