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Samstags schon 14229 Schritte – 14229 Steps

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Blumenstrauss

Good Morning!

Guten Morgen!

Schlecht geschlafen und früh aus den Federn gekrochen, habe ich gleich die Bergschuhe montiert und bin mein Auto abholen gegangen, nämlich dort, wo ich es gestern Abend stehen gelassen hatte, vor dem Schulhaus. So auf die Schnelle musste ich noch zwei Trainingseinheiten in meinen vollen Kalender einbauen, damit ich am Montag für die Dreitageswanderung fit bin. Ja, es ist wieder soweit: Die Himmelsleiter ruft. Heirassa, ich freue mich!

Schon vor dem ersten Kaffee heute Morgen hatte ich also 14229 Schritte in den Beinen. Adrenalin fliesst in meinen Adern.

🙂

After a not really restful night and an early wake-up, I walked to school to pick up my car. Yesterday and early today was the last opportunity to exercise for the three-days-hike that starts on Monday morning at 7 o’clock. I want to be fit as a fiddle to be able to support our stundents on the long way to the top of Aplstein. Has it been already three years since the last time? Stairways to Heaven.

Anyway, 14229 steps done before the first coffee isn’t a bad feeling at all. 

I guess it’s the adrenaline.

 

Die Blümchen fürs Fest heute Abend sind auch schon gekauft.

 

 

Verlinkt mit Samstagsplausch bei Andrea Karminrot.

31 288 Schritte: Vom Nollen nach Altnau – Down the Hill to the Lake

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Wegweiser2

Heute also mal wieder zu Fuss unterwegs. Mein Ziel war, am Mittag meinen Mann zu treffen. Dass als Belohnung ein gemütliches Mittagessen winkte, wusste ich morgens um 7 Uhr noch nicht. Eine zügige Bise im Gesicht, marschierte ich der Sonne zu.

My goal was to meet my husband at his workplace around noon. I left at 7 in the morning, a cool wind and the sun in my face, not knowing what to expect. I only knwe the way by car but not the trail. 

Rothen

Um es gleich vorweg zu nehmem: die Thurgauer Wanderwege sind wunderschön. Hier habe ich grad Neukirch an der Thur passiert und steche bei Rothen Richtung Thur.

Most parts of my route where gravel roads. I didn’t meet many people on these paths: Two women with black dogs, an old man working in the woods, a biker. 

Thursteg

Wo wir wohnen, müssen wir immer die Thur überqueren, egal in welche Richtung es geht, denn der Nollen liegt auf einem Plateau, das von der Thur umflossen wird. Deshalb hier die Frage an Ortskundige: Wo bin ich über die Thur gegangen?

Most of the time we don’t think about bridges. We just cross them. But they are real obstacles, which I noticed when I looked for the best way to get to lake Constance. There aren’t many possibilities to cross the Thur, the river that flows around the place I live. I think I took the best one. There is quite some water in the river. No way to cross it on foot. 

Zmorge

Nach knapp der Hälfte des Weges machte ich eine halbe Stunde Pause. Nach dem Feld-Wald-und-Wiesen-Weg war ich nämlich wieder in der Zivilistaion angelangt. Ohne Umweg stand ich vor einem Lokal, das wir des öftern aufsuchen. Wer weiss wo ich bin?

Wegweiser

Ich hatte meine Wanderkarte dabei, war aber doch froh, regelmässig auf Wegweiser zu stossen, die mir ungefähr angaben, wie lange ich noch zu marschieren hätte. Hier stand zum ersten Mal Altnau drauf. 2.5 Stunden? Das ist bestimmt für gemütliche Sonntagswanderer gedacht. Zügig schritt ich voran.

When I hike, I have a map with me, even if it’s not necessary. There are quite many signs along the way. This one says: 2.5 hours to Altnau. 

ImWald

Ich war überrascht, wie schön die Wanderung war. Hinter Guntershausen führt der Weg entlang eines Baches durch den Wald. Überhaupt war ich die Hälfte der Strecke im Wald.

Half of the way, I hiked in the woods. There were many birds which filled the lonly landscape with their music. 

BlickzumNollen

Der Blick zurück. Am Horizont sieht man den Nollen. Es ist der kleine Hubel links neben der Mitte am Horinzont. Noch ein bisschen weiter links davon bin ich gestartet.

It’s nice to have a look back where I started. Can you spot the little hill on the horizon, left of the middle of the picture. 

Rinder

Diese lustigen Kerlis habe ich in Klarsreuti getroffen.

I met these funny guys in Klarsreuti. I stopped, said hello and they all ran to greet me. 

Raps

Blauer Himmel, gelber Raps: Es ist Frühling im Thurgau.

Blue sky, yellow canola. It’s spring.

ObAltnau

Nicht mehr weit, nur noch über die Kuppe. Dort liegt Altnau am Bodensee. Ein bisschen sieht man ihn.

It’s not far anymore. Can you see the lake of Constance behind the trees on the right side? Behind the lake is Germany. 

SchulhausAltnau

Nach vier einhalb Stunden bin ich am Ziel. Hach, es war wunderschön. 25 Kilometer in vier Stunden marschiert. Leute, ich bin topfit! 🙂

After 4 and a half hours I am there. What a wonderful experience. 25 kilometres. 33 288 steps. I’m fit as a fiddle. 🙂 

Linking with Life and Yarn.

 

Kaffee auf dem Säntis – Es isch so schö do obe!

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Saentis

Gestern war Schulreise angesagt. Wir fuhren mit dem Zug und dem Appenzellerbähnli. Dann nahmen wir den Weg vom Jakobsbad über die Scheidegg und die Kapelle auf den Kronberg unter die Füsse. Alle halbe Stunde gab es ein kleines Päuschen. Wir waren im Nu oben, schien mir, vermutlich weil ich ein gutes Vorbild sein musste. 😉 Ganz so war es nicht: Wir haben uns auf dem Weg einfach gut unterhalten. Oben angekommen sassen wir auf einen Abschnitt der einst längsten Bank der Welt und genossen die etwas milchige Sicht auf den Säntis, den höchsten Berg im Alpstein.

♥︎ ♥︎ ♥︎ Es isch so schö, do obe! ♥︎ ♥︎ ♥︎

Appenzellerkaffee

Es gab’s dann nach einem ausgibigen Lunch noch einen Kaffee. Leider habe ich kein Bild davon. Deshalb wie ja eigentlich angebracht, die erste Tasse von heute Morgen.

Und jetzt rufen noch einmal die Rosen von Bischofszell. Am Montag packe ich dann die letzte Schulwoche

(habe mich doch glatt verzählt am letzten Samstag)

bis zu den Ferien.

🙂

Rosen

Mehr vom Kaffee und anderem Getränk gibts bei Ninja.

In der Schlinge – Wound-up

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Dieses Bild war ein Platzteller in einem B&B in Swanage, wo wir auf dem Rückweg von England eine Nach verbrachten. Swanage war übrigens ein Tipp meines Sohnes Linus, der vor ein paar Jahren dort vier Wochen im Sprachaufenthalt war. Das College hat ihm gefallen, ja, aber noch besser die King’s Bar, die dann leider abgerissen wurde, wie wir erfahren mussten.

Gestern also wanderten wir auf die Meglisalp. Einmal mehr erlebte ich es, für ein paar Stunden in einer total anderen Welt zu sein. Hoch oben über die Felswege zu kraxeln und tief unten den Seealpsee zu sehen, in dem sich die Berge, die Wälder und Alpen spiegelten, lässt mich eine neue Perspektive finden. Nur wird mir jetzt gerade einmal mehr bewusst, dass so einiges nicht stimmt im Moment. Nur an die Schule zu denken, die in knapp einer Woche wieder beginnt, drückt mir auf die Stimmung. Und ich denke, was ich alles ändern müsste, und alles dreht im Kopf.

Ich wär jetzt lieber das strickende Schafe, fühle mich aber wie der Hund.

I came across this picture in a B&B in Swanage. It was on my place mat when we had breakfast the last morning in England before we went back to the Continent by ferry from Pool to Cherbourg. Swanage was a recommendation of my son Linus, who spent four weeks in a language college there some years ago. And I totally agree with him, Swanage is a lovely place with a lovely beach, even if King’s bar had been pulled down about three years ago. This place was my son’s favourite place. So he mostly spoke of the Bar, which of course includes all the friends he made from all over the world.

Yesterday we went hiking. I experience once more how a hike high up in the mountains changes your perspective and clears your mind. Maybe it’s the thin air, maybe the world deep down (you can see the lake of Seealp mirroring the mountains, forests and meadows), maybe it’s because you can only think of your next step on the stony path. But I’m noticing now that I am back in my familiar surrounding that my work-life isn’t good at all at the moment. Thinking of going to school again next monday (there are only five days left) is a burden and makes me feel uncomfortable. I’m thinking of all things I should change and don’t know where to begin. It’s spinning and spinning in my poor head.

I’d rather be the knitting sheep but feeling like the dog.