Archiv der Kategorie: Hühnerhaus/Chicken Coop

Samstags, einfach wunderbar! – Wonderful Early Morning

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KaffeeamMorgen

Good Morning, my Dears!

Es könnte heute Heuwetter sein, immerhin riecht es danach. Hmmmmm, wunderbar! Wie habe ich das vermisst, weil es eben doch oft regnerisch und kühl war. Zum Glück ist jetzt der See wieder voller Wasser und die Wiesen schön durchgetränkt. So hat jedes Wetter sein Gutes.

Ich hoffe allerdings, dass es heute trocken bleibt, denn heute Morgen muss ich zuerst noch an eine Besprechung gehen. Es wäre schade, die Gartenarbeit wieder aufschieben zu müssen, wobei ich dann ich einfach Fenster putzen würde. Ich immer mit Plan B. 🙂

Der Rhabarberkuchen am letzten Samstag war so wunderfein, dass ich heute bestimmt nochmals einen backen (und alleine verzehren) werde.

Habe ich euch schon von meinem Kleiderproblem erzählt? Schwarzes Kleid plus unbestimmte Beinbekleidung und Schuhe? Ich stricke Strümpfe mit Lochmuster, konnte mich aber noch nicht entscheiden, welche Farbe es schliesslich sein soll. Zuerst nadle ich jetzt also mal schwarz, bis in Bälde das bestellte pinke Garn ankommt (es ist schon unterwegs). Falls die Zeit bis anfangs Juli nicht ausreicht, habe ich im Sinn, rosarote Samtsocken zu nähen. Hat da jemand von euch Erfahrung, eventuell gar ein Schnittmuster zu empfehlen?

Südsicht

Finally, a wonderful morning has broken. There is sunshine I can enjoy with a nice cup of coffee on the balcony. We had so many rainy days in the past, this morning seems like a great gift to me. However, the rains has filled up the lake. There will be summer soon with hot and dry days, so it is good that the soil is moistured.

I have some minor plans for this Saturday that will remain sunny hopefully because I have to go to a meeting first. The garden has to wait until afternoon. And I would like to bake another rhubarb tart. 

Now it’s time to look after the chickens. Do they have water, seeds? Have they already laid their eggs? They are already enjoying their morning stroll. 

Morgenspaziergang-2.jpg

Sodeli, jetzt aber los, der Haushalt wartet. Die Hühner geniessen schon mal ihren ersten Morgenspaziergang.

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Samstags drei Hühner nach dem Fest – Barter Trade

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TassemitHuhn

Guuuuuten Morgen, meine Lieben

Hui, war das ein Fest gestern Abend. Es war Aufrichte bei unseren Nachbarn, mit gutem Essen, lustiger Gesellschaft und Haussegen. Ehrlich, ich war mir nicht ganz sicher, ob er Baumeister nicht vom Dachfirst kippt. Aber ich habe mir unnötig Sorgen gemacht, seine Standfestigkeit ist offenbar legendär.

Item, heute Morgen möchte ich euch meine Ausbeute aus einem Tauschhandel zeigen: Für eine grosse Kiste Baumnüsse, dich ich nicht alle selber essen kann, habe ich erstens 50 Franken und eine wunderlustige Hühnertasse bekommen. Ehrlich, die Tasse freut mich mehr (das Geld wird sofort in ein paar Pfähle für den neuen Auslauf investiert).

TasseNüsse

Obwohl die Woche um einen Tag verkürzt war, – ich bin immer noch total überrascht, dass schon wieder WE ist – ist nach gefühlt tausend Extraterminen einiges liegengeblieben und ich habe meine Haushaltspflichten auf den letzten Tag hinausschieben müssen. Mein Mann und ich haben uns den Haushalt auf Wocheneinsätze aufgeteilt. Es gibt tägliche und wöchentliche Pflichten und dazu Aufgaben, die nach Bedarf zu erledigen sind und die in einer sonntägliche Planungssitzung festgelegt werden. Mir bleiben also noch 36 Stunden bis zum Schichtwechsel.

HuhnRingelstrumpf

A new cup in my collection. I bartered it for a box of nuts. Actually, the cup was used as a purse to hold the money my colleague gave me for the nuts. I’m more pleased about the funny cup than the money, which will pay for some sticks to extend the chicken coop.

We lost one hen last week. It was sick, so we took it to the vet. Apperently, there wasn’t anything she could do, so the hen was put to eternal sleep peacefully. The rest of the herd is fit and healthy. 

It’s weekend already! I’m behind schedule and have about 36 hours left to do all the household chores until my husband takes over.

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Have a nice weekend, my friends!

 

Verlinkt mit Andrea. Was wohl die anderen in der Runde so treiben?

 

Oberheimen liegt nicht in Russland

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Hennen

Die sieben Hühner haben einen trockenen, gemauerten Stall, dessen batteriebetriebener Feller am Morgen geöffnet und am Abend geschlossen wird. Sie haben auch einen einbruchsicheren Auslauf, der auf betoniertem Grund festgeschraubt und mit einem Gitterdach versehen ist, damit Hühnerdiebe – Marder und Fuchs – keine Chance haben, ihnen an den Kragen zu gehen.

Hinter der Voliere beginnt ein zweiter Auslauf, dessen Grund zu durchscharren die Hühner nicht müde werden. Oft bekommen sie Körner hier, die sie nach Hühnermanier aufpicken und sich schmecken lassen.

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Die wirkliche Freiheit beginnt, wenn die Gittertüre geöffnet wird, hinter der die aufgeregte Schar hin und her rennt, sobald sie das Klappern der Holzschuhe auf dem Hausplatz hört. Die Hennen lieben es, im Dörfli herum zu stromern. Sie rennen über die Wiese, geniessen ein Sandbad hinter dem Schopf, wo es immer schön trocken ist. Sie fressen Brennnesseln und zupfen Grashälmchen ab. Sie scharren im Kies, sie scharren in der Wiese, sie picken nach Samen, Körnchen, ja nach allem, was klein und rund ist, auch Steinchen gehören dazu. Kurz, die Hühner tun, was Hühner eben tun. Welche Freude, ihnen zuzuschauen.

Manchmal unternehmen sie abenteuerliche Ausflüge. Sie machen Bekanntschaft mit einer Kuh auf der Weide und treffen den Bauern im Stall, der sie verscheucht, wenn sie einmal zu viel Kraftfutter gefressen haben. Sie verstecken sich gerade noch rechtzeitig unter Nachbars Hecke vor Bussarden und Habichten. Sie wagen sich gar bis zum Bach hinunter, wo der hungrige Fuchs mit seiner Familie gefährlich nahe wohnt.

Henneweiss

Man denkt, wie idyllisch das Leben im Dörfli doch ist, wenn die Hühner ohne Ziel losrennen dürfen, überall nach Futter suchen, sich in der Sonne ausruhen oder freudig zurück kommen, wenn die Sonne untergeht. Aber damit ist jetzt Schluss, schliesslich liege Oberheimen nicht in Russland, habe ich gehört.

Hier scharrt das Federvieh nicht, wo es ihm gefällt, sondern in genau definiertem Geviert. Dafür sind die Blumenrabatten gepflegt und die Wege unkrautfrei. Hier ist eine Grenze ist eine Grenze, und eine Wiese gehört jemand. Hier bekommt ja sogar der Kehrichtcontainer ein mit Ziegeln gedecktes Häuschen.

Aber das ist eine andere Geschichte.

😉

 

Dieser Post erschien zuerst auf oberheimen.ch.

 

 

 

 

Am Samstag Proteine – Proteins Fresh From „The Farm“

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Eier

Die Hühner spüren wohl den Frühling. Ob ich mir solche Gefühle auch erlauben darf? Noch traue ich mich nicht ganz. Immerhin wird es heute frühlingshaft werden, verspricht die Wetterprognose.

The hens on our „farm“ are feeling spring. They’ve started laying regularly again. There are four eggs in the nest daily. I wouldn’t want to miss them because they are the best. „Them“, „they“: personal pronouns for the hens and the eggs. 

EiermitHahn

Täglich finden wir jetzt wieder vier Eier im Nest. Die Schale der weissen hat sich merklich verbessert. Ein lustiges braunes Ei mit dunkler Spitze ist regelmässig zu greifen. Von welcher Henne es wohl stammt? Es muss eine von den beiden alten sein.

Do you remember the rooster made from card board to carry the eggs three years ago? I still have it on the kitchen shelf. It might be a bit early for Easter decorations though.

Vielleicht ist es noch zu früh für Osterdekoration, aber der Güggel von vor drei Jahren steht bei mir sowieso ganzjährig auf dem Gestellt.

Heute ist übrigens Lehrerfortbildung im Kollegium. Wir werden nach Lenzburg fahren und diese Ausstellung besuchen. Darf ich hoffen, dass die Meldungen über Fake News nicht selber Fake News sind? Ich werde berichten.

Geburtstageier

Und weil eine Kollegin heute Geburtstag hat, werde ich ihr den Arbeitstag mit einem Geschenk versüssen. Eier frisch vom Hof sind immer willkommen. 🙂 Die Brosche ist von hier.

Birthday present (eggs fresh from the farm decorated with a flower) for a friend who is spending the day with me. Poor girl, she’d rather stay home.

 

Verlinkt mit der karminroten Andrea, die heute wieder alle zur Samstagsrunde einlädt.

 

Samstags auf dem Bauernmarkt – Farmer’s Market

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EierCollageklein

Der Titel stimmt nicht ganz, aber mein Tag fühlt sich gerade so an.

Den Hühnern bekommt der Sommer sehr gut. Sie legen wie am ersten Tag. Weil allenthalben die Leute in den Ferien oder am Feiern sind, habe ich mehr Eier an Lager, als mir wohl tut. Selbstverständlich sind sie immer noch frisch und 1A Qualität. Ich werd eben schon ziemlich schnell nervös.

Deshalb habe ich heute Morgen noch im Pyjama ein Schild an die Strasse gestellt. So wissen wenigstens die Nachbarn, dass sie sich um ihr Sonntagsmenü keine grossen Gedanken machen müssen: Spiegeleier zum Beispiel.

I feel like a farmer’s market. The hens are doing great. Therefore, I have more eggs than I can eat myself. First thing in the morning, I painted a sign and put the eggs on the market so to speak. Let’s see how many stopp by and actually buy eggs from my happy hens. At least the neighbours know and hopefully feel like fried eggs for breakfast on Sunday. 🙂 

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot.

 

Gallina – Samstags mit den Hühnern ins Bett – Don’t Forget to Close the Chicken Coop

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Die Redewendung „mit den Hühnern ins Bett“ passt meistens sehr gut zu mir. Meistens, aber in diesen diesen laaaangen Tagen nicht. Da gehe ich liebend gerne noch vor dem Federvieh in die Heia.

Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass es auf dem Lande den einen oder anderen Räuber gibt, der die ruhigen, aber noch hellen Abendstunden für Erkundungsgänge nutzt , um dann in den ruhigen, schon wieder hellen Stunden brutal zuzubeissen.

Vor zwei Jahren haben wir unseren Hühnerhof einbruchsicher gemacht. Damit die Tierchen aber noch ein bisschen mehr Freiheit haben, geht es durch ein schmales Törchen in einen angrenzenden Auslauf. Durch dieses Törchen könnte ein hungriger Marder ganz schnell zu seinem Frühstück gelangen.

An dieses traurige Erlebnis musste ich heute Morgen noch in den Federn denken. Mein erster Gang war deshalb an die Nähmaschine. Das Stoffhuhn soll uns beim zu Bette Gehen daran erinnern, den Feller runter zu lassen, weshalb es seine Tage im verdunkelten Schlafzimmer verbringt.

Huhn

I needed a reminder that I wouldn’t forget to close the chicken coop at night. The early morning hours are the most dangerous for a defenceless chick. The sun rises these days when everybody in our tiny village is still asleep, except my chickens and the predator from the woods. 

I had to think of what had happened two years ago and got straight to the sewing machine this morning, some fabric scraps in my hand. 

Gallina stays in bed all day. 

For me it’s time to get dressed. 🙂

 

Verlinkt mit Samstagsplausch 24.18 bei Andrea Karminrot.

 

 

 

Samstags mit glücklichen Hühnern – Happy Chickens Running Freely

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KaffeemitEi

Heute war die Eierausbeute gross. Sieben Eier konnte ich greifen. Ich finde es interessant, dass sie alle verschieden sind, sowohl in der Grösse, als auch in Farbe und Form.

Due to the mild temperatures the hens laid many eggs. Seven out of nine is a rich bounty. I find it interesting how different the eggs look in shape, colour and size. They all taste delicious. 

Eier

Unsere Hühner laufen gerne frei. Sobald ich ans Gitter komme, rennen sie herbei und wollen hinaus. Das gibt’s nur in Oberheimen.

When I come to the gate the hens come close to greet me. They like to be out and about. Today I’m letting them run. 

Hühnerauslauf

Sie fressen gerne Gras. Mir soll’s recht sein, das spart Körner und die Hühner sind tatsächlich glücklich.

The are very busy looking for edible things. It dosn’t take long until I cant see them anymore. Are they behind the barn? In the bushes? At the neighbour’s? They eat grass like cows. Grass makes the yolk yellow. 

HühneraufWiese

Sodeli, es ist Zeit für Spiegeleier frisch aus dem Legenest.

It’s time to fry some eggs now.

Have a nice weekend!

 

Verlinkt mit Samstagskaffee bei Andrea Karminrot.