Raus aus der Küche – Banned From the Kitchen

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Spüllappen_2

Mikroplastik im Wasser kommt von verschiedenen Quellen. Putzschwämme, Abwaschbesen und Spüllappen aus synthetischen Materialien sind eine davon. Vielleicht nur eine kleine, aber ich verbanne Plastik trotzdem aus meiner Küche und verwende statt dessen Abwaschbesen aus natürlichem Material und Baumwolllappen. Eigentlich wie früher, als es noch keine Mikrofasern gab …

Meine neuen Spültücher sind aus ausrangierten Frottéetüchern geschnitten und an den Kanten – falls nötig – mit der Overlockmaschine versäubert. Zickzack geht bestimmt auch. So oder so sind sie so viel schneller gefertigt als gestrickte.

Spüllappen

There are currently wo classifications of microplastics. Primary microplastics are any plastic fragments or particles that are already 0,1 µm – 5 mm in size before entering the environment, for example micro fibres from clothing.

I thought it was time to ban this kind of plastic from my kitchen,  and use brushes with natural bristles and cotton clothes. When I sewed the make-up pads a while ago, there was half a towel left, enough material to sew a few clothes. Actually, it’s like the old times … Besides, sewing is much quicker than knitting. 

Und weil im ein Spüllappen im Sommer ja nach einem halben Tag schon unangenehm stinkt, habe ich grad acht Stück genäht.

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  1. Die Idee ist super, auch wenn ich selber keine Spültücher aus Kunststoff verwende, sondern nur welche aus Baumwolle. Beim Lesen Deines Beitrags kam bei mir aber eine Erinnerung hoch: Meine Oma hat seinerzeit aus alter Bettwäsche Geschirrhandtücher genäht. Also wenn die Bettwäsche dünn wurde oder ein Loch hatte, hat sie den noch guten Teil in entsprechende Stücke geschnitten und die Kanten umsäumt, und schon hatte sie Tücher zum Geschirr abtrocknen. Oder sie hat Taschentücher daraus genäht. Stofftaschentücher sind auch allemal umweltschonender als die aus Papier – und reißen nicht, wenn man mal zuviel Druck auf der Nase hat 😉 Vielleicht eine Idee für Dein nächstes Upcycling-Näh-Projekt? 😉

  2. A great idea, Regula! We always keep old towels for little jobs around the house, but I’ll know what to do with them now. Every little bit helps! xxx

  3. *bedröppelt guck*
    ich habe leider ein spültuch aus poly-frottee….. dass ich da noch nicht selbst draufgekommen bin…. dachte es reicht keine plaste-klamotten zu tragen…
    ;-(
    mal sehen welche handtücher aussortiert werden müssen. (allerdings ist kettel/nähgarn auch aus plaste!)
    das stinken wird verhindert wenn man den lappen mit kernseife auswäscht – bzw. ein möglichst „pures“ spülmittel nimmt ohne hautpflege-balsam-glitzer-schnickschnack drin. funktioniert hier prima. und natürlich immer dolle auswringen und luftig aufhängen 😀
    xxxxx

  4. Liebe Regula, wenn jeder ein bisschen was tun würde für die Umwelt, dann wäre schon enorm viel „gerettet“! Von daher sind deine Spültücher super, auch wenn sie „nur eine kleine Sache“ sind! So kommt doch eins zum andern…..
    Leider zickt meine Nähma rum, und ich hab nicht das Geld, sie reparieren zu lassen (kostet ja immer Hölle sowas!) Sonst würde ich mir direkt auch neue Spültücher nähen. Gestrickte mag ich nicht so gerne, die saugen meist nicht wirklich gut.
    Fröhliche Sommertage und herzliche Grüsse!

  5. Ich finde die Idee auch super. Mir fällt eben ein, dass wenn jemand nicht nähen kann, der könnte sich doch ein paar preisgünstige Seiflappen kaufen, die sind ja auch aus Frottee.

    Auch wenn das, wie du schreibst, nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, sind wir doch auf dem richtigen Weg.

    Liebe Grüße,
    Heike

  6. Ich verwende auch wiederverwendbare Spüllappen, hatte auch schon gestrickte. Genäht habe ich noch keine, weil meine Overlock und ich noch kein gutes Team sind. Aber die Teile wären natürlich optimal zum Üben. Das merke ich mir für die Zeit nach der Villa.
    Liebe Grüße von Catrin.

  7. Wieder so eine tolle Idee von Dir :). Ich hab gestern 3 ausgebesserte und so gerne getragene Jeans aus der Änderungsschneiderei abgeholt. Nähen ist nicht wirklich meines, aber so hat die Schneiderin was davon und ich auch. Wegwerfen einfach keine Option.
    Herzliche Dir, Ev

  8. Liebe Regula,
    Super Idee!!! Ich habe gar keine Spüllappen aus Synthetik, allein aus dem Grund weil ich diese Lappen nicht gerne in die Hand nehme. Das Material fühlt sich so schrecklich künstlich an. Lieber benutze ich Schwammtücher. Aber aus Handtücher Spültücher zu machen, darauf bin ich noch nicht gekommen. Lieben Dank für diesen Beitrag und eine gute Nacht für dich.
    Liebe Grüße
    Annette

    • Guten Morgen. Ich habe vor einiger Zeit Spültücher in wundervollen Farben gekauft, dann kam die Info mit dem Abrieb der Textilien und nun gefallen sie mir nicht mehr. 😦 Wenn ich an die praktischen Faserpelzjacken und die Kleider mit Mischfaser denke, sind die Putzlappen natürlich ein Tropfen auf den heissen Stein. Liebe Grüsse zu dir.

      • Guten Morgen du Liebe, vor langer Zeit als die Kunstfaser Küchentücher auf den Markt kamen, fand ich die Wiederverwertung der Kunststoffe klasse. Allerdings es kam mir da schon komisch vor, weil man nach Gebrauch die Dinger ja nicht in die Werkstofftonne wirft. Das allein ist ja schon nicht gut für die Umwelt. Aber jetzt auch noch die Nachricht vom Abrieb, ist einfach schockierend! Ich finde jeder sollte sich überlegen wie man Plastik und Kunststoffe vermeiden kann. Auch wenn man damit vielleicht nur ganz wenig Plastik einspart, lohnt es sich trotzdem. Wir alle können etwas bewirken. Ich finde es gut auch über Mikoplastik nachzudenken. Dankeschön nochmals für deine Mühe und die Denkanstöße. Ich wünsche dir auch einen schönen Tag.
        Liebe Grüße
        Annette

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