Archiv der Kategorie: Fundstücke/Finds

Versprechen – Promise

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Don’t forget: Next spring is coming!

Vergiss nicht: Der nächste Frühling kommt bestimmt.

The Taste of August 28 – Der Geschmack des 28. August

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Nach dem hochnebligen Morgen scheint die Sommersonne wieder. Weil es im Haus kühl ist, gehe ich eine Runde in den Garten und sammle Teepflänzchen. Die heute Mischung ergibt: Ringelblumen, Chäslichruut, Wegwarte, Goldmelisse und Dillsamen. Fast zwei Monate vergangen seit der Ernte des 3.Juli-Tees. Eindeutig ein Unterschied.

After a foggy morning, the sun is back saying „hey, it’s still summer!“ It’s quite cool in the house, so I go outside to harvest herbs for another tea blend: marigolds, chicory, cheeseweed, beebalm and seeds of dillweed. Almost two months since I picked the taste of July the 3rd. Notice the difference. 🙂

Die Blindheit der Sehenden – Lets Face the Facts

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Jesus heilt einen Blinden

1 Unterwegs sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind war. 2 »Rabbi«, fragten die Jünger, »wer ist schuld daran, dass dieser Mann blind ist? Hat er selbst Schuld auf sich geladen oder seine Eltern?« 3 »Weder noch«, antwortete Jesus. »Vielmehr soll an ihm die Macht Gottes sichtbar werden. 4 Solange es Tag ist, müssen wir die Taten Gottes vollbringen, der mich gesandt hat. Bald kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann. 5 Doch solange ich in der Welt bin, werde ich für die Menschen das Licht sein.« 6 Dann spuckte er auf die Erde, rührte mit dem Speichel einen Brei an und strich ihn auf die Augen des Blinden. 7 Dann forderte er ihn auf: »Geh jetzt zum Teich Siloah und wasch dich dort.« Siloah heißt übersetzt: »der Gesandte«. Der Blinde ging hin, wusch sich, und als er zurückkam, konnte er sehen. 8 Seine Nachbarn und andere Leute, die ihn als blinden Bettler kannten, fragten erstaunt: »Ist das nicht der Mann, der immer an der Straße saß und bettelte?« 9 Einige meinten: »Er ist es.« Aber andere konnten es einfach nicht glauben und behaupteten: »Das ist unmöglich! Er sieht ihm nur sehr ähnlich.« »Doch, ich bin es«, bestätigte der Mann selbst. 10 Da fragten sie ihn: »Wie kommt es, dass du plötzlich sehen kannst?« 11 Er berichtete: »Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Brei und strich ihn auf meine Augen. Dann schickte er mich zum Teich Siloah. Dort sollte ich den Brei abwaschen. Das habe ich getan, und jetzt kann ich sehen!« 12 »Wo ist denn dieser Jesus?«, fragten sie weiter. »Das weiß ich nicht«, gab er ihnen zur Antwort.

Das Verhör der Pharisäer
13 Sie brachten den von seiner Blindheit geheilten Mann zu den Pharisäern. 14 Es war nämlich gerade Sabbat, als Jesus den Brei gemacht und den Blinden geheilt hatte. 15 Auch die Pharisäer fragten ihn: »Wie kommt es, dass du jetzt sehen kannst?« Der Mann erzählte: »Jesus strich einen Brei auf meine Augen. Ich habe mich dann gewaschen, und nun kann ich sehen.« 16 Einige der Pharisäer meinten: »Von Gott kann dieser Mann nicht kommen, denn er hält sich nicht an die Sabbatgebote.« Andere aber wandten ein: »Wie kann ein sündiger Mensch solche Wunder vollbringen?« So gingen ihre Meinungen auseinander. 17 Dann erkundigten sich die Pharisäer noch einmal bei dem Mann, der blind gewesen war: »Durch ihn kannst du jetzt also sehen? Was meinst denn du, wer dieser Mann ist?« »Er ist ein von Gott gesandter Prophet«, antwortete er. 18 Doch die Pharisäer[1] wollten nicht glauben, dass er überhaupt blind gewesen war. Sie ließen deshalb seine Eltern holen 19 und verhörten sie: »Ist das euer Sohn? Stimmt es, dass er von Geburt an blind war? Wie kommt es, dass er jetzt sehen kann?« 20 Die Eltern antworteten: »Ja, das ist unser Sohn, und er war von Geburt an blind. Das wissen wir genau. 21 Aber wie es kommt, dass er jetzt sehen kann, wissen wir nicht. Wir haben auch keine Ahnung, wer ihn geheilt hat. Fragt ihn doch selbst! Er ist alt genug und kann euch am besten selbst Auskunft geben.« 22 Diese ausweichende Antwort gaben die Eltern, weil sie vor den führenden Juden Angst hatten. Denn die hatten bereits beschlossen, jeden aus der Synagoge auszuschließen, der sich zu Jesus als dem Christus, dem von Gott gesandten Retter, bekannte. 23 Nur deshalb hatten die Eltern gesagt: »Er ist alt genug. Fragt ihn selbst.« 24 Also verhörten die Pharisäer den Geheilten zum zweiten Mal. Sie beschworen ihn: »Bekenne dich zu Gott und sag die Wahrheit! Wir wissen, dass dieser Jesus ein sündiger Mensch ist.« 25 »Ob er ein Sünder ist, das weiß ich nicht«, antwortete der Mann. »Ich weiß nur eins: Ich war blind, und jetzt kann ich sehen!« 26 »Aber was hat er denn gemacht? Wie hat er dich geheilt?«, versuchten sie erneut herauszubekommen. 27 Verärgert erwiderte der Mann: »Das habe ich euch doch schon gesagt, habt ihr nicht zugehört? Warum soll ich alles noch einmal erzählen? Wollt ihr etwa auch seine Jünger werden?« 28 Da wurden sie zornig und schrien ihn an: »Du bist sein Jünger! Wir sind Moses Jünger. 29 Von Mose wissen wir, dass Gott zu ihm geredet hat. Aber von diesem Menschen wissen wir noch nicht einmal, wo er herkommt.« 30 »Das ist ja merkwürdig!«, entgegnete der Mann. »Er hat mich von meiner Blindheit geheilt, und ihr wisst nicht, woher er kommt? 31 Wir wissen doch alle, dass Gott die Gebete der Sünder nicht erhört. Aber wer Gott ehrt und nach seinem Willen lebt, den erhört er. 32 Noch nie seit Menschengedenken hat jemand einem von Geburt an Blinden das Augenlicht geschenkt. 33 Wenn dieser Mann nicht von Gott käme, hätte er das doch gar nicht tun können.« 34 Da fuhren sie ihn an: »Du warst doch schon bei deiner Geburt ein Sünder und willst uns belehren?« Dann schlossen sie ihn aus der jüdischen Gemeinschaft aus.

Die Blindheit der Sehenden
35 Jesus hörte, dass sie den Geheilten aus der Synagoge ausgeschlossen hatten. Als er den Mann wieder traf, fragte er ihn: »Glaubst du an den Menschensohn?« 36 »Herr, sag mir, wer es ist, damit ich an ihn glauben kann!«, erwiderte der Geheilte. 37 »Du hast ihn schon gesehen, und in diesem Augenblick spricht er mit dir!«, gab sich Jesus zu erkennen. 38 »Ja, Herr«, rief jetzt der Mann, »ich glaube!« Und er warf sich vor Jesus nieder. 39 Jesus sagte: »Ich bin in diese Welt gekommen, damit sich an mir die Geister scheiden. Die Blinden sollen sehen können, aber alle Sehenden sollen blind werden.« 40 Einige Pharisäer standen dabei und fragten ihn: »Soll das etwa heißen, dass wir auch blind sind?« 41 Jesus antwortete: »Wärt ihr tatsächlich blind, dann träfe euch keine Schuld. Aber ihr sagt ja: ›Wir können sehen.‹ Deshalb kann euch niemand eure Schuld abnehmen.«

Johannes 9, 1 bis 41

Jesus Heals a Man Born Blind

9 As he went along, he saw a man blind from birth. His disciples asked him, “Rabbi, who sinned, this man or his parents, that he was born blind?”

“Neither this man nor his parents sinned,” said Jesus, “but this happened so that the works of God might be displayed in him. As long as it is day, we must do the works of him who sent me. Night is coming, when no one can work. While I am in the world, I am the light of the world.”

After saying this, he spit on the ground, made some mud with the saliva, and put it on the man’s eyes. “Go,” he told him, “wash in the Pool of Siloam” (this word means “Sent”). So the man went and washed, and came home seeing.

His neighbors and those who had formerly seen him begging asked, “Isn’t this the same man who used to sit and beg?” Some claimed that he was.

Others said, “No, he only looks like him.”

But he himself insisted, “I am the man.”

10 “How then were your eyes opened?” they asked.

11 He replied, “The man they call Jesus made some mud and put it on my eyes. He told me to go to Siloam and wash. So I went and washed, and then I could see.”

12 “Where is this man?” they asked him.

“I don’t know,” he said.

The Pharisees Investigate the Healing

13 They brought to the Pharisees the man who had been blind. 14 Now the day on which Jesus had made the mud and opened the man’s eyes was a Sabbath. 15 Therefore the Pharisees also asked him how he had received his sight. “He put mud on my eyes,” the man replied, “and I washed, and now I see.”

16 Some of the Pharisees said, “This man is not from God, for he does not keep the Sabbath.”

But others asked, “How can a sinner perform such signs?” So they were divided.

17 Then they turned again to the blind man, “What have you to say about him? It was your eyes he opened.”

The man replied, “He is a prophet.”

18 They still did not believe that he had been blind and had received his sight until they sent for the man’s parents. 19 “Is this your son?” they asked. “Is this the one you say was born blind? How is it that now he can see?”

20 “We know he is our son,” the parents answered, “and we know he was born blind. 21 But how he can see now, or who opened his eyes, we don’t know. Ask him. He is of age; he will speak for himself.” 22 His parents said this because they were afraid of the Jewish leaders, who already had decided that anyone who acknowledged that Jesus was the Messiah would be put out of the synagogue. 23 That was why his parents said, “He is of age; ask him.”

24 A second time they summoned the man who had been blind. “Give glory to God by telling the truth,” they said. “We know this man is a sinner.”

25 He replied, “Whether he is a sinner or not, I don’t know. One thing I do know. I was blind but now I see!”

26 Then they asked him, “What did he do to you? How did he open your eyes?”

27 He answered, “I have told you already and you did not listen. Why do you want to hear it again? Do you want to become his disciples too?”

28 Then they hurled insults at him and said, “You are this fellow’s disciple! We are disciples of Moses! 29 We know that God spoke to Moses, but as for this fellow, we don’t even know where he comes from.”

30 The man answered, “Now that is remarkable! You don’t know where he comes from, yet he opened my eyes. 31 We know that God does not listen to sinners. He listens to the godly person who does his will. 32 Nobody has ever heard of opening the eyes of a man born blind. 33 If this man were not from God, he could do nothing.”

34 To this they replied, “You were steeped in sin at birth; how dare you lecture us!” And they threw him out.

Spiritual Blindness

35 Jesus heard that they had thrown him out, and when he found him, he said, “Do you believe in the Son of Man?”

36 “Who is he, sir?” the man asked. “Tell me so that I may believe in him.”

37 Jesus said, “You have now seen him; in fact, he is the one speaking with you.”

38 Then the man said, “Lord, I believe,” and he worshiped him.

39 Jesus said, “For judgment I have come into this world, so that the blind will see and those who see will become blind.”

40 Some Pharisees who were with him heard him say this and asked, “What? Are we blind too?”

41 Jesus said, “If you were blind, you would not be guilty of sin; but now that you claim you can see, your guilt remains.“

Bücher und Puzzleteile – samstags 25 * 22 – Books and Puzzles

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Rezepte, wie Mensch durch Stressphasen kommt, gibt es zu Hauf. Wandernde Geister, unruhige Schüler, nervöse Teenager, zerstreute Lernende wollte ich deshalb mit einem 1000 Puzzle einfangen. Ich fand ein ansprechendes Bild in Teilchen vor etwa fünf Wochen für den sagenhaften Preis von 8 Franken. Tatsächlich stürzten sich vier Jungs auf die grosse Aufgabe, um dann nach 45 Minuten daran zu scheitern.

Ich dachte, es könnte motivierend sein, wenn schon mal der Rand gelegt wäre, und startet das 90 x 69 cm grosse Werk. Es vergingen entspannte Minuten, Viertelstunden, ja Stunden nach dem Unterricht, so dass ich jeweils voll entspannt aus dem Schulhaus und nach Hause eilte.

Vorgestern habe ich das letzte Teil gelegt, zur Enttäuschung einiger Mädchen, die tatsächlich angefangen hatten, in den restlichen Stückchen nach passenden zu suchen, als die Aufgabe lösbar zu sein schien. Ich habe versprochen für Nachschub zu sorgen.

Dass Puzzles eine grossartige Sache sind, habe ich schon vor Jahren entdeckt. Sie füllen leere Momente sinnvoll. Sie sind ein Übungsfeld für Durchhaltewillen. Sie zeigen, dass nach Anstrengung Belohnung in Form eines guten Gefühls winkt. Auch sind sie mein ultimatives Rezept, den Puls zu verlangsamen, die Körperhaut von zu eng auf passend auszudehnen, die Haare zu glätten, das Herz zu entlasten, das Kopfkarrussel anzuhalten.

Es war also nicht nur wegen der Mädchen höchste Zeit eine neue 1000er Herausforderung zu erstehen, sondern auch wegen mir. Tatsächlich wude ich fündig. Überhaupt war die Fahrt ins Brocki Frauenfeld gestern jeden Benzinrappen wert, denn ich habe auch die kleine Bibliothek in meinem Schulzimmer (die oberen vier) und meinen Bücherstapel (die unteren fünf) ergänzen können. Die fünf leichten Sommerblusen für die kommenden heissen Tage (nicht auf dem Foto) drehen derweil in der Waschmaschine.

Sodeli, das wars für jetzt. Die Zebras, Antilopen und Elefanten am Wasserloch auf meinem Puzzle rufen mich.

There is a blessing in puzzles as they are very addictive and let me forget my sorrows. They calm me down in times where I can’t focus on anything to do. Maybe books do, too. That’s why I went to the thrift store yesterday afternoon that seemed too long to stay at home all nervous and troubled.

The drive was worth every penny I had to spend for petrol. I’ve found two beatiful puzzles for little money right after the entrance. Of course, I had to browse the whole store and grabed also four books for my students (are there other teachers who spend money for their students?) and five for me, books I have heard of, stories located in Australia (I can’t get enough of them) and one by Cecilia Ahern, which I have seen on film.

Actually, I’ve bought the two puzzles for me and my students because some students are very sad that the one big puzzle I had brought to school was finished two days ago and I promised yesterday to bring a new one for them after class camp. I do anything to show the teens that there is a life besides whatsapp, snapchat and tiktok. I’m a teacher.

Verlinkt mit Andrea von Karminrot.

Realitäten erschaffen

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Gemeinsam kochen. Neues wagen: Gnocchi im Klassenlager im Wallis Juni 2021

„Es ist die Fähigkeit unseres Geistes, Realitäten zu erschaffen. Unsere Gedanken, Vorstellungen und Absichten bringen die innere und die äußere Wirklichkeit hervor — auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Lernen wir diese Gabe und die Macht, die sie uns verleiht, zu erkennen und zu achten. Und passen wir gut auf unsere Gedanken auf!“

Den ganzen Text gibt es hier.

Das war ein Geschmiere, dauerte Stunden und war am Ende meeeega lecker.

Den Bären auf der Spur – Learning about Bears – Medved

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Gestern waren wir in den unendlichen Wäldern von Slowenien unterwegs. Bären haben wir keine gesehen, aber ihre Pfotenabdrücke im feuchten Boden. Auch kreuzte eine Wildkatze kreuzte unseren Weg. Ein rundum gelungener Ausflug mit Martin als unserem Guide durch Täler und über Höhen in der Region Kocevsko. Unter dem Felsband streiten sich jedes Jahr 20 Bärinnen um die besten Höhlen. Nur gut, dass wir in sicherer Höhe hinunterschauen konnten. Der Blick in die Weiten der Wälder war unbeschreiblich schön.

Modell für die Fotos stand das Maskottchen, das wir anfangs des Ausflugs geschenkt bekommen hatten. Angst vor wilden Tieren hatte ich keine Sekunde lang. 🙂

Abby Lynn – Samstags 18 * 22 – Meeting Old Friends

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Gestern habe ich eine alte Freundin wiedergetroffen. Kennst du Abby Lynn, das Mädchen aus London, das in eine Sträflingskolonie nach Australien verschifft wurde, obwohl sie unschuldig war? Ihre Geschichte ist eines der Bücher, das ich immer wieder lese und, wie ich zu sagen pflege, mit ins Altersheim nehme, sollte ich diesen Tag erleben.

Ich liebe es, Geschichte mit Geschichten zu studieren. Natürlich weiss ich, dass Bücher und Filme, literarische Erzählungen subjektiv gefärbt sind. Wichtig ist doch einfach, Geschichten möglichst vieler Perspektiven zu lesen, zu hören und zu sehen, um ein umfassendes Bild zu bekommen. Ob das im Geschichtsbuch der Fall ist?

Die Sieger schreiben die Geschichte, so steht es sogar im Geschichtsbuch von Westermann, das wir aktuell im Geschichts unterricht verwenden. Abby Lynn könnte Oliver Twist gekannt haben. Ob Rainer M. Schröder von Charles Dickens abgeschrieben hat, so wie das die Geschichtsschreiber aus dem Kanton Thurgau gemacht haben? Wenn also eine Quelle sich vorgängig auf eine Quelle auf eine Quelle gestützt hätte, so lange, bis man gar nichts mehr zurückverfolgen kann? Der Salath vom Schob und der Schob vom Pupi? (Namen verändert) Und wenn es bei den Thurgauern so wäre, dann auch bei den Schweizern, bei den Europäern, den Weltnationen?

Dann wäre Geschichte nichts anderes als ein Gerücht? Und je nachdem auf welcher Seite du stehst, ein gutes oder ein verheerendes? Und wie ist es wohl, wenn man in der Hitze des Gefechts Nachrichten verfasst? Geschichte beschreibt die Zustände immerhin aus einer gewissen Distanz

… Meine Güte: wie kommt es nur, dass bei mir immer gleich ein ganzer Baum an Gedanken aufgeht? Dabei wollte ich doch nur meiner Freude Ausdruck geben, dass unverhofft ein tolles Jugendbuch in meine Hände gefallen ist, das zu Lesen mein Wochenendvergüngen sein wird, nebst einem kleinen Nähprojekt, um einer Kollegin bei der Idee einer Herzverzierung zu helfen. Ich sage nur Spitze! 🙂 Und wenn das Wetter mitspielt, kommen heute Nachmittag noch die Kartoffeln in den Boden.

Rereading a book is like meeting old friends for me. I am so happy to meet Abby Lynn again. Although I know her story, know the ending of the book, it’s not at all boring. In fact, I can concentrate on other matters than „Will she find happiness eventually?“. This story is very rich. Is it a coincident that we are talking about Oliver Twist in class these days? Because there are parallels, and I can imagine that Oliver and Abby knew eachother, probabely lived in the same neighbourhood of London.

I love getting to know history by stories. You may say, books are written from someone’s perspective and don’t decribe the reality. But let me ask you, how is history made? If someone wants to write about it and goes into archives, she is likely to find old history books and goes on from there? In my canton/county Salath took from Schob and Schob took from Pupi (names altered). Can Salath be trusted? And if it is so in my county, isn’t it so in Switzerland, in Europe and in the world? At least, writing history means a certain distance to the events. What about actuell events, in the heat of the battle? Who can be trusted if news are just handed down to us?

Oh my! How come that every thought has to turn into a tree of thoughts? I ‚ve only wanted to tell you that I am happy to spend time with Abby Lynn this weekend, work on my little sewing project as a prototype for a colleague and maybe plant the potatoes if the weather is nice this afternoon.

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Später

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… wann ist das?

Kaum hat der Tag begonnen, ist es schon sechs Uhr abends.

Kaum Montag angekommen, ist es schon wieder Freitag.

… und der Monat ist vorbei.

… und das Jahr ist vorbei.

… und schon sind 30, 40, 50, 60 Jahre unseres Lebens vergangen.

Plötzlich wird mir bewusst, wie viele Menschen ich schon verloren haben.

Verwandte, Freunde und Bekannte …Ein Zurück gibt es nicht mehr!

Also möchte ich die Zeit geniessen, die mir bleibt.

Ich möchte anfangen, die Zeit so zu nutzen, wie sie mir gefällt.

Ich möchte Farbe in meinem Alltag!

Ich will lächeln über die Dinge des Lebens, die Balsam für die Herzen der Menschen sind.

Ich will die Zeit, die mir bleibt, mit Gelassenheit und Zuversicht geniessen.

Ich streiche das Wort «später». Sage nicht mehr:

Ich mache es später …

Ich sage es später …

Ich denke später darüber nach …

Zu vieles habe ich auf später verschoben.

Denn ich verstehe jetzt:

Später ist der Kaffee kalt.

Später ändern sich die Prioritäten.

Später ist der Charme gebrochen.

Später ist die Gelegenheit verpasst,

die Lebensenergie aufgebraucht.

Später werden die Kinder erwachsen.

Später werden die Eltern älter.

Später werden die Versprechen vergessen.

Später wir der Tag zur Nacht.

Später endet das Leben …

Also bitte, möchte ich nichts für später aufheben,

denn in der Zwischenzeit können wir

die besten Momente verlieren,

die besten Erfahrungen.

die beste Familie, die besten Freunde.

Der Tag ist heute.

Der Moment ist jetzt.

Ich bin nicht mehr in dem Alter, in dem ich es mir leisten kann,

ein Später, das sofort getan werden kann, auf morgen zu verschieben.