Sie tröpfeln vom Baum – Dropping Early

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Apfelbaum

Die reifen Äpfel tröpfeln ab Mitte Juli von unserem grossen Apfelbaum, so dass wir im Moment pro Tag einen Kartoffelkorb voll zusammenlesen. Doch wohin mit Mostobst so früh im Jahr? Bis letzten Sommer hatte ein anderer Nachbar noch Schweine, die gerne Früchte frassen. Auch waren die Bauern im Dörfli Abnehmer für ihre Kühe. Seit dem Frühling gibt es aber in Oberheimen nur noch einen Landwirt. Ich verstehe jetzt, warum unsere Vorgänger eine Mostpresse hatten.

There is a big appletree in our orchard that has ripe apple from mid July. The apples drop from the tree constantly why we have to pick them up constantly. We harvest a big haper each morning and evening until the last apple is down. What to do with these apples so early in the year when nobody else harvests apples. We gave them to our neighbour for his pig and to two farmers for their cows. But now the pigs are gone and so are one farmer and his family and their cows. I understand why the previous owner of the house had his own press to make cider. 

Äpfel

Heute gehen nicht alle Äpfel zu den Kühen. Zur Abwechslung will ich heute einen Krug Apfelsaft machen.

Today’s harvest doesn’t go to the farmer completely. I want to make apple juice for a change. A pitcher would be enough. 

Entsafter

Ich behelfe mir mit dem Entsafter, schnipsle alle Äpfel klein und koche das Wasser mit Solarstrom auf.

I love that I can cook with solar power. I cut the apples and put them into the juicer. It doesn’t take long until I can see steam. 

Apfelsaft

 

Apfelsaft_2

Nein, Most vom Möhl ist das nicht geworden. Die Verkostung offenbart einen nicht sehr süssen, eher herben aber wunderbar rosafarbenen Apfelsaft, der ein bisschen an Apfelmus erinnert. Vielleicht doch besser mit Mostpresse?

The tasting reveals: The juice is slightly sweet, quite dry. It remindes me of applesauce, but is a beautiful shade of rose. I should most definitely try to get a press.

Wozu sind Ferien da? – Getting Things Done – Cathedral Window Quilt

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Kathedrale_3

Im Dezember begonnen und fast fertig geworden … heute Morgen sind alle Teile zusammengenäht, die Ränder abgesteppt und die Heftfäden entfernt. Fast auf den Tag vor sechs Jahren habe ich einen roten Cathedral Window Quilt genäht … Magst du gucken?

After a long break (I started in December), it’s finally finished. All the squares pieced together, all the edges sewn down, the quilt placed the way and where I’ve always wanted it. Almost exactely six years ago, I finished a red Cathedral Window Quilt. Would you like to have a look?

Kathedrale_2

 

Lecker – 8/52 Fotoreise – Tasty

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LolaleckerLolalecker_2Lolalecker_3

Das Thema der Fotoreise in Woche 8 bei Martin heisst „lecker“.

Eigentlich wollte ich erzählen, dass beim heutigen Mittagessen auch das Plätzchen unter der Weide fein war, aber dann hat mir Lola die Show gestohlen.

„Lecker“ is a German German word and means tasty, in Swiss German „lecker“ means „fein“, like the Engslih word „fine.“ I’m pretty sure that Lola doesn’t think coffee is tasty. 

 

I wish you all a lovely rest of the weekend

and a fine week!

 

 

Samstags 20/29 – Ernte – Harvest

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Ernte19.Juli

Zwei Wochen Ferien sind rum. Ich nutze sie vor allem, um Liegengebliebenes zu erledigen und vorausschauend Neues anzupacken. Dazwischen gibt es immer wieder Pausen. Mindestens einmal pro Tag überfällt mich eine spontane Idee, dich ich sofort umsetzen kann. Das ist das Schöne an Ferien.

Dieses Jahr bleiben wir zu Hause, auch wenn reisen grundsätzlich wieder erlaubt ist und Grenzen geöffnet wurden. Ich sage: Maske nein danke! Du musst wegen mir keine Maske tragen. Es ist nämlich absolut sinnlos, sich einen Stofflappen vors Gesicht zu binden, weil die superkleinen Viren ungehindert mit dem Luftstrom durch die Webware dringen, die innert kürzester Zeit sowieso versifft und warm eine Brutstäte für Bakterien wird.

Jede Woche unternehmen wir trotzdem etwas Besonders und so fuhren wir gestern für einen Übernachtbesuch in den Schwarzwald. Wir wurden von unseren Gastgebern im mit viel Herzblut hergerichteten, wunderschönen Haus herzlich willkommen geheissen. Die Zeit mit bereichernden Gesprächen verging wie im Flug. Das Essen war leckerst. Der kleine Nachtspaziergang durch das Städtchen animierte uns, bei Tageslicht die Gleiche Runde in umgekehrter Richtung nocheinmal zu machen. Es war einfach nur schön, ein Erlebnis, das für immer in Erinnerung bleibt.

Wieder zu Hause durfte ich gleich ernten: die ersten zwei Zucchetti dieser Gartensaison und vier frischgelegte Eier.

Summer break is not really remarkable this year as we are staying at home. Howerver, I plan a special event each week. Therefore we went to the Black Forest for a one-night visit. We had a wonderful time with a lot of talking, very good food in a beautiful house. The Black Forest is one and a half hour away from where we live. I wonder why it hast taken so long to see such a lovely place. It has made our summer break remarkable after all.

🙂

Home again I’m filled with new energy to take on what the future will bring on. First of all, there are the first zucchini and four eggs. Thank you, Andrea and Hajo. We had a wonderful time.

 

Jetzt aber ab zum Samstagsplausch bei Andrea in Berlin, zu dem ich mich ein bisschen später als üblich geselle.

Achtung Hühnerdieb – Fox Alarm – Rianna? Priscilla? Doris or Agens?

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Wachhuhn

Vor zwei Tagen schaute ich auf die Wiese hinunter. „Da ist der Fuchs“, sagte ich laut. Der Kerl hat mich gehört und mitbekommen, dass wir im Haus die Treppen hinunter liefen, denn er war spurlos verschwunden. Schnell zählte ich die Hühner. Huff, alle noch da.

The fox came by the other day at bright daylight. I looked up to me on the balcony when I mentioned the hunter to my husband. It was nowhere to be seen when we stood on the meadow two minutes later. I counted the hens, they were all here and didn’t look frightened at all.

Man sagt zwar, dass der Fuchs im eigenen Haus nie die ansässigen Hühner fresse. Aber auf einen Versuch möchte ich es nicht ankommen lassen. Deshalb brauchen wir dringend eine Erinnerung, das Gehege am Abend zu verschliessen. Wir sind wahrhaftig nachlässig geworden, seit die Tage so lange sind.

It’s said that the fox that lives near doesn’t kill the hens of the house. However, I don’t want to take the risk. As we have become a bit lazy lately, we need a reminder to look after the chickens more carefully. 

Wachhuhn_2

Ab heute erwartet uns ein Wachhuhn, wenn wir schlafen gehen. Gemütlich hat sich sich zwischen den Kopfkissen eingerichtet. Agnes? Rianna? Doris? Priscilla? Noch ist nicht entschieden, wir wir sie nennen werden.

From this day, Agnes? Rianna? Doris? Priscilla? nesting between the pillows is going to alarm us in case we’ve forgotten to close the chicken coop.  What name suits her best? What do you think?

You may remember that I actually made a chicken as a reminder a while ago. Unfortunately, I can’t find Gallina. She must have flown away or been eaten by a fox …

Taschenmesser – Swiss Army Knife

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GabelSchnitzen

So many thoughts, ideas, possibilities. It’s time to get things done!

I’ve already made a lot of experiences.

  • Willow is not the wood to work with.
  • I should use an apron for safety reasons (I have to mend my jeans).
  • The knife must be really sharp.
  • Fokus on the task.
  • Don’t hurry! Be wise and thorough.

 

So viele Gedanken, Möglichkeiten, Ideen. Fang endlich an!

Mit dem ersten Stück bin ich zufrieden, hat es mir doch viele Erfahrungen ermöglicht.

  • Weidenäste sind ungeeignet.
  • Unbedint eine Schürze trage, um die Jeans zu schonen. Die muss ich jetzt nämlich flicken.
  • Das Messer muss wirklich scharf sein.
  • Konzentriere dich.
  • Arbeite klug und sorgfältig. Pressiere nicht.

Morgen gehe ich auf die Suche nach Haselruten.

 

Tomorrow I’m going to look for Hazel twigs.

 

Blüten und Blumen – 7/52 Fotoreise – Flowers Around The House

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violett

Mist! Heute kam die Auffoderung der Gemeinde, invasive Pflanzen im Auge zu behalten, was soviel bedeutet wie: Hau sie um. Dabei finde ich den Sommerflieder so schön! Die Schmetterlinge lieben ihn.

There aren’t many flowers in my garden, but I am working on it. Butterfly bush is not welcome in our community, however, I love it and the butterflies do to. So I keep an eye on it and take care that it doesn’t spread too much. 

Phlox_2

Da die Rosen im Moment gerade Blühpause machen, darf der Phlox aufs Bild.

As the roses are having a break, I’m showing you my phlox. I got one tiny plant some years ago. Now it’s everywhere in my garden.

Phlox

Noch nicht erblüht, gefällt mir der Phlox auch sehr gut.

Not in bloom yet, but beautiful nontheless.

Pink

Meine Fotoreise 7/52 zum Thema „Blüten und Blumen“ runde ich mit ein Farbnuance von Violett mit ein bisschen mehr Rot ab.

There is a shade of purple-pink with a pinch of red in it.

Andere Fotoreisen kannst du in Martins Blogzimmer finden.

 

Die Geschichte umschreiben – Change The History – Schlacht bei Sempach 2020

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SchlachtbeiSempachNach einer Idee von A.S.

 

Der heldenhafte Winkelried hatte schon die Speere gebündelt und den Spruch auf den Lippen: „Sorget für Frau und Kinder“, als er mit Schrecken feststellte, dass die Habsburger, niederträchtiges Pack, unfair kämpften. Sie trugen keine Masken! Es gelang Winkelried, seine Verbündeten im Kampf für die Freiheit der Eidgenossen zu warnen, bevor er von den gegnerischen Waffen niedergestreckt wurde und in seinem Blute starb.

In den Statisktiken tauchte er als positiv Getesteter auf und diente noch im Tod einem höheren Zweck.

SempachWinkelried

SempachRennt

There are many heroic mythos around history of the early days of Swiss Confoederation. We love those stories, because the tell about few against many, David against Goliath. They tell about bravery and belief. Those heroes fought for freedom. One is the legend of the battle of Sempach in 1348 and Arnold Winkelried, who sacrifized his life for freedom.  „Sorget für Weib und Kind. Take care of wife and children“, he said dying.

I felt like changing the history of my country. What happened to the hearty Confoederates? We give up freedom these days. We don’t think and don’t want to see. We are affraid of ratio. We get carried away by fear and don’t dare think the authorities may be wrong. We’d rather get separated from friends and family instead of of trying to listen and understand. That’s not the message of the old myths a lot of Swiss are so proud of that they belief they are history.

What’s wrong, people?