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Sonntags Aussergewöhnliches – Going to the Cinema on Sunday

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Im Geschichtsunterricht beschäftigen wir uns zur Zeit mit der Reformation vor rund 600 Jahren. Viel hat sich verändert. Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Es wird dem gemeinen Volk nicht mehr verklickert, es sei Gottes Wille, dass 90 Prozent der Bevölkerung die 10 Prozent unterhalten und selber in Armut leben müssen. Die göttliche Ordnung wurde gestürzt, der Papst entthront. Nach blutigen Wirren wurde die Menschheit schliesslich gleicher.

Na ja, wir wissen und erleben, dass es so simpel nicht ist. Zum Beispiel war die halbe Bevölkerung  Jahrhunderte lang in diesen Wandel nicht einbezogen. Die Frauen warten in verschiedenen Ecken auf der Welt noch immer auf Gleichstellung.

Eine Etappe auf diesem Weg, an die ich mich erinnere, ist das Frauenstimmrecht, das die Schweizer Männer ihren Frauen  auf nationaler Ebene am 7. Februar 1971 endlich zugestanden haben. Noch einmal wurde die göttliche Ordnung verändert. Einige bedauern das bis heute. 😉

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„In der Schweiz begehrten die Frauen erst spät gegen die männliche Polit-Vormundschaft auf. 1971 forderten sie das Frauenstimmrecht ein. Petra Volpe hat das historische Thema in einen beherzten Spielfilm verpackt – stimmig, engagiert, aber alles andere denn bierernst. «Die göttliche Ordnung» wird nachhaltig erschüttert, Frauen triumphieren.“

Jedenfalls steht im Hause Babajeza heute  „Die Göttliche Ordnung“ auf dem Programm. Ein bisschen Geschichtsunterricht, Gesellschaftsstudie, gute Unterhaltung und Abwechslung. Ich freue mich.

We are going to the cinema today. In Switzerland the women got the right to vote in 1971. The movie „Die Göttliche Ordnung“ (The Godly Order) shows this epic moment in Swiss history. The movie is a comedy, so hopefully, there will be a lot to laugh but also to think about. I remember the women’s fight for the right to vote and the day my mother voted the first time. She has never stopped since. 

verlinkt auch mit Soul Sister

 

Samstags multiplizieren – A Tool Box

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Multiplizieren

Flowers from my birthday and a funeral: This is life.

Dass es regnet, kommt mir entgegen, denn heute ist Weiterbildung. Das letzte Mal wird multipliziert. Ab neuem Schuljahr unterrichten die Lehrpersonen im Kanton Thurgau mit dem neuen Lehrplan. Für die Einführung wurden auf allen Stufen Multiplikatoren und Multiplikatorinnen eingesetzt. Ich weiss, dass der neue Lehrplan heftig diskutiert wurde, ja immer noch wird, und dass er durchaus seine Knackpunkte hat.

Schon bei der ersten Durchsicht, speziell im allgemeinen Teil, fühlte ich mich in meiner Pädagogik jedoch vorallem bestätigt. Mir gefällt, dass das Kind im Zentrum steht. Die Lebens- und Erfahrungswelt der Lernenden ist für seine Entwicklung wichtig. Um auf seinem Lebensweg in allen Belangen erfolgreich weiterzukommen, sind nicht nur inhaltliche, sondern auch überfachliche Kompetenzen wichtig.

Kompetenzen sind für mich Werkzeuge, die wir haben, um unsere Aufgaben, die das Leben stellt zu meistern. Ich hoffe, dass meinen Schülerinnen und Schülern am Ende ihrer Schulzeit einen vollen Wekrzeugkoffer, der auch das eine oder andere Spezialwerkzeug beinhaltet, mit nach Hause nehmen können.

An der heutigen Weiterbildung bekommen wir MuM Impulse, wie wir das Gelernte an unsere Kollegen und Kolleginnen weitergeben können. Ich bin gespannt.

Today is going to be an educational day. I’m anxious to get a lot of information about how to „teach“ colleagues in school. They may be different from students. 🙂 Educating students means supply them with a tool box. In my opinion the new curriculum „Lehrplan 21“ is the way to do it. That’s why I am one of the MuMs in my county. A multiplier (in German Mulitiplikatoren und Multiplikatorinnen).

verlinkt mit Andrea Karminrot

 

Neus Gwand – Ein neues Gewand – New Clothing

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Puppenpulloverhose

Zum Pullover gab’s auch noch eine neue Hose aus feinstem Wollstoff. Richtig festlich, dünkt mich das Gwand. Oder fehlt noch das Unterhemd?

Woolen trouser to complete the boy’s new clothing. Very festive, don’t you think? I might him sew a shirt though. 

PuppenpulloverNova

Der Knopf putzt das Jäckchen auf. Wer kennt das Wappen?

I added a button. Do you know the flag? Are you from there?

Träumen am Sonntag – Dreams on Sunday

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Der Föhn bringt den Berg, den Säntis näher zu uns. So schön. Noch sieht er tief verschneit und kalt aus. Es wird wohl Sommer werden, bis der Schnee weg und der Weg frei ist. Die Sonne dieser Tage lässt den Schnee zwar schmelzen, aber auf 2500 Metern schneit es noch ein paar Mal.

There is this wind from the south, called Föhn, that seems to bring The Mountain, the Säntis, closer to us. It’s still white due to the snow that usually lasts until June or July.. 

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Das Wochenende lässt sich friedlich an. Ich habe am Samstag ein Buch gekauft und in einem Schnurz durchgelesen. Die Portraits der Hüttenwartinnen sind so spannend und immer wieder mit Anekdoten aufgelockert. Wunderschöne Fotos bereichern die Texte von Daniela Schwegler.

I’ve been reading the book I bought yesterday. Daniela Schwegler, the author, talked with women guardians of hostels high up in the alps about their work, motivation and dreams. I’m hooked with these women and their stories. So I’m going to read the book again. There are also beautiful photographs by Stephan Bösch and Vanessa Püntener. 

Das Buch lässt mich an die Zukunft denken. Warum nicht in nicht allzu weit entfernter Zeit Hüttenwartin sein und im Winterhalbjahr Stellvertretungen als Lehrerin übernehmen? Träumen darf ich.

I’m thinking about the future, future possibilities, because one day I’m going to quit teaching. I don’t want to experience that students and fellow teachers are happy that I finally leave. I’d rather go before I can’t understand the youngsters anymore, before I am tired and probably turn bitter. Why not be a guardian of a hostel in the mountains? It’s an optition, one of many I can think of. 

verlinkt mit Sonntagsfreude bei Rita

 

„Mutig, achtsam und gewaltfrei für den Frieden“

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Eigentlich ist es doch ganz einfach: „Seit dem zweiten Weltkrieg und der Gründung der UNO-Friedensorganisation gilt ein weltweites Kriegsverbot. Zu diesem Verbot gibt es zwei Ausnahmen: Erstens gilt dss Recht auf Selbstverteidigung, das heisst ein Land, das angegriffen wird, darf sich verteidigen. Zweitens darf Krieg gegen ein Land geführt werden, wenn ein ausdrückliches Mandat des UNO-Sicherheitsrates vorliegt. Abgesehen davon ist Krieg verboten. Schon sseit 70 Jahren.“

Samstags für den Frieden – Marching for Peace – Sonntags grad nochmals

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frieden

Da sitze ich also in Oberheimen auf dem Balkon und freue mich, dass bald die Sonne aus dem Nebel auftaucht. In meiner friedlichen Blase des Glücks, scheint die Welt noch in Ordnung.

Aber das ist sie nicht. Und mehr als einmal liege ich nachts wach und mache mir Gedanken, ja Sorgen. Deshalb werde ich auf dem Friedensweg in Europa vom 9. bis 28. Mai in irgendeiner Form dabei sein. Ihr hoffentlich auch.

 

I live in a peaceful little world but this peace is fragile. If the world goes down, I go down in Oberheimen, too. More often than usual I am sleepless at night thinking about the world. That’s why I am marching somewhere in May 2017. Firstly, I’m printing some handouts. 

Spread the news: Peace for the earth. The world needs a hug. 

Even be a part of it. 

verlinkt mit Andrea von Karminrot