Raus aus der Küche – Banned From the Kitchen

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Mikroplastik im Wasser kommt von verschiedenen Quellen. Putzschwämme, Abwaschbesen und Spüllappen aus synthetischen Materialien sind eine davon. Vielleicht nur eine kleine, aber ich verbanne Plastik trotzdem aus meiner Küche und verwende statt dessen Abwaschbesen aus natürlichem Material und Baumwolllappen. Eigentlich wie früher, als es noch keine Mitrkfaser gab …

Meine neuen Spültücher sind aus ausrangierten Frottéetüchern geschnitten und an den Kanten – falls nötig – mit der Overlockmaschine versäubert. Zickzack geht bestimmt auch. So oder so sind sie so viel schneller gefertigt als gestrickte.

Spüllappen

There are currently wo classifications of microplastics. Primary microplastics are any plastic fragments or particles that are already 0,1 µm – 5 mm in size before entering the environment, for example micro fibres from clothing.

I thought it was time to ban this kind of plastic from my kitchen,  and use brushes with natural bristles and cotton clothes. When I sewed the make-up pads a while ago, there was half a towel left, enough material to sew a few clothes. Actually, it’s like the old times … Besides, sewing is much quicker than knitting. 

Und weil im ein Spüllappen im Sommer ja nach einem halben Tag schon unangenehm stinkt, habe ich grad acht Stück genäht.

Slow Fashion Season 2019

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Die pinken Söckli sind fertig geworden, so dass ich gestern Abend Rund High Heels tragen üben konnte, etwa 100 Meter, dann schmerzte meine Hüfte und ich musste mich setzen. Ich stelle mir vor, dass ich in diesem Schuhwerk gerade mal in den Saal stöckeln werde, bevor ich sie abstreife. On verra!

Es mag Menschen geben, die finden, dass ich viel zu viel Aufwand betreibe für etwas, das schliesslich nichts weiter als ein Gag ist. Aber das ist mir egal. Der Spass hat nicht viel gekostet und macht im Verhältnis dazu enorm viel Freude.

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Die gemütlichen Strickstunden dienen der Entspannung, ich zähle sie nicht. Ich finde es auch erhellend, Dinge selber zu machen, weil mir das aufzeigt, dass gekaufte Textilien nur deshab so billig sind, weil ganz viele Menschen und die Umwelt auf der Strecke bleiben, damit wir unsere Schnäppchen machen können. Wieviel kostet ein Paar Socken? Dieser Preis deckt nicht mal die Materialkosten.

Schliesslich war Baumwolle ganz am Anfang ein Samenkorn, dann eine Pflanze, dann ein Knäuel Fasern, ein Grossballen, ein Vliles, ein Garn, ein Zwirn, ein Gewirk, bis daraus eine Socke wurde, die per Schiff ins Warenlager, über den Zwischenhändler in den Laden, ins Gestell, in meinen Einkaufskorb, durch die Kasse, zu mir nach Hause und dann an den Fuss gekommen ist. Zwei Franken 75 Rappen?

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Übringens habe ich mich bei Slow Fashion Season 2019 eingetragen, was keine allzu grosse Herausforderung sein sollte, da ich eh ein grosser Fan von secondhand Artikeln, einschliesslich Kleidern, bin. https://collaction.org/Projects/slow-fashion-season-2019/129/details Mal schauen, ob ich heute in meinen High Heels und den pinken Socken ins Kino wanken werde.

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Hello, my dear readers, on this lovely and sunny Sunday morning!

I’ve finished the pink socks and am very fond of them. I’m happy they turned out the way I hoped they would. You never know how the product you order online looks like in reality. But the high heels are a perfect match, right size and shape. They also cover as much of the socks as I like. I’m almost ready for the school year end party in July, just have to find a small pink bellt to complete my out-fit. I might go to the hair dresser, too. 😉

I find it eye-opening to make clothes myself. You realise if you don’t pay a fair prize for textiles, someone else who doesn’t have a choice does. It’s a long way from the cotton seed to a garment in my wardrobe. The item goes through many hands. I wonder who gets the money I pay for it. 

You may want to join in too: Slow Fashion Saison 2019. It’s easy: Don’t buy new clothes form June 21 to September 21. Make do with what you already have, alter and mend things, go secondhand shopping. 

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Und so hat alles angefangen. This is how it has started.

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Soul Sister’s Kathrin.

 

 

 

 

Samstags nach der Demo – Equal Rights

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Bis heute ist mir gar nicht aufgefallen, wie gut das Pink meiner Löchlisocken zum aktuellen Anliegen passt. Gestern war in der Schweiz Frauen-Streiktag, 28 Jahre seit dem letzten. Die Frauen in der Schweiz sind sooooo geduldig. Lohn – Zeit – Respekt sind die Forderungen.

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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! Frauen verdienen immer noch deutlich weniger als Männer, je nach Erhebungsmethode zwischen 12 und 19%. Im Rentenalter haben Frauen durchschnittlich rund 37% weniger zur Verfügung. Es braucht Lohngleichheit, Lohnkontrollen und Sanktionen bei Lohndiskriminierung sowie die Aufwertung von Frauenberufen wie z.B. Pflege- und Betreuungsberufe.

Zeit für Betreuungsaufgaben, Zeit zum Leben. Betreuungsaufgaben und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen, ist in der Schweiz fast nur mit einem Teilzeitpensum möglich. Geringeres Einkommen, schlechtere Renten und Dauerstress sind die Folgen für die Betroffenen. Wir wollen Elternzeit, Vaterschaftsurlaub, Zeit für pflegende Angehörige und kürzere Arbeitszeiten sowie eine faire Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit.

Respekt und Schutz vor Gewalt und sexueller Belästigung: Frauen wehren sich nicht erst seit #MeToo gegen sexuelle Belästigung, trotzdem wird sie immer noch viel zu oft als «Kavaliersdelikt» angesehen und nicht ernst genommen. Sexuelle Belästigung und Übergriffe sind verletzend und machen krank. Sie sind nicht akzeptabel, weder am Arbeitsplatz noch sonst. Deshalb fordern wir: Null-Toleranz für sexuelle Belästigung – am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit! Quelle

I worked yesterday and went to the demonstration in the nearby town St.Gallen later. It was a wonderful experience! When I got in the train at a tiny train station in a very small town, the train was packed with women wearin pink and purple shirts and scarves. After about 5 minutes I was involved in a conversation.

I had been afraid that there wouldn’t be many women because I heard a lot of women say that there was no reason to join in the strike (which wasn’t actually a strike), there were other means to bring justice to the women. Hear, hear! The last national strike had been 1991, 28 years ago and still there is so much to do. I’m tired, I’m fed up. A lot of women are fed up.

There were so many women in the streets of St.Gallen.

There were so many. Biggest demonstration in Switzerland ever.

🙂

just some:

  • Aarau: 3000 Frauen
  • Baden: 500 Frauen
  • Basel: 40’000 Frauen
  • Bern: 40’000 Frauen
  • Lausanne: 30’000 Frauen
  • Luzern: 3000 Frauen
  • St. Gallen: 4000 Frauen
  • Zürich: 70’000 Frauen
  • 12’000 à Genève, Sion et Fribourg, 5000 à Neuchâtel, 4000 à Delémont

Quelle  Quelle

It’s completely wrong that I can say, I am lucky to have the same salary as my male colleagues. It’s my right. It’s women’s right. It’s written in the constitution. Most of the time I feel respected as a women, but others are not because the work in other fields. I’ve never had a bad or dangereous experience, but I am very careful when it comes to be in a room with a man alone or on the streets at night. I am not very brave and feel uncomfortable very soon. There are men who would say it’s no big deal, but I am fed up with tasteless jokes even if I am not the target. 

And of course, I have worked part-time my whole life because I had to look after my family, the house and myself. I’m fortunate to have had a good education and to be well paid. There are many who aren’t in the same position as me and their pension is small. There is just not enough money in the pot called AHV and Pensionskasse. Single mothers with small children are in danger of being poor in rich Switzerland, first when the look after the children (or pay for day-care) and later when they are retired.

We were told that we would be able to retire at the age of 64, which would make up for the less pay. But more and more the call for equal rights is getting louder, which means 65 for women, too.

Ladies and gentlemen: This is not right. It is against the law.

There is no peace without justice.

Pinksocks

Heute Morgen brummt mein Schädel. Alkohol, auch in kleinen Mengen, bekommt mir nicht. Frische Luft, ein starker Kaffee und die Ruhe meines Zuhauses werden mich hoffentlich schnell kurieren.

Pinksockespitze

Ich nadle wie verrückt, kann es kaum erwarten, auch die zweite Socke fertig zu haben, denn die High Heels sind angekommen: secondhand gekauft auf tutti.ch. Ich bin also voll motiviert …

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Sie passen wie angegossen, werden mir aber mit grösster Wahrscheinlichkeit das Genick brechen. Ich denke mal, dass ich auf ihnen gerade mal in den Casino Saal stöckeln und sie dann, nach der Kontrolle des Türstehers, unauffällig von den Füssen streifen werde. Ich kann die Entspannung, die Wohltat bereits fühlen …

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Colours and Clouds – Farben im Garten

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Although the sky looks rather grey today, I’ve found colours.

Unter dem heutigen grauen Himmel habe ich ein paar Farben eingefangen.

Gut ist gut genug – Pareto Principle

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Hasi

Mir fällt dieser Tage auf, dass sich die Menschen (wird das jetzt eine Studie über DEN Schweizer; DIE Schweizerin?) waaaaahnsinnig viel Mühe geben, um perfekt zu sein. Angefangen bei den Blumenkistchen, über Auto und Kind bis hin zu Zehennägeln und Ökobilanz der Kaffeemaschine. Selbstverständlich ist die gängige Antwort auf die gängige Frage „Wie geht es dir?“ ebenfalls „Sehr gut!“ Aber dieser ständige Superativ macht uns fertig bis zum Umfallen.

Dabei gibt es da die Pareto Regel, die besagt, dass mit 20 Prozent Aufwand schon 80 Prozent Resultat erzeugt werden. Das tönt so minimalistisch, so negativ. „Fuulä Siäch“, was hier in der Gegend so ziemlich das schlimmste Schimpfwort ist. Ich fomuliere die Regel aus Erfahrung um, dass nämlich für die restlichen 20 Prozent bis zu einem 100 Prozent Resultat, also für die Bestnote, nochmals viel Energie nötig ist, soviel wie für die 80 Prozent, für die wir doch schon viel und hart gearbeitet haben. Und 80 Prozent bedeutet gut.

Ich habe mein Gärtchen gejätet und freue mich, dass ich wieder eine Beeteinteilung sehe, dass da drei verschiedene Hostas blühen, verstreut ein paar Schlafmohnpflanzen und Ringeblumen wachsen. Der Salbei hat leider nicht überlebt, dafür die Pfefferminze. Und die Pfingstrosen, ich sage euch. Sie sind einfach wunderbar und super pflegeleicht. Im Moment ist der Giersch unsichtbar, weil ich ihn im Schweisse meine Angesichts kräftig zurückgestutzt habe. Nein, ich habe es nicht geschafft, die Wurzelknoten in der Tiefe auszugraben, denn der Aufwand war mir zu gross. Ein 80 Prozent Resultat also. Das Gärtchen sieht gut aus, und gut ist gut genug. Ich setze mich entspannt auf die Schaukel und geniesse.

Ich habe dieses herzige Häschen gesehen und gedacht, ich stricke mir auch eins. Leider war kein Knäuelchen hellbraun gross genug und ich musste improvisieren. Das Strickbild ist ein bisschen unregelmässig, das Schnäuzli zu auffällig geworden.  Nach einer Stunde Arbeit ein 80 Prozent Resultat. Na ja, ich lasse es so, das Häschen sieht gut genug aus. Ich setze es auf mein Kaffeetablett und geniesse eine Pause.

Bei dieser Einstellung geht es aber nicht nur um uns. Wenn wir weder von uns noch von den anderen  Höchstleisung verlangen, haben alle mehr Zeit für Entspannung und sind vermutlich aufgestellter. Sind dann die 80 Prozent eventuell sogar 100?

Ich wünsche euch ein gutes Wochenende.

I’ve lived this week following the pareto principle. My goal was 80 percent results: my little flower garden looks good, the lavender on the window sills looks good. I cooked good meals, knitted a nice bunny and had a good time. Nothing brilliant, not exciting. No superlatives.

Watching people I can see how much they do in order to have a great house, a great car, to be a great husband and a great wife, a super student with only great marks. The toe nails are super beautiful, the hair always perfect. They (try to) trim their bodies to great shape, push themselves to the maximum. 

This makes me think about the pareto principle, the 80 : 20 rule. But 20 percent of effort sounds very laid-back. It sounds so easy and therefor can’t be a good thing. Actullay, 80 : 20 doesn’t mean 20 percent of power for a 80 percent result to me. It means that the missing 20 percent to a 100 percent result demands again the same amount of energy. I must double my effort only to get a A instead a B. And I have worked hard for a B. Nota bene: B means good.

We would save so much power and time by still being good. We would have spare time and energy for friends and family, for cooking a good meal and sharing it together. We would find time for relaxation and therefore be kinder to others. We wouldn’t expect super results from others and be less disapointed. We could be kinder to others and ourselves.

I think this is more. Good is good enough. It’s even better.

I wish you all a good weekend!

 

Verlinkt mit den Frauen bei Andrea Karminrot.

 

 

Wozu gibt es Ferien? – Time and Again

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Freitagsvergnügen

Gestern hatte ich mein Grosskind zu Besuch, denn Beziehungspflege ist wichtiger als Fenster putzen. Ich bin bombensicher, dass mich Petrus dereinst beim Eintreten in den Himmel nicht fragt, ob ich immer brav den Frühlingsputz erledigt habe. Das Verhältnis zu meinen Enkeln interessiert ihn viel mehr, weshalb ich meine Babysitterdienste angeboten habe. Wozu sind Ferien da?

Heute liegen nochmals ein paar kreative Momente für mich drin, zum Beispiel Häschen stricken (x), Mugrug nähen (x), Pyjamahose overlocken, die pinken Mustersocken stricken. Dann möchte ich eine Fahnenstange setzen und vielleicht noch zwei Fenster putzen. Wozu sind Ferien da? Noch gibt es einen Sams-, Sonn- und Montag.

Aber jetzt bin ich erst Mal parat für den zweiten Kaffee.

Hasenkaffee

Yesterday my granddaughter was here.  She went up- and downstairs and discovered the most interesting things. I thought it was time to go for a walk and introduce her to my neighbour. I’m telling you I was tired when she was picked up by her dad.

Today I got up early to have enough time for some creativity. Time and again I have new ideas, for example knitting a bunny (check), sewing a mugrug. I got this lovely coffee tray for my birthday in March and haven’t used it yet. (check). I’ve started a pair of pink socks already. I want to cement a flag pole into the ground and maybe clean a window or two. Three more days of vacation. Hurray! Hopefully there will be time to sew a pair of pyjamas.

Now I think a second cup of coffee would be nice.  

 

 

Mai-Insta-Collage-2019

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Mai-Collage-2

Gerade mal 9 Instabildchen gemacht im Mai. Da fällt die Auswahl leicht. Der Farbenmix ist bunt, die Gefahr lauert in der Mitte.

I took only 9 instagram pictures this month. Hopefully, the fox is a vegetarian.