Archiv der Kategorie: Garten

Noch eine und noch einer – I‘ ll Get Them All!

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Nach getaner Arbeit schmeckt dieser Apfel wundervollst.

Endlich ist die Sonne zurück gekommen. Nüsse auflesen im Regen macht nur halb so viel Freude. Es hat so viele, und bin ich einmal um den Baum herum, kann ich gleich nochmals starten. Noch eine, noch eine, noch eine. Ich werde nie fertig, aber ich lese sie alle auf, genauso wie ich alle Knollen ausgrabe und alle Äpfel vom Baum hole. Letztere schmecken nach getaner Arbeit ganz wunderbarst.

I had only half of the fun picking walnuts in the wet. Fortunatelly, the sun has come out again after four wet days and he nuts can dry in the sunshine.

Today I collected only one basket, yesterday and the day before there were four baskets. I’ll get them all as I’ll dig out all the potatoes and pick all the apples from the tree. This one apple tastes extra delicious after all the work is done. What a treat!

Jetzt können sie an der Sonne trocknen. Heute gab’s nur ein Körbchen voll.
Keine zu klein, um nicht auf meinem Teller zu sein.

Die Gefallenen – The Fallen

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Gefallen, aber nicht minder wertvoll. So kamen sie zu mir in die Küche …

I picked apples from the ground. They are bruised but still a gift from mother nature.

… und so werden sie im Schrank versorgt.

I made apple sauce, which – cooled off finally – is being put into the pantry.

Kluger Rat – Notvorrat.

Better be prepared.

The Taste of August 28 – Der Geschmack des 28. August

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Nach dem hochnebligen Morgen scheint die Sommersonne wieder. Weil es im Haus kühl ist, gehe ich eine Runde in den Garten und sammle Teepflänzchen. Die heute Mischung ergibt: Ringelblumen, Chäslichruut, Wegwarte, Goldmelisse und Dillsamen. Fast zwei Monate vergangen seit der Ernte des 3.Juli-Tees. Eindeutig ein Unterschied.

After a foggy morning, the sun is back saying „hey, it’s still summer!“ It’s quite cool in the house, so I go outside to harvest herbs for another tea blend: marigolds, chicory, cheeseweed, beebalm and seeds of dillweed. Almost two months since I picked the taste of July the 3rd. Notice the difference. 🙂

Noch kein Regen – No Rain Yet

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Es sah so aus und fühlte sich so an, als ob Regen käme. Dann kam die Nachbarin, und nach dem Kaffee schien wieder die Sonne. So hab ich flugs das Gemüse getränkt und Radieschen geerntet. Mehr geht heute nicht mehr. Manchmal ist blosses Sein eine grosse Anstrengung, denn ich bin todmüde.

I took a nap under the tree and suddenly the air felt like rain. The sky even looked like rain. But then my neighbour came for a chat, and later the clouds were gone. So I watered the plants in the vegetable garden, found a few radis for supper. There is no energy left to do more. Sometimes just being is hard work as I am tired to death.

Die Guten ins Töpfchen … – The Good Ones For Me …

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… die Schlechten ins Kröpfchen.

… the bad ones for the hens.

Eine Dicke Fette – Thick and Fat

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Es ist nicht das erste Mal, dass ich nach Brienz im Berner Oberland fahre. Ich habe deshalb eine ziemlich genaue Vorstellung, wie ich dort hingelange. Ich werde über den Ricken fahren und dort oben die linke Strasse nehmen. Dann geht es zuerst Richtung Zürich, nach einer Weile aber Richtung Zug. Die Strasse führt über den Hirzel. Über Steinhausen, Cham und Rotrist werde ich Luzern erreichen und hier den Wegweisern nach Interlaken folgen. Ich werde durch Nid- und Obwalden über den Brünig fahren und nach etwa 2 1/2 Stunden mein Ziel erreichen.

Ehrlich gesagt, es ist so unblaublich schön zu Hause, dass ich gar nicht verreisen will. Ich bin jedoch sicher, dass ich, kaum habe ich Oberheimen hinter mir gelassen, voller Freude auf die kommenden Tage schauen kann. Ja, der Garten kommt nochmals gut ohne mich aus. Wer sagt denn, dass das, was wächst, nur für mich bestimmt ist? Kohlrabi, Randen, dicke Erbsen, Fenchel, ein einsamer Salat und Zuckermais, den man bei aller Liebe nur als mickrig bezeichnen kann, ergebe dieses Jahr im besten Fall vier Mahlzeiten. Egal, denn dafür habe ich bei der morgenlichen Tour heute eine dicke fette Raupe entdeckt. Aber was heisst eine: gleich daneben sitzen noch zwei. Weiss du, wer oder was aus diesen Schönheiten schlüpfen wird?

I’m going on tour again today although I’d love to stay here in paradise. It’s awfully beautiful here these days. I did a bit of work on the property yesterday, but didn’t have time to tend the vegetable garden. So it will stay quiet for another ten days. The garden won’t mind and neither will the creatures that eat my dill, these beautiful caterpillars I came by this morning.

There must be at least one mouse that eats sunflowers and leek., even nibbles on the potatoes. However, there are no snails due to the drought. Anyway, the creatures and I live in harmony. I let them be. We will see how they go along with my plants or the other way round.

Anyway, I am not a passionate driver, but I know where to go from here to find Brienz. I have to cross two mountain passes which isn’t a big deal. And I’m not taking the route to Zurich, I’m going east.

Kartoffelfreude am Sonntag – The Best Potatoes Ever

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Diese wunderbaren Sommertage! Vor einer Woche bin ich mit ein paar Lehrerkollegen und ein paar abgehenden Schülerinnen für fünf Tage nach Rom gereist. Es scheint ewig her zu sein, die Schule ist ganz weit weg gerückt.

Wir haben die wichtigsten Touristenorte besucht, Pizza, Gelati, Spaghetti gegessen und überteuertes Bier (nicht die Mädchen) getrunken. Unser Hotel hinter dem Bahnhof war das beste. Jeden Morgen erlitt ich einen Zuckerschock und fand die halbe Stunde Morgenessen auf der Terrasse doch einen grossartigen Start in einen neuen Sommertag.

Jetzt wieder zu Hause düsen wir mit der Vespa an den See, sitzen mit Kaffee auf dem Balkon und geniessen die ersten Kartoffeln aus dem hauseigenen Acker. Trotz Trockenheit und Hitze sind sie gross geworden. Ich wasche Wäsche und packe den Koffer neu. Danebst passieren unerklärliche Dinge: ein gesunder 31-Jähriger fällt tot vom Velo. Ich trage das Ereignis im Kalender ein.

There are fresh potatoes from the garden for dinner today. They have grown in spite of heat and drought. I’m between trips these days, busy with laundry and house keeping.

Last week, I was in Rome with colleagues from work and a few students who finished school a week ago and are ready to start their apprenticeship. What a lovely group of girls. We did the usual tourist programme, walked many miles between the sights, ate pizza, spaghetti and gelato.

Our hotel behind the train station was the best. And I enjoyed breakfast on the terrazza although there was too much sugar in it. It’s nice to be home in summer. The weirdest thing happened: A healthy 31 year old man fell dead from his bike and nobody knows why. Hm

Good Luck – Samstags 27 * 22 – Viel Glück

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Nach drei Jahren blieb mir nur, viel Glück zu wünschen. Hebed eu Sorg! Und jetzt suche ich s Drömli, damit ich im Feriengefühl Fuss fassen kann. Auf der Suche nach einem Fotosujet für den heutigen Samstagsplausch sind mir dann diese Schönheiten ins Auge gestochen. Zum Glück, bald hätten die Vögel geerntet, was ich jetzt zu einem wunderbaren Gelee verkochen werde.

After three intenisve years with class, the only thing I could do was saying good luck, take care. And now I am a bit restless and don’t know what to do with all the free time laying ahead of me. I feel tired and agitated at the same time. Anyway, I was walking around the house, looking for a a picture I could take. And voilà: I’ve found these beauties ready to pick and turn into jam before the birds would find them.

Good luck, my dears.

Take care!

Verlinkt mit Andrea Karminrot.