Archiv der Kategorie: Babajeza Design

Bärenhöhle – Don’t be Afraid of Bears

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Vor vier Wochen waren wir in den unendlichen Wäldern von Slowenien unterwegs. Bären haben wir keine gesehen, aber ihre Pfotenabdrücke im feuchten Boden. Auch kreuzte eine Wildkatze kreuzte unseren Weg. Ein rundum gelungener Ausflug mit Martin als unserem Guide durch Täler und über Höhen in der Region Kocevsko.

Ein Maskottchen, das auf den Fotos Modell steht, sollte uns vor den Bären beschützen, aber ehrlich gesagt, mit dem nötigen Wissen ausgerüstet muss ich auch in den Schweizer Alpen unterwegs, sollte sich mal wieder ein Cousin von JJ16 verirren, keine Angst mehr haben.

Unsichere Prognosen – Samstags 16 * 22 – What to do?

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Wetterbezogen phänomenal schöne Tage liegen hinter uns. Trotzdem bin ich hin und her gerissen, ob ich heute die Beete im Gemüsegarten bepflanzen soll, denn der Wind kommt immer noch aus der falschen Richtung, zu kalt für erfolgversprchende Gartenarbeit.

Heute hätte ich zwar Zeit, die Arbeit zu verrichten. Hingegen wächst ja dann eh nichts, die Gefahr, dass mehr gefressen wird, als nachwächst ist zudem enorm gross. Und spriessen die Saatkartoffen eh nicht besser im warmen Wohnzimmer, und würden im kalten Boden sogar einen Schock erleiden, wenn ich sie in den Acker steckte? Oder wären sie dann bereits akklimatisiert, wenn die warmen Tage kommen? Wie sieht es eigentlich mit Regen aus? Da muss ich doch sofort den Wetterbericht befragen …

Unterbrochen von zwei warmen Tagen, bleibt es für die nächsten 14 Tage kühl, leicht windig und trocken. Regen soll’s am nächsten Sonntag geben. Also bin ich so schlau wie vorher.

Zielführender ist es vermutlich, heute Morgen dem Auto die Sommerschuhe zu verpassen. Ich pack mal die Räder ein und fahre in die Garage zwecks Inspektion. Da bin ich nämlich auch unsicher, ob es neue braucht. Vielleicht kann ich bei dieser Gelegenheit gleich einkaufen gehen, denn vielleicht findet morgen ein Outdoor Bräteln statt, aber da ist die Wetterprognose eben auch sehr wackelig. Abgemacht war trocken und mindestens 15 Grad. Nun wird es eventuell ein bisschen Regen geben und 13 Grad warm. Guter Rat ist teuer, wenn Prognosen so unsicher sind. Wirkliche Probleme sind das natürlich nicht.

At the beginning of a weekend with lots of opportunities if the weather was good, I don’t know what to do. We wanted to go outdoor cooking tomorrow if the weather would be 15 degrees and dry. The weather forcast says it is going to be 13 degrees with probabely no rain. Do I have to go shopping today for the event? I might do it anyway.

I also wanted to do some work in the vegetable garden. However, with the temperatures so low and the wind so stiff, there isn’t a good chance that the vegetable is going to grow and not eaten by the snails. And the potoates – neatly placed on the living room table in the warmth now – may be shocked because the soil is so cold.

I’d better go and change the tires I guess. At least have them checked because I am uncertain whether they may be safe for one more summer season. And I could buy some gardening tools as an investment before the fiat money is worthless, the power is out and we have to work by hand like our ancestors to have food on the table. Are you prepared? Hopefully I am wrong.

Have a nice weekend!

Stay in the moment!

Verlinkt mit Andreas Samstagsplauschrunde.

Kafichränzli traditionell – Samstags 8 * 22 – Quite a Saturday

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Heute sage ich nichts, denn ich bin noch nicht fertig mit Denken, warte lieber ab, wie sich die Dinge entwickeln. Und weil es sich beim Sticken so schön denken lässt, werde ich heute Morgen genau das tun. Auch wenn die bestellten Garne noch nicht angekommen sind. Da muss ich jetzt halt ein bisschen improvisieren und geduldig auf Grün warten.

Am Nachmittag ist Kaffeekränzchen im Dörfli. Das Programm hat Tradition: zuerst gibt es Caramellflan mit Kaffee, danach Kuchen und Tee, dann etwas Salziges und Wein und schliesslich noch einen Kafi fertig. Ich bin für die Flans und die Schinkengipfel zuständig und bringe eine Flasche Wein mit.

I’m not finished thinking yet, so I won’t speak or write. There is a light at the end of the tunnel though. And as thinking comes so easy with stitching, I’m doing just that this morning. Although Ihe yarn I ordered hasn’t been deliverd yet. I’m improvising, making some adjustments and awaiting the colour green patiently.

In the afternoon all women of Oberheimen are meeting at a neighbour’s house to have some coffee, tea, wine and more. There will be about ten women and much talk. Quite a Saturday, hey?

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Kannst du noch schlafen? – Can You Still Sleep?

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Protest vor der St.Galler Bildungsdirektion vom 3. Januar 2022. Ein Zeichen der Hoffnung.

Aktuell schlafen ganz viele Eltern von kleinen Kindern im Nachbarkanton nicht gut. Wie lange noch kann man sie ignorieren und mit dem immer gleichen Narrativ nach Hause schicken, sie verunglimpfen (auch mal verprügeln) und denken, das regelt sich dann schon? Wie lange dauert es noch, bis auch die regierungstreuen Bürgerinnen und Bürger merken, dass das Corona-Schiff auf dem Ozean schon längst die Orientierung verloren hat und der Kapitän und seine Helfershelfer sie, die Passagiere, mit immer neuen, noch dreisteren Massnahmen in Angst und Panik versetzt, damit sie schön ruhig bleiben und es keine Meuterei gibt? Und jetzt geht die Regierung auch auf die jungen Kinder los.

Montagsspaziergänge in den meisten Städten in ganz Europa machen auf das Verbrechen an unseren Kindern aufmerksam. Gewöhnliche Menschen gehen auf die Strasse, tragen Kerzen und Lichter. Hast du wirklich das Gefühl, das seine Na*is? Wie weit wirst du gehen? Wo ist deine rote Linie? Ich schlafe nicht gut, bin froh, dass diese Häkelarbeit meine zittrigen Hände ruhig stellt. Noch ist mein Kanton nicht so weit gegangen, aber wann wird er folgen? Wie weit soll dieser Irrsinn noch gehen? Wie lange noch, bis meine rote Linie erreicht ist?

I don’t like to be told by ordinary people what I must do. So if anybody says, „shut up and get vaccinated!“, I am shocked about this rudness, especially so if this person is very aware of people who are not polite. I do not obey such orders. There must be more than just that. Let me ask you in return: „Where are your arguments? And please, don’t tell me that you have done research in the archives of the New York Times.“

You might say I shouldn’t follow this account any longer, but just to let you know, I am waiting for the person to go down eventually. And I won’t laugh because it is so very sad.

People are protesting all over the world, and in any city and town in Europe including Switzerland so called Monday walks take place. Yesterday there was one in St.Gallen. People walked with candles and lanterns in there hands and laid down drawings of their children. Do you really think they are all Na*is, right wing extremists?

These citizens are concerned that the mask-mandate is a danger to their children. The government should at least listen to them and take them seriously. Instead they send to police. How does this go with candles and flowers? Don’t you feel that there is time for a change of perspective? How long are you going to believe the news and not your own judgement?

These people in front of the government building know that masks do more harm to their childrens‘ well-being than the virus. There is no evidence that covid-19 is especialls dangerous for children and no evidence that childern have a bad influence on the pandemic. Have a look at the statistics of Sweden where children and students (actually most people) have never worn masks, have a look at several states in the USA that even forbid masks in schools.

And don’t tell me I am an idiot or a Na*i! I am not and you know it.

Zimetstärn hani gärn – Christmas Cookies

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Als Kind haben wir zu Hause kiloweise Weihnachtsguetzli gebacken. In den besten Zeiten haben meine Schwester und ich unsere Mutter tatkräftig unterstützt. Die Guetzli wurden auf Papiertellern angerichtet und an die diversen Tanten und Onkel versendet. Als Gegengeschenk gab es einen Elsässer Gugelhopf von Uncle Carl und Tante Lina aus Basel und eine dicke Saucisson aus Lausanne von Tante Lucienne. Die alten Leute waren in den 70er Jahren schon alt und sind schon lange gestorben. Was bleibt ist die Erinnerung an die vielen Chräbeli, Zimstterne Pfaffenhütchen, Schwabenbrötchen und Makrönli. Ob ich alle 15 Sorten noch aufzählen könnte? Dieses Jahr habe ich nur Zimtsterne gebacken, weil mein Mann die so gerne hat. Eine Sorte reicht für uns zwei.

We used to bake 15 different kinds of cookies when I was a kid, and my sister and I helped our mother to make hundreds of cookies for the several uncles and aunts. The cookies were arranged neatly on a cardboard plate with a Christmassy print, like holly, candles, stars and hearts. We wrapped the plates into cellophane and mailed them to all places in Switzerland. We got Alsatian Kugelhopf and saussage in return. Both very tasty although not the same at all. The uncles and aunts were old people back then, long gone. What remains is the memory of cookies: Mailänderli, Brunsli, Schwabenbrötchen, Pfeffernüsse. I’m not sure whether I remeber all 15 different cookies by name. This year I made my husband’s favourits. One patch is enough for us two.

Bodenlos – Losing Ground

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Auch wenn sich das jetzt gerade bodenlos anfühlt, das ist mein Weihnachtsgeschenk an mich. Mausskelett inklusive. Ich habe mein Goldketteli, Erbstück vom Grossmuetti, nach sieben Jahren im Dreck wieder gefunden. So ein Glück!

This is my Christmas present to myself: A neew floor in the bedroom.I’ve found my gold necklace in the dirt after seven years. I got it from my grandmother who died in 1990. What joy! Im very glad that the carpenter was free when I asked him to replace the old boards.

Jetzt ist immerhin schon alles sauber gewischt, Dreck und Staub sind auch in der Stube darunter weg. Und angesichts der Balken und der Täferdecke sage ich es symbolisch: Dieser Tage will jeder Schritt gut überlegt sein.

There is symbolic in these loose planks: Watch your step! The ground is loose. But finally, the dirt is gone, also in the living room down under. 😉

Für alle, die sich über mich wundern. Ja, ich „han ä Wand dussä“. Aber bald kommt da eine Türe rein. Es ist Weihnachtsgeschenk Nr. 2. Ich bin selber überrascht, dass von der Idee bis zur Umsetzung drei Tage vergangen sind. Das wird grossartig. Wenn ich dann erst ein schönes Küchenbüffet gefunden haben werde (Futur II), wird alles noch viel grossartiger in meinem schönen Haus.

This is another improvement in the house that provides more space in the kitchen. Very dusty job, mucht to clean afterwards. Now, we are waiting for a new door. I’m looking for a new old cupboard, can’t wati to go hunting in the thrift stores nearby. Wish me luck!

A Yellow Hoodie – Samstags 46 / 21 – Die Farbe Gelb

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Gelb: Die Farbe der Heiterkeit, der Kreativität, des scharfen Verstandes und der Freiheit

Meine Lieblingsfarbe war schon immer und wird auch immer rot bleiben. Feuerwehrrot, um genau zu sein. Früher habe ich in Fragekatalogen aber meistens gesagt, dass blau meine Lieblingsfarbe sei. Blau ist halt nicht so knallig, nicht so auffällig, weniger kämpferisch. Heute stehe ich zu rot. Mir gefallen rote Häuser, rote Möbel, rote Kleider und rote Schuhe. Rot ist die dominante Farbe in meinem Haus mit den roten Fensterläden, was natürlich ein Zufall ist. In jungen Jahren hatte ich hauptsächlich rote Kleider nebst schwarz und weiss. Alle meine weissen T-shirts hatten einen rosa Stich.

Vor einiger Zeit wechselte ich auf Orange. Zuerst habe ich es gar nicht gemerkt, aber plötzlich fanden sich in meinem T-shirt-Stapel viele orange Exemplare, und ich strickte das erste Paar Socken in leuchtendem Orange. Und selbstberständlich habe ich nachgeschaut, was dieser Sinneswandel bewirkt haben könnte.

Seit zwei Wochen weiss ich, dass ich den Farbkreise noch eine Position weiterdrehen muss. Ich wusste schon bevor ich die Bedeutung der Farbe Gelb nachgelesen hatte, dass ein gelber Hoodie genau das Richtige für mich ist.

Heute habe ich aber leider keine Zeit für eine spontane „Shopping“tour. Ich muss in Zürich die Menschen retten, muss es wenigstens versuchen. Ich werde im gelben Sinn unterwegs sein, denn Gelb vermittelt Grenzenlosigkeit, Heiterkeit, Freude, Freundlichkeit, Entfaltung, Unternehmungslust, Fantasie und Freiheitsdrang.

5-Minuten-Collage Gelb vom September

My favourite colour has always been red. Firetruck red, for being precise. I have a lot of red items in my wardrobe, red furniture in the house and red blindes on the house, which is a coincicence. I didn’t look for a house with red blinds.

A few years back I noticed that my wardrobe had changed to orange. Of course I looked up whether this change got a long with my state of mind, my age, my life in general. I liked what I found out. A few weeks back it hit me that I needed a yellow sweater. I noticed that I had turned the colour wheel into the next position. I like all things yellow now, whicht surprises me because I hated yellow when I was young. I didn’t think of yellow as a suitable colour for me. Did I ever tell you that I once had a yellow skiing dress? It made me so uncomfortable. However, now I cannot see why it bothered me that much. It couldn’t have been so bad, could it?

Anyway, yellow it is. The colour of brightness, happiness, creativity, straight thinking and freedom. I don’t wonder any longer why I love yellow so much. I just wish that I had bought the yellow hoodie in June instead of the red one. Bevlieve me, if today was a usual Saturday, I would jump off my chair and drive to the thrift store immediatly. However, today is the day to save Switzerland. At least to try to save it. See you in Zurich this afternoon!

Yellow, the colour of straight thinking, creativity, happiness, brightness and freedom.

Verlinkt mit einer, die es spontan mag: Andrea Karminrot

Vielleicht möchte jemand mal spontan einen Blick auf Euromomo werfen? Aber vielleicht besser nicht …

Fortschritt – Progress – Und sonst so?

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Heute habe ich tatsächlich mein Strickzeug in die Schule mitgenommen, damit es mir leichter fiele, überhaupt aus dem Haus zu gehen. In einer Zwischenlektion und in der Mittagspause konnte ich ein paar Runden stricken. Aktuell bin ich bei Nudel Nr. 5, für die ich dunkelblau gewählt habe. Ich wähle Wolle, die nicht am Hals kratzt.

Damals war ich noch nicht geboren, aber ich habe viele Bücher über damals und andere Zeiten der Ungerechtigkeiten, der Unterdrückung, der Diskriminierung gelesen. Heute stehe ich mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Unbeugsam, und wenn die Schülerinnen mich fragen, was ich über das Heute und das Morgen denke, dann bin ich ehrlich.

Ich bin parat für alles was kommt. Wenn ich nicht mehr zum Unterricht darf, werde ich einen youtube Kanal Lehrerin Frau B. machen. Sie haben versprochen, dass sie jede Sendung schauen werden. 🙂