Archiv der Kategorie: Garten

Samstags Zaun „Datscha“ – Don’t Fly Over the Fence

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Gartenzaun

Noch trage ich einen Pullover, aber der Tag verspricht sonnig und warm zu werden. Schon gestern war ich im Garten, habe gejätet und den Komposthaufen umgegraben und später mit meinem Mann zusammen endlich den Zaun gezogen, damit unsere Hühnerschar so richtig rennen kann. Der Zaun ist made in Frankreich, was die Freude noch steigert. Ehrlich, es sieht hier aus wie auf einer Datscha, nur der Gemüsegarten ist dafür zu klein. Übrigens habe ich einen echten Vergleich, denn ich war im Juni 1995 in der Ukraine und durfte anlässlich einer Hochzeitsfeier einen wundervollen Tag auf einer Datscha verbringen.

Heute ist also nachmals Gartenarbeit angesagt: das Gärtchen ist erst zur Hälfte gerodet, die Tomatenstöcke sollen noch eingegraben werden, zuvor muss ich aber noch einen Fleck Brennnesseln roden. Keine Sorge, unser Garten wird nicht gepützelt und es hat an anderen Ecken noch mehr von diesem Schwalbenschanzraupenfutter.

Finally, we are enjoying sunny and warm weather. Because we also have a week off, it’s best to spend the time outside and do some longe due garden chores. We built a fence yesterday so the hens can run free again. Well almost. I hope the place is wide enough so the chickens don’t even notice that there is actually an end of freedom. I hope they don’t fly over the fence trying to escape.

I got about 20 metres of paling fence secondhand from a friend of mine, which let to the purchase of another 10 metres yesterday at LANDI. I was affraid the fence would be made in China but it is not. It is from France, so I am even more pleased with it. I think it looks very datcha-style. I would know because I was on a datcha in the Ukraine due to a wedding in 1995. 

Today I am planting the tomatoes and weeding some stinging nettle. The flower garden needs another round of weeding, too. So, I’d better get started.

Rhabarber

Rhubarb tart for lunch once again.

 

Have a nice day!

 

Später schaue ich dann nach, was die anderen bei Andrea Karminrot  alles treiben.

 

Mächtig was los hier!– Busy Bees Around the House

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Glyzinia.jpg

Es duftet und summt, jetzt wo endlich die Sonne scheint.

Wonderful a fragrance is swooshing into the house.

Biene

And look, who is busy!

Die Bienen sind fleissig. Es ist mächtig was los in der Glyzinie.

Pflückfrischer Salat – Weed? Of course not!

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WilderSalat

Ernten ist das neue Jäten!

I don’t weed anymore, I harvest!

Giersch, Vogelmiere, Ehrenpreis, Gänseblümchen, Löwenzahn. Das sind gerade mal vier essbare (Un)kräuter, die ums Haus herum wachsen. Ich bin entschlossen, noch viele mehr kennenzulernen.

Goutweed, chickweed, speedwell, daisy blossoms, dandelion leaves. These are four edible plants that grow around my house. I’m determined to learn a lot more.

WilderSalat_1.jpg

Heute gibt es wilden Salat. Mit gerösteten Kernen besonders lecker.

Today, we are going wild. I may add a bit lettuce, and some fried seeds. 

 

Bon appetit!

Samstags wird alles gut – This Glorious Sign of Spring

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Forsythie

Ja, ja, ich weiss. Das Gelb der Forsythie ist zu knallig, richtig giftig sogar. Es erinnert mich zudem an meinen Skianzug, der mich in jenem Skilager zum unbeliebtesten Kind gemacht hat. Die Pflanze selbst ist zu nichts nütze, weil sie keine Insekten nährt. Sind die Blüten erst verwelkt, versinkt sie in der Gewöhnlichkeit.

Also raus damit …

Nur, was blüht in Oberheimen, wenn in tiefer gelegenen Regionen der Frühling schon so richtig ausgebrochen ist und rosa, weisse, gelbe Blüten um die Wette strahlen? Mit jeder Geländestufe komme ich auf dem Nachhauseweg ein bisschen weiter zurück im Kalender. Die Bäume werden kahler, die Wiesen blasser, die Farbtupfer seltener. Aber fahre ich um die letzte Kurve, bin schon fast zu Hause, sehe ich die Forsythie in meinem Vorgärtchen blühen. Meine wintermüden Augen saugen die Farbe auf und ich spüre: Alles wird gut!

Spring is always a bit behind in our region. When spring has already arrived in lower parts, the meadows are less green in Oberheimen, the trees still seem to sleep and colours of flowers are scarce. It’s always a wonderful surprise to see the forsythia in my front yard. It is proof that spring’s arrived actually. 

It is said that forsythia is of no value to nature, because there is never one single insect on it. It might be poisonous, I don’t know. Many people don’t like the bright yellow. And yes, it reminds me of a time in my life when I had the ugliest yellow ski dress that made me nobody’s friend. 😉 Friends of mine say the bush is artificial, worthless and bad looking and they get rid of it. 

I would never dig out my forsythia, this glorious sign of spring in my little village. 

Have a nice weekend, my friends!

Enjoy the signs of spring.

 

 

 

Meinen Frühlingsgruss schicke ich an die SamstagsPlauschRunde 13.19 bei Andrea Karminrot.

 

 

 

Biodiversity – Insektensterben, Vogelsterben – Ich mag gar nicht darüber nachdenken

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Girsch

Wir lesen dieser Tage überall davon: Bienensterben, Vogelsterben. Ich mag gar nicht darüber nachdenken. Mir wird ganz sturm vor lauter Ideen, was ich alles dagegen unternehmen soll. Alles macht soviel Arbeit!

Brennnesselernte.jpg

Und während ich so meinen Blätz abschlendere, gucke, was schon alles aus dem Boden kommt, jetzt wo die Sonne wärmt und lockt, da denke ich: Mensch, was bist du blöd! Gar nichts musst du tun. Lass einfach alles wachsen. 🙂

Unser Ordnungssinn ist es, was der Natur schadet. Unsere Faszination für gerade Reihen, das Bestreben Gleiches zu Gleichem zu stellen und Fremdes auszumerzen beschneidet die Biodiversität, der Ruf nach sauberen Abschlüssen und klaren Begrenzungen.

Brennnesseltee.jpg

Mal schauen, wie weit ich mit meiner neuen Gartenphilosophie, die Biodiversität als hehres Ziel hat,  komme. Heute trinke ich erst mal Brennnesseltee. Und später gibt es einen gemischten Salat mit frisch geschnittenem Giersch (der Schnittlauch ist noch sehr mikrig). Und dass ich für ein Bienenhotel doch noch zur Bohrmaschine greife, zeige ich euch bei Gelegenheit.

Übrigens soll Schöllkraut gegen Warzen helfen …

Schöllkraut

With spring arriving, I’ve started thinking about my garden and orchard. Although I live in a region where nature is quite intact and has a lot of space, I can see that there are things to do against the dying of insects, including wild bees and birds.

I have a few plans which are all quite time consuming. Have you ever planted busches or trees? In order to get a patch of poor grassland, I must bring in sand frist and seeds later. The mear thought of all the work makes me tired. I don’t want to think about the danger our planet is in anymore.

But this morning I realised that I don’t have to do anything, that there is in fact no work to do at all. I just have to let grow, what ever wants to grow in my property. My only concern are my neighbours who might not be ready for my vanguard thinking.

But anyway, who makes the decisions of what is worthwhile and what is weed? Instead of working hard to have clean edges and angles, I drink stinging nettle tea and later have a salad with chopped goutweed.

The third plant is celandine. It helps agains warts.

Gartenglück-2

 

Verlinkt mit Sonntagsglück.

 

 

Zuwachs bei den Bienen – Violet Carpenter Bee

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holzbieneblau

Weil die frisch geschlüpfte Sumatra Regenwaldbiene nicht ganz ernst zu nehmen ist, bekommt die Bienenkollonie Zuwachs in Gestalt einer tatsächlich existierenden Spezies: Die Blaue oder Violette Holzbiene.

I didn’t know there was a bee named violet carpenter bee. In case you would like to read more, you will find information on Wikipedia. There are a few sites that provide knowledge about this beautiful bee.

Wer mehr über dieses schöne Insekt, das Totholz braucht, um nisten zu können, erfahren möchte, liest am besten hier oder hier nach. Zugewandert ist die Holzbiene aus dem Süden. Ob das mit dem Klimawandel zu tun hat?

Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, im Frühling auf Suche zu gehen. Wir haben hier jede Menge Totholz, und Muskateller Salbei steht schon auf der Einkaufsliste.

I can’t wait to check on the old and dead branches of our elderberry bushes whether there are any violet carpenter bees. I most certainly are providing food for these wild bees in spring. They like Muscatel Salvia.

holzbiene

Anyway, my colonie of wild bees has grown.

 

Lazy Morning – So beginnt der Morgen gemütlich

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I’m in no hurry this morning. The fire is crackling, a coffee and a book. The cat hasn’t found her place to rest yet … It’s still dark outside. Later I’m working in the garden.

Wir gehen es heute langsam an. Ein Kaffee, ein Buch. Draussen noch dunkel. Später wüte ich für eine zweite Etappe im Garten.

Übrigens kommt das Lesevergnügen aus dem Brockenhaus. Die Buchempfehlung „Christopher Ross“ stammt von einem ehemaligen Schüler.