Archiv der Kategorie: Allgemein

Gewitter im Anmarsch – How’s the weather going to be like tonight?

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Zirren

Zirruswolken sind ein Zeichen für feuchte Luft. Sie kommen aus dem Westen und bringen Regen.

Cirrus coming from the west are signs of humid air and heralds of rain. How’s the weather going to be like tonight? 

Gewitter

There are already cumulus clouds piling up, which look like cauliflower to me. Can’t wait to watch the thunderstorm. I like it, if I am safe at home in bed.

Ups, hinter den Zirren türmen sich schon die ersten Cumuluswolken auf. Meine Beobachtungen decken sich mit der Wetterprognose. Ich freue mich schon auf heute Nacht, denn es gibt nichts Gemütlicheres, als sicher im Bett zu liegen, wenn es draussen kracht.

 

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Samstags ohne Pause – No Break on Saturday

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Tag 5 ist schon fast vorbei. So langsam sehe ich, dass am Ende des Kurses ein Paar Schuhe massgefertigt an meine Füsse passen werden. 

Heute machen wir ein bisschen früher Feierabend, deshalb gibt es keine Kaffeepause. 

I’m spending a wonderful time making a pair of shoes. Day 5 has passed and yet I can get a glimps of how my shoes will look in the end. Three more days to go, but first it’s finally weekend. 

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Hoch hinauf und tief hinunter – High Up And a Long Way Down

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SäntisamMorgen

Bevor ich auf den Bergwanderweg einbog, machte ich ein Bild vom Berg. Man kann in drei Stunden oben sein. Oder man nimmt die Bergbahn. Ehrlich gesagt, ich werde immer lieber hinauf kraxeln und mit der Bahn hinunter fahren. Sowieso wollte ich am Samstag nicht auf den Säntis, sondern nur bis zur Tierwis, mein Lieblingsrestaurant im Alpstein. Unglaublich, dass man das da oben bauen überhaupt konnte.

If you look up to the mountains top, you wouldn’t believe to be able to climb up there  without a rope. At 9.50 I took this photograph before I started. I wanted to go to Tierwis, where my favourite restaurant is. Unbelievable that there is a house at all. 

Tierwies

Hinter der Tierwis sieht es noch recht freundlich aus. Eine schöne Alpwiese mit hunderten von Blumen. Aber der Schein trügt, es gibt sehr viele Steine und Felsbrocken, man muss sich den Weg suchen.

Thousands of stones and rocks, hundreds of flowers in this steep landscape. I had to look for the path carefully. It’s all about the view, isn’t it? I felt so grateful to be able to be here. 

Silberplatten

Von hier aus konnte ich ins Toggenburg hinunter schauen. Ich konnte mehrere Alphütten erkennen, nur wusste ich nicht genau, welche die Alp Grueben ist, wo mein Bruder einen Alpsommer verbringt.

I followed the official path and turned to the right. I wasn’t completely sure which hut would be the one my brother is spending the summer. 

SäntisKarte

Ich wollte dem eingezeichneten Bergwanderweg folgen und dann nach rechts zur Alp vordringen. So genau wusste ich nicht, wo die Hütte war, und also auch nicht, ob ich am Ziel angelangt sei. Aber immerhin war da ein Alphüttli. Es war niemand zu Hause.

Alphütte

Es würde zu meinem Bruder passen, eine aquarellierte Kuh (oder ist es eine Ziege?) als Namensschild anzubringen.

Yes, who else would have a cow (or is it a goat?) as a name tag on the front door. However, I still wasn’t convinced. 

Alphütte_2

Zuerst einmal betrat ich einen Stall, dahinter konnte ich einen Blick in die gute Stube werfen. Immerhin sah das verblichene Hemd so aus, als könnte es Felix gehören. Aber man weiss ja nicht, die Älpler tragen eventuell alle die gleiche Mode. Ich habe mich umgeschaut und war dann zu 99.9 Prozent sicher, am richtigen Ort angelangt zu sein.

I went inside only to find a dark room for materials like chain saw, fuel, a saddle (was there a horse once?) … and behind the old stable a tiny chamber, about 15 square metres big. There is a bed behind the door. The shirt on the chair looks like my brother’s … 

Alphütte_3

Der Wohnraum ist nicht mehr als 15 Quadratmeter gross, hinter der Tür ist gerade noch Platz fürs Bett. Für Gäste ist hier definitiv kein Platz.

Mungg

Auf dem Bänkli vor dem Hüttli habe ich Mittagspause gemacht, dann aber beschlossen, nach Unterwasser zu marschieren, weil ich dort das Postauto auf die Schwägalp zurück erwischen wollte. Es hat mir fast das Trommelfell zerschlagen, als ein Murmeltier seinen Kollegen zur Warnung pfiff. Seht ihr den Kerl? Er steht rechts hinter dem hinteren Büschel gelber Blumen auf einer Steinplatte.

My brother wasn’t around. Anyway, I ate my bread and drank some water, before I decided to go down to Unterwasser and catch the bus back to Schwägalp, where I had parked my car in the morning.

Can you see the groundhog? 

Mungg_2

Überhaupt, es ist sehr steinig und steil da oben. Man muss auf jeden Tritt Acht geben. Wäre auch zu blöd, sich in so unwirtlichem und einsamem Gebiet den Fuss zu vertreten. Insgesamt habe ich 800 Höhenmeter hinauf und 1200 hinunter gemacht. Ein zünftiger Muskelkater erinnert mich daran.

Here he is. There are rocks and rocks and more rocks. It took me quite some time until I was down on a gravel road. In total, I walked 800 metres up and 1200 metres down. I sure have sore muscles in my legs. 🙂 

RegulaSäntis

 

 

 

Glasperlenspiel – I’ve got Mail

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Glasperlen

I’ve got mail. Thank you, Lene.

Actually, I swapped my crocheted little fox with a lovely mouse bag which I’m going to show you later. The beads are a surprise gift. 

Glasperlenspiel am Stubenfenster. So schön! Eigentlich habe ich ja bei der Juli-Tauscherei ein Füchslein gegen ein Mäusetäschchen getauscht. Ich zeige es euch bei Gelegenheit auch noch. So mega herzig.

Herzlichen Dank, Lene.

 

Super genial – Exsila.ch – Very Good, indeed

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Drop City

Angefangen hat alles mit dem Wunsch, dieses Buch wieder einmal zu lesen, über das ich vor mehr als vier Jahren geschrieben hatte. Also liegt die Lektüre, die allerdings einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, schon länger zurück.

Wie immer wollte ich das Buch in meinem liebsten Buchladen bestellen und suchte deshalb im Netz die ISBN Nummer. Wie war ich enttäuscht. Iiiiiiiiii! Der dt Verlag hat für seine Bücher ein neues Cover gewählt, das mir leider gar nicht gefällt. Ich wollte doch so gerne den Hippie Bus haben, weswegen ich das Buch überhaupt gelesen hatte. Der Einband ist sehr wichtig.

Also suchte ich in Antiquariaten im Netz. Schnell wurde ich fündig, allerdings auf eine Tauschplattform (in der Schweiz), so dass ich nicht wie bei tutti.ch bestellen und bezahlen konnte. Mein Wunsch, dieses Buch zu haben, war jedoch so gross, dass ich mich entschlossen auf den Weg machte. Anmelden, ein Geschenk auswählen (Träume für ein Leben von Helene Townsend). Um Punkte zu gewinnen, bot ich gleich ein paar Bücher an und wurde mit Punkten belohnt. So ganz traute ich der Sache nicht, obwohl alles einfach funktionierte. Ich entschied, für wenig Geld die notwendigen Punkte zu kaufen, um schneller an mein Ziel zu kommen. Auch das war kein Problem. Wieder durfte ich kostenlos ein Buch auswählen (Nur wer Liebe lebt von Sandra Brown). Nun bestellte ich Drop City, das portofrei geliefert werden würde.

Mittlerweile habe ich ein paar DVDs und weiter Bücher hochgeladen. Tatsächlich sind schon einige Stücke gekauft worden. Diese habe ich prompt per Post versendet und dafür Porto bezahlt. Sobald die Ankunft bestätigt wird, werden mir die Punkte gutgeschrieben. Mein Konto wird gefüttert.

Und Heureka, heute war der Briefkasten voll. Alles ist wunschgemäss angekommen.

Exsila bekommt von mir das Prädikat super genial.

I’ve found one of my favorite books again. You can read about me being a hippie … at least dreaming of a bus like the one on the cover. The book costed 42 points. ???  Yes, points instead of Swiss francs. It’s a bit complicated to explain how I finally got the book.

Anyway, I’m more than happy. Exsila is very good, indeed. 

Farbe bekennen – Die Stimme der Menschlichkeit

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Farbe

65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, so viele wie nie zuvor. Mit den wärmeren Temperaturen riskieren viele wieder die gefährliche Überfahrt übers Mittelmeer oder aber sie harren unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Flüchtlingslagern aus.

Trotz dieser anhaltenden Not droht die gesellschaftliche und politische Diskussion um Flüchtlinge in der Schweiz von Solidarität in Ablehnung umzuschlagen.

Mit der Kampagne «Farben bekennen» wollen wir der Stimme der Menschlichkeit in der Schweiz Gehör verschaffen. Mit unserer Stimme wollen wir zu einer konstruktiven Diskussion rund um Flüchtlinge und einer solidarischen Asylpolitik beitragen.

Wir machen uns stark für eine Schweiz, die Brücken baut und schutzbedürftige Flüchtlinge sicher einreisen lässt.
Und für eine Schweiz, deren Bevölkerung den geflüchteten Menschen mit Offenheit begegnet und sie dabei unterstützt, hier einen Neuanfang zu schaffen.

Schweizer Appell für Menschlichkeit

  1. Wir sehen eine Welt im Umbruch. Kriege und Katastrophen führen dazu, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen und in fremden Ländern Zuflucht und eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder suchen.
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  2. Wir verstehen, dass die rasanten Veränderungen in der Welt und die enorme Zahl von Menschen auf der Flucht verunsichern können. Manche haben Angst davor, was die Zukunft bringen könnte.
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  3. Wir haben Mitgefühl für alle Menschen, die verfolgt werden, deren Existenz bedroht ist oder die in ihrer Heimat keine Zukunft mehr haben. Denn niemand flüchtet freiwillig.
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  4. Wir sind uns bewusst, dass viele Menschen, die bei uns Zuflucht gesucht haben, bei uns bleiben werden. Sie brauchen so schnell wie möglich Gewissheit über ihre Zukunft.
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  5. Wir wissen, dass jeder Mensch Essen, eine sichere Unterkunft und eine Perspektive für sich und seine Familie braucht. Diese existenziellen Dinge stehen jedem Menschen zu, auch in der Schweiz.
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  6. Wir glauben daran, dass wir diese Herausforderungen meistern und dass alle Menschen, die in diesem Land leben, ihren Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft der Schweiz leisten können und sollen.
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  7. Wir wollen zusammen die Herausforderungen mit Zuversicht annehmen. Wir wollen Chancen und Potenziale nutzen und gemeinsam eine sichere Zukunft gestalten.
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  8. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere erfolgreiche Schweiz von heute mit einer menschlichen und solidarischen Stimme in der Welt von morgen besteht.
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  9. Wir alle sind diese Stimme. Bekennen wir Farbe für eine menschliche Schweiz.

Farbe-2

farbe-bekennen.heks.ch