Orange

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BernatSox

Gerne würde ich was Richtiges stricken oder häkeln, weshalb ich heute gefühlte zwei Stunden im Wollladen verbracht habe, um schliesslich mit einem Knäuel Sockenwolle an der Kasse in der Schlange zu stehen. Es ist einfach zu warm, um sich von Wolle inspirieren zu lassen. Vielleicht ist nächste Woche besser.

I would love to have a serious project that keeps me occupied for quite some time. Therefore, I went yarn shopping and spent two hours in the store leaving with a single ball. I’m going to make another pair of socks until the temperatures cool down. 

I’m fond of orange these days. 

Meine Wahl fiel schon wieder auf orange.

 

Kleine Freuden – Little Pleasures

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glas-building

I wasn’t successful considering the plans I had for this afternoon. I was looking for the Reso, Montreals Underground City. I didn’t find the fountain I visited with friends last night. It is in one of the foyes of the monumental buildings of Montreal down town. I walked up and down the streets and finally gave up, meanwhile having achieved more than my daily goal of 8000 steps. No photographs of the fountain yet, therefore I will go another time with a map.  

The neighbouring building is reflecting in the glas front. 

skyscraper

Viel Glas in Montreal Down Town. Aber eigentlich wollte ich den Brunnen wieder finden, den ich gestern mit Freunden in der Eingangshalle eines monumentalen Gebäudes besucht habe. Ich bin alle Strassen auf und ab marschiert und habe nun endlich den Zugang zum unterirdischen Stadt entdeckt, das Reso, das auf zig Kilometer alle grossen Gebäude, Hotels, Parkhäuser und Metrostationen verbindet. Gestern Nacht war da niemand. Surreal!

Übrigens darf in Montreal kein Wolkenkratzer höher als 200 Meter sein, weil der Blick auf den Mont Royal frei bleiben muss.

squirel

In a lovely parc down town, I encountered this littly guy that attracted lots of people including me. He is munching pop corn. 

Im Park habe ich dieses lutige Kerlchen, das viele Leute angezogen hat, photographiert. Im Park sind die Squirrels zutraulicher als im Wohnquartier, wo sie auf den Stromkabeln hin und her rennen und sich nicht darum scheren, dass ich ein Föteli schiessen möchte. :-)

Ahornsirup

And I enjoyed coffee and a fruit crunch at cora’s. With maple syrup made in Quebec.

Und natürlich habe ich ein leckeres Birchermüesli mit sirop d’érable fait en Québec und Kaffee genossen. Mein Sonntagsvergnügen teile ich mit 60 Grad Nord, und Samstagsplausch.

 

171 ≠ 210 – Es ist zum Verzweifeln – I’m Losing It

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Meter

210 Meter sind nicht 171 Meter. 50 Gramm sind aber 50 Gramm. Und eigentlich hätte ich ja realisieren müssen, dass die Wolle nicht gleich dick ist, und deshalb für die Söckchen besser sechs Maschen weniger angeschlagen. Angesichts der Weltlage und der Flüchtlingstragödien aber geradezu lächerlich, überhaupt darüber nachzudenken. Vermutlich halte ich mich einfach an meinem Strickzeug fest, um nicht zu verzweifeln.

Was macht ihr so?

I should have noticed that 210 metres are not the same as 171, which means that one yarn is slightly thicker than the other. Therefore, casting on some stitches less would have been wise. But it is not grave.  Tiniest peanuts considering the tragic experiencies of so many refugees at the borders to Europe and the scary actions of  the governments of the powerful states. Keep knitting, in order not to lose it. 

How are you holding up?

RedHeart

Bevor ich jetzt einen zweiten Versuch starte, um doch noch die optimale Sockenform zu bekommen, stricke ich die orangen Socken, die ich vor dem Sommer angefangen habe, mit der gewohnten Maschenzahl fertig. Noch deutet zwar nichts auf kühleres Wetter hin, aber in klimatisierten Räumen kriege ich schon mal kalte Füsse und Hühnerhaut. Ohne ein Paar Socken im Gepäck gehe ich deshalb nicht aus dem Haus.

“Nobody Loves Us!”

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5Heads-Collage

Hello Friends!

Sadly, nobody likes us on Instagram. Of course, we are not crocheted nor knitted nor made of any fabric. We are different. However, we have a story to tell, that makes us unique. We are great, interesting and deeply loved by Babajeza. This must mean something, doesn’t it?

Do you like us? Will you visit? 

We are looking forward to seeing you at Concordia University, Montreal. 

 

 

 

Max in Montreal

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MaxCollage

Max ist immer noch in Montreal. Es gefällt ihm. Das Wetter spielt super mit, wenn er auf seinen Entdeckungsreisen durch die Stadt geht. Am liebsten schlendert er die Rue St. Catherine hinauf und hinunter. Auf einen der Wolkenkratzer zu steigen, bleibt wohl ein Traum. Morgen wird er sich das Alte Montreal anschauen und Poutine essen. Das ist zwar nicht sehr gesund, aber lecker, findet Max. :-)

Max loves Montreal. He enjoys the weather and mingling with the tourists in the city centre. His favourite street is Rue St. Catherine. There are so many restaurants, coffee shops and stores. He would love to stay on top of one of the skyscrapers. Tomorrow, he wants to go to Old Montreal and eat poutine, which isn’t healthy but yummy. :-)

Herz

Kunst und Alltag – Art and Daily Treadmill

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Kopf-Collage

Nein, ich war nicht im Museum. Diese beiden Poster hängen nebst zwei anderen an einer Wand im Foyer der Univerité Concordia. Der Kopf links gefällt mir besonders gut. Wie könnte der Auftrag für diese kreative Arbeit geheissen haben? Und könntest du dir vorstellen, selber ein solches Kunstwerk zu kreieren? :-) Also ich hätte grad Lust dazu.

No, I haven’t been at the musum. I spotted these posters – there are two others too – at a wall in the foyer of Concordia University. The head on the left is my favourite. Would this be a creative project in your classes too (if you happen to be a teacher of course)? Would you like to make such a piece of art yourself? I’d like to creat a head myself. 

Meanwhile  I do what I have to do: like studying French. Besides I need a new belt as my jeans are a bit loose. 

Gurt

Vorerst aber widme ich mich dem, was ich tun muss: Französisch lernen, Voci büffeln, Texte schreiben, Lückentexte füllen. Dann brauche ich einen Gurt, weil die Hose ein bisschen locker auf der Hüfte sitzt.

 

 

“Rénos Top Chrono”

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Bracelets

Freitag FO Fun, FO FridaySamstagsplausch, Sonntagsfreude:

Zeit, ein bisschen was zu erzählen:

There are programmes on tv I love to watch, for example “Vendre ou Rester en Vancouvre” or “Rénover et Prospérer”.  A team of craftsmen and -women does mojar renovation in a house. Mostly there are some nasty, unexpected problems to solve, like mould or broken sewer pipes.

“Rénos top Chrono” is my favourite programme as things have go go quickly. Imagine, you go out for pizza and when you come back, you find a new and shiny kitchen, that you have always dreamt of. There is a neighbour or a cousin involved to report to the renovation team how much time is left, like “they are at dessert now* or “they are leaving the restaurant” and such. Of course, there are several seconds left, before the owners open the front door and step into their remodeled kitchen, basement, family room, what ever. The women stop talking, look surprised, shocked even and squeeze some tears, the men skratch their collarbones and smile wastly. Emotions, laughing, , thank you, thank you, interrupted by hugs with the team and the secretely involved friend. Lovley! 

Fernsehen am Freitag- und Samstagabend ist lustig. Da kommen Programme, zum Beispiel “Vendre ou Rester en Vancouvre” or “Rénover et Prospérer”. Ein Team tatkräftiger Männer und Frauen renoviert ein Haus im grösseren Stil. Meistens gibts unerwartete Katasrophen, wie Schimmel oder unsachgemäss installierte Kanalisationsröhren.

“Rénos top Chrono” ist meine Lieblingssendung, denn alles muss sehr schnell gehen. Stell dir vor, du gehst Pizza essen, und wenn du nach Hause kommst, ist die Küche, von der du schon lange geträumt hast, Realität geworden. Ein Nachbar, eine Cousine sind eingeweiht und melden dem Renovationsteam laufend , wieviel Zeit noch bleibt. Sie sagen Dinge, wie “sie sind grad beim Dessert angelangt” oder “sie verlassen gerade den Babysitter, ihr habt noch sieben Minuten.” Selbstverständlich bleiben jeweils noch etwa 5 Sekunden, bevor die Besitzer die Haustür öffnen und in ihrer neuen Küche, dem renovierten Basement oder was auch immer stehen. Die Frauen unterbrechen ihren Smaltalk, schauen überrascht, ja geschockt aus aus der Wäsche, verdrücken ein Tränchen, die Männer kratzen sich am Schlüsselbein und lächeln breit. Gefühle, Gelächter, danke, danke, danke, Umarmungen mit dem Team und der eingeweihten Freundin. So schön! :-)

Bracelets2

I miss my stash of materials. Really, I do. Each time I feal craft-deprived, I have to come up with an idea without being inspired by “things” lying around in my house first. Secondly, I have to go shopping, which is time-consuming in Montreal. This city is huuuuuuuuge, streets are looooooong and wiiiiiiiide. Althoug there is fabric-paradise quite close to the place I’m living, I love to stroll along the shelves at Dollarama.

I got lucky yesterday. And it’s the real thing for almost no money. I’ve made the bracelets during the commercials. 

Meine Kreativität zu leben, ist hier ein bisschen schwierig. Wenn ich Lust habe, etwas zu baseln, muss ich erst eine Idee suchen, denn hier ist kein Material, das mich inspiriert. Zweitens muss ich einkaufen, was ziemlich zeitaufwändig ist in Montreal, denn die City ist riesig, die Strassen lang und breit. Obwohl es einen Stoffladen ganz in der Nähe hat, gehe ich auf dem Nachhauseweg auch gerne ins Dollarama, streiche den Gestellen nach und suche nach Schnäppchen. Hier gibts alles für ganz wenig Geld.

Gestern wurde ich fündig, habe sogar das Echte für 2 Dollars gefunden. Während der Werbepausen  konnte ich vier Armbänder knüpfen. Das sagt ja einiges über die Anzahl und Länge der Commercials.