Pause? Pause! – Break? Oh yes, please!

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It smells like holidays, indeed. But boy, it is not! I really need a break from harking and turning the grass. I may get some blisters on my hands. It’s hard work until I can sit and relax and enjoy the view. Those cauliflower clouds over the mountains are no threat. And the weather forecast only shows sunshine for the next couple of days.

Zwar riecht es nach Ferien, einfach wunderbar. Aber ehrlich, es ist streng, bis endlich alles Gras unter den Bäumen und vor dem Bienenhaus zusammengerecht und weggetragen ist und ich endlich ins Gras sitzen kann. Phänomenale Aussicht. Zum Glück sind die Gewitterwolken weit weg. Und der Wetterbericht verspricht nur Gutes.

Auf zwei Hochzeiten tanzen – Pedicure Eventually

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Mit meinen Fingernägeln konnte und kann ich nicht trumpfen. Immer ist da irgendwie Dreck unter den Nägeln, im Winter von der Holzheizung, im Sommer von der Gartenarbeit. Zudem trocknet die Erde meine Hände aus. Mehr Aufmerksamkeit schenke ich deshalb meinen Füssen. Sie arbeiten ja auch ganz kräfig und tragen mich durch die Tage und durch den Wahnsinn der Zeit. Nach der Pedicure bei der Nachbarin fühle ich mich jung und frisch. Jetzt wo der Sommer kommt, kann ich meine Füsse herzeigen, obwohl auch sie werden von der Gartenarbeit schmutzig. Egal! Ein Fussbad wird das wieder, bevor ich heute Abend an eine Geburtstagsfeier und etwas später zum Nachtessen anlässlich des letztjährigen Dorffestes gehe. Mit schönen Füssen auf zwei Hochzeiten tanzen also.

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

There are two invitations tonight and I thought it was perfect to have my feet done eventually. There is no need during winter, and it is also very dificult to make an arrangement because I hardly see my neighbour who does feet.

As she likes the nails being long and the feet very ugly (the pedicure should make the biggest difference), any time I must cut the toe nails immediately I have to wait four more weeks to a possible appointment, which could well turn into six or seven weeks and then I must cut the toe nails immediately myself. And so on. But now being outside more often, we happend to be at the same place at the same time. You can see the result in the picture.

Have a nice Sunday!

verlinkt mit Andrea Karminrot

Samstags 19 * 22 – 🌿 Heu- und Blütenstaubsturm 🌿 – 🌿 Spring Cleaning in a Storm of Pollen 🌿

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Die ganze Woche war ich der Meinung, heute einen Kurs zu haben. Aber jetzt habe ich unverhofft frei bekommen, denn der Termin ist erst nächsten Samstag. Es gibt also einen Zu-Hause-Tag:

Abstauben mit den Zauberhandschuhen Staubsaugen

frische Bettwäsche anziehen

Kürbis und Zuchetti pflanzen

Hopfenstangen aufstellen

Fensterputzen verschiebe ich noch, denn hier auf dem Land tobt der Heut- und Blütenstaubsturm. Wie ich eben feststelle, ist die Sonne hinter den Wolken hervorgekommen, höchste Zeit in den Garten zu gehen.

🌿 🌿 🌿 🌿 🌿 🌿

No need to start cleaning the windows yet as the farmers bring in the hay and lots of pollen are blown around and sit down on everything. It’s like a storm of pollen. Meanwhile I have some spring cleaning indoors to do:

dusting with the miracle gloves

putting on fresh sheets

planting pumpkin and zuchiini (which I already bought early this morning)

building up the poles for the hop

Today I have plenty of time because I’ve thought I had a course today which happen to be next Saturday. Lucky me! By the way, the sun is out, high time to do some gardening.

Verlinkt mit Andrea Karminrot Ich bin völlig einverstanden: Schokolade geht immer.

Was riecht denn da? – Heavenly Fragrance

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Ich öffene das Fenster und halte inne. Mmmmmmm, das riecht fein. Also gehe ich immer der Nase nach … Vergissmeinnicht? – Nein, das ist es nicht.

… Schneeball? – Nein, das ist es nicht.

… Glyzinie? – Ja, das ist es!

A Box of Chocolates – Seit, depuis, since 1962

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Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiss nie, was man kriegt.

Life is like a box of chocolates. You never know what you’re gonna get.

Aus „Forest Gump“

Ein Glück war Muttertag, und ich wurde beschenkt von meinem Jüngsten. Interessanterweise ist diese Schokolade so alt wie ich. Anzufügen ist, dass es so viel Schokolade, wie ich im Moment bräuchte, gar nicht gibt. 😉

I got some chocolates from my jungest son. Thank you very much, because there isn’t as much chocolate as I need right now. But it’s start. Actually, this chocolate is as old as me and Swiss like me. Would you like to guess?

Ein Couvert voll Frühling – Spring Mail

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What would be in your envelope?

Was würdest du in deinen Briefumschlag stecken?

Ich überlege mir schon mal, was ich ins

Sommercouvert und den

Herbst- und Winterumschlag stecken könnte.

Abby Lynn – Samstags 18 * 22 – Meeting Old Friends

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Gestern habe ich eine alte Freundin wiedergetroffen. Kennst du Abby Lynn, das Mädchen aus London, das in eine Sträflingskolonie nach Australien verschifft wurde, obwohl sie unschuldig war? Ihre Geschichte ist eines der Bücher, das ich immer wieder lese und, wie ich zu sagen pflege, mit ins Altersheim nehme, sollte ich diesen Tag erleben.

Ich liebe es, Geschichte mit Geschichten zu studieren. Natürlich weiss ich, dass Bücher und Filme, literarische Erzählungen subjektiv gefärbt sind. Wichtig ist doch einfach, Geschichten möglichst vieler Perspektiven zu lesen, zu hören und zu sehen, um ein umfassendes Bild zu bekommen. Ob das im Geschichtsbuch der Fall ist?

Die Sieger schreiben die Geschichte, so steht es sogar im Geschichtsbuch von Westermann, das wir aktuell im Geschichts unterricht verwenden. Abby Lynn könnte Oliver Twist gekannt haben. Ob Rainer M. Schröder von Charles Dickens abgeschrieben hat, so wie das die Geschichtsschreiber aus dem Kanton Thurgau gemacht haben? Wenn also eine Quelle sich vorgängig auf eine Quelle auf eine Quelle gestützt hätte, so lange, bis man gar nichts mehr zurückverfolgen kann? Der Salath vom Schob und der Schob vom Pupi? (Namen verändert) Und wenn es bei den Thurgauern so wäre, dann auch bei den Schweizern, bei den Europäern, den Weltnationen?

Dann wäre Geschichte nichts anderes als ein Gerücht? Und je nachdem auf welcher Seite du stehst, ein gutes oder ein verheerendes? Und wie ist es wohl, wenn man in der Hitze des Gefechts Nachrichten verfasst? Geschichte beschreibt die Zustände immerhin aus einer gewissen Distanz

… Meine Güte: wie kommt es nur, dass bei mir immer gleich ein ganzer Baum an Gedanken aufgeht? Dabei wollte ich doch nur meiner Freude Ausdruck geben, dass unverhofft ein tolles Jugendbuch in meine Hände gefallen ist, das zu Lesen mein Wochenendvergüngen sein wird, nebst einem kleinen Nähprojekt, um einer Kollegin bei der Idee einer Herzverzierung zu helfen. Ich sage nur Spitze! 🙂 Und wenn das Wetter mitspielt, kommen heute Nachmittag noch die Kartoffeln in den Boden.

Rereading a book is like meeting old friends for me. I am so happy to meet Abby Lynn again. Although I know her story, know the ending of the book, it’s not at all boring. In fact, I can concentrate on other matters than „Will she find happiness eventually?“. This story is very rich. Is it a coincident that we are talking about Oliver Twist in class these days? Because there are parallels, and I can imagine that Oliver and Abby knew eachother, probabely lived in the same neighbourhood of London.

I love getting to know history by stories. You may say, books are written from someone’s perspective and don’t decribe the reality. But let me ask you, how is history made? If someone wants to write about it and goes into archives, she is likely to find old history books and goes on from there? In my canton/county Salath took from Schob and Schob took from Pupi (names altered). Can Salath be trusted? And if it is so in my county, isn’t it so in Switzerland, in Europe and in the world? At least, writing history means a certain distance to the events. What about actuell events, in the heat of the battle? Who can be trusted if news are just handed down to us?

Oh my! How come that every thought has to turn into a tree of thoughts? I ‚ve only wanted to tell you that I am happy to spend time with Abby Lynn this weekend, work on my little sewing project as a prototype for a colleague and maybe plant the potatoes if the weather is nice this afternoon.

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Später

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… wann ist das?

Kaum hat der Tag begonnen, ist es schon sechs Uhr abends.

Kaum Montag angekommen, ist es schon wieder Freitag.

… und der Monat ist vorbei.

… und das Jahr ist vorbei.

… und schon sind 30, 40, 50, 60 Jahre unseres Lebens vergangen.

Plötzlich wird mir bewusst, wie viele Menschen ich schon verloren haben.

Verwandte, Freunde und Bekannte …Ein Zurück gibt es nicht mehr!

Also möchte ich die Zeit geniessen, die mir bleibt.

Ich möchte anfangen, die Zeit so zu nutzen, wie sie mir gefällt.

Ich möchte Farbe in meinem Alltag!

Ich will lächeln über die Dinge des Lebens, die Balsam für die Herzen der Menschen sind.

Ich will die Zeit, die mir bleibt, mit Gelassenheit und Zuversicht geniessen.

Ich streiche das Wort «später». Sage nicht mehr:

Ich mache es später …

Ich sage es später …

Ich denke später darüber nach …

Zu vieles habe ich auf später verschoben.

Denn ich verstehe jetzt:

Später ist der Kaffee kalt.

Später ändern sich die Prioritäten.

Später ist der Charme gebrochen.

Später ist die Gelegenheit verpasst,

die Lebensenergie aufgebraucht.

Später werden die Kinder erwachsen.

Später werden die Eltern älter.

Später werden die Versprechen vergessen.

Später wir der Tag zur Nacht.

Später endet das Leben …

Also bitte, möchte ich nichts für später aufheben,

denn in der Zwischenzeit können wir

die besten Momente verlieren,

die besten Erfahrungen.

die beste Familie, die besten Freunde.

Der Tag ist heute.

Der Moment ist jetzt.

Ich bin nicht mehr in dem Alter, in dem ich es mir leisten kann,

ein Später, das sofort getan werden kann, auf morgen zu verschieben.