Archiv der Kategorie: Fundstücke/Finds

Lebhafte Erinnerungen – Childhood Memories

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We spent a few days in the south of Switzerland. I found out that we were actually very close to a place I was when I was 11 years old. I’ve always wondered whether the old building would be still there, lived in even.

1973 verbrachten wir mit dem Blauring im Herbst zwei Wochen im Tessin, an die ich noch lebhafte Erinnerungen habe. Nun da wir, wie ich während dem Aufenthalt herausfand, drei Tage ganz in der Nähe – zu Fuss knapp 15 Minuten – verbrachten, wollte ich nachsehen, ob das alte Gemäuer unserer damaligen Unterkunft überhaupt noch steht.

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We spent two weeks in the woods of Ascona in fall 1973, playing games, gathering chestnuts, frying them on the open fire, singing, hiking, running up these stairs …

Das Gebäude ist ein altes Kloster, das bis 1954 als Kaplanei und dann als Ferienlagerhaus genützt. Die Kirche ist immer noch ein Wallfahrtsort.

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It’s an old monastary, and after the last priest was gone, it has been used as a hostel since 1954. The church is still a place of pilgrimage.

In Erinnerung sind mir die dicken Steinmauern, die Kälte im Innern des Gebäudes, der grosse Aufenhaltsraum mit Cheminée und die baufällige Kirche geblieben. Wir haben auf dem Platz gespielt, sind Wandern gegangen, haben gesungen, Marroni gesucht und auf dem offenen Feuer gebraten. Unvergessen ist auch die Schifffahrt auf dem Lago Maggiore bis hinunter auf die Isola Bella in Italien.

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Und ja, das Gebäude steht noch, schöner als in meiner Erinnerung.

And yes, the building is still there, more beautiful than in my memory.

🙂

Madonna della Fontana

 

Samstags 20/12 in der Küche – Stay at Home, People

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Küchentisch

Seit Längerem trage ich mich mit dem Gedanken, die Küche anders zu möblieren, sprich die grosse, halbhohe Tischplatte auf zwei Beinen mit den Barhockern durch einen kleinen Küchentisch zu ersetzen und eine gemütliche Eckbank hinzustellen. Immer mal wieder surfe ich auf tutti und ricardo, um etwas Passendes zu finden. Ab und zu gehe ich auch auf Brocki-Tour, denn es ist klar, dass ich das Möbelstück gebraucht kaufen möchte. Die Eckbank darf nicht lang sein und muss den kurzen Teil rechts haben. Wichtig ist es mir auch, dass ich das Fundstück in der Nähe abholen kann.

Und jetzt geht da gar nichts mehr. „Bleib zu Hause“ ist die Devise, auch wenn dieses Verhalten noch nicht befohlen, sondern vorerst nur empfohlen ist. Schade für meine schönen Pläne!

Aber warum sollte ich nicht den ersten Teil des „Küchenumbaus“ möglich machen? Der Küchentisch der Vorbesitzer stand nämlich immer noch unter unserem Dach. Weil ich nach der intensiven Woche mit home-schooling (hier meine kreative Umsetzung, die mir sogar den Schlaf raubte) unbedingt eine Unterrbrechung brauchte, schleifte ich den Tisch gestern also ins Freie und putzte ihn gründlich mit Seifenwasser und Schwamm. In der guten Gesellschaft von zwei weissen Stühle, weiland im Möbelriesen gekauft und für ein Weilchen unbenutzt, sieht er perfekt aus. So gemütlich.

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Ich habe das Glück, ein schönes Zuhause zu haben. Empfohlen oder später dann verordnet in den eigenen vier Wänden zu verweilen, sollte mir nicht so schwer fallen.

Und wie geht es euch?

Ich hoffe, meine guten Wünsche erreichen euch.

 

Finally, after months of consideration, I’m in the mood to reorganise the kitchen. There is an old kitchen table – real vintage – somewhere in the barn, that could replace the counter. I also have to finde a bench to to with the table instead of the high-chairs. However, as people should stay at home and thriftstores are closed anyway, my plans are put on hold. What a pitty!

Last week was quite stressful. My head was spinning all the time because I had so many ideas how to reach out to the students at home, but I had to figure out how to use the online-plattform and so did the students. This totally new arrangement is a challenge as there is so much space between me and the students that I have no means to get them to work. What should be my part in this home-schooling-project? How much labour should I put into it? I put a lot into it.

So I decided that I needed a break yesterday afternoon. I wanted to do something for myself and not think about school for two minutes. Therefore I carried the old kitchen table outside into the sun, cleaned it with soap and a sponge, moved the furniture out of the kitchen and the new old kitchen table inside.

I am pleased as punch. I am blessed because I have a cosy home where I love to stay.

How are you managing?

You are in my thoughts.

Küche

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

 

Gefunden – Magic

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Zaubersocken

I found these a while ago …

Die habe ich vor einer Weile gefunden. Also wirklich. Die lagen rum, gehörten niemand. 5 x 4 x 1.5 cm gross. Und heute passend zum frühlingshaften Wetter ausgepackt …

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… put them into water …                                                  …. ins Wasser gelegt …

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… after a little while ….                                            … nach einer Weile nachgeschaut …

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…. hung them up for drying …                                    … und zum Trocknen ausgelegt …

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…. wearing them ….                                       … angezogen.

🙂

 

 

Jana? Sophia? Cristina? – Bücher Trio

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BücherTrio

Du kannst mich im Liegestuhl finden …

Ich wähle Bücher auch nach dem Aussehen. Dazu stelle ich mich in eine gewisse Distanz zum Büchergestell und picke raus, was mir ins Auge sticht. Dann lese ich selbstverständlich noch den Klappentext und eventuell eine beliebige Seite eher in der hinteren Mitte.

Kürzlich habe ich so drei Funde gemacht. Und heute lege ich den grauslichen Krimi mal beiseiten und lese etwas Beschaulicheres. Jana? Sophia? Oder Cristina?

You can find me behind the house …

I’ve bought three books recently. Second hand but flawless. I often buy books by the cover looking from a certain distance. Then I read the blurb, of course, and often one or two randomly picked pages. 

Today I’m letting „Illuminati“ rest. I’m feeling more like something light. Jana? Sophia? Cristina? How fortunate I am to be able to choose from a trio of books. 

 

 

Verlinkt mit Sonntagsglück

Baskāju Taka – Barfuss auf Lettisch – Barefoot the Letvian Way

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Als Wuppenauer – in unserem Dorf gibt es diese Attraktion seit ein paar Jahren – mussten wir den Barfussweg ein bisschen ausserhalb von Liepāja ausprobieren.

Shoes off! There is a barefoot trail near Liepāja, we had to check out because we have the same attraction in our village.

Immer schön den orangen, gelben und grünen Füsschen nach durch den lichten Föhrenwald, an einem See vorbei, über einen Bach.

The trail leads through a light pine forest. We even came to a little lake and crossed a creek. There were a few people who had the same idea: a family with little children, a group of youngsters, a grandmother with her granddaughter.

Sand ….

Balken …

Zapfen …

Steine …

Schilf …

Schön war’s.

It was fun!

😊

I 💗 Liepāja

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We’ve found a nice hotel in Liepāja. The room is very lovely. There are two windows with long curtains, a dressing table, a comfortable bed with many pillows.

I didn’t expect to find an elephant behind the minibar. As I’m always a bit stressed with my luggage, it is a nice distraction before I unpack and get setteled in.

Wer reist, lebt aus der Tasche. Das gefällt mir nicht besonders, weil ich irgendwie den Überblick verliere, auch wenn ich nicht viel Gepäck habe.

Deshalb deponiere ich nach Bezug des Hotelzimmers gleich das Necessaire im Badezimmer und richte Schuhe, Gepäckstücke und Schmutzwäschesack an der am besten geeigneten Stelle in Reih und Glied aus. Buch und Pyjama kommen auf das Nachttischchen zu liegen.

So. Und jetzt ist es höchste Zeit, den Elefanten neben der Minibar zu streicheln.

Am Strand (Ostsee) waren wir auch schon.

We were on the beach already.

Elephantastische Grüsse aus Rom- From Rome with Love

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One picture a day from Rom.

Heute nur ein Bild der Hitze wegen.

Am Samstag Sturmböen – It’s Stormy Out There

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Sturmmorgen

Draussen toben die Novemberstürme, die sich nicht ums Datum kümmern. Auf meiner Tour rund ums Haus habe ich ein paar Dinge gefunden, die gestern noch nicht da lagen: Nachbars Baugitter liegt quer auf der Strasse, das blaue Schnapsfass ist unter die Bäume gerollt, ein Amselweibchen versteckt sich im Geäst der Weinrebe. Dafür fehlt einiges, was gestern noch da war: der Baum hat alle Blätter verloren, der Türkranz ist ebenso unauffindbar wie die grüne Zeltplache zum Abdecken des Häkselguts. Nur die Wolken waren gestern schon da.

Schon vor dem Sturm war der Samichlaus hier. Er hat Biberli, Schöggeli, Nüssli, Guetzli, Grittibänzen und Mandarinli ins Lehrerzimmer gestellt.

Chlaustasse

Den Kaffee trinke ich heute aus meinem neusten Fundstück aus dem Brockenhaus.

 

Hello, Good Morning!

It’s stormy out there. Like others I didn’t have the time to bring stuff inside that was in danger to fly way. Things are missing, but there are also other items that are not supposed to be here. I’ll sort it out later. First, I’m having a cup of coffee in my new mug. 

Samichlaus, Santa, was here on the 6th. He brought a lot of nuts, tangerines, cookies, chocolate. I love to see the big box on the table in the teachers‘ lounge. It’s a big thank you from the school administration. 

 

Verlinkt mit Samstagskaffee bei Andrea.