Archiv der Kategorie: Shoes / Schuhe

Tweedy Socks – Rustikale Socken – I’m a Coward

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RusticSocken

Feigling! Ja, das bin ich, ein Feigling. Statt endlich das zu tun, worüber ich seit Wochen nachdenke, bewege ich mich auf bekanntem Terrain und mache, was ich immer mache, wenn ich nicht weiss, was ich tun soll. Ich stricke Socken.

I’m a coward. Instead of making a pair of shoes, I am knitting. It’s easier. 

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Immerhin komme ich schnell vorwärts.

Furthermore, it’s also faster. 

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Aber eigentlich wollte ich ja Schuhe machen, habe Stunden verbracht, darüber nachzudenken, wie ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln das beste Resultat erzielen kann.

I spent hours on research. I want to find out how I will get the best result with the means I have available. 

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Fotoquelle

Ich habe zig Fotos angeschaut, Bücher durchgeblättert, im Internet Bilder gesucht und Videos zu Rate gezogen. Ich weiss jetzt, wie ich es machen werde.

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Aber zuerst stricke ich jetzt noch ein zweites Paar Socken. Ich möchte da an der Ferse etwas anders machen …

However, I may start another pair of socks first. I would like to change the making of the heal a bit …. 

 

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Maiden Trip – Jungfernfahrt

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Schuhe

Still in bed I realized that I haven’t walked the usual path around the settlement in a long time. This rainy morning, it was time to chance my life and to get out the new shoes. Maiden trip, so to speak. Let’s see how it goes!

Schuhe-2

First stop at my neighbours‘ flowers. 

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Along the corn field. The landscape is really mystic today. 

 

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Along a gravel road.

Schuhe-5

 

A lost shoe in the woods. Where’s Cinderella?

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Fence post and a hidden water channel. 

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Simple fountain, full after the rain. Fragile watercress. It’s about 200 meters from home. I’m newborn and ready. Carpe diem!

Aschenputtel

 

Cinderella is proof that a pair of new shoes can change your life.

Have a nice day!

 

 

 

Schuhe Mass geschustert – Shoes made to measure

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Cobbler stick to your last.

Schuster bleib bei deinem Leisten.

SchuhMuster

Days 1 and 2 of shoe making

The last should fit, so we took measurements and went to work. A lot of adding, grinding and sanding was involved.  – Fuss vermessen, den Leisten anpassen, das heisst wegnehmen und zufügen. Am Schluss soll auch eine schöne Form entstehen.

SchuhZuschneiden

Day 2 of shoemaking

Die Einzelteile aus dem Grundmuster zeichnen, Leder aussuchen und die Teile zuschneiden.

SchuhNähen

Days 3 and 4 of shoemaking

Sewing the parts together and adding a zip. – Teile zusammennähen und Reissverschluss einnähen.

SchuhZwicken

Days 5 and 6 of shoemaking

There are many pieces that make a shoe. And here you can’t even see all of them. 🙂 There are several tasks to be done until the project looks like a shoe at all. – Alleine die Sohle besteht aus vershiedenen Teilen: Brandsohle, Kunststoffverstärkung, Metallfeder. Zuerst wird die Ferse mit einer Schweinslederkappe verstärkt, dann der hintere Teil des Schuhs gezwickt. Dann wird das Futter des vorderen Teil des Schuhs gezwickt, die Vorderkappe verstärkt und schliesslich das Oberleder gezwickt.

Und wehe wehe, du vergisst einen Nagel zu ziehen, bevor er verdeckt wird. Das ist böses Schuhmacherkarma. 🙂

SchuheAusleisten

Days 7 and 8 of shoemaking

As always checking the shape of the shoe before the next step. So again equalizing before we added the rubber sole. And do not forget to pull the nails out. Otherwise bad cobbler karma. Finally we could take the last out.

Und immer wieder die Form kontrollieren, damit der Schuh auch schön heraus kommt. Bevor die Gummisohle aufgeleimt wurde, kam noch ein Riemen drum herum. Nochmals schliefen, Löcher füllen, und schliesslich konnten wir ausleisten. Huff, nichts angenagelt oder angeleimt.

Die Schuhe passen! Ich kann es kaum erwarten, bis es wieder kühles Wetter gibt, damit ich die Schuhe mit dicken Socken an den Füssen ausführen kann.

The shoes fit. Can’t wait for cooler weather to wear thick socks and go out and about in my custom-made new and shiny shoes. 

The one and only Zwickmühle in

Brienz

which is a wonderful place in the Swiss Alps, always worth a visit. As is

Ballenberg

an outdoor museum that shows the traditional and historic houses of all regions of Switzerland. The houses had all been torn down at their original places and rebuilt on the ground of Ballenberg. However, it looks like the houses have always been there.

 

Zwickmühle im Juli – I’m coming again in July

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Schuhmacherkurs2017

Im Juli ist es wieder soweit: Ich besuche einen Schuhmacherkurs, wo ich ein Paar Schuhe passgenau für meine Füsse herstellen werde. Vorgängig soll ich mir überlegen, wie die Schuhe aussehen sollen, die ich machen will.

I’m going to Zwickmühle in Brienz again this July. Now it’s time to make my mind up about which shoes to make. I feel like having looked at 10 000 photographs to choose pair of shoes that would work as a model for the shoes of my dreams. The outcome is not very surprising, isn’t it? Comfortable, flat, robust. I like the zipper and the two or three colours. I’ve ruled out red, but haven’t made up my mind about blue-green and brown. Or maybe yellow or a bit of fur? 

Gefühlte 10 000 Bilder von Schuhen habe ich durch geklickt, um ein Modell zu finden, das mir als Anregung dienen soll. Herausgekommen ist das Gleiche wie immer: halbhoch, relativ robust, relativ flach. Zweifarbig. Das Reissverschlüsschen auf der Innenseite finde ich neckisch. Noch habe ich mich nicht für eine Farbe entscheiden können, aber rot ausgeschlossen. Sollen es braune oder blau-grüne oder vielleicht Schuhe mit ein bisschen Fell werden?

Schuhmacherkurs2017_3

Wenn ich mir den Werdegang dieses Schuhs vorstelle, bin ich sicher, dass ich das schaffe. Allerdings will ich üben, bis ich die Sattlernähmaschine besser beherrsche, damit die Stiche schön regelmässig werden, bevor ich die Nähte absteppe.

Visualizing the process of the making, I think that I can do it. But I’m determined to master the sewing machine better than last time. I would love to have the seams straight. 

 

L’Oeuf puis la Poule –Back from France

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loef

L’oeuf puis la poule

… ou la poule puis l’oeuf?

Wir verbrachten ein paar Tage in Frankreich. Auf meinen Reisen verblüffen mich immer wieder interessante Geräte, wie zum Beispiel dieser Eierkocher im Hotel. Klar, dass ich das Ding ausprobieren musste: In der Wanne kocht das Wasser, das Ei wird in einen Halter gestellt und dann getaucht. Ich habe den Timer an meinem Smartphone gestellt und exact drei Minuten später un oeuf coque herausgehoben. 🙂 Das war gestern.

We are back from France where we spent some quiet days in am ancient and very minimalistic farm house. On our trip home we stayed in Baune. In the morning, I found an interesting device to boil my egg. 

Heute geniesse ich den Kaffee zu Hause und verkoche heute den Eierberg, der sich über die Ferientage angesammelt hat, zu Omeletten.

Today I enjoy my coffee at home looking at my new tool, taking it into my hand, experiencing its feel and weight. I’m excited about the appropriate tool for any craft and have been thinking of buying a shoemaker hammer for ages. I’ve already signed in for a shoemaking event in July. The hammer is mirroring the sunset we had last night, when I took the photograph. Hopefully, the sun comes out today as it would transform the landscape into a wonderland.  We have snow and freezing temperatures. 

schusterhammer

In der Post fand ich den bestellten Schusterhammer, der hier aufs Bild darf, weil er vergangene Nacht bis in meine Träume Einzug gehalten hat. Noch ist er nicht zum Einsatz gekommen, aber ich habe mich bereits wieder an einen Schuhmacherkurs in der Zwickmühle angemeldet. Der rötlich-orange Schein in der Hammerfläche ist nicht etwa der Schein des Feuers, sondern die Spiegelung des gestrigen Abendrots. Ob die Sonne heute kommt und die schöne Winterlandschaft verzaubert? Wir haben nämlich Schnee und eisige Kälte.

Verlinkt mit Samstagsplausch 1.17 bei Andrea

In Between – In der Zwischenzeit

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Ich geniesse die Werktage zwischen Weihnachten und Neujahr, die für mich auch Ferientage sind und Raum lassen für viele gemütliche Aktivitäten. Von allem ein bisschen ist mein Moto.

I’m enjoying the few days between Christmas and New Year. These are work- but also holidays. So everything is possible. There is space for all kinds of activities and leisure time. 

Gestern Morgen habe ich eine Entsorgungstour ins Brockenhaus gemacht, am Nachmittag einen langen Spaziergang ins Tal hinunter. Später ein paar Takte gestrickt und vor dem Schlafengehen ein paar Seiten gelesen. Es muss an der Jahreszeit liegen oder an der trüben Nachttischlampe. Ich bin so müde am Abend, dass mein Bücherstapel nicht kleiner wird.

I went to the thrift store to get rid of a few things I don’t use anymore. In the afternoon my husband and I walked to a nearby village and had a coffee. The weather has been quite warm the last days with sunshine between cloudy periods. Later I’ve been knitting and reading before I was too tired to see the lines sharply. This time of the year is tiring in a good sense. 

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Da liegt ja dreimal das gleiche Buch, sagt ihr? Ich habe sogar noch drei weitere Ausgaben und ein siebtes (in Englisch) bestellt. Am besten gefallen mir die ungekürzten Übersetzungen, weil sie die Originalsprache authentischer wiedergeben. Und von den gekürzten, gebe ich dem Arena-Kinderbuchklassiker den Vorzug. Zudem spricht mich hier auch der Einband am meisten an. So oder so, ich lasse meine SuS wählen, ob sie das dicke oder dünne Buch lesen wollen. Besser ein dünnes Buch fertig lesen, als an einem dicken verzweifeln.

I’m a bit obsessed with „uncle Tom’s Cabin“, but I want to find the nicest edition to read with my students. I’m quite pleased with the Arena edition and also like the cover. But I will let the students choose whether they would like to read the condensed edition. They’d better finish a book than become exasperated with a thick one. 

Erinnert ihr auch an meine Lesemaus? Die Anleitung zur Ratte gibt es hier.

Do you remember my reading-mouse? I still love it 

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Noch immer stricke ich nur in kleinen Portionen. Auf den Nadeln habe ich hoffnungsvoll grüne Herrensocken. Erinnert ihr euch an meine Arbeitswoche in der Schuhmacherei letztes Jahr? Etwas Grauenhaftes ist passiert: Seine Werkstatt, sein Haus ist einen Tag vor Heilig Abend komplett abgebrannt. Ich stricke bei jeder Masche einen guten Wunsch für Antonios Zukunft mit ein.

Something terrible, terrible happened to my shoemaker friend Antonio’s where I spent some time learning from him. His shop and house burnt down a day before Christmas Eve. Luckily, nobody was hurt. So I’m knitting socks for him (he and his family have lost everything) and a good wish is included in each stitch. 

Take care!

Linking with Gracey

 

 

 

Freude über Freude: Meine Schuhe – Making my Own Shoes

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SchuhmitLeist

Nach einer ereignisreichen Woche in Brienz bin ich wieder zu Hause und lasse mir meine Freude darüber durch die Motocrossgeräusche aus Lenggenwil nicht nehmen. Zu schön scheint die Sonne. Zu schön ist der Sommer. Und meine Schuhe sind toll geworden. 🙂 Ein weiteres Produkt meiner genbedingten Schuhmacherkarriere, worüber ich hier und hier und hier und hier berichtet habe. Ich denke doch, ich mache noch weiter.

Schuh-Collage

Schuhmacherei kann man lernen in der Zwickmühle Brienz bei Franz Kälin.

Die vier Tage waren so schön.

Last week was perfect. The leather, the glue, the nails, the lasts. And the smell full of childhood memories. After four days of work I have my own pairs of shoes and could not be happier about them. I think it is very brave to make red shoes.

Of course, there are some minor flaws because I had my fight with the sewing machine which you can see on the picture on the left in the second row of the collage. 

Unfortunatelly, I cannot wear my selfmade red shoes today. It’s too sunny and hot. 🙂

I might wear them in bed tonight. 

Have a nice Sunday! 

verlinkt mit Ritas Sonntagsfreude und Sonntagsglück.