Bärenhöhle – Learning about Bears –

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Vor vier Wochen waren wir in den unendlichen Wäldern von Slowenien unterwegs. Bären haben wir keine gesehen, aber ihre Pfotenabdrücke im feuchten Boden. Auch kreuzte eine Wildkatze kreuzte unseren Weg. Ein rundum gelungener Ausflug mit Martin als unserem Guide durch Täler und über Höhen in der Region Kocevsko.

Ein Maskottchen, das auf den Fotos Modell steht, sollte uns vor den Bären beschützen, aber ehrlich gesagt, mit dem nötigen Wissen ausgerüstet muss ich auch in den Schweizer Alpen unterwegs, sollte sich mal wieder ein Cousin von JJ16 verirren, keine Angst mehr haben.

Worth A Visit – Samstags 26 * 22 – Einen Besuch wert

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Eine erlebnisreiche Woche liegt hinter mir. Viele tausend Schritte sind wir zusammen gegangen. Berg auf und Berg ab, über steinige, schmale und ebene, breite Wege. Bei Sonne und Regen. Einatmen, ausatmen, Herzschlag für Herzschlag. Nie hat eine/r gemotzt. Wir durften am Reichenbachwasserfall die Macht des Wassers erleben und erkennen, welche Inspiration sie ist. Wir durften in die Vergangenheit schauen und staunen, aber auch über zufküftige Projekte. Der Mensch ist ein Kämpfer. Wir konnten sehen, woher der Strom kommt, wo das Wasser für den Hydropower gesammelt wird. Das Wort „blackout“ hat eine weitere Dimension bekommen. Hoch über dem Tal hängend und schaukelnd hat vermutlich die eine oder der andere genauso wie ich die eigene Bedeutung in einer anderen Dimension gesehen und angesichts der felsigen Umgebung einen anderen Bezug zu grüner, fruchtbarer Landschaft bekommen. Wie ich letzte Woche sagte, wir sollten öfters verreisen. Es macht uns reich. Das Seil kommt aus dem Freilichtmuseum Ballenberg: unbedingt einen Besuch wert. Das Seil ist so schön, perfekt und duftet so gut. Eine andere Seilerei habe ich vor ein paar Jahren in Rhode Island besucht.

I spent an educational, interesting and wonderful week with the students in the mountains. We hiked many miles up and down steep and narrow paths, walked along an anciant path over an Alpine pass. We could experience the power of the water at the Reichenbach Falls (where Sherlock Holmes was killed). What an inspiration. We could see into the past and the future. Humans are fighters. We went where the water is collected to produce hydroelectrical power. The word „blackout“ got a different meaning. We climbed up, went over a bridge and dangeling there, some may have thought about what’s important in life. The landscape, the mountain peaks, the valleys, the cliffs of the Bernese Highlands are overwhelming, no wonder the British have loved it from the start of tourisme.

I’ve bought back lots of insights in human nature, pictures of a region I hadn’t been familiar with and a rope from the outdoor museum Ballenberg, which I dearly love and feel a connetcion to my ancesters. I had the most wonderful encounter with a woman at the shop where I bought this rope. It clicked when we looked eachother in the eyes. Hopefully I will see her in July. Years ago I was at a rope maker’s in Rhode Island … It might be closer where you live and worth a visit.

Verlinkt mit Andrea Karminrot in Berlin.

Öfters verreisen – Going on A Journey More Often

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Hinter mir liegt die produktivste halbe Stund seit Wochen. Ich müsste öfters verreisen, weil ich dann Dinge zu Ende bringe, die ewig herumgelegen sind. Einfach, weil ich denke, dass ich beim Nachhausekommen nicht die gleichen Aufgaben immer noch vor mir und den gleichen Grümpel immer noch anschauen will.

Nein, ich fahre nicht in die Ferien, denn fünf Tage 24 Stunden lang mit pubertierenden Jugendlichen zusammen sein, ist zwar spannend, aber in keinster Weise erholsam. Hingegen waren die letzten Ferien in Slowenien so erholsam, so inspirierend, so nachhaltig, dass ich davon noch zehre.

Gerne hätte ich auch ein Souvenir mit nach Hause genommen, weil aber Shopping so gar nicht auf meinem Ferienprogramm ist, war es am Ende zu spät, um das Ding zu kaufen, das ich unbedingt haben wollte. Es ist nämlich genau das richtige Gerät, um den mesopotamischen Kaffee, den ich vor Monaten schon erstanden hatte, weil er so verheissungsvoll tönt, zuzubereiten. Leute, was ich da in diesem Kupfer-Alu-Kännchen brauen kann, ist Kaffeegenuss vom Feinsten, kein Mü Bitterkeit, aber schokoladige Süsse.

Eine Fahrt nach Wil in den türkischen Laden am Bleicheplatz ist zwar keine Reise in den Orient, aber, wie sich herausgestellt hat, auch ein Erlebnis. Morgen fahren wir übrigens mit dem Zug ins Berner Oberland.

MAZI, Kaffee aus Mesopotamien weckt Erinnerungen an das siebte Schuljahr. Das Zweiströmeland (Euphrat und Tigris) mit seiner Sumerischen Hochkultur. Heute umfasst das Gebiet unbekannte Länder wie Iran, Irak und Syrien. Und doch sind sie fast täglich in den Nachrichten, die wir mit westlichen Massstäben aburteilen, ohne Hintergründe zu kennen.

I’ve been very busy the last half hour. Everything is ready to go on a trip with the students tomorrow. Who want’s to come home and see the same chores like before, the same mess in the studio the same chores waiting for you like before?

It’s not a holiday when you travel with youths, but I am happy anyway. We are going into the highlands of the canton Berne. A change of places and a varied proramme might calm me down. There are hiking and visiting interesting sites, like a the Aare gorge, a power plant, a Tibetan brigde, an outdoor museum and as always a club house of the SAC. We are very lucky becaus someone is preparing breakfast and cooking dinner for us. It’s nice not to be in charge of the meals for once. 🙂

You wonder why I am posting photographs of a specific coffee maker? Well, I wanted to buy this cute coffee pot when we were in coper a month ago, but then the shop was closed when I finally got there. Yesterday I went to Wil and boght the thingy in a Turkish store, got it for a song. The coffee had been purchased months ago and I never thought about using it. What a shame, because this coffee brings back memories of history lessons decades ago. I wonder how it happened that we only travel into the west? I believe we miss on something beautiful. Instead we hear about these countries in the news which don’t question Western standards nor check the background.

Bücher und Puzzleteile – samstags 25 * 22 – Books and Puzzles

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Rezepte, wie Mensch durch Stressphasen kommt, gibt es zu Hauf. Wandernde Geister, unruhige Schüler, nervöse Teenager, zerstreute Lernende wollte ich deshalb mit einem 1000 Puzzle einfangen. Ich fand ein ansprechendes Bild in Teilchen vor etwa fünf Wochen für den sagenhaften Preis von 8 Franken. Tatsächlich stürzten sich vier Jungs auf die grosse Aufgabe, um dann nach 45 Minuten daran zu scheitern.

Ich dachte, es könnte motivierend sein, wenn schon mal der Rand gelegt wäre, und startet das 90 x 69 cm grosse Werk. Es vergingen entspannte Minuten, Viertelstunden, ja Stunden nach dem Unterricht, so dass ich jeweils voll entspannt aus dem Schulhaus und nach Hause eilte.

Vorgestern habe ich das letzte Teil gelegt, zur Enttäuschung einiger Mädchen, die tatsächlich angefangen hatten, in den restlichen Stückchen nach passenden zu suchen, als die Aufgabe lösbar zu sein schien. Ich habe versprochen für Nachschub zu sorgen.

Dass Puzzles eine grossartige Sache sind, habe ich schon vor Jahren entdeckt. Sie füllen leere Momente sinnvoll. Sie sind ein Übungsfeld für Durchhaltewillen. Sie zeigen, dass nach Anstrengung Belohnung in Form eines guten Gefühls winkt. Auch sind sie mein ultimatives Rezept, den Puls zu verlangsamen, die Körperhaut von zu eng auf passend auszudehnen, die Haare zu glätten, das Herz zu entlasten, das Kopfkarrussel anzuhalten.

Es war also nicht nur wegen der Mädchen höchste Zeit eine neue 1000er Herausforderung zu erstehen, sondern auch wegen mir. Tatsächlich wude ich fündig. Überhaupt war die Fahrt ins Brocki Frauenfeld gestern jeden Benzinrappen wert, denn ich habe auch die kleine Bibliothek in meinem Schulzimmer (die oberen vier) und meinen Bücherstapel (die unteren fünf) ergänzen können. Die fünf leichten Sommerblusen für die kommenden heissen Tage (nicht auf dem Foto) drehen derweil in der Waschmaschine.

Sodeli, das wars für jetzt. Die Zebras, Antilopen und Elefanten am Wasserloch auf meinem Puzzle rufen mich.

There is a blessing in puzzles as they are very addictive and let me forget my sorrows. They calm me down in times where I can’t focus on anything to do. Maybe books do, too. That’s why I went to the thrift store yesterday afternoon that seemed too long to stay at home all nervous and troubled.

The drive was worth every penny I had to spend for petrol. I’ve found two beatiful puzzles for little money right after the entrance. Of course, I had to browse the whole store and grabed also four books for my students (are there other teachers who spend money for their students?) and five for me, books I have heard of, stories located in Australia (I can’t get enough of them) and one by Cecilia Ahern, which I have seen on film.

Actually, I’ve bought the two puzzles for me and my students because some students are very sad that the one big puzzle I had brought to school was finished two days ago and I promised yesterday to bring a new one for them after class camp. I do anything to show the teens that there is a life besides whatsapp, snapchat and tiktok. I’m a teacher.

Verlinkt mit Andrea von Karminrot.

Momentaufnahme – This Very Moment

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denke ich: ans Freichlichtmuseum Ballenberg und daran, in welches Haus ich am liebsten einziehen möchte. Das aus dem Appenzellerland, dem Zürcher Weinland oder das Tessinerhaus?

mag ich: Dass es am Abend noch hell ist, wenn ich schlafen gehe und immer noch hell, wenn ich das erste Mal erwache. 😉

mag ich nicht: Daran denken, was noch alles sein sollte, bevor die Sommerferien beginnen.

spüre ich: Dass ich aufpassen muss, dass es nicht zu viel ist.

freue ich: Mich, dass wir eine Pause in der Sorge um den Sohn haben dürfen. Ausgestanden ist noch nichts.

fühle ich: grosse Unterstützung von Menschen, von denen ich es nicht erwartet hätte.

trage ich: keine Socken an den Füssen: Es ist wirklich Sommer!

brauche ich: ein bisschen Abstand von gewissen Menschen.

höre ich: die Kuckucksuhr in der Stube sieben mal rufen.

mache ich: eine Erdbeerroulade

lese ich: „It’s okay, not to be okay“

trinke ich: Mandelsirup aus Lion, wo wir waren, als die Welt noch in Ordnung schien.

vermisse ich: nichts

schaue ich: jeden Abend eine Episode von Mr. Monk.

träume ich: von den Sommerferien am See und im Atelier.

I’m thinking: What a wonderful time of the year.

I like: strawberries with cream.

I don’t like: grading tests.

I’m feeling: my heart beat.

I’m looking forward to: the movie night tonight

I’m feeling: the warmth crawling into the house.

I’m wearing: shorts and t-shirt, no socks. It finally is summer!

I need: nothing, I have all I need.

I’m listening: to the ticktock of the clock.

I’m doing: I’m writing this post, no big projects though.

I’m reading: 5 to 10 pages of my courant book before I fall asleep. I’m so tired!

I’m drinking: almond syroup from Lion France. Delicious!

I miss: nothing.

I’m watching: Mr. Monk

I’m dreaming of the lake and the shop, the shoes I’m going to make in July and the outdoor museum I’m going to visit.

I’m not sure which house I want to move into. This one is high on the list though.

Hier geht’s zum Original

Inne halten – Smell The Roses

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Perspektive ändern: In den Himmel gucken.

Change of perspecitve: Looking into the sky.

Soviel Zeit muss sein: Rosen riechen.

Take a break: Smelling the roses.

Sonntags früh – Early Sunday Morning

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In der Region findet an diesem Wochenende das Kantonale Turnfest statt. Vermutlich deshalb zog am Freitagabend eine bunte Menschgruppe mit Kind und Kegel, Sack und Pack gemütlich an unserem Haus vorbei. Es sah nach einem Familien-Camping-Vergnügen aus, was ich mir am heutigen strahlenden Sonntagmorgen aus der Nähe anschauen wollte.

Barfuss machte ich mich auf den Weg an den Waldrand hinunter. Tatsächlich waren auf einer grossen Wiese an deren Rand Zelte aufgestellt. Idylle pur. Ich beschloss, meine Barfussrunde fertig zu drehen und nicht umzukehren.

Auf dem Weg sind mir dann diese vierbeinigen Vertreter des Tierreichss begegnet, die vom Bauern von der Weide in den Stall geholt werden, damit sie weniger von Fliegen geplagt sind.

There is a huge sportive event going on in the region. That’s probably the reason why a group of people, adults and childern, walked by our house on Friday evening carring all their things. It looked very much like camping, which I wanted to check first thing this morning.

I was right, the tents sit on a wide meadow along the edge of the forest. The early birds were already up when I walked by. I decided to finish the round and not turn around to go back although my feet started to feel a bit sore as I had left my shoes at home.

Later these beauties crossed my way. There is a farm nearby with hundreds of horses. About 20 of them came up the path. You may see the farmer who hushed them home.

Parallelwelten – Samstags 24 * 22 – What A Wonderful World

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Willkommen in meiner wunderschönen Welt! Die kraftvolle Sonne verzaubert die Landschaft in ihrem Licht. Die Luft ist erfülllt von verheissungsvollen Sommergerüchen. Die Vogelwelt singt aus voller Brust. Der Garten beschenkt mich reich mit Erdbeeren.

Willkommen in meiner Welt des Schreckens, des Bangens und der Sorge. Ich beobachte, wie ich zwischen diesen Welten hin und her geworfen werde oder mich bewusst dazwischen bewege. Niemals hätte ich gedacht, dass mein neulich gewähltes Motto, mein Mantra auf harte Probe gestellt würde: „Den Erfahrungen, die auf mich zukommen, begegne ich mit Weisheit, Liebe und Leichtigkeit“.

Nein, ich werde nicht in einem Ozean der Traurigkeit ertrinken. Das Leben hat zu viel Gutes zu bieten: verlässliche Freunde, Zuspruch, geteilte Sorge, gefühltes Miteinander und schliessliche Glaube, Liebe und Hoffnung.

Und ganz viele Erdbeeren!

Welcome to my overwhelmingly beautiful world! The landscape glows under the enchanting early morning sun. The air is full of the fragrance of freedom and summer promises. The choir of the birds in the trees is so powerful. The garden gives away its fruits generously ready to just be picked.

Welcome to my world of sorrow, uncertainty and grief! At best, I am a wanderer between these worlds observing closely how I manage. Sometimes I am more like a play ball thrown in and out. Who would have thought that the motto I’ve been implementing in my life, would be tested so hard: „What ever experience crosses my way, I will take it with wisdom, love and lightness“.

I will not drown in an oncean of sadness. Life is too rich and offers too much good: reliable friends, encouragement, shared worries, solidarity and finally, faith, hope and love.

And lots of strawberries!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.