Archiv der Kategorie: Allgemein

Lass dich nicht blenden! – Don’t be dazzled

Standard

Köpfekarton

Schaukastenzeit und immer noch Sonnenschein. Also habe ich ein paar Kartonköpfe gebastelt und ihnen farbige Sonnenbrillen verpasst.

It’s still summer. We still need sunglasses. Do you like the guys in the show box in the entrance of our school building? 

Kopf.jpg

Köpfezwei.jpg

The girls.

Köpfe.jpg

Max, Kevin, Andrea, David, Sarah und Daniel: Who is who?

From Rome with Love – 3 – Grüsse aus Rom

Standard

Heute stand ein Ausflug nach auswärts auf dem Programm: die Villa d’Este in Tivoli.

We took a field trip to Tivoli and visited the garden of Villa d’Este, which is famous for fountains and springs.

An Schluss wurden wir von einem Gewitter überrascht und erreichten den Zug zurück nach Roma Termini durchnässt. Die Abkühlung war wohltuend.

Later in the day there was lightening and rain. We got wet but were thankful for the cooling.

Elephantastische Grüsse aus Rom- From Rome with Love

Standard

One picture a day from Rom.

Heute nur ein Bild der Hitze wegen.

Plants for the Planet – Meine kleine Baumschule

Standard

Holunder.jpg

Wenn ich die Gartenpflege rund um unser Haus einstellen würde, ginge es drei Jahre und wir könnten weder den Schopf betreten, unsere Autos parkieren, noch durch die Scheune ins Haus hinein gehen. Alles würde zuwuchern, überwuchern, begraben unter grünem Wildwuchs. Hunderte Bäume würden in der Wiese und auf dem Kiesplatz wachsen, Eschen, Ahorn, Nussbäume, Holunder und seit letztem Jahr auch Eichen. Brombeeren würden ihre dornigen Ranken um die Bäume treiben, den Fensterläden hoch bis übers Dach. Bald wäre auch die Strasse zugewachsen, denn die Triebe drücken sich durch Risse im Asphalt. Dazu würde sich ein Meer von Brennnesseln bis zum Nachbarn ausbreiten.

Ich mags gern wild, deshalb darf auch vieles stehen bleiben, was andere Hausbesitzer im Keim ersticken würden. Ich hingegen habe einige Keime eingesammelt und kultiviere sie in Töpfen, bis ich sie dann zum Beispiel am Wiesenbord im Süden, entlang des Hühnerzauns im Westen oder an der Grenze im Osten einpflanzen kann. So bin ich Direktorin einer eigenen, kleine Baumschule geworden.

Baum

Das wird vielleicht mal ein grosser Nussbaum. Seine Mama ist jedenfalls riesig, hat aber nur kleine Früchte.

Ich sehe, dass es überall auf der Welt sehr ambitionierte Baumpflanzprojekte gibt, zum Beispiel in Teheran, Australien, Deutschland. Eine Million, eine Milliarde Bäume. Gegen den Klimawandel.

Mein Traum reicht nicht so weit. Vor ein paar Jahren war ich zu Besuch bei einem Mann, den man mit dem Namen Dschungelhuber kannte. Tja, so einen schönen wilden Garten möchte ich auch haben. Darauf arbeite ich hin.

Baumschule

Auf der Gartenbank aus Granit, wo eh nie jemand sitzt, stehen acht Eichen, ein Holudner und ein Nussbaum. Ein schönes schattiges Plätzchen, an dem ich jeden Tag mehrmals vorbei komme, damit ich nicht vergesse, die Feuchtigkeit der Erde zu kontrollieren. Im Hintergrund sieht man noch einen Topf, eingegraben in der Erde. Da wachsen zwei Kiefern heran.

Kieferklein

Weiden ziehe ich im Wasserfass auf. Es geht nicht lange und schon bilden sich an den abgeschnittenen Zweigen Wurzeln. Ich werde ein Loch in den Boden schlagen, den Zweig einsetzen und den Hohlraum mit Sand-Erde-Gemisch auffüllen. Kommen trockene Zeiten, muss ich giessen.

Weiden

There are so many plants, big and small around our house. If I wasn’t keeping an eye on them, we wouldn’t be able to enter the house anymore in three years. Blackberries are the quickest, stinging nettle, too. But there are also many trees growing from seeds of trees that are already on the property: wallnuts, ashes, maple and oak.

I’ve started my own little school of trees a few weeks ago when I found some acorns. Wouldn’t it be useless to throw them onto the compost pile? They would grow anyway, wouldn’t they? I’d better put them in a pot and watch them grow, plant them on a perfect place when they are big enough. I have also a wallnut tree and two pines, some elderberry bushes and willows, which are in a big water tank making roots already.

There are project around the world to plant millions, billions of trees against klimate change and for the planet. I am not that ambitious. I just want to have more trees because it means more birds. More diversity. It’s a pitty that Swiss houses seldom have real trees in the garden. 

Sum Sum Sum – Bienchen summ herum – The Bees in the Black Berry Bush

Standard

Bienen

Die Bienen sind heute fleissig. Kannst du die Pollenkissen an den Hinterbeinen erkennen?

The bees are busy today. Can you see the pollen cussions on their hind legs?

Honigbiene-2.jpg

Honigbiene

Wildbiene

Das ist keine Honigbiene, denn der Hinterleib ist viel zu haarig. Es ist eine Wildbiene, von denen es rund 600 Arten gibt.  Ich hab’s versucht, konnte sie aber nicht bestimmen.

This isn’t a honey bee, the abdomen is too hairy. It’s a wild bee, but there are 600 species. Although I have tried, I couldn’t identify it.

Hummel

Auch die Hummeln zählen zu den Wildbienen.

Bumble bees are wild bees, too. They don’t live solitary but in hives like the honey bees.

SchwarzeBiene

Und hier ist nochmals eine andere, ganz schwarze Biene.

This is also a wild bee, totally black. Feel free to help me identify it. 

Raus aus der Küche – Banned From the Kitchen

Standard

Spüllappen_2

Mikroplastik im Wasser kommt von verschiedenen Quellen. Putzschwämme, Abwaschbesen und Spüllappen aus synthetischen Materialien sind eine davon. Vielleicht nur eine kleine, aber ich verbanne Plastik trotzdem aus meiner Küche und verwende statt dessen Abwaschbesen aus natürlichem Material und Baumwolllappen. Eigentlich wie früher, als es noch keine Mikrofasern gab …

Meine neuen Spültücher sind aus ausrangierten Frottéetüchern geschnitten und an den Kanten – falls nötig – mit der Overlockmaschine versäubert. Zickzack geht bestimmt auch. So oder so sind sie so viel schneller gefertigt als gestrickte.

Spüllappen

There are currently wo classifications of microplastics. Primary microplastics are any plastic fragments or particles that are already 0,1 µm – 5 mm in size before entering the environment, for example micro fibres from clothing.

I thought it was time to ban this kind of plastic from my kitchen,  and use brushes with natural bristles and cotton clothes. When I sewed the make-up pads a while ago, there was half a towel left, enough material to sew a few clothes. Actually, it’s like the old times … Besides, sewing is much quicker than knitting. 

Und weil im ein Spüllappen im Sommer ja nach einem halben Tag schon unangenehm stinkt, habe ich grad acht Stück genäht.

Samstags nach der Demo – Equal Rights

Standard

Bis heute ist mir gar nicht aufgefallen, wie gut das Pink meiner Löchlisocken zum aktuellen Anliegen passt. Gestern war in der Schweiz Frauen-Streiktag, 28 Jahre seit dem letzten. Die Frauen in der Schweiz sind sooooo geduldig. Lohn – Zeit – Respekt sind die Forderungen.

Demo.jpg

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! Frauen verdienen immer noch deutlich weniger als Männer, je nach Erhebungsmethode zwischen 12 und 19%. Im Rentenalter haben Frauen durchschnittlich rund 37% weniger zur Verfügung. Es braucht Lohngleichheit, Lohnkontrollen und Sanktionen bei Lohndiskriminierung sowie die Aufwertung von Frauenberufen wie z.B. Pflege- und Betreuungsberufe.

Zeit für Betreuungsaufgaben, Zeit zum Leben. Betreuungsaufgaben und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen, ist in der Schweiz fast nur mit einem Teilzeitpensum möglich. Geringeres Einkommen, schlechtere Renten und Dauerstress sind die Folgen für die Betroffenen. Wir wollen Elternzeit, Vaterschaftsurlaub, Zeit für pflegende Angehörige und kürzere Arbeitszeiten sowie eine faire Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit.

Respekt und Schutz vor Gewalt und sexueller Belästigung: Frauen wehren sich nicht erst seit #MeToo gegen sexuelle Belästigung, trotzdem wird sie immer noch viel zu oft als «Kavaliersdelikt» angesehen und nicht ernst genommen. Sexuelle Belästigung und Übergriffe sind verletzend und machen krank. Sie sind nicht akzeptabel, weder am Arbeitsplatz noch sonst. Deshalb fordern wir: Null-Toleranz für sexuelle Belästigung – am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit! Quelle

I worked yesterday and went to the demonstration in the nearby town St.Gallen later. It was a wonderful experience! When I got in the train at a tiny train station in a very small town, the train was packed with women wearin pink and purple shirts and scarves. After about 5 minutes I was involved in a conversation.

I had been afraid that there wouldn’t be many women because I heard a lot of women say that there was no reason to join in the strike (which wasn’t actually a strike), there were other means to bring justice to the women. Hear, hear! The last national strike had been 1991, 28 years ago and still there is so much to do. I’m tired, I’m fed up. A lot of women are fed up.

There were so many women in the streets of St.Gallen.

There were so many. Biggest demonstration in Switzerland ever.

🙂

just some:

  • Aarau: 3000 Frauen
  • Baden: 500 Frauen
  • Basel: 40’000 Frauen
  • Bern: 40’000 Frauen
  • Lausanne: 30’000 Frauen
  • Luzern: 3000 Frauen
  • St. Gallen: 4000 Frauen
  • Zürich: 70’000 Frauen
  • 12’000 à Genève, Sion et Fribourg, 5000 à Neuchâtel, 4000 à Delémont

Quelle  Quelle

It’s completely wrong that I can say, I am lucky to have the same salary as my male colleagues. It’s my right. It’s women’s right. It’s written in the constitution. Most of the time I feel respected as a women, but others are not because the work in other fields. I’ve never had a bad or dangereous experience, but I am very careful when it comes to be in a room with a man alone or on the streets at night. I am not very brave and feel uncomfortable very soon. There are men who would say it’s no big deal, but I am fed up with tasteless jokes even if I am not the target. 

And of course, I have worked part-time my whole life because I had to look after my family, the house and myself. I’m fortunate to have had a good education and to be well paid. There are many who aren’t in the same position as me and their pension is small. There is just not enough money in the pot called AHV and Pensionskasse. Single mothers with small children are in danger of being poor in rich Switzerland, first when the look after the children (or pay for day-care) and later when they are retired.

We were told that we would be able to retire at the age of 64, which would make up for the less pay. But more and more the call for equal rights is getting louder, which means 65 for women, too.

Ladies and gentlemen: This is not right. It is against the law.

There is no peace without justice.

Pinksocks

Heute Morgen brummt mein Schädel. Alkohol, auch in kleinen Mengen, bekommt mir nicht. Frische Luft, ein starker Kaffee und die Ruhe meines Zuhauses werden mich hoffentlich schnell kurieren.

Pinksockespitze

Ich nadle wie verrückt, kann es kaum erwarten, auch die zweite Socke fertig zu haben, denn die High Heels sind angekommen: secondhand gekauft auf tutti.ch. Ich bin also voll motiviert …

pinkhighheels

Sie passen wie angegossen, werden mir aber mit grösster Wahrscheinlichkeit das Genick brechen. Ich denke mal, dass ich auf ihnen gerade mal in den Casino Saal stöckeln und sie dann, nach der Kontrolle des Türstehers, unauffällig von den Füssen streifen werde. Ich kann die Entspannung, die Wohltat bereits fühlen …

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.