Samstags ohne Ende? – Ad Infinitum – Never Ending?

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adinfinitum

Vielleicht bin ich fertig mit dem Vorzeigestück. Vielleicht auch nicht. Ein Werk ohne Ende. Vielleicht. Vorerst werde ich das Material jedenfalls noch nicht wegräumen.

Diese zweite Ferienwoche war gefüllt mit alljährlich wiederkehrenden Arbeiten, für die ich eigentlich keine Zeit hatte, weil wir Besuch haben, der seinerseits wiederum zu allerlei freudigen Aktivitäten führte: Sieh obiges Stick- und Molaprojekt, Ausflüge in die Berge, Kunst- und Brockenhäuser. Heute habe ich jetzt erst einmal besuchsfrei, bis meine Enkelin fürs Wochenende eintrudelt. Noch eine Besucherin. 🙂

Am Montag zurück in die Schule? Sie war nie weiter weg.

Eine Freundin hat unverhofft ihren Mann verloren. Ist es nicht interessant, dass wir uns als junge Menschen gefragt haben: Wer wird zuerst heiraten? Wer bekommt als erste ein Kind? Nie habe ich mir auf dem Lebensweg diese Frage gestellt: Wer wird als erste Witwe? Jetzt wissen wir es. In meinem Freundeskreis sind besonders die Frauen aufgescheucht. Bis anhin haben doch vor allem unsere Eltern von verstorbenen Bekannten, von Beerdigungen erzählt. Es waren die Alten, die starben. Und jetzt sind schon wir dran. Es hat eben doch alles ein Ende. Wir wissen das, nur …

Ein Herz ist nicht gebrochen, es ist aus dem Rahmen gefallen. Das könnte doch die Geschichte hinter dem Stick- und Molabild sein.

Good Morning, dears!

I’m enjoying the empty house. Actually, we have a visitor who needs to taken care of because she doesn’t speak the language and she doesn’t drive a car. So my husband and I are quite busy besides all the work that should be done around the house before the winter comes. There won’t be much time when school starts again on Monday. I got up extra early the past days to cut the bushes, weed the flower garden, cleaned the gutter. I think (I decide) it is enough! 

A friend of mine lost her husband. This is funny. When we, the girl friends, were young, we used to wonder who will be the first to be married? Who will be the first who has a child? We never wondered who will the first to be a widow. Now we know. Only the our parents, the old people talked about funerals and mentioned that a friend, the husband of a friend had died. Now it’s us. There is an end. Of course we’ve known, but … 

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

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Die Wunderfaser vom Schaf – I love Wool

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„Würde eines Tages berichtet, daß eine Textilfaser entdeckt worden ist, die unter freiem Himmel mit geringem Energieverbrauch und ohne Abfallprodukte erzeugt werden kann, dazu noch in verschiedenen Farben und Längen, unser Interesse wäre sofort geweckt.Würde weiter bekannt, die Faser sei leicht zu veredeln, zu färben und mit anderen Fasern zu vermischen, sei giftfrei, hautfreundlich, elastisch, lärmdämmend, wärme- feuchtigkeitsausgleichend, schmutz- und wasserabstoßend, schwer entflammbar, leicht zu reinigen, knitterfrei, wiederverwendbar und hundertprozentig biologisch abbaubar – welchen Namen würde man dieser Faser geben ? Warscheinlich würde man von einer Wunderfaser sprechen . Und um so ein Wunder, ein viel zu wenig beachtetes Wunder handelt es sich bei der Wolle vom Schaf.“

Qelle: Schwedische Wollexperten Gustafsson und Waller

Mola Technique – Vorzeigen und Fertigstellen

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MOla

Zur Abwechslung mal ein bisschen Handnähen und Sticken. Mola Technik beinhaltet sowohl ausschneiden und die tiefere Schicht freilegen, als auch Applikation. Ich finde sowieso, alles ist erlaubt.

Do you know Mola technique? It’s from Panama. I like these traditionally colourful sewn pictures very much. Years ago I did some Mola work and have had it my studio since. Our visitor wanted to try out this technique. So I thought it was the right time to do a little project as well. That has turned out to be a bit bigger than small. 🙂

Was als Stück zum Vorzeigen anfing, ist schon bald ein fertiges Werk.

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Noch fehlen das vierte Stück der Umrandung und ein paar Stiche. Aber vielleicht kommt es dann nochmals ganz anders. Wer weiss, vielleicht kann ich morgen damit aufwarten.

It isn’t finished yet. Hopefully, I can find the time to add the forth part of the frame and do a few more stitches. I’m looking for some beige fabric as soon as I press the „publish“ button. 

 

 

Lazy Morning – So beginnt der Morgen gemütlich

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I’m in no hurry this morning. The fire is crackling, a coffee and a book. The cat hasn’t found her place to rest yet … It’s still dark outside. Later I’m working in the garden.

Wir gehen es heute langsam an. Ein Kaffee, ein Buch. Draussen noch dunkel. Später wüte ich für eine zweite Etappe im Garten.

Übrigens kommt das Lesevergnügen aus dem Brockenhaus. Die Buchempfehlung „Christopher Ross“ stammt von einem ehemaligen Schüler.

Alltagsbanalitäten – Banalities of Daily Life

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Nüsse

Ein Herbstmorgen wie im Sommer, ausser dass die Sonne später aufgeht. Ich nütze meinen Schwung für alltägliche Banalitäten, die mich gerade ungeheuer zufrieden machen.

Zum Beispiel klemmt jetzt die Tür zum Stall nicht mehr, nachdem sie achteinhalb Jahre beim Schliessen und Öffnen über den Betonboden gekratzt ist. Es hat mich sieben Minuten Grosse-Unterlagsscheiben-suchen, und eine Minute Türe-aus-der-Angel-Heben und wieder Einsetzen gekostet.

Der Stall ist gewischt, ebenso das Tenn.

Darüberhinaus hat der kleine Wischbesen einen definitiven Platz an einem dicken Nagel, extra tief eingeschlagen, gefunden.

Ach ja, dazwischen immer wieder Nüsse auflesen. Die bereits gesammelten stelle ich jeden Morgen in die Sonne und nehme sie am Abend wieder an den Schärmen.

Schön, dass Ferien sind. So einiges, was liegen geblieben ist, kann erledigt werden.

Der Mann einer Freundin ist unverhofft verstorben. Das lässt mich Alltagsbanalitäten in anderem Licht erscheinen.

Finally, I find the time to do things I should have done a long time ago. Little chores that seem to be too banal to be done in busy times. But now is the time of all times: After more than eigth years I managed to lift a door that had been scratching the floor. It took less than 10 minutes but makes me happy as if someone had worked for me a whole day. 🙂 

I pick up nuts every time I walk by the tree, which is about 20 times a day. So many nuts! I dream about sitting on the kitchen table during dark winter evenings and cracking two or three while having a cup of tea. Candle light would be nice, too. 🙂 

Fall break is the time to get things done before winter. 

The husband of a friend died. This makes me think about banalities of the daily life differently.

Samstags in Mailand aufwachen – Woken by the first plane

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Capucino in Bergamo

Wer würde vermuten, dass es des Nachts in Mailand so ruhig ist? Aber um 6.45 hat uns das erste Flugzeug mit Zielflughafen Linate aus den Federn geschüttelt.

Letzte Woche machten wir eine kleine Reise. Zuerst gings durch die Zentralschweiz ins Berner Oberland. Dann durch den Lötschberg ins Wallis. Danach über den Simplon nach Italien und weiter nach Genua. Von dort machten wir einen Abstecher nach Bergamo, wo es unter den Kastanienbäumen kräftig nach Herbst riecht, auch wenn die Temperaturen eher sommerlich sind. Am späten Nachmittag standen wir schon vor dem Mailänder Dom. Es ist keine gute Idde, ein Sackmesser dabei zu haben, wenn man den Dom von innen sehen möchte. Dafür wurden wir mit einem schönen Spaziergang durchs Castello, den Park, entland des Kanals entschädigt. Wir kamen auch in den Genuss der Metro.

Hallooooooo in Brienz, Berner Oberland.

Heute fahren wir über den Gotthard an der Teufelsbrücke und dem Suwarow Denkmal vorbei mit einem Halt bei der Tellsplatte nach Hause zurück. Aber erst mal Espresso.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

We made a little trip to Genova, Italy last week. We saw the Swiss mountains, crossed the Alps. Actually we found summer in Italy. Thursday was very rainy but still warm.

We had a nice time.

Yesterday we reached Milano, the metropole of fashion. I’ve never been in this North Italian city except for Milano Centrale, the main station. Therefore, I was very impressed by the splendor of the Dome. Don’t bring your Swiss army knife with you if you would like to go inside.

Il duomo di Milano. At least a part of the front.

Grüsse aus den Bergen – A Quick Hello

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Bevor wir im Berg verschwinden ….

… ein letzter Gruss.

Bald sind wir im Wallis. Jetzt nur noch auf den Eisenbahnwagen hoppsen und los gehts. Ich melde mich, wenn wir auf der anderen Seite ankommen.