Lieber gross – Big Enough?

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Tea

Im Moment stehe ich auf grosse Tassen. Es ist mir egal, wenn sie nicht schön sind, Hauptsache es hat viel Tee darin Platz.

Right now, I don’t care whether the mugs are nice. I like them big. The bigger the better, because there cannot be enough tea.

 

Happy Birthday – Alles Gute zum Geburtstag

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Centreball

Nach dem Desaster von letzter Woche, wollte ich diesmal auf Nummer Sicher gehen und wickelte den Wollknäuel auf meinem „New Wool Winder“, den ich weiland in Mystic Seaport, Rhode Island, gekauft hatte, von aussen nach innen neu auf.

Gestern Nachmittag ereilte mich nämlich auf einmal den Wunsch, meinem Vater heute doch noch ein selbstgemachtes und mit 1000 guten Wünschen bestücktes Geburtstagsgeschenk überreichen zu können. Etwas Wärmendes sollte es sein. Letztens hatte er mir nämlich gezeigt, dass er vormalige von mir gestrickte Bettsocken zu Tode geliebt hatte.

Before I started this quick knitting project – a gift for my father’s birthday today – , I winded the ball on my „New Wool Winder“ I had purchased in Mystic Seaport, Rhode Island, a few years ago. Now way, I would bear another tangle.

Bettsockenrot

Als wir gestern etwas überstürzt ins Kino aufbrachen (The Green Book), war die erste Socke schon über die Ferse gewachsen. Es schien zwingend, jedoch nicht unmöglich, nach dem samstäglichen Ausgang wenigstens die erste Socke fertig zu stricken.

I was just over the heal when we decided to go to the movies, The Green Book, which made it urgent but possible to finish the first sock before I would go to sleep. 

Bettsockenrot_2

Und heute Morgen, noch bevor ich den letzten Schluck Kaffee getrunken hatte, hüpfte mir die zweite Socke von der Nadel. Zugegeben, der Kaffee war inzwischen kalt geworden. Das selbstgewickelte Wollknäuel hat bestens gehalten.

I haden’t finished my morning coffee, when the second sock came off the needles. Of course, meanwhile the coffee had turned cold. As you can see, the ball winder had done a fabulous job: no medley this time.

Bettsockerot_3

8.15 Uhr: Gestrickt mit Sommer Venezia, Nadelstärke Nr. 7. Die Ferse und Spitze ist mit Sockenwolle verstärkt.

8.15 am. Knitted with Sommer Venezia, 7 mm needles. Heal and top are strengthened with sock yarn. 

Happy Birthday!

 

Verlinkt mit Sonntagsglück.

 

 

Samstags ein Durcheinander – Saturday’s Medley

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Wullehäxli

Ich war nicht erfreut – ganz und gar nicht! -, als ich letzte Woche nach dem Anfang meines Wollknäuels suchte und schliesslich einen ganzen Wusch an Wolle herauszerren musste. Ich hatte mich total vergriffen. Was für ein Durcheinander.  Trost und gute Ratschläge meiner Kreativrundenfreundinnen, denen ich von meinem Missgeschick erzählt hatte, kamen postwendend. In drei Etappen hatte ich nach einer guten Weile wieder so etwas wie Ordnung hergestellt: die Streifen reihten sich aneinander. Nur mit der Reihenfolge stimmte es nicht, aber das sieht man nur bei genauem Hinschauen.

Let’s say, it’s sock-time again! I felt like lime yellow socks, but came up with lime green. Yellow was nowhere to be found undfortunatelly. Until I traced a lovely online shop with hand dyed yarn. After I had ordered, this lovely skein of sock wool arrived in no time.

Anyway, I knitted the lime yellow socks (they are a blend of wool and cotton and therefore for summer). Then I started knitting a pair from yarn I had bought in Germany where we had spent some days after New Year. What a tangel!, when I wanted to pull out the beginning of the skein. My friends form the Creative Club had a lot of good advice. Finally, I was able to enjoy the flow of knitting. The mess had turned in some kind of order. Seeing it from a philosophical point of view: This is life. Chaos turns into regularity again. 

Man darf ruhig ein bisschen philosophieren, dass das Wirrniss dem eigenen Inneren in Krisen entspricht. Und dass sich zu guter Letzt die Verwirrung löst, wieder Ordnung herrscht, wenn auch eine andere.

SockenCollage.jpg

Vor einiger Zeit verspürte ich grosse Lust, Socken in Zitronengelb zu stricken. Es wurden zitronengrüne. Immerhin. Letzte Woche gelang es mir endlich, zitronengelbe beim Wullehäxli in Rabius Sockenwolle in der gewünschten Frabe zu finden. Meinen inneren Massstäben gerecht werdend, stricke ich aber erst die Streifchensocken fertig. Denn …

Jeanskleid

… diese Sockenstrickerei wurde, als es so schwierig wurde, zu Gunsten eines Nähprojekts schon einmal beiseite gelegt. Ich habe letzten Samstag versproche, dass ich euch das Resultat zeigen werde …

Am Sonntag hat es geschneit, als nach drei Tagen Beschäftigung der Jeansrock und ich fürs Photoshooting parat standen. Diesen Sonntag verspricht der Wetterbericht 10 Grad.

When the chaos was too much to bear, I changed projects. I’d better sew, I thought. After three days of cutting, thinking, sewing I have a new dress made of old jeans. Isn’t this something?

🙂

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea.

 

Mittwochnachmittagbackspass – Сочники – Sotschniki – Wednesdayafternoonbakingfun

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Sotschniki

In meinem Rezept stand Backpulver, aber Natron wäre wohl besser gewesen. Ich habe Schweizer Quark genommen, der russische ist härter, krümeliger und macht eine festere Füllung. Der Geschmack meiner Sotschniki ist aber 1A. Und es heisst, am zweiten Tag seinen sie noch besser.

Das Rezept kommt aus dem Norden Russlands.

Hier das geschriebene Rezept (auf Deutsch).

Hier ein Video (auf Russisch). Bild und Ton verhelfen zu bestem Verstehen.

Recipe in English here.

 

Erster Tag / Zweiter Tag / Dritter Tag – Jeans Dress Happy End

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Der erste Tag

Tag1a

Gibts noch jemand, der wie ich am Boden hockend schneidert? Da hat es am meisten Platz für Stoffe, Schnittmuster und Stecknadeln. Suboptimal ist, dass ich die Schere verkehrt herum halten muss, weil sich sonst die Spitze im Teppich verfängt. Motiviert für die Aktion hat mich bimbambuki.

Der zweite Tag

Tag2c

Zu spät stelle ich fest, dass dieser blau weiss gestreifte Stoff für die Innentaschen einfach perfekt gewesen wäre. Sowieso  würde ich das eine oder andere ein zweites Mal anders machen. Warum zum Beispiel einen Hosenschlitz vorsehen, wenn ich ihn dann doch zunähe?

Den Rest gegeben haben mir heute die Knopflöcher. Neue Nähmaschine … Ich muss noch üben. Dafür klappte das Taschen Aufnähen beim zweiten Anlauf.

Tag2b

Der dritte Tag

 

Zugegeben, ich sass die vergangenen zwei Tage nicht acht Stunden lang an der Nähmaschine, aber dieses Kleidungsstück braucht sehr viel Zeit bis zur Vollendung. Es geht langsam voran. Slow Fashion, indeed! Zudem musste ich zwei Paar alte Hosen und ein paar Reststücke von vormaligen Recyclingprodukten opfern und neu zusammensetzen, bevor ich nur die Teile zuschneiden konnte.

Heute Morgen bei Schneefall also noch den Saum nähen, den ich schon gestern bei der Nachbarin abstecken liess und geheftet habe. Dann bügeln und anprobieren. Schliesslich den Mann fürs Photoshooting motivieren …

Jeanskleid

Ich: ungeschmickt, ungekämmt in Gummistiefeln. – Me: no make-up, no combing, rubber boots.

 

Und wenn ich schon im Schneefall nach draussen gehe, kann ich ja auch den Hühnern frisches Wasser bringen. Der Rock ist voll Werk tauglich.

Jeanskleid2

Dann möchte ich mich herzlich bei der Beraterin im Bernina-Geschäft in Weinfelden bedanken. Sie hat mich auf die Idee gebracht, ein Latzhosenschnittmuster (neue mode Young Collection J 21917), das ich vor Jahren einmal gekauft hatte, zu verwenden, weil es einfacher sei, aus einer Hose einen Rock zu machen, als das Schnittmuster für ein Kinderlatzkleid zu vergrössern.

 

Verlinkt mit Soulsisters Sonntagsfreude.

Und bei Kunzfrau.

 

 

Samstags Freude am Machen – A one-week-holiday at home

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Hexagon

Das ist das Schöne an Ferien ohne Pläne: Es ist soviel Zeit, um einfach das zu machen, wozu ich Lust habe. Am letzten Sonntag habe ich ein kleines Nähprojekt angefangen, das sich dann nicht als so klein entpuppt hat, so dass ich schon Angst bekam, es würde nie fertig werden. So ganz unter uns: Ich brauche die Untersetzer nicht, habe bloss Freude am Machen.

Last week (it’s not over yet) has been wonderful. Lots of time to be creative, for example making hexagon coaster just because. I started them last Sunday as a little project but had to notice in the process that it wasn’t such a little project at all. It took some time to sew on all the stripes and fold the corners nicely.

Hexagon_2

Mitte Woche früh am Morgen waren die Hexagons bereit zum Säumen. Nur nebenbei bemerkt: Ich habe jetzt ein Loch in der Fingerkuppe des rechten Mittelfingers, in welches jede Nadel direkten Zugang findet. Jetzt nähe ich mit Fingerhut!

On Wednesday morning the coasters looked finished although I decided to do a bit of embrodery on each. As jeans fabric is quite sturdy,  I have a whole in my finger. And believe me, the neadly always finds its way into this whole. Autsch!

Hexagon_3

Also, Fingerhut auf und ein bisschen sticken, damit die drei Lagen Stoff zusammenhalten und weil mir grad nach Sticken ist. Genau, es sind ja Ferien. Und dann hatte ich grad Lust, s Fadäzainli aufzuräumen. Alle Spulen schön aufrollen und ausrichten wie Sardinen in der Dose.

I’ve found it calming to rewind the spools and place them nicely in the box. I mostly use white an black thread. Lazy me! 

Hexagon_4

Eine Woche Ferien zu Hause ist wunderbar. Ich habe ganz viel Aufgeschobenes erledigt, Zeit gefunden für Besuche und kleine Ausflüge, ich habe geputzt und aufgeräumt und daneben noch viel gehandarbeitet: Socken fertig gestrickt, ein neues Paar angefangen und ein grösseres Nähprojekt in Angriff genommen. Wenn es heute fertig wird, zeige ich euch nächsten Samstag ein Stück slow fashion.

🙂

A one-week-holiday at home is wonderful. I could accomplish a few things that had been on my mind for weeks. I found time for visits and trips, I did household chores and a lot of handcraft: a pair of socks is finished, another casted on. I’ve started a sewing project and if everthing goes well I can show you a piece of slow fashion next week.

🙂

 

Verlinkt mit Samstagsplausch in Karminrot.

 

 

 

 

 

 

Zickzacken vor dem Zuschneiden, bitte! – Lunch Bag, Recycled

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franst

Who would have guessed that a sturdy rice bad would fall into weak stipes of plastic when cut? I wouldn’t. Therefore my lunch bag project wasn’t as easy as expected. However, after a change of plan I got it right.

Was vorher eine stabile Reistasche war, löste sich in schmale, schwache Plastikstreifchen auf, als ich die Teile für meinen Lunchbag zuschneiden wollte. Wer hätte das gedacht! Jedenfalls war das kleine Projektchen dann ein bisschen komplizierter, als erwartet.

patnareis

I chose fabric for the bottom of the bag so at least one piece wouln’t frazzle. Because it is round shaped, I had to do the math: 

U = 2 r π

The „Siam Patna Reis coaster should make the bottom stiff. I zigzaged it before I cut it ot keep it from falling apart. 

Damit wenigstens ein Teil nicht ausfranste, wählte ich für den Boden einen stabilen Manchesterstoff. Das runde Teil, das besagten Stoff abdeckt und der Tasche Halt geben soll, habe ich dann zuerst gezickzackt und erst nachher ausgeschnitten. So klappt es besser! Die Kreisformel, von der ich noch die Bestandteile U und r und π kenne, muss ich jedesmal nachschauen.

U= 2 r π

Et voilà: Der Kreis passte perfekt ins Taschenteil.

lunchtasche

This bag is big enough to hold a round tuperware dish, a fruit, yoghourt and some nuts, enough food for a day.

Der Lunchbeutel ist gross genug für ein Tuperware Geschirr, eine Frucht, ein Joghurt und ein paar Nüsse.