Archiv der Kategorie: Garten

Lazy Morning – So beginnt der Morgen gemütlich

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I’m in no hurry this morning. The fire is crackling, a coffee and a book. The cat hasn’t found her place to rest yet … It’s still dark outside. Later I’m working in the garden.

Wir gehen es heute langsam an. Ein Kaffee, ein Buch. Draussen noch dunkel. Später wüte ich für eine zweite Etappe im Garten.

Übrigens kommt das Lesevergnügen aus dem Brockenhaus. Die Buchempfehlung „Christopher Ross“ stammt von einem ehemaligen Schüler.

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Samstags Feldspat, Quarz und Glimmer – A Piece of Earth History

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Herbstgenuss

A lot has happened the last week. After the rain, it seems like nature would want to make up for the dry weeks and months we had. There is plenty of everything: mushrooms, walnuts, apples, pears and grapes. 

I also got a new counter top in the tiny kitchen. I cannot fathom the age of this granite. Do you know how Earth looked like 200 million years ago when this stone emerged from magma? It was the time of the giant continent Pangaea.  I now have a piece of Earth history in my kitchen. 

I teach German to some kids from other countries of Europe. Yesterday a girl told my what she loved about Switzerland. Nature, she said. Her eyes glowed when she told me that she drives to school by bike along the meadows. That it takes her two minutes to be in the forest. Obviously she’s visited some parts of the country and is amazed that she could see the mountains from any place. She also told me that she can’t believe that Swiss people take the beauty of the country for granted. So today my heart is full of admiration and gratefulness for the Earth. 

Sicher erinnert ihr euch an diesen Spruch aus dem Erdkundeunterricht. Granit besteht aus Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer. Tatsächlich, wenn ich schräg in unsere neue Küchenabdeckung schaue, glitzern da kleine Einschlüsse. Letzten Montag wurde die Platte geliefert. Ich finde es unfassbar, dass der Stein mit dem schönen Namen Calanca (aus dem Tal mit dem selbigen Namen) ungefähr 200 Millionen Jahre alt ist. Weisst du, wie die Erde damals ausgesehen hat? Es war die Zeit des Riesenkontinents Pangäa. So gesehen, wäre auch ein Afrikanischer Granit ein lokales Produkt gewesen … 😉

Ich staune zur Zeit auch über den Segen, den die Natur hervor bringt. Unsere Wiesen rund um Oberheimen sind voller Champignons. Bei uns im Garten spriessen Schirmlinge aus dem Boden. Die Äpfel, Birnen, Nüsse und Trauben sind reif. Ich weiss gar nicht, wo ich mit der Verarbeitung der Ernte anfangen soll: Traubensaft und -gelee, Apfelmus und Birnschnitze. Die Nüsse muss ich nur zusammenlesen und zum Trocknen auslegen. Dabei wollte ich doch heute endlich meine Gartenbeete parat machen: hacken, mulchen, bepflanzen. Ich habe eine laaaaaaaange Liste gemacht und fühle mich fit, sie auch zu bodigen.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

 

Betörender Duft – Beguiling Scent

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Rosenblätter

Ich sammle Rosenblätter zum Trocknen.

Wenn die Tage kurz werden, wird mich der betörende Duft

an diesen einzigartigen Sommer erinnern.

I’m harvesting and drying rose buds.

I know that their beguiling scent

will bring back memories of this extraordinary summer when the days get short. 

Sommertage – Summer Days: My Vegetable Garden to Be

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Hahn

Die Rosenblätter riechen voll intensiv. Der Güggel ist aus einem Eierkarton gebastelt.

The never ending sun shine has made my roses the most fragrancy ones

I have ever smelled. 

The cock is from March, 2016.

Heute Morgen hat mich Nachbars Hahn geweckt. Er schreit jahraus jahrein um 5 Uhr, nicht etwa nach dem Gang der Sonne. Um eines klar zu stellen: Es macht mir nichts aus. Mehr noch, 5 Uhr passt. Am liebsten allerdings habe ich, wenn sich im Osten schon die Sonne ankündigt, wenn ich aufstehe.

Damit ist schon Schluss. Heute Morgen um 5 Uhr war es noch stockdunkel, und das nicht etwa, weil es am Horizont ein paar Wölkchen hat. Trotzdem sind die frühen Morgenstunden die besten zum Arbeiten. Später wird es einfach zu heiss, um sich zu bewegen. 😉

Nun denn! Ich warte noch ein kleines Weilchen auf das Tageslicht, bevor ich mich meinen zwei Gartenbeeten widme. Ich habe mir nämlich ein kleines Gemüsegärtchen eingerichtet. Die Beetumrandung ist schon aufgestellt und fast eingegraben. Ich lege Zeitungspapier aus, damit am Freitag oder Samstag die Erde eingefüllt werden kann (da kommt der Mann fürs Grobe. Herrje, bin ich froh!). Dann sähe ich angesichts der Jahreszeit noch Gründüngung ein. Ich werde berichten. 🙂

After three years of consideration, I finally have my two vegetable garden beds. They measure about four square metres, a space a can handle. Although I’m feeling like working at this early hour, I have to wait until the sun is up to finish my task.

Yes, the days are getting shorter, but are still unusually hot. Nevertheless, Friday or Saturday, the guy with the heavy machine is coming and filling the garden beds with soil. I have to be ready then. 

This summer has been awesome for everybody who likes it hot. I cannot remember a similar one, maybe 1983, when I just had finished my education. 

 

Der Hahn schreit immer noch. 

 

 

 

 

Samstags viel Lektüre – Summer of Books

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Garten

Ein weiterer strahlender Morgen in diesem Sommer. Ich habe noch eine wage Vorstellung, wie sich ein Regentag anfühlt. Aber zur Gewohnheit sind mir die Sonnentage noch nicht geworden.

Natürlich denke ich an die Trockenheit, die sich über ganz Europa zieht. Natürlich denke ich an die, die unter der Hitze leiden. Selbstverständlich ist mir voll bewusst, warum man kein Feuer entfachen darf im Freien. Natürlich bekomme ich mit, dass der Nachbar Heu kaufen muss für seine Tiere und zwei seiner Kühe zur Schlachtbank führt, weil das Futter knapp wird. Ich sehe, dass die ansonsten fetten Wiesen und Äcker dieses Jahr ziemlich mager sind.

Mein Garten ist zum Glück pflegeleicht und braucht kein Wasser. Zudem ist noch ein Rest in der Wassertonne übrig. Und wenn unser Rasen trocken und braun wird und nicht mehr wächst, spart mir das höchstens Arbeit. Und ja, ich denke doch, dass bald die Aufforderung kommt von der Gemeinde, mit dem Wasser sparsam(er) umzugehen.

Another sunny morning. I can’t get enough of them and don’t take them for granted. I fully enjoy the bright side of a summer like this one. 

I know about the negative aspects of these sunny and dry period the whole Europe is facing. I talk to my neighbour who is buying hay because his animals can’t find grass on the pastures. The grass has turned brown and dry. I know that some people can’t stand the heat and suffer. I’m expecting that soon there will be a call for saving water.

I’m glad my garden doesn’t need much care. When the grass doesn’t grow anymore, I have less work. The same with the weed. 

Lektüre

Ansonsten läuft das Leben allgemein auf Sparflamme. Es ist so ruhig geworden während der Ferien. Die Hitze bremst nochmals alles aus. Ich bin froh um die Bäume, die nicht nur Schattenspender sind, sondern auch die Luft erfrischen. Trotzdem waren die Ferien bis jetzt Ereignis reich.

Der Sommer 2018 ist mein Büchersommer. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelesen. Zum Ende der Ferien hin, deutet die Hälfte dieses Stapels bereits wieder auf die Arbeit hin.

2018 is the summer of books. I haven’t read that much in years. Most of the books are second hand, the rest is – now at the end of summer break – work related. I’m not very busy these days. I pick blackberries in the morning, when the temperatures are agreeable. However, I like it hot. 🙂

 

Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch.

 

Durftsträusschen – A Fragrancy Bouquet – A Taste of the Wild

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LavendelMinze_2

Mein kleines Gärtchen vor dem Haus ist vor allem grün. Alles wächst durcheinander: Phlox, Zitronenmelisse, Rosen, Erdbeeren, Aronia, Rhabarber, Pfefferminze, Fetthenne, Lavendel, Ringelblumen, Mohn, Katzenminze, Salbei … Es braucht allerdings einen suchenden Blick, um die einzelnen Pflanzen unterscheiden zu können. Es wächst nämlich auch viel Beikraut, ein Euphemismus für Unkraut, wie mein Nachbar, der Bauer, letztens gemeint hat.

Ab und an packt mich das schlechte Gewissen. Jäten wäre angesagt, um das Beikraut im Zaum zu halten und den gewünschten Pflanzen im nächsten Jahr ein Weiterleben zu garantieren. Aber dann sehe ich die hunderten von Bienen summen und finde meine Wildnis gar nicht mehr so übel. Mein Garten lebt.

Trotzdem habe ich heute ein Duftsträusschen gepflückt und ein Minzenwasser angesetzt.  Prost!

Now and then I feel guilty about my little front garden. There is so much growing that it is hard to see the single plants in the jungle. I should weed an hour or two to make a difference. However, there are so many bees and other insects flying from blossom to blossom hidden in the green. Such pleasure to watch. My garden is full of life. 

Today I picked a bunch of fragrancy herbs to take inside of the house. There are even a few leaves to give my drinking water a taste of the wild. Prost!

Samstags in den Büschen – In the Jungle

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Schneiden

It’s amazing. With the increase of sunny hours in the day, our garden turns into a jungle. It would take three years and we couldn’t leave and entre the house. There are black berries attacking from the east, stinging nettles from the north and south and wild roses from the west. Also the trees need some pruning. 

That’s why I am clear cutting around the house. Sort of. It’s a real pleasure these sunny days. 

Die Natur holt sich ihren Raum zurück. Wäre ich nicht von Zeit zu Zeit mit der Gartenschere unterwegs, wären wir bald eingewachsen. Von Westen greifen die Heckenrosen an, von Osten die Brombeeren, der Wein. Von Süden und Norden die Brennnesseln. Auch die Bäume machen sich breit und breiter. Ich rechne mit drei Jahren, bis  unser Haus unter einem grünen Pflanzenteppich begraben wäre.

Wir wollen es ja nicht so weit kommen lassen, weshalb man mich dieses Wochenende draussen sieht. Uhu. Ums Huus ume. In den Büschen. Bei diesem Wetterchen ist das eine wahre Freude.

Und hier noch ein Link, weil ich so grosse Freude habe. 🙂

Und ihr so?

 

Haus

The cat is watching me. 

 

Verlinkt mit Andreas Samstagsplausch 23.18.