Rudolph The Reindeer – Samstag 48 / 21 – Ein Rudolph kommt selten allein

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Wie schön, dass es geschneit hat. Wie schön, dass so viele Kerzen brennen. Man könnte den Eindruck bekommen, das diesjährige Weihnachtsfest müsste für alle Unbill entschädigen. Mein Rudoph, vom ehemaligen Schulleiter geschenkt bekommen, erinnert an eine gute Zeit. Er verströmt Optimismus.

We’ve got some snow already, and yesterday with the sunshine, the landscape looked glorious. Yes, indeed, glorious. I was out later in the evening and saw a lot of beautiful Christmas trees along the roads. It seems they are supposed to make up for the craziness of politics and government. Anyway, Rudoph the Reindeer, a present from my former head teacher looks so optimistic, doesn’t it?

Tee trinken und der Dinge harren. Aber seien wir gespannt, was das „Ja der Vernunft“ vom letzten Wochenende Gutes zu bringen vermag. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Noch ist die Zeit der Ernte nicht angebrochen.

Let’s drink tea and carry on. We will see. Like the bible says: „You will know them by their fruits.“ The time of harvest hasn’t arrived yet. I am as hopeful as Rudolph. Most of the time …

Wie gerne würde ich mich wie ein Eisbär in der Schneelandschaft eingraben und im Frühling wieder auftauchen. Symbolisch für meinen grössten Weihnachtswunsch stehen die Schleich Eisbären auf meinem Stubentisch. I was in town yesterday after a long time of absence to get these beauties at LANDI.

I love Schleich animals and think they are a perfect match to the ones I already have: Two bear cubs, mother fox and two babies. The polar bears are a symbol for my wish to stay in the den all winter long. All my animals together are a symbol of how we different people should stand together in peace and accept that we are different.

And if anyone says here this is not what I live up to, the comment will be deleted. I won’t take the blame!

So light two candles, have yourself a cup of tea, think of Rudolph, listen to music and relax.

Take it easy like a polar bear.

Verlinkt mit Andreas Samstagsplausch.

Bodenlos – Losing Ground

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Auch wenn sich das jetzt gerade bodenlos anfühlt, das ist mein Weihnachtsgeschenk an mich. Mausskelett inklusive. Ich habe mein Goldketteli, Erbstück vom Grossmuetti, nach sieben Jahren im Dreck wieder gefunden. So ein Glück!

This is my Christmas present to myself: A neew floor in the bedroom.I’ve found my gold necklace in the dirt after seven years. I got it from my grandmother who died in 1990. What joy! Im very glad that the carpenter was free when I asked him to replace the old boards.

Jetzt ist immerhin schon alles sauber gewischt, Dreck und Staub sind auch in der Stube darunter weg. Und angesichts der Balken und der Täferdecke sage ich es symbolisch: Dieser Tage will jeder Schritt gut überlegt sein.

There is symbolic in these loose planks: Watch your step! The ground is loose. But finally, the dirt is gone, also in the living room down under. 😉

Für alle, die sich über mich wundern. Ja, ich „han ä Wand dussä“. Aber bald kommt da eine Türe rein. Es ist Weihnachtsgeschenk Nr. 2. Ich bin selber überrascht, dass von der Idee bis zur Umsetzung drei Tage vergangen sind. Das wird grossartig. Wenn ich dann erst ein schönes Küchenbüffet gefunden haben werde (Futur II), wird alles noch viel grossartiger in meinem schönen Haus.

This is another improvement in the house that provides more space in the kitchen. Very dusty job, mucht to clean afterwards. Now, we are waiting for a new door. I’m looking for a new old cupboard, can’t wati to go hunting in the thrift stores nearby. Wish me luck!

Social Life These Days – Das Restaurant braucht mich

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Entgegen aller Bemühungen, mich sozial zu isolieren, führe ich gesellschaftlich ein sehr abwechslungsreiches Leben. Zwischenzeitlich sehr gerne mal #bleibzuhause mache. Am letzten Samstag waren wir also eingeladen, und der Abend war viel schöner als er in einem ***** Restaurant hätte sein können. Wie habe ich wie in gute alten Zeiten, also ich noch richtige Hauswirtschaftslehrerin war und den Jugenlichen das Kochen bebringen durfte, eine gebrannte Crème gemacht. Nein, ich brauche keine Gastronomie nicht, sie braucht mich.

The harder the government bullies me, the more I push back. I will never give in, but over my dead body. I don’t miss restaurants, theater, cinema, swimming pool, the gym, meetings, reunions, congresses, the shopping mall. I have a very busy social life, even busier than before the plandemy. I eat out at my friends‘, enjoy movie night at our neighbour’s, exercise in fresh air and have a beer now and then with colleagues. Last Saturday we were invited and I remembered that I used to make crème brulée in the years I taught home economics in school.

Ja oder Nein? – #hatnothate – Die Farbe blau

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Seit Jahren lese ich jeden Samstag die Beiträge des Samstagsplausch, vormals Samstagskaffee. Diese Blogrunde ist für mich ein Stimmungsbarometer. Ich lese, dass es den Leuten im Sommer besser geht als im Winter. Ich lese von Krankheit und Genesung. Ich lese von beruflichen Herausforderungen, von Kindern, Enkeln, Katzen und Hunden, von den Freuden und Leiden des Alltags. Ich lese, wie die Menschen mit Corona und den Corona-Massnahmen leben. Ich gehe mit, ich versuche, in die Haut der Schreibenden zu schlüpfen, was mir manchmal leichter und manchmal schwerer fällt.

Ich weiss, dass Papier alles annimmt, dass ich nur den Teil einer Person sehen kann, der in einem Beitrag gezeigt wird. Gestern war ich schockiert, und ein Beitrag geht mir nicht aus dem Kopf, denn ein weiteres Feindbild wird aus dem Sumpf der Cancelculture gezogen. Die Verurteilung passiert auf Grund von drei Quellen, wovon eine Wikipeida ist.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die mit einander Ins Gespräch kommt, Vor- und Nachteile abzuwägt, Erfahrungen austauscht und Werte neutral bleibt, statt dessen Fragen zu stellt, zum Beispiel: „Wie siehst du das?“ Vor wenigen Jahren häkelten, nähten, strickten, kauften Menschen wie verrückt pinke Hüte, um ein Zeichen zu setzen gegen Feminismus und Rassismus. Die Frauenbewegung, die BLM-Bewegung waren stark. Tausende gingen auf die Strasse.

Die Bewegung der blauen Mützen gegen Mobbing, Diskriminierung und Hass ist viel ruhiger geblieben. Hat sie Europa überhaupt erreicht? Denn die aktuelle, politische und medial geförderte Einbahnpolitik vernebelt das Denken der Menschen. Die Politik, die Medien (und ich schreibe das bewusst unpersönlich) hetzen gegen Menschen, die auf der falschen Seite stehen. Wer sagt uns denn, was richtig und falsch ist? Wer sind diese Leute, die das wissen?

Auf einmal ist es notwendig gegen anders denkende Menschen zu sein, solange man dem vorgegebenen Weg folgt. Konformismus während DDR- und Sowjetunion-Zeiten, in Nordkorea und Kuba für die Guten im Westen verachtenswert, ist im Kampf gegen den „Einen Feind“ so bedingungslos notwendig, dass man Blockwartgehabe, Denziantentum, verbales Niederprügeln und physische Gewalt rechtfertigt. Wir kennen das aus der Geschichte.

Ich mache da nicht mit. Ich will meinen Weg in der Liebe, im Verständnis, im Miteinander und im Vertrauen gehen, gerade weil wir Menschen verschieden sind. Ich will mich der Herausforderung stellen, dass nicht alle meine Freundinnen, nicht alle Familienmitglieder meinen Standpunkt verstehen, mir die Diskussion verweigern, mich sogar diffamieren, weil sie in der Angst sind. Für meine Überzeugung setze ich ein Zeichen. Mit einer blauen Mütze. Lass mich wissen, ob du meine Haltung teilst, trage auch eine blaue Mütze, damit wir uns erkennen. Gemeinsam sind wir stark.

Es gibt ganz viele Anleitungen im Netz. Meiner hat sich so ergeben. Angefangen mit 10 Stäbchen im Magic Ring, dann 20, dann 30, dann 40 und nachher immer mal wieder eine Runde ohne Aufnehmen.

There is only one way to go. Walk with love and peace in your heart, do not judge people because of their believe and way of life. Talk to the people who have a different oppinion than you, listen to them, try to understand, be kind. Never hurt anybody on purpose and if you did and realised it appologise and ask for forgiveness. Open your eyes, your ears and your heart and look around you. See the beauty of the world and the human beings, see their fears and broken dreams but also their hope and joy. Do not follow evil leaders and do not be influenced by their dark thoughts and motives. Wear a blue hat and do not hate the ones you cannot understand. And let me know by doing so that we share the thoughts of love and peace and diversity. Together we are strong.

Samstags 47 / 21 – Eine zweite Chance – Second Chance

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Heute Nacht hat es zum zweiten Mal geschneit, noch ein bisschen mehr als gestern. Der Winteranfang hat eine zweite Chance bekommen und sie voll genützt.

We’ve got some snow tonight, and it looks like winter made good use of this second chance for an early start.

Auch die vielen grünen Tomaten, die ich vor wenigen Wochen geerntet habe, nutzen ihre zweite Chance und sind alle alle nachgereift. Bald leuchten auch die letzten rot wie Christbaumkugeln.

Also the many still green tomatoes have taken the chance to ripen after the picking. I am so pleased that the final picking was successful.

Und auch ich werde eine zweite Chance bekommen, alle Gartenarbeiten zu beenden. Heute drängt sich mich nicht, denn sie ist unter einem zarten Hauch von Weiss verborgen. Mein Blick richtet sich deshalb Richtung Säntis in den Nebel, der mir die Sicht nimmt und mir das Dahinterliegende nicht oder nur verschwommen offenbart. Dieses Wochenende wird die Schweizer Bevölkerung eine wichtige Weiche stellen, wie das Danhinterliegende, die Zukunft für die Gesellschaft, für uns, für mich aussehen wird. Es ist ebenfalls eine zweite Chance. So oder so, blaue Wolle habe ich schon mal ausgepackt und der Sonntag wird reichen, um eine Mütze zu häkeln. Nur gemeinsam kann die Menschheit die Zukunft meistern.

Lasst die Spaltung nicht zu.

I haven’t finished all the chores in the garden and orchard yet. Luckily, the snow has covered up the unfinished business. I will have a second chance to get all the work done as this first snow won’t last. I’m happy about a free Saturday and turn my eyes toward the mountains far away. They are hidden in the fog, like the future is hidden.

This weeken we are voting, for the second time. It’s a second chance to live in peace and freedom. What does the future hold for the Swiss people, for us, for me? I cannot tell, however, I’ve taken out blue yarn to crochet a blue hat.

Let love and peace guide you!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Early in The Morning – Früh am Morgen

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Katzen sind Meisterinnen der Entspannung. Ich nehme sie mir zum Vorbild. 🙂

Unsere Lola liebt es am morgen lang ausgestreckt auf unserem Schoss zu liegen und ausgiebig zu gähnen, während wir gemütlich einen Kaffee trinken, bevor es in die Schule geht.

Seit Kurzem wähle ich, um diese Entpannungsphase ein bisschen länger in den Tag hineinzudehnen, im Schulzimmer angekommen, auf youtube eine möglichst lang andauernde „Relaxation Music“, die es zu hunderten zu geben scheint. Ich stelle sie ganz leise ein und erledige meine ersten Arbeiten. Ich lasse die Musik laufen, wenn ich aus dem Schulzimmer gehe und ab 5 nach 7 die ersten Schüler und Schülerinnen eintrudeln. Die Musik wirkt tatsächlich beruhigend. Auch in Zwischenstunden tönen jetzt immer beruhigende Kläge in den Schulhausgang hinaus. Den Jugendlichen gefällt es. Dass ich die Musik, zum Beispiel diese hier, auch für sie spielen lasse, freut sie.

Cats are my stars when it comes to relaxation. I like how our cat Lola lays stretched out and yawing while we have our first cup of coffee. There is nothing in the world that stresses the cat at this moment. I would love to be at ease like a cat.

I’ve started to listen to relaxation music on youtube when I am home alone. While I am writing these lines, I’m listening to mysterious fantasy music. I listen to relaxation music early in the morning at school when nobody is around. It’s very soothing. I let the music play when I go out of the room before the first students arrive. I think they like the music as much as I do. It’s very calming before everybody gets busy.

Um deiner selbst willen – Ermächtigung – There is no „freedom if …“

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Ein Glück, wer ein Dach überm Kopf hat, seine heisse Schokolade in der Wohnung trinken, die Nusstorte am eigenen Küchentisch futtern kann. Noch, denn die Schlinge zieht sich zu. Obwohl der Bundesrat noch im Sommer verkündet hat, wenn alle, die die „Imp*ung“ wollen, geimp*t sind, würden die Massnahmen gelockert, könnten die Menschen wieder in Freiheit leben. Soweit ist es nicht gekommen. Unsere Regierung hat gelogen. Das blenden die Follwer, des bundesrätlichen Kurses aus, denn jetzt schreien eben diese Leute nach den gleichen Regeln wie in Österreich und auf der anderen Seite des Bodensees. Ja, sie hecheln nach dem Zertifickat für GG+, der dritten Spritze (Genesen reicht auch auch nicht aus). Es geht ihnen zu langsam, denn der Freiheitspass läuft ab, läuft ab, läuft ab, läuft ab. GG++, GG+++.

I have to say that the sky above the valley was grey today not only due to the weather but also metaphorically. I“ve been up and down emotionally for months. However, I want to stay positive, because there are always some who have it worse: I am lucky to have a roof over my head, a place outside to drink coffee and eat a piece of pie. But what kind of hospitality is it when the doors of restaurants are closed to some people just because the do not agree with the offical way? Because they have a different point of view? Because they see onther way out of the crises? Because they are suspicous? Because they do not want to get the shot?

A friend of mine said to me a few days ago that she doesn’t care about the constituiton, when I asked her on which grounds she judges me. I never told her what to do or not to do. But she thinks I should do what she thinks is right? That she is allowed to do so although she hasn’t learnt a thing over the past months but sticks to her opinion made up long ago without listening to anything I tell her. I am shocked about the ignorance.

Und das verkünde ich allen: Ihr Unterdrücker, Behörden, Politiker und Instanzen, ihr könnt mir das Leben noch unangenehmer machen, mir noch mehr Freiheiten verwehren, ich lasse mir die Spritze nicht verpassen. Gerade weil ihr Druck und noch mehr Druck macht, ist doch offensichtlich etwas faul im Staate. Und allen Schweizern, auch meiner Freundin, die mir sagen, lass dich doch „impfen“, dann hast du es wieder gut, die sich in Scheinfreiheit wähnen, rate ich, um ihrer selbst willen am 28. November ein dickes Nein gegen das Ermächgigungsgesetz des Bundesrates in die Urne zu legen.

Wenn es ein Ja gibt, werden sie mir den Job kündigen, das Geld entziehen, mich einsperren … ?

However, the more you, politicians, authorities, institutions, push me into your direction, the more I am convinced that it’s the wrong direction. Promising me freedom but only if, is not freedom at all. That’s bullying in the worst way. There is no „freedom if …“

Two years ago everybody would have been shocked about the way people are treated.

And you who took the first and second shot to get out of trouble, you be careful. Have a look at countries that were the first to vaccinate people and notice that these people, who thought they were free to go and do, have lost their freedom already. Danemark, the Netherlands are back on track. And this is just the way the Swiss government want’s it, too.

Brown – 5 Minuten Collage – Braun

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Hier geht es zu rot, gelb und orange,

hier geht es zu grün,

hier zu violett und dem ganzen Regenbogen.

Und vielleicht noch pink.