Archiv der Kategorie: Fundstücke/Finds

Jana? Sophia? Cristina? – Bücher Trio

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BücherTrio

Du kannst mich im Liegestuhl finden …

Ich wähle Bücher auch nach dem Aussehen. Dazu stelle ich mich in eine gewisse Distanz zum Büchergestell und picke raus, was mir ins Auge sticht. Dann lese ich selbstverständlich noch den Klappentext und eventuell eine beliebige Seite eher in der hinteren Mitte.

Kürzlich habe ich so drei Funde gemacht. Und heute lege ich den grauslichen Krimi mal beiseiten und lese etwas Beschaulicheres. Jana? Sophia? Oder Cristina?

You can find me behind the house …

I’ve bought three books recently. Second hand but flawless. I often buy books by the cover looking from a certain distance. Then I read the blurb, of course, and often one or two randomly picked pages. 

Today I’m letting „Illuminati“ rest. I’m feeling more like something light. Jana? Sophia? Cristina? How fortunate I am to be able to choose from a trio of books. 

 

 

Verlinkt mit Sonntagsglück

Baskāju Taka – Barfuss auf Lettisch – Barefoot the Letvian Way

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Als Wuppenauer – in unserem Dorf gibt es diese Attraktion seit ein paar Jahren – mussten wir den Barfussweg ein bisschen ausserhalb von Liepāja ausprobieren.

Shoes off! There is a barefoot trail near Liepāja, we had to check out because we have the same attraction in our village.

Immer schön den orangen, gelben und grünen Füsschen nach durch den lichten Föhrenwald, an einem See vorbei, über einen Bach.

The trail leads through a light pine forest. We even came to a little lake and crossed a creek. There were a few people who had the same idea: a family with little children, a group of youngsters, a grandmother with her granddaughter.

Sand ….

Balken …

Zapfen …

Steine …

Schilf …

Schön war’s.

It was fun!

😊

I 💗 Liepāja

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We’ve found a nice hotel in Liepāja. The room is very lovely. There are two windows with long curtains, a dressing table, a comfortable bed with many pillows.

I didn’t expect to find an elephant behind the minibar. As I’m always a bit stressed with my luggage, it is a nice distraction before I unpack and get setteled in.

Wer reist, lebt aus der Tasche. Das gefällt mir nicht besonders, weil ich irgendwie den Überblick verliere, auch wenn ich nicht viel Gepäck habe.

Deshalb deponiere ich nach Bezug des Hotelzimmers gleich das Necessaire im Badezimmer und richte Schuhe, Gepäckstücke und Schmutzwäschesack an der am besten geeigneten Stelle in Reih und Glied aus. Buch und Pyjama kommen auf das Nachttischchen zu liegen.

So. Und jetzt ist es höchste Zeit, den Elefanten neben der Minibar zu streicheln.

Am Strand (Ostsee) waren wir auch schon.

We were on the beach already.

Elephantastische Grüsse aus Rom- From Rome with Love

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One picture a day from Rom.

Heute nur ein Bild der Hitze wegen.

Am Samstag Sturmböen – It’s Stormy Out There

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Sturmmorgen

Draussen toben die Novemberstürme, die sich nicht ums Datum kümmern. Auf meiner Tour rund ums Haus habe ich ein paar Dinge gefunden, die gestern noch nicht da lagen: Nachbars Baugitter liegt quer auf der Strasse, das blaue Schnapsfass ist unter die Bäume gerollt, ein Amselweibchen versteckt sich im Geäst der Weinrebe. Dafür fehlt einiges, was gestern noch da war: der Baum hat alle Blätter verloren, der Türkranz ist ebenso unauffindbar wie die grüne Zeltplache zum Abdecken des Häkselguts. Nur die Wolken waren gestern schon da.

Schon vor dem Sturm war der Samichlaus hier. Er hat Biberli, Schöggeli, Nüssli, Guetzli, Grittibänzen und Mandarinli ins Lehrerzimmer gestellt.

Chlaustasse

Den Kaffee trinke ich heute aus meinem neusten Fundstück aus dem Brockenhaus.

 

Hello, Good Morning!

It’s stormy out there. Like others I didn’t have the time to bring stuff inside that was in danger to fly way. Things are missing, but there are also other items that are not supposed to be here. I’ll sort it out later. First, I’m having a cup of coffee in my new mug. 

Samichlaus, Santa, was here on the 6th. He brought a lot of nuts, tangerines, cookies, chocolate. I love to see the big box on the table in the teachers‘ lounge. It’s a big thank you from the school administration. 

 

Verlinkt mit Samstagskaffee bei Andrea.

100 Jahre Landesstreik – 100 Years Ago

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FamTiefenbacher

Dieses Photo wurde vor ungefähr 100 Jahren aufgenommen. Die Familie hatte sich selbstverstänlidch in Sonntagstaat geworfen.

Vor 100 Jahren, der ertste Weltkrieg war gerade zu Ende gegangen, die Spanische Grippe wütete in ganz Europa, stand die Schweiz am Rande eines Bürgerkriegs. Es gab viele einflussreiche Männer, die nur darauf warteten, auf demonstrierende Arbeiter und Arbeiterinnen zu schiessen. Es ging um Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten, Frauenstimmrecht, Alters- und Hinterbliebenenrente, gerechte Löhne für die Frauen, den Milchpreis, Militärersatzleistung. Die Demonstrierenden beendeten den Streik auf Druck des Bundesrates. Erreicht wurde einzig, dass der Staat von der Milchpreiserhöhnugn 3 Rappen übernehmen würde. Die AHV kam nach dem 2. Weltkrieg, das Frauenstimmrecht auf Bundesebene 1971, auf gerechte – gleiche wie die Männer – Löhne für die Frauen warten wir immer noch.

Ich frage mich, ob damals im beschaulichen Bauerndorf, in dem meine Urgrosseltern lebten, von den Spannungen auch etwas zu spüren war?

Ach ja, auf dem Foto ist mein Urgrossvater mit seiner Frau und den fünf Kindern zu sehen. Ich erninnere mich an meine Tanten Minie und Marie (von links) und Onkel Franz (ganz rechts). Mein Grossvater ist der Junge in der Mitte.

About a hundred years ago, Switzerland was in great danger. The Spanisc Influenza killed many many people, mostly men between 20 and 40 years. The prizes for food were high, the wages the women got for men’s work half the amont of men’s wages. There was no health care for workers. On the other side the industry had great years during WW1 and farmers could sell their products to any prize because there was shortage on food. There were little strikes before workers organzied for a general strike in all the bigger towns in Switzerland. The workers fought for better work conditions, benefits, women rights and lower prizes for food. The army was ready to shoot. After three days, strikers gave up. The only win was a cheaper prize for milk.

I taught about the „Generalstreik“ in school last week due to the anniversary. Then I remembered the photograph of my family: My great-grandparents with their five children Minie, Marie, Karl (my grandfather), Jospeph and Franz. I’m wondering whether they noticed the tension and heard about the streike in Zurich that is quite close to the small village they lived back then.

 

 

Verlinkt mit Sonntagsglück bei Soulsister.

 

Am Samstag lachend – A Sense of Humor – Nur eine Phase, Hase

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Am Mittwoch habe ich ein Päckli bekommen, denn ich habe ein Buch gewonnen. Da kam ich also von der Schule nach Hause, war des trüben Wetters wegen ziemlich schlaff und dachte als erstes an eine Tasse Kaffee. Milchkaffee, denn der Herd zum Milch Erwärmen war heiss, weil ich heizen musste. Brrrr! Was für ein trüber Tag.

Oft mache ich mehrere Dinge gleichzeitig, was vermutlich eine Mutterkrankheit ist, die ich mir bis jetzt noch nicht abgewöhnen konnte. Also, Feuer anzünden, Kaffee kochen, Milch aufkochen und Briefkasten leeren. Ahhh! Für einmal nicht nur eine adressierte Werbung und die Gratiszeitung.

Dann war der Kaffee fertig, der Ofen gab schon ein bisschen Wärme ab, das Päckli war ausgepackt. Da sass ich nun in meiner kuscheligen Strickjacke, den Kaffeebecher neben mir, das Buch in der Hand. Schon auf der ersten Seite musste ich dreimal lachen. Schliesslich wurde es draussen dunkel, der Kaffee war schon lange getrunken und ich war immer noch am Lesen. 🙂

Danke Sybille!

Ich habe ein „strenges“ Wochenende: Gestern Abend im Konzert: Let it be. Heute Klassenzusammenkunft und morgen Familientreffen.

 

Verlinkt mit Karminrot von Andrea.