Gold Medal – Erster Preis

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Putzfraueli.jpgThe cleaning lady consists of a bottle of dish soap, two clothes, two sponges and the two brushes.

 

Nie wieder, wer hat das nicht auch schon gesagt? Jedenfalls schwöre ich, nie wieder mit Jugendlichen in ein Klassenlager zu fahren, die noch nie ein Klo, ein Lavabo und einen Spiegel geputzt hätten.

Sie bekamen den Auftrag, sich schlau zu machen, sprich Oma, Papa oder Youtube zu konsultieren und selbstverständlich zu Hause mindestens einmal das Badezimmer zu putzen. Das Gelernte soll in einem Tutorial zum Badezimmerputz aufgezeichnet werden. Ob Video, Fotoroman, Comic, Plakat, Broschüre oder Arbeitsblatt, alles ist möglich. Ich bin gespannt wie ein Fitzbogen. Für einmal winkt auch keine zeugnisrelevante Note, sondern ein Preis. Dafür wurde ich auch ein bisschen kreativ.

Was für ein Spass!

After the last cleaning operation with students after a week in a big house, I had enough. Never again would I go with students who didn’t know how to clean the bathroom. I disguised the learning process as a challenge which the students took on eagerly. Who would have thought?

They have to ask anybody, for example Papa, Granny or Youtube, how to do it, and than – of course – do it. There’s even a prize to win for the best tutorial about cleaning toilet, sink and mirror. Everthing is possible: comic, film, poster, booklet. Oh, I am so curious.

What fun!

Du hast übrigens richtig gesehen: Unser Badezimmer stammt aus den 70ger Jahren. 🙂

 

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Soulsister.

 

Samstags bodenständig – A Saturday in the Sticks

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ZapfenhonigVoll die Fichte – Holz und Zapfen. Dazu Kaffee.

Das Heute ist ein bisschen kürzer als üblich, denn um fünf Uhr schon beginnt ein Fest (das Geschenk ist noch nicht ganz fertig und ich habe nichts anzuziehen. Hilfe!). Ich habe deshalb eine Liste gemacht, um das wirklich Wichtige (Futter für die Hühner, Lektüre für die nächsten Tage, Wäsche aufhängen, eine Abholung für den Unterricht am Montag) nicht zu vergessen …

Das Leben ist im moment grad ein bitzeli anstrengend, was ich auch auf die Frühlingsmüdigkeit schiebe. Aber ehrlich, so eine Woche in den Bergen mit Jugendlichen bringt dich ganz schon aus dem Tramp. Einerseits bedeutet es nämlich eine Woche lang jede Nacht zu wenig Schlaf. Zweitens ist die Dauerpräsenz nicht zu unterschätzen. Auch muss ich an dieser Stelle auf den Lärmpegel hinweisen, der, wen wundert’s?, vor allem während der Mahlzeiten und dem abendlichen Spiel über gesundheitlich tolerierbaren Werten liegt. Aber ich will nicht jammern. Ich finde es wertvoll, mit Jungendlichen eine Woche Leben zu teilen, und Schule ist ja nicht unbedingt das Leben.

ZapfenDas Ausgangsmaterial: frische Tannzapfen.

Du kommst dann am Ende der Woche müde bis ins Gebein nach Hause, um festzustellen, dass du erst mal Arbeit nachholen musst, bis alles wieder so ist, wie du möchtest: ein bisschen was im Kühlschrank und in der Gemüseschublade, die Wäsche gewaschen, die Sturmschäden im Garten behoben, die Hühner gestreichelt. Du denkst auch, dass nach einer Woche im Schlafsack frisches Bettzeug ein Muss ist und kämpfst mit der Matratze und der übergrossen Bettecke und generierst grad nochmals Wäsche zum Waschen, Aufhängen, Zusammenfalten und Versorgen.

Zapfenhonig1.jpgDie Tannzapfen werden eine halbe Stunde im Wasser gekocht.

Auch in der Schule musst du erst mal wieder ankommen. Nebst dem Verräumen des Lagermaterials läuft der Unterricht. Hast du endlich wieder alles im Griff, stellst du fest, dass in drei kurzen Wochen schon wieder Frühlingsferien sind und du noch kaum Prüfungsnoten hast, obwohl du dir ja so vorgenommen hast, dieses Jahr mit einem Polster ins letzte Quartal zu steigen, weil die Zeit nach den Frühlingsferien immer wie im Flug vergeht.

Trotzdem: Ich habe keine Korrekturarbeiten mit nach Hause genommen. Denn immer, wenn man schon einen Siech voll Arbeit hat, kommt noch mehr: In der Scheune liegen vier Ster Holz. Zum Glück schön am Trockenen. Es eilt nicht …

Zurück zur Liste: Ich lasse mir noch ein einhalb Stündchen, bevor ich mich ihr zuwende. Erst mal mache ich jetzt Zapfenhonig, womit das Rätsel von gestern gelöst wäre. Das Rezept (es gibt da noch andere Leckerbissen zum Ausprobieren) schlägt übrigens Kiefernzapfen vor, aber im Moment sind Fichtenzapfen im Überangebot (Wann hört denn endlich dieser verstörnede Sturmwind auf?). In meiner Küche riecht es wie in einer russischen Banja. Dazu der Geruch nach frischem Holz in der Scheue. Leute, es geht sehr bodenständig zu und her in Oberheimen.

Macht’s euch nett!

Zapfenhonig2.jpgDie ausgekochten Zapfen färben das Wasser dunkelbraun. Das Ganze kommt jetzt eine Nacht lang zugedeckt in die Kühle.

Oh, I’m so tired. I had so much energy through the whole winter. But finally, the class camp with the bunch of youth, the stormy nights, the rain, and life itself have knocked me down. After the classcamp I had to catch up with a lot of chores in school and at home. Yesterday, I felt on top of things. I was wrong: there is another long list for today. What should I do?

I decided it was time to do something special and deal with the hard stuff later. Therefore – first thing in the morning – some cones (the recipe says pine cones) are cooking on the stove as I’m making  fir cone honey. The fragrance is wonderful. To make being at home even better, there is a load of wood logs in the barn that smells also of an undisturbed life in a peaceful place. Yes, I really love living in the sticks. 🙂

Now I’d better be going. There is a lot to do.

Have a nice weekend!

 

Verlinkt mit Samstagsplausch.

 

 

 

Stormy Days – Ein Sturm hat sein Gutes

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Zapfen

Zu tausenden liegen Tannzapfen auf dem Waldboden. Normalerweise sammle ich sie zum Anfeuern. Aber mit diesen Kerlis habe ich etwas ganz anderes vor. Erratet ihr, was? Oh, ich bin ganz aufgeregt, ob das Experiment auch klappt.

🙂

It has been really stormy for the last days. Therefore I went pine cone hunting. I normally use them as starters for the fire in our stove. But not these here. Would you like to guess what I am making with them? Can’t wait to start the experiment.

Happy Friday Evening!

 

Dann näh ich halt – Time for Sewing – I Once Belonged to Werner

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Hosenzuschneiden

Ich habe nie behauptet, ein Leben ohne Internet würde funktionieren. Zu viele läuft nicht: Telefon, online-banking, Nachschlagen, wann das Museum geöffnet hat, sich auf Blogs austauschen, die Familienfeier organisieren.

Ich habe auch nie behauptet, ich würde das Internet ausschalten (Richtig formuliert: die Verbindung zum Internet kappen, denn das Internet ist immer da). In der Schule läuft ja alles wie gewohnt, wie ihr seht. Das Wochenende war allerdings bis auf eine halbe Stunde Internet frei, wodurch viel Zeit zum Nähen blieb. Aber ehrlich gesagt, ich habe das Bloggen vermisst. So kommt der Blogpost eben erst heute über die Verbindung „Hörnli Mitarbeiter“ in die weite Welt hinaus. 🙂

A wifi free weekend doesn’t mean I cut the internet totally. We, my husband and I agreed on a wifi free time and a life without sim-card at home, too. You know, in Switzerland you have to pay for television even if you don’t have one and never watch any programme. Just because you can due to internet and smart phone. If you didn’t have a smart phone nor internet access in your home, you wouldn’t have to pay. So that’s the point of getting rid of both. There is access to the internet at school though. On the weekend I couldn’t blog, read nor comment on blogs, and I missed it. However, I found time to sew.

HoseZähneschneiden.jpg

I’ve found it’s time for my grand child to wear a pair of these jeans.

Ich finde es an der Zeit, dass auch meine Enkelin eine solche Jeans bekommt. Die ersten zwei Paar habe ich vor etwa 30 Jahren für meine Söhne genäht, weil ich die Hosen lustig fand aber viel zu teuer. 🙂 Später einen Neffen damit beglückt, ein Paar Monsterli oder Clownjeans verkauft und jetzt also das vierte Paar zusammengebastelt. Aus einer unpassenden Jeans meines Nachbarn Werner und ein paar Resten.

Hoselatzannähen.jpg

 

Hosefertig

Ein Glück, dass man unter den bunten Knöpfen die hässlichen Knopflöcher nicht sieht. Obwohl meine super grossartige Bernina Nähmaschine zig verschiedene Knopflochprogramm hat, braucht’s gewisse Nähkenntnisse. Meine scheinen hier zu fehlen.

The button holes turned out very ugly. I’m happy that they are fully covered by the buttons. I need some training obviously. 

Hoseknöpfe

Und hier geht’s zum anderen Monster.

🙂

 

Samstags offline – No WiFi for a While

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Es ist, wie sich nach kurzer Zeit herausgestellt hat, gar nicht so einfach, den Internetzugang zu kappen. Dass Mensch in seinen Gewohnheiten festgefahren ist, wird offensichtlich. Aber das ist nicht die grösste Herausforderung. Vieles in unserem Alltag ist so eingerichtet, dass wir es online erledigen: das Wörterbuch, die Bankgeschäfte, Briefkontakte, der Terminkalender, um nur ein paar zu nennen.

Klar, bei der Arbeit „läuft das Internet“. Nur bin ich da jeweils so beschäftigt, dass keine Zeit dafür blieb. Und als der Arbeitstag schliesslich zu Ende war, zog es mich nach Hause. Den laptop hab ich in der Schule gelassen, um die Hürde zu erhöhen, schwach zu werden und zu schummeln.

Heute Morgen frage ich mich nun, ob mir gestern noch jemand ein Mail geschrieben hat, ob am Dienstag ein Konvent stattfindet und wann die Sitzung zur Besprechung der neuen Gemeindebesprechung stattfinden wird.

Mein Mann und ich haben uns nun auf ein kleines „Fenster“ am Samstagmorgen geeinigt, so dass er seine Französisch Vokabeln abgleichen und ich euch, den Frauen von der Samstagsrunde, Hallo sagen kann.

We have cut the wifi for a while, but it’s an experiment that proofs to be more tricky than expected. It seems life depends on the internet connection: e-banking, telephone, calendar, social contacts by e-mail and work related duties.

We, my husband and I, agreed on a small window today, him synchronising hisbFrench vocabulary, me saying hello on the blog.

I left my laptop at work to enforce the obstacles of getting weak and cheat. 😊

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Karminrot.

National Flowers Third Collection – Blumen zum Geburtstag

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BlumenCollage3

Heute schenke ich mir Blumen zum Geburtstag.

Irland: Fuchsia, Frankreich: Lilie, Südafrika: Protea, Pakistan: Jasmin, Armenien: Traubenhyazinthe, Neuseeland: Kowhai, Kanada: Bunchberry, Hartriegel, Vietnam: Lotus, Bulgarien: Rose

Another bunch of flowers on the occasion of my birthday.

Ireland: fuchsia, France: lily, South Africa: protea, Pakistan: jasmine, Armenia: grape hiacinth, New Zealand: Kowhai, Canada: Bunchberry, Vietnam; lotus, Bulgaria: Rose.

🙂

 

1. Blumenstrauss, First Collection

2. Blumenstrauss, Second Collection

Verlinkt mit Sonntagsglück, weil die Blumen auch ein Zeichen von Frühling sind.

 

Blumen in aller Welt – National Flowers

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BlumenCollage2

Da ich an den Nationalblumen Gefallen gefunden habe, kommt hier eine zweite Kollektion. Auch diesmal sollen wieder die Herkunftsländer meiner LeserInnen berücksichtigt werden.

Italien: Gänseblümchen, Belgien: Begonien, Vereinigtes Königkreich: Rose, Australien: Kängurublume, Österreich: Edelweiss, Niederlande: Tulpe, Brasilien: Laelia Purpurata, Guatemala: Inkablume, Finnland: Maiglöckchen, Japan: Chrysantheme.

Lass mich doch bitte wissen, was deine nationale oder regionale Blume ist.

Here is the second collection of national flowers. Obviously, a friend has shared a lovely thought with me. These are the flowers of the countries my dear readers come from.

Italy: daisy, Belgium: begonia, United Kingdom: rose, Australia: kangaroo paw, Austria: edelweiss (leontopodium alpinum) The Netherlands: tulip, Brazil: laelia purpurata, Guatemala: cantua buxiflolia, Finland: lily of the valey,  Japan: chrysanthemum

Please, let me know what your national or regional flower is.