Archiv der Kategorie: Allgemein

Alltagsbanalitäten – Banalities of Daily Life

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Nüsse

Ein Herbstmorgen wie im Sommer, ausser dass die Sonne später aufgeht. Ich nütze meinen Schwung für alltägliche Banalitäten, die mich gerade ungeheuer zufrieden machen.

Zum Beispiel klemmt jetzt die Tür zum Stall nicht mehr, nachdem sie achteinhalb Jahre beim Schliessen und Öffnen über den Betonboden gekratzt ist. Es hat mich sieben Minuten Grosse-Unterlagsscheiben-suchen, und eine Minute Türe-aus-der-Angel-Heben und wieder Einsetzen gekostet.

Der Stall ist gewischt, ebenso das Tenn.

Darüberhinaus hat der kleine Wischbesen einen definitiven Platz an einem dicken Nagel, extra tief eingeschlagen, gefunden.

Ach ja, dazwischen immer wieder Nüsse auflesen. Die bereits gesammelten stelle ich jeden Morgen in die Sonne und nehme sie am Abend wieder an den Schärmen.

Schön, dass Ferien sind. So einiges, was liegen geblieben ist, kann erledigt werden.

Der Mann einer Freundin ist unverhofft verstorben. Das lässt mich Alltagsbanalitäten in anderem Licht erscheinen.

Finally, I find the time to do things I should have done a long time ago. Little chores that seem to be too banal to be done in busy times. But now is the time of all times: After more than eigth years I managed to lift a door that had been scratching the floor. It took less than 10 minutes but makes me happy as if someone had worked for me a whole day. 🙂 

I pick up nuts every time I walk by the tree, which is about 20 times a day. So many nuts! I dream about sitting on the kitchen table during dark winter evenings and cracking two or three while having a cup of tea. Candle light would be nice, too. 🙂 

Fall break is the time to get things done before winter. 

The husband of a friend died. This makes me think about banalities of the daily life differently.

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Grüsse aus den Bergen – A Quick Hello

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Bevor wir im Berg verschwinden ….

… ein letzter Gruss.

Bald sind wir im Wallis. Jetzt nur noch auf den Eisenbahnwagen hoppsen und los gehts. Ich melde mich, wenn wir auf der anderen Seite ankommen.

Samstags: Was ist denn eigentlich das Problem? – What’s The Problem?

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RingelsockenGranit

Der erste Tag der Herbstferien, womit der Sommer nun tatsächlich zu Ende gegangen sein dürfte. Obwohl auch gestern wieder ein so wunderschöner Tag war und in mir die Frage aufstieg, ob es vielleicht doch möglicherweise dieses Jahr nicht Winter wird?

Vor dem Winter, den dunklen, kurzen Tagen habe ich jeden Herbst eine Heidenangst, die ich rational gar nicht erklären kann. Wieso sollte ich den Winter nicht überleben? Wir leben im 21. Jahrhundert, in einem der sichersten Länder der Welt. Wir haben Zentralheizung und tonnenweise Brennholz im Haus. Ich kann mir jederzeit noch einen zusätzlichen Winterpullover, eine Jacke, dicke Stiefel kaufen. Es gibt genügend kalorienreiches Essen, um die Körpertemperatur bei 36.5 Grad zu halten. Und wenn ich erst mal fünf Kilometer in meinem Auto gefahren bin, wird es auch bei Minustemperaturen leicht wärmer. Und tatsächlich scheint auch im Winter immer mal wieder die Sonne, ist der Nebel der 80er und 90er Jahre Geschichte. Was ist denn eigentlich das Problem?

Ich betreibe Symptombekämpfung, plane dem Überlebenskampf: Ringelsocken, ein interessanter, aber nicht zu dick bepackter Terminkalender. Höhepunkte, auf die ich mich freuen kann: ein Konzert, ein Essen mit den Arbeitskollegen. Eine entspannende Fusspflege (heute Nachmittag), nette Gesellschaft. Lachen. Nein, ich schiebe keine Depression.

Heute gibt’s also Sonne und bekömmliche Temperaturen zum Ferienanfang. Im Ofen brennt ein Feuer, der Kaffee schmeckt wunderbar. Wir bekommen Besuch und dürfen uns auf zwei interessante Wochen freuen.

Fall is here: Today is the first day of fall break. I don’t feel exhausted at all except that I’ve caught a cold. I’m glad that the sun shines, I’m happy that my socks are ready to wear. I’m very pleased how the new kitchen counter turned out. Yesterday the finishing touches were added: the glass wall behind the counter. I’ve chosen the perfect colour, a creamy white that matches the kitchen cabinets. 

So far so good. If only there wasn’t THE fear. I don’t feel good when the summer is over. I really have to fight winter. I know, there isn’t any explanation: We have central heating and tons of wood logs in the barn and at the neigbours‘ ready to be delivered if we needed more. The foggy days of the 80s and 90s are over, there have been lovely periods with sun in the last winters. I can buy a sweater or two if the temperatures would drop more than expected and make me freeze to the bone. Even my car gets warmer after five miles in action. I have many shawls to warm my neck. What’s the problem?

I’ve already packed my survival kit with happy socks, some highlights in my  social life, a massage now and then, a pedicure this afternoon to have a head start. And no, I am not depressed. 

I wish you all the best! Safe travels! 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andreas Karminrot.

Samstags tun, was mich glücklich macht –Felice e contenta – Happy and content

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Blümchen

Nein, nein, diese Blümchen sind nicht frisch. Schon letzten Samstag habe ich sie von meiner Nachbarin geschenkt bekommen. Nur das Grünzeug musste ich auswechseln. Im Garten habe ich ein paar Zweige Zitronenmelisse geschnitten. Jetzt ist der Strauss wie neu. Das macht mich glücklich: Leben verlängern. Aufhübschen.

This bunch of flowers is from last Saturday, except for the green. I had to change it to give the flowers a new and fresh look. I’m happy when I can make things last longer and look prettier. 

BlümchenWolle

Auch das macht mich glücklich: Das Wissen, was ich tun könnte. Ein neues Projektchen. Inspiriert wurde ich auf einem Blog. Und jetzt weiss ich fast nicht, wie ich dieses Wochenende noch ohne das neue Produkt überstehen soll. 😉 Ich kann es kaum erwarten, die notwendigen Maschen anzuschlagen.

I’m also happy when I know what to create next. Inspired by something a saw on a blog. And now I don’t know how to „survive“ the weekend without this new thing I have in mind. 😉 I can’t wait to get started. 

Das Licht ist heute nicht besonders, jedenfalls nicht so schön wie die letzten Tage. Deshalb ein überbelichtetes Bild. So gehts, Problem gelöst. Ja, auch das macht mich glücklich. Und alle Glücksmomente zusammen bringen dann Zufriedenheit.

After wonderful late summer days, the light is dull this morning. I’m happy that I can play with Pixelmator and add a touch of … How would you call it?

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot Samstagsplausch.

Sonntags frisches Brot, hmmm! – No Knead Bread

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Brotbacken

Der helle Wahnsinn, wieviele Koch- und Backrezepte jede Woche ins Haus flattern. Überhaupt, wie macht ihr das mit der Post, dem Briefkasten leeren?

An unserem Briefkasten klebt die Mitteilung „Keine Werbung“, aber trotzdem kommt ein Haufen Gratispost zusammen. Ich staple alles, und einmal pro Woche oder auch zwei gehe ich alles durch, reisse Plastikhüllen auf zum Entsorgen, klappte gefaltete Briefe und Broschüren auf und lege sie in den Zeitungsbündler. Ich blättere durch die Zeitungen und Zeitschriften und reisse im besten Fall ein Bild oder einen Betrag raus, selten auch ein Rezept, weil ich eine erklärte Rösti-Rüebli-Köchin bin. Simplify your kitchen! The real thing!

Ab und zu gefällt mir sogar Fooby, obwohl das sehr streng nach Lifestyle riecht. Und jetzt klopfe ich mir auf die Schulter, denn das Topfbrot ist mir perfekt gelungen. Es sieht nicht nur grossartig aus, es schmeckt auch super fein.

Brotessen

Also wenn das keine Sonntagsfreude ist.

🙂

Fresh bread on Sunday morning. Hmm. The recipe was in a weekly magazine which I mostly throw away unseen. Not this time, no, I had to try out the no knead bread because I fell in love with the picture, literally an eye catcher. 

Making this kind of bread is so simple. Combine the ingredients and let the dough rise. Make the dough in the morning and bake in the evening. Or the other way round. 

We just had a slice of bread. Hmmmm! It doesn’t only look great, it also tastes heavenly. If you happen do be interested in the recipe, there are hundreds in the http://www. 

 

Samstags ein Haus weiter – Saturday: „It’s my pleasure. Enjoy your visit.“

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Samstagskaffee22.9

Ich finde es einfach sauglatt, meine Föteli mit einem Streich im gleissenden Licht zu zeigen. Ab und zu mache ich das für den Blog.

Also, nach den Besuchen auf euren Blogs am letzten Samstag (ich muss zugeben, dass ich nicht bei allen vorbei schaue. Selten weiss ich auch nicht, was ich kommentieren soll), fühlte ich mich zu meinen Jeansresten hingetrieben, weil Bärbel ihre Stoffblümchen gepostet hatte. Ihr wisst aus eigener Erfahrung, dass zwar Ideen geklaut, aber eigentlich immer anders umgesetzt werden. Hier übrigens meine Blümchen, die ich auf diesen Stoffbeutel gepeppt habe.

Ansonsten bin ich nicht wirklich kreativ, denn ich habe ein anständiges Pensum in der Schule und im Moment mehr zu korrigieren als üblich, weil schon bald (in zwei Wochen) das erste Quartal zu Ende geht. Deshalb finde ich auch die kleinen, schnellen Projektchen, für die ich das Material schon zu Hause habe, sehr attraktiv.

Heute werde ihr mich vorwiegend zu Hause finden. Und wenn nicht, bin ich mit grösster Wahrscheinlichkeit nur ein Haus weiter.

Macht euch ein nettes Wochenende!

BlumeimLicht

I teach English to kids who are not the most talented. Learning English is hard for them. Knowing the words, listening and making sense of what they hear, isn’t as challenging as reading. Why is „please“, written with ea, pronounced differently than „pleasure“ for example? Why sound „now“ and „pound“ alike, but not like „know“ and „low“? 

We do the role play again and again.

„Excuse me, I’m looking for Roseroot Palace. Can you help me?“

……….

„Thank you for your help.“

„It’s my pleasure. Enjoy your visit.“

And we laugh a lot. Actually, I like it. It’s fun. We are improving. 

However, after a long week, I need some rest, peace and quiet. And a chat with my friend next door. 

„Excuse me. I’m looking for a way to make flowers. Can you help me?“

………..

„Thank you very much.“

„My pleasure. Enjoy the weekend!“ 

 

Verlinkt mit Andrea Karminrots Samstagsplausch.

Humor, Unbekümmertheit und eine Prise Grössenwahn

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GebliebtesLebenStapel

Es ist gar nicht einfach, für sich selber, respektive ein eigenes Produkt Werbung zu machen. Ich habe mich seit Wochen um diesen Blogbeitrag gedrückt. Aber heute fühle ich mich mutig.

Deshalb hier

Tadah!

Ehrlich, ich habe grosse Freude daran. Wenn immer ich eine Geschichte lese, kommen die Erinnerungen zurück. Das Leben ist schön, von einfach hat niemand etwas gesagt. Dazu zitiere ich mich selber:

„Das Rezept ist Humor, Unbekümmertheit und eine Prise ….“

Ja was wohl? Wer das wissen möchte und gwunderig ist, was es zum Beispiel mit Bud Spencer, dem Samichlaus, der Nummer 118, dem Kaminfeger auf sich hat, was das Chamäleon auf dem Lampenschirm macht und wie es kam, dass ich mein erstes Buch schrieb, dem sei das heitere Büchlein zum Lesen empfohlen.

Mein neustes Buch: Geliebtes Leben

52 Episoden aus dem Alltag auf gut 106 Seiten. Nichts ist erfunden. Alles hat sich genau so zugetragen. Die Bilder zu den Geschichten meine Schwägerin Monika Tiefenbacher gemalt.

Man kann es bei mir oder bei Lulu.com direkt bestellen. Es kostet 28.50 Franken (+Porto), weil es farbig gedruckt ist.

 

 

I wrote a book in German. If you are wondering, google translate may help. 

 

Verlinkt mit Sonntagsglück.