Samstags zurück – Nadia opened her home and heart

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Rom hat mir sehr gut gefallen. Wir hatten eine super nette Gastmutter und fühlten uns sehr willkommen in ihrer Wohnung.

Auch die Schule, in der wir einen Italienischkurs gebucht hatten und jeden Morgen zusammen mit Menschen aus allen Teilen der Welt die Schulbank drückten, war perfekt. Ich kann sagen, dass ich einiges gelernt habe und mein Gestammel ein bisschen koherenter geworden ist. Immerhin kann ich ab und zu einen Ausdruck wie ma certo! oder e poí platzieren.

Jedenfalls sind wir wieder in der Schweiz. Das merkt man daran, dass ein hässlicher Kaffee 4.60 kostet, den eine freundliche Bahnangestellte bringt, die sich den selber nicht leisten könnte.

Rom hat übrigens den besten Kaffee. Dieser ist nur ein Beispiel.

I’m back in Switzerland, actually in The NEAT tunnel. Here my advice: Never drink coffee in the first hour you are in Switzerland. Get used to the prices first.

Rome was great. I’ll go there again as my Italian needs improving although I’ve made some progress.

We enjoyed being students and experiencing the city life. We were walking for hours along Roman buildings (what’s left of them). We stayed with a lovely lady who opened her home and heart for us. Hopefully, I will meet her again.

 

Verlinkt mit Karminrot am Samstag.

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Samstags … und schon Sonntag – Weekending in Rome

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Von all den Sehenswürdigkeiten in Rom gibt es bestimmt viel bessere Fotos als meine. Deshalb gibt es auf meinem Blog weder das Pantheon noch den Circus Maximus zu sehen. Wir waren übrigens auch am Trevi Brunnen, haben dann aber vor der Menschenflut Reissaus genommen.

Dafür genossen wir dann einen Espresso in der Quartierbeiz ganz nahe bei unsere Unterkunft. Und der war mindestens ein Bild wert. Was Kaffee anbelangt, sind die Italiener unschlagbar.

I’m in Rome with my husband, where we want to improve our Italian. Mine is very very poor. Hopefully one week of intensive studies will make a difference.

I’m not showing pictures of the highlights of Rome as there are better pictures than mine, such as the Colosseum and the Forum Romanum. It’s amazing to walk through the city and suddenly stand in front of ancient artefacts that are thousands of yesrs old.

When in Italy, you have to drink espresso.

 

Verlinkt mit Andrea

Power Flower – Flower Power

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Dieses Jahr blüht die Glyzinie an unsere Haustüre phänomenal. Es scheint, als möchte sie den Verlust vom letzen Jahr wieder gut machen. Wow, eine Power Flower. Ihr Duft ist fast zu viel.

Trillions of blossoms on our Wisteria this year. It seems the plant has gained strength due to the frost last year. Power Flower! Its fragrance is almost too much. 

Glyzinie

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Schon bald muss ich aufpassen, dass uns die Pflanze nicht erwürgt.

Faltblume

Im Übrigen lagen da noch ein paar zugeschnitten Papierchen rum … Leider keine in Lila.

Die Anleitung gibts hier

 

Happy Sunday!

Das Innenleben – Inside Out – #blueberryfieldssockkalseason2

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Ringel um Ringel.

Knitknitknitknit. Change. Knitknitknitknit. Change.

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Und irgendwie ging es immer schneller.

This was a quick knit!

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Leider habe ich meine superideale stumpfe Wollnadel verloren, weshalb die Socke noch gute 24 Stunden ausharren musste, bevor ich sie abschliessen konnte.

I lost my favourite needle to finish the sock. Finally, I had to use another one to get this sock from the knitting needles. 

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Das Innenleben präsentiert sich franselig.

There are many tails to weave in. 

I’m sharing at Gracey’s. 🙂

Samstags Dona nobis pacem – Gib uns Frieden – Sind wir verrückt geworden?

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Friedenstaube

Dona nobis pacem! Gib uns Frieden! kommt mir in den Sinn, und grundsätzlich diese Art des Betens, die das Bitten einschliesst und uns Menschen davon befreit, etwas zu tun, um das zu bekommen oder zu bewahren, was wir uns wünschen.

Wir bitten für alles Mögliche, Kleines und Grosses: Heile meine liebe Oma. Mach, dass ich eine gute Prüfung schreibe. Gib uns unser tägliches Brot. Mach, dass ich im Lotto gewinne. Bewahre mich vor Unglück. Hilf ihr durch die schwere Zeit. Mach, dass in Syrien Frieden ist.

Im Moment lehre ich gerade Reformation. Jan Hus, Martin Luther, Ulrich Zwingli. Ich erkenne, aus welchen Motiven sie vor 500, 600 Jahren gehandelt haben; aus dem Wunsch nach Befreiung des Menschen aus Knechtschaft, nach Selbstbestimmung, aus dem Überdruss an hohlen Predigten einer korrupten Elite in einer Sprache, die die Menschen nicht verstanden. Fällt nur mir der Bezug zu heute auf? Luther lehrte, dass gute Taten zum Seelenheil führen. Na ja, erst Mal gab es Krieg. Und wie sagte Schiller? Die Geister, die ich rief … 

Ich rede mit meinen DaZ-Schülern, die so gerne die Weltkarte anschauen und mir zeigen, woher sie kommen, wo sie ihre Ferien verbracht haben. Kiew, Sewastopol, Budapest, Orid, Ancona, Kirkuk. Sie zeigen mir ihr Land, von dem sie träumen. Dona nobis pacem!

Frieden? Wirklich? Ich sehe nur Krieg und die Rechtfertigung des Kriegs. Täglich höre und lese ich, mehr oder weniger subtil, was die Bösen im Osten, die Verbrecher an der Menschlichkeit tun: Bomben werfen, Meinung unterdrücken, Frauen vergewaltigen, Giftgas einsetzen, Wahlen manipulieren, Menschen enteignen. Täglich lese und höre ich, was Politiker fordern und was in der Folge passiert: Noch mehr Nato-Truppen an der Ostgrenze, Sanktionen und Bomben gegen Länder, die unserem Bild von Staat nicht entsprechen, Aufstockung der Rüstungsausgaben. Stimmungsmache gegen Russland, ohne dessen Opfer der 2. Weltkrieg nicht zu Ende gegangen wäre. Die 29 Millionen toten Russen sind schon lange vergessen. Europäische Truppen in Kriegsgebieten. Wir müssen. Wir sind die Guten. Dona nobis pacem!

Sind wir verrückt geworden?

Frieden? Schon lange nicht mehr war Krieg so nah, und täglich wird in der Politik und in den Medien darauf hingearbeitete. Das nennt man Manipulation, vor der wir uns gefeit glaubten, denn wir haben das ja schon mal erlebt.

Und wahrlich ich sage euch: Eines Tages in nicht mehr allzu ferner Zukunft wird es ganz klar sein, warum der Westen zu den Waffen greift. Die Geister, die ich rief …. Dona nobis pacem!

Die Sonne geht auf über dem beschaulichen, friedlichen Oberheimen. Ich mache mir Gedanken zu allem und nichts: anstehende Geburtstage, die kommenden Tage in Rom, die momentane ungesunde Anhäufung von Arbeit in der Schule, die Exkursion nach Dachau ins ehemalige KZ nähe München, Krieg und Frieden.

Es gibt sie, die anderen Stimmen. Die Stimmen der Völkerverständigung, des Friedens. Überall auf der Welt, auch dort, wo uns weis gemacht wird, es gäbe sie nicht. Wir müssen hinhören.

Nein, nicht Gib uns Frieden.

Wir machen Frieden.

 

verlinkt mit: Samstagsplausch bei Andrea. Übrigens kann ich seit drei Wochen bei den blogger.com Blogs nicht mehr kommentieren. Geht euch das auch so? Weiss jemand, woran das liegt?