Von Weiss zu Gelb – Random Things

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weiss-gelbcollage

Es gibt offenbar Menschen, die finden schon Schneeglöckchen (weiss) und Huflattich (gelb). Bei uns hat es weder noch. Aber immerhin ist heute der Frühling näher als auch schon.

Gelb und weiss finde ich im Haus. Das ist auch die Idee von Rösi für die 5-Minuten-Collage. Im Februar ist das Thema weiss-gelb. Hast du gewusst, dass ein Eisbär in der Winterhöhle die Hälfte seines Gewichts verliert, während er auf den Frühling wartet?

Hurrying through the house for five minutes and grabbing white and yellow things randomly. This is Rösi’s idea for the 5-minutes-collage in February.  

There is a feeling of spring in the air today. But no flowers in the fields yet. 

Sonntags: Farben- und Strickfreude – Joy of Knitting and Colours

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therapieÜber die Farben in meiner neusten Lieblingsmütze habe ich schon geschrieben. Ihre therapeutische Wirkung entfalten sie zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ja, sie wirken nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Mitmenschen. Meine Mütze wurde bemerkt und kommentiert.

Gerne lasse ich die Farben noch weiterwirken, diesmal im Kontrast mit schwarz. Während die Maschen gemütlich über die Nadel rutschen, spüre ich auch die therapeutische Wirkung des Strickens.

I’m so happy with my colourful new hat (I’ve written about the colours and what they mean to me here) that I’ve casted on a second; All the beautiful colours in contrast with black this time. 

Today I am enjoying the benefits of knitting, as therapeutical as the colours I am using. 

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Verlinkt mit Sonntagsfreude bei Rita.

Samstags Filzpantoffeln! Pantoffeln? – Felted Slippers, really?

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filzpantoffeln

Verpasse nie den Moment aufzuhören!

Don’t miss the point of (no) return! Sometimes you have to give up.

Dabei hatte ich sie mir so schön vorgestellt, meine Filzpantoffeln: Grau mit bunten Zötteli und vorallem wunderbar warm und dick. Ich wollte sie unten mit Gummi bestreichen und sie (am Fuss) meiner Nachbarin zeigen.

I’ve imagined my felted slippers really pretty: Grey with fringe in all colours, and, even more important, cosy, warm and thick. I wanted to add rubber for the sole because I would wear them crossing the street to my neighbour’s and show them off on foot. 

Ich zupfte und legte aus, nässte, filzte vor, wendete und legte erneut aus. Habe mir wirklich Mühe gegeben und viel Zeit gelassen.

I went through the process of felting like shown in the books. I chose the simpler model because I intended to give felting a try first and go from there to more elaborate items. I worked thoroughly and wasn’t in a hurry at all. Actually, I had all day. 

Hahaha!

Schliesslich, als keine Verbesserung mehr möglich schien,  wurstelte ich alles zu zwei Bällen zusammen. Nicht mal Solen hat meine Mühe ergeben.

Finally, when the pieces got bigger and bigger, weaker and weaker, I formed two balls I don’t know what to do with. Even soles have been impossible to make. 

Ein frohes Wochenende wünsche ich euch!

Happy weekend, everybody!

 

Verlinkt mit Andrea Karminrot

Weisst du wieviel …? Do you know how many …?

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mutzeweiss

Weisst du wieviele Mützen ich schon gestrickt habe? Diese ist jedenfalls meine Lieblingsmütze. Ich ziehe sie nicht mehr aus und hoffe, der Winter dauert noch ewig.

Ehrlich, eine solche Mütze macht einfach glücklich.

🙂

No chance, you know how many hats I have knitted over the last years. This one is my favourite, that I will never take off. 

This hat is pure joy!

Happy Friday to everyone!

 

Ja, ja! Ich weiss … – Yes, yes! I know …

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schneemutze Ja, ja, ich weiss, dass es noch ein paar Mal schneien wird, bis der Frühling kommt. Ich mein ja bloss …

Yes, yes, I know that it is going to snow many times until spring. I’m just saying …

  •  Weiss steht für Schnee, vielleicht für die Schneeglöckchen, die hoffentlich in drei Wochen aus dem Boden gucken.
  • White is for snow and Snowdrops that will bloom in our garden in a few weeks hopefully. 
  • Blau steht für den Himmel. Wenn schon Schnee, dann doch bitte Postkartenwetter und nicht grau in grau.
  • Blue is for the sky. How beautiful a wintery landscape looks when the sky is blue! 
  • Pink steht für meine Lieblingstulpen, für Fröhlichkeit und Leichtigkeit. 
  • Pink is for my favourite tulips. I haven’t bought any this year …
  • Gold steht für die Sonne, das wärmende Feuer und alles Positive.
  • Gold is for the sun, a warming fire and the positive in general. 
  • Grün ist für die Hoffnung.
  • Green means hope. 

linking with Life and Yarn

Sonntag der Freuden und des Glücks – Sunday’s Joy and Luck

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Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ich erinnere mich, dass ich darüber mal einen Aufsatz schreiben musste und meine volle Zustimmung zum Ausdruck brachte. Heute bin ich mir nicht mehr sicher. Dieser Spruch will uns doch weismachen, dass es jeder in der Hand hat, respektive haben muss, sein Blatt zum Guten zu wenden. Und wer das nicht macht oder nicht kann, halt einfach selber schuld ist. Dieser Spruch lädt uns gehörige Last auf die Schultern, Selbstverschuldung nämlich, entbindet uns aber gleichzeitig von der Verantwortung den Mitmenschen gegenüber.

Zudem habe ich doch rein gar nichts dazu beigetragen, in ein Umfeld hineingeboren geworden zu sein, das sich über all diese Jahre als sehr solide bewiesen hat: Meine Stammfamilie, mein soziales und gesellschaftliches Umfeld, der Staat, dessen Bürgerin ich geworden bin, weil meine Eltern schon Bürger dieses Staates gewesen sind.

Da fällt mir ein, dass ich eine Cousine habe, die in Spanien geboren wurde, und obwohl ihre Eltern Schweizer sind, eine spanische Staatsbürgerschaft erhalten hat. Meine Landleute werden sich hüten, so etwas zuzulassen. Die lassen noch viel weniger zu.  Ja, am 12. Februar ist Abstimmung.

Meine Chancen waren immer mehr als intakt. Ich bin immer gesund gewesen, wurde in meiner körperlichen, geistigen und psychischen Entwicklung von meinen Eltern und Ausbildnern unterstützt. Als Erwachsene einen Platz in der Gesellschaft zu finden, war nicht wirklich schwierig. Es hat sich so ergeben. Natürlich habe ich meinen Teil dazu beigetragen.  Aber ist es wirklich mein Verdienst, dass ich fleissig sein, Frustration ertragen, Rückschläge einstecken, bei Problemen Lösungen oder Hilfe finden kann? Bin ich wirklich meines eigenen Glückes Schmied?

I’ve been thinking about fortune a lot lately. Every woman, every man is the architect of her/his own fortune. I’m not sure. I call myself fortunate; born into a perfect family and society, I’ve got all the possibilities to grow, I’ve been healthy both physically and psychically. I’ve got a good education because in this country everybody gets an education. There are means. I’m lucky to be born in this country, which is politically stable, which is still independent economically, which hasn’t been terribly shaken by wars for a long time. 

Of course I have done a few things. I’ve learnt how to solve problems, handle frustration and get help if I cannot help myself the hard way as anybody. I’ve worked for my education and job to the day. But still, there are many who cannot achieve what I have even if they wanted to, because there are no possibilities for them. Women and men by the way. They would love to be their own fortune’s architect, but they can’t be due to social, political or economical reasons. 

sockengrau

Jeder hat ja ab und zu ein paar Durstrecken zu überwinden. Für meine habe ich da ein paar Rezeptchen. Für heute lege ich jetzt zum Beispiel meine graue Strickarbeit beiseite und wähle weiss und leuchtende Farben dazu. Diese Farbkombination habe ich gestern auf einem Ausflug nach Romanshorn gesehen. Das Hafenrestaurant tatsächlich einen Besuch wert. Von Deutschland her gibt’s eine Fähre. 🙂

I know I am lucky. I feel fortunate. But still, I have my moments that are not all shiny. I have a few remedies to make a day look brighter though. For example, I’m putting away my grey ufo and substituting it by a much brighter one. I saw this colour combination in Romanshorn yesterday, when my husband and I went away from home for a few hours to see „the sun“. I had a chai latte at the harbour’s restaurant there and was reminded of Halifax harbour front. 🙂 

mutzebunt

Was das wird, kann ich euch bestimmt bald zeigen. Aber jetzt vergrabe ich mich wieder in meine Geschichte: „Die Fäden des Schicksals“, auch eine Sonntagsfreude.

 

 

 

 

Samstags schwarz – Black on Saturdays

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schwarzerkaffee

Dieses Bild ist ein Fake …

… denn schwarz trinke ich meinen Kaffee nur, wenn er einen medizinischen Zweck erfüllen muss, also heute nicht. Aber das Foto mit dem schwarzen Kaffee ist einfach schöner geworden, als das mit dem Milchkaffee, den ich mir heute Morgen auf dem Holzherd gebraut hatte. Das Bild ist natürlich trotzdem echt, ich habe nur etwas Wichtiges ausgelassen: Die Milch, die das Schwarz in ein schönes Rehbraun umfärbt und ein hübsches Schäumchen macht.

… genug der Metaphern.

Meine Ferienwoche war gut, obwohl ich noch nicht aus der Winterstarre erwacht bin. Die Meisen auf den Obstbäumen haben mir bewusst gemacht, dass ich auf den Frühling warte. Aber das will ich jetzt ändern:

Der Februar soll lebenswert gestaltet werden. Alle Ideen sind willkommen!

This picture is fake:

I never drink my coffee black, except I have a headache, which I haven’t today. However, the photograph of the black coffee is just better than the one of the coffee with milk I had made this morning. Of course, the picture is not a lie, I’ve only left out something important: the milk that changes the colour into a nice brown and makes a decorative foam. 

… but I will stopp making metaphors. 

This week was a good one although I’ve not woken up from hibernation. My limbs seem still frozen. When I heard the tits sing yesterday, I realised I’m waiting for spring and  wasting my time. I’m going to change right now!

February should be lived worthwhile. Any ideas how? 

 

verlinkt mit Andrea Karminrot