Kaufst du noch oder flickst du schon? – Mending? Why Not!

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Warum ich flicke? Weil ich es kann. – Why I mend? Because I can.

Weil ich nicht weiss, warum ich nicht flicken sollte. – I don’t know why not.

Weil es sinnvoll ist. – Because it makes sense.

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Aufgeklebt und überstickt.

Gluing and stitching.

 

Zwischen Tag und Nacht – Working Full-Time

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DeuxPièceDas war schon immer so und wird noch ein Weilchen so bleiben: Ich bin ein fleissiges Bienchen. Am emsigsten bin ich, wenn ich schulfrei habe. Und so paradox das tönt, dabei erhole ich mich bestens, denn die Belastung in meinem beruflichen Alltag macht mich vor allem im Kopf müde und meine Hände bleiben untätig. Mal abgesehen von schreiben auf Papier und Wandtafel.

Obwohl Unterrichtsgestaltung durchaus kreativ sein kann, vermisse ich meine Handarbeiten. Denn weil ich im Moment full-time in der Schule tätig bin, bleibt nicht viel Zeit zum Stricken, Häkeln und Nähen. Umso glücklicher bin ich, wenn ich früh morgens ein paar Reihen nadeln und abends, also zwischen Tag und Nacht noch etwas Kleines „schnurpfen“ kann.

Was ich in den Sommerferien während langer Autofahrten angefangen und fast fertig bekommen habe (das Material ist nicht mein Traum, aber dafür in Goldap gekauft), ist endlich zum Verschenken bereit: ein Jäckchen und ein Pullöverchen, aber vermutlich schon zu klein.

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🙂

Das gibt auch ein Kreuz auf dem Herbst-Handarbeits-Bingo.

The weeks are full of work in school. Therefore, I don’t have many of crafty projects to show on the blog these days. I’ve finally finished a tiny sweater and cardigan I already started during summer break. The material is not first choice, but bought in Goldap and it reminds me of the lovely time spent  in Poland.

A finsih is a finish. It makes me happy and means that I’m one stepp up on the crafty fall bingo.

🙂

 

Samstags den Sanitärfachmann küssen – Renovations

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ZwetschgenWenn die Sonne scheint, läuft der Stöckli.

I’m drying prunes fresh from the farm next door. Actually, they aren’t as fresh anymore because I got them on Thursday evening but couldn’t find the time to process them.

We had a bit of excitment the other day as renovations did not go as we had planned. I think that’s the usual. Otherwise you wouldn’t enjoy the new built in things appropriately. It’s hard to say who was wrong and made mistakes. I blame me for about 25 percents. 😉 But it’s nothing that could not be fixed with a bit of patience. We don’t have a door, which is a little bit concerning because fall is just around the corner. But as long as we can have a fire in the oven and boil a pot of water, I am satisfied.

Vermutlich ist eine Baustelle keine Baustelle, wenn alles rund läuft. Hier läuft es nicht rund, aber ich bin trotzdem sehr glücklich über den Verlauf der Dinge. Natürlich war ich am Mittwoch mehr als gestresst, als ich am Abend feststellen musste, dass die Küche noch genau so war, wie ich sie am Morgen verlassen hatte. Dafür war die ganze Scheune voller Baumaterialien, und was eigentlich in die Küche hätte eingebaut werden müssen, versperrte den Eingang, der mit Kokosmatten und Wolldecke ausgestopft ja genau genommen gar kein Eingang mehr ist.

Relativ schnell wurde klar, dass auf die Informationen auf dem Weg von Oberheimen nach Langnau im Emmental und zuück nach Wuppenau und Niederhelfenschwil bröcklig geworden waren, dass gewissen Informationen an ihrem Bestimmungsort gar nie angekommen waren.

Nach zwei Stunden nervöser Betriebsamkeit ergab ich mich meinem Schicksal. Schliesslich war nichts passiert, das man mit Geduld und Geld wieder in Ordnung bringen könnte. Richtig dankbar bin ich, dass wir hier in der Gegend die weltbesten Handwerker haben. Sie sind nicht nur Champions in ihrem Fach, sondern auch im Umgang mit teilschuldbewussten und gestressten Kundinnen.

Die Sache kommt ins Laufen, sogar noch besser als ursprünglich gedacht. Deshalb küsse ich heute meinen Sanitärinstallateur. Oder heisst das jetzt Gebäudetechniker?

I’m so much looking forward to our new and high-tech wood-stove-central-heating. I am happy that we have engaged a proficient heating technician who either deals with all the technical stuff, like finally communcating with the production company, builds in the whole thing and is capable of dealing with a rather stressed woman. 

Verlinkt mit der Samstagsrunde bei Andrea.

 

 

Septemberfarben – Colours of September

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RosenHagebuttenLavendel

Vor geraumer Zeit habe ich jeden Montag ein Blumenmandala gelegt, an die ich zwar oft denke, jedoch nie die Musse finde, wieder damit anzufangen. Blumen gefallen mir am besten in der Natur draussen, weshalb ich nur ganz Sträusschen pflücke. Aber heute konnte ich den schönen Farben im Gebüsch nicht widerstehen.

A few years back I layed a floral mandala each Monday, and althought I often think about them, I can’t start making them again. I like flowers best when the are in their natural habitat. That’s why I rarely pick them. However, I could not resist today and bring these beautiful colours inside the house.

I wonder whether my husband will miss his coffee cup?

 

Verlinkt mit Sonntagsglück Nr. 37.

Samstags „clever konsumieren“ – The Golden Rules of Shopping

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KorbTee

Eine Tasse Kaffee muss heute Morgen reichen, schliesslich brauchte es dafür vom Anbau der Kaffeeplanze über die Produktion bis zum Genuss 140 Liter Wasser. Gut zu wissen, gut darüber nachzudenken und allenfalls Konsequenzen zu ziehen. Kräutertee also.

Seit dem neuen Lehrplan an Schweizer Schulen ist BNE, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, omnipärsent, das heisst, sie soll in den Unterricht in allen Schulfächern einfliessen. Was war deshalb einfacher, als am Donnerstagnachmittag mit dem Zug nach Wattwil im Toggenburg zu fahren und die Ausstellung „clever konsumieren“ zu besuchen? Zumal ja auch eine Fahrt mit dem ÖV eine wichtige Erfahrung für die Jugendlichen ist. Ich habe festgestellt, dass noch ein bisschen Erziehung nötig ist, bis meine neue Klasse fit für die Öffentlichkeit ist, aber das ist eine andere Geschichte. 😉

Die Ausstellung, aufgebaut wie ein Supermarkt, ist öffentlich, also jeder kann sich da über seine Einkaufsgewohnheiten Gedanken machen, etwas über Food Waste erfahren oder gewisse Nahrungsmittel genauer unter die Lupe nehmen und bezüglich Umweltverträglichkeit überprüfen. Dazu helfen sechs Kriterien, mit denen man ein Spinnendiagramm erstellen kann: In Kurzfassung sind das Klima, Verschmutzung, Ressourcenverbraucht, Biodiversität, , Sozialverträglichkeit und Tierhaltung sowie Lebensgrundlage.

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Bildquelle: clever konsumieren

Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass man mit den Exponaten etwas tun kann. Zum Beispiel muss man den Einkauf für ein Essen für 4 Personen erledigen oder eine Tagesration Essen einkaufen, also Nachtessen, Frühstück und Mittagsverpflegung. Dabei gilt es die goldenen Regeln des Einkaufens zu berücksichtigen. Die Waren im Einkaufskorb darf man selber einscannen, dann werden sie bewertet.

1. Weniger ist mehr! Kaufe nur, was du wirklich brauchst.
2. Iss regelmässig vegetarisch.
3. Kaufe saisonal und regional ein.
4. Wähle Produkte mit nachhaltigem Label.
5. Meide Produkte mit Palmöl.

Das Ganze ist als Wettbewerb aufgebaut und macht richtig Spass. Es war spannend, die Zwölf-dreizehnjährigen beim Einkaufen zu beobachten. Sie waren voll dabei. Als eine unserer Schülergruppen am Schluss auf dem zweiten Platz aller bisherigen Ausstellungsbesucher landete, waren wir alle sehr überrascht.

Die Ausstellung ist noch bis Ende September in Wattwil, der nächste Ausstellungsort ist Muttenz, BL. Also, wenn du Zeit hast, nichts wie hin.

bv_clever_facebook_sharebild_v1.jpgBildquelle: clever konsumieren

We went on a field trip with the stundents on Thursday afternoon. There is an exhibition in Wattwil, about an hour away from our school, about sustainability, food waste and shopping habits, we wanted to see and explore. You can never teach as much in class as the exhibition does and in such an interesting, activity-oriented way. The exhibition looks like a super market, where you can buy fruit and vegetables, dairy, pasta, household goods, clothes and so on. So the students got a task and went „shopping“.

There was a lot to be considered and talked about. The aim is to shop as sustainably as possible. Afterwards the items the students had in there basket were scanned and rated. Our students did well! 🙂 There is hope now, that the stundets will think before the buy anything and follow the golden rules of shopping.

1. Only buy as much (food) as you can eat.
2. Eat more vegetarian food.
3. Buy local and saisonal.
4. Choose products with a label, like bio.
5. Don’t buy products that contain palm oil.

Verlinkt mit Andrea Karminrot. Mein Thema passt zu ihrem. 🙂

 

Was die Natur hergibt – Harvesting

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Trauben

Schon schön, der Herbst.

Apples, pears, elderberries, prunes, grapes, pumpkins, beet root …

I love harvest time.

It’s Time to Let It Go – Nahezu perfekt

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Tasche

For about half a year I have been carrying around a sturdy paper bag to take lunch and things to school and back home. I’ve found it most appropriate because the bag was from  Klett, a publisher of educational books. I really love the bag because it had the right size. I would find all my things in a sec. It looked rather worn out and wonky. It was time to let it go and replace it.

Yesterday I remembered a piece of fabric I have had for many years but never found a project for, too strudy for clothing, not my style anyway. Truly, I’ve been thinking of donating it … I’m glad I haven’t. It’s my new bag now for lunch, snacks, one or two books, papier and pencils. There is enough room for a folder. 

Seit einem halben Jahr etwa benützte ich als „Handtasche“ einen robusten Papiersack des Klett Verlags. Sehr passend fand ich das für mein Schulzeugs, da die Tasche genau die richtige Grösse hatte und auch sonst nahezu perfekt simple war. Nichts ging da in irgendwelchen Tiefen und Falten und Seitentaschen verloren.

Leider war das gute Stück schon seit Längerem ein bisschen abgegriffen, sah eher schäbig aus und war auch nicht mehr standfest. Es war also höchste Zeit, sie auszumustern und durch eine neue zu ersetzen.

Gestern erinnerte ich mich an einen Stoff, den ich vor Jahren bekommen, der mir aber immer quer gelegen hatte. Viel zu steif für ein Kleidungsstück, aber genau richtig für meine neue Schultasche, in die ich ab jetzt alles stellen und legen kann, was ich so hin und her trage: Mittagessen, Portemonnaie, ein oder zwei Bücher, Schreibpapier und Stifte.