Archiv der Kategorie: Garten

The Taste of July 3 – Der Geschmack des 3. Juli

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Nach einer Woche Abwesenheit hat sich mein Garten verändert. Es ist höchste Zeit, im ein bisschen Aufmerksamkeit zu schenken. Heute pflücke ich deshalb ein bisschen Tee. Das Johanniskraut hat schon an Spannkraft verloren, aber die eine oder andere Blüte wird die Teemischung bereichern.

Back from the mountains, a lot has changed in my garden. It’s high time to look after the plants. Today I am picking blooms and leaves for tea. There are only a few blooms of St. John’s wart left, enough for my tea blend.

Chäslichrut wächst wild, ich kann gar nicht alles ausjäten. Sind die lila Blüten nicht wunderschön? Cheeseweed goes wild on my property. What a blessing, the flowers look lovely.

Goldmelisse ist mir so wertvoll, wie der Name sagt. Letztes Jahr erst gepflanzt, beschenkt sie mich dieses Jahr reich.

Bee balm not only for the bees but for me, too. The tiny plant from last year has grown considerably.

Ich habe mehr Ringelblumen als Gemüse in meinem Garten. In allen Beeten leuchten sie in kräftigem Geld und Orange.

These are marigolds, calendulae. They are verywhere in my garden. Some are yellow, some orange. 🙂

Die Schafgarbe habe ich letzten Sommer von einem Gartenfreek geschenkt bekommen. Sie verbreitet sich noch ungehindert im Blumenstreifen am Gehweg.

I got some little plants of common yarrow last year from a garden friend. Now they are spreading along the path.

Sodeli, jetzt müssen die Pflanzen (Pfefferminze und Zitronenmelisse habe ich auch wenig dazugegben) nur noch trocknen. Ein paar Tässli Tee wird’s davon sicher geben. Mal schauen, was ich dann Ende Juli alles für eine weitere Teemischung sammeln kann.

Voilà! The flowers are enriched with mint and lemon balm leaves and are supposed to dry out in the shade. I hope to get a few cups of tea and wonder what I can harvest end of July to get a second tea blend.

Es ist wohl Zeit, die Kategorie „Sonntagsfreude“ weiter zu bestücken.

Inne halten – Smell The Roses

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Perspektive ändern: In den Himmel gucken.

Change of perspecitve: Looking into the sky.

Soviel Zeit muss sein: Rosen riechen.

Take a break: Smelling the roses.

Parallelwelten – Samstags 24 * 22 – What A Wonderful World

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Willkommen in meiner wunderschönen Welt! Die kraftvolle Sonne verzaubert die Landschaft in ihrem Licht. Die Luft ist erfülllt von verheissungsvollen Sommergerüchen. Die Vogelwelt singt aus voller Brust. Der Garten beschenkt mich reich mit Erdbeeren.

Willkommen in meiner Welt des Schreckens, des Bangens und der Sorge. Ich beobachte, wie ich zwischen diesen Welten hin und her geworfen werde oder mich bewusst dazwischen bewege. Niemals hätte ich gedacht, dass mein neulich gewähltes Motto, mein Mantra auf harte Probe gestellt würde: „Den Erfahrungen, die auf mich zukommen, begegne ich mit Weisheit, Liebe und Leichtigkeit“.

Nein, ich werde nicht in einem Ozean der Traurigkeit ertrinken. Das Leben hat zu viel Gutes zu bieten: verlässliche Freunde, Zuspruch, geteilte Sorge, gefühltes Miteinander und schliessliche Glaube, Liebe und Hoffnung.

Und ganz viele Erdbeeren!

Welcome to my overwhelmingly beautiful world! The landscape glows under the enchanting early morning sun. The air is full of the fragrance of freedom and summer promises. The choir of the birds in the trees is so powerful. The garden gives away its fruits generously ready to just be picked.

Welcome to my world of sorrow, uncertainty and grief! At best, I am a wanderer between these worlds observing closely how I manage. Sometimes I am more like a play ball thrown in and out. Who would have thought that the motto I’ve been implementing in my life, would be tested so hard: „What ever experience crosses my way, I will take it with wisdom, love and lightness“.

I will not drown in an oncean of sadness. Life is too rich and offers too much good: reliable friends, encouragement, shared worries, solidarity and finally, faith, hope and love.

And lots of strawberries!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Mit allen Sinnen – Samstags 23 * 22 – With All My Senses

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Während ich da sitze, noch voller Eindrücke meiner kurzen Balkonzeit und anschliessender kleinen Gartentour, den Blick schweifen lasse, merke ich, wie mir das wunderbare Gefühl, das ich eben noch hatte, entgleitet. Ich versuche mich festzumachen, etwas zu finden, das mich festhält, wenn die Gedanken auf die vielen anstehenden Aufgaben, den vollen Terminkalender, die Herausforderungen der nächsten Wochen abdriften und ich es verliere.

Ich lese „It’s okay not to be okay“ auf einem Buchrücken in meinem Bücherstapel. Und es tönt wie eine Botschaft vom Himmel. Mir fällt ein Armband, von einer Freundin geschenkt bekommen und lange Zeit nicht bemerkt, ins Auge. Ich fühle die Stoffperlen in meiner Hand und spüre die Unendlichkeit dieses Kreises. Alles wird gut.

Ich sehe die Rosen vor blaustem Himmel im Sonnenschein. Ich rieche an den Rosen und verstehe, warum die Biene in die Blüte kriecht, so verheissungsvoll ist der Durft. Ich pflücke eine schon welke Blüte, spüre ihre samtenen Blätter. Und ich brühe mir einen aromatisierten Tee auf. Ich schmecke die Rosen. Alles wird gut!

Ich nehme das Buch aus dem Stapel, vertiefe mich in der Lektüre, trinke meinen Tee über den Bäumen.

Alles ist gut!

Coming back from my little garden tour a few minutes ago, it hit me. There are so many tasks to be done, so many oppointments, the end of the school year, class camp … Times can be overwhelming sometimes.

What has happened to the wonderful feeling of inner peace I felt half an hour ago? I try to focus and my eye catches a book „It’s okay not to be okay“. A birthday gift from a friend who told me it was a very encouraging read. All will be good!

I see a bracelet unnoticed for a long time, another gift. I feel the fabric pearls in my hands and think of the eternity of a circle. All will be good!

I see the red roses under the bluest of skies on this beautiful June morning. I smell the roses and I understand why the honey bee is about to crawl into the blossom. The fragrance is so promising. All will be good!

I pick one of the roses and feel the soft touch of velvet. I make a cup of tea with the additional taste of this glorious rose. I drink the tea above the trees. All is good!

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Heut ist ein Fest … – Happy Hour

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… bei den Gänsen am See

Was riecht denn da? – Heavenly Fragrance

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Ich öffene das Fenster und halte inne. Mmmmmmm, das riecht fein. Also gehe ich immer der Nase nach … Vergissmeinnicht? – Nein, das ist es nicht.

… Schneeball? – Nein, das ist es nicht.

… Glyzinie? – Ja, das ist es!

Caruso singt wieder – Blackbird Has Spoken

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Mir ist heute klar, geworden warum Caruso jeden Morgen und Abend auf Nachbars Birke jubelt. Nach einigen Jahren Abwesenheit ist er ins Dörfli zurück gekommen und singt wieder in nächster Nähe.

There is a blackbird singing his heart out on the birch in neighbour’s garden every morning and each evening. After some years of absence, Caruso is back. Today I found out why.

Eigentlich hätte ich heute diese Pfähle und Heinzen gebraucht. Aber daraus wird jetzt nichts. Muss ich mir halt anders helfen. Ich hoffe nur, das Plätzchen bleibt von Katzen ungesehen, bis morgen Zeit finde, mit Brombeerstauden ein Barriere zu basteln. Offensichtlich ist es gut, dass ich die Zeit zum Brombeerheckeschneiden in diesen Frühlingstagen noch nicht gefunden habe.

I needed some sticks for the hop. Luckily before I grabed them I had seen this nest on top of them. I was very curious … The blackbird parents don’t seem to be very considered parents as I find the place rather dangerous to raise some kids. Hopefully, the cat doesn’t find the nest before I can build an obstacle from thorny twigs, blackberry might do the trick. I’m going to cut the blackberry bush first thing in the morning It seems to be a good thing that I haven’t had the time yet.

Das Nest ist nämlich schon bestückt. Ich hoffe nur, MamAmsel nimmt mir die Störung nicht allzu übel und kehrt bald zu ihrer Brut zurück.

White Saturday – Samstags 14 * 22 – weiss

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Eine unruhige Nacht liegt hinter uns, denn ein Sturm fegte über das Land. Als ich ein bisschen später als üblich aufstand, begann es zu schneien. Ich beschloss, die Erkundungstour um Haus und Hof zu verschieben und erst einen Kaffee zu trinken. Meine zweite Tasse sieht jetzt, eine halbe Stunde später so besorgt aus wie ich. Erneut ist alles weiss, und hätte ich nicht die Gewissheit, dass der Wetterbericht für nächste Woche Frühling verspricht, könnte ich dem Gesicht auf der Tasse nichts Positives abgewinnen: Ist es in seiner Trauer nicht schnüsig? Und der Kaffee hilft meinem Optimismus auf die Sprünge. Die heruntergefallenen Äste haben meinem Auto keinen grossen Schaden zugefügt, die Teile des Treibhauses sind nicht zerbrochen und liegen nicht allzuweit verstreut. Von den Gänsen keine Spur …

Erdbeeren vor dem grossen Schnee

Nur die Erdbeeren in den Töpfchen sind noch da, wo ich sie vorgestern platziert habe. Ich denke, auch die anderen Früchte meiner Gartenarbeit von letzter Woche (ausgewilderte Erdbeeren ausgraben, Beete fürs Säen und Pflanzen vorbereiten, ein kleines Treibbeet aufbauen und mit sechs Salatköpfen bestücken, sind nicht zu Schaden gekommen.

Jetzt freue ich mich auf die wärmeren Tage ab Montag, damit ich dort weitermachen kann, wo ich aufgehört habe: as verbleibende Erdbeerbeet aufhübschen, das letzte Gartenbeet hacken und rechen und die Blumenrabatte von sich ausbreitendem Gras befreien. Machbar! Für heute habe ich mir einen Besuch bei den Eltern, einen kleinen Einkauf, meine 8000 Schritte und, wenn noch Zeit übrig ist, ein spannendes Buch und vorgenommen.

Snow again, but it will melt soon. I’m positive!

Again, again: the landscape all around is white from snow falling in big flakes as my garden tour revealed. It’s April snow and it will melt sooner than later. But still, we had a very unpleasant night. What a storm: lots of noises from flying things and many worrying thought about what may fly around. And again it was my greenhouse. No big harm though as the parts aren’t broken and still in the neighbourhood.

No harm on the fruits of my hard work in the vegetable garden either. Also the strawberry plants are in the place where I’ve left them, ready to be moved to my son’s house nearby. It would be a shame to compost them because I have already more than enough.

The little greenhouse I placed on one of the gardenbeds is intact, the lettuce inside safe and sound. I can’t wait for warmer temperatures on Monday to go on with the gardening. I am always very eager in spring, not so much in fall. However, things may get a bit more serious around here, as I intend to limit my work in school to have more time to grow vegetables. Gas, crude oil, fertilizer and more are streaming to the other side due to Western politics. But who cares anyway …

verlinkt mit Andrea in Berlin