Archiv der Kategorie: Allgemein

Black Monday

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Es rumpelt und pumpelt um unser Haus. Ein neuer Asphaltbelag wird in minutiöser Teamarbeit eingebaut. Da hat jeder seine Aufgabe, alle wirken Hand in Hand. Der Asphalt ist heiss, die grosse Walze superschwer. Ob die Zeit drängt? Ich weiss nicht, wie lange der Asphalt formbar bleibt und sich Anschlüsse verbinden. Die Hitze dringt ins Haus und es stinkt.

People are busy around here, and our tiny village is very lively for once. The road is blocked and not every passenger likes it. Meanwhile I am watching the team work as I am always interested in other professions than mine. There is also one woman in orange shorts supervising the process. It looks like she drives the heavy truck that brings the hot and black material. I can feel the heat even in the house.

Meine Woche – Last Week

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Und wie war eure Woche so?

Geärgert ….. Das war nicht auf dem Programm.
Gedacht …. Dass ich jetzt auch im Auto kein Radio mehr hören will.
Gefreut …. habe ich mich über den Regen. Jetzt kann ich wieder etwas im Garten anpflanzen.
Gefühlt …. Ich spüre alles.
Gegessen …. Die erste Tomate vom Garten konnte ich essen. Viele wird es nicht geben.
Gehört ….. Wir haben ein neues Radio mit bluetooth, aber ich habe doch die 25jährige Joe Cocker CD reingeschoben.
Gekauft …. Eine grüne Tonne für Brennnesselgülle.
Gelacht …. Galgenhumor ist eine tolle Sache.
Gelesen …. „informed risk“ ist nicht so gut, wie ich es in Erinnerung hatte. Stellenweise nervig.
Gelitten ….. Was fühlst du, wenn dein Sohn totkrank ist? Dafür ist hier zu wenig Platz.
Geplant …… Die erste Schulwoche steht bevor, das bruacht noch ein bisschen Arbeit.
Gesehen …. „Dead to me“ ist super gut. Spannend, überraschend, eine Geschichte von Frauen.
Gespielt/Gebastel/Gehandwerkt … Wir haben das Hühnerhaus mit Hochdruck gereinigt und ein paar Dinge am Haus in Ordnung gebraucht.
Getan ….. Alles, was ich sonst in den Ferien im und ums Haus so tue: Fenster putzen zum Beispiel.
Getroffen …. Am Freitag konnte ich mit meiner Freundin stundenlang unterm Nussbaum im Garten sitzen. Schön und erhellend war es.
Getrunken …… Es ist gemütlich, am Abend auf dem Balkon ein alkoholfreies Bier zu trinken.
Geweint ….
Gewundert …. Ach ja, die Gestelle sind ja noch übervoll, und bis jetzt ist erst einer tot vom Velo gefallen. Niemand kann diesen „Unfall“ erklären.

How was your week?

No need for anger last week.
I thought that I also stop listening to the radio in my car.
Luckily there was a little rain yesterday.
I can feel when people lie to me. I am very sensitive.
I ate the first of my homegrown tomatoes
We’ve bought a new radio for the kitchen to be able to listen to music from the smartphone. Bluetooth is the tool.
I bought a green bin for stinging nettle manure.
There is always a reason to laugh. Black humor is a great thing.
„informed risk“ by Nora Robert’s isn’t as good as I remembered it to be.
You suffer if your boy is deadly sick. There is too little space to write about it.
One week to go before the school starts. Actually I have a few chores to do before I am ready for it.
We watched „Dead to me“, a Netflix series. Very good!
We cleaned the chicken coop with the power washer and fixed some things around the house.
The house always needs to be looked after: I cleaned the windows, most of them.
I met my friend under the big tree. We talked. It was inspiring and I went home full of hope and good energy.
It’s very nice to sit on the balcony in the evening (sun on the other side of the house) and have a zero alcohol bere. I wonder all the time. But the shelves in the stores are full and until now there is only one who fell dead from his bike. Nobody can explain this „accident“.

verlinkt mit meine-woche-27

What A Wonderful Day

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Meine Woche – This Week

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Nach einer Idee von Rina

Und wie war eure Woche so?

Gefunden: einen beschrifteten Stein im Schulgarten.

Geärgert: völlig unnötig, da wirkungslost. Ich werde mich in Gelassenheit üben.
Gefühlt: Der Winter kommt zurück. Es ist so kalt, dass das Gesicht einfriert.
Gegessen: Naturjoghurt mit Banane
Gehört: Toto Cotugno
Gekauft: 16 mal „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt.
Gelacht: über die kognitive Dissonanz beim Befolgen von Regeln.
Gelesen: die Rezension von „The Real Antony Fauci“. Nein, er ist kein Held. Ganz im Gegenteil.
Gelitten: mit den Jugendlichen, die zum dritten Mal nicht krank in Quarantäne sind. Laaaaangweilig!
Geplant: ein Haus für die Gänse.
Gesehen: „Akte Grüninger“ im Geschichtsunterricht.
Getan: die Fugen zwischen den Bodenplättli ausgefüllt.
Getroffen: nach den zwei Wochen Weihnachtsferien die Kollegen wieder.
Getrunken: Kräutertee
Gewundert: Was denkt wohl Lola?

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Found: a stone with a saying in our school yard.

gotten angry: completely useless. I’m trying to be more patient.
felt: Winter is coming back. Temps are freezing.
eaten: jogurt with banana
listened: Toto Cotugno
bought: 16 x „Der Besuch der alten Dame“ by Friedrich Dürrenmatt.
laughed out loud: cognitive dissonance
read: recommendation of „The Real Antony Fauci“. No, he isn’t a hero. The contrary.
suffered: with the youth who are in quarantine for the third time but not sick.
planned: a house for the geese
watched: „Akte Grüninger“ in history class.
played: I don’t like games.
done: I’ve finished the work on the floor in the bathroom.
met: after two weeks of holidays, I’ve met my colleagues at work. How nice!
drunk: herbal tea
wondered: What ’s Lola thinking?

What’s Lola thinking? Was Lola wohl denkt?

Extra Proteins – Energie-Riegel

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In der letzten Kurve vor der letzten Steigung vor der Zielgeraden …. Ob die Energie reicht?

Essen, Stille, Schlaf!

Morgen geht’s mir besser …

How could I think I had everything under control?

There’s so much to do although the time is up.

I need extra energy to get through the end of this week and the next two weeks.

Food, Silence, Sleep!

I’ll feel better tomorrow …

???? How are you ????? Wie geht es dir ????

Rückblick in 12 Bildern – The Year 2020 in Pictures

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Ein glückliches und gesegnetes

Neues Jahr

wünsche ich allen Lesern und Leserinnen!

A happy New Year

to all my readers!

☘️ May the limits you reach leave a path open for your dreams ☘️

Mögen die Grenzen, an die du stösst,

einen Weg für deine Träume offen lassen.

Ein reiches Jahr ist zu Ende gegangen. Wer vorher nicht gemerkt hat, dass grosse Veränderungen im Gange sind, hat es spätestens seit März 2020 erleben können. Meine Prognose für das neue Jahr: Es wird nie mehr so sein wie früher.

Meinen Jahrerückblick von Dezember bis Januar gibt’s in 12 Bildern, die alle mit dem Originalpost verlinkt sind. Einfach draufklicken. 🙂

Klick onto the pictures and you will find the post. There is one of each month going backwards.

С Новым Годом

Natur – Foto-Reise 30/52 – Nature

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Das Thema der heutigen Foto-Reise ist „Natur“.

Ich schaue zum Fenster raus und realisiere, dass ich die Landschaft als Teil der belebten Erde sehe (also Natur), aber dass diese Landschaft vom Menschen geschaffen wurde, also Kultur ist. Ja, man kann da ewig philosophieren.

Die Natur ist ein Kreislauf, oder anders gesagt, es ist natürlich zu leben und zu sterben. Das neue Jahr wird und vergeht. Darüber habe ich vor einem Jahr geschrieben.

„On the level of form, there is birth and death, creation and destruction, growth and dissolution, of seemingly separate forms.

This is reflected everywhere; in the life cycle of a star or a planet, a physical body, a tree, a flower; in the rise and fall of nations, political systems, civilisations; and in the inevitable cycles of gain and loss in the life of an individual.

There are cycles of success, when things come to you and you thrive, and cycles of failure, when they wither or disintegrate and you have to let them go in order to make room for new things to arise or for transformation to happen.

You cling and resist at that point, it means you are refusing to go with the flow of life, and you will suffer.“

Da sitze ich am frühen Morgen vor dem Fenster und sehe schon, wie der Himmel im Osten heller wird. Die Sonne wird aufgehen, noch hat es kaum Wolken am Himmel. Ein neuer Tag, ein sonniger Tag hier auf den Hügeln der Ostschweiz, wo das Regenwetter immer erst später einsetzt.

Die Sonne, um die sich in ewigem Kreislauf die Erde dreht. Die Erde mit ihrer schiefen Erdachse bedingt die Jahreszeiten, dass sie sich dreht macht Tag und Nacht. Die Sonne bestimmt die Temperatur, den Wind und den Regen, das Klima, das Wetter und in der Folge Flora und Fauna.

Das, was ich sehe, sobald es hell wird draussen, ist nicht die Natur, es ist die Kultur, vom Menschen erschaffen, der aufgehört hat, sich als einen Teil der Natur zu verstehen und verhalten. Da und dort erlaubt er der Natur eine Nische. Wie schön!

Mittlerweile ist der grösste Teil der Menschheit jedoch so weit von der Natur entfernt, dass es einfach ist, eine winzige, natürliche Erscheinung als den grössten Feind zu bezeichnen, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Mit Beifall werden grosse Opfer gebracht: Menschen ihrer Existenz beraubt, in Isolation gesteckt, von Versorgung abgeschnitten, getötet, im Glauben die Menschheit so retten zu können. Sozial Distancing ist nur ein weiterer Schritt weg von der Natur.

Corona zeigt auf, wie der westliche Mensch zur Natur und zu sich selber steht. Die Erde könnte das Paradies sein, wenn der Mensch sich als ein Teil von ihr verstände und es zuliesse. Statt dessen macht sich der Mensch die Erde untertan, missbraucht sie, beutet sie aus, zerstört sie und sich. Klar, dass da ein kleines Virus, bisher unentdeckt, jetzt aufgeblasen von den Medien und Politikern in Panik, wie gerufen kommt und ablenkt von wichtigen Debatten: Klima, Resscourcen, Welternährung, Atomabfall, Verarmung, Ungerechtigkeit.

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Wie lange ist die Ewigkeit? Aber die Erde wird sich ewig um die Sonne drehen. Tag und Nacht werden sich ablösen, Pflanzen, Tiere werden kommen und gehen in ewigem Kreislauf der Natur.

Go with the flow, or you will suffer.

Live in the present – Es ist alles, was du hast.

Heute ist ein schöner Tag!

Orandum’st ut sit mens sana in corpore sano

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Oh, ich erinnere an eine ganze A4 Seite voller Sprüche, Zitate, Lebensweisheiten, die wir auswendig lernen mussten. Dieser Ratschlag (im Titel) ist mir die liebste, obwohl ich eher die Macherin als die Beterin bin. Aber Machen hat bislang zu keinem Ziel geführt. Also mehr vom Gleichen, wie es die Regierungen unserer Länder tun? NEIN! Mehr vom Gleichen bringt nichts. Also doch beten.

Dona Nobis Pacem

1990 I was in Ireland with a friend of mine. We visited her sister who was helping at a youth centre. In the kitchen above the stove there was a sign: Don’t panic, pray!„I think about it whenever it gets tough although I am more of a doer than a prayer. However, I feel that I have done a lot and it hasn’t helped. So I may change the strategy. On the other hand, the government doesn’t. There is more of the same, but it won’t make a difference. There will be more „cases“, even more sick people. The virus can’t be stopped, killed, gotten rid off. It’s a virus, like others. But there are not more death people than other years when people died of influenza and nobody talked about Corona.

I wonder how can journalists sleep at night? How can you sleep at night when you are lied to big? It will be bad. Really bad. It is already bad for people we don’t care, like the Bengali, the Indians, the …, …, the poor. And it’s bad for the millions who have lost their jobs, and us who are going to pay the bill. It wouldn’t bother me if there was reason to believe that our lives were in danger more than the usual. Why do I have to dig deep in order to search for the truth? Why doesn’t the newspaper tell? I check every day hoping for a change to the better.

But it’s getting worse.

So I pray.

Dona Nobis Pacem. The peace of mind in a healthy body.

Orandum est mens sana in corpore sano.

I need a pink cloud, an illusion. I would love to meet with these crocheters and knitters, decorators who never seem to have bad dreams about the future, who are content that their masks fit their clothes or shoes.

I need a distraction more than anything else these days, and in fact crafting is what I need. I’ve knitted two pairs of socks for Christmas, no 7 (it will get lighter) and 8 (Santa Maria, GR). I’ve also sewn by hand using this old well loved but too big shirt, making a fabric bag and two pouches for the socks.

Weihnachtsstocken weiss (es wird auch wieder heller) und grau (Santa Maria, GR), Paar 7 und 8.

Ich wiederhole mich. Es ist wie Perlen am Rosenkranz drehen. Immer und immer wieder, die Hoffnung nicht aufgeben, was wirklich schwierig ist. Mens sana / ein gesunder Geist. Seit Monaten sitzt dieser schwarze Hund auf meiner Schulter. Protestierend (und das in meinem reifen Alter), schreibend, lesend (Ferien von den Gedanken), handarbeitend. Ja, ein bisschen stricken und häkeln und darüber bloggen muss sein. Am Abend schauen wir jeweils eine Folge „Die Waltons“. Eine heile Welt, in der alle im Frieden schlafen gehen. Guter Schlaf ist mir abhanden gekommen, obwohl er so wichtig ist für die Gesundheit. In corpore sano / im gesunden Körper. Vielleicht haben auch so viele Menschen vor Corona Angst, weil sie wissen, dass sie nicht besonders gesund leben? Aus der Statistik lesen wir, dass drei Vorerkrankungen besonders ins Gewicht fallen: Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankunen und Diabetes. Also die Verantwortung für die eigene Gesundheit nicht abschieben, sondern selber übernehmen. Sorge tragen, dass man gesund ist, denn dann helfe ich der Gemeinschaft am besten. Gesundsein ist sozial, Maskenpflicht entbindet von der Verantwortung.

Aber eigentlich wollte ich ja meine Handarbeiten zeigen. Meine Wochenendmeditation, meine Ablenkung, meine rosa Wolke, die Scheinwelt, der Trug. Halloho!

Ich habe von Hand genäht, was sehr gut und gemütlich schnell geht. 🙂 Im Vergleich dazu, ist Nähen mit der Nähmaschine Arbeit. Aus den Ärmel hat es zwei Beutel für die Weihnachtsgeschenksocken gegeben. Aus Rückenteil und Vorderteil eine Stofftasche.

Aus dem alten Hemd hat es eine Tasche und zwei Beutel gegeben.

Verlinkt mit Martins Blogzimmer:

Foto-Reise „Tipp“

Bete!