Archiv der Kategorie: Allgemein

Raus aus der Küche – Banned From the Kitchen

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Spüllappen_2

Mikroplastik im Wasser kommt von verschiedenen Quellen. Putzschwämme, Abwaschbesen und Spüllappen aus synthetischen Materialien sind eine davon. Vielleicht nur eine kleine, aber ich verbanne Plastik trotzdem aus meiner Küche und verwende statt dessen Abwaschbesen aus natürlichem Material und Baumwolllappen. Eigentlich wie früher, als es noch keine Mitrkfaser gab …

Meine neuen Spültücher sind aus ausrangierten Frottéetüchern geschnitten und an den Kanten – falls nötig – mit der Overlockmaschine versäubert. Zickzack geht bestimmt auch. So oder so sind sie so viel schneller gefertigt als gestrickte.

Spüllappen

There are currently wo classifications of microplastics. Primary microplastics are any plastic fragments or particles that are already 0,1 µm – 5 mm in size before entering the environment, for example micro fibres from clothing.

I thought it was time to ban this kind of plastic from my kitchen,  and use brushes with natural bristles and cotton clothes. When I sewed the make-up pads a while ago, there was half a towel left, enough material to sew a few clothes. Actually, it’s like the old times … Besides, sewing is much quicker than knitting. 

Und weil im ein Spüllappen im Sommer ja nach einem halben Tag schon unangenehm stinkt, habe ich grad acht Stück genäht.

Samstags nach der Demo – Equal Rights

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Bis heute ist mir gar nicht aufgefallen, wie gut das Pink meiner Löchlisocken zum aktuellen Anliegen passt. Gestern war in der Schweiz Frauen-Streiktag, 28 Jahre seit dem letzten. Die Frauen in der Schweiz sind sooooo geduldig. Lohn – Zeit – Respekt sind die Forderungen.

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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! Frauen verdienen immer noch deutlich weniger als Männer, je nach Erhebungsmethode zwischen 12 und 19%. Im Rentenalter haben Frauen durchschnittlich rund 37% weniger zur Verfügung. Es braucht Lohngleichheit, Lohnkontrollen und Sanktionen bei Lohndiskriminierung sowie die Aufwertung von Frauenberufen wie z.B. Pflege- und Betreuungsberufe.

Zeit für Betreuungsaufgaben, Zeit zum Leben. Betreuungsaufgaben und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen, ist in der Schweiz fast nur mit einem Teilzeitpensum möglich. Geringeres Einkommen, schlechtere Renten und Dauerstress sind die Folgen für die Betroffenen. Wir wollen Elternzeit, Vaterschaftsurlaub, Zeit für pflegende Angehörige und kürzere Arbeitszeiten sowie eine faire Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit.

Respekt und Schutz vor Gewalt und sexueller Belästigung: Frauen wehren sich nicht erst seit #MeToo gegen sexuelle Belästigung, trotzdem wird sie immer noch viel zu oft als «Kavaliersdelikt» angesehen und nicht ernst genommen. Sexuelle Belästigung und Übergriffe sind verletzend und machen krank. Sie sind nicht akzeptabel, weder am Arbeitsplatz noch sonst. Deshalb fordern wir: Null-Toleranz für sexuelle Belästigung – am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit! Quelle

I worked yesterday and went to the demonstration in the nearby town St.Gallen later. It was a wonderful experience! When I got in the train at a tiny train station in a very small town, the train was packed with women wearin pink and purple shirts and scarves. After about 5 minutes I was involved in a conversation.

I had been afraid that there wouldn’t be many women because I heard a lot of women say that there was no reason to join in the strike (which wasn’t actually a strike), there were other means to bring justice to the women. Hear, hear! The last national strike had been 1991, 28 years ago and still there is so much to do. I’m tired, I’m fed up. A lot of women are fed up.

There were so many women in the streets of St.Gallen.

There were so many. Biggest demonstration in Switzerland ever.

🙂

just some:

  • Aarau: 3000 Frauen
  • Baden: 500 Frauen
  • Basel: 40’000 Frauen
  • Bern: 40’000 Frauen
  • Lausanne: 30’000 Frauen
  • Luzern: 3000 Frauen
  • St. Gallen: 4000 Frauen
  • Zürich: 70’000 Frauen
  • 12’000 à Genève, Sion et Fribourg, 5000 à Neuchâtel, 4000 à Delémont

Quelle  Quelle

It’s completely wrong that I can say, I am lucky to have the same salary as my male colleagues. It’s my right. It’s women’s right. It’s written in the constitution. Most of the time I feel respected as a women, but others are not because the work in other fields. I’ve never had a bad or dangereous experience, but I am very careful when it comes to be in a room with a man alone or on the streets at night. I am not very brave and feel uncomfortable very soon. There are men who would say it’s no big deal, but I am fed up with tasteless jokes even if I am not the target. 

And of course, I have worked part-time my whole life because I had to look after my family, the house and myself. I’m fortunate to have had a good education and to be well paid. There are many who aren’t in the same position as me and their pension is small. There is just not enough money in the pot called AHV and Pensionskasse. Single mothers with small children are in danger of being poor in rich Switzerland, first when the look after the children (or pay for day-care) and later when they are retired.

We were told that we would be able to retire at the age of 64, which would make up for the less pay. But more and more the call for equal rights is getting louder, which means 65 for women, too.

Ladies and gentlemen: This is not right. It is against the law.

There is no peace without justice.

Pinksocks

Heute Morgen brummt mein Schädel. Alkohol, auch in kleinen Mengen, bekommt mir nicht. Frische Luft, ein starker Kaffee und die Ruhe meines Zuhauses werden mich hoffentlich schnell kurieren.

Pinksockespitze

Ich nadle wie verrückt, kann es kaum erwarten, auch die zweite Socke fertig zu haben, denn die High Heels sind angekommen: secondhand gekauft auf tutti.ch. Ich bin also voll motiviert …

pinkhighheels

Sie passen wie angegossen, werden mir aber mit grösster Wahrscheinlichkeit das Genick brechen. Ich denke mal, dass ich auf ihnen gerade mal in den Casino Saal stöckeln und sie dann, nach der Kontrolle des Türstehers, unauffällig von den Füssen streifen werde. Ich kann die Entspannung, die Wohltat bereits fühlen …

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Colours and Clouds – Farben im Garten

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Although the sky looks rather grey today, I’ve found colours.

Unter dem heutigen grauen Himmel habe ich ein paar Farben eingefangen.

Gut ist gut genug – Pareto Principle

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Hasi

Mir fällt dieser Tage auf, dass sich die Menschen (wird das jetzt eine Studie über DEN Schweizer; DIE Schweizerin?) waaaaahnsinnig viel Mühe geben, um perfekt zu sein. Angefangen bei den Blumenkistchen, über Auto und Kind bis hin zu Zehennägeln und Ökobilanz der Kaffeemaschine. Selbstverständlich ist die gängige Antwort auf die gängige Frage „Wie geht es dir?“ ebenfalls „Sehr gut!“ Aber dieser ständige Superativ macht uns fertig bis zum Umfallen.

Dabei gibt es da die Pareto Regel, die besagt, dass mit 20 Prozent Aufwand schon 80 Prozent Resultat erzeugt werden. Das tönt so minimalistisch, so negativ. „Fuulä Siäch“, was hier in der Gegend so ziemlich das schlimmste Schimpfwort ist. Ich fomuliere die Regel aus Erfahrung um, dass nämlich für die restlichen 20 Prozent bis zu einem 100 Prozent Resultat, also für die Bestnote, nochmals viel Energie nötig ist, soviel wie für die 80 Prozent, für die wir doch schon viel und hart gearbeitet haben. Und 80 Prozent bedeutet gut.

Ich habe mein Gärtchen gejätet und freue mich, dass ich wieder eine Beeteinteilung sehe, dass da drei verschiedene Hostas blühen, verstreut ein paar Schlafmohnpflanzen und Ringeblumen wachsen. Der Salbei hat leider nicht überlebt, dafür die Pfefferminze. Und die Pfingstrosen, ich sage euch. Sie sind einfach wunderbar und super pflegeleicht. Im Moment ist der Giersch unsichtbar, weil ich ihn im Schweisse meine Angesichts kräftig zurückgestutzt habe. Nein, ich habe es nicht geschafft, die Wurzelknoten in der Tiefe auszugraben, denn der Aufwand war mir zu gross. Ein 80 Prozent Resultat also. Das Gärtchen sieht gut aus, und gut ist gut genug. Ich setze mich entspannt auf die Schaukel und geniesse.

Ich habe dieses herzige Häschen gesehen und gedacht, ich stricke mir auch eins. Leider war kein Knäuelchen hellbraun gross genug und ich musste improvisieren. Das Strickbild ist ein bisschen unregelmässig, das Schnäuzli zu auffällig geworden.  Nach einer Stunde Arbeit ein 80 Prozent Resultat. Na ja, ich lasse es so, das Häschen sieht gut genug aus. Ich setze es auf mein Kaffeetablett und geniesse eine Pause.

Bei dieser Einstellung geht es aber nicht nur um uns. Wenn wir weder von uns noch von den anderen  Höchstleisung verlangen, haben alle mehr Zeit für Entspannung und sind vermutlich aufgestellter. Sind dann die 80 Prozent eventuell sogar 100?

Ich wünsche euch ein gutes Wochenende.

I’ve lived this week following the pareto principle. My goal was 80 percent results: my little flower garden looks good, the lavender on the window sills looks good. I cooked good meals, knitted a nice bunny and had a good time. Nothing brilliant, not exciting. No superlatives.

Watching people I can see how much they do in order to have a great house, a great car, to be a great husband and a great wife, a super student with only great marks. The toe nails are super beautiful, the hair always perfect. They (try to) trim their bodies to great shape, push themselves to the maximum. 

This makes me think about the pareto principle, the 80 : 20 rule. But 20 percent of effort sounds very laid-back. It sounds so easy and therefor can’t be a good thing. Actullay, 80 : 20 doesn’t mean 20 percent of power for a 80 percent result to me. It means that the missing 20 percent to a 100 percent result demands again the same amount of energy. I must double my effort only to get a A instead a B. And I have worked hard for a B. Nota bene: B means good.

We would save so much power and time by still being good. We would have spare time and energy for friends and family, for cooking a good meal and sharing it together. We would find time for relaxation and therefore be kinder to others. We wouldn’t expect super results from others and be less disapointed. We could be kinder to others and ourselves.

I think this is more. Good is good enough. It’s even better.

I wish you all a good weekend!

 

Verlinkt mit den Frauen bei Andrea Karminrot.

 

 

Eine Ahnung von Sommerhitze – They Keep Me Entertained

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Während ich gemütlich in der Sonne sitze und vor mich hin schwitze, kommt mir mein Onkel Chümi in den Sinn. Er soll als Jugendlicher angeblich im Sommer gerne langärmlige schwarze Pullover getragen haben. Darauf angesprochen, war seine Entgegunung: „Im Sommer gibt ein schwarzer Pullover am wärmsten.“

I don’t know how I could possibly think that it would be cool at the end of the school year and I would be cold? How could start knitting black overkneesocks? These first days of June have brought summer with blue sky and hot temperatures. While sitting in the garden enjoying the quiet of noon, I’m melting. And it isn’t even over 30 yet. 

Wie konnte ich nur je auf die Idee kommen, dass es an der Schulschlussfeier in rund einem Monat, also im Hochsommer kühl sein könnte? So kühl, dass ich lange, schwarze Strümpfe brauche? Der frühe Juni bringt nämlich eine leise Ahnung von der kommenden Sommerhitze.

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Immerhin, das Stricken macht Spass. Das einfache Müsterli macht die Arbeit abwechslungsreich, und Baumwolle klebt nicht an den Händen, wenn in den frühen Morgenstunden die ersten Sonnenstrahlen wärmen. Also nadle ich zufrieden weiter, wohl wissend, dass ich die Strümpfe eventuell nie tragen werde. Jedenfalls nicht diesen Sommer.

It’s fun to sit on the balcony watching the sunrise and knitting. Cotton feels cool when the first strays of the sun feel warm on the skin. The easy pattern keeps me entertained. I don’t stop although I know I might never wear theses socks. At least not on July 5, 2019.

Overkneesfersen

Bis zur Vollendung fehlt ja nicht mehr allzu viel. Und für die Anprobe wähle ich dann die nächtlichen Stunden. Seid gespannt!

The legst are 60 centimetres long, half of the food is done, the second almost there. I’ll try them on at night. Hopefully, I (or someone) can take some proper photographs.

 

Sunday: Sachen gibt’s! – To be continued – Nicky in Pink

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JerseyReste

Nach einer Arbeitswoche, in der ich mehr oder weniger viel Zeit finde, mir auszudenken, was ich herstellen könnte oder welche Textilexperimente spannend wären, bietet der Sonntag die Gelegenheit, das eine oder andere auszuprobieren.

Have a look at what my jersey box has stored for many many years! I’ve forgotten about it, and found fabric I once sewed pyjamas for my sons, sweaters for me. Anyway, lots of material to expermiment a little bit on this Sunday. 

I’ve brooded about the idea of sewn socks for the last three day. Marietta mentioned Hilli Hiltrud, which was exactely what I had looked for. I had to draw a pattern first but was ready to start sewing after about 10 minutes. 

Dank hilfreicher Hinweise bin ich in meiner Sockengeschichte ein bisschen weiter gekommen. Genähte Socken schwirren tatsächlich in grosser Zahl durchs Netz zum Beispiel bei Hilli Hiltrud. Ich habe noch diverse andere Sockenyoutubevideos geguckt, kann aber Hilli Hiltrud sehr empfehlen, falls ihr ja auch Lust bekommt.

Meine Bananenschachtel mit Jersey-Resten gab einiges her, sogar pink. Juhuu!

SockeProto

Das Sockenmuster musste ich selber zeichnen. Und so ist mein erster Prototyp aus zwei Plüschresten (Plüsch = Nicky) entstanden. Gar nicht mal so schlecht. Gerne hätte ich die Socken aber mit einem ein bisschen längeren Röhrchen und ein bisschen lockerer um die Füsse. Muster also angepasst. Das Sohlenteil ist jetzt 10.5 cm breit und 24.5 cm lang.

The prototype of socks was satisfying, but I found it a bit too tight and wanted to cuff a bit longer. I adjusted the pattern and was ready to start the actual sock. Pink, of course. The sole measures 10.5 x 24.5 centimetres, no seam allowence when I cut the pieces. 

Sockengenäht

Na, das sieht zwar nach genau den Söckchen aus, die ich mir gewünscht habe. Nur ist der Stoff zu wenig dehnbar und ich bringe sie nicht über die Ferse.

😦

Also nähe ich halt nochmals. Der Sonntag ist ja noch lang. Meine Einkaufsliste beinhaltet seit heute auch Nicky in Pink.

These pink sock really look like something, don’t they? However, the fabric is, although jersey, little elastic. Therefore I cannot pull the socks over my heel.

😦

I don’t give up yet. The story of sewn socks will be continued.

Macht’s gut!

 

 

 

 

Samstags, einfach wunderbar! – Wonderful Early Morning

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KaffeeamMorgen

Good Morning, my Dears!

Es könnte heute Heuwetter sein, immerhin riecht es danach. Hmmmmm, wunderbar! Wie habe ich das vermisst, weil es eben doch oft regnerisch und kühl war. Zum Glück ist jetzt der See wieder voller Wasser und die Wiesen schön durchgetränkt. So hat jedes Wetter sein Gutes.

Ich hoffe allerdings, dass es heute trocken bleibt, denn heute Morgen muss ich zuerst noch an eine Besprechung gehen. Es wäre schade, die Gartenarbeit wieder aufschieben zu müssen, wobei ich dann ich einfach Fenster putzen würde. Ich immer mit Plan B. 🙂

Der Rhabarberkuchen am letzten Samstag war so wunderfein, dass ich heute bestimmt nochmals einen backen (und alleine verzehren) werde.

Habe ich euch schon von meinem Kleiderproblem erzählt? Schwarzes Kleid plus unbestimmte Beinbekleidung und Schuhe? Ich stricke Strümpfe mit Lochmuster, konnte mich aber noch nicht entscheiden, welche Farbe es schliesslich sein soll. Zuerst nadle ich jetzt also mal schwarz, bis in Bälde das bestellte pinke Garn ankommt (es ist schon unterwegs). Falls die Zeit bis anfangs Juli nicht ausreicht, habe ich im Sinn, rosarote Samtsocken zu nähen. Hat da jemand von euch Erfahrung, eventuell gar ein Schnittmuster zu empfehlen?

Südsicht

Finally, a wonderful morning has broken. There is sunshine I can enjoy with a nice cup of coffee on the balcony. We had so many rainy days in the past, this morning seems like a great gift to me. However, the rains has filled up the lake. There will be summer soon with hot and dry days, so it is good that the soil is moistured.

I have some minor plans for this Saturday that will remain sunny hopefully because I have to go to a meeting first. The garden has to wait until afternoon. And I would like to bake another rhubarb tart. 

Now it’s time to look after the chickens. Do they have water, seeds? Have they already laid their eggs? They are already enjoying their morning stroll. 

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Sodeli, jetzt aber los, der Haushalt wartet. Die Hühner geniessen schon mal ihren ersten Morgenspaziergang.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.