Momentaufnahme – Gerade jetzt – Yeehaw!

Standard

denke ich: an den Brunch im Planet One in Arbon

mag ich: dass in einem Garten ein Amselmännchen auf dem Gartenhag sitzt

mag ich nicht: an die Schule denken

spüre ich: einen dumpfen Schmerz im linken Handgelenk

freue ich mich: aufs Skilager in Andiast in drei Wochen

fühle ich: Yeehaw! Eine grosse Dankbarkeit

trage ich: eine braunen Wollwalkrock und eine gelbe Fleecejacke

brauche ich: nichts

höre ich: die Geschirrwaschmaschine brummen und Nachbars Hahn krähen, die Wanduhr ticken.

mache ich: diese Zeilen tippen, ein Bild suchen und in fünf Minuten die Haare waschen

lese ich: The Real Antony Fauci

trinke ich: eine Tasse Brennnesseltee

vermisse ich: eine schlagfertige Entgegnung auf: „Nein, ihre Eltern können nicht besucht werden.“ Ich war leider sprachlos. Meine Eltern haben ihr ganzes Leben lang ihre eigenen Entscheidungen getroffen, aber ihre Meinung zählt nicht mehr.

schaue ich: an den Horizont – der Himmel brennt

träume ich: von grünen Wiesen, Sommerwärme und Freiheit.

I’m thinking: having brunch in a canteen soon. I’m not allowed to go in restaurants.

I ‚m enjoying: seeing a male blackbird sitting on the fence

I don’t like: thinking of school

I’m feeling: pain in my left wrist

I’m looking forward: the classcamp in the mountains in three weeks

I’m feeling: Yeehaw! I‘, very gratefull for the Canadians in the streets.

I’m wearing: a brown felt dress and a yellow fleece jacket 

I need: nothing

I’m listening: to the clock-a-doodle-do fo neighbours‘ cock

I’m doing: writing these lines, looking for a photograph and wasing my hair in five minutes

I’m reading: The Real Antony Fauci by Robert Kennedy Jr.

I’m drinking:  a cup of stinging nettle tea

I miss: an apropriate respons to the reciptionist saying: „No, your parantes can’t be visited.“ I was speachless. My parents made their own decisions their whole lives, now they are not even asked about having or not having a visitor.

I’m watching:  The horizon- the sky is in fire

I’m dreaming: green meadows, summer warmth and freedom

verlinkt mit Momentaufnahme 33 bei Rina

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  1. Green Meadows, summer warmth, and freedom all sound delightful.

    I’m so sorry you can’t visit your parents. I know how frustrating that is. I hope things get better soon for everyone.

  2. Das erinnert mich an eine Bekannte meiner Mutter, die in einem Seniorenheim lebt. Da in dem Heim das C ausgebrochen ist, hat sie Weihnachten alleine verbringen dürfen. Selbst als sie negativ getestet wurde, wollte ihre Tochter sie nicht, wegen Risiko….🙄

    Bei euch scheint so schön die Sonne – bei uns ist es trüb und ziemlich windig.

  3. In den alternativen Medien lese ich vom „Mut zur Freiheit“ der Schweizer und „die Eidgenossenschaft öffnet“! Bis zur Wohnungstür deiner Eltern hat der Mut der Maßnahmen-Befürworter anscheinend nicht angehalten. Oder was sonst könnte der Grund sein für die Aussage, „nein, Ihre Eltern können nicht besucht werden“? Es gibt in letzter Zeit vermehrt Situationen, in denen ich mir wünsche, eine Handvoll kanadischer Trucker würden den Parkplatz vor dem Altersheim zuparken und nicht eher weichen, als bis alle Bewohner wieder ein- und aus-gehen und Besucher empfangen und verabschieden können, wie es ihnen beliebt!

    • Mut zur Freiheit? Ich lach mich schief! Homeofficepflicht in -empfehlung umwandeln und die Personen mit Kontakt zu positiv getesteten nicht mehr in Quarantäne stecken. Vielleicht am 16. Februar ist fürwahr sehhhhhhhhhhhr mutig. Und das Zertifiggdi soll über die Pandemie hinaus behalten werden, wünschen die Kantone. Bravo!!!

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