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Great Taste – Kaffee am Samstag

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Same Taste

Guten Morgen meine Lieben!

Der Spruch auf meiner Tasse tönt viel besser als das alte Sprichwort „Alter Wein in neuen Schläuchen“, wobei es verpackungstechnisch das Gleiche meint. Bezogen auf das kaum angebrochene Neue Jahr sehe ich das genauso. Nur weil wir jetzt wieder Januar haben, heisst das noch lange nicht, dass sich Dinge ändern, das Schicksal es anders mit uns meint; besser, falls das vergangne Jahr hart gewesen ist, schlechter, wenn wir viel Glück hatten.

Wie ich hingegen „den alten Wein“ oder „great same tast“ in Retrospektive sehe, hängt doch sehr von meiner Einstellung ab. Und da ich das Negative schnell vergesse, ist das vergangene Jahr trotz allem ein gutes gewesen und das neue wird es hoffentlich auch werden.

Damit ein Jahr nämlich richtig gut schmeckt, gehört vermutlich ganz viel verschiedenes Gewürz dazu, bitter, salzig, scharf, faulig, schimmlig und nicht nur süss.

Allerding weiss ich jetzt schon, dass 2015 ein paar grossartige Erlebnisse für mich im Köcher hat, denn ich habe ab Sommer Bildunsurlaub, den ich gerade vertieft am planen bin (Sprachaufenthalt in Kanada, handwerkliche Kurse, Einblicke in andere Schulen). Das bedeutet, dass ich meine Aufgaben in der Schule voller Vorfreude in Angriff nehme, wissend, dass es das letzte Mal ist. Für ein Weilchen wenigstens. Vorallem freue ich mich darauf, ein halbes Jahr lang vorallem nur für mich schauen zu müssen. Und weil dieser Zustand so erstrebenswert ist für mich, habe ich noch ein zweites halbes Jahr unbezahlten Urlaub angehängt. Und da bin ich dann wirklich frei. Ich kann aufstehen, wann ich will, ich kann Pause machen, sooft ich willl, ich kann ein Mittagsschläfchen machen, wenn andere ihren Nachmtitagsjob anfangen. Ich kann zu Hauser werkeln und wirken und mit meiner Schwester einen Trip nach Australien machen (und hinterher ist kein Bericht für die Schulleitung fällig).

Also doch mindestens

„GREAT SAME TASTE IN A NEW CUP“

Mein jüngster Sohn hat mir seinen angebrochenen, vertrockneten Königskuchen gebracht, der die Möglichkeit, das grosse Los zu ziehen, immerhin noch in sich trug. Und schon beim zweiten Brötchen, mein Mittagessen gestern, fand ich die Plastikkönigin und durfte mir die Krone aufsetzen. Wer sagt denn, dass man nicht am 9. Janaur gekrönt werden darf? Selbstverständlich esse ich auch als Königin den ganzen Kuchen fertig, denn nur kein Brot ist hart. Kräftig im Samstagskaffee getunkt, schmeckt der nämlich leckerst. 🙂

How does a year taste so I can say it was great?

I’m sure not only sugary and sweet, but also salty, hot, foul-smelling, rotten, musty. It’s the mixture.

And of course a little extra sweet now and then does the trick.

This I wish you all. 

Enjoy the weekend, my friends!