Archiv der Kategorie: Babajeza Design

Kannst du noch schlafen? – Can You Still Sleep?

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Protest vor der St.Galler Bildungsdirektion vom 3. Januar 2022. Ein Zeichen der Hoffnung.

Aktuell schlafen ganz viele Eltern von kleinen Kindern im Nachbarkanton nicht gut. Wie lange noch kann man sie ignorieren und mit dem immer gleichen Narrativ nach Hause schicken, sie verunglimpfen (auch mal verprügeln) und denken, das regelt sich dann schon? Wie lange dauert es noch, bis auch die regierungstreuen Bürgerinnen und Bürger merken, dass das Corona-Schiff auf dem Ozean schon längst die Orientierung verloren hat und der Kapitän und seine Helfershelfer sie, die Passagiere, mit immer neuen, noch dreisteren Massnahmen in Angst und Panik versetzt, damit sie schön ruhig bleiben und es keine Meuterei gibt? Und jetzt geht die Regierung auch auf die jungen Kinder los.

Montagsspaziergänge in den meisten Städten in ganz Europa machen auf das Verbrechen an unseren Kindern aufmerksam. Gewöhnliche Menschen gehen auf die Strasse, tragen Kerzen und Lichter. Hast du wirklich das Gefühl, das seine Na*is? Wie weit wirst du gehen? Wo ist deine rote Linie? Ich schlafe nicht gut, bin froh, dass diese Häkelarbeit meine zittrigen Hände ruhig stellt. Noch ist mein Kanton nicht so weit gegangen, aber wann wird er folgen? Wie weit soll dieser Irrsinn noch gehen? Wie lange noch, bis meine rote Linie erreicht ist?

I don’t like to be told by ordinary people what I must do. So if anybody says, „shut up and get vaccinated!“, I am shocked about this rudness, especially so if this person is very aware of people who are not polite. I do not obey such orders. There must be more than just that. Let me ask you in return: „Where are your arguments? And please, don’t tell me that you have done research in the archives of the New York Times.“

You might say I shouldn’t follow this account any longer, but just to let you know, I am waiting for the person to go down eventually. And I won’t laugh because it is so very sad.

People are protesting all over the world, and in any city and town in Europe including Switzerland so called Monday walks take place. Yesterday there was one in St.Gallen. People walked with candles and lanterns in there hands and laid down drawings of their children. Do you really think they are all Na*is, right wing extremists?

These citizens are concerned that the mask-mandate is a danger to their children. The government should at least listen to them and take them seriously. Instead they send to police. How does this go with candles and flowers? Don’t you feel that there is time for a change of perspective? How long are you going to believe the news and not your own judgement?

These people in front of the government building know that masks do more harm to their childrens‘ well-being than the virus. There is no evidence that covid-19 is especialls dangerous for children and no evidence that childern have a bad influence on the pandemic. Have a look at the statistics of Sweden where children and students (actually most people) have never worn masks, have a look at several states in the USA that even forbid masks in schools.

And don’t tell me I am an idiot or a Na*i! I am not and you know it.

Zimetstärn hani gärn – Christmas Cookies

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Als Kind haben wir zu Hause kiloweise Weihnachtsguetzli gebacken. In den besten Zeiten haben meine Schwester und ich unsere Mutter tatkräftig unterstützt. Die Guetzli wurden auf Papiertellern angerichtet und an die diversen Tanten und Onkel versendet. Als Gegengeschenk gab es einen Elsässer Gugelhopf von Uncle Carl und Tante Lina aus Basel und eine dicke Saucisson aus Lausanne von Tante Lucienne. Die alten Leute waren in den 70er Jahren schon alt und sind schon lange gestorben. Was bleibt ist die Erinnerung an die vielen Chräbeli, Zimstterne Pfaffenhütchen, Schwabenbrötchen und Makrönli. Ob ich alle 15 Sorten noch aufzählen könnte? Dieses Jahr habe ich nur Zimtsterne gebacken, weil mein Mann die so gerne hat. Eine Sorte reicht für uns zwei.

We used to bake 15 different kinds of cookies when I was a kid, and my sister and I helped our mother to make hundreds of cookies for the several uncles and aunts. The cookies were arranged neatly on a cardboard plate with a Christmassy print, like holly, candles, stars and hearts. We wrapped the plates into cellophane and mailed them to all places in Switzerland. We got Alsatian Kugelhopf and saussage in return. Both very tasty although not the same at all. The uncles and aunts were old people back then, long gone. What remains is the memory of cookies: Mailänderli, Brunsli, Schwabenbrötchen, Pfeffernüsse. I’m not sure whether I remeber all 15 different cookies by name. This year I made my husband’s favourits. One patch is enough for us two.

Rudolph The Reindeer – Samstag 48 / 21 – Ein Rudolph kommt selten allein

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Wie schön, dass es geschneit hat. Wie schön, dass so viele Kerzen brennen. Man könnte den Eindruck bekommen, das diesjährige Weihnachtsfest müsste für alle Unbill entschädigen. Mein Rudoph, vom ehemaligen Schulleiter geschenkt bekommen, erinnert an eine gute Zeit. Er verströmt Optimismus.

We’ve got some snow already, and yesterday with the sunshine, the landscape looked glorious. Yes, indeed, glorious. I was out later in the evening and saw a lot of beautiful Christmas trees along the roads. It seems they are supposed to make up for the craziness of politics and government. Anyway, Rudoph the Reindeer, a present from my former head teacher looks so optimistic, doesn’t it?

Tee trinken und der Dinge harren. Aber seien wir gespannt, was das „Ja der Vernunft“ vom letzten Wochenende Gutes zu bringen vermag. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Noch ist die Zeit der Ernte nicht angebrochen.

Let’s drink tea and carry on. We will see. Like the bible says: „You will know them by their fruits.“ The time of harvest hasn’t arrived yet. I am as hopeful as Rudolph. Most of the time …

Wie gerne würde ich mich wie ein Eisbär in der Schneelandschaft eingraben und im Frühling wieder auftauchen. Symbolisch für meinen grössten Weihnachtswunsch stehen die Schleich Eisbären auf meinem Stubentisch. I was in town yesterday after a long time of absence to get these beauties at LANDI.

I love Schleich animals and think they are a perfect match to the ones I already have: Two bear cubs, mother fox and two babies. The polar bears are a symbol for my wish to stay in the den all winter long. All my animals together are a symbol of how we different people should stand together in peace and accept that we are different.

And if anyone says here this is not what I live up to, the comment will be deleted. I won’t take the blame!

So light two candles, have yourself a cup of tea, think of Rudolph, listen to music and relax.

Take it easy like a polar bear.

Verlinkt mit Andreas Samstagsplausch.

Bodenlos – Losing Ground

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Auch wenn sich das jetzt gerade bodenlos anfühlt, das ist mein Weihnachtsgeschenk an mich. Mausskelett inklusive. Ich habe mein Goldketteli, Erbstück vom Grossmuetti, nach sieben Jahren im Dreck wieder gefunden. So ein Glück!

This is my Christmas present to myself: A neew floor in the bedroom.I’ve found my gold necklace in the dirt after seven years. I got it from my grandmother who died in 1990. What joy! Im very glad that the carpenter was free when I asked him to replace the old boards.

Jetzt ist immerhin schon alles sauber gewischt, Dreck und Staub sind auch in der Stube darunter weg. Und angesichts der Balken und der Täferdecke sage ich es symbolisch: Dieser Tage will jeder Schritt gut überlegt sein.

There is symbolic in these loose planks: Watch your step! The ground is loose. But finally, the dirt is gone, also in the living room down under. 😉

Für alle, die sich über mich wundern. Ja, ich „han ä Wand dussä“. Aber bald kommt da eine Türe rein. Es ist Weihnachtsgeschenk Nr. 2. Ich bin selber überrascht, dass von der Idee bis zur Umsetzung drei Tage vergangen sind. Das wird grossartig. Wenn ich dann erst ein schönes Küchenbüffet gefunden haben werde (Futur II), wird alles noch viel grossartiger in meinem schönen Haus.

This is another improvement in the house that provides more space in the kitchen. Very dusty job, mucht to clean afterwards. Now, we are waiting for a new door. I’m looking for a new old cupboard, can’t wati to go hunting in the thrift stores nearby. Wish me luck!

A Yellow Hoodie – Samstags 46 / 21 – Die Farbe Gelb

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Gelb: Die Farbe der Heiterkeit, der Kreativität, des scharfen Verstandes und der Freiheit

Meine Lieblingsfarbe war schon immer und wird auch immer rot bleiben. Feuerwehrrot, um genau zu sein. Früher habe ich in Fragekatalogen aber meistens gesagt, dass blau meine Lieblingsfarbe sei. Blau ist halt nicht so knallig, nicht so auffällig, weniger kämpferisch. Heute stehe ich zu rot. Mir gefallen rote Häuser, rote Möbel, rote Kleider und rote Schuhe. Rot ist die dominante Farbe in meinem Haus mit den roten Fensterläden, was natürlich ein Zufall ist. In jungen Jahren hatte ich hauptsächlich rote Kleider nebst schwarz und weiss. Alle meine weissen T-shirts hatten einen rosa Stich.

Vor einiger Zeit wechselte ich auf Orange. Zuerst habe ich es gar nicht gemerkt, aber plötzlich fanden sich in meinem T-shirt-Stapel viele orange Exemplare, und ich strickte das erste Paar Socken in leuchtendem Orange. Und selbstberständlich habe ich nachgeschaut, was dieser Sinneswandel bewirkt haben könnte.

Seit zwei Wochen weiss ich, dass ich den Farbkreise noch eine Position weiterdrehen muss. Ich wusste schon bevor ich die Bedeutung der Farbe Gelb nachgelesen hatte, dass ein gelber Hoodie genau das Richtige für mich ist.

Heute habe ich aber leider keine Zeit für eine spontane „Shopping“tour. Ich muss in Zürich die Menschen retten, muss es wenigstens versuchen. Ich werde im gelben Sinn unterwegs sein, denn Gelb vermittelt Grenzenlosigkeit, Heiterkeit, Freude, Freundlichkeit, Entfaltung, Unternehmungslust, Fantasie und Freiheitsdrang.

5-Minuten-Collage Gelb vom September

My favourite colour has always been red. Firetruck red, for being precise. I have a lot of red items in my wardrobe, red furniture in the house and red blindes on the house, which is a coincicence. I didn’t look for a house with red blinds.

A few years back I noticed that my wardrobe had changed to orange. Of course I looked up whether this change got a long with my state of mind, my age, my life in general. I liked what I found out. A few weeks back it hit me that I needed a yellow sweater. I noticed that I had turned the colour wheel into the next position. I like all things yellow now, whicht surprises me because I hated yellow when I was young. I didn’t think of yellow as a suitable colour for me. Did I ever tell you that I once had a yellow skiing dress? It made me so uncomfortable. However, now I cannot see why it bothered me that much. It couldn’t have been so bad, could it?

Anyway, yellow it is. The colour of brightness, happiness, creativity, straight thinking and freedom. I don’t wonder any longer why I love yellow so much. I just wish that I had bought the yellow hoodie in June instead of the red one. Bevlieve me, if today was a usual Saturday, I would jump off my chair and drive to the thrift store immediatly. However, today is the day to save Switzerland. At least to try to save it. See you in Zurich this afternoon!

Yellow, the colour of straight thinking, creativity, happiness, brightness and freedom.

Verlinkt mit einer, die es spontan mag: Andrea Karminrot

Vielleicht möchte jemand mal spontan einen Blick auf Euromomo werfen? Aber vielleicht besser nicht …

Fortschritt – Progress – Und sonst so?

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Heute habe ich tatsächlich mein Strickzeug in die Schule mitgenommen, damit es mir leichter fiele, überhaupt aus dem Haus zu gehen. In einer Zwischenlektion und in der Mittagspause konnte ich ein paar Runden stricken. Aktuell bin ich bei Nudel Nr. 5, für die ich dunkelblau gewählt habe. Ich wähle Wolle, die nicht am Hals kratzt.

Damals war ich noch nicht geboren, aber ich habe viele Bücher über damals und andere Zeiten der Ungerechtigkeiten, der Unterdrückung, der Diskriminierung gelesen. Heute stehe ich mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Unbeugsam, und wenn die Schülerinnen mich fragen, was ich über das Heute und das Morgen denke, dann bin ich ehrlich.

Ich bin parat für alles was kommt. Wenn ich nicht mehr zum Unterricht darf, werde ich einen youtube Kanal Lehrerin Frau B. machen. Sie haben versprochen, dass sie jede Sendung schauen werden. 🙂

Samstags ein gutes Gefühl – 38 / 21 – Ready for the Cold Season

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Im Moment hat jeder Tag zu wenig Stunden. Ich werde und werde nicht fertig mit der Arbeit. Kommt ja auch immer neue dazu. Allerdings beschert mir dieser Haufen ein gutes Gefühl. Aber zuerst jetzt mal Kaffee, der Durchgang ist wieder frei.

Heute wird übrigens ein wunderbarer Tag, sonnig und warm.

Habt ein schönes Wochenende.

Ich gehe heute Nachmittag nach Uster.

Having a pile of wood in the shed is just the feeling I need this time of the year. It is like a loaf of bread in the pantry: I am prepared for what ever the future may bring. However, I need a second cup of coffee first. Because the entry to the house is free already.

By the way, today is going to be a sunny and warm day. I’m in no hurry with the wood.

Have a lovely weekend!

verlinkt mit Andrea Karminrot.

In der Ruhe liegt die Kraft – Samstags 37 / 21 – Calm, United, Brave and Good

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Sich darauf besinnen, dass dieser Stein schon immer da war und immer da sein wird. Ewig!

In der Ruhe liegt die Kraft.

Ich mag keine grossen Töne, keine schrillen Farben, ich mag nicht das Laute und Aufgeblasene. Im Verlauf des Lebens habe ich festgestellt, dass ich schon immer einen untrüglichen Sinn für das Authentische hatte. Schwätzer mag ich nicht. Ich vertraue nicht auf Worte, sondern auf Taten. Zu oft musste ich erleben, dass es Leute gibt, die zwar geniale Ideen haben, aber jemanden brauchen, der sie umsetzt. Damals am Pfarreifest in den 70er Jahren. Wer hat am Schluss die Stadt aus Wellpappe gebaut?

Oder die absolute verrückte Idee, im Pfadilager am See für 50 Leute im Fassofen Apfelwähe zu backen? Ich dachte tatsächlich, die Frau hätte einen Plan. Mit reiferem Alter lasse ich mich immer seltener vor Karren anspannen, die nicht meine sind. Das spart viel Arbeit und viele Ent-Täuschungen.

Die letzte Woche war eine Woche der Ent-Täuschungen. Das Corona-Regime ist zurück in der Schule, obwohl wie schon im letzten Jahr noch immer keine Evidenz für die Massnahmen vorliegt, obwohl die vielgelobten Zahlen (Belegung der IPS-Betten) seit drei Wochen abklingen. Obwohl in einigen Kantonen Gerichtsurteile gegen diese Massnahmen an unseren Kindern vorliegen.

Und kennst du unserern Gesundheitsminister? Bist du auch der Meinung, dass es falsch ist, öffentliche Gelder zu verbrauchen, um private Angelegenheiten zu regeln? Und sind, ohne den Moralfinger zu heben, auch ein paar Fragen zu diesen privaten Angelegenheiten erlaubt? Obwohl ich doch gar nicht darüber nachdenken will … Wie soll ich dem Bundesrat vertrauen, wenn er betrügt und lügt und vertuscht? Welche Ent-Täuschung.

Und dann ist da natürlich noch die Tatsache, dass in der Schweiz, dem Land der Eidgenossen, der Einheit, Gleichheit und der Geschwisterlichkeit, ein Passierschein eingeführt wurde, der Millionen von Menschen auf Grund ihrer Einstellung diskriminiert und massiv unter Druck setzt. Wie weit sind wir in diesen eineinhalb Jahren der Lügen und Vertuschungen, der Zensur und Unterdrückung gekommen? Was für eine Ent-Täuschung.

Noch liegt ein Nebeltuch über dem Dörfli, aber die Sonne drückt schon durch. Heute wird ein schöner Tag. Ein Tag zum ruhig sein, vereint sein, mutig und anständig sein. Ich habe die Hoffnung noch nicht verloren.

Seid ruhig, vereint, mutig und anständig.

Riccardo Bosi, Australia One

I don’t like the glamorous and shiny. I like the real thing. And I realise that I have always had a feeling for authenticity. I’ve learnt the hard way that there are people with grand ideas that always need someone to implement their projects. There was this splendid idea to build a whole city from cardboard. She had everything on paper and already bought the cardboard. But who cut out the pieced, made them stand and finally built the city? What a disappointment. She wasn’t as good as I thought she was.

Or that time in the scouts‘ camp. Who had the terrific idea to build an oven from a barrel and to bake tart for 50 people in it? I relly believed the lady had had a plan when I started to build the oven and so on … I was so disappointed because I believed in her skills. Now I had to find out myself. Yes! I did it.

The last week has been a week of disappointments. You probabely don’t know or minister of health, but he doesn’t deserve my trust and support anymore. He is a cheater, liar and suppressor. He used public money to deal with a personal matter. A matter I don’t even want to think about.

Furthermore, there is the outrageous fact that millions of Swiss people are excluded from society based on their believe and thinking. I’ve never never never thought that one day I would be the one to be discriminated. I’ve raised for kids, have two grandchildren, always cared for my neighbours, helped the one in need. I worked and paid my taxis, I’ve supported the community, the church. And now I am excluded. The government want’s to rip a gap between the people of this country. But you know what? We do not let them play their evel game! We are calm, united, brave and good. Today is going to be a wonderful day!

Be calm, be united, be brave, be good.“

Riccardo Bosi, Australia One

Verlinkt mit Samstagsrunde bei Andrea in Berlin.