Archiv der Kategorie: Foto-Reise

Immer dabei – Fotoreise 26/52 – Always carried along

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Bei den Fersen, die ich stricke, ist immer ein Beigarn dabei.

Während früher bei allen Sockenwollen immer ein Fächtli im Innern des Knäuels untergebracht war, ist das heute nicht mehr der Fall, denn es gibt verschiedene Fersenarten, die das Beigarn überflüssig machen.

Als meine Mutter vor ein paar Jahren ihren Wollvorrat an mich weiterreichte, kamen ganz viele Fächtli zu mir, denn sie strickte auch Pullover meistens aus Sockenwolle, deren Beiwolle sie nicht brauchte. Für mich ist das noch heute ein Schatz, aus dem auch das graue Rölleli auf dem Bild stammt.

Und? Brauchst du auch Beiwolle für die Ferse? Und woher hast du sie?

There are many ways to knit a heal in a sock. However I stick with the one I learnt in school many years back. When knitting this kind of heal there is always a thin yarn carried along to make the heal stronger and hold longer. I’ve never had a hole in my heals! Of course, I always wear house shoes as I think my beloved socks need special care.

As not all blends of sockyarn  have this specific plus hidden inside, it comes in handy that my mother gave me her yarn stash a few years back with all those thin yarn spools, which I’ve treasured since and could use for many pairs of socks. The grey one in the first picture is one of them.

Do you need this special yarn when knitting the heal of a sock? And where do you get it?

Today is a wonderful and sunny day.

I think I am not knitting much and my sock won’t be finished tonight.

Verlinkt mit Foto-Reise bei Martin.

Foto-Reise 25/52 – Entspannung – Relaxation

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Das ist mein dritter oder vierter Blätterkranz in diesem Herbst. Ich finde es super entspannend, mit einem Stück Draht auf die Wiese zu sitzen und Blätter auzufädeln. Das dauert mindestens eine Stunde, die ich an der frischen Luft verbringe, mit flinken Fingern am Boden nach den passenden Blättern suche.

Mitllerweile ist aber das Laub schon ziemlich ausgetrockent und von einheitlichem Braun, so dass diese Art der Entspannung wieder bis zum nächsten Jahr warten muss. Ich suche mir deshalb eine andere entspannende Tätigkeit. Irgendwelche Ideen?

Schön, wie sich das Buchenlaub vom Nusslaub abhebt.

I find it most relaxing making these wreaths of leaves. It takes more than an hour which I spend outside in the fresh air searching for the perfect leaves with busy fingers. This weath is the last one this year. The leaves have turned into uniform brown colour. So I am looking for another relaxing passtime. Do you have any sugestions?

However, the still fox red leaves of the beech contrast nicely with the brownish-grey walnut leaves.

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Foto-Reise 22/52 – Ganz nah – Near The House These Days

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Am liebsten bleibe ich dieser Tage ganz nah beim Haus. Dieses Foto ist von heute morgen.

I like to stay very close to the house these days. I took this photograph this morning.

Ein wunderbarer Ort zum Sein. Dieses Foto ist vom letzten Sonntag.

It’s a wonderful place to be This photograph is from last Sunday.

Und es gibt immer etwas zu tun. Heute noch mehr Äpfel als letzte Woche.

There is always a chore or two. Today I had to pick up more apples than last Sunday.

Verlinkt mit Foto-Reise bei Martin zum Thema „ganz nah“.

Orandum’st ut sit mens sana in corpore sano

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Oh, ich erinnere an eine ganze A4 Seite voller Sprüche, Zitate, Lebensweisheiten, die wir auswendig lernen mussten. Dieser Ratschlag (im Titel) ist mir die liebste, obwohl ich eher die Macherin als die Beterin bin. Aber Machen hat bislang zu keinem Ziel geführt. Also mehr vom Gleichen, wie es die Regierungen unserer Länder tun? NEIN! Mehr vom Gleichen bringt nichts. Also doch beten.

Dona Nobis Pacem

1990 I was in Ireland with a friend of mine. We visited her sister who was helping at a youth centre. In the kitchen above the stove there was a sign: Don’t panic, pray!„I think about it whenever it gets tough although I am more of a doer than a prayer. However, I feel that I have done a lot and it hasn’t helped. So I may change the strategy. On the other hand, the government doesn’t. There is more of the same, but it won’t make a difference. There will be more „cases“, even more sick people. The virus can’t be stopped, killed, gotten rid off. It’s a virus, like others. But there are not more death people than other years when people died of influenza and nobody talked about Corona.

I wonder how can journalists sleep at night? How can you sleep at night when you are lied to big? It will be bad. Really bad. It is already bad for people we don’t care, like the Bengali, the Indians, the …, …, the poor. And it’s bad for the millions who have lost their jobs, and us who are going to pay the bill. It wouldn’t bother me if there was reason to believe that our lives were in danger more than the usual. Why do I have to dig deep in order to search for the truth? Why doesn’t the newspaper tell? I check every day hoping for a change to the better.

But it’s getting worse.

So I pray.

Dona Nobis Pacem. The peace of mind in a healthy body.

Orandum est mens sana in corpore sano.

I need a pink cloud, an illusion. I would love to meet with these crocheters and knitters, decorators who never seem to have bad dreams about the future, who are content that their masks fit their clothes or shoes.

I need a distraction more than anything else these days, and in fact crafting is what I need. I’ve knitted two pairs of socks for Christmas, no 7 (it will get lighter) and 8 (Santa Maria, GR). I’ve also sewn by hand using this old well loved but too big shirt, making a fabric bag and two pouches for the socks.

Weihnachtsstocken weiss (es wird auch wieder heller) und grau (Santa Maria, GR), Paar 7 und 8.

Ich wiederhole mich. Es ist wie Perlen am Rosenkranz drehen. Immer und immer wieder, die Hoffnung nicht aufgeben, was wirklich schwierig ist. Mens sana / ein gesunder Geist. Seit Monaten sitzt dieser schwarze Hund auf meiner Schulter. Protestierend (und das in meinem reifen Alter), schreibend, lesend (Ferien von den Gedanken), handarbeitend. Ja, ein bisschen stricken und häkeln und darüber bloggen muss sein. Am Abend schauen wir jeweils eine Folge „Die Waltons“. Eine heile Welt, in der alle im Frieden schlafen gehen. Guter Schlaf ist mir abhanden gekommen, obwohl er so wichtig ist für die Gesundheit. In corpore sano / im gesunden Körper. Vielleicht haben auch so viele Menschen vor Corona Angst, weil sie wissen, dass sie nicht besonders gesund leben? Aus der Statistik lesen wir, dass drei Vorerkrankungen besonders ins Gewicht fallen: Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankunen und Diabetes. Also die Verantwortung für die eigene Gesundheit nicht abschieben, sondern selber übernehmen. Sorge tragen, dass man gesund ist, denn dann helfe ich der Gemeinschaft am besten. Gesundsein ist sozial, Maskenpflicht entbindet von der Verantwortung.

Aber eigentlich wollte ich ja meine Handarbeiten zeigen. Meine Wochenendmeditation, meine Ablenkung, meine rosa Wolke, die Scheinwelt, der Trug. Halloho!

Ich habe von Hand genäht, was sehr gut und gemütlich schnell geht. 🙂 Im Vergleich dazu, ist Nähen mit der Nähmaschine Arbeit. Aus den Ärmel hat es zwei Beutel für die Weihnachtsgeschenksocken gegeben. Aus Rückenteil und Vorderteil eine Stofftasche.

Aus dem alten Hemd hat es eine Tasche und zwei Beutel gegeben.

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Foto-Reise „Tipp“

Bete!

Grenzerfahrung – Fotoreise 20/52 – unterwegs – At The Border

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Ferienzeit ist Wanderzeit. Heute liefen wir bis zum Ende. Die Schnur markiert die Grenze zu Italien. Dieses Stück Grenze verläuft hier schon seit dem Mittelalter. Nie wurde sie durch Kriege oder Verträge verschoben. Die Schnur ist dieser Grenze wirklich würdig. 😉 Übrigens gilt hinter der Schnur Maskenpflicht auch im Freien. 🤪

This is the border between Switzerland and Italy. This border has been exactly here since the middle ages. No war, no treaty has moved it ever since. I think it‘s worth a rope. 😉 Be aware: You have to wear a mask behind the rope outdoors. 🤪

I‘m standing on the Italian side in Taufers. „S“ for Switzerland faces the village Müstair.

Ich stehe hinter dem Grenzstein aus dem Zweiten Weltkrieg. Daneben gibt es noch den aus dem Ersten. Das „S“ zeigt … na wohin?

Auch das Gräbli im Bett ist eine Grenze. Herzig, wie sie hier im Hotel überwunden wird.

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Fotoreise 18/52 – Zukunft – Future

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Um 9 Uhr werde ich in die Stadt gehen und einen Kaffee trinken. Auf dem Nachhauseweg werde ich meine Abstimmungsunterlagen in die Urne werfen. Heute ist Abstimmungssonntag. Wir stimmen auf Bundesebene ab über das neue Jagdgesetz, den Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen, den Kinderabzugsbeschiss und die Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen. Heute Abend werden wir sehen, wie das Schweizer Stimmvolk entschieden hat.

Um die Gegenwart zu beschreiben, wird in der deutschen Sprache das Präsens verwendet. In der Mundart gibt es komplexere Formulierungen wie „ich gang go …“ und „ich bin am …“.

Das Futur 1 beschreibt die Zukunft, also alles was noch kommen wird. Man kann darüber philosophieren, wie ausgedehnt die Gegenwart ist. Was vor eine Millisekunde war, ist schon vergangen. Was in einer Millisekunde sein wird, ist Zukunft. Die wirkliche Zukunft und die grammatikalische Zukunft sind zudem nicht das Gleiche. Habe ich schon einmal erwähnt, dass es im Schweizerdeutschen nur zwei Zeitformen gibt, nämlich Präsens und Perfekt?

Vermutlich wird sich heute die Sonne zeigen. Es hat kaum Wolken am Himmel und auch keinen Nebel. The sun is going to shine today.

Weitere Prognosen stelle ich für heute keine.

Wir werden sehen.

I will see.

Che serra.

The tenses are a complex topic in any language. There are differences between English and German but also similarities. It’s important to express whether something happened in the past, is happening right now or will happen in the future. I haven’t even mentioned Present and Past Perfect and how likely something is going to happen in the future. 

Because my students have no solid understanding of the tenses in German (obviously due to English and French in primary school and the fact that Swiss German has two tenses: Present (also some sort of Present Continuous) and Present Perfect), it’s very difficult to teach the tenses. Especially, when I teach students who aren’t strong learners, I keep it simple: Simple Past, Simple Present and Present Continuous, will-future. 

Thema der heutigen Foto-Reise ist „Zukunft“.

Da ich meine Zukunft schon mal klarer gesehen habe, rede ich lieber über ein Sachthema, siehe Zeichnung, aber Vorgegenwart, Vorvergangenheit und Vorzukunft lasse ich lieber weg. Und den Konjunktiv, der sich da irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart tummelt und doch nicht so ganz gegenwärtig ist, liesse ich auch gerne weg. Die ganze komplexe Thematik gibts ja auch noch fürs Passiv.

Sobald diese Thematik verstanden worden sein wird, könnte es eine Prüfung geben!

 

… ups, Modalverben …

Die sparen wir uns für die Zukunft.

🙂

 

 

 

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Fotoreise 15/52 – Überraschung – The French Part of Switzerland

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Das Thema von Woche 15 der Fotoreise hat das Thema „Überraschung“. Deshalb möchte ich euch von unserem Kurzaufenthalt in der französischen Schweiz erzählen. Der Jura ist eine Region der Schweiz, die ich bisher nur mit Jugendlichen besucht hatte. Entspannt privat unterwegs empfand ich die Gegend als noch schöner. La-Chaux-de-Fonds, wie auch ihre kleinere Schwester Le Locle sind als Uhrenstädte bekannt. Überall stösst man überraschend auf Zeugen dieser Industrie, wie diese beiden Wandgemälde in Le Locle.

We went to the French part of Switzerland during summer break, a region I don’t know very well. It’s different to go there with students because travelling on your own is so much more relaxed, you have more time to see and watch. I think that our visit in La-Chaux-de-Fonds and Le Locle is the perfect topic for this week’s photo journey at Martin’s.

In La-Chaux-de-Fonds machten wir uns auf einen Stadtrundgang mit dem Thema „Uhrenindustrie“. Die Wegstrecke führte an interessanten Stationen und Gebäuden vorbei. Man durfte zum Beispiel in den Hausflur mit wunderschönen impressionalistischen Wandgemälden eines Wohnblocks hineinschauen, wurde auf ein Haus von Architekt Le Corbusier, der in dieser Stadt gewirkt hatte, hingewiesen. Hinter einem Torbogen verbarg sich diese Perle.

Le-Chaux-de-Fonds and Le Locle are the centre of the watch indurstrie and tell about the history of this interesting craftsmanship. We walked around following the route of the watchmakers along lovely streets, interesting buildings and artwork.

Der lichtdurchflutete Innenhof ist frei zugänglich und beherbergt viele kleine Geschäfte und Kanzleien. Im Erdgeschoss befindet sich ein Bistro, das leider geschlossen war.

Although the town has gone through hard times, it’s still a town worth living.

Euch allen einen schönen Sonntag

und eine gute Woche!

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Fotoreise 14/52 – Ganz Neu – Good Morning, Sunshine

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Das Thema der heutigen Fotoreise bei Martin ist „Ganz neu“.

Henrietta, der dicken Berta und ihren Freundinnen ist ein Licht aufgegangen. Und später haben sie sich mit Hahn Konrad versöhnt; ein ganz neues Lebensgefühl.

Henrietta, Thick Berta and her feathery girlfriends noticed that something was wrong. The truth always finds its way eventually! The hens and Konrad the cock live happily ever after.