Meine abwechslungsreiche Sommerlektüre – So Much Time to Read

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Sommerlektüre

Meinen G-Stapel für den Juli habe ich mit ein paar Büchern ergänzt, damit ich ganz sicher genug Lesestoff für die Sommerferien habe. Knapp die Hälfte habe ich schon gelesen. „Der kleine Wassermann“ gesellt sich nun zum „kleinen Gespenst“ und zur „kleinen Hexe“, alle drei Klassiker, die ich mir wieder beschafft habe.

Geht auch Konsalik als Klassiker durch? „Das gestohlene Glück“ ist mir jedenfalls mehr als 30 Jahre lang, fast 40, in Erinnerung geblieben. Ich freue mich auf ein Wiedersehen, -lesen.

Das wichtigste Buch in der Beige ist aber wohl Michail Gorbatschow: „Nehmt endlich Vernunft an“. Es ist ein engagierter Aufruf an die Politiker zum Frieden in Europa und der Welt. Gorbatschow ist damit nicht allein, aber in den Medien ist dafür einfach kein Platz. Dabei sollten wir Politiker an ihrem Einsatz für Frieden und Verständigung zwischen den Völkern messen.

I’ve read half of the pile already. I finished the two books by Debbie Macomber, which were a bit disappointing. But it might be the translation into German. On the other hand, „Weissglut“ was interesting and well written/translated. 

Have you noticed the small and plain book, the forth from top? It’s the call for peace in Europe and the world by Michail Gorbatschow. Although it doesn’t look very attractive, it’s the most important book of this pile. We should measure the politicians by their effort of settlement between nations and peace. 

Hoch hinauf und tief hinunter – High Up And a Long Way Down

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SäntisamMorgen

Bevor ich auf den Bergwanderweg einbog, machte ich ein Bild vom Berg. Man kann in drei Stunden oben sein. Oder man nimmt die Bergbahn. Ehrlich gesagt, ich werde immer lieber hinauf kraxeln und mit der Bahn hinunter fahren. Sowieso wollte ich am Samstag nicht auf den Säntis, sondern nur bis zur Tierwis, mein Lieblingsrestaurant im Alpstein. Unglaublich, dass man das da oben bauen überhaupt konnte.

If you look up to the mountains top, you wouldn’t believe to be able to climb up there  without a rope. At 9.50 I took this photograph before I started. I wanted to go to Tierwis, where my favourite restaurant is. Unbelievable that there is a house at all. 

Tierwies

Hinter der Tierwis sieht es noch recht freundlich aus. Eine schöne Alpwiese mit hunderten von Blumen. Aber der Schein trügt, es gibt sehr viele Steine und Felsbrocken, man muss sich den Weg suchen.

Thousands of stones and rocks, hundreds of flowers in this steep landscape. I had to look for the path carefully. It’s all about the view, isn’t it? I felt so grateful to be able to be here. 

Silberplatten

Von hier aus konnte ich ins Toggenburg hinunter schauen. Ich konnte mehrere Alphütten erkennen, nur wusste ich nicht genau, welche die Alp Grueben ist, wo mein Bruder einen Alpsommer verbringt.

I followed the official path and turned to the right. I wasn’t completely sure which hut would be the one my brother is spending the summer. 

SäntisKarte

Ich wollte dem eingezeichneten Bergwanderweg folgen und dann nach rechts zur Alp vordringen. So genau wusste ich nicht, wo die Hütte war, und also auch nicht, ob ich am Ziel angelangt sei. Aber immerhin war da ein Alphüttli. Es war niemand zu Hause.

Alphütte

Es würde zu meinem Bruder passen, eine aquarellierte Kuh (oder ist es eine Ziege?) als Namensschild anzubringen.

Yes, who else would have a cow (or is it a goat?) as a name tag on the front door. However, I still wasn’t convinced. 

Alphütte_2

Zuerst einmal betrat ich einen Stall, dahinter konnte ich einen Blick in die gute Stube werfen. Immerhin sah das verblichene Hemd so aus, als könnte es Felix gehören. Aber man weiss ja nicht, die Älpler tragen eventuell alle die gleiche Mode. Ich habe mich umgeschaut und war dann zu 99.9 Prozent sicher, am richtigen Ort angelangt zu sein.

I went inside only to find a dark room for materials like chain saw, fuel, a saddle (was there a horse once?) … and behind the old stable a tiny chamber, about 15 square metres big. There is a bed behind the door. The shirt on the chair looks like my brother’s … 

Alphütte_3

Der Wohnraum ist nicht mehr als 15 Quadratmeter gross, hinter der Tür ist gerade noch Platz fürs Bett. Für Gäste ist hier definitiv kein Platz.

Mungg

Auf dem Bänkli vor dem Hüttli habe ich Mittagspause gemacht, dann aber beschlossen, nach Unterwasser zu marschieren, weil ich dort das Postauto auf die Schwägalp zurück erwischen wollte. Es hat mir fast das Trommelfell zerschlagen, als ein Murmeltier seinen Kollegen zur Warnung pfiff. Seht ihr den Kerl? Er steht rechts hinter dem hinteren Büschel gelber Blumen auf einer Steinplatte.

My brother wasn’t around. Anyway, I ate my bread and drank some water, before I decided to go down to Unterwasser and catch the bus back to Schwägalp, where I had parked my car in the morning.

Can you see the groundhog? 

Mungg_2

Überhaupt, es ist sehr steinig und steil da oben. Man muss auf jeden Tritt Acht geben. Wäre auch zu blöd, sich in so unwirtlichem und einsamem Gebiet den Fuss zu vertreten. Insgesamt habe ich 800 Höhenmeter hinauf und 1200 hinunter gemacht. Ein zünftiger Muskelkater erinnert mich daran.

Here he is. There are rocks and rocks and more rocks. It took me quite some time until I was down on a gravel road. In total, I walked 800 metres up and 1200 metres down. I sure have sore muscles in my legs. 🙂 

RegulaSäntis

 

 

 

Jeden Tag häkeln – Every Day Crochet– Faire du crochet chaque jour

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Dreieck

I’m crocheting a bit every day, about three rows in order not to hurt my right elbow, my left shoulder. Sigh …. Monday and Tuesday I moved furniture, established a work place in school, got my car ready for next week’s adventure in Brienz. This was no good for my body, I’m afraid. So now I’m taking it easy. I have to! 

Jeden Tag nur drei Reihen, obwohl sie länger und länger werden. Ich muss nach dem Möbel Verschieben und Umräumen von Montag und Dienstag meinen rechten Ellbogen und meine linke Schulter schonen. Take it easy! ist mein Motto. Muss!

19.07.17Me

Yesterday afternoon, I felted a bit. It’s called a vegan sheep skin, because no animal had to die. It’s supposed to be chair cushion not a wig. Do you happen to know which sheep the curls come from?

Gestern Nachmittag haben wir gemütlich gefilzt, ein veganes Schaffell, weil kein Tier sterben musste. Ich habe leider vergessen, von welcher Schafrasse die lustigen Löckli stammen. Vielleicht wisst ihr es? Nun, das gefilzte Ding ist rund und soll ein Sitzkissen sein und selbstverständlich keine Perücke.

Ich wünsch euch was!

Happy Thursday!

Glasperlenspiel – I’ve got Mail

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Glasperlen

I’ve got mail. Thank you, Lene.

Actually, I swapped my crocheted little fox with a lovely mouse bag which I’m going to show you later. The beads are a surprise gift. 

Glasperlenspiel am Stubenfenster. So schön! Eigentlich habe ich ja bei der Juli-Tauscherei ein Füchslein gegen ein Mäusetäschchen getauscht. Ich zeige es euch bei Gelegenheit auch noch. So mega herzig.

Herzlichen Dank, Lene.

 

Samstags auf Reisen – Travelling

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Aeroflot

Guten Morgen, meine Lieben! – Good Morning, my Dears! 

Nein, nein, ich bin nicht verreist. Schön brav bleibe ich zu Hause und hüte Haus und Hof. Aber mein Mann ist weit weg, verbringt einen Teil seines Bildungsurlaubs in Sibirien. Interessiert, was er da macht? Dann schaut doch hier auf seinem Blog, wo er von seinen Abendteuern erzählt. Ich kann mich kaum erinnern, dass ich mal für so lange Zeit alleine war. Noch vor den Kindern, 30 Jahre her.

Das Foto habe ich von der Zuschauerterrasse aus gemacht. Das Flugzeug, das Andreas nach Moskau bringen sollte, stand gleich unter mir.

I saw my husband off to Siberia yesterday. I even could take a photograph of the plain that brought him to Moscow safely. While he is there to study Russian, a part of Russia and its people, I’m staying home and watch house and farm, especially a sick cat and the three chicks

Airport

Nachdem mein Mann durch die Sicherheitskontrolle entschwunden war, traf ich eine Freundin, mit der ich vor zwei Jahren in Montreal bei der gleichen Gastfamilie war. Sie arbeitet auf dem Flughafen und hatte Pause. Ich habe ihr vom Roman „Airport“ erzählt, in dem man einiges über den Betrieb eines Flughafens erfährt, eingeschlossen den Kauf von WC-Papier. Die Geschichte ist natürlich schon ein bisschen verstaubt, denn es gab damals noch nicht einmal eine Sicherheitskontrolle. Lustigerweise fand ich die DVD der gleichnamigen Geschichte am Abend im Brockenhaus, was mir einen gemütlichen Filmabend bescherte.

When I’m on the airport, I always think about the novel „Airport“, because there you can read a lot about the logistics of an airport. After my husband had gone throught the safety check, I met a friend who works at the the airport in Zurich. I told her about the book. Istn’t this funny? I happened to find the DVD of the movie in the thrift store when I got home in the evening. The story is quite old-fashioned as there isn’t a safety check at all. Otherwise there wouldn’t be this lovely old lady, a stowaway. Füchsli

Heute geht nochmals jemand auf Reisen: Das Füchsli. Es reist – ein Jahr nach seiner Geburt –  nach Berlin, nur weiss ich nicht, ob mit Flugzeug oder Bahn. Die Tasse ist übrigens auch eine Neuanschaffung aus dem Brockenhaus.

I’m seeing someone else off today: This little fox. He is travelling to Berlin. However, I don’t know whether by plane or train. By the way, I found this lovely mug in the thrift store yesterday, too. 

Mehr vom Samstag gibt’s bei Andrea.