Archiv der Kategorie: Hühnerhaus/Chicken Coop

Innerer Friede – Samstags 17 * 22 – Inner Peace

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Gestern Morgen durfte ich in einem kleinen Weiler auf meinem Heimweg von der Schule frisch geschorene Schafwolle für meinen Garten abholen. Als ich auf den Hofplatz fuhr, krähte ein Hahn und ein paar Hühner rannten davon. Ich sah hinter dem Schopf zwischen blühenden Obstbäumen auf einer abfallenden Wiese Schafe grasen. Der penionierte Bauer war gerade dabei, ein Zauntor zu flicken und hämmerte auf einem Eisenscharnier herum. Meine Freundin eilte herbei und zusammen packten wir Wolle und Holzschnitzel ein. Danach tranken wir Weisswein unter dem grossen Hofbaum. Frieden pur.

Mein Vater pflegte oft und ein bisschen scherzhaft zu sagen: „Ich wünsch dir de inneri Friede.“ Nie war dieser Satz passender, da draussen der Wahnsinn tobt und gewisse Kräfte auf Krieg hinarbeiten. Es ist zwar fast ein bisschen paradox (was mir als Kind und jugndlicher Mensch nie aufgefallen ist), wenn dieser Wunsch von einem Menschen kommt, der seine Brötchen und die Lebensgrundlage der Familie in der Armee verdient hat. Allerdings muss ich anfügen, in der Armee eines Landes, das sich bis vor wenigen Wochen offiziell aus Konflikten anderer Staaten herausgehalten hat. Aber auch hier sind schamlos Äusserungen und Bestrebungen gang und gäbe, die den Krieg befördern. Vom Frieden keine Spur, aber Friede im Aussen kann nur sein, wenn Friede im Innern ist.

Unser innere Frieden kommt während eines Lebens immer mal wieder in Bedrängnis. Oft sind es Schwierigkeiten, Probleme, die wir, kommt Zeit, kommt Rat, selber beeinflussen und gar lösen können. Die Ereignisse der letzten Jahre und das aktuelle Geschehen haben jedoch eine Dynamik angenommen, die wir nur zu einem kleinen Teil steuern können. Wir können jedoch steuern, was wir aufnehmen und wie wir darauf reagieren. Die allererste Frage ist nun, zu erkennen, was wir aufnehmen und wie wir darauf reagieren. Und dann müssen wir unsere Aufmerksamkeit lenken, denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Heute Morgen machte ich als allererstes eine Gartenrunde, denn ich hatte gestern angepflanzt, angegossen und wollte gucken, wie der sanfte Regen den zarten Pflänzchen Gutes tut.

Ich stehe also draussen, ein bisschen in Sorge, dass die Schnecken sich eventuell schon an dem frischen Grün gütlich getan haben könnten. Aber Mmeine Sorge ist völlig unbegründet. Mich umfängt völliger Friede. Diese Ruhe, die sanften Regentropfen, der sorgsam hergerichtete Acker, das Resultat meiner gestrigen Arbeit. Meine Welt ist in Ordnung und ich mitten darin völlig eins mit meiner Welt. Balance ist hergesetellt. Meine ganze Energie fliesst in eine helle Welt. Friede ist in mir.

Dann fiel mir auf, dass die Hühner nicht draussen auf der Wiese sind. Ich ging in den Hühnerstall, um nachzuschauen, ob es ihnen gut gehe.

Da sitzen sie. Eine neben der anderen, noch schlafend. Ich mache Licht und sie erwachen, springen auf den Boden und machen sich eifrig ans Futter. Nur die alte Schwarze bleibt noch oben und weiss nicht so recht, wo sie hinspringen soll. Die Hühner haben ihre ganze Aufmerksamkeit auf ihr Futter gelenkt. Und sie werden belohnt: ich streue noch ein paar Körner dazu. Später werden sie mir meine Fürsorge danken, ein Ei legen und auf die Wiese gehen. Den Hühnern zuzuschauen, ist Meditation. Die Balance ist hergestellt. Meine Energie fliesst in eine helle Welt. Friede ist in mir.

Eine weitere Erkenntnis, die vor mir schon viele achtsame Menschen hatten. Gedanken erschaffen die Realität, besonders dann, wenn sie durch Gefühle verstärkt werden.

Ich wünsche uns den inneren Frieden, so dass wir

Frieden schaffen.

Yesterday on my way home from school I found a place of peace. There was this lovely house in smalles village, hens running around, sheep siliently grazing on the meadow. Man and wife were working side be side, doeing what had to be done: gardening and mending a fence. I just had to suck in this moment of peace.

We have to know that our energy flows in the direction of our attention. Like the hens in the chicken coop this morning. When they saw the food, the woke up, hopped from their sleeping places and started picking. So meaningful, so peaceful. Just the hens, the seeds and me.

We also have to know that our thoughts form our reality especially when emotions are involved. So I want to be careful what I watch, listen to, think and say. I am the conductor of my life, the creator of my reality. Even more so because my the energy of me doing and thinking influences my future and the future of humanity. We cannot stop the negative thoughts but we can control in which way we respond to these thoughts.

So let’s pay attention to the good and positive.

Let’s aim for inner peace in order to

make the world a better, a peaceful place.

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

Huhn im Korb – Fresh from The Farm

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Immer frische Eier. Ich bin ein grosser Fan meiner Hühner.

Always fresh eggs. I’m a big fan.

Sonntagsspaziergang – Sunday Walk

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The hens are going out and enjoying their Sunday walk scratching the ground, running around, picking tiny insects that hide under withered leaves. It’s difficult to get a nice picture of them. The cat is watching and chasing them around until the are running for safety in the wide meadow. What an excitement in the front of the house.

Was für eine Aufregung im Garten. Die Hühner sind los, rennen und scharren den Boden, picken die kleinen Insekten, die sich unter dem verwelkten Laub versteckt haben. Das Federvieh geniesst seinen Sonntagsspaziergang. Lola schaut interessiert und scheucht die Hühner herum, bis sie sich auf der Wiese in Sicherheit bringen. Es ist schwierig, anständige Bilder zu schiessen.

Lasse und Gunnar

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Wir haben Gäste, von denen ich die Namen nicht kenne.

Kurzerhand taufe ich sie Lasse und Gunnar, beides Freunde von Nils Holgersson.

Neuigkeiten aus dem Hühnerstall – Samstags 43 / 21 – Good News

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Man müsste meinen, der Tag hätte schon lange begonnen, da ich doch bereits zwei Stunden auf bin. Aber dem ist nicht so. Schaue ich aus dem Fenster, sehe ich nur schwarz. Das Licht der einzigen Strassenlaterne wird durch den dicken Nebel gedimmt. Immerhin schimmert bei Nachbars im Norden Licht durch die Stubenfenster. Ich warte, dass der Tag anbricht, denn ich freue mich auf ein bisschen Bewegung im Garten.

Der Nussbaum hat innert kürzester Zeit die Farbe seines Kleides geändert und schon fallen die Blätter en masse auf den Boden. Ich will sie zusammenharken und auf einen goldigen Haufen werfen. Ich möchte heute auch zwei Gartenbeete zügeln, das heisst die eingeschlagenen Rahmen an anderer Stelle platzieren und das Häkselgut darin verteilen. Am letzten Dienstag ist der Gemeindearbeiter nämlich mit der riesigen Schreddermaschine vorgefahren und hat den grossen Asthaufen in ein kleines Häufchen geschnippselt. Ich stauen jedes Mal, wie wenig am Schluss übrig bleibt.

Schon ein Weilchen habe ich nichts mehr von unseren Hühnern erzählt. Nun denn: Die zweijährigen Ladies haben unisono vor einiger Zeit eine Eierlegepause beschlossen und gleichzeitig ihre Federn abgeworfen. Bereits wächst zwar schon das neue Federkleid nach, aber genug Energie für die Eierproduktion ist noch nicht vorhanden. Ich mag ihnen die Ferien von Herzen gönnen, habe aber die frischen Eier vermisst. Da unser Hühnervolk in seinen besten Zeiten 9 Hühner umfasste, jetzt aber nur noch vier übrig geblieben sind, von denen keines Anstalten machte, für Nachwuchs besorgt zu sein, haben wir auf dem Rückweg aus dem Bündnerland in Kollbrunn vier Junghennen abgeholt.

Zu aller erst haben wir die jungen von den alten Hühnern räumlich getrennt, aber mit Sichtkontakt im Stall untergebracht. Hühner können nicht riechen, nur sehen. Es dauert ein Weilchen, bis der Kontakt hergestellt, die Rangordnung geklärt ist. In der Angwöhnungphase muss man immer ein bisschen schauen, was die alten mit den neuen Hühner anstellen, ob die neuen abends den Eingang wieder finden, wenn sie per Zufall ins Freie gelangt sind. Es ist also gut, wenn die Hühnerhalter in der ersten Woche genügend Zeit für die gefiederten Freudinnen haben. Diesmal verlief der Prozess einigermassen ruhig. Alle Hühner waren im Freien, wenn auch in zwei unterschiedlichen Ecken. Viel erfreulicher war aber, dass wir schon am zweite Tag, die ersten Kleineier greifen konnten, obwohl wir damit erst Ende Oktober gerechnet haben. Das Duzend ist übervoll, weshalb heute einem frischen Frühstückstei nichts mehr im Wege steht.

Life at home is very good these days. The weather is fallish, but not like other years, I really enjoy it and don’t fear the winter like I always did. We’ve had golden days with lots of sunshine considering end of October. I spent quite some time outside althought workdays are long. I also could visit my parents in the nursing home. „They“ didn’t let me in at first but when I insisted (There was no question about visiting my mother-in-law the other week), I was allowed to meet mum and dad in a corner of a room usually used by the staff. I don’t know how easy it was for my parents though. And I would have loved to see their appartment. But it’s enough, I am patient. I just hope it won’t get worse. However, I could still stand under their balcony and talk to them.

Why didn’t anyone ask my parents whether they wanted to see me? Why are people nowadays treated like children, deprived from their personal responsabilty? My parents are not moronic, they are just old. I had an intersting conversation about politics with my father as he is still spot on about what is going on. I don’t always share his point of view but he makes a good case for his oppinion, which most politicians don’t.

Anyway, in the meantime the morning has broken. I can see my neighbour’s house and our shed when I’m looking out of the window now. I’m ready to work in the garden for a bit and grab some eggs from our new hens, that have already started to sgiv away their products to us. How wonderful to have fresh eggs for breakfast. Life is good, when I am home. Oberheimen is not part of the craziness that has been strangling our sociaty more and more. I don’t know for how long I can still breath.

Do you need cheering up? You may want to meet Albert.

Ein frohes Wochenende euch allen!

Have a lovely weekend, take care!

Verlinkt mit Andreas Samstagsplausch

Put Put Put – My Feathery Girls

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to put = setzen, stellen, legen

to put – put – put = setzen, setzte, gesetzt

Sag ich den Schülerinnen und Schülern: Denkt an meine Hühner! Hühner legen Eier ins Nest.

putputput

Wobei, das schwierigste Verb ist es ja nicht. Aber trotzdem!

To make English grammar more lively, I talk about my hens.

When I want them to come home, I call out: „Putputput!“

Mama Job

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It’s quite a job to look after five babies!

It’s hard to find your way home if you are little and sweet

and your mama doesn’t show you where to go.

Den Heimweg zu finden, ist meeeeega schwierig.

Wir üben noch!

Husch, husch ins Bett – It’s Time For Bed

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HuhnMit Bibi_3

One, two, three, four, five: all are in and ready to go to sleep.

A little snack before bed time for the chicks.

Alle da! Mama passt sehr gut auf.

Jetzt noch einen Schluck Wasser und ein paar Körnchen und ab ins Körbchen.