Archiv der Kategorie: Foto-Reise

Useful – Foto-Reise 36/52 – Praktisch

Standard

Praktisch, wenn im Garten Äpfel wachsen.

I’ve had a full crate of apples since fall. Today is the day to make apple sauce. 

Praktisch auch diese grosse Pfanne. Praktisch ist der Holzherd, denn für eine grosse Pfanne braucht es grosse Hitze. Praktisch, wenn es keine Elektrizität braucht, um aus den Äpfeln Apfelmus zu kochen.

A big pot (bigger than any burner of the stove) comes in handy if you want to make lots of apple sauce. The big pot came with the house when we bought it. Cooking on a wood stove doesn’t cost one Rappen for electricity.

Praktisch, Konserven verzehrbereit im Vorrat zu haben.

I find it most useful to have preserves that are ready to eat. 

Praktisch, wenn ein Probiererli zum Testessen übrigbleibt.

A small rest of applesauce is very useful, too. Also the rest of whipped cream from Sunday’s dessert.

Praktisch, wenn man Apfelmus gegen Mandarinlikonfitüre tauschen kann.

Then I could trade a glass of my applesauce and got a glass of tangerine jam.

Verlinkt mit Foto-Reise 36/52 bei Martins Blogzimmer.

Das Thema ist „praktisch“.

Knuddelig – Foto-Reise 35/52 – Cuddly

Standard

Dieses Foto

ist der Beitrag zur Foto-Reise 35/52

mit dem Thema „knuddelig“

in Martins Blogzimmer.

 

Das Bild wurde schon vor ein paar Jahren im Blue Jays Fanshop in Toronto aufgenommen. Ist der Bär nicht knuddelig? Auf jeden Fall völlig ungefährlich.

During my sabbatical 2015, I stayed in Canada for three months. Most of the time I was in Montreal, but when the studdying had ended, my husband and I made a trip to Calgary, Vancouver and Toronto. There I found this cuddly bear in the Blue Jays‘ fan shop.

 

Veränderung – Foto-Reise 34/52 – Change

Standard

Veränderung? Das erste, woran ich selbstverständlich gedacht habe, ist kochen und backen. Es ist eine Veränderung, wenn ich Dinge in einem gewissen Zustand (ein Ei, Zucker) in eine andere Form (Kuchen) bringe.

Today just cooking and baking. That’s change too, right? It’s a physical process to change from one shape (like an egg, some sugar) into another (a cake).

 

Das Nachdenken über das, was gesagt und getan wird, was uns noch erwartet, ist mir im Hals stecken geblieben.

I have to be really careful not to choke on my thinking

about what people say and do and what we are going to face.

Verlinkt mit Foto-Reise Nr 43/52 zum Thema „Veränderung“ bei Martin.

Für … – Foto-Reise 33/52 – For …

Standard

Fertig gestrickt, Fäden vernäht, Ziertupfen eingestickt, sahen diese Riesenboote noch nicht vielversprechend aus. Also ab in die Waschmaschine, 40 Grad Wollprogramm und Waschpulver dazu … Was für eine Enttäuschung: nichts hatte sich geändert, ausser das die Dinger jetzt nass waren.

Have you ever knitted and felted? I haven’t and started the project very anxious. This morning the two giant socks were finished and ready to be washed. I chose the wool programme … What a disappointment: nothing had changed, the socks were as giant as before, except they were wet.

Also stellte ich das 95 Grad Programm ein und wartete ungeduldig.

Then I chose the hot (95° Celsius) programme and waited impatiently.

Sie sehen toll aus, nicht wahr? Nur, eigentlich waren sie für meinen Mann bestimmt. Auf Grösse 35 geschrumpft ist mir noch nicht aufgekrochen, für wen ich sie überhaupt gemacht habe. Für meinen Mann werde ich sogleich ein anderes Paar anschlagen, dann bei 60 Grad waschen. 🙂

Immerhin steht der Beitrag für die Foto-Reise 33/52 bei Martin zum Thema „für“.

The house shoes turned out perfect. Don’t they look super sturdy and super warm? I am very pleased. However, they were supposed to be my husband’s new house shoes but are way too small, size 35 perhaps. I don’t even know for who I have knitted them for. Too small for me either … 😦

Off for a second pair. I do not give up yet!

Eingang – Foto-Reise 32/52 – Drive in

Standard

Drei Sonntage in Folge sind genug. Wir sind genug spaziert, haben genug gelesen, genug gestrickt und sogar mit der  Steuererklärung angefangen. Ja, ich gebe es zu: Es macht mir Freude, auszugehen und in einem Cafe einen Kaffee zu trinken und ein bisschen zu verweilen. Leider sind die Eingänge zu diesen Freudenhäusern geschlossen.

Nie hätte ich gedacht, in meinem Leben ein zweites Mal durch einen Drive-in zu fahren (das erste mal in den USA im Jahre 1992). Aber heute waren wir für einen Spass zu haben. Schliessliche gibt es diese Einrichtung einer bekannten Bäckerei seit ein paar Jahren ganz in unserer Nähe. Regelmässig kehren wir dort auch ein.

I think on the third Sunday in a row (when all is said and done), it’s time to go out for coffee. All coffee shops are closed though … Therefore, what hat I never have dreamt of would become true today: We went to the Drive In Bakery in the neighbourhood to fetch a coffee, enjoy a different view than the one at home, see other people, have a chat. Besides, the first and last time I went to a drive-in (I see it more of a drive-thourgh) was in Boston 1992. 

So wird bezahlt.

We payed cash for two coffees and two „gipfeli“. 

Kaffee crème und Milchkaffee sind fertig und werden mit Pralinées serviert.

Coffee is ready and comes with a delicious piece of chocolate.

Sogar die Aussicht ist die selbe wie am Fensterplatz: nicht sehr berauschend, weshalb ich auf ein Bild verzichte. Na ja, ist das Kaffeehauskultur im Jahr 2021?

Even the view is the same as at a window seat: not very nice, so I’m doing without it. If this means the new coffee culture, I am not fully convinced. 

Trotzdem war’s lustig!

It was fun though!

😉

Verrückte Zeiten verlangen nach verrückten Taten.

Crazy times require crazy actions.

Verlinkt mit Foto-Reise bei Martin.

Foto-Reise 31/52 – Tierisch – Animal

Standard

Das Thema der Foto-Reise dieser Woche heisst „tierisch“, was mich zu unseren Tieren brachte.

Nun, als Tierliebhaberin würde ich mich nicht bezeichnen, und trotzdem tummeln sich auf unserem Anwesen viele Vier- und Zweibeiner, die mir grosse Freude machen, zum Beispiel unsere Hühner, von denen ich auch ab und zu berichte.

I wouldn’t describe me as an animal lover although we have some animals on the property that make me happy: the hens for example. I love watching them and don’t mind collecting eggs from time to time. We also had a few chics this summer that ended tragically: our neighbour’s cat ate one after another. It was too late when we finally noticed what was going on day by day. 

Bis vor kurzem hatten wir drei Katzen. Im Sommer hatte Chipsy einen tragischen Umfall mit einem Kreiselmäher, dann erkrankte DiWiiss plötzlich so schwer, dass wir sie von ihren Schmerzen erlösten. Noch haben wir Lola, die aufblüht, seit sie eine Einzelkatze ist. Richtig frech ist sie geworden und sehr anhänglich. Sie frisst auch doppelt so viel, obwohl sie täglich Mäuse anschleppt.

Until recently we had three cats. Chipsy had a tragical encounter with a big machine and couldn’t escape. In fall, DiWiis got sick so we decided to end her pain to send her on her final journey. There is still Lola that gets livelier every day. She eats doubled as much than before and enjoys having so much space and her freedom in the house. She also brings back mice from her daily outings.

Auf unserem Grundstück stehen viele greise Bäume, ein Paradies für Insekten und Vögel. Im Winter vermisse ich ihren Morgengesang und freue mich schon auf den Frühling. Ob das Vogelhäuschen als Wohnraum akzeptiert wird?

I love that there are so many old trees on the property, a paradise for insects and birds. I miss their singing in the morning during winter and look forward to spring already. I wonder whether the birdhouse I built will house birds next season. Will the birds like and accept it?

Ob Mama Gartengrasmücke den Weg nach Oberheimen wieder findet und erneut ein Nest in unserer Hausrebe bauen wird? Vom Schlafzimmerfenster aus konnten wir direkt ins Nest schauen.

I hope that mama garden worbler will come back and build a nest for her many baby birds in the grapevine in front of the house. What a joy to watch them through the bedroom window. 

Es gibt hier auch Tiere, die mir weniger Freude machen: die Mäuse. Ich denke aber, dass der Marderschreck, den wir im Estrich aufgestellt haben, die kleinen Nager vertreibt, denn seit Wochen höre ich sie nämlich nicht mehr durch die Zwischenböden rennen.

There are animals I am less fond of, like the mice. But I think, that the device against martens also horrifies the mice as I haven’t heard a single one in the walls for weeks.

 

 

 

Natur – Foto-Reise 30/52 – Nature

Standard

Das Thema der heutigen Foto-Reise ist „Natur“.

Ich schaue zum Fenster raus und realisiere, dass ich die Landschaft als Teil der belebten Erde sehe (also Natur), aber dass diese Landschaft vom Menschen geschaffen wurde, also Kultur ist. Ja, man kann da ewig philosophieren.

Die Natur ist ein Kreislauf, oder anders gesagt, es ist natürlich zu leben und zu sterben. Das neue Jahr wird und vergeht. Darüber habe ich vor einem Jahr geschrieben.

„On the level of form, there is birth and death, creation and destruction, growth and dissolution, of seemingly separate forms.

This is reflected everywhere; in the life cycle of a star or a planet, a physical body, a tree, a flower; in the rise and fall of nations, political systems, civilisations; and in the inevitable cycles of gain and loss in the life of an individual.

There are cycles of success, when things come to you and you thrive, and cycles of failure, when they wither or disintegrate and you have to let them go in order to make room for new things to arise or for transformation to happen.

You cling and resist at that point, it means you are refusing to go with the flow of life, and you will suffer.“

Da sitze ich am frühen Morgen vor dem Fenster und sehe schon, wie der Himmel im Osten heller wird. Die Sonne wird aufgehen, noch hat es kaum Wolken am Himmel. Ein neuer Tag, ein sonniger Tag hier auf den Hügeln der Ostschweiz, wo das Regenwetter immer erst später einsetzt.

Die Sonne, um die sich in ewigem Kreislauf die Erde dreht. Die Erde mit ihrer schiefen Erdachse bedingt die Jahreszeiten, dass sie sich dreht macht Tag und Nacht. Die Sonne bestimmt die Temperatur, den Wind und den Regen, das Klima, das Wetter und in der Folge Flora und Fauna.

Das, was ich sehe, sobald es hell wird draussen, ist nicht die Natur, es ist die Kultur, vom Menschen erschaffen, der aufgehört hat, sich als einen Teil der Natur zu verstehen und verhalten. Da und dort erlaubt er der Natur eine Nische. Wie schön!

Mittlerweile ist der grösste Teil der Menschheit jedoch so weit von der Natur entfernt, dass es einfach ist, eine winzige, natürliche Erscheinung als den grössten Feind zu bezeichnen, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt. Mit Beifall werden grosse Opfer gebracht: Menschen ihrer Existenz beraubt, in Isolation gesteckt, von Versorgung abgeschnitten, getötet, im Glauben die Menschheit so retten zu können. Sozial Distancing ist nur ein weiterer Schritt weg von der Natur.

Corona zeigt auf, wie der westliche Mensch zur Natur und zu sich selber steht. Die Erde könnte das Paradies sein, wenn der Mensch sich als ein Teil von ihr verstände und es zuliesse. Statt dessen macht sich der Mensch die Erde untertan, missbraucht sie, beutet sie aus, zerstört sie und sich. Klar, dass da ein kleines Virus, bisher unentdeckt, jetzt aufgeblasen von den Medien und Politikern in Panik, wie gerufen kommt und ablenkt von wichtigen Debatten: Klima, Resscourcen, Welternährung, Atomabfall, Verarmung, Ungerechtigkeit.

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Wie lange ist die Ewigkeit? Aber die Erde wird sich ewig um die Sonne drehen. Tag und Nacht werden sich ablösen, Pflanzen, Tiere werden kommen und gehen in ewigem Kreislauf der Natur.

Go with the flow, or you will suffer.

Live in the present – Es ist alles, was du hast.

Heute ist ein schöner Tag!

Fotoreise 29/52 – Himmel! Ich hab’s verpasst – Ready for the Journey

Standard

Thema der Fotoreise in dieser Woche ist „Himmel“.

Himmel, es passt. Der Himmel ist durch den Nebel nicht zu sehen.

Ups, schon Donnerstag. Himmel! Ich hab’s fast verpasst, ein Bild zu posten. Deshalb hier ein Engel, stellvertretend für alle Engel des Himmels, die wir gut gebrauchen können.

Dieser darf noch heute mit uns nach Dübendorf fahren und ein kleines Mitbringsel verzieren. Er hat noch zwei Schwestern/Brüder.

Engel mit euch!

This little angel is ready for the trip to Dübendorf, near Zurich tonight. S/he has two brothersisters.

Verlinkt mit Blogzimmer bei Martin.